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Samstag, 2Z. November 1*>5Z
18 Z. Jahrgang
Nr. 21Z Erstes Blatt
erster Leiter des nationalsozialistisch ausgerichteten seinen Absichten Reichsverbands der Deutschen Presse und hervor-1 angeben werden.
Des WrerS Dank an Dr. Schacht
Der neue Reichswirtschafisminister
Walther Funk wurde 1890 in ftchastsbeaustragter Adolf Hitlers wurde. Ihm wurde »'Äfe ..Jj. •“ * SS
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esse bekundet. Daß bis zur endgültigen Amtsübernahme durch ihn am 15. Januar der Beauftragte des Vierjahresplanes Generaloberst Göring die Geschäftsführung im Reichswirtschaftsministerium übernimmt, ergibt sich ohne weiteres aus der allgemeinen Ausrichtung der deutschen Wirtschaft auf das große Ziel des Vierjahresplanes, die Rohstoff- und Nahrungsfreiheit des deutschen Volkes.
Daß an die Stelle Walter Funks als Staatssekretär im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, der ja zugleich auch Pressechef der Peichsregierung war, der bisherige Pressechef der NSDAP., Reichsleiter Dr. D i e t r i ch berufen worden ist, wird in der gesamten Presse mit lebhafter Genugtuung begrüßt werden. Ist doch auch Dr. Dietrich ebenso wie sein Vorgänger ein Journalist vom Fach, der in langjähriger Ausübung des journalistischen Berufes genaue Kenntnis der Lebensbedingungen der Presse erlangt hat und als
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An den Reichsbankpräsidenlen Dr. Schacht hat der Führer das nachstehende -Schreiben gerichtet:
Berlin W 8, den 26. November 1937.
Lieber Herr Schacht!
Am 30. Juli 1934 erklärten Sie sich bereit, für die Dauer der Erkrankung des damaligen Reichswirtschaftsministers Dr. Schmitt die Geschäfte des Reichswirtschaftsministeriums zu übernehmen und weiterzuführen. Sie haben seitdem in dieser Stellung dem neuen Deutschen Reiche und mir außerordentliche D i em st e geleistet. Deshalb konnte ich mich auch bisher nicht entschließen. Ihren mir im Laufe der letzten Jahre ö f t e r v o r- getragenen Bitten um Abgabe des Rlini- fteriums zu entsprechen. Die infolge des Aufbaues des Apparates des Vierjahresplanes sich als notwendig erweisende Z u s a m ? menlegung mit dem Wirtschaftsmini-
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sterium läßt mich nunmehr die Gründe würdigen, mit denen Sie erneut um Ihre Entbindung von den Geschäften des Reichswirtfchaftsministers baten. Wenn ich Ihrem Wunsche entspreche, so geschieht esmitdemAusdrucktiefsterDank- barkeit für ihre so ausgezeichneten Leistungen und in dem glücklichen Bewußtsein, daß Sie dem deutschen Volke und mir als Präsident des Reichsban kdirektoriums noch viele Jahre Ihr hervorragendes Wissen und Können und Ihre unermüdliche Arbeitskraft zur Verfügung stellen werden. Erfreut darüber, daß Sie auch in Zukunft mein perfönlicher Berater sein wollen, ernenne ich Sie mit dem heuten Tage zum Reichsminister.
Wit deutschem Gruß!
Ihr
(gez.) Adolf Hitler.
sters zu wählen.
Der Ges der Reichskanzlei.
Der durch Erlaß des Führers zum Reichsminister ernannte Chef der Reichskanzlei Dr. Hans-Heinrich Lammers wurde 1879 in Lubtt- nitz (Oberschlesien) als Sohn des dortigen Kreis- und Grenztierarztes geboren. Er besuchte die Evangelische Fürstenschule in Pleß und wurde nach Beendigung seiner juristischen Unioersitätsstudien in Breslau 1901 Referendar. 1906 bestand er die zwette juristische Staatsprüfung in Breslau. 1912 kam er als Landrichter nach Beuchen. Den Krieg machte Dr. Lammers als Hauptmann der Reserve des JR. 51 nyt und erwarb das EK. I. Nach dem Kriege widmete er sich der öffentlichen Verwaltung und wurde 1921 Oberregierungsrat und ein Jahr spätes Ministerialrat im Reichsministerium des Innern, wo- er das Referat für Staatsrecht innehatte. Auf diesem Gebiete hat sich Dr. Lammers auch schriftstellerisch betätigt. In Anerkennung seines großen Könnens und seiner mannigfachen Erfahrungen wurde Dr. Lammers, der schon seit langem das Vertrauen des Führers genoß, Chef der Reichskanzlei.
Neue Neichsreferentin für den BOM.
Berlin, 26.Nov. (DNB.) Die bisherige Reichsreferentin für den BDM beim Reichsjugendfuhrer, Frau Trude Gärtner, hat den Relchsjugend- fuhrer um Entlassung von ihrem Amt gebeten Der Reichsjugendführer hat diesem Wunsch seiner langjährigen Mitarbeiterin entsprochen und ihr zugleich im Namen der nattonalsozialistischen Jugendbewegung seinen Dank für die aufopfernde und erfolgreiche Arbeit beim Aufbau des BDM. ausgesprochen Zur Reichsreferentin für den BDM beim Reichsjugendführer hat Baldur von Schirach die Obergau- führerin Jutta Rüdiger ernannt
Berlin, 26.Koo. (DNB.) Der Führer und c Reichskanzler hal-den Präsidenten des Reichs- \ bankdirektoriums Dr. Schacht in Genehmigung * seines Antrags von der Führung der Ge- schäfte des Reichs- und preußischen , Wirtschaftsminsters entbunden. Reichs- ■ Minister Dr. Schacht behält sein Amt als Präsident des R e i ch s b a n k d i r e k t o- rl um s wie bisher. Gleichzeitig hat ihm der Führer in Würdigung seiner außerordentlichen Verdienste zum Reichsmini st er ohne Geschäftsbereich ernannt
Zum Reichs- und preußischen Wirtschaft s m i n i st e r hat der Führer und Reichskanzler den Staatssekretär im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda und Pressechef der Reichsregierung Walther Funk mit Wirkung von 15. Januar 1938 ernannt. Bis zu dessen Amtsantritt istderBeauftragtefürden Vierjahresplan preußischer Ministerpräsident Generaloberst Göring vom Führer mit der Führung der Geschäfte des Reichs- und preußischen Wirtschaftsministers beauftragt worden.
Der Führer und Reichskanzler hat ferner mit Wirkung vom 15. Januar 1938 den Ministerialdirektor im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Karl Hanke, zum Staatssekretär in diesem Winisterium ernannt. Gleichzeitig hat der Führer den Pressechef der NSDAP., t ifto Dietrich, mit Wirkung vom 15.3a-
938 zum Staatssekretär im Reichs- ium für Volksaufklärung und Propaganda n Pressechef der Reichsregierung t
Führer hat schließlich angeordnet, daß der E.. e, der Reichskanzlei an Stelle seiner bisherigen Amtsbezeichnung „Staatssek relär und Ches der Reichskanzlei- die Amtsbezeichnung „Reichsminister und Chef der Reichskanzlei" führt. In Vollziehung dieses Erlasses hat der Führer den Chef der Reichskanzlei Staatssekretär Dr. w Lammers zum Reichsmini ft er ernannt
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mitte Eschon seit Jahrhunderten als Kaufleute, Bauern und Beamte anfäfsig ist. hier verbrachte Funk auch feine Jugend und bestand am Gymnasium tn Insterburg die Reifeprüfung. Früh zog es ihn zur Presse, und bereits seine Studienjahre in Berlin und Leipzig waren auf dieses Berufsziel gettchtet. Seine Sachkenntnis und fein journalistisches Wirken auf dem Gebiete der W 1 r t s ch a f t s p 0 l i t l k fan- bald Beachtung. 1922 uni) 1923 trat er durch
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Gtaatssekreiär Funk zum Reichswirischafisminister ernannt
Dr. Dietrich preffechef der Reichsregierung.
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Die Ernennung des bisherigen Staatssekretärs im Reichsministerium für Volksaufklarung und Propaganda Walter Funk zum Relchswlrtschafts- minister wird in der deutschen Wirtschaft allgemein begrüßt werden, da die Persönlichkeit des neuen Ministers der Wirtschaft die Gewißheit gibt, daß sie auch künftighin von einem """"
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Die Leitung des Reichswirtschaftsmimstermms durch den Reichsbankpräfidenten Dr. Schacht war ursprünglich als ein Provisorium gedacht gewesen, nachdem der erste Reichswirtschaftsnnmster des na- , ttonalsozialistischen Kabinetts Dr. ® au5
Gesundheitsrücksichten den Führer um Enthebung von feinem Amt gebeten hatte. Der Neue Plan und die Bedeutung der Devisenbewirtschaftung für Deutschlands Wirtschaft und Außenhandel hatten es zweckmäßig erscheinen lassen, die^ Aufgabendes Reichswirtschaftsministers und des Reichsbank' Präsidenten wenigstens für die Anlaufzeit m einer Hand zu vereinigen. Aber das tonnte keine Regelung für die Dauer fein, besonders da auch der organisatorische Aufbau der deutschen Wirschafttta ganze Kraft eines Mannes erfordert und nun auch der Dierjahresplan eine straffe Zusammenfassung der Wirtschaftsführung des Reiches notwendig macht. Es ist deshalb zu begreifen, daß der nut der Führung des Reichswirtschaftsministeriums beauftragt gewesene Reichsbankpräsident Dr. Sch acht den Führer mehrfach um Abgabe seines Ministeramtes gebeten hat.
Mit der jetzt getroffenen Entscheidung des Fuh- rers wird der in der ausländischen Presse bereits leit Wochen lebhaft betriebenen Gerüchtemacherel mit einem Schlage ein Ende gemacht. Die mel- fachen Mutmaßungen des Auslandes sind mit Der Ernennung des Staatssekretärs Walter Funk zum Reichswirtschaftsführer gegenstandslos geroor- Lern Ein Dankschreiben bes Führers an Dn Schacht stellt dessen Verdienste, die er sich als Letter des Reichswirtschaftsministeriums in der fdjroterigcn Zeit des organisatorischen Umbaues und der Einstellung auf den Neuen Plan um die deutsche Wrr^ schäft insgesamt erworben hat, nut außerordentttch anerkentienden Worten gebührend heraus Die Ernennung Dr. Schachts, der selbstverständlich weiter wie"bisher an deTspitze des Reichsban-d.retta- riums bleibt, zum Relchsm ini st er ohne ® schäftsbereich, und der in dem Schreib^!des Führers mit besonders anerkennenden Worten zum Ausdruck gebrachte Wunsch, auch m 3uE“nft b er verfönlichen Berater des Führers zu bleiben, entziehen allen über die Personttchkelt Dr. Schachts im Ausland herumgegebenen Mutmaßun-
eine Reihe von wirtschaftspolittschen Aufsätzen und Broschüren hervor, die nicht nur eine außerordentliche Kenntnis der Wirtschaftszusammenhange und -Notwendigkeiten, sondern auch einen außergewöhnlichen Scharfblick verrieten. So stand er plötzlich mitten in der Wirtschaftspolitik des Nachknegs- deutfchland. Man brauchte feinen Rat. 5) e I ffe = rich, Schacht und Dr. Luther zogen ihn 1923 zu den Beratungen über die Neuschaffung einer stabilen Währung hinzu.
In späteren Jahren sparte er dann nicht mit Kn- ttk an der unheilvollen Wirtschaftspolitik des Deuisch- lands der Systemzeit. Als Hauptschriftl etter des Handelsteils der Berliner B ö r s e n z e i t u n g besaß er für diefes Gebiet eine Plattform, die m der gesamten Wirtschaft Beachtung fand. Er oerfuchte durch Vorträge, in denen er mit weiser Voraussicht Abkehr von der Aufnahme von Au^s-
Kntturelle Rechenschaft.
Die großen, alljährlich wiederkehrenden Kultur- reden des Führers, welche dem gesamten kulturellen Schaffen in Deutschland die inneren Voraussetzungen schaffen und der deutschen Kulturpolitik Aufgaben und allgemeine Richtung weisen, finden ihre Spiegelung und Ergänzung, gewissermaßen vom Organisatorischen her, in den programmatischen Reden zu den Jahrestagungen der Reichskultur- kammer. In diesem Sinne darf die Rede von Reichsminister Dr. Goebbels begriffen und zu- sammengefaßt werden als ein einheitlicher Rechen- fchaftsbericht über das, was die Reichskulturkammer, als die organisatorische Mitte und Spitze unseres geistigen und schöpferischen Lebens, an ideellen und praktischen Ergebnissen und Leistungen aufzuweisen hat. Wenn die Jahrestagung der Kulturkammer mit der Jahrestagung der NS.-Gemein- lchaft „Kraft durch Freude" nicht allein äußerlich zusammenfällt, sondern auch ganz bewußt mtt jener zusammen und im Hinblick auf sie begangen wird, so ist das nur eine Bestätigung und Bekräftigung der vom Minister in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen und Darlegungen gerückten Grundanschauung: man kann eine vollkommene Organisation und straffe Zentralisation auch des kulturellen Lebens einer Nation schaffen, die in der Welt als vorbildlich gelten darf, aber man kann mit aller Organisation weder Genies aus dem Boden stampfen noch „von oben herab" gewissermaßen Kultur machen; im Gegenteil wächst alles, was kulturell je an bleibendem Wert hervorgebracht werden kann, von unten herauf, aus der Tiefe, aus der Fülle, aus der Breite des Volkes. Das Volk ist und bleibt Urgrund und Mutterboden alles schöpferischen Wesens einer Nation; was diese Wurzeln nicht aufweist, dieser natürlichen Beziehungen und Bindungen entbehrt, muß vereinzelt bleiben und verkümmern, das steht außerhalb jenes großen und sinnvollen Kreislaufes: nur was aus der Tiefe und Fülle eines Volkes kommt, findet auch wieder den Weg ins Volk zurück und zum Herzen des Volkes; man sieht, wie eines das andere bedingt und begründet, man erkennt , die einfachen und natürlichen Grundlagen des neuen , kulturellen Denkens und Begreifens in Deutschland. , Von hier aus ergibt sich auch ganz folgerichtig die " klare Scheidung zwischen der Kultur der Vergangen- 1 heit und der gegenwärtigen und zukünftigen Kultur ' in Deutschland — zwischen der intellektuattstischen, 1 snobistischen und entarteten Kunst, die der Minister 1 mit sehr scharfen Worten charakterisiert und gegeißelt hat, — und der einfachen, natürlichen und volksnahen Kunst, zu der mir heute zurückgekehrt sind und uns für alle Zukunft bekennen. Hier wurde noch einmal mit aller Schärfe und aller Deutlichkeit der eigentliche Sinn der beiden großen, als Gegenpole geschaffenen Ausstellungen in München ins Licht gerückt: der entarteten und der gegenwärtigen, der wurzellosen, volksfremden und ber deutschen, volkhaften, natürlichen Kunst.
zu sein zwischen der .Partei und der prakttschen Wirtschaft. 1932 wurde W. Funk Abgeordneter im Reichstag und mit dem Tage der Machtergreifung ernannte ihn der Führer zum Pressechef der Reichsregierung. Nach Schaffung des Reichsminlste- riums für Volksaufklärung und Propaganda berief ihn Reichsminister Dr. Goebbels als Staatssekretär in sein Ministerium als Vizepräsident der Reichskulturkammer, Mitglied des Reichskultursenates, an hervorragender Stelle im Werberat der deutschen Wirtschaft, in der Reichsrundfunkgesellschaft und bei der Filmkreditbank hat er bedeutfame Arbeit am Aufbau des nationalsozialistischen Staates geleistet. Seine künstlerischen Neigungen gaben Veranlassung, ihn zum Präsidenten des Philharmonischen Orche-
Dies führte weiter zu einer Rechtfertigung der Abschaffung aller Kunstkritik im alten Stile, einer Kritik um der Kritik willen, die ihren Sinn verloren und ihre eigentliche Aufgabe vergessen hat. „Die Abschaffung der Kunstkritik und die Einführung der Kunstbetrachtung", so sagte der Minister, „hat sich überall bei uns durchgesetzt. Wir haben deshalb nicht weniger, sondern eher mehr Talente kennengelernt. Als Kritiker fungiert jetzt das Publikum selbst, das durch seine Teilnahme bzw Teilnahmslosigkeit ein unmißverständliches Urteil über seine Dichter, Maler, Musiker und Schauspieler abgibt ..." Damit ist also die Souveränität des Volkes nicht nur im politischen, sondern auch im kulturellen Raume zu einer im letzten Grunde entscheidenden Instanz erhoben worden: bei einer Gegenüberstellung des verlästerten Massengeschmacks und des Geschmacks der Gebildeten erkennt man, nach den Worten des Ättnisters, den immer gleich- bleibenden Geschmack der Massen als den ruhenden Pol in der Erscheinungen Flucht; er ist „das einzig Stabile in großen künstlerischen Entwicklungsprozessen". Und weiter: „Das Volk hat ein sehr gesundes Gefühl für echte Leistung, aber auch für Worte, die zwar von Leistungen sprechen, hinter denen aber keine Leistungen stehen .." Wir alau- ben in diesen Sätzen eines der bedeutsamsten und grundsätzlichsten Ergebnisse der Rede von Dr. Goebbels zu erkennen: hier ist der Ansatzpunkt aufgezeigt, von welchem für kommende Zeiten die innere Umschichtung in unserer Auffassung, Betrachtung und Wertung kulturellen Lebens und kultureller Leistung in Deutschland auszugehen haben wird. Der gesunde Geschmack des Volkes wertet nicht nur entscheidend die kulturelle Leistung seiner Zeit, er findet auch das Maß dessen, was er kulturell für sich selber sucht und braucht über die Notwendigkeiten und Bedürfnisse des alltäglichen Lebens hinaus —: das nämlich, was das Leben ihm lo oft und hartnäckig verweigert und vorenthält, „die Welt des Wunders und des holden Scheins", Erhebung und Freude. Aus solchen Gedankengängen ist die außerordentliche Verpflichtung für alle die abzulesen und zusammenzufassen, die irgend schöpferisch, nachschöpferisch oder vermittelnd Kultur im weitesten und allgemeinsten Sinne zu verwalten und zu betreuen haben. Ein größeres und deutlicher um- rissenes Programm für Theaterdirektoren und Museumsleiter, für Dichter und Schauspieler, für Maler und Filmschaffende kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen.
Aber es ist auch gesagt worden: „Der Nationalsozialismus hat die deutschen Kunstschaffenden ganz gewonnen. Sie gehören zu uns, wie wir zu ihnen gehören. Nicht durch hohle Programme und leere Redensarten haben wir sie auf unsere.Sette gebracht, sondern durch die Tat" Wenn die Red? non Reichsminister Dr. Goebbels ein Rechenschafts- I bericht genannt worden ist, so vor allem um des«
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ragender Mitarbeiter beim Zustandekommen des Schriftleitergefetzes fein großes Verständnis für das Wefen der Preffe und ihre besonderen Aufgaben im nationalsozialistischen Staat bewiesen hat.
Die mit seiner. Ernennung zum Staatssekretär und Pressechef der Reichsregierung bewirkte Vereinigung der bisher getrennt gemefenen Remter der beiden Pressechefs der Partei und des Staates ist das Ergebnis einer natürlichen Entwicklung, die auch an dieser, für die politische Leitung ungemein wichtigen Stelle die Einheit vonPartei und Staat unterstreicht und eine nach nationalsozialistischen Gesichtspunkten ausgerichtete einheitliche Pressearbeit gewährleistet. So geben die überaus wichttgen Entscheidungen des Führers dem deutschen Volke die Gewißheit, datz auch künfttghin auf dem Gebiet der Wirtschaft sowohl wie auf dem der Presse bewährte Nationalsozialisten, die als alte Mitkämpfer des Führers mit feinen Absichten vollauf vertraut sind die Rlck)tung
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General-Anzeiger für Oberhessen
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