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wahren Mut solcher Männer die Gewähr für die weitere stolzen Luftwaffe, die das
Lied vom guten Kameraden.
ihr Volk. In dem und Soldaten liege Vollendung unserer Reich sichere.
Leise ertönte das
Die Fahne senkte sich. Nachdem die Nationalhymnen verklungen waren, verließ der Führer den Raum. Auf dem Hofe des Luftfahrtministeriums leistete eine Kompanie der Luftwaffe die Ehrenbezeugungen, während unter dem feierlichen Klange eines Chorals die Särge das Luftfahrtministerium verließen. Die Beisetzung von Hauptmann Man- tius erfolgt in seiner Heimatstadt Göttingen. Oberfeldwebel Henning wurde in Potsdam zur letzten Ruhe geleitet.
Vor Baldwins Rücktritt.
Huldigung des Unterhauses für den scheidenden Ministerpräsidenden.
London, 27. Mai. (DNB.) Ministerpräsident Baldwin wird sich am Freitagoormittag in den Buckingham-Palast begeben, um dem König sein Rücktrittsschreiben auszuhändigen. Darauf wird sein Nachfolger Neville Chamberlain zum Palast gerufen und vom König Georg mit der Neubildung des Kabinetts beauftragt werden. Chamberlain wird dem König gleichzeitig eine Ehrenliste für die ausscheidenden Regierungsmitglieder vorlegen, die, wie schon jetzt feststeht, den Titel eines Earl für B a l d w i n enthalten wird. Nachdem der neue Ministerpräsident nach der Downingstreet zurückgekehrt sein wird, wird die Zusammensetzung der neuen Regierung und die Ehrenliste öffentlich bekanntgegeben werden. Im vollbesetzten Unterhaus war heute Baldwin, der zum letzten Mal auf der Mini st erbau k saß, Gegenstand einer Kundgebung der Abgeordneten. Als er die letzten an ihn gestellten Anfragen beantwortet hatte, erhoben sich die Abgeordneten und brachen in anhaltende Beifallsrufe aus. Auf der Gallerie sah man zahlreiche ausländische Botschafter und Gesandte sowie Mitglieder des Oberhauses.
Der Präsident des Geheimen Staatsrates, Ram- say M a c D o n a l d, überreichte Donnerstagnachmittag dem König seine Abdankungsurkunde. MacDonald war dreimal Ministerpräsi- devt und bekleidete in der Baldwin-Regier.ung das Amt eines Präsidenten des Geheimen Staatsrates. Mit ihm scheidet eine der markantesten Persönlichkeiten aus dem politischen Leben Englands. Bis zur Spaltung der Labour Party im Jahre 1931 war MacDonald ihr Vorsitzender. Wie „Preß Association" erfahren haben will, hat der König MacDonald die Verleihung einer hohen A d e l s w u r d e angeboten. MacDonald soll aber gebeten haben, die Ehrung ablehnen zu dürfen.
Rasche Beilegung des Flaggen- zwischenfalls in San Franzisko.
San Franzisko, 27. Mai. (DNB.) Der Flaggenzwischenfall von San Franzisko wurde durch den Bürgermeister Rossi rasch und in befriedigender Weise beigelegt. Der Bürgermeister
rung" so, als sei sie der Mittelpunkt des gesamten politischen Geschehens. Aus ihrer Wichtigtuerei heraus hat sie ein sogenanntes Weißbuch dem Völkerbund in Genf überreichen lassen, das Dokumente über eine angebliche italienische Einmischung in die innerspanischen Verhältnisse enthält. Die Valencia- Bolschewisten hätten allerdings besser daran getan, die von ihnen verfaßten Druckwerke mit blutroten Einbänden statt mit weißen zu versehen. Denn die rote Farbe spiegelt ihre bisherigen Regierungserfolge am besten wieder. Was nun den Inhalt des Weißbuches anlangt, so hat es wenig Sinn, sich mit -hm zu beschäftigen. Daß sich Italiener als Freiwillige an die Seite des Generals Franco gestellt haben, ist längst kein Geheimnis mehr. Neues erzählen also die Bolschewisten, die jetzt in Genf ganz groß angeben wollen, ihrer gespannt lauschenden Zuhörerschaft nicht. Was man aber mit dieser Aktion will, liegt auf der Hand: man will Italien verdächtigen, man will es isolieren, ein Beginnen, das zur Erfolglosigkeit verurteilt ist. Denn die freiwilligen Italiener kämpfen gegen die bolsche- wistische Gefahr und darin stimmen sie mit ihrer Heimat aber auch mit uns und anderen Staaten überein. Genf würde also gut daran tun, diese „Anklageschrift" einzustampfen. Denn Ehre kann in Genf niemand damit einlegen, weil hier ein Thema angeschnitten wird, um das gewisse Regierungen aus begreiflichen Gründen einen möglichst weiten Bogen schlagen. Wird erst einmal über Einmischung gesprochen, und das ist der gegen Italien erhobene Vorwurf, so lassen sich tausendfache Beweise dafür anführen, wie die spanischen Bolschewisten von anderen Staaten bisher unterstützt worden sind und noch immer unterstützt werden. Und wie es scheint, denkt man in Genf, wo das Valencia-Weißbuch das große politische Geschäft werden sollte, auch schon recht nüchtern darüber, so daß die bolschewistische Wichtigtuerei wie eine Seifenblase zerplatzen wird.
Ein deutsches Torpedoboot
durch bolschewistische Flieger gefährdet.
Berlin, 27. Mai. (DNB.) Das auf der Reede von Palma de Mallorca liegende deutsche Torpedoboot „Albatros" wurde bei einem BombenangriffbolschewistischerFlug- zeuge auf die Stadt und die Reede durch vier unmittelbar neben ihm einschlagende Bomben stark gefährdet. Obwohl auf der Reede kein nationalspanisches Kriegsfahrzeug lag, wurden die deutschen Seestreitkräfbe, die im Interesse des Weltfriedens ihrem Kontrolldienft in den spanischen Gewässern nachgehen, in ihrer Sicherheit ernstlich bedroht.
ter Anstrengung und noch größerem Eifer 1'..'. Schwächen auszumerzen. Eine große und umfassende fieiftungsfteigerung sei das Ziel. Aus erhöhter Leistung aber erwächst Stolz und Freude. Der Tag der sportlichen Leistung soll für euch zugleich ein Tag der Freude werden; aus dieser Freude aber soll euch allen neue Kraft und noch größere Bereitschaft erwachsen zum Dienst Deutschland.
Der Führer rüst die deutsche Lugend
Alljährliche sportliche Leistungsprüfung der Hitler-Lugend.
Oie Wahrheit über Spanien.
Ein Kampf zwischen der europäisch-christlichenZivilisation und dem Kommunismus
Berlin. 27. Mai. (DR23.) Der Führer hal ZUM Reichssportwellkampf der Hitler-Jugend folgenden Aufruf erlassen:
Es ist mein Wille, daß die gesamte deutsche Jugend sich einmal im Jahre einer gro- ßen sportlichen Leistungsprüfung unterzieht und mit dieser vor der ganzen Nation Zeugnis ablegt von der Kraft und Unbesiegbarkeit des Volkstums. Ich rufe daher jeden deutschen Jungen und jedes deutsche Mädel zur Teilnahme am diesjährigen Reichssportwettkampf der Hitler-Jugend auf, den ich damit zu einem ständig sich jährlich wiederholenden Fe st der deutschen Jugend erkläre. Die Durchführung dieses alljährlichen Reichssportweltkampfes der Hitler-Jugend übertrage ich dem Jugendführer des Deutschen Reiches.
Adolf Hitler.
Aufruf des Zugendführers des Deutschen Reiches.
London, 28. Mai (DNB. Funkspruch.) Die konservative „Morning Post" veröffentlicht ein Schreiben von acht aus dem bolschewistischen Teil Spaniens geflüchteten Engländern, in dem es u. a. heißt, die Nichteinmischung verliere einen großen Teil ihres Verdienstes, wenn man in England fortfahre, die nationalen Spanier als „Rebellen" (I) zu bezeichnen, die nichts weiter wollten, als die militärische Diktatur zu errichten. Jenseits des Kanals anerkenne jedermann, sogar Gegner des Generals Franco, daß der Krieg in Spanien e i n Kampf zwischen der europäisch-christ- lichen Zivilisation und dem Kommunismus darstelle. Es gebe viele Beweise für die ausschlaggebende Rolle, die Sowjetrußland in der spanischen Tragödie gespielt habe. Einer dieser Beweise sei der kommunistische Propaganda- ftrom über die ganze Welt, eine Propaganda, die auf jedes einzelne Land abgestimmt sei. Für England heiße sie „Friede, Demokratie und Gerechtigkeit für den Arbeiter". Die Kommunisten, die nicht ahnten, daß diese drei Dinge in Sowjetrußland nicht bestünden, hörten nicht auf, diese Worte für ihre Propaganda in England zu benutzen.
Die Unterzeichner des Briefes fragen, warum man nicht endlich einmal verstehen wolle, welche Beweggründe hinter der nationalistischen Bewegung ständen, und ob man nicht endlich etwas erfahren wolle über den nationalspanischen Wiederaufbauplan, der bezwecke, die Lebens- und Arbeitsbedingungen des spanischen Arbeiters zu verbessern. Dann werde es weniger grundloses Kritisieren und weniger Opposition geben, die beide dem britischen Prestige so schadeten.
Ein Valencia-Weißbuch.
Bolschewistische Wichtigtuerei in Genf.
In Valencia amtiert ein Gremium, das von sich behauptet, die rechtmäßige Regierung Spaniens zu sein. In Wirklichkeit ist diese „Valencia-Regierung" nichts anderes als ein Werkzeug der Bolschewisten. Sie hat infolgedessen zu tun und zu lassen, was die Kommunistische Internationale befiehlt. Eigenartigerweise wird dieser Ausschuß von Staaten wie England, Frankreich usw. als „legale Regierung" angesprochen, ohne daß man aber an der Themse und Seine daraus auch die entsprechenden Konsequenzen zieht. Denn die vor den roten Mordbanditen aus Madrid geflüchteten Botschafter halten sich noch immer in Hendaye, also außerhalb Spaniens, auf französischem Boden auf. In Valencia sind sie jedenfalls nicht ZU finden. Trotz dieser offensichtlichen Mißachtung tut nun die „Valencia-Regie
betrieb. Bei der Durchsuchung der Schulen wurden große Stapel kommuni st ischer Hetzplakate, Wandbilder und Zeichnungen mit widerlichen pornographischen Darstellungen und zahlreiche kommunistische Bücher in jid- discherSprache gefunden. Neben diefem „Lehrmaterial" für Kinder beiderlei Geschlechts im Alter von 5 bis 13 Jahren (!) wurde auch zahlreiches Material beschlagnahmt, aus dem einwandfrei her- oorgeht, daß „unter Beihilfe der Sowjetrepubliken rein kommunistische Zellen z u grün-- d e n" seien. In mehreren Schulen bestanden zwar finanziell reich unterstützte jüdische Jugendklubs mit allen Schmierwerken der kommunistisch-jüdischen Weltanschauung, aber keine sanitären Einrichtungen. Die gesamte „Lehrerschaft" dieser Schulen, alles Juden, wurde verhaftet.
suchte den deutschen Konsul auf und drückte ihm fein Bedauern über den Zwischenfall aus. Er ordnete ferner an, daß die aufs neue gehißte Hakenkreuzflagge vonPolizeiposten gegen die evtl. Wiederholung von Rowdieangriffen geschützt werde.
Jüdisch-kommunistische Zersehungs- fäfigfeif in argentinischen Schulen.
Buenos Aires, 27. Mai. (DNB.) Die Polizei der argentinischen Bundeshauptstadt hat sieben Schulen, die durchweg unter jüdischer „Lei tun g" standen, geschlossen. Als „Hauptlehrbuch" dieser Schulen diente eine vorn „Verein jüdischer Volksschulen" herausgegebene illustrierte Kinderzeitschrift, die eindeutig f o m= m u n i ft i f d) e V e r h e tz u n g s p r o p a g a n d a
Oie Wahlen in Holland.
Den Haag, 27. Mai. (DNB.) Arn Donnerstag traten die Prooinzialftaaten (Prooinziallandtage) Hollands zusammen, um die Srfte Kammer zu , wählen. Bei der Wahl haben die Mussert-Bewegung zwei Sitze, die sozialdemokratische Partei Hollands und die antireoolutionäre Partei je einen Sitz g e - wonnen. Dagegen verloren die Liberalen zwei Sitze, die Christlich-Historische-Union und die Freisinnigen je einen Sitz. Die Erste Kammer Hollands wird demnach wie folgt aussehen: Römisch- Katholische Staatspartei 16 (16) Sitze, Antirevolutionäre Partei 7 (6) Sitze, Christlich-Historische Union 6 (7) Sitze, Liberale 3 (5) Sitze, Freisinnige 2 (3) Sitze, Sozialdemokraten 12 (11) Sitze, NSB. (Mussert-Bewegung) 4 (2) Sitze.
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Der holländische Ministerpräsident C o l i j n hat bei den Wahlen zur zweiten Kammer, deren Ergebnis wir gestern schon veröffentlichten, einen ausgesprochenen persönlichen Erfolg erzielt, den er einmal seiner allgemeinen Volkstümlichkeit und dann den wirtschaftlichen Leistungen seiner Regierung verdankt. Nicht verkannt werden kann, daß das holländische Episkopat in einer zwar vorsichtigen, aber geschickt-wirksamen Weise sein Schwergewicht zugunsten Colijns in die Waagschale geworfen hat. Auch ist als wesentlicher Umstand zu berücksichtigen, daß die gegenwärtige holländische Regierung als im guten Sinne konservativ angesehen werden kann, während Sozialdemokraten und Kommunisten in Opposition stehen. Auch fühlt sich Colijn nicht als Chef einer parlamentarischen Regierung sondern als Mimsterpräsident eines Kabinetts der Krone.
Die Nationalsozialistische Bewegung des Ingenieurs M u f \ e r t zieht zum ersten Male in die Kammer ein, sie entsendet vier Abgeordnete; die Antireoolutionäre Partei des Ministerpräsidenten hat vier, die Römisch-katholische Staatspartei drei Sitze gewonnen. Auch die Sozialdemokraten haben ihre Fraktion um einen Abgeordneten vermehren können. Verloren haben dagegen die Liberalen, die von sieben Sitzen drei abgeben mußten, verloren haben auch einige andere Gruppen, ebenfalls zurückgegangen ist der Bestand der Kommunisten im Parlament, nicht aber die Zahl der Wähler! Hier haben die Moskauer vielmehr noch einen recht ansehnlichen Gewinn zu verzeichnen. Es ist also nicht so, daß die Wiederbelebung der Wirtschaft die bolschewiische Gefahr automatisch abtötet. Sie hat lediglich dazu geführt, daß das Bürgertum dem Ministerpräsidenten Colijn neues Vertrauen schenkte, weil es diese Wirtschaftsbelebung ausschließlich auf fein Verdienstkonto setzt. Der Stimmenanwachs der Römisch-Katholischen wiederum dürfte als Rückwirkung der spanischen Ereignisse zu verbuchen sein, haben sich doch auf der Pyrenäeninsel die Bolschewisten wieder einmal als unversöhnliche Feinde des Christentums und nicht zuletzt der katholischen Kirche gezeigt. Bemerkenswert ist aber auch der Erfolg Mufferts.
Aus aller Well.
Vernehmung von Desatzungsmitgliedern des „Hindenburg".
Der „Hindenburg" = Untersuchungsausschuß in Lakehurst vernahm zum ersten Male verletzte Mitglieder der Besatzung aus dem Asbury- Park-Hospital. Von ihnen, nannte der Hauptelek- trifer Philipp Lenz (Klein-Linden) das Unglück ein völliges Mysterium. Die elektrische Anlage des Luftschiffes fei völlig in Ordnung gewesen. Die Schalttafel habe bei Ausbruch des Feuers keinerlei Kurzschluß, gezeigt. Herbert D o w e, der Assistent des Funkoffiziers, berichtete, daß er bei dem Lan- dungs Manöver keine ungewöhnlichen Radiosignale aufgefangen habe.
Das Frühlingsfest der rhein-mainischen presse.
Die starke Nachfrage nach Karten für das Früh- lingsfest der Rhein-Mainischen Presse im Kurhaus zu Wiesbaden hat den Tombola-Aus- schuß veranlaßt, die Zahl der Lose zu erhöhen, damit bestimmt jeder Besucher Lose kaufen kann. Selbstverständlich wurde auch die Zahl der Gewinne entsprechend erhöht, so daß die gleichen günstigen Gewinnchancen vorhanden sind wie im vorigen Jahr. Außer den schon genannten Hauptgewinnen ist noch zu erwähnen eine Hausbar (Barwagen mit vollständiger Einrichtung). Rheinhessische Spitzenweine werden ebenfalls als Gewinn in der Tombola erscheinen. Es handelt sich zum Teil um Weine, die einen Preis von 60 Mark je Flasche aufweisen.
willkommen hieß. Mittags fand am Ehrenmal Unter den Linden eine feierliche Kranzniederlegung durch eine Abordnung der argentinischen Kriegsschiffe statt. Später gab Generaladmiral Dr. h. c. Raeder den argentinischen Marineoffizieren ein Frühstück. Er brachte den Dank der Kriegsmarine für die kameradschaftliche und freundliche Aufnahme zum Ausdruck, die die deutschen Kreuzer so häufig in den Häfen der argentinischen Republik gefunden haben. Es sei Herzenssache des deutschen Volkes, den argentinischen Kriegsschiffen und ihren Besatzungen einen warmen Empfang zu bereiten, der der Freundschaft beider Völker entspreche. Konteradmiral Scasso äußerte seine Freude, daß es ihm und den Besatzungen vergönnt sei, das neue Deutschland mit eigenen Augen zu sehen. Am Nachmittag fand ein Empfang im Rathaus statt, wobei sich die Gäste in das Goldene Buch der Reichshauptstadt eintrugen. Arn Abend waren die argentinischen Offiziere Gäste des Generaladmirals in der Staatsoper.
Oer Tod fürs Vaterland.
Der Führer bei der Trauerfeier für Hauptmann Mantius und Oberfeldwebel Henning.
Berlin, 27. Mai. (DNB.) Im Beisein des Führers fand im Ehrensaal des Reichsluftfahrtmini- fteriums für Hauptmann Mantius, Adjutant der Luftwaffe beim Führer und Reichskanzler, und Oberfeldwebel Henning auf der Adjutantur der Wehrmacht beim Führer, eine würdige Trauerfeier statt. Beide waren auf einem Dienstflug bei Wustrow tödlich abge stürzt. Neben den Angehörigen und zahlreichen Kameraden der im Dienst für Volk und Vaterland Gefallenen waren u. a. Reichsminister Dr. Goebbels, der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst Freiherr von Fritsch, der Reichsführer SS. und Chef der Deutschen Polizei Himmler, Obergruppenführer von I a g o w, die Staatssekretäre Lammers und Meißner und die engeren Kameraden der Toten aus dem Stabe des Führers erschienen. Unter den zahlreichen Kranzspenden fielen zwei große Kränze des Führers aus weißen Lilien und Pfingstrosen auf.
Reichsluftfahrtminister Generaloberst Göring hielt eine kurze Gedenkrede. Wenn heute je ein Angehöriger der Luftwaffe und des Heeres, die gemeinsam gefallen sind, auch gemeinsam zu Grabe getragen werden, so komme damit symbolisch die unvergängliche Kameradschaft aller Wehrmacht s t e i l e zum Ausdruck. Als er dem jungen Hauptmann Mantius mitteUen konnte, daß er z u in Adjutanten der Luftwaffe beim Führer ernannt worden fei, habe Mantius damals mit leuchtenden Augen diese ehrenvolle Ernennung entgegengenommen. Oberfeldwebel Henning sei das Vorbild echten Soldatentums gewesen. Seine größte Sehnsucht sei es gewesen, auch einmal Flieger zu werden. Beide Gefallenen hätten das aufopferungsvolle Leben des Soldaten gelebt. Sie seien gestorben den Ehrentod im Dienste für das Vaterland. Ihr Leben fei stets Einsatzbereitschaft gewesen, ihr Heldentod, durch den auch der Führer tief erschüttert wurde, ein Opfergang für
Der Jugendführer des Deutschen Reiches. Baldur von Schirach.
Aufruf des Reichsfportführers.
Der Führer und der Reichsjugendführer haben die gesamte deutsche Jugend zum Reichssportwettkampf der Hitler-Jugend aufgerufen. Wir Nationalsozialisten haben uns auf dem Gebiete der Leibesübungen zwei große Aufgaben gestellt: Einmal eine wahrhaft umfassende Leibeserziehung aller Deutschen zu verwirklichen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, daß jeder deutsche Junge und jedes deutsche Mädel, jede deutsche Frau und jeder deutsche Mann an dieser Leibeserziehung teilnehme, auf daß wir durch Leibesübungen zu einem tüchtigen und frohen Volk werden. Die andere große Aufgabe ist die Schulung derjenigen Jugendlichen und Erwachsenen, die auf sportlichem Gebiet berufen sind, Hervorragendes zu leisten, um Deutschlands Weltgeltung im Sport Zu vertreten. Der Reichsspvrtwettkampf der Hitler- Jugend dient diesen beiden großen Aufgaben. Ich rufe euch alle auf, ihr Jungen und Mädel, zum Kampf auf dem grünen Rasen, zum Kampf miteinander um die sportliche Leistung. Höher springen, schneller laufen, weiter werfen,'das sei euer Ziel. In dem Bewußtsein eurer eigenen Leistung und eurer. Kraft sollt ihr aber sogleich erkennen, daß mit dieser eurer Leistung die Kraft und Stärke des Deutschen Reiches von morgen wachsen wird
Der Beaufttagte
für die Leibeserziehung der deutschen Jugend, von Tschammer und Osten, Obergebietsführer.
Der Führer undReichskanzler hat gesamte deutsche Jugend zum R e i ch s s p o r t - wettkampf der Hitler-Jugend aufgerufen. Nach feinem Willen sollen alle deutschen Jungen und Mädel an diesem größten Sportfest der Welt teilnehmen. Gibt es ein schöneres und stolzeres Bild von der erwachten Lebenskraft unseres Volkes als die geschlossene und geeinte Jugend, stark und einsatzfroh im harten sportlichen Wettkampf. Ihr alle, Jungen und Mädel, nehmt innerhalb einer sportlichen Kampfmannschaft an diesem Wettkampf teil; jeder Einsatz und jede Leistung erfolgt für eine Gemeinschaft. Lernt im sportlichen Wettkampf erkennen, daß alles, was wir tun, f ü r eine größere Gemeinschaft — unser Volk — getan wird. Zieht mit freudigem Herzen und stolzem Mut hinaus auf den grünen Rasen und auf den Sportplatz und erfüllt die Forderung des Führers. In diesem Wettkampf sollt ihr zeigen, was ihr könnt und was ihr gelernt habt. Ihr sollt aber auch eure Schwächen erkennen, um mit erhöh-
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des Relchswellerdienstes. Ausgabeork Frankfurt.
Heber Nordosteuropa hat sich ein Sturmwirbel entwickelt. Er brachte von seiner Nord- und Westseite her Kaltluft auf das europäische Festland, von der im wesentlichen aber nur Osteuropa betroffen wird. Immerhin wird durch diese Entwicklung der Großwetterlage das westeuropäische Hochdruckgebiet seinen Einfluß auf unser Wetter nicht ungestört aus» üben können, wenn auch im wesentlichen Schönwettercharakter noch vorherrschen wird.
Aussichten für Samstag: Häufig aufheiternd und im allgemeinen trocken, Mittagstemperaturen zwischen 20 und 25 Grad, lebhafte Luftbewegung.
Aussichten für Sonntag: Vielfach heiter und tagsüber warm, aufkommende Gewitterneigung.
Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IV. 37: 9657. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags
15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
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