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Sir können stolz sein aus unsere Leistungen

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Neichsminifler Or. Goebbels über die nationalsozialistische Kulturpolitik.

PROSPEKT 61 DURCH BALATUM-WERKE NEUS!

Den

erzogen, Film- bcr Gründung Nachwuchs auf Wir verfolgen

und Theaterakademien, die in begriffen sind, sollen für den Bühne und Leinwand sorgen, hier den Grundsatz, daß eine

Künstler ihr begnadeter Sinngeber. Und wie die Staatsleitung für alle anderen Gebiete des Volks» lebens die politische Führung für sich beansprucht, so auch für dieses. Das soll nicht heißen, daß die Politik in die innere Funktion der Kunst ein­greifen müsse, oder auch nur wolle. Das bedeutet nur, daß sie ihren großen An. und Einsatz regelt und ordnet. Das Recht dazu ist ein souveränes. Es entspringt der politischen Macht und Derant-

men.

Am meisten dem Volk entfremdet war zweifellos die bildende Kunst. Das AmtFeierabend hat die Durchführung von K u n st a u s st e l,l u n - gen in Betrieben ausgenommen. Von insge­samt 1273 wurden 602 allein in diesem Jahre ver­anstaltet. Die Gesamtteilnehmerzahl an den kultu- rellen und unterhaltenden Veranstaltungen des

den. Eine weitere Neueinrichtung ist die «Sol« d a t e n b ü h n e" der NS. - GemeinschaftKraft durch Freude". Diese hat sich so gut bewährt, daß im kommenden Jahr eine Reihe neuer derartiger Bühnen ins Leben gerufen werden. DieReichs- theaterzüge" werden vor allem in den Grenzgebie« ten eingesetzt. Auch die Pflege des Konzert­wesens hat einen weiteren Aufschwung genom-

Vier ÄhreKrast durch Freude".

Gin Le stungsbericht des Reichsorganisationsleiters Or.Ley

____ größten Umfang hat die Arbeit auf dem Gebiete des Theaters angenommen, die auch in diesem Jahre noch wesentlich erweitert werden konnte. Für die Spielzeit 1937/38 sind rund 7000 eigene Vorstellungen abgeschlossen worden. Außer­dem laufen für ungefähr die doppelte Anzahl Dor­

zerrung des wahren Zustandes! Der deutsche Künst- ler von heute fühlt sich freier und unge- Kunden er denn je. Er dient mit Freuden Volk und Staat, die sich seiner und auch seiner Sache in so warmherziger und verständnisvoller Weise angenommen haben. Der Nationalsozialismus hat die deutschen Kunstschaffenden ganz gewonnen. Sie gehören zu uns, wie wir zu ihnen gehören. Nicht durch hohle Programme und leere Redens­arten haben wir sie auf unsere Seite gebracht, son­dern durch die Tat. Wie sollte der deutsche Künstler sich in diesem Staate nicht geborgen fühlen! Sozial gesichert, wirtschaftlich gehoben, gesellschaft­lich geachtet, kann er nun in Ruhe und ohne bit­terste Existenzsorgen seinen großen Plänen dienen.

Doll Verehrung blicken wir alle in dieser Stunde auf Sie, mein Führer, der Sie in der Kunst nicht eine lästige Repräsentations- pflicht sehen, sondern eine heilige Mis­sion und hehre Verpflichtung, die letzte und gewaltigste Dokumentation des mensch­lichen Lebens. Sie kennen und lieben die Kunst und den Künstler. Sie stammen auch als Staatsmann aus ihrem Bezirk. Mit heißem Herzen verfolgen Sie den Weg der deutschen Kunst in unserer Zeit. Sie weifen ihr Richtung und Ziel als ihr begnadeter Sinngeber.

Das danken wir Ihnen alle. Halten Sie auch in Zukunft ihre schirmende Hand über deutsche Kun't und deutsche Art. Leistung und Tat sollen Antwort und Gelöbnis des deutschen Künstlers darauf sein. Unser Volk abdr steht heute um uns und bei uns. Für ungezählte Stunden der Freude, Erholung und Erbauung, befreienden Lachens und aufwüh­lender Erschütterung stattet es seinen Künstlern seinen Dank ab. Ein Jahr der Arbeit liegt hinter uns. Ein Jahr der Arbeit wartet auf uns. Die er­rungenen Erfolge rufen zu neuer Tat. Auf ihnen aufbauend wollen wir uns mit heißem Herzen und glühendem Idealismus unseren Aufgaben hingeben im Dienste an der Kunst, der großen Trösterin unseres Lebens.

Untere Kultur ist eine Herzenssache des ganzen Volkes

Rückblick und Ausblick auf der Fahresiagung der Neichskulimtammer.

solide Lehre und eine feste Summe von Fertigkeiten immer noch der beste Ausgangspunkt für den Aufstieg eines Talentes oder auch für den Durchbruch eines Genies find. Wir haben Schluß gemacht mit dem lauten Gerede vom wahren Künstler, der sich selbst darstelle, einem Gerede, hinter dem sich meistens nur Unfähigkeit, Gestaltlosig­keit und Größenwahnsinn verbargen. Bei uns soll die Jugend wieder lernen. Sie soll nicht in brambarsierenden Konventikeln Gott und die Welt zum Zeugen aufrufen für ein Künstlertum, das sich ja doch nur in Leistun­gen offenbart.

Mit der Sorge um den Nachwuchs geht die Sorge für das Alter Hand in Hand. Die Erfüllung dieser Pflicht war um so schwerer, als es für die Organisation einer Künstleralters. Hilfe weder bei uns, noch in der Welt irgendein Beispiel gab. Zur Ueberbrückung der bis zur end­gültigen Lösung dieses Problems leider bestehenden Notstände hat 'die Reichsregierung in der Stif­tungKünstlerdank" 3,5 Millionen Reichs­mark zur Verfügung gestellt. Wir haben mit der Altersversorgung f ü r d i e Bühnenschaffen- d e n begonnen und ihr durch Art und Umfang der Leistungen eine soziale Funktion gegeben, die be- stimmt ist von dem Dank der Nation an die Mittler der Kunst. Morgen ergeht eine Anordnung, auf Grund derer zur Sicherstellung der Altersversor­gung für die Bühnenschaffenden d i e Theater- veran st alter von jeder ausgegebenen T h e a t e r e i n tr i t t s k a r t e einen Betrag von 5 Reichspfennig abzuführen haben.

Dinge in die Arme des Marxismus getrieben hät­ten, sondern der Umstand, daß ihnen die Schätze der deutschen Kultur geflissentlich oorent- h al ten worden seien. Die Kultur aber sei die Summe aller Arbeitsleistungen eines Volkes in der Vergangenheit, und so hätten auch die Nachkommen mit vollem Recht ihren Anteil an dieser Kultur verlangt. Daß sie sich gegen die Enterbung zur Wehr gesetzt hätten, das gerade mache den deutschen Arbeiter so schätzenswert, und dem sei auch die außerordentliche Entwicklung der NSG. Kraft durch Freude, die der Führer in Nürnberg als eine Kulturtat bezeichnet habe, zu verdanken. In großen Zügen wies der Reichsorganisationsleiter dann auf die gewaltigen Zahlen des gedruckt vor­gelegten umfangreichen Leistungsberichtes dieser Millionenaemeinschaft hin, die das unver­geßliche Verdienst für sich in Anspruch nehmen rann, dem deutschen Volke den unerschöpflichen Reichtum seines geistigen, kulturellen und künst- lerischen Besitzes vermittelt und so der deutschen Kunst wieder einen Platz im Herzen des deutschen Volkes gegeben zu haben. Dr. Ley schloß unter erneuter herzlicher und anhaltender Zustimmung mit dem Dank an den Führer und dem Versprechen, die Deutsche Arbeitsfront zum größten Sozialwerk der Welt zu machen. Mit freudigem Beifall wurde der Treuhänder der deutschen Künstler und Kultur­schaffenden, der Präsident der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. Goebbels, begrüßt.

wortung.

Auf unserer letztjährigen Tagung wurde die Abschaffung der Kunstkritik prokla­miert. Die Entartungserscheinungen in der ftunft waren zum großen Teil auf das Schuldkonto der Kunstkritik zu schreiben. Sie beurteilte die künst­lerische Entwicklung nicht mehr aus dem gesunden volksverbundenen Instinkt heraus, sondern nur noch aus der Leere ihrer intellektuellen Abstrakt­heit. Das Volk hat daran niemals teUgenommen. Die Abschaffung der Kunstkritik und die Einfüh- rung der K u n st b e t r a ch t u n g hat sich über- all bei uns durchgesetzt. Wir haben deshalb nicht weniger, sondern eher mehr Talente ken­ne n g e l e r n t. Als Kritiker fungiert jetzt das Publikum selb st, das durch seine Teilnahme bzw. Teilnahmslosigkeit ein unmißverständliches Urteil über seine Dichter, Maler, Musiker und Schauspieler abgibt.

Es ist wahr, daß jede große Kunst auf die Dauer nur von ihrem gesundenNach- wuchs leben kann. Es kann nicht bezweifelt wer­den, daß in einer geschichtlich so hochgespannten Zeit wie der unseren dgs politische Leben eine Unmenge von Begabungen aufsaugt, die normaler­weise zum Teil auch für das kulturelle Leben zur Verfügung ständen. Dazu kommt noch, daß die großen weltanschaulichen Ideen, die durch die nationalsozialistische Revolution zum Zuge gebracht worden sind, so spontan und eruptiv wir­ken, daß sie für die künstlerische Gestaltung noch nicht reif sind. Die Probleme sind zu frisch und zu neu, um künstlerisch, dramatisch oder dich- terisch geformt zu werden.

Der Nachwuchs, der diese Aufgabe einmal zu lösen hak, ist noch im kommen. Dir kön­nen, um ihn durchzusehen, nichts anderes tun, als ihm alle Möglichkeiten bieten, sich geistige und technische Fähigkeiten und Fertigkeiten in ausgedehntestem Umfange an­zueignen. In Presse-, Rundfunk-. Waler, und Architektenschulen werden die neuen Talente

Die Theaterveranstalter sind berechtigt, diese Alters­versorgungsabgabe bei der Eintritts p r e i s - geftaltung zu berücksichtigen. Bei den billigsten Plätzen ist unter dem Satz von 5 Reichspfennigen herunterzuaehen und zum Ausgleich dafür sind die teueren Plätze mit mehr als 5 Reichspfennig heran­zuziehen. Die Anordnung tritt am 1. Januar 1938 in Kraft. Sie findet keine Anwendung auf die GruppeReifende Theater". Die dabei gewonnenen Summen dienen dazu, die Altersversor­gung der Bühnenschaffenden finan­ziell sicherzustellen und damit das Werk her geplanten großen sozialen Künstleraltershilfe wirksam einzuleiten. Daneben haben wir der Grün­dung und Förderung von Alters- und Er­holungsheimen auch in diesem Jahr be­sondere Aufmerksamkeit zugewandt. Durch die Hoch­herzigkeit des preußischen Ministerpräsidenten wurde nicht nur ein neues Altersheim in Wei­mar den deutschen Bühnenveteranen geschenkt, sondern auch das seit langen Jahren bestehende Marie-Seebach-Stift finanziell sichergestellt. Daneben schufen wir ein neues Alters- und Er­holungsheim in Oberwiesenthal und zwei neue schöne Erholungsheime in Arendsee an der Ostsee. Sie sollen im kommenden Frühjahr er­öffnet werden und ständig 70 bis 80 erholung-- fuchenden deutschen Künstlern Unterkunft gewähren. Die hier und auf allen anderen Kunstgebieten zur Durchführung gelangenden Projekte sind Kultur- taten ersten Ranges und damit der nationalsozia­listischen deutschen Nation wahrhaft würdig. Aehn- liches ist niemals und nirgendwo in der Welt auch nur versucht worden. Wir haben auf diesem Gebiet keine hochtönenden Programme auf­gestellt, wir haben gehandelt.

Titan spricht so oft In wegwerfender Weise vom Wassengeschmack und sucht ihn in Gegensatz zu stellen zum Geschmack der Be­sitzenden, der Gebildeten oder der oberen Zehn­tausend. Nichts aber ist ungerechter als das. Während der Geschmack der sogenannten Ge­bildeten, eben weil sie gebildet sind und so schrecklich viel gelesen haben, den mannigfachsten Anfeindungen und damit auch Schwankungen ausgesetzt war. Ist der Geschmack der breiten Blassen immer derselbe geblieben. Ihr gleich­bleibender Geschmack Ist das einzig Stabile in großen künstlerischen Entwicklungsprozessen.

Das Volk hat ein gesundes Gefühl für echte Leistung, aber auch für Worte, die zwar von Leistungen sprechen, hinter denen aber keine Leistungen stehen. Sein Geschmack leitet sich von festen Anlagen ab, aber er muß richtig und plan­mäßig gelenkt werden. In seinen manchmal primi­tiven Aeuherungen ist er doch immer gerade und unverbogen. Die wahre Bildung ist durchaus nicht an den Besitz gebunden, im Gegenteil: der Besitz macht oft blasiert und dekadent. Er ist häufig die Ursache geistiger und geschmacklicher Unsicherheit. Nur so sind die furchtbaren Verheerungen deutscher Kunstentartung aus der Vergangenheit zu erklären. Der Snob ist ein leerer und hohler Bildungslakai, der von den Früchten nur die Schalen ißt und sie dann nicht verdauen kann. Er geht in Frack und Elaque ins Theater, um Arrneleuteduft zu atmen. Er muß Elend sehen, an dem er sich schaudernd und fröstelnd vergnügt. Das ist die letzte Entartung eines pöbelhaften Amüsiertriebs. Die Reichen sollen im Theater zuschauen, wie es bei den armen Leuten zugeht. Das Volk besucht aus anderen Motiven Das Theater, Konzerte, Museen und Galerien, es will das Schöne und Erhabene sehen und genießen. Das, was ihm das Leben so oft und hartnäckig vorenthält, eine Weltdes Wunders und des holden Scheins, soll sich hier vor seinen staunenden Augen auftun. Mit ungebrochener und naiver Spielfreudigkeit tritt es an die Illusio­nen der Kunst heran und träumt sich dabei in eine verzauberte Welt des Ideals, die das Leben uns alle nur ahnen, aber selten begreifen und nie ge-

23 erlin, 26.Nov. (DNB.) In Anwesenheit des Führers, fast der gesamten Reichsregie­rung, des Diplomatischen Korps, von hervorragen­den Vertretern aus Staat und Bewegung, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft und der in- und ausländischen Presse hielt am Freitag im Deutschen Opernhaus in Charlottenburg die Reichskulturkammer wiederum in Ge­meinschaft mit der NSG.Kraft durch Freude" ihre vierte Jahrestagung ab. Der Füh­rer wurde beim Betreten feiner Loge von dem ganzen Haufe ehrfurchtsvoll begrüßt. Er nahm zusammen mit seinem Stellvertreter, Reichsminister Rudolf Heß, zwischen dem Präsidenten der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. Goeb­bels, dem Vizepräsidenten der Reichskulturkam­mer, Staatssekretär Fu n k und Reichsorganisations­leiter Dr. Ley, dem Schöpfer der NSG.Kraft durch Freude", Platz. Das Vorspiel zum 3. Akt der Oper Lohengrin, gespielt vom Philharmonischen Orchester unter Leitung von Generalrtiusikdirektor Professor Dr. Böhm, leitete die Feierstunde ein. Darauf sprach Staatsschauspieler Friedrich Kayß- ler die machtvolle Goethische HymnePrometheus". Oer Leiter der Deutschen Arbeitsfront,

Re.chsorganisationsleiter Or. Ley, ging in feiner Ansprache davon aus, daß die beut- schen Arbeiter vor dem Kriege nicht materielle

1 Anläßlich der vierten Jahrestagung der NSG. Straft durch Freude" veröffentlicht der Leiter der Deutschen Arbeitsfront, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley einen Leistungsbericht, in dem er alle Auf­gabengebiete der NSG. eingehend behandelt:

Schönheit der Arbeit.

Die Zukunft gehört nur einem Volk", so führt Dr. Ley aus,das einig, stark und gesund ist und froh das Leben bejaht. Das ist die höchste Aufgabe der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude": Dem schaffenden deutschen Menschen Mut und Lebenswillen zu geben.Kraft durch Freude" ist nicht lediglich eine Freizeitorganisation, sondern fie' ist eine nationalsozialistische G e - meinschaft, die an dem Werden einer neuen ßebensgeftalturtg mitwirkt und die neue Gesell- schaftsordnung herstellt. Deshalb ist dieSchönheit der Arbeit" ein notwendiger organischer Bestand­teil derKraft durch Freude", sie ist die Grundlage, auf der sich die Freizeitgestaltung überhaupt erst aufbauen muß. Heute können wir voller Stolz feftfteUen, daß dieSchönheit der Arbeit" zu einer Bewegung geworden ist, die von den Betrie­ben selbst getragen wird. Es läßt sich gar nicht mehr feftfteUen, welche Summen von den deutschen Betrieben freiwillig in die Verschönerung der Arbeitsstätten hineingesteckt werden, nur aus der Erkenntnis heraus, daß der GedankeSchön­heit der Arbeit" vernünftig, richtig und notwendig ist. Die Gesamtsumme der Aufwen­dungen fürSchönheit der Arbeit" beläuft sich auf rund 600 Millionen RM. Die bereits im Vorjahre durchgeführte AktionGutes Licht gute Arbeit" wurde wiederholt, der Erfolg läßt sich wohl am besten an den gewaltig gestiegenen Um­sätzen ermessen, die die Elektroindustrie mit guten, modernen Leuchten erzielt hat. Einen ebenso großen Erfolg hatte der FeldzugSaubere Menschen im sausieren Betrieb", bei dem es vor allem um die Erstellung einwandfreier Waschanlagen in den Betrieben ging. Das AmtSchönheit der Ar­beit" steht feine Aufgabe darin, die freien Archi­tekten im Sinne dieser neuen $bee der Betriebs­kultur und Detriebsschönheit zur tätigen Mitarbeit

was man organisieren kann.

Es ist unser Bestreben gewesen, die innere i Regeneration be« beutschen Künstler- I ft a n b e s nicht fo sehr durch eine Unzahl von Gesetzen als vielmehr durch eine fortdauernde Ak- : tion der Selbsthilfe durchzuführen. Nur so haben wir im Bereiche des deutschen Kulturlebens ohne nennenswerte Erschütterung eine Frage lösen kön­nen, die gerade auf diesem Gebiete in der vor­nationalsozialistischen Zeit für schlechterdings unlös- I bar galt: Wir haben d i e Juden beseitigt und Führung und Repräsentanz des deutschen Gei- steslebens der Nation und der Well gegenüber w jeder in deutsche Hände gelegt. Wenn : man sich vergegenwärtigt, daß wir, ganz" abgesehen i von den Juden, die schon bei Ausbruch der na- i tionalsozialistischen Revolution rechtzeitig als Erni- . granten das Weite suchten, seit 1933 annähernd 3000 Juden und Judengenossen aus dem deutschen i Kulturleben entfernt, gleichzeitig aber auch die leergeroorbenen Stellen mit Deutschen, besetzt haben, so kann man sich ungefähr eine Dorstel- i lang bavon machen, wieviel Arbeit hier geleistet wurde. In keiner deutschen Zeitung schreibt heute - mehr ein Jude, und trotzdem erscheinen die Zeitun­gen zahlreicher und besser aufgemacht denn je. Auf keiner Bühne tritt heute mehr ein Jude auf, und trotzdem spielen die Theater; und sie find überfüllt wie nie. In keinem Film wirkt heute noch ein Jude mit, und trotzdem produzieren wir Filme, zahl- und erfolgreichere-denn je. Die Welt hat den Beweis vor Augen, daß das Shilturleben eines Volkes auch, und zwar sinn- und zweck- gemäß, ausschließlich von seinen eigenen Söhnen verwaltet, geführt und repräsentiert werden kann.

Wie lief der jüdische Ungeist In das deutsche Kulturleben elngedrungen war, das zeigte in erschreckenden und geradezu grauenerregenden Formen die In München als warnendes Bei­spiel durchgetührte Ausstellung derEnt­arteten Kunst". Wir sind ihretwegen vielfach in der sogenannten Weltpreise ange­griffen worden. Aber es hat sich bis heute kein ausländischer Enthusiast gefunden, der zur Wiedergutmachung dieser Kulturbarbarei etwa bereit gewesen wäre, die In München ausgestellten .Lunstschähe" zu kaufen und sie damit für die Ewigkeit zu retten. Sie mögen sie nicht, aber sie verteidigen sie, und sie oer- teidioen sie nicht aus kulturellen, sondern le­diglich aus politischen Gründen. Ls bedarf kaum einer wegwerfenden Handbewegung, um sich mit Ihren Argumenten auseinander­zusehen."

Dr. Goebbels wandte sich auch gegen die Ein­wände, die hier und da In deutschen Künstler- kreisen erhoben worden seien. Er erklärte: Die Ausstellung hat gar nichts mit Unterdrückung künstlerischer Freiheit und jugendlichen Fortschritts zu tun. Jrn Gegenteil, die Machwerke, die hier ausgestellt untren, und ihre Schöpfer sind von gestern und vorgestern. Es handelt sich bei ihnen um die vergreisten, gar nicht mehr ernft zu nehmenden Vertreter einer Zeitepoche, die wir geistig und politisch läng st überwunden haben und deren scheußliche Abarten nur noch auf Dem Gebiet der bildenden Künste in unsere Zeit hineingeisterten. Wie gesund eine solche Reini­gungskur war, das zeigt die Reaktion beim Pudli- kum und vor allem 6et den Käuferschichten der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst in München. Noch niemals sind so viele Bilder, und zwar in der Hauptsache wahre Kunstwerke schöpferischer Ge-

winnen läßt. Hier liegen die Ursprünge und ewig wirkenden Antriebskräfte jeder großen Kunst. Der Snobismus ist krank und wurmstichig. Sein Geschmack kann für eine Zeit nicht maßgebend und formbildend fein. Wir haben den Mut gehabt, die Produkte seiner frechen Anmaßung zurückzuweisen. Der primitive und gesunde Volksgeschmack verlangt eine entsprechende geistige Kost. Mit snobistischen Ueberfeinerungen zieht man keine starken Menschen auf. Man wende hier nicht ein, das Volk wolle sich nur amüsieren. Das Volk sucht Freude. Man macht sich meistens kaum eine Vorstellung bavon, wie freubelos im allgemeinen das Leben des Volkes verläuft und wie wichtig es deshalb ist, hier Ab- Hilfe zu schaffen.

Und fo begehen die deutschen Kulturschaffenden ihre Jahrestagung zusammen mit dem Volke, das hier durch die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" repräsentiert wird. Ungezählte Mil- lionen stehen dabei unsichtbar um uns, die auch'im vergangenen Jahre in den Theatern saßen, durch die Museen schritten, auf Zügen oder Schiffen durch Länder und durch Meere fuhren, zum ersten Male vielleicht in ihrem Leben, und sich dabei bewußt wurden, daß das Leben doch auch schön und be. gehrenswert sein kann. Sie wollen heute ihre innere Verbundenheit mit den deut, schen Künstlern bekunden, die ihnen so oft Krast gaben für den schweren grauen Alltag.

Deutschfeindliche Kreise des Auslandes versuchen oft, das Bild des zeitgenössischen deutschen Künst. lers dahin zu verzeichnen, daß sie ihn als ein ge­tretenes und gedrücktes Wesen barstellen, bas, um­geben von Gesetzen unb Paragraphen, unter der tyrannischen Diktatur eines kulturlosen, barbarischen Regimes schmachtet und seufzt. Welch eine 23er-

hercmzuziehen. Es wäre falsch, wollte man bie her NS.-Genre in sch astKraft durch Freude" gestellten Aufgaben nur darin sehen, den schaffenden Men­schen in ihrer Freizeit Unterhaltung zu bieten. Wik wollen sie zu einer sinnvollen Lebens- g e ft a 11 u n g hinführen. Der Zusammenschluß der AmtesFeierabend" mit der NS.-Kulturgemeindr unter Einbeziehung desDeutschen Dolksbildungs- wertes" hat die gesamte kulturelle Freizeitarbeit auf eine einheitliche Grundlage gestellt.

Sinnvolle Gestaltung des Feierabends.

Stellungen Abschlüsse auf maßgebliche Beteiligung- Um die Theaterkultur auch in Gegenden außerhalb der großen Städte zu tragen hatKraft durch Freude" mit 30 Wanderbühnen Abnahmegarantie- vertrüge abgeschlossen. DieSonderaktion für Reichsautobahnarbeiter" ist auf sämtliche Arbeiter­gemeinschaftslager ausgedehnt worden, jo daß 550 Lager mit 110 000 Arbeitskameraden erfaßt wur- ,

Mein Führer! Eure Exzellenzen! Meine Volks- ftaltung, verkauft worden wie bei dieser Ge- genossen und Dolksgenossinnen! Im Leben der Völ- legenheit. Noch niemals hat das breite Publi- fer spielt die Organisation eine ausschlag- kum an den Fragen der bildenden Kunst einen so gebende Rolle. Sie hat die Aufgabe, Menschen- lebendigen und inneren Anteil genommen wie hier, gruppen zu Einheiten zu form.en, um sie damit Die Kunst ist nicht ein Lebensbezirk für sich, iu um so zielbewußter und erfolgreicher aum Einsatz den einzudringen dem Volk verwehrt sein müßte, bringen zu können. Die Organisation ist somit in! Sie ist eine Funktion des Volkslebens und der allen Fällen ein Mittel zum Zweck und im Hin-"**«* <cunnm>fu>r llnh mit* hie

blick auf das zu erstrebende Ziel gewissermaßen ein notwendiges U e b e I. Jede Organisation muß von ihren Teilnehmern die Aufgabe gewisser individueller Privatrechte verlangen zu Gunsten eines größeren unb umfassenberen Lebensgesetzes und damit eines zielbewußteren Einsatzes von Kräften, die vereinzelt ohnmächtig, zusammen- gefaßt aber von durchschlagender Wirkung sind. Man soll deshalb bei jeder Organisation auf das peinlicyste darauf achten, daß sie ihren eigentlichen Zweck nicht verliert und den Verzicht auf indi­viduelle Rechte immer nur soweit fordert, wie er im Hinblick auf den Erfolg notwendig erscheint. Man darf also, um es kurz auszubrücken, nur or- ganifieren, was man organisieren muß, nicht,

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