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den Rechtsaußen, der mit unhaltbarem Schuß zum 2:0 einsandte. Bei den Teutonen wollte überhaupt nichts klappen.

Nach der Halbzeit hatte man etwas mehr Hoff­nung. Das Spiel begann nämlich mit zahlreichen Angriffen der Teutonen. Aber die bestgemeintesten Schüsse waren vergebens. So kam es, daß das Spiel in solcher Höhe verloren wurde.

Die erste Jugend von 1900 Gießen war in Watzenborn-Steinberg und verlor gegen die gleiche der Teutonen mit 0:3. Die Gießener waren nicht vollzählig.

Fußball-Ergebnisse der Kreisklassen.

DfB.-Neichsbahn Gießen.

i BfB.-H. II 1900 II 1:0 (1:0).

Das Spiel zeigte wenig technische Feinheiten. Die Grünweißen gingen durch scharfen Schuß von Haupt in Führung. Dieses Tor sollte das einzige des Ta­ges bleiben Noch vor Halbzeit verloren die Blau­weißen Fischer im Tor durch Herausstellung und mußten so die ganze Spielzeit mit zehn Mann durchstehen. Obwohl die Grünweißen zeitweise drängten, blieben weitere Erfolge versagt. Durch diesen Sieg führt der VfB.-R. weiterhin ungeschla­gen die Tabelle an.

vfB.-R. III Daubringen I 4:0 (2:0).

Eine feine Leistung der Grünweißen, die von Spiel zu Spiel besser werden. Die Gäste, die sehr eifrig waren, hatten mindestens ein Tor verdient. Hauptfeld, der wieder mitwirkte, brachte alle vier Tore auf sein Konto.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

I Sv. 1920 Heuchelheim I VfB.-R. Gießen I

I 1:3 (0:2).

Nach Einsatz aller Kräfte und äußerst zähem Kampf konnten die Gießener das mit Spannung erwartete Treffen für sich entscheiden und so die Führung in der ersten Kreisklasse an sich reißen. Fast 1000 Zuschauer umlagerten den Platz. Das Spiel zeigte hervorragende Leistungen beider Mann- fchaften. Die Gießener boten guten Fußball. Der beste Mann war Bach. Die körperliche Ueberlegen- heit und bessere Einsatzbereitschaft ließ die Gäste verdient siegen. Aber auch Heuchelheim spielte einen vorzüglichen Fußball. Die glänzende Verteidigung und der entschlossene Torhüter verhinderten eine größere Niederlage, während andererseits der Sturm sich selten zu einheitlichen Aktionen aufraffen konnte.

Spielvereinigung 1926 Leihgestern.

Leihgestern I Steinbach I 2:1 (2:1).

Am Sonntag konnten die Mannschaften der Spielvereinigung als Sieger das Spielfeld ver­lassen

Die Jugendmannschaft konnte nach ihrem Sieg über 1900 in Gießen (3:0) auch diesmal recht gut überzeugen und schlug ihre Gäste mit nicht weniger als 8:0.

Bei dem Spiel Leihgestern 1 gegen Steinbach I wartete man vergeblich auf den Schiedsrichter. Beide Mannschaften einigten sich daher auf ein @e»e

feilsch aftsspiel. Die Blau weiß en mußten in diesem Spiel ihre bewährte Verteidigung Brunotte-Laux II. ersetzen. Trotzdem waren sie stets leicht feldüberlegen, und nur der gut aufgelegten Verteidigung der Gäste und etwas Pech der Spielvereinigungsleute war es zu verdanken, daß die Niederlage nicht zu hoch ausfiel.

Vernd Rosemeyer bricht Weltrekorde.

LPD. Bei kühlem Wetter und bedecktem Himmel wurden am Dienstag die Rekordversuche auf der Reichsautobahn bei Frankfurt a. M. fortgesetzt. Am Vormittag waren zunächst die Motorräder über die Strecke geschickt worden, wobei allerdings in der Hauptsache nur der Zweck verfolgt wurde, die Fah­rer mit den Maschinen vertraut zu machen und die Motore einzustellen. Es war nur die Auto- Union/DKW. mit einer 175er- und 250er-Maschine und einem 600er-Gespann und den Fahrern Wink­ler, Kluge, Schumann und Kahrmann erschienen. Die Motorrad-Versuchsfahrten mußten bald abge­brochen werden, ohne daß sie Rekorde gezeitigt hät­ten.

Am Nachmittag begann dann wieder Bernd Rosemeyer mit seinen Rekordversuchen. Dies­

mal glückte ihm auch der große Wurf, die ersten Weltrekorde auf der Reichsautobahn zu verbessern.

2Tlit seinem Auto-Union Rekordwagen mit der Granb-Prixkarofserie gelang es ihm, die Welt- rekorde und internationalen Rekorde der Klasse B (5000 bis 8000 ccm) aus eine Durchschnittsge­schwindigkeit von 186,818 km/st für den Kilo­meter mit stehendem Start und von 216,422 km/st für die Nieste mit stehendem Start hoch­schrauben.

Die höchsten Geschwindigkeiten erzielte er dabei je­weils auf der Rückfahrt, und zwar über die Meile mit 216,584 km/st und über den Kilometer mit 188,087 km/st. Den bisherigen Weltrekord über einen Kilometer mit stehendem Start hielt Hans

Stuck (Auto-Union) mit 163,451 km/st und den über eine Meile Rudolf Caracciola (Mercedes- Benz mit 188,656 km/st. Rosemeyer begnügte sich aber nicht mit dieser Leistung und konnte dann auch bei einem zweiten Versuch die Geschwindigkeit über einen Kilometer mit stehendem Start auf 188,679 km/st steigern. Anschließend unternahm Rosemeyer noch einen Rekordversuch über fünf Kilometer mit fliegendem Start, der mit einer Durchschnittsge­schwindigkeit von 404,585 km/st auch von Erfolg gekrönt war. Den alten Rekord hielt ebenfalls Rose­meyer mit 376,3 km/st.

Der englische Fliegermajor Gardner griff mit seinem MG die von ihm selbst gehaltenen inter­nationalen Klassenrekorde für Wagen bis 1100 ccm über fünf Kilometer upb fünf Meilen mit fliegen­dem Start an. Gardner hatte mit seinen Versuchen vollen Erfolg.

Mit 231,095 km/st für die fünf Kilometer und mit 232,675 km/st für die fünf Meilen über­traf er feine alten Rekorde von 210,1 bzw. 209,2 km/st ganz erheblich.

Mercedes-Benz war am Dienstag noch nicht zur Stelle, anscheinend hat die Ueberprüfung des Wa­gens im Untertürkheimer Werk doch längere Zeit beansprucht, als ursprünglich angenommen wurde.

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Links: Der Auto-Union-Rennwagen mit Rosemeyer am Steuer startet zur Rekordfahrt. Rechts: Bernd Rdsemeyer berichtet dem bekannten Konstrukteur Dr. Porsche seine Erfahrungen aus den einzelnen Rekordfahrten. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Gießen

Sonntag, den 31. Oktober 1937,16 Uhr:

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Herzliche Einladung zum Bibel- u.RekennMisabenb am Mittwoch, 27. Oktober 1937, abends 8V« Uhr, im Johannessaal. Es svricht 7002D flerr Wmr Engel,Alm

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Einladung

achung der Eh. geklagt werden. (S. Verlöbnis.)

Eingetrocknete Tinte wird durch Zugießen von etwas Essigwasser wieder verwendbar.

Eingeweide der Tiere, wie fie­ber. Lunge. Herz, Milz und Niere, sind für die Ernährung des 'Menschen ebenso wertvoll wie bas Fleisch selbst, dürfen aber bei bestimmten 'Stoffwech­selkrankheiten nicht gegeßen wer­den.

Eingipsen von Nägeln und Ha­ken ist bei leichten Wänden im­mer empfehlenswert. Ist die Wand tapeziert schneidet man die Tapete kreuzweise ein und bebt die Ecken hoch. In das vor­gebohrte Loch wird ein Holz­pflock eingegipst und in diesen erst der Nagei oder Haken ein­geschlagen.

Einjahrsblumen bringen in ei­nem Sommer Blätter, Blüten und Samen und sterben im Herbst ab. Jedes Jahr erfolgt neue Saat, die oft gleich ins Freiland erfolgen kann. Von schönster Wirkung für ©arten und Sträuße sind: Ma'open. Ringelblumen Rittersporn, Goldblume Wicken u.a.m. Kein Garten ohne Einjahrsblumen! Einknicken der Fußgelenke, Knick­fuß, s. Futzschmerzen.

Einkochen, das Haltbarmachen von Nahrungsmitteln durch Ste­rilisieren und Luftabschluß. Die Lebensmittel werden in Gläser mit durch Gummiringe luftdicht schließende Deckel gefüllt und im Wasierbade eine vorgeschriebene Zeit auf 100 Grad erhitzt.

Einkünfte. Die E. des eingebrach­ten Gutes der Frau, z. B. Zin­sen, gehören dem Mann. Er muß daraus aber die Kosten für die Erhaltung des eingebrachten Gu­tes und die auf dem e G. ruhen­den Lasten, z. B Steuern, Ver­sicherungsprämien, Zinsen, evtl. Unterhaltspflichten, wie Leib- gedinge und Altenteilsrenten, und die Kosten eines das e. G. betreffenden Prozeßes tragen. Bei der Gütertrennung hat die Frau aus den Einkünften ihres Vermögens und ihrer Arbeit dem Mann einen angemessenen Beitrag zur Bestreitung des ehe­lichen Aufwandes zu leisten; überläßt die Frau ihr Vermögen ganz ober teilweise dem Mann zur Verwaltung, so hat der Mann die Kosten und Schulden der Frau, die aus den Einkünf­ten des Vermögens bezahlt zu werden pflegen, zu tilgen, über den Rest der Einkünfte kann er aber frei verfügen. Das gleiche gilt, wenn ein dem elterlichen Hausstand angehöriges Kind sein Vermögen ganz oder teil­weise der Verwaltung des Va­ters oder der Mutter überläßt. (S. ehelicher Aufwand, Pfän­dung.)

Einladung, die Aufforderung, an einer geselligen Veranstal­tung teilzunehmen braucht nur bann schriftlich zu erfolgen, wenn es sich um eine festliche Angele­genheit handelt, Verlobung, Hochzeit usw. In solchen Fällen wird auch die Antwort schriftlich erteilt. Sonst genügt eine münd­liche ober telefonische Einladung und Zusage ober Absage.

Kohlen von Fischer

Gießen, Alicenstraße 4244, Telefon 3172 und 3176

Verlosung von Auslosungs- rechten der Ablösungsanleihe der Giadi Gießen.

VIII. Ziehung. 21. Oktober 1937.

Auszahlung 2. Januar 1938.

Gezogen wurden:

Gruppe A zu nom. 1000 RM. = 3 Stück: Nr. 25,39,50

Gruppe B zu nom. 500 RM. --- 2 Stück: Nr. 67, 75

Gruppe C zu nom. 200 RM. --- 11 Stück' Nr. 19, 21, 29, 43, 59, 92, 130, 148, 261, 309, 331

Gruppe D zu nom. 100 RM. = 26 Stück: Nr. 9, 35, 136, 191, 262, 268, 290, 330, 381, 399, 409, 480, 481, 483, 493, 527, 586, 594, 604, 610, 627, 723, 774, 789, 800, 826

Gruppe E zu nom. 50 RM. = 64 Stück: Nr. 10, 30, 85, 101, 136, 190, 222, 245, 263, 267, 292, 372, 423, 438, 511, 512, 551, 564, 597, 615, 626, 671, 675, 714, 728, 771, 846, 860, 866, 880, 884, 914, 922, 934, 949, 981, 994, 1028, 1029, 1053, 1112,

1131, 1198, 1234, 1238, 1239, 1268, 1301, 1354,

1437, 1487, 1530, 1564, 1604, 1616, 1634, 1635,

1649, 1650, 1683, 1747, 1774, 1813, 1891

Gruppe F zu nom. 25 RM. = 98 Stück: Nr. 8, 16, 20, 70, 99, 128, 135, 147, 193, 229, 263, 280, 285, 287, 303, 343, 404, 445, 465, 476, 498, 503, 509, 516, 521, 525, 531, 536, 589, 621, 626, 727, 728, 761, 770, 826, 855, 858, 898, 993, 1135, 1209, 1244, 1260, 1271, 1272, 1317, 1318, 1324,

1337, 1407, 1470, 1517, 1520, 1555, 1557, 1626,

1632, 1810, 1825, 1879, 1909, 1916, 1972, 1985,

1988, 1991, 2076, 2085 2110, 2157, 2177, 2213,

2215, 2216, 2287, 2297, 2310, 2389, 2402, 2414,

2427, 2441, 2453, 2508, 2536, 2554, 2564, 2591,

2593, 2623, 2653, 2684, 2690, 2716, 2731, 2797,

Gruppe G zu nom. 12,50 RM. = 81 Stück: Nr. 17, 20, 55, 63, 84, 87, 159, 160, 273, 276, 280, 283, 293, 316, 335, 428, 446, 470, 546, 643, 671, 712, 713, 764, 777, 811, 812, 826, 883, 1070, 1078, 1099, 1141, 1150, 1154, 1163, 1183, 1187, 1238,

1406, 1408, 1435, 1472, 1484, 1495, 1496, 1606,

1623, 1716, 1720, 1801, 1804, 1824, 1842, 1856,

1858, 1880, 1915, 1916, 1919, 1920, 1948, 1955,

1984, 2022, 2047, 2067, 2084, 2099, 2161, 2164,

2169, 2179, 2211, 2216, 2240, 2322, 2329, 2352,

2357, 2384.

Die auSgelosten Stücke werden zum Sechseinhalb- fachen ihres Nennbetrages eingelöst. Außerdem werden bei der Einlösung Zinsen in Höhe von 5 vom Hundert des Einlösungsbetrages für die Zeit vom 1. Jan. 1926 bis 31. Dezember 1937 vergütet.

Beispiel:

Bei der Einlösung werden gezahlt für je

100 RM. Nennwert der Auslosungs­scheine ............ 650, RM.

Dazu 5 vom Hundett Zinsen für

12 Jahre 60 vom Hundert. . . 390,

Zusammen 1640, NM

Die Einlösung erfolgt bei der Stadttasse Gießen, und zwar vom 2. Januar 1938 ab gegen Rückgabe der gezogenen Auslosungsrechte nebst Schuldverschrei­bungen der Ablösungsanleihe im gleichen Nennbe trage. Gleichzeitig wird noch bemerkt, daß von frühe cen Ziehungen die nachstehenden Stücke bisher nicht ungelöst worden sind

Gruppe C, Nennwert 200 RM.: Nr. 81, 140.

Gruppe D. Nennwert 100 RM.: Nr. 15, 79, 342, 420.

Gruppe E, Nennwert = 50 RM.: Nr. 52, 178, 215, 216, 653, 995, 1012, 1363, 1379, 1456, 1706.

Gruppe F, Nennwert 25 RM. Nr. 71, 83, 138, 165, 257, 262, 270, 276, 278, 281, 296, 311, 322 326, 336, 850, 1037, 1173, 1449, 1451, 1528 1594, 1595, 1660, 1667, 1838, 1881, 2097, 2504 2652, 2903, 2937.

Gruppe G, Nennwett 12,50 RM.: Nr. 74, 144 152, 165, 172, 181, 185, 187, 192, 202, 211, 220 223, 228, 244, 1614, 1719, 1723, 1896, 2371 2383, 2385, 2395, 2404.

Gießen, den 22 Oktober 1937. 6995 l

Der Oberbürgermeister: Ritter.

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