den
sischer Bündnis-un
eparaturen
1897 D
lur
unseres Volkes.
Der liche
Sehersweg Nr. 67
Telephon Nr. 3170
aus. fest-
UHL adio
und
Ab
allen Gebieten des künstlerischen Schaffens und des deutschen Geisteslebens anwesend. Auch zahlreiche ausländische Gäste wohnten der Festvorstellung bei, unter ihnen der ungarische Ministerpräsident, von D a r a n y i, und der ungarische Außenminister, von K a n y a, in der Ehrenloge. Gespielt wurde Beethovens „Fidelio" in der Neuinszenierung des Generalintendanten Rode unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Dr. Dammer.
nun zwar schon zum Teil nach Unabhängigkeit aus, es ist aber noch keine Unabhängigkeit, da Frankreich noch sämtliche Hoheitsrechte ausübt.
Mit dem Libanon hingegen, der auch eine interne „Regierung" besitzt, wurde ein für diesen Staat wesentlich ungünstigerer Vertrag über die Unabhängigkeit der Libanesen vereinbart. Auch den Libanesen wird völlige Unabhängigkeit zugesichert, aber mit der Einschränkung, daß Frankreich das Recht auf Haltung non Garnisonen behält, ebenso wie in verschiedenen Verwaltungszweigen Einspruchsrechte. Damit das Ganze aber ein freundliches Gesicht hat, wurde in dem Vertragsentwurf gleichzeitig ein französisch-libanesischer Bündnis - und Freundschaftsvertrag eingebaut. Die völlige Aufhebung des Mandates ist zugesichert worden, aber mit der Bedingung, daß bei Aufhebung des Mandates der neue Staat Libanon sofort Mitglied des Völker«
Sprcchstundcn Der ReDaktion.
11 30 bis 12 30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach»
mittag geschlossen. --------------
VelriebssporiWendienendetteibeserWiiMg
Kundgebung in Berlin. - Eröffnung des UebungSstäiten-Bauprogramms.
Führer das Sieg-Heil auf Adolf Hitler Gesang der Nationalhymnen beschloß die
Reise im Rahen Orient
Von unserem $. A Sch.-Korrespondenten.
Das Todesurteil gegen Schlitzkus rechtskräftig.
Frankfurt a. M., 26. Nov. (Lpd.) Das Reichs- gericht hat am Freitag die Revision des Raubmörders Walter Schlitz kus gegen das Urteil des Schwurgerichts in Frankfurt a. M. vom 13. September 1937, wodurch Schlitzkus wegen Ermordung des Schaustellers August Bauer in Zeilsheim in Tat- einheit mit schwerem Raub zum Tode und dauerndem Verlust der Ehrenrechte verurteilt wor- den ist, verworfen.
Rundfunkprogramm
Sonntag. 28. November.
6 Uhr: Frühkonzert. 8.10: Gymnastik. 8.30: Deut- che Scholle. 8.45: Morgenmusik. 9: Christliche Morgenfeier. 9.45: Schicksal und Vorsehung. 10: Wer elbst das Auge nicht mehr freudig öffnen kann, der wird auch keine Freude mehr empfinden. 10.30: Chorgesang. 11.15: Joseph von Eichendorffs deutsche Sendung." Eine Funkfolge zum 80. Todestag des Dichters. 12: Musik am Mittag. 14: Für unsere Kinder. 14.30: Kleines Konzert. 15.15: Deutsche Scholle: Dörfliche Feste in Südbaden. 16: Nachmittagskonzert. 17: Von den Musiktagen der HI. des Gebietes 12 Westmark. 18: „Segen der Reife." Eine Funkfolge vom schöpferischen Alter großer Deutscher. 19: Nachrichten. 19.10: Guten Appetit! 19.40: Sportspiegel des Sonntags. 20: Deutsche Spiel- und romantische Oper. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.15: Sportbericht. 22.30: Wir bitten zum Tanz. 24 bis 1: Nachtkonzert.
IHonfag, 29. November.
6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Früh- konzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 10: Schulfunk. 10.30: Hausfrau, hör zu! 11.40: Deutsche Scholle. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten, auch aus deG Sendebezirk. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: In alter Frische! 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Für unsere Kinder. 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Nachrichten. 19.10: Die Anfänge der Oper. 20: Tanz- und Volksmusik. 21: „Parkstraße 13." Ein Kriminalstück von Arel Joers. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Nachtmusik und Tanz. 24 bis le Nachtmusik.
Dienstag, 30. November.
6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 10; Schulfunk. 10.30: Hausfrau, hör zu! 10.45: Sportfunk für die Jugend: „Der stärkste Mann der Welt." 11.40: Deutsche Scholle. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: O holde Frau Musika! 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Für die Frau. 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Nachrichten. 19.10: Konzert. 20.15: Mit vier, spielt fünf — Schneider sechs. Ein lustiger Skatabend. 21.15: Klaviermusik von Chopin. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 1: Nachtmusik.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der I Schrsitleitung )
Meter. Für die Kündigung sind die im Mietvertrag vereinbarten Bestimmungen maßgebend. Ist eine Kündigungsfrist weder schriftlich noch mündlich vereinbart, so ist, falls der Mietzins nach Monaten bemessen ist, die Kündigung nur für den Schluß eines Kalendermonats zulässig und hat spätestens am 15. des Monats zu erfolgen.
Die Jahrestagung der Reichskulturkammer der NSG. „Kraft durch Freude" fand ihren schluß mit einer Festaufführung im Deutschen Opernhaus. Der Einladung des Präsidenten der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. Goebbels, und des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley, waren das Diplomatische Korps, zahlreiche führende Persönlichkeiten des Staates und der Partei, der Wehrmacht, der Polizei und aller Parteigliederungen gefolgt. Die Präsidenten der Einzelkammern, die Reichskultursenatoren und die leitenden Männer der Deutschen Arbeitsfront sowie der NSG. „Kraft durch Freude" waren neben vielen Männern und Frauen aus
Art und unseres deutschen Wesens eine gerechte soziale Ordnung zu entwickeln und unserem Volk den Höch st en Lebens st andard zu erkämpfen.' Was das deutsche Volk in vier Jahren auf kargem Boden und in engem Raum vollbracht hat, um in geschlossener Willenseinheit sich die Zukunst und die Freude am Leben zu erobern, steht in der Welt einzig da. Das deutsche Volk erobert die Freude an allen großen und schönen Dingen des Lebens überhaupt. Und das deutsche Volk weiß, daß es niemanden in der Welt gibt, der mehr um sein Wohlergehen besorgt ist, der mehr für es tut und auch mehr für es tun könnte, als der deutsche Dolkskanzler Adolf Hitler!
Der Abschluß derZahreslagung.
Die Uraufführung des Violinkonzerts von Robert Schumann.
Nach der Rede des Reichsministets Dr. Goebbels fand die Uraufführung des einzigen Diolin-Konzerts von Robert Schumann statt. 84 Jahre nach der Niederschrift des Werkes bedeutete die Aufführung, die von allen Sendern übernommen wurde, den künstlerischen Höhepunkt der Jahrestagung. Professor Georg K u l e n k a m p f f spielte mit technischer Bravour und iinniger Versenkung in die lyrischen Schönheiten des Werkes den schwierigen Solopart, während Generalmusikdirektor Prof. Karl
Amtes „Feierabend^ belauft sich auf runb 3 4 Millionen.
Die Zahl bet seit Durchführung der Volksbildungsarbeit durch die NSG. „Kraft durch Freude" erfaßten Volksgenossen beträgt 10180 000. Die Führungen durch historische Statten und Museen sind zu einer ständigen Einrichtung geworden. Immer mehr ausgebaut werden auch Führungen durch moderne Betriebe. Auch das W a n d e r - büchereiwesen und besonders die Werks- büchereien wurden ausgebaut. Ebenso wurde dem Ausbau des ßaienf Raffens verstärkte Aufmerksamkeit entgegengebracht. In den Laienkursen für Musik, Spiel und Tanz, in den Arbeitskreisen für Malen, Zeichnen, Modellieren. Schnitzen und Basteln wurden Hunderttausende von Volksgenossen zusammengefaßt. Hierzu gehört auch die Pflege des Musikunterrichtes in rund 200 betreuten Dolksbildungsstätten. Die kulturelle Arbeit auf dem Gebiet der Musik hat mit der Gründung der Abteilung „Jugend- und Volksmusik" in der Reichsmusikkammer ihre Verankerung gefunden. Von den Sing- und Musikgemeinschaften der NSG. „Kraft durch Freude" wurden 400 „offene Singen" und andere volksmusikalische Veranstaltungen durchgeführt, in denen 800 000 deutsche Volksgenossen erfaßt wurden. Insgesamt wurden von der Brauchtumsarbeit des Amtes „Feierabend" 6,5 Millionen Volksgenossen in 22 000 Veranstaltungen erfaßt, davon runb zwei Millionen in Werksfeierstunben und Betriebsfesten.
Erfolge des Vettiebssporfs.
Der immer weiter fortschreitende Ausbau des Sportamtes und insbesondere die Entwicklung des Betriebssportes hat bereits zu einem fühlbaren Mangel an geeigneten Uebungsleitern und Uebungsftätten geführt. Die Zahl der Turnhallen, Spielplätze und Schwimmbäder reicht besonders im Winter keineswegs mehr aus. Deshalb hat das Sportamt der NSG. „Kraft durch Freude" begonnen mit der Ausbildung ehrenamtlicher Uebungswarte, und viele Betriebe sind dazu übergegangen, eigene Betriebssportanlagen zu errichten. 900 Betriebssportstätten sind bereits fertiggestellt, 235 befinden sich im Bau. Aus Anlaß des vierjährigen Bestehens der NSG. „Kraft durch Freude" werben in 91 Betrieben in allen deutschen Gauen die ersten Spatenstiche vollzogen, um eigene Uebungsstätten für die Gefolgschaft zu schaffen bzw. fertiggestellte Sportstätten eingeweiht. Insgesamt wurden in diesem Jahre bis einschließlich September in 338 229 Uebungsstunben 6 656 973 Teilnehmer erfaßt.
Gestattung des Urlaubs.
erklärte: Unser Sozialismus ist ein mannhafter Sozialismus, wie der Führer es einmal gesagt hat. Es ist unser Wille, das gesamte deutsche Leben und jeden Deutschen durch „Kraft durch Freude" zu erfassen. Heute gilt es auf dem Gebiet der Leibesübungen und des Sports ein Werk zu beginnen, bas gleichfalls einzigartig in der Welt dafteht. Wenn 1150 Betriebe bereits die Schaffung von Sportanlagen in Angriff genommen oder vollendet haben und 5000 Betriebe ihre Bereitschaft dazu erklärten, so ist das, obschon dieses Werk eigentlich erst mit Beginn des nächsten Jahres äv” Auswirkung kommt, groß und gewaltig. Dr. L-, hob dann hervor, daß die Gbündung von Betriebssportstätten keineswegs als eine Konkurrenz zu anderen sportlichen Einrichtungen angesehen werden könne. Sie schafften vielmehr für den gesamten Sport und für die Wettkämpfe ein breites Fundament, aus dem noch weit größere Leistungen auch im internationalen Wettkampf erwachsen würden. Dr. Ley vollzog dann die ersten Spatensttche mit dem Wunsch, daß dieser Sportplatz wie auch die vielen anderen im ganzen Reich die Kraft unseres Volkes für Jahrzehnte und Jahrhunderte stärken möchten, zum Ruhme Deutschlands, im Gedenken an unsere Toten, im Glauben an die Ewigkeit
bunbes wirb.
Das Grunbsätzliche aber bei diesen ganzen Abmachungen ist, daß diese Verträge von der französischen Kammer ratifiziert werden müssen, bevor sie in Kraft treten können, daß die französische Regierung aber bisher ständig Mittel und Wege gefunden hat, diese Ratifizierung hinauszuschieben. Daß es Frankreich nicht allzu ernst um die Ratifizierung ist, beweisen die ständigen Bemühungen in den letzten Monaten, vom syrischen
Berlin, 26. Nov. (DNB.) Vom Gelände des Deutschen Verlages in Berlin• Tempelhof aus eröffneten Dr. Ley und der Reichssportführer von Tschammer und Osten das U e b un g s- ftättenoauprogrammber Betriebe. Zu Füßen des Turmes des Deutschen Verlages, ange- lehnt an den Teltow-Kanal, befindet sich heute noch brachliegendes Gelände, auf dem eine der vielen neuen Betriebssportstätten erstehen soll. Nach der Ankunft Dr. Leys und des Reichssportführers fangen die Werkscharen das Arbeitslied „Schweigt Maschinen und Motoren". Anschließend begrüßte der Betriebsobmann des Deutschen Verlages die Gäste. Der Betriebsführer betonte, feoer verantwortliche Betrieb sei sich bewußt, daß Leistungskampf nicht Uebertrumpfung kleinerer Betriebe oder Rekordhascherei bedeute. Ausschlaggebend sei einzig und allein der Geist. Die Betriebssportgemeinschaften wollten in dem Pemühen, unser Volk zu ertüchtigen, eine zuverlässige und von Kameradschaftsgeist erfüllte Hilfstruppe sein.
Reichssportführer von Tschammer und Osten
gehoben sei. Diese Auffassung ist jedoch verfrüht. Wer Syrien und Libanon bereift, bemerkt bald, wie weit das Mandat fchon „aufgehoben" ist. In Beirut sitzt immer noch der allgewaltige Ober- k o m m i s s a r, der von seinem Regierungssitz, dem Gouverneurspalast, über dem die Trikolore weht, mit seinen Beamten und entsprechenden französischen Garnisonen Libanon und Syrien regiert und beherrscht. Einreisevisa für Syrien-Libanon werden immer noch von den französischen Konsulaten aus- gestellt, und die Polizeigewalt ist in französischen Händen.
Nach den Berichten, die vor nicht allzulanger Zeit durch die Weltpresse gingen, und nach der Form der Darstellung der französisch-syrisch-libanesischen Verhandlungen, wurde vielleicht der Eindruck erweckt, als ob Frankreich seine Mandate über Syrien und Libanon, auch Groß-Libanon genannt (einschließlich dem Sandschak-Gebiet mit Alexandrette), auf geloben habe. Es ist richtig, daß die französische Regierung mit den „Vermal- tungsbehorden" von Libanon und Syrien Verträge gemacht hat, in denen Frankreich die Aufhebung der Mandate in Aussicht stellt. Man muß dabei streng unterscheiden zwischen dem Mandatsgebiet Syrien und Mandatsgebiet Libanon. Syrien ist das Land, welches an Die arabische Wüste anschließt, östlich an den Libanon angrenzt und ihn nördlich umklammert bis zum Mittelländischen Meer. Der Zugangshafen zum Mittelländischen Meer ist Aleppo, die Hauptstadt ist Damaskus. Syrien wird fast ausschließlich von Arabern mohammedanischen Glaubens bewohnt, während Libanon, mit der Hauptstadt Beirut, eine »überwiegend christlich-arabische Bevölkerung hat. Libanon liegt eingekeilt zwischen Palästina im Süden, Transjordanien und Syrien im Osten und Norden.
Die Verträge, die mit dem Libanon einerseits und Syrien andererseits abgeschlossen wurden, weichen voneinander völlig ab. Sie sind in völlig verschiedene Formen gefaßt und auch inhaltlich ganz verschieden. Den Syrern konnte von Frankreich eine fast völligett na b h ä n g i g k e i t versprochen werden, da Syrien für die französischen wirtschaftlichen und strategischen Interessen weniger Bedeutung hat als der Libanon, denn das syrische Gebiet ist zum größten Teil Wüste, hat nur unbedeutendere Küstenstriche und den kleinen Hafen Aleppo. Die Aufgabe dieses Gebietes bringt für Frankreich keine großen Verluste. Man hat die „syrische Regierung" in Damaskus anerkannt, sie ist aber vorläufig nichts weiter als eine Behörde der inneren Verwaltung, man hat die französischen Garnisonen in Syrien bis auf einige Posten aufgehoben und die französischen Truppen durch syrische Soldaten ersetzen lassen, die von ftanzösischen Instrukteuren ausgebildet worden sind, aber noch keinen militärischen Wert haben. Das alles steht
Das schöne Dors.
Die Dorfverschönerungsaktion, an der sich weit Über 5000 Dörfer beteiligen, trägt dazu bei, vor allem auch die Wohnüngsoerhältnisse zu verbessern. Gerade in diesem Monat wurden von der Deutschen Arbeitsftont die notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um in den Dörfern würdige Mittelpunkte des geselligen und kulturellen Lebens zu schaffen Das Sportamt hat der körperlichen Ertüchtigung der Landbevölkerung feine Aufmerksamkeit zugewendet und trotz der gerade hier sehr großen Schwierigkeiten bereits erfreuliche Fortschritte erzielt Bisher wurden in 3800 Dorfgememschaften weit über eine Million Teilnehmer erfaßt. Um den Wettstreit unter den Dörfern noch mehr zu fordern, wurde die „Reichsarbeitsgememschaft für Dorfverschönerung" gebildet.
toffungWfhtr Betriebe.
Wir haben eine Arbeitsschlacht geführt, um die Leistungskraft des einzelnen Volksgenossen für die Allgemeinheit einzusetzen. Im Leistungs- kampf der deutschen Betriebe werden größere taktische Einheiten ins Treffen geführt: Die Betriebsgemeinschaften. Leistungen können nur aus fruchtbarem Boden erzielt werden, und der fruchtbare Boden für eine gute Wirtschaftspolitik ist eine gute Sozialpolitik. Don den vier Leistungsabzeichen, als Vorstufe zur höchsten Auszeichnung als „Nationalsozialistischer Musterbetrieb", wird eine für die vorbildliche Förderung von »Kraft durch Freude" verliehen. Zum vierten
Jahrestage der NSG. .straft durch Freude" werden! D 5 h m an der Spitze der Berliner Philharmoniker die ersten Betriebe mit ihrem Leistungsabzeichen die orchestrale Begleitung dirigierte. Stärkster Bei- '' fall dankte den Künstlern. Dann trat Reichsleiter
sagte: Drei Voraussetzungen seien für die Erreichung des Zieles, ein ganzes Volk durch die Leivesübungen zu ertüchtigen, notwendig: Der Wille aller, solche Leibesübungen zu betreiben, der Bau von Sportstätten und schließlich geignete Lehrkräfte. Mit Stolz könne fest- gestellt werden, daß nicht weniger als 5000 Betriebe dem Ruf zur Gründung von Betriebssport- gemeinschasten gefolgt seien. Zwei Stunden Sport am Tage ersparten 14 Tage Krankheit im Jahr. Die Anlagen, die Betriebsführung und Gefolgschaft schafften, seien Sparkassen der Volksgesundheit, der Leistungsfähigkeit und der Arbeitsfreude. Der Reichssportführer wies darauf hin, daß die Anlagen für den Betriebssport nicht Lurus-, sondern Zweckbauten sein müßten, nicht Sta
ll.
Libanon-Syrien.
Nachdruck verboten!
Beirut, im November 1937.
Beirut ist im Gegensatz zu Haifa ein Hasen mit echt orientalischem Einschlag. Das Schiff hatte noch nicht festgemacht, da stürzten sich schon hilfsbereite arabische Träger mit der ganzen Lebhaftigkeit des Orientalen auf unsere Gepäckstücke in der Erwartung eines guten „Bakschisch" — sprich Trinkgeld. Wahre Schlachten werden um den Abtransport unserer Koffer unter den Trägern ausgefochten, es sieht nach Mord und Totschlag aus — Die Araber jedoch mit ihrem heißen Temperament nennen das höchst „fteundliche" geschäftliche Auseinandersetzung. Es ist auch hier nur der Kampf ums tägliche Brot. Die Zollkontrolle geht überaus schnell vonstatten, man ist überrascht über die Höflichkeit, mit der französische Zollbeamte nach dem „Woher — Wohin" fragen und der Stückzahl der Koffer. Da sie hören, daß es nur Durchreisegepäck nach dem Irak ist, wird alles schnell erledigt, der Zollbeamte malt mit blauer Kreide ein unlesbares Zeichen auf die Gepäckstücke, die. nicht geöffnet zu werden brauchen, sie werden auf die Autos verstaut und bald landen wir in einem deutschen Hstel in Beirut.
Beirut macht einen bedeutend solideren Eindruck als die Hafenstadt Palästinas: Haifa. Die libanesische Hauptstadt ist seit Jahrzehnten planmäßig und sachgemäß gebaut und ausgebaut worden, ohne daß dabei Althergebrachtes, Schönes« und echt Orientalisches systematisch zerstört wurde. Die An- forderungen der Zivilisation, moderne Wohnbauten, Handelshäuser, elegante Geschäftsstraßen, durch die die Straßenbahnen fahren, haben hier eine Berechtigung, zumal Beirut sich als wichtiger Mittelmeerhafen des Nahen Ostens den Anforderungen der Welt langsam anpahte und Schritt für Schritt das Moderne aufnahm und es dem Bestehenden einfügte. Der französische Einfluß ist nicht nur im Baustil der Stadt, sondern auch im täglichen Leben und allem, was damit zusammenhängt, unverkennbar. Schon vor dem Weltkriege hatte Frankreich einen gewissen kulturellen Einfluß hier, der sich durch die Mandatszeit noch wesentlich erhöht hat. Neben arabisch ist französisch die Landes- spräche.
Ich las .neulich in einer deutschen illustrierten Zeitung einen Aufsatz unter dem Titel: „D e r Vormarsch des Ar ab er tum s". In diesem Artikel bringt der Verfasser zum Ausdruck, daß Frankreich, dem Druck des arabischen Nationalismus nachgebend, seinen Mandatsländern Syrien und Libanon nach dem Muster des Iraks die Unabhängigkeit habe geben müssen, und daß das Mandat aus-
Gebiet große Länderteile dem Libanon noch jetzt zuschlagen zu wollen, und besonders besteht die Absicht, den Hafen Aleppo dem Libanon anzugliedern, wodurch Syrien der Zugang zum Meere versperrt werden soll und Syrien wirtschaftlich abhängig vom Libanon werden würde.
Also von einer sofortigen Aufhebung der Mandate kann noch gar keine Rede sein, der eheste Zeitpunkt wäre das Jahr 1940, da ja auch noch einige Jahre Uebergangszeit in Aussicht genommen sind. Das Mandat besteht heute weiter, man kann, wenn man optimistisch genug ist, allerhöchstens von einer „Auflockerung" sprechen.
Die Syrer werden ungeduldig und drängen, angefeuert und entflammt vom panarabischen Gedanken, auf eine völlige Handlungsfreiheit Ihrer Regierung in Damaskus. Die Einschaltung der Freiheitsidee — Befreiung vom Mandat — in die panarabische Bewegung wird vielleicht noch manche unausgesprochene Projekte und Ideen der französischen Mandatsoerwaltung zerstören können. Vor Jahresfrist noch war die Unabhängigkeitsfrage lediglich eine nationale Angelegenheit der syrischen und libanesischen Bevölkerung. Mit der Auftvllung der Palästina-Teilungsfrage hat auch die Freiheits- beroegung Syrien-Libanons ein anderes Gesicht be kommen.
Gleichsam die Krönung der Bemühungen der 1 NSG. „Kraft durch Freude" um eine würdige und 1 sinnvolle Ausnutzung der Freizeit der schaffenden deutschen Menschen ist die Gestaltung des Urlaubs. Nirgends in der Welt wird soviel und so gründlich gearbeitet wie bei uns. Wer viel arbeitet, braucht aber auch eine um. so gründlichere Erholung. Eine vernünftige Urlaubsregelung ist für die Erhaltung der Lebenskraft und der Leistungsfähigkeit unseres Volkes von ausschlag' gebender Bedeutung. Die „K d F." - R e i se n sind nicht zuletzt deshalb so ungeheuer populär geworden. weil bei ihnen alles bis ins kleinste sorgfältig vorbereitet ist. Der „K d F." - U r 1 a ü b e r reist ohne Sorgen. Die Teilnehmerzahl hat auch in diesem Jahre wieder eine Steigerung erfahren. Im Vorjahre ftieg die Teilnehmerzahl von drei auf sechs Millionen, für dieses Jahr ergibt sich bereits eine Zahl von neun Millionen „KdF."- Fahrern. Fast zwei Millionen beteiligten sich an unseren „KdF."-Wanderungen. und 180 000 sind mit den Schiffen unserer „KdF."-Flotte nach Norwegen, Madeira aber nach Italien gefahren. „Au s-^ tauschzüge" sind die Frucht unseres Abkommens mit Stalien: Zwei Organisationen mit dem gleichen Ziel — ,Kraft durch Freude" und „Dopo- lavoro" — haben sich zu gemeinsamer Arbeit zusammengefunden. Wir sind mit unseren „KdF."- Schiffen auch wieder in Lissabon und Madeira gewesen. Schon im nächsten Jahre werden wir in Afrika landen. Millionen Deutsche, die früher das Reisen nur dem Namen nach und vom Film her kannten, entdecken heute unser Deutschland und kehren mit neuer Kraft an ihren Arbeitsplatz zurück. Hunderttausende erleben das Wunder des Meeres und die Vielfalt fremder Länder. Das erste eigene, ganz xnad) unseren Bedürfnissen angelegte '„KdF."-Schiff „Wilhelm,Gustlofs" wird bereits im Frühjahr feine Jungfernfahrt antreten. Anfang 1938 läuft bas zweite n<-ue „KbF. - Schiff vom Stapel, unb in Danzig wirb mit dem Bau von zwei weiteren Schiffen begonnen! Aus Rügen nimmt der Bau des riesigen „K b F." - Seebades, dem noch vier andere folgen werden, immer deutlicher die Formen an, die es als das schönste Seebad der Welt voraussagen lassen. Noch in diesem Jahre werden wir mit dem Bau von Winter Heimen in den Bergen beginnen, um den Winterurlaub und den Wintersport zu fördern, die das Gesündeste und Schönste sind, was man sich denken kann.
dien, sondern Uebungsplätze. Es sei darauf zu achten, daß eine möglichst große Anzahl von Betriebsangehörigen auf verhältnismäßig kleinem Raum unternommen könne. Er verlange, daß auf billigen Erfolg verzichtet werde. Es sollten nicht Berühmtheiten herangezüchtet und Höchstleistungen erzielt werden. Die Betriebssportgemeinschaft stehe unb falle vielmehr mit ihrer Ausgabe, auch den letzten Deutschen durch Leibeserziehung zu erfassen.
Reichsorganlsattousleiler Dr. Ley
ausgezeichnet. fall dankte ben Künstlern. Dann trat Reichs le iter
Alles, was wir schaffen, gilt bem einen großen Dr. Len nochmals an bas Rebnerpult unb brachte Ziel: Auf ber Grundlage unserer blutgebunbenen nach Worten des Dankes unb der Verehrung für
Sitzung.
Festaufführung im Deutschen Opernhaus.


