WHW-Abzeichen aus -em Odenwald.
Don der hessischen Haarschmuck- und Kammindustrie.
LPD. Kommt man durch Erbach im Oden- wälder Mümlinatal und seine Nachbarorte, König im Odenwald usw., so findet man häufig als Aushängeschild einen mächtigen Elefanten, das Zeichen der hier heimischen Elfenbeinschnitzerei. Ein anderes exotisches Tier, die Karett-Schildkröte, ist nicht weit von Darmstadt, in Ober-Ram- st a d t, anzutreffen, sie ist das Wahrzeichen der hessischen Haarschmuck- und Kammindustrie. Sie liefert das echte Schildpatt, das ebenso wie das Horn oder Celluloid zur Herstellung von Kämmen, Toilettengegenständen, Schirmgriffen, Schnallen usw. Verwendung findet.
Ebenso wie der Erbacher Elefant ist auch die Ober-Ramstädter Karett-Schildkröte für die Erzeugnisse der Odenwälder Arbeitsstätten nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland aufs beste bekannt. In aller Erinnerung ist noch das Abzeichen des letztjährigen Winterhilfswerks, die hübsche Narzisse, die in vielen Millionen im ganzen
Reich verbreitet worden war. Man sieht sie heute noch als hübschen Schmuck am Rockaufichlag, so beliebt ist sie geworden. Ihre Geburtsstätte war O b e r - R a m st a d t, von hier aus, von der Haarschmuck- und Kammindustrie, hat sie ihren Weg ins Reich genommen.
Auch ein Abzeichen des laufenden Winterhilfswerks, das im März aus^egeben werden wird, die Margerite, ist ein Entwurf der Ober- Ramstädter Kunstfertigkeit. Von hier aus ist sie nach anderen hessischen Werkstätten verpflanzt worden, so nach Erbach, Bensheim und auch nach kleineren Betrieben in Gamelbach und Lichtenberg, um dann zum gegebenen Zeitpunkt als sinniges Zeichen Odenwälder Kunstfertigkeit in Millionen von Exemplaren in alle Gaue zu gehen. Ein neckisches, kleines, rotes Iohanniskäferchen mit schwarzen Punkten sitzt wie zufällig auf einem Blatt der Margerite, als ob es von dem gelben Blütenkelch zu naschen im Begrifi sei.
Kampf -em Ver-erb — aber richtig!
Im Zeitungsdienst des Reichsnährstandes wird geschrieben:
Im Kampf gegen den Verderb ist seit einiger Zeit ein anerkennenswerter Wettstreit im Gange. Allenthalben sucht man die Lebensmittelabfälle in den Haushaltungen zu erfassen und zur Verwertung zu bringen. Zuerst war es eine Stadt im Westen des Reiches, aus der gemeldet wurde, daß man Schweine anschaffte, die mit den für die menschliche Ernährung nicht mehr ver- wertoaren Lebensmittelresten gemästet werden sollten. Das gute Beispiel machte Schule, und heute gibt es bereits in den meisten deutschen Städten und Gemeinden Ställe, in denen eine mehr oder minder große Anzahl von Schweinen mit den in der Aktion „Kampf dem Verderb" gesammelten Abfällen gefüttert wird.
Es bedarf keines Wortes darüber, wie wichtig und erfreulich diese Maßnahmen sind. Eines jedoch ist hierbei zu beachten: Es kommt nicht etwa darauf an, daß Rekorde aufgestellt werden und die einzelnen Städte ihren Ehrgeiz darin sehen, einander in der Zahl der Schweine zu übertreffen, sondern darauf, daß für alle diese zusätzlichen Schweine wirklich nur das als Futter dient, was bisher ungenutzt umkam und verdarb. Nicht die Schweine sind die Hauptsache, sondern die Verwertung der Abfälle! Die deutsche Landwirtschaft hat zur Zeit selbst mehr Schweine, als jemals früher unter den günstigsten Verhältnissen zur gleichen Jahreszeit. Es wäre nicht nur nicht wünschenswert, sondern es wäre außerordentlich schädlich, wenn ihr jetzt etwa Futter entzogen würde, weil es zusätzlich zu nicht ausreichenden „Kampf-dem-Verderb"-Ratio- nen für neu aufgestellte Schweine gebraucht würde. Damit also, daß irgendwo möglichst viele
Schweine angeschafft werden, ist es nicht getan. Vielmehr muß vorher in sachverständiger Weise errechnet sein, wie weit die zur Verfügung stehenden Abfälle als Futtermittel geeignet und ausreichend sind. Selbstverständlich müssen außerdem die Schweine sachgemäß untergebracht und gepflegt werden. Es ist also sehr verdienstvoll, mit den anfallenden Lebensmittelresten Schweine zu füttern, aber nicht ganz so einfach, wie es sich ein Laie vielleicht denkt.
Im übrigen ist die Abfallverwertung nur ein Teil der 'Maßnahmen, die im Kampf gegen den Verderb erforderlich sind, und zwar nur der letzte Teil, ja, die Haltung von Schweinen gehört schon gar nicht mehr zu dieser Aktion. In den einzelnen Haushaltungen muß bekanntlich vor allem dafür gesorgt werden, daß sich die Abfälle nach Möglichkeit verringern, d. h. daß Lebensmittelreste, soweit es irgend angängig ist, unmittelbar der menschlichen Ernährung zugeführt und nicht etwa nun erst recht bedenkenlos in den Abfalleimer geworfen werden, weil man den Trost hat, daß sie ja noch den Schweinen zugute kommen.
Nicht d i e Stadt arbeitet am vorbildlichsten, die am meisten Schweine einstallt, sondern die, in der alle Abfälle verwertet, aber nicht etwa Zusatzfuttermittel benötigt werden, und nicht der Haushalt, der durch möglichst reichliche Lieferung von Speiseresten am meisten zur Fütterung der Schweine beiträgt, sondern der, in dem am wenigsten Nahrungsmittel verkommen. Es ist unbedingt notwendig, daß man im großen wie im kleinen i m Kampf gegen den Verderb miteinander wetteifert — aber ebenso notwendig ist es, daß dieser Kampf richtig geführt wird.
E. F. B.
Wirtschaft.
Oer landwirtschaftliche Kartoffelvorrat Ende 1936.
Fwd. Von der Spätkartoffelernte des derzeitigen Wirtschaftsjahres waren aus den Beständen der Landwirtschaft nach den Erhebungen des Reichsnährstandes im eigenen Betriebe verbraucht oder sonst verkauft am:
31.10.1936 22 o. H. der Gesamternte,
30.11.1936 34 v. H. der Gesamternte, 31.12.1936 45 v. H. der Gesamternte.
Somit betrug die Abnahme der landwirtschaftlichen Kartosfelbestände bis Ende Oktober 22 v. H., im November 12 o. H. und im Dezember 11 v. H. und die landwirtschaftlichen Kartoffelbestände beliefen sich am:
31.10.1936 auf noch 78 v. H. der Gesamternte, 30.11.1936 auf noch 60 v. H. der Gesamternte, 31.12.1936 auf noch 55 v. H. der Gesamternte.
Die amtliche endgültige Ernteschätzung für Spätkartoffeln von Anfang November 1936 zugrundegelegt, belief sich also der landwirtschaftliche Kar- toffeloorrat am Ende tes Jahres 1936 auf noch rund 24,6 Millionen Tonnen. Dieser Kartoffelvorrat bei der Landwirtschaft stellt zusammen mit dem Futtergetreidevorrat in den Händen der Landwirtschaft von rund 5 Millionen Tonnen eine erfreuliche Futterreserve dar. Diese Futterreserve der Landwirtschaft ist aber allgemein bei den Kartoffeln noch höher zu werten, weil in den durch die Erhebung erfaßten landwirtschaftlichen Kartoffelbeständen die eingesäuerten Mengen an Futterkartoffeln nicht enthalten sind, die sich in diesem Jahre bedeutend vergrößert haben und daher nicht unbeträchtlich sind. Diese eingesäuerten Kartoffelmengen sind nur erst zum Teil verbraucht worden und sind dazu bestimmt, den Verfütterungsbedarf an Kartoffeln für die Frostperiode soweit als möglich zu decken, um so den landwirtschaftlichen Betrieben das Oeffnen der Kartoffelmieten bei Frost und Schnee zu ersparen.
Oie städtischen Kreditgenoffenschasten »m Jahre 1936.
Vom Deutschen Genosfenschaftsverbanü in Berlin wird uns geschrieben:
Die vor kurzem erschienenen Ergebnisse der st ä d tischen Kreditgenossenschaften für ständig, wohl aber in der großen Linie die Ent- Anfang November 1936 lassen zwar noch nicht voll- wicklung erkennen, die die städtischen Kreditgenossenschaften im Wirtschaftsjahr 1936 genommen haben. Es zeigt sich dabei, daß der Einlagenzuwachs in den ersten 10 Monaten des Jahres 1936 angehalten hat, auch die eigenen Mittel konnten sich erhöhen. Was jedoch auf Grund der bisher vorliegenden Ergebnisse das Wirtschaftsjahr 1936 ooin Vorjahr zu unterscheiden scheint, ist das verschiedenartige Tempo, das der Einlagenzuwachs gegenüber der Zunahme des Kreditgeschäfts genommen hat. Erstmalig ist nämlich eine stärkere Zunahme des Kreditgeschäfts zu verzeichnen gewesen. Während die Kredite einschließlich der weitergegebenen Wechsel um 143 auf 1591 Millionen RM. wuchsen, sind die Einlagen um 110 auf 1562 Millionen RM. gestiegen. Rund 33 Millionen RM. lind also außerhalb des Einlagenzuwachses gedeckt worden. Diese Beträge konnten den vorsorglich bei den Genossenschaftsbanken angesammelten flüssigen Mitteln entnommen werden, die um 22 auf 260 Millionen RM. gesunken sind. Die restliche Finanzierung ist aus eine Erhöhung der Kredite bei den
zentralen Kreditinstituten zurückzuführen. Die in den Vorjahren von den städtischen Genossenschaftsbanken vorsorglich vorgenommene „Aufstapelung" der Liquidität hat sich somit als berechtigt erwiesen. Sie gab den Kreditgenossenschaften die erforderliche Einsatzbereitschaft für die kommenden Jahre des Aufbaus der gewerblichen Wirtschaft; sie gab ihnen vor allem die Möglichkeit der kurzfristigen Vorfinanzierung von öffentlichen Aufträgen. Handwerk und Handel wurde dadurch der notwendige Kredit in Ergänzung des fehlenden eigenen Betriebskapitals verschafft.
Neben der Geldanlage im Kreditgeschäft ist bei den städtischen Genossenschaftsbanken die Anlage im Wertpapiergeschäft in verstärktem Umfange anzutreffen. Der Bestand an eigenen Wertpapieren stieg in den ersten 10 Monaten des Jahres 1936 um 34 auf 146 Millionen RM. In erster Linie dürften die Kreditgenossenschaften auf die Ueber- nahme von Reichsanleihen ihren Wertpapierzuwachs zurückführen. Sie haben sich dadurch im Rahmen der ihnen zur Verfügung stehenden Mittel wertvoll in die Konsolidierungsaktion eingeschaltet.
in Polen.
Gründung der „Union Rheinische Brannkohienkraststoff AG, Soin'.
DHD. Unter Führung der Rheinische AG. für Braunkohlenbergbau und Brikettfabrikation, Köln, und der Braunkohlen- und Brikettwerke Rodder- grube AG., Brühl, wurde am 27. Januar die „Union Rheinische Braunkohlenkraftstoff AG." mit dem Sitz in Köln und einem AK. von 45 Millionen Mark gegründet. Die Aktien sind bei der Gründung zum Kurse von 110 v. H ausgegeben und mit 60 v. H. eingezahlt worden. Zur weiteren Finanzierung der neuen Gesellschaft wird unter selbstschuldnerischer Bürgschaft der beiden vorgenannten Gesellschaften Anfang Februar eine 5proz. Anleihe von 45 Millionen Mark aufgelegt. Die neue Gesellschaft wird am Rhein in der Nähe der großen Umschlagsanlagen bei Wesseling eine eigene, auf der Rohstoffgrundlage von rheinischer Braunkohle nach dem Hochdruck-Hydrierverfahren arbeitende Kraft- stoffabrik für Benzin und Dieselöl errichten und betreiben. Außer den beiden genannten Gesellschaften haben sich noch fünf Gesellschaften des rheinischen Braunkohlenreviers an der neuen „Union Rheinische Braunkohlenkraftstoff AG " beteiligt.
Rhein-Mainische Börse.
Uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 27. Jan. Die Börse eröffnete mit ziemlich kleinen Umsätzen, so daß die sich gestern anbahnende Belebung nicht fortsetzte. Man beobachtete allgemein stärkere Zurückhaltung, auch seitens der Kundschaft, von der nur mäßige Aufträge eingegangen waren.
Am Aktienmarkt war die Kursentwicklung unregelmäßig. Die Verwaltungsäuberung von Ges- fürel, daß sie den umlaufenden Dividendengerüchten fernstehe, hat offenbar die Unternehmungslust auch auf anderen Märkten etwas zurückgedämmt. Ges- fürel selbst lagen 2 v. H. niedriger mit 147, auch Siemens verloren 2,65 v. H. auf 199,90, dagegen lagen Bekula 0,75 v. H. fester, AEG. und Schuckert blieben gut behauptet. Viel Beachtung fand auch das verabschiedete Gesetz über Aktten- und Kommanditgesellschaften, obgleich angesichts der noch fehlenden Durchführungsbestimmungen eine Auswirkung dieser Maßnahme noch nicht zu übersehen war. Am Montanmarkt lagen Hoesch matt mit 117
(118,50), Laurcchötte verloren 0,75 v. H., Rheinstahl und Verein. Stahl blieben unverändert, Mansfelder zogen 1 v. H. an. Von chemischen Werten blieben IG.-Farben mit 169 (168,75) voll behauptet, Rüt- gerswerke gewannen 1,50 v. H. auf 141. Maschinen- und Motorenaktien blieben gefragt, Muag gewannen 1,13 v. H., Moenus 0,40 v.H., Daimler 0,50 d. H. auf 128. Abbröckelungen von 0,25 bis 0,50 v. H. ergaben sich am Zellstoffmarkt, ferner für Bemberg, Deutsche Linoleum, AG. für Verkehrswesen und für Westdeutsche Kaufhof. Reichsbank lagen 1,25 v. H. fester mit 188,75.
Im Verlaufe unterlagen am Aktienmarkt die Kurse bei nicht unfreundlicher Tendenz kleinen Schwankungen nach beiden Seiten von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. Gefragt wurden Daimler mit 128,25 bis.128,75 nach 128, auch Muag weiter echöht mit 141,90 nach 141,40, ferner erholten sich AG. für Verkehr auf 126,50 nach 126, im übrigen lagen die Märkte recht still. Schwächer zur Notiz gelangten Metallgesellschaft mit 153,50 (155,50), sonst wiesen die erst später notierten Papiere nur geringe Veränderungen auf. Von Großbankaktien Commerzbank weiter erhöbt auf 113 (112,75), anderseits Frankfurter Bank 107 (108).
Variable Anleihen lagen ruhig. Altbesitz weiter fest mit 120 nach 119,70, Goldpfandbriefe kamen bei kleiner gewordenem Geschäft unverändert, Liquidationspfandbriefe und Stadtanleihen etwas ungleichmäßig zur Notiz. Von Kommunal-Obligatio- nen Rheinische 96 (95,90). Don Industrie-Obligationen 5proz. Eisenbahn-Bank 83 (82,25), von Provinzanleihen Oberhessen 131,50 (131). Auslandsrenten lagen allgemein schwächer, stärkere Rückgänge ergaben sich im Freiverkehr für diverse österreichische Werte.
Im Freiverkehr wurden genannt: Adlerwerke 102 bis 104, Pokorny 126,50 bis 128,50, VDM. 155 bis 157, Growag 92,50 bis 93,50, Ufa 66,50. Tagesgeld unv. 2,50 v. H.
Abendbörse ruhig.
Infolge des geringen Ordereinganges dauerte die Zurückhaltung auch an der Abendbörse fort, und bei sehr kleinen Umsätzen zeigten die Kurse nur minimale Veränderungen. Größtenteils konnten sich die Aktien- und Rentenkurfe auf dem Mtt- tagsftanb behaupten. Weiter gedrückt waren Metallgesellschaft mit 152,50 (153,50), auch Schuckert ließen auf 163 (163,50) und BMW. auf 141 (141,75) nach. JG-Farben notierten wie in Berlin mit 169, von Montanwerten Mannesmann mit 118,90 bis 118,75 (118,65). Die zur Notiz gekommenen Ausländsanleihen bröckelten weiter etwas ab, ebenso von Aktien Otavi Minen auf 24 (25). Kleine Bosnier kamen mit 3 (3,50) zur Notiz. Von deutschen Anleihen blieben Altbesitz mit 120 unverändert und im Freiverkehr Städte-Ältbesitz mit 119,75 bis 120.
11. a. notierten: Altbesitzanleihe 120, 6proz. JG - Farben 133,90, 4,5proz. Bosnier von 1902 3, 5proz. Rumänen 6,40, 4proz. Rumänen 5,25, 4proz. Ungarn Gold 6, 4proz. Ungarn Kronenrente 0,90, 5proz. Tehuantepec 6, BMW. 141, Buderus 119,25, JG.-Chemie leere 126, Deutsche Erdöl 146,75, Scheideanstalt 264,25, Licht & Kraft 152, JG.-Far- ben 169, Gesfürel 147,25, Goldschmidt 131, Harpe- ner 152, Hoesch 117,75, Holzmann 140, Mannesmann 118,90 bis 118,75, Muag 141,25, Metallgesellschaft 152,50, Moenus 104,65, Rheinstahl 150,75, Schuckert 163, Verein. Stahl E 118,40, Commerzbank 113, DD-Bank 116,50, Reichsbahn- VA. 125,90, Hapag 17,65, Otavi 24, Schantung 122,50.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt, a. M., 27. Jan. Das Angebot von Brotgetreide am Großmarkt blieb unbedeutend, da die Ablieferungen vorwiegend direkt an die Mühlen gehen, die nach wie vor guten Bedarf bekunden. Futtergetreide war wieder ohne Angebot und daher geschäftslos. Hafer wird hauptsächlich von den Hee-
resverpstegungsFmtern aufgenommen. Das Msi zen- und Roggenmehlgeschäft hält sich im bisherj. gen Rahmen. Am Rauhfuttermarkt sind größere Zufuhren erwünscht.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) im Mark: Weizen W13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R 12 174, R15 177, R18 181, R19 183 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futter, qerste —, Futterhafer —, Weizenmehl Type 812 W 13 29,05, W 16 29,15, W 19 29,15, W 20 29,50, Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 Mark Fracht,Ausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Müh. lenfestpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot —, Palmkuchen —, Erdnußkuchen —, Treber 14,00 Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel —, Heu 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 2,40. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schtachtvlehmarkt.
Frankfurt a. M., 28. Jan. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: keine Rinder, 917 Kälber 163 Schafe, 545 Schweine. Es kosteten: Kälber (Sonderklasse) 30 bis 65 Mark, Lämmer und Hämmel 32 bis 48, Schafe 35 bis 40, Schweine 48,5 bis 52,5 Mark. — Marktverlauf! Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig. Schweine wurden zugeteilt.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 64: Verlängerung der Einreichungs» frist für rumänische Einfuhrgesuche im 1. Viertel, fahr. — 65: Die neuen Bestimmungen über den Zahlungsverkehr mit Argentinien. — 66: Zur Neuordnung der griechischen Einfuhrkontingente. — 67: Neuregelung der Verteilung der polnischen Einfuhr- kontingente und der Gewährung von Einfuhrbewil- ligungen. — 68: Internationale Mailänder Muster- messe vom 12. bis 27. 4. 1937. — 69: Hinweisschilder für Versorgungsleitungen. Aenderung und Erweiterung der Normen.
Hundeausstellungen im Gebiet Westinark-Heffen.
Tagung der Rassehundevereine.
LPD. Frankfurt a. M., 27. Jan. Der Reichs- verband für das deutsche Hundewesen, Gebiet Westmark-Hessen (Sitz Frankfurt a. M.), hielt in Darmstadt eine Tagung ab, zu der 35 Rassezuchtvereine aus den verschiedensten Städten und Orten des Gebiets Vertreter entsandt hatten. Der Jahresbericht, den der Hauptsport-Gauwalter Anton Fetzner (Frankfurt) erstattete, ließ erkennen, welch hohen Stand die Rassehundezucht im Gebiet zwischen Rhein, Main und Saar hat. Das geht besonders auch daraus hervor, daß im abgelaufenen Jahr die hohe Zahl von 2000 Rassehunden aus dem Gebiet Westmark- Hessen auf in- und ausländischen Ausstellungen zur Schau gestellt wurden und zum Teil dabei große Erfolge erzielten. Im Jahre 1937 finden Hundeausstellungen von größerer Bedeutung statt am 14. März in Darmstadt, am 23. Mai in Kas- s e l und am 6. Juni in Saarbrücken. Die erste Ausstellung in Darmstadt ist insofern auch besonders wichtig, weil die Hunde hier einer Vorprüfung für die am 24. und 25. April in München stattfindende große Reichssiegerausstellung unterzogen werden können. Kleinere Hundeschauen sind für mehrere Orte in der Pfalz, so vorerst in Oggersheim, Mutterstadt und Iggelheim, geplant. Für- die Herbstmonate haben die Rassehundezuchtoereine in Offenbach, Hanau und Fulda Ausstellungen vorgesehen, die ebenfalls großes Interesse finden dürften.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Datum
5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5*/2% Doung-Anleihe von 1930 .. 4%% Hessische Volksstaat von 1929 4y2% Deutsche Reichspostschatz von 1934 1......................
4y2% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................
Reichsanleihe-Altbesitz..........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten..............
4x/2% Hess. Lau desbk. Darmstadt
Goldpse. R. 12..............
5 y2°/0 Hess. Landes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpse...............
4y2% Preuß. Landespsdbr.-Anst.
Goldpse. R. 19..............
4y2% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4%% Darmstädter Komm.-Lan-
desbank R. 6................
Deutsche Komm.-Sammel-Anlethe Auslos.-Rechte l..............
4%% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15 4’/2% Franks. Hyp. Gold-Komm.
Obl. 2 3....................
5y2% Franks. Hyp. Liquidation Goldpse.....................
W/o Rheinische Hyp. Liquidation
Goldpse.....................
Steuergutkchein-Berrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... 4% Oesterreichische Goldrente.... 4,2% Oesterreichische Silberrente. 4*/2 Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 5% Rumänen von 1903.........
4%% Rumänen Gold von 1913.. 4% Einheits-Rumänen.........
4% Türken Bagdad I...........
4% Türken Bagdad II..........
2‘/4% I. Anatolier..............
A.G. für Verkehrswesen......6
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hamburg-Amerika Paket......0
Norddeutscher Lloyd..........0
Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7
Reichsbanl................. 12
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz- und Privat-Bank ... 4
Deutsche Diskonto............4
Dresdner Bank..............4
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittagbörse
26.1
27-1.
26-1
27-1.
101,25
101
101,25
101
98,4
98,4
98,4
98,4
102,75
102,75
102,6
102,5
99,5
99,5
99,5
99,5
100
100
100,1
100
98,5
98,5
98,5
98,5
119,5
120
119,6
120,13
—
131,5
—
—
97,75
97,75
97,5
—
101,25
101,5
—
—
97,75
97,75
97,75
97,75
95,5
95,5
95,5
95,5
—
94,9
—
—
—
127
127,25
126,9
98
98
98
98
95,75
95,75
—
—
101,5
101,5
—
—
101,9
101,9
101,9
102
110,25
110,25
110,3
110,3
8,9
——
9
8,7
14,75
15,25
15,10
15
——
1,525
1,5
1,45
5,4
5,25
5,4
5,25
6,3
6
6,35
6,1
5,1
—
5,2
5
6,5
6,4
6,65
6,5
9,5
9,45
9,6
9,6
5,3
5,25
5,3
5,3
—
——
—
—
—
——
—
—
19,75
—
19,75
19,75
126,25
126
125,9
125,75
——
——
42,5
42
17,5
17,65
17,5
17,65
17,9
17,75
17,75
18
125,9
125,9
125,75
125,75
187,5
188,75
187,5
188,13
129
130,9
129,5
130,25
112,75
113
112,75
113
116,5
116,5
116,5
116,5
107,5
107
107,5
107
Datum
Accumulatoren-Fabrik.......12
AKU=Shinftfeibe.............0
Aschaffenburg Zellstoff........3
Bemberg...................o
Bekula..................... 8
Buderus Eisen...............4
Gement Heidelberg........... 7
Gement Karlstadt............6
Ghade A.-C.................. 9
Gonti Gummi.............. 11
Daimler Motoren............ 5
Dessauer Gas............... 4
Deutsche Erdöl..............5
Deutsche Gold- und Silber .... 9
Deutsche Linoleum.......... 10
Elektrische Lieferungen........ 6
Elektrische Licht und Kraft.....7
I. G. Farben-Jndustrie.......7
Felten & Guilleaume......... 6
Gesfürel.................... 6
Th. Goldschmidt.............5
Grihner Maschinen........... 0
Har'pener................. 2yt
Hoesch Eisen............... 3/2
Philipp Holzmann........... 6
Ilse Bergbau................ 6
Ilse Genüsse................ 6
Kali Aschersleben............ 5
Klöcknerwerke ............. 4yt
Kokswerke und Chemische Fabrik 6
Lahmeyer.................. 6
Mainkraft................... 4
Mannesmann...............3
Mansfelder Bergbau.......6'/2
Metallgesellschaft.............5
Orenstein & Koppel..........o
Rheinische Braunkohle....... 12
Rheinische Elektro............ 6
Rheinstahlwerke.............. 6
Rbeinisch-Westfälische Elektro .. 6
Rütgerswerke ............... 6
Salzdetfurth Kali.......... iy2
Schuckert & Go..............g
Schultheis Patzenhofer........4
Siemens & Halske...........8
Süddeutsche Zucker.......... io
Vereinigte Stahlwerke...... 3%
Westdeutsche Kaufhof.........o
Westeregeln Alkali............5
Zellstoff Waldhof............ 6
Otavi Minen...............0,6
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend, börse
Schluß kurs
Scksiußk. Mittag» börse
26.1
27-1
26-1
27 1
_
202,5
203
202,25
52,75
—
52,75
52,75
137,5
137,5
137,5
137,25
109,5
109,5
109,9
108,25
166,4
167,13
167
167,9
120
119,25
119,5
119
161,25
161
—
—
. I ■
——
-
—
227
227
227
227
172
172
171,5
172
127,5
128,75
127,5
128,9
—
—
118
119,4
147,5
146,75
147,65
146,9
265
264,25
—
—-
169
169
—
169,5
136
136
136,9
136,5
152,5
152
152,5
151,5
168 75
169
168,65
169
140
139,5
140
139,75
149
147,25
147,25
147,75
129,75
131
130,25
131
38,65
38,4
38,75
38,4
152,5
152
153
152
118,5
117,75
117,5
117,65
140,5
140
140,65
140
——
—
—
178
149
148,5
148,75
149,13
135
136
134,5
136
127
126,75
126.5
127
—
——
143,9
143,5
—
124,5
125,75
124,5
94
95
——
—
118,75
118,75
118,4
118.65
—
160
158,75
161
155,5
152,5
154,25
153,5
—
—
92,25
93
221
221,25
221
220,5
—
—
-—
133,25
151
150,75
151
151
129,13
129,25
128,5
129,73
139,5
141,5
139,5
141,5
177
—
176,5
176,25
162,5
163
162,5
162,75
—
——
98
97,75
202,5
199,9
201,25
200,5
203
203
203
203,5
118,65
118,4
118,25
118,4
57,13
57,25
57
57
133,5
132,75
133
133,5
161,5
160
161
159
28,13
24
28
25
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. Al.
26. Januar
27. Januar
26- Januar
27. Januar
Amtliche Notierung Geld | Brief
Amtliche Notierung Geld | Brief
Amtliche Notierung Geld I Brief
Amtliche Notierung Geld 1 Brief
Buenos Vltte».............
0,738
0,742
0,743
0,747
Japan............
0,708
0,710
0,707
0,709
Brüssel...................
41,91
41,99
41,91
41,99
Jugoslawien ..............
5,664
5,676
5,674
5,686
Rio de Janeiro............
0,151
0,153
0,151
0,153
Oslo.....................
61,24
61,46
61,27
61,39
Polen....................
47,04
47,14
47,04
47,14
Wien.....................
48,95
49,05
48,95
49,05
Kol entzogen...............
54,50
54,60
54,43
54,53
Lissabon..................
11,085
11,105
11,07
11,09
Danzig...................
47,04
47,14
47,04
47,14
Stockholm ................
62,92
63,04
62,85
63,97
London...................
HelsingforS................
12,205
5,385
12,235
5,395
12,19
5,38
12,22
5,39
Schweiz..................
Spanien..................
56,84
17,48
56,96
17,52
56,85
17,48
56,97
17,52
Paris....................
11,61
11,63
11,595
11,615
Prag.....................
8,651
8,669
8,651
8,669
Holland ..................
136,17
136,45
136,17
136,45
Budapest.................
Italien...................
13,09
13,11
13,09
13,11
Neu York..................
2,488
2,492
2,488
2,492
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Doch auch jetzt breiten sich blaue Der Abend tomn weißen, jchneebet gestärkt und ersi
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