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sehr vorsichtig und

mit

Deutsche Graf Hagenburg siegte auf

Der

Vereinsablunien des Turnvereins Heuchelheim

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Krankenversicherung

Der steckbrieflich verfolgte S ch l i tz k u s. (Aufnahme: Kriminalpolizei Frankfurt a. M.)

Oavispokalkampf England-LlGA. 1:2

Zeigte sich bereits am Samstag, daß Budge durch die schweren Spiele gegen Henkel und von Gramm doch etwas mitgenommen war und Englands von erstaunlichem Siegeswillen durchdrungene Mann» schäft weit stärkeren Widerstand bot, als man es noch der Ueberform der Amerikaner im Kampf ge> gen Deutschland annehmen durfte, so bewies auch das Doppel am Montag, wie schwer es ist, ausge­sprochener Favorit zu sein. Budge-Mako, die Wim­bledon-Sieger, hatten große Mühe, das englische Verlegenheits-Doppel" Tuckey-Wilde 6:3, 7:5, 7:9, 12:10 zu schlagen. USA. hat damit eine 2:1-Füh- rung in der Davispokal-Herausforderungsrunde ge­gen den Titelverteidiger England erreicht.

am Zerwirken des Wildes war.

Der Vorsitzende nennt zunächst die Ockstädter Fälle vom 1. und 9. November 1931. wo auf Vater und Sohn geschossen wurde.Sie haben sich nicht ab­halten lassen, wieder hinauszugehen da werden Sie sich doch den Kopf zerbrochen haben, was gibt es, wenn da plötzlich einmal ein Förster kommt?"

Polte, Hänsgen und Funker Franz in 58:52,3 er-, folgreich.

Notlandung Übels vor dem Alpenrundflug.

klagte bestreitet den Vorfall, der Sohn aber zeigt dem Gericht, wie der Vater das Gewehr geholten habe, lieber ein weiteres Erlebnis sagte der Zeuge folgendes aus: Als das Haus am Bahnhof Köppern noch nicht vollendet war, ist der Zeuge mit seinem Vater, der ein Flobert hatte, in die Dillinger Born­berge gegangen. In der Nähe eines Steinbruchs holte der Vater aus einem Busch eine Neun-Milli­meter-Waffe hervor, die er dort versteckt hatte. Als man weiterging, sprang der Vater plötzlich zur Seite und schoß.Äu, meine Hand", rief jemand. Der Vater rief dem jungen Mieger zu:Schieß' doch." Der Zeuge will blind geschossen haben. Zwei Leute liefen weg. Der Vater sagte ihm, daß er über die Sache schweigen solle, man werde schon hören, wen man angeschossen habe. Der Angeklagte be­hauptet, daß sein Sohn wahrscheinlich verschiedenes verschweige und daß dessen Freund geschossen habe. Nein, du hast geschossen und sonst kein Mensch", ruft der Zeuge.

Die Verhandlung wurde dann auf Dienstag ver­tagt.

Schlitzkus noch nicht ermittelt!

Der Raubmord in Frankfurt-Zeilsheim.

Unterredung, sein Gewehr von der Schulter zu bekommen: das hatte der junge Mieger bemerkt und er packte plötzlich das Gewehr des Försters, um es ihm zu entreißen.

Auf die Frage des Verteidigers, ob der Ange­klagte aufgeregt war, erwiderte der Förster, daß Mieger mit großer Gemütsruhe da­stand und daß er ihm vollkommen ausgeliefert war. Der alte Mieger habe nicht gezittert, wohl aber der junge.

Dann wurde der zum Tode verurteilte 28jährige Sohn des Angeklagten ver­nommen. Er bekundet, daß sein Vater mit gespann­tem Karabiner das Haus verlassen habe als sie beide damals auf die Suche noch dem Hirsch gingen. Als der Förster kam, war der Vater in Kniestellung und riß den Karabiner hoch. Der Zeuge will nicht gesehen haben, wie sein Vater den Karabiner hielt, als er dem Förster gegenüberstond. Der Zeuge schildert dann ein Zusammentreffen, das man 1931 auf Ockstädter Gebiet hatte. Der Vater schoß auf zwei Rehe. Plötzlich wurden sechs Schüsse abgefeuert. Darauf ließ sich der Zeuge hinfallen. Der Ange-

Fr a n k f u r t a. M., 26. Juli. (Lpd.) Trotz der wiederholten Aufforderungen in der Presse und im Rundfunk sind bisher die Mitteilungen aus der Be­völkerung nur spärlich eingegangen. Der des Raubmordes an dem Althändler August Bauer in Frankfurt-Zeilshetm dringend verdäch­tige Walter Fritz Schlitzkus, geboren am 15. August 1915 zu Freiburg in Sachsen, trägt mit aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr seine frühere Kleidung (bayerischen Janker), sondern einen neuen dunkelgrauen Anzug.

Die Volksgenossen werden nochmals dringend ge­beten, alle Wahrnehmungen, die auf Schlitzkus hin- deuten, sofort dem nächsten erreichbaren Polizei­beamten mitzuteilen.

Auf die ausgesetzte Belohnung von 500 Mark wird nochmals hingewiesen.

Leichtathletik, Jugendliche: 1. Erich Rinn 165 P.: 2. Walter Rinn 134 P.; 3. W. Siegel 92 P.; 4. Artur Sack 82 P.; Willi Hofmann 66 P.

Turnerinnen-Oberstufe: 1. Erna Sack 121 P.; 2. Anna Sack 119 P.; 3. Gretel Kreiling 118 P.; 4. Lina Volkmann 96 P.

Turnerinnen - Mittel st ufe: 1. Emmi Reinstädtler 139 P.: 2. Anni Dolkmann und Irm­gard Reidel je 119 P.; 3. Marie Trumpfheller 117 P.; 4. Anna Germer 109 P.; 5. Erna Hofmann 106 P.

Turnerinnen - Unter st ufe: 1. Gerda Volkmann 132 P.; 2. Erna Hahn 122 P.; 3. El­friede Rinn 112 P.; 4. Emmi Kröck 111 P.; 5. Elisa­beth Ludwig und Luise Henkelmann je 109 P.

Beachtliche Einzelleistungen in der Leichtathletik.

100-Meterlauf: K. Stahlhut 11,3: L. Ulm und Hans Krämer 11,5; Erich Rinn 11,6 Sek.

400-Meter-Lauf: K. Stahlhut 56,4: E. Neidel 58,1; Erich Rinn 63,9; Walter Rinn 60,7 Sekunden.

Kugel st oßen: K. Stahlhut 11,05; Erich Rinn 9,76; Walter Rinn 9,42 Meter.

Diskuswurf: O. Henkelmann 30,15; K. Stahl­hut 29,71; Erich Rinn 24,69; Walter Rinn 25,84 Meter.

Speerwurf: Erich Rinn 44,10; K. Stahlhut 42,13; Walter Rinn 36,15 Meter.

Hochsprung: K, Stahlhut 1,85; Erich Rinn 1,65; Ph. Weller und Walter Rinn je 1,50 Meter.

Weitsprung : K. Stahlhut 6,45; Artur 'Kehr 5,71; Erich Rinn 6,42; Walter Rinn 5,30 Meter.

Knofe zuerst - dann 33 Starts.

Zweiter Tag der18. Rhön".

Der zweite Wettbewerbstag der 18. Rhön auf der Wasserkuppe am Montag begann mit Knofe und die niedrige Wolkendecke, die die Bergspitze bis in die Mittagsstunden hinein dicht verhüllte, führte zu einer vorübergehenden Ruhepause. Dadurch war es den von den großen Ueberlandflügen am Sonn­tag zurückkehrendssn Piloten möglich, ihre Flug­zeuge wieder startfertig zu machen. Erst um die zweite Mittagsstunde riß die Wolkendecke auf und nun konnten in schneller Folge 33 Starts durchge­führt werden. Allerdings schränkten die überall in der Rhön herrschenden schlechten Witterungsverhält­nisse die Leistungen stark ein, so daß nur wenige Piloten über die 30-Kilometer-Grenze hinaus ka­men. Streckenflüge über 30 Kilometer führten nach den bisherigen Landemeldungen durch: Güffefeld- Hamburg, der mit 48 Kilometer bis nach Meinin­gen kam, Karch-Zimmermann (DLV), die in einem Doppelsitzer einen Zielslug nach dem 75 Kilometer entfernten Coburg durchführten, und Blech-Berlin, der es sogar auf 106 Kilometer brachte mit einem Ueberlandflug nach Lehester im Thüringer Wald.

Nach den Leistungen des Sonntags führte die NSFK.-Gruppe Berlin, der der Zielstreckenflug einer Kette von drei Segelflugzeugen nach Chem­nitz großen Punktgewinn brachte. Die größte Höhe erreichten mit 2875 Meter Helm-Stöckler von der Deutschen Lufthansa mit ihrem Doppelsitzer. Die Tagesbestleistung vollbrachte am Montag der Pilot Kurt Schmidt. Er legte 118 Kilometer zurück und kam bis nach Kulmbach. Wegen der schlechten Wet­terlage konnten die Zielstreckenflüge nach Berlin am Montag nicht weitergeführt werden.

Die beiden Tagespreise der Berliner Haase und Philipp wurden für ihre Sonntagsflüge vergeben. Demnach wurden für den Sonntag drei Tagespreise ausgeteilt, und zwar an Ruhnke, Haase und Philipp.

Weitere deutsche Flieger-Erfolge in Zürich.

Zwei neue deutsche Erfolge gab es bei der inter­nationalen Flugsportveranstaltung in Zürich. Im über 367 Kilometer führenden Alpenflug vom Flug­hafen Dübendorf nach Bellinzona und zurück be­legte im Wettbewerbe der Einsitzer Major Seide­mann mit Messerschmidt 109 in der Tagesbestzeit von 56:47,1 den ersten Platz, und auch in der Klasse der Mehrsitzer war Deutschland mit General der Flieger Milch in einer Do. 17 mit Major

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Angeklagter:Wir waren , , , ,

sind ausgerissen. Vorsatz war bei uns keiner vor­

handen."

Der Angeklagte wird dann nach einem Zusam­menstoß mit dem Förster M. gefragt. Mieger will sich eines solchen Zusammentreffens nicht entsinnen. Bei einem anderen Zusammentreffen soll der An­geklagte sein Gewehr im Anschlag gehabt haben. Mieger bestreitet dies; er will nur aus Schreck, als er sich einem fremden Manne gegenübersah, das Gewehr genommen und es harmlos vor sich ge­halten habenIch habe vorgebeugt, daß der Mann nicht auf mich schoß. Ich habe mir gesagt, wenn ich das Gewehr vor mir habe, schießt der Mann nicht." Bei einer anderen Gelegenheit ist einmal auf den Angeklagten geschossen worden, die Kugel glitt aber an der Brust ab.

Nach (Erörterung weiterer Fälle wandte sich die Vernehmung der schweren Tat zu, die der Ange­klagte gegenüber einem Revierförster am 31. Okto­ber beging. Mieger sen. war tags zuvor allein im Walde und schoß auf einen Hirsch, der absprang. Da es eben dunkel wurde, begab sich Mieger nach Hause. Arn nächsten Morgen ist der Angeklagte mit seinem Sohn beide hatten Rucksäcke bei sich nach der Stelle gegangen, wo das Gewehr lag. Man ging, nachdem sich die Waffe gefunden hatte, in den Wald in der Richtung, in der der Hirsch abgegan­gen war. Man fand das Tier an einem Eichel­strauch und zerwirkte es. Plötzlich kam der Förster. Der Angeklagte kniete mit der Waffe vor sich. Der Angeklagte will seine Waffe vor sich, aber nicht im Anschlag, sondern nur in Leibhöhe gehalten haben.

Es kam zu einer kurzen Unterredung. Der För­ster soll gesagt haben:Na, nur keine Dummhei­ten machen. Ihr werdet doch einen Forstmenschen nicht unglücklich machen. Sagt mal Ihr Leute, darf man denn das machen?" Der Förster habe sich er­kundigt, ob sie verheiratet seien und wo sie her- fämen und habe schließlich gesagt:Ich habe nichts gesehen, kommt mir ja nicht mehr her. Ich hoffe, daß Ihr hier saubere Arbeit macht, da­mit die Treiber bei der nächsten Jagd nichts fin­den. Ich sehe nach, ob Ihr alles gut verwahrt habt." Mieger hatte behauptet, sich nicht im Anschlag auf den Förster befunden zu haben, als dieser durch die Dickung kam. Vorsitzender:Mit dieser Angabe stehen Sie allein, sowohl Ihr Sohn, als auch der Förster sagen das Gegenteil." Es wurde bann in die

Zeugenvernehmung

eingetreten. Der erste Zeuge, ein Arbeiter aus Köp­pern, wohnte bei dem Angeklagten. Als er dem Mieger am 1.6.1932 die Miete in der Nähe des Hauses übergab, kam ein Reh aus dem Wald. Der Angeklagte holte sein Gewehr, umging das Wild und kam zurück mit de? Bemerkung:Dort liegt es." Zwei Tage später bekam der Zeuge einige Pfund Rehfleisch. Der Angeklagte gibt zu, das Reh geschossen zu haben.

Hierauf erfolgt die Vernehmung des Försters. Am 30. Oktober abends hörte er einen Schuß im Ockstädter Wald fallen. Am andern Morgen ging der Förster mit umgehängtem Gewehr nach der Stelle, wo der Schuß gefallen war. In einer Lich­tung traf er auf die Angeklagten, von denen er zu­nächst nur Mieger sen. gewahrte. Er trat ihm ener­gisch entgegen und herrschte ihn an:Nehmen Sie bas Gewehr weg, Sie sind wohl verrückt." Der An­geklagte hatte das Gewehr mit dem Lauf auf den Förster gerichtet im Anschlag.

Geben Sie mir Ihr Ehrenwort, baß Sie schweigen, sonst sind Sie erledigt", antwortete Mieger, ber angab, aus Wehrheim unb verheiratet zu sein. Der Förster versuchte bei ber

Aerztliche Betriebsbetreuung durch die Deutsche Arbeitsfront.

NSG. Im Einvernehmen mit ber beutschen Aerzteschaft, Kreisen ber Jnbustrie unb mit der Wehrmacht hat sich bie DAF. entschlossen, ärztliche Betriebsuntersuchungen mit bem Ziel burchzuführen, den Arbeitskameraden länger leistungsfähig zu er» halten, als er es bisher war. Die Sorgfalt unserer Aerzte soll also künfttg dem gesunden Gefolgsmann gelten, um jede Krankheit in ihren Anfängen zu erkennen und zur rechten Zeit Hilfe zu schaffen. Zu diesem Zwecke wird der Arzt in die Betriebe gehen und nicht nur die dort tätigen Menschen auf ihren Gesundheitszustand hin untersuchen, sondern sich auch über die Arbeitsbedingungen und bie Be» laftung bes einzelnen unterrichten. Arbeitskreise, die in jebem Gau gebilbet werden und in die DAF-, Versicherungsträger, Industrie, Hitler-Jugend und Wehrmacht ihre Vertreter entsenden, sorgen für bie Durchführung ber von ben Aerzten vorgeschlagenen Maßnahmen. In ben Betrieben werben gleichzeitig von ben Werkscharen Aufklärungstrupps aufgestellt, beren Männer entsprechen!) ausgebilbet werden, um den Aerzten bei der Ausübung ihrer Tättgkeit be- hilflich sein zu können.

Kreis Schotten.

)( Ruppertsburg, 26. Juli. Der Rech­ner i. R. Otto Port I. und feine Ehefrau feierten dieser Tage das Fest der goldenen Hochzeit. Die Jubilare, die im Alter von 73 unb 71 Jahren stehen, sind noch sehr rüsttg.

aus eine ernste Erkrankung unb gehören Daher schleunigst in ärzt­liche Behanblung. Über hysteri­sche unb epileptische Krämpfe siehe Epilepsie und Hysterie. Ma­gen- und Darmkrämpfe kann man lindern durch warme Umschläge, doch begebe man sich in ärztliche Behandlung, wenn es sich nicht um eine ganz vorübergehende, einmalige Erscheinung handelt. Herzkrampf, s. b.

Krankenkassen sind bie Träger der Krankenversicherung (s. d.). In Deutschland muß ieber Arbei­ter unb Angestellte bis zu einer bestimmten Einkommenshöhe m einer Krankenkasse versichert sein. Es gibt Orts-, Land-, Innungs-, Betriebs- unb Knappschaftskran- kenkasien.

Krankenpflege. Die beste Kran­kenpflege ist immer bie, bie sich erstens unbedingt an die Vor­schriften des Arztes hält, die zweitens alles vom Kranken femhält, was ihn irgendwie auf- regen könnte (aufregende Ge­spräche am Krankenbett, Kinder- lärm, Telefonklingel usw Jede Klingel am besten abftellen!) Die Drittens für stets frische Lust (Zimmer gut lüften) und für gute Lagerung des Kranken sorgt (Kranken ein- bis zweimal täglich frisch machen, Laken glatt streichen, Kisten aufschütteln, ohne Dabei Den Kranken zu belästigen). Die Ernährung Des Kranken. Die mit zur Krankenpflege gehört, richtet sich nach der jeweiligen Krankheit und nach den Vor­schriften des Arztes.

Krankenversicherung. Versiche­rungspflichtig sind alle Arbeit-

Vor Beginn des heute gestarteten internationa­len Alpenrundflugs mußte Generalmajor U d e t infolge Motordefekts in Steffisburg in der Nähe von Thun im Berner Oberland notlanden. Es ge­lang ihm, feine BF 109 mit geringem Schaden zur Erde zu bringen. Generalmajor Übet selbst kam ein paar Schrammen bavon.

Bei sehr günstiger Witterung veranstaltete ber Turnverein Heuchelheim am Sonntag sein Vereinsabturnen. Schon früh um 6 Uhr würben bie Einwohner burch einen Weckruf bes Spielmanns­zuges bes Turnvereins auf bie Veranstaltung auf­merksam gemacht. Um 7 Uhr waren bie Wett­kämpfer unb Wettkämpferinnen auf bem Sport­platz angetreten, wo ber Dietwart Albert Rinn eine kurze Morgenfeier hielt. Nach einem Fahnenspruch unb ber Flaggenhissung marschierten 'bie einzelnen Riegen zu ben Wettkampfplätzen ab. Bald ent­wickelte sich ein reger turnerischer Betrieb. Zahl­reiche Zuschauer hatten sich eingefunben. Währenb bas Geräteturnen in ber Turnhalle abgewickelt würbe, würben bie leichtathletischen Wettkämpfe auf bem Sportplatz bestritten. Durch bie guten Kräfte über bie ber Turnverein in ber Leichtathletik ver­fügt unb bie noch burch ben Zugang bes Turners Stahlhut aus Minben i. W. einen neuen Antrieb erhalten haben, würben sehr gute Leistungen ge­zeigt. Unter ber bewährten Leitung bes Oberturn- roartes Fritz Volkmann wickelten sich bie Wett­kämpfe, zu benen annähernb 100 Turner und Tur­nerinnen angetreten waren, flott ab. Ein Faustball­spiel wurde mit einer Mannschaft des Turnvereins Lützellinden ausgetragen und endete mit dem Er­gebnis 38:40 für Lützellinden.

Am Nachmittag bewegte sich ein stattlicher Werbeumzug durch das Dorf. In der voll­besetzten Turnhalle wurden dann anschließend tur­nerische Vorführungen gezeigt. Während die Tur­nerinnen Ballübungen und Pferdeturnen vorführ- ten, traten Jugendturner und Turner am Barren auf. Bei der Siegerehrung wies der Vereinsführer Otto Rinn auf die großen Erfolge hin, bie ber Turnverein bei bem Kreisfest in Dillenburg errun­gen habe, wo bem Verein ber vom Kreisführer Dr. Schäfer gestiftete Wanberpreis für zahlen- unb leistungsmäßig vorbildliche Teilnahme zuerkannt würbe. Auch bas Vereinsabturnen habe gezeigt, baß in bem Verein gearbeitet würbe unb man Den hohen Wert ber Leibesübungen im neuen Reiche richtig erkannt habe. Am Abenb fanben sich die Mit­glieder wieder in der Turnhalle ein, um in Gesellig­keit einige schöne Stunden zu vollbringen. Eine schöne Abwechselung boten wieder die turnerischen Vorführungen. Turnerinnen zeigten Keulenübungen, einen Volkstanz und Barrenübungen und die Tur­ner führten Pferdsprünge, Reck- und Pferdturnen aus. Als Abschluß führte eine Turnerin einen fef?r gut ausgeführten, künstlerischen Tanz vor, der reichen Beifall erntete

Der Turnverein Heuchelheim kann den Ablauf des diesjährigen Vereinsabturnens als wohlgelun­gen bezeichnen.

Sieaerliste.

Jugend-Oberstufe: 1. Helmut Stückrath und Wilhelm Lang je 139 Punkte; 2. Willi Hahn und Hermann Ludwig je 129 P.; 3. Erwin Kind 127 P.; 4. Ludw. Weber 121 P.; 5. Ad. Rinn 111 P.

Jugend-Unterstufe: 1. Alb. Rinn 118 P.; 2. Willi Amend 109 P.; 3. W. Steinmüller 96 P.; 4. Otto Hofmann und W. Kreiling je 93 P.; 5. W. Hofmann 92 P.

Leichtathletik, Aktive: 1. K. Stahlhut 190 P; 2. Ludw. Ulm 126 P.; 3. Erwin Neide! 120 P.; 4. W. Schmidt unb O. Henkelmann je 118 P.; 5. Hans Krämer 115 P.

bem

Züricher Flugplatz in ber Kunstflugkonkurrenz ber Internationalen Flugwoche auf feiner Bücker-Jung- meifter unter 14 Teilnehmern vor bem Schweizer Oberleutnant Kuhn. (Schirner-M.)

Krampfadern ;

Krampfadern sind krankhaft er­weiterte Venen, besonders an den Beinen. Der Name kommt daher, weil es Dabei in Den betreffen­den Muskeln leicht zu Krämpfen kommt. Bei Der Entstehung Der KrampfaDern helfen verschieDene Momente mit: oft erbliche An­lage; Störungen im Blutkreis­lauf, besonders auch hervor­gerufen durch abschnürende ring­förmige Strumpfbänder; bei Frauen sehr gern während der Schwangerschaft. 2m ersten Sta­dium ist leicht eine Besserung möglich Durch Spazierengehen, Hebungen, kühle Umschläge Gummistrümpfe (s. D.), Wicklung mit elastischen Binden. Sind die Krampfadern schon sehr schmerz­haft geworden oder hat schon Ceschwürbildung stattgefunden, dann suche man einen Arzt auf, der allein die zweckmäßigste Be­handlung anordnen kann. Ein sehr gutes Mittel, das aber nur vom Arzt richtig angewandt werden kann, sind Zinkleim­verbände. Vergl. Venenentzün­dung.

Krämpfe sind unwillkürliche und ungeordnete Zusammenziehun­gen eines Muskels oder einer Muskelgruppe. Manchmal harm­los wie die Wadenkrämpfe, die durch Druck auf einen bestimmten Nerv, durch bes. Kälte und dgl. auftreten können. Aber auch solche Wadenkrämpfe können wenn sie besonders gehäuft auf­treten, unter Umständen ein An­zeichen für Zuckerkrankheit sein oDer für irgendeine andere Stö­rung im Organismus. Krämpfe der kleinen Kinder deuten immer