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ViermalUnentschieden" in der Vezirksklaffe

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Geburt

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sehens bei Ausfall oder Schlecht­werden der echten Zähne. Das künstliche Gebiß kann vollständig sein, es sind dann sämtliche Zähne künstlich nachgebildet, oder es kann nur ein teilweiser Ersatz sein. Ein sehr guter künstlicher Ersatz für schadhaft gewordene Zähne sind Stiftzähne, die an der noch festsitzenden echten Wurzel befestigt werden. Ein wichtiges Mittel zur Gesunderhaltung des Gebisses ist tägliche gründliche Zahnpflege (Bürsten der Zähne!) und Nachschau durch den Zahn­arzt etwa jedes halbe Jahr. Auch das künstliche Gebiß muß gründ­lich gereinigt werden.

Geburt. In jedem Haushalt sollte alles rechtzeitig hergerichtet wer­den, was zu einer Geburt not­wendig ist: ein schönes geräumi­ges Zimmer, das Bett soll von allen Seiten zugänglich sein, Kin­derwäsche, Badewanne, Derband- watte, reichlich warmes und auch kaltes Wasser. Die Geburt erfolgt meist 280 Tage nach der letzten Periode, bei Erstgeb. 16 Wochen nach den ersten Kindsbewegun­gen, bei Mehrgeburt 20 Wochen danach. Einfache Berechnung: Dom 1. Tag der letzten Periode drei Monate zurück und dann sieben Tage dazu zählen. Bei Erstgeburt Dauer der Geburt 18

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Die Lollarer hatten Platzwahl und die Gäste den Anstoß. Er wurde sofort von den Einheimischen abgefangen. Der Angriff kam vor des Gegners Tor, wo die Verteidigung abwehrte. Dann folgte ein Eckball vor dem Lollarer Tor, der aber für die Gäste nichts einbrachte. Bei einem Geplänkel vor dem einheimischen Tor kamen die Gäste nach einer halben Stunde zum Führungstreffer. Nun gingen die Lollarer mehr aus sich heraus und konnten schon ein paar Minuten später ausgleichen.

Nach der Pause nahm das Spiel an Härte zu. Jedoch wandte sich das Blatt zugunsten der Lollarer. Am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr. Die

1900 Bissenberg Burg Frohnhausen Naunheim Steinberg Lollar Butzbach Steindorf Sinn verlegt.

maßen außer Konzept, daß sie selbst in der Zeit einer deutlichen Ueberlegenheit zu keiner erfolg» bringenden Möglichkeit kamen.

1900 II Hungen I 3:3.

Der Reserve der Blauweißen gelang ebenfalls nur ein halber Erfolg. Auf dem schmalen Platze in Hungen versuchte sie es mit erfolglosem Kom­binationsspiel. So nahm es weiter nicht wunder, daß sie noch eine Viertelstunde vor Schluß mit 1:3 im Rückstand lagen. Im Endspurt schafften sie dann doch noch den Ausgleich.

1900 1. Jugend Rodheim 1. Jugend 6:0.

Tante Anna hat Geburtstag!

Was schenkt man da am besten? Jede Hausfrau wird sich bestimmt freuen, wenn sie am Geburtstag ein arbeitsparendes Gerät geschenkt bekommt. Denn so ein Helfer ist eine dauernde Freude: leichtere Arbeit und mehr freie Zeit. Viele solcher Helfer sehen Sie ständig bei 3- D. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.

Bei den Bezirksklassenspielen gab es gestern keine Entscheidungen. Sämtliche Spiele endeten unent­schieden, womit natürlich auch einige Ueberraschun- gen zustande kamen.

erwartet. Durch einen unerwarteten Treffer kurz nach Beginn spielten sich die Gäste in eine Ver­fassung, daß es den Platzbesitzern schwer hielt, noch zum Ausgleich zu kommen.

In Burg teilte man ebenfalls die Punkte, Frohn­hausen wußte sich entsprechend auf die Spielweise der Burger einzustellen und kam damit zu einem verdienten Punktgewinn.

Die Teutonen rechtfertigten das in sie gesetzte Vertrauen. Sie ließen sich von den ungestümen Attacken der Naunheimer nicht überraschen und sicherten sich durch geschicktes Verteidigungsspiel einen wertvollen Punkt.

Das Resultat LollarButzbach überrascht eben­falls. Hatte man den Platzbesitzern doch einen vollen Erfolg zugetraut! Butzbach verdient also gewisse Beachtung.

Das Treffen SteindorfSinn wurde mit Rück­sicht auf die Abstellung des Torwächters Betz (Sinn) zum Gauspiel in Stuttgart auf einen späteren Ter­min verlegt.

Spielvereinigung 1900 Sieben.

1900 Vissenberg 2:2 (0:2).

Nachdem sich alles auf Wunsch bei den Blau­weißen abgespielt hatte, die Soldaten wieder aus dem. Manöver zurück waren und Lippert infolge einer beruflichen Prüfung von der Teilnahme an dem Gauspiel in Stuttgart befreit worden war und damit die beste Besetzung zur Verfügung stand, sah man dem Start in die neue Verbandsserie erwar­tungsvoll entgegen. Doch mit einem hatte man nicht gerechnet und das war der ungeheure Kampfgeist der Bissenberger, der alle noch so gut gemeinten Aktionen der Blauweißen zunichte machte. Hin?u kam der gleich zu Beginn erzielte Führungstreffer, der sie so tatenfroh werden ließ, daß es aller An­strengungen der Platzbesitzer bedurfte, um noch zum Ausgleich zu kommen.

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Trotz Einstellung von zwei Mann Ersatz kam Jugend zu einem überlegenen Sieg.

Sportverein 1920 Lollar.

Lollar I Buhbach I 1:1 (1:1).

Hier abschnetden!

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größte Ueberraschung ist das Unentschieden der Blauweißen gegen Bissenberg. Mit der komplet­ten Mannschaft hatte man bestimmt auf einen Sieg gehofft. Doch es kam wieder einmal anders, als

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Mercedes-Benz

gewann das Vll.Masaryk-^ennen.

Im VII. Großen Masaryk-Preis der Tschechoslo­wakei erfocht Mercedes-Benz den ersten Sieg auf der gefährlichen Brünner Rundstrecke und gewann damit das 7. Rennen in diesem Jahr. Europameister Rudolf Caracciola durchfuhr die 437 Kilometer in der neuen Rekordzeit von 3:09:25,3 Stunden mit einem Durchschnitt von 138,40 km/st. Der alte Re­kord Roserneyers, den er bei seinem ersten Sieg als Mitglied des Auto-Union-Rennstalles 1935 auf» stellte, stand auf 132,6 km/st. Den Erfolg für Mer­cedes-Benz unterstrichen der 2. und 4. Platz durch v. Brauchitsch und Seaman. Auf den 3. Rang kam Bernd Rosemeyer in Müllers Auto-Ünion- Wagen. Dann erst folgten die beiden Alsa-Romeo- Fahrer Nuvolari und Brivio.

Schwerer Unfall auf der Strecke.

Bei dem Rennen erlitt Hermann Lang einen Unfall. Es zeigten sich dabei mit erschreckender Deut­lichkeit die Disziplinlosigkeit der Zuschauer und die ungenügende Streckensicherung. Nach den Aussagen eines Gendarmen überquerte nämlich ein Besucher die Rennstrecke, kurz bevor Lang vorüberkam. Lang mußte den Wagen Herumreißen und geriet dabei aus der Bahn. Da die Zuschauer in unverantwortlicher Weise bis dicht an die Strecke selbst Aufstellung neh­men dürfen, fuhr Lang in eine Gruppe hinein. Da­bei wurden elf Zuschauer verletzt, zwei von ihnen starben im Krankenhaus. Lang selbst blieb unverletzt.

Die Autorennen des Jahres 4938.

Die internationale Sportkommission des Auto- sport-Weltverbandes (AJACR) tagte am Donners­tag in Paris und stellte hier den Rennkalender für das nächste Jahr zusammen. Den Vorsitz führte Chevalier Rens de Knyff; vertreten waren Belgien, Brasilien, Frankreich, USA., Italien, England, Mo- nako, Holland und die Schweiz. Zunächst wurden die Termine für die achtGroßen Preise" festge­legt und dabei als Austragungstag für den 11. Großen Preis von Deutschland der24. Juli be­stimmt. Der vorläufige Terminkalender hat folgen­des Aussehen:

Internationale Großveranstaltun- g e n : 30. Mai: Großer Preis von Indianapolis (USA.); 3. Juli: Großer Preis von Frankreich; 10. Juli: Großer Preis von Belgien; 24. Juli: Großer Preis von Deutschland; 7. August: Großer Preis von Monako; 21. August: Großer Preis der Schweiz; 3. September: Englische Tourist-Trophy für Automobile; 11. September: Großer Preis von Italien.

Internationale Beran st altungen: 1. Januar: Großer Preis von Südafrika; 23. April: Internationales Rennen in Cork (Irland); 10. Mai: Großer Preis von Finnland; 12. Juni: Großer Preis von Rio de Janeiro; 19. Juni: Großer Preis von Ungarn; 20. bis 26. Juni: Polnische Touren­fahrt; 17. Juli: Großer Preis von Luxemburg; 25. September: Großer Masaryk-Preis der Tsche­choslowakei.

Bei dem gestrigen Verbandsspiel kamen Lollarer Fußballanhänger nicht voll auf ihre Rech­nung. Obwohl man zeitweise eine leichte Feldüber­legenheit der Einheimischen feststellen konnte, war der Kampf in der 1. Halbzeit doch ausgeglichener. Es wäre für die Lollarer vielleicht mehr von Vor­teil gewesen, wenn sie anfangs die Flügel stärker eingesetzt hätten. Die Gäste-Elf konnte anfänglich gefallen, kam aber in der zweiten Hälfte des Spiels nicht mehr auf.

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Dem Schiedsrichter Schaffner (Haiger) stellten,, sich die Mannschaften in folgender Aufstellung:

1900 Gießen: Rahn, Zeiler, Lippert, Er­hard, Pankok, Lehrmund, Schellhaas, Bergmann, Löbsack, Sack, Möller.

Bissenberg: Schäufler, E. Keller, E. Bin- gel, Anschütz, W. Bingel, Geier, Staadt, Kleemann, K. Bingel, Biemer, H. Keller.

Dem guten Beginn der Blauweißen wurde schnell ein Dämpfer aufgesetzt, denn kaum hatte Sack eine Ecke von Schellhaas Überweg geköpft, kamen die Gäste im Gegenangriff ebenfalls zu einem Eckball und damit auch gleich zum Führungstreffer. Vom Linksaußen Keller gut hereingegeben, kam der Ball vom Kopfe Lipperts zum Mittelstürmer Bingel, der wuchtig unter die Latte einschoß. Dies gab den Gästen starken Antrieb, während die Aktionen der Blauweißen stark darunter litten. Trotz manch netten Kombinattonszügen kam das Spiel nicht richtig in Fluß. In der 35. Minute sanken die Aus­sichten der Platzbesitzer noch weiter, da die Bissen­berger bei einem Mißverständnis in der Verteidi­gung auf 2:0 erhöhen konnten.

Die Hoffnung auf einen Umschwung nach dem Wechsel trat nicht in dem erwarteten Maße ein. Im Gegenteil, als Lippert bei einer Abwehr mit der Hand dazwischen kam und der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt deutete, gab man den Blau- weißen überhaupt keine Chance mehr. Doch dies­mal meinte es Fortuna gut, denn der Ball landete daneben.^ Als Schellhaas im Anschluß an eine Ecke auf 2:1 verkürzen konnte, kam 1900 wieder stark zu Wort. Bissenberg versuchte jetzt das Resultat zu halten. Verteidigung und Läuferreihe blockierten den Strafraum. Es schien aussichtslos, noch zu einem Errolg zu kommen. Die Anfeuerungszu­rufe der Zuschauer werden immer lebhafter. Da kommt ein Handspiel des Mittelläufers Bingel. Der Schiedsrichter muß sich erst überzeugen, ob es auch im Strafraum war, zumal die Gäste dies bestritten und als er auf den bewußten Punkt deutete, stei­gen die Aussichten der Blauweißen wieder. Sack ließ die Chance nicht aus und so wurde wenigstens ein Punkt gerettet.

Pissenberg spielte einen ungekünstelten Fußball. Die Elf hat sich gegen das Vorfahr merklich ver­bessert. In technischer und taktischer Beziehung hat die Mannschaft manches gelernt. Die Hauptstütze der Elf war der Mittelläufer Bingel.

1900 konnte noch nicht recht überzeugen. Der nicht in Rechnung gestellte Spielbeginn brachte sie der- |

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Gäste wurden vollständig in ihre Hälfte zurückge­drängt. Sie bildeten vor dem Tor eine Mauer, die fein Durchkommen mehr zuließ. Zu allem Pech wurde noch kurz vor Schluß ein Elfmeterball ver­schossen. Schiedsrichter K o o b (Garbenheim) leitete anfänglich gut.

SA.-Kampfgemeinschast I. Alten-Buseck I. 40 0.

Arn gestrigen Sonntag trat die Fußball-Mann­schaft der SA.-Kampfgemeinschaft zum ersten Spiel um die Punkte in Alten-Buseck an. Diese erste Be­gegnung wurde für die SA. ein großer Erfolg. 10:0 lautete das Ergebnis. Die Mannschaft bestritt den Kampf in folgender Aufstellung: Lotz; Weller, Sauer; Glitsch, Heilmann, Steinel; Weihrauch I, Weihrauch II, Kreiling, Schmitz, Schneider.

Etwa 300 Zuschauer wohnten dem Spiele bei. Die SA. ging sofort zum Angriff über und erzielte auch bald durch den Halbrechten das Führungstor. Die Gastgeber machten sofort alle Anstrengungen, um zum Ausgleich zu kommen. Die sichere Hinter­mannschaft der Kampfgemeinschaft verhinderte aber jeden Erfolg. Vereinzelte Durchbrüche der Alten» Busecker scheiterten schließlich am ausgezeichneten Torhüter. Allmählich machte sich eine drückende Ueberlegenheit der Gäste bemerkbar. Durch vorbild­liches Zusammenspiel fielen bis zur Pause zwei weitere Tore. Nach der Pause gaben die SA.-Män­ner auch weiterhin den Ton an. Der Sturm wurde von der Läuferreihe immer wieder gut unterstützt, so daß es ihm nicht schwer fiel, zu Erfolgen zu kommen Mittelstürmer Kreiling war dabei sechs­mal erfolgreich, dem Rechtsaußen Weihrauch I war es vorbehalten, die Zahl zweistellig zu machen. Die Mannschaft der SA.-Kampfgemeinschaft hat durch dieses Spiel bereits bewiesen, daß sie in der Kreis­klane ein ernstes Wort mitzureden haben wird. Die Alien-Dusecker wehrten sich tapfer, konnten aber den eindeutigen Sieg nicht verhindern.

Lotz im Tor war unübertrefflich, die Verteidigung Weller-Sauer jederzeit Herr der Lage, die Läufer­reihe erwies sich als stärkster Mannschaftsteil, der Sturm hatte seinen Könner in Kreiling, der von seinen Nebenleuten kräftig unterstützt wurde. Die linke Seite war dabei besser, wie die rechte. Zahl­reiche SA.-Führer wohnten dem Spiel bei.

SA.-Kampfgemeinschaft II VfV.-R. III 3:1.

Auch die 2. Mannschaft der Kampfgemeinschaft kam zu einem Siege. Die SA. stellte folgende Elf: Lembach; Sauer, Müller; Sauer H., Kraft, Brandt; Zimmer, Rauch, Rust, Faber, Roß. Die SA.- Mannschaft trat zum ersten Male auf den Plan. Jeder Mannschaftsteil hatte Anteil an dem Erfolg. Ausgezeichnet war der Torwart Lembach.

VfB.-Reichsbahn Gießen.

VfB.-Reichsbahn I Tv. Rodheim I 9:2 (3:1).

Im ersten Verbandsspiel trafen sich obige Mann­schaften auf dem Waldsportplatz. Die Gäste ent­puppten sich als eine stabile Mannschaft, die zu kämpfen versteht. Bei den Grünweißen fehlten Berlebach und Wilhelm, die beide gut ersetzt wur­den. Bei Beginn des Spieles, dem eine stattliche Zuschauermenge beiwohnte, sah man zuerst ver­teiltes Spiel, die Gäste, die unterschätzt wurden, konnten sogar den Führungstreffer erzielen. Szpo- nick glich bald darauf aus. Die Grünweißen mach­ten den Fehler, sich das hohe Spiel des Gegners aufdrängen zu lassen, so daß diese das Spiel aus- geglichen gestalten konnten. Bach und Godglück sorgten für die Halbzeitführung^ Nach dem Wechsel wurde das Tempo schärfer, Rodheim brachte es fertig, an dem herausgelaufenen Tormann vorbei auf 3:2 zu verkürzen. Doch bald war das Pulver der Gäste verschossen, die Grünweißen spielten nun flach und hielten die Gäste eingeschnürt. In der Folge kamen die Grünweißen zu 6 Toren, denen der Gegner keines mehr entgegenzusetzen vermochte.

Großen-Linden I VfV.-R. II 2:4.

Ueberrasche-nd kommt der Siea der Reserve, die in Großen-Linden in stärkster Aufstellung antrat.

I Gedächtnis

bis 20 Stunden, bei Mehrgeburt 12 bis 14 Stunden. Anfang der Geburt: wenn die Wehen (f. d.) regelmäßig auftreten, dann sofort Hebamme rufen. Bei reaelwid- rigen Geburten muß die Hebamme immer den Arzt rufen. Die Geburt hat auch rechtliche Be- deutung, da mit ihrer Voll­endung die Rechtsfähigkeit des Menschen beginnt.

Geburtslage sollen immer fest­lich, wenn auch ohne große Auf­wendungen begangen roerben, da sie die Gelegenheit bieten, Liebe und Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Es kommt nicht her­auf an, daß die Geschenke kost­bar, sondern daß sie mit" Liebe und Geschmack ausgewählt und überreicht werden. Geburtstags­briefe und Geschenke, die mit der Post versandt werden, machen nur halb soviel Freude, wenn sie nicht rechtzeitig eintreffen. Das gleiche gilt für den Namenstag. Gedächtnis besteht in der Fähig, feit, Eindrücke aufzubewahren, und zwar solche, die des Ausbe- wahrens wert sind. Es kommt darauf an, daß das, was auf­genommen wird, auch richtig ge­braucht wird, daß es in der Er­innerung fixiert und bann im Bebarfsfalle gefunben wirb. Stö­rungen bes Gebächtnistes treten auf, wenn eine biefer Fähigkeiten Schaben gelitten hat. In ber Jugenb sind Einbrücke leichter aufzunehmen (Kinder haben ein gutes Gebächtnis), ba bie bettest fenben Zellen im Gehirn noch gut genährt sinb. Greise haben für Einbrücke, bie sie erst im Alter

auf der Bürgermeisterei erfolgen. Der Zuchtkoppel­wettbewerb ist offen für zweijährige unb ältere in bas Pferbestammbuch Hessen-Nassau eingetragene Stuten im Besitz von Bauern, Landwirten und Gutspächtern, bie Mitglieb des Landesverdanbes der Hessen-Nassauischen Pferbezüchter sinb unb ihren Wohnsitz jeweils in derselben Ortsbauernschaft haben. Die Koppelstärke beträgt bis acht Stuten, von denen mindestens bie Hälfte bobenftänbig ge­züchtet sein muß.

Ferner wirb roieber eine Prüfung am ame­rikanischen Kraftmeßwagen stattfinden. Auch hierfür sinb Preise ber Lanbesbauernschaft ausgesetzt. Es liegen bereits mehrere Anmelbungen vor, unb es ist zu hoffen, baß bie Beteiligung wie im Vorjahr recht rege sein wirb.

Schließlich sei auch noch auf bie Hufbeschlag­prämiierung hingewiesen. Bei biefer Prämi­ierung werben Züchter und Schmiedemeister sich den anfallenden Gewinn teilen.

Landkreis Gießen.

69 Lich, 27. Sept. Wie schon seit Jahren üblich, so kamen auch diesmal die Fünfziger, die Ka­meraden des Jahrgangs 1887 zusammen, um bis Fünfzigerfeier zu begehen. Ein Ausschuß hatte alle erreichbaren ehemaligen Schulkameraden, bie an Pfingsten 1901 in ber Marienstiftskirche zu Lich konfirmiert worben waren, zu ber Feier ein» geladen. Diese waren zahlreich gekommen, allein 15 von auswärts. Man traf sich im HotelZum Löwen", wo Alterskamerad Hermann Walz von Lich herzliche Worte ber Begrüßung sprach. Er gebuchte auch ber Kameraden, bie der Tod schon ab- gerufen hat, und verlas bie Glückwunschschreiben derjenigen Kameraden, bie am Kommen verhindert waren. Es hielten noch Ansprachen Kamerad Hein­rich Schmidt von hier unb Kamerad Robert Henrich von Frankfurt a. M., der einst als Wai­senkind bes Frankfurter Waisenhauses in Lich seine Jugendjahre verlebt hatte. Bei froher Unterhaltung unb beim Austausch von Jugenderinnerungen ver­gingen bie Stunden rasch. Am Sonntagvormittag wurde gemeinsam der Gottesdienst in ber Marien­stiftskirche besucht, anschließend an dem Ehrenmal ber Gefallenen unb auf dem Friebhof Kränze nie- bergelegt.

Kreis Schotten.

< Schotten, 25. Sept. Bei ber städtischen Obstversteigerung würben zirka 2000 Mark gelöst. Das Sägewerk Neumann will sei­nen Betrieb aus seiner jetzigen Lage in ber Frieb- hofsstraße heraus in bie stabtischen Wiesen an ber Spieß verlegen, bie die Stabt zu biefem Zweck zur Verfügung stellt. Die Anfangsarbeiten ber Verle­gung bes Betriebs sinb bereits im Gang. An ber Laubacher Straße in ber Nähe des Schwimm­bades sind bereits Siedlungsbauten entstan­den. Weitere Bauten sind an dieser Siedlungsstelle noch geplant.

Kreis Büdingen.

* Orten berg, 25. Sept. Am kommenden Dienstag, 28. Sept., kann Frau Emilie Winter, Witwe des Stadtrechners Philipp Winter dahier, ihren 8 0. Geburtstag begehen. Unsere Ein­wohnerschaft wünscht der Jubilarin aus diesem An­laß, baß ihr ihre körperliche unb geistige Frische noch weiterhin erhalten bleiben möge.

Kreis Alsfeld.

Deckenbach, 27. Sept. Am morgigen Dienstag kann einer ber ältesten Einwohner un­seres Dorfes, Heinrich Müller VII., seinen 81. Geburtstag feiern. Er wurde im Jahre 1856 geboren unb genügte in ber Zeit von 1876 bis 1879 feiner Militärbienstpflicht in Wilhelmshaven. Er ist ber einzige Einwohner unseres Ortes, ber bei ber Marine Dienst getan hat.

Wütender Bulle tötet eine Frau.

LPD. Gräveneck (Oberlahnkreis), 25. Sept. Eine in ber Nähe bes Schwartenberger Hofes bie Kuhherbe hütende Frau wurde von einem eben­falls dort weidenden Bullen angefallen unb so schwer verletzt, daß sie starb. Hinzukommende Landjahrmädchen fanden bie Frau bereits t 0 t vor. Biene verursacht einen Verkehrsunfall.

LPD. Marburg, 25. Sept. Auf ber Kasseler Straße flog bem Lenker eines Personen­autos eine Biene ins Auge, woburch biefer : ibie Herrschaft über bie Steuerung verlor und gegen einen am Straßenraub haltenben Handwagen fuhr. »Ein bei bem Hanbwagen stehenber Mann würbe zur Seite geschleubert; mit Rippenbrüchen brachte man iihn in bie Klinik.

Zwei Nassenschänder abqeurteilt.

Lpd. Frankfurt a. M., 23. Sept. Die Große »Strafkammer verhanbelte nacheinanber gegen groei Mische Angeklagte, die ber Rassenschanbe be» Jdhulbigt waren. Der 23jährige Jube Hermann Weißbraun lernte am 23. Mai b. I. in einer Wabeanstalt eine 34jährige Arierin kennen, ber er 4 sich mit bem Namen Matt vorstellte. Am 30. Mai würben beibe zusammen in ber Wohnung bes An­geklagten in verfänglicher Situation von der Po­lizei angetroffen. Das Paar hatte schon in ben Vor­igen Verkehr gepflogen. Der Angeklagte würbe zu j.wei Jahren Zuchthaus verurteilt.

Die gleiche Strafe erhielt ber 27jährige Jube Ju­lius Cohn, besten Eltern nach Amerika ausge- »anbert sinb. Der Angeklagte behauptet, sich ver- insamt gefühlt zu haben, unb er befreunbete sich mit einer 26jährigen Arierin, bie eine Bekannte sei­ner ausgewanberten Schwester war. Die Zeugin _efinbet sich gegenwärtig in Untersuchungshaft unb if»t Mutter zweier unehelicher Kinder, deren Erzeu­ger ein Jude ist. Der Angeklagte verkehrte mit ber Zeugin in Frankfurt unb in Mannheim.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen flibt Auskunft: 763: Zehnte Durchführungsverord- »ung zum Deoifengesetz nebst Erläuterungen. "164: Die französische Bekanntmachung über die Auszahlung der deutschen Rückstände.

frankfurter Obft- und Gemüfemarkt.

5 r a n f f u r t a. M., 24. Sept. Arn 0 b ft m a r f t Hieben bie Zufuhren allgemein ber Jahreszeit ent- sHrechend sehr reichlich, nur in Pfirsichen unb IMetschen, für bie bie Hauptzeit vorüber ist, waren t e Anlieferungen nur noch klein. Noch schwaches "gebot hoben Quitten. Die Nachfrage war burch- J eg sehr lebhaft, die Preise haben kaum eine Sienberung gegen den Wochenbeginn erfahren. Von ausländischem Obst werden besonders Trauben leb­haft gefragt, die Zufuhren sind sehr reichlich, so dnß die Preise leicht nachgaben auf 16 bis 18 (19 ds 23) für Italiener und auf 23,50 bis 26,00 (25 bs^29) Mark je 50 Kilogramm für Bulgaren.

Das Angebot von Gemüse war weiterhin reich­lich, insbesondere von Kohlgemüse und Spinat. Das ^schäft war zumeist schleppend, nur für Salat ^fflaben sich gute Absatzmöglichkeiten. In Tomaten, kPinat und Kohlgemüse verblieben Ueberftänbe. E e Preise zeigten nur wenig Veränderung.