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wahren Mut solcher Männer die Gewähr für die weitere stolzen Luftwaffe, die das

Lied vom guten Kameraden.

ihr Volk. In dem und Soldaten liege Vollendung unserer Reich sichere.

Leise ertönte das

Die Fahne senkte sich. Nachdem die Nationalhym­nen verklungen waren, verließ der Führer den Raum. Auf dem Hofe des Luftfahrtministeriums leistete eine Kompanie der Luftwaffe die Ehrenbe­zeugungen, während unter dem feierlichen Klange eines Chorals die Särge das Luftfahrtministerium verließen. Die Beisetzung von Hauptmann Man- tius erfolgt in seiner Heimatstadt Göttingen. Ober­feldwebel Henning wurde in Potsdam zur letzten Ruhe geleitet.

Vor Baldwins Rücktritt.

Huldigung des Unterhauses für den scheidenden Ministerpräsidenden.

London, 27. Mai. (DNB.) Ministerpräsident Baldwin wird sich am Freitagoormittag in den Buckingham-Palast begeben, um dem König sein Rücktrittsschreiben auszuhändigen. Darauf wird sein Nachfolger Neville Chamberlain zum Palast gerufen und vom König Georg mit der Neubildung des Kabinetts beauftragt werden. Chamberlain wird dem König gleichzeitig eine Ehrenliste für die ausscheidenden Regierungsmit­glieder vorlegen, die, wie schon jetzt feststeht, den Titel eines Earl für B a l d w i n enthalten wird. Nachdem der neue Ministerpräsident nach der Downingstreet zurückgekehrt sein wird, wird die Zu­sammensetzung der neuen Regierung und die Ehren­liste öffentlich bekanntgegeben werden. Im vollbesetzten Unterhaus war heute Baldwin, der zum letzten Mal auf der Mini st er­bau k saß, Gegenstand einer Kundgebung der Abgeordneten. Als er die letzten an ihn gestellten Anfragen beantwortet hatte, erhoben sich die Abge­ordneten und brachen in anhaltende Bei­fallsrufe aus. Auf der Gallerie sah man zahl­reiche ausländische Botschafter und Gesandte sowie Mitglieder des Oberhauses.

Der Präsident des Geheimen Staatsrates, Ram- say M a c D o n a l d, überreichte Donnerstagnach­mittag dem König seine Abdankungsur­kunde. MacDonald war dreimal Ministerpräsi- devt und bekleidete in der Baldwin-Regier.ung das Amt eines Präsidenten des Geheimen Staatsrates. Mit ihm scheidet eine der markantesten Persönlich­keiten aus dem politischen Leben Englands. Bis zur Spaltung der Labour Party im Jahre 1931 war MacDonald ihr Vorsitzender. WiePreß Asso­ciation" erfahren haben will, hat der König Mac­Donald die Verleihung einer hohen A d e l s w u r d e angeboten. MacDonald soll aber gebeten haben, die Ehrung ablehnen zu dürfen.

Rasche Beilegung des Flaggen- zwischenfalls in San Franzisko.

San Franzisko, 27. Mai. (DNB.) Der Flag­genzwischenfall von San Franzisko wurde durch den Bürgermeister Rossi rasch und in befriedigen­der Weise beigelegt. Der Bürgermeister

rung" so, als sei sie der Mittelpunkt des gesamten politischen Geschehens. Aus ihrer Wichtigtuerei her­aus hat sie ein sogenanntes Weißbuch dem Völ­kerbund in Genf überreichen lassen, das Dokumente über eine angebliche italienische Einmischung in die innerspanischen Verhältnisse enthält. Die Valencia- Bolschewisten hätten allerdings besser daran getan, die von ihnen verfaßten Druckwerke mit blutroten Einbänden statt mit weißen zu versehen. Denn die rote Farbe spiegelt ihre bisherigen Regierungs­erfolge am besten wieder. Was nun den Inhalt des Weißbuches anlangt, so hat es wenig Sinn, sich mit -hm zu beschäftigen. Daß sich Italiener als Frei­willige an die Seite des Generals Franco gestellt haben, ist längst kein Geheimnis mehr. Neues er­zählen also die Bolschewisten, die jetzt in Genf ganz groß angeben wollen, ihrer gespannt lauschenden Zuhörerschaft nicht. Was man aber mit dieser Aktion will, liegt auf der Hand: man will Italien ver­dächtigen, man will es isolieren, ein Beginnen, das zur Erfolglosigkeit verurteilt ist. Denn die frei­willigen Italiener kämpfen gegen die bolsche- wistische Gefahr und darin stimmen sie mit ihrer Heimat aber auch mit uns und anderen Staa­ten überein. Genf würde also gut daran tun, diese Anklageschrift" einzustampfen. Denn Ehre kann in Genf niemand damit einlegen, weil hier ein Thema angeschnitten wird, um das gewisse Regierungen aus begreiflichen Gründen einen möglichst weiten Bogen schlagen. Wird erst einmal über Einmischung gesprochen, und das ist der gegen Italien erhobene Vorwurf, so lassen sich tausendfache Beweise dafür anführen, wie die spanischen Bolschewisten von anderen Staaten bisher unterstützt worden sind und noch immer unterstützt werden. Und wie es scheint, denkt man in Genf, wo das Valencia-Weißbuch das große politische Geschäft werden sollte, auch schon recht nüchtern darüber, so daß die bolschewistische Wichtigtuerei wie eine Seifenblase zerplatzen wird.

Ein deutsches Torpedoboot

durch bolschewistische Flieger gefährdet.

Berlin, 27. Mai. (DNB.) Das auf der Reede von Palma de Mallorca liegende deutsche Tor­pedobootAlbatros" wurde bei einem BombenangriffbolschewistischerFlug- zeuge auf die Stadt und die Reede durch vier unmittelbar neben ihm einschlagende Bomben stark gefährdet. Obwohl auf der Reede kein natio­nalspanisches Kriegsfahrzeug lag, wurden die deut­schen Seestreitkräfbe, die im Interesse des Welt­friedens ihrem Kontrolldienft in den spanischen Ge­wässern nachgehen, in ihrer Sicherheit ernstlich be­droht.

ter Anstrengung und noch größerem Eifer 1'..'. Schwächen auszumerzen. Eine große und umfas­sende fieiftungsfteigerung sei das Ziel. Aus erhöhter Leistung aber erwächst Stolz und Freude. Der Tag der sportlichen Leistung soll für euch zu­gleich ein Tag der Freude werden; aus dieser Freude aber soll euch allen neue Kraft und noch größere Bereitschaft erwachsen zum Dienst Deutschland.

Der Führer rüst die deutsche Lugend

Alljährliche sportliche Leistungsprüfung der Hitler-Lugend.

Oie Wahrheit über Spanien.

Ein Kampf zwischen der europäisch-christlichenZivilisation und dem Kommunismus

Berlin. 27. Mai. (DR23.) Der Führer hal ZUM Reichssportwellkampf der Hitler-Jugend fol­genden Aufruf erlassen:

Es ist mein Wille, daß die gesamte deut­sche Jugend sich einmal im Jahre einer gro- ßen sportlichen Leistungsprüfung un­terzieht und mit dieser vor der ganzen Nation Zeug­nis ablegt von der Kraft und Unbesiegbarkeit des Volkstums. Ich rufe daher jeden deutschen Jungen und jedes deutsche Mädel zur Teilnahme am diesjährigen Reichssportwettkampf der Hitler-Jugend auf, den ich damit zu einem ständig sich jährlich wiederholenden Fe st der deutschen Jugend erkläre. Die Durchführung dieses alljährlichen Reichssportwelt­kampfes der Hitler-Jugend übertrage ich dem Ju­gendführer des Deutschen Reiches.

Adolf Hitler.

Aufruf des Zugendführers des Deutschen Reiches.

London, 28. Mai (DNB. Funkspruch.) Die konservativeMorning Post" veröffentlicht ein Schreiben von acht aus dem bolschewistischen Teil Spaniens geflüchteten Engländern, in dem es u. a. heißt, die Nichteinmischung verliere einen großen Teil ihres Verdienstes, wenn man in England fortfahre, die nationalen Spanier alsRe­bellen" (I) zu bezeichnen, die nichts weiter wollten, als die militärische Diktatur zu errichten. Jenseits des Kanals anerkenne jedermann, sogar Gegner des Generals Franco, daß der Krieg in Spanien e i n Kampf zwischen der europäisch-christ- lichen Zivilisation und dem Kommu­nismus darstelle. Es gebe viele Beweise für die ausschlaggebende Rolle, die Sowjetrußland in der spanischen Tragödie gespielt habe. Einer die­ser Beweise sei der kommunistische Propaganda- ftrom über die ganze Welt, eine Propaganda, die auf jedes einzelne Land abgestimmt sei. Für Eng­land heiße sieFriede, Demokratie und Gerechtig­keit für den Arbeiter". Die Kommunisten, die nicht ahnten, daß diese drei Dinge in Sowjetrußland nicht bestünden, hörten nicht auf, diese Worte für ihre Propaganda in England zu benutzen.

Die Unterzeichner des Briefes fragen, warum man nicht endlich einmal verstehen wolle, welche Beweggründe hinter der nationalistischen Be­wegung ständen, und ob man nicht endlich etwas erfahren wolle über den nationalspanischen Wieder­aufbauplan, der bezwecke, die Lebens- und Arbeits­bedingungen des spanischen Arbeiters zu verbessern. Dann werde es weniger grundloses Kritisieren und weniger Opposition geben, die beide dem britischen Prestige so schadeten.

Ein Valencia-Weißbuch.

Bolschewistische Wichtigtuerei in Genf.

In Valencia amtiert ein Gremium, das von sich behauptet, die rechtmäßige Regierung Spaniens zu sein. In Wirklichkeit ist dieseVa­lencia-Regierung" nichts anderes als ein Werk­zeug der Bolschewisten. Sie hat infolge­dessen zu tun und zu lassen, was die Kommunistische Internationale befiehlt. Eigenartigerweise wird die­ser Ausschuß von Staaten wie England, Frankreich usw. alslegale Regierung" angesprochen, ohne daß man aber an der Themse und Seine daraus auch die entsprechenden Konsequenzen zieht. Denn die vor den roten Mordbanditen aus Madrid ge­flüchteten Botschafter halten sich noch immer in Hendaye, also außerhalb Spaniens, auf fran­zösischem Boden auf. In Valencia sind sie jedenfalls nicht ZU finden. Trotz dieser offensicht­lichen Mißachtung tut nun dieValencia-Regie­

betrieb. Bei der Durchsuchung der Schulen wurden große Stapel kommuni st ischer Hetz­plakate, Wandbilder und Zeichnungen mit widerlichen pornographischen Darstellungen und zahlreiche kommunistische Bücher in jid- discherSprache gefunden. Neben diefemLehr­material" für Kinder beiderlei Geschlechts im Alter von 5 bis 13 Jahren (!) wurde auch zahlreiches Material beschlagnahmt, aus dem einwandfrei her- oorgeht, daßunter Beihilfe der Sowjetrepubliken rein kommunistische Zellen z u grün-- d e n" seien. In mehreren Schulen bestanden zwar finanziell reich unterstützte jüdische Jugendklubs mit allen Schmierwerken der kommunistisch-jüdischen Weltanschauung, aber keine sanitären Einrichtungen. Die gesamteLehrerschaft" dieser Schulen, alles Juden, wurde verhaftet.

suchte den deutschen Konsul auf und drückte ihm fein Bedauern über den Zwischenfall aus. Er ordnete ferner an, daß die aufs neue gehißte Hakenkreuzflagge vonPolizeiposten gegen die evtl. Wiederholung von Rowdieangriffen geschützt werde.

Jüdisch-kommunistische Zersehungs- fäfigfeif in argentinischen Schulen.

Buenos Aires, 27. Mai. (DNB.) Die Polizei der argentinischen Bundeshauptstadt hat sieben Schulen, die durchweg unter jüdischer Lei tun g" standen, geschlossen. AlsHaupt­lehrbuch" dieser Schulen diente eine vorn Verein jüdischer Volksschulen" herausgegebene illustrierte Kinderzeitschrift, die eindeutig f o m= m u n i ft i f d) e V e r h e tz u n g s p r o p a g a n d a

Oie Wahlen in Holland.

Den Haag, 27. Mai. (DNB.) Arn Donnerstag traten die Prooinzialftaaten (Prooinziallandtage) Hollands zusammen, um die Srfte Kammer zu , wählen. Bei der Wahl haben die Mussert-Bewegung zwei Sitze, die sozialdemokratische Partei Hollands und die antireoolutionäre Partei je einen Sitz g e - wonnen. Dagegen verloren die Liberalen zwei Sitze, die Christlich-Historische-Union und die Freisinnigen je einen Sitz. Die Erste Kammer Hol­lands wird demnach wie folgt aussehen: Römisch- Katholische Staatspartei 16 (16) Sitze, Antirevo­lutionäre Partei 7 (6) Sitze, Christlich-Historische Union 6 (7) Sitze, Liberale 3 (5) Sitze, Freisinnige 2 (3) Sitze, Sozialdemokraten 12 (11) Sitze, NSB. (Mussert-Bewegung) 4 (2) Sitze.

Der holländische Ministerpräsident C o l i j n hat bei den Wahlen zur zweiten Kammer, deren Er­gebnis wir gestern schon veröffentlichten, einen aus­gesprochenen persönlichen Erfolg erzielt, den er ein­mal seiner allgemeinen Volkstümlichkeit und dann den wirtschaftlichen Leistungen seiner Regierung verdankt. Nicht verkannt werden kann, daß das hol­ländische Episkopat in einer zwar vorsichtigen, aber geschickt-wirksamen Weise sein Schwergewicht zu­gunsten Colijns in die Waagschale geworfen hat. Auch ist als wesentlicher Umstand zu berücksichtigen, daß die gegenwärtige holländische Regierung als im guten Sinne konservativ angesehen werden kann, während Sozialdemokraten und Kommunisten in Opposition stehen. Auch fühlt sich Colijn nicht als Chef einer parlamentarischen Regierung son­dern als Mimsterpräsident eines Kabinetts der Krone.

Die Nationalsozialistische Bewegung des Inge­nieurs M u f \ e r t zieht zum ersten Male in die Kammer ein, sie entsendet vier Abgeordnete; die Antireoolutionäre Partei des Ministerpräsidenten hat vier, die Römisch-katholische Staatspartei drei Sitze gewonnen. Auch die Sozialdemokraten haben ihre Fraktion um einen Abgeordneten vermehren können. Verloren haben dagegen die Liberalen, die von sieben Sitzen drei abgeben mußten, verloren haben auch einige andere Gruppen, ebenfalls zurückgegangen ist der Bestand der Kommuni­sten im Parlament, nicht aber die Zahl der Wäh­ler! Hier haben die Moskauer vielmehr noch einen recht ansehnlichen Gewinn zu verzeichnen. Es ist also nicht so, daß die Wiederbelebung der Wirt­schaft die bolschewiische Gefahr automatisch ab­tötet. Sie hat lediglich dazu geführt, daß das Bür­gertum dem Ministerpräsidenten Colijn neues Ver­trauen schenkte, weil es diese Wirtschaftsbelebung ausschließlich auf fein Verdienstkonto setzt. Der Stimmenanwachs der Römisch-Katholischen wieder­um dürfte als Rückwirkung der spanischen Ereig­nisse zu verbuchen sein, haben sich doch auf der Pyrenäeninsel die Bolschewisten wieder einmal als unversöhnliche Feinde des Christentums und nicht zuletzt der katholischen Kirche gezeigt. Bemerkens­wert ist aber auch der Erfolg Mufferts.

Aus aller Well.

Vernehmung von Desatzungs­mitgliedern desHindenburg".

DerHindenburg" = Untersuchungs­ausschuß in Lakehurst vernahm zum ersten Male verletzte Mitglieder der Besatzung aus dem Asbury- Park-Hospital. Von ihnen, nannte der Hauptelek- trifer Philipp Lenz (Klein-Linden) das Unglück ein völliges Mysterium. Die elektrische Anlage des Luftschiffes fei völlig in Ordnung gewesen. Die Schalttafel habe bei Ausbruch des Feuers keinerlei Kurzschluß, gezeigt. Herbert D o w e, der Assistent des Funkoffiziers, berichtete, daß er bei dem Lan- dungs Manöver keine ungewöhnlichen Radiosignale aufgefangen habe.

Das Frühlingsfest der rhein-mainischen presse.

Die starke Nachfrage nach Karten für das Früh- lingsfest der Rhein-Mainischen Presse im Kurhaus zu Wiesbaden hat den Tombola-Aus- schuß veranlaßt, die Zahl der Lose zu erhöhen, da­mit bestimmt jeder Besucher Lose kaufen kann. Selbstverständlich wurde auch die Zahl der Gewinne entsprechend erhöht, so daß die gleichen günstigen Gewinnchancen vorhanden sind wie im vorigen Jahr. Außer den schon genannten Hauptgewinnen ist noch zu erwähnen eine Hausbar (Barwagen mit vollständiger Einrichtung). Rheinhessische Spitzenweine werden ebenfalls als Gewinn in der Tombola erscheinen. Es handelt sich zum Teil um Weine, die einen Preis von 60 Mark je Flasche aufweisen.

willkommen hieß. Mittags fand am Ehrenmal Unter den Linden eine feierliche Kranzniederle­gung durch eine Abordnung der argentinischen Kriegsschiffe statt. Später gab Generaladmiral Dr. h. c. Raeder den argentinischen Marineoffizieren ein Frühstück. Er brachte den Dank der Kriegs­marine für die kameradschaftliche und freundliche Aufnahme zum Ausdruck, die die deutschen Kreuzer so häufig in den Häfen der argentinischen Republik gefunden haben. Es sei Herzenssache des deutschen Volkes, den argentinischen Kriegsschiffen und ihren Besatzungen einen warmen Empfang zu bereiten, der der Freundschaft beider Völker entspreche. Kon­teradmiral Scasso äußerte seine Freude, daß es ihm und den Besatzungen vergönnt sei, das neue Deutschland mit eigenen Augen zu sehen. Am Nach­mittag fand ein Empfang im Rathaus statt, wobei sich die Gäste in das Goldene Buch der Reichs­hauptstadt eintrugen. Arn Abend waren die argen­tinischen Offiziere Gäste des Generaladmirals in der Staatsoper.

Oer Tod fürs Vaterland.

Der Führer bei der Trauerfeier für Hauptmann Mantius und Oberfeldwebel Henning.

Berlin, 27. Mai. (DNB.) Im Beisein des Füh­rers fand im Ehrensaal des Reichsluftfahrtmini- fteriums für Hauptmann Mantius, Adjutant der Luftwaffe beim Führer und Reichskanzler, und Oberfeldwebel Henning auf der Adjutantur der Wehrmacht beim Führer, eine würdige Trauerfeier statt. Beide waren auf einem Dienstflug bei Wustrow tödlich abge stürzt. Neben den An­gehörigen und zahlreichen Kameraden der im Dienst für Volk und Vaterland Gefallenen waren u. a. Reichsminister Dr. Goebbels, der Oberbefehls­haber des Heeres, Generaloberst Freiherr von Fritsch, der Reichsführer SS. und Chef der Deutschen Polizei Himmler, Obergruppenführer von I a g o w, die Staatssekretäre Lammers und Meißner und die engeren Kameraden der Toten aus dem Stabe des Führers erschienen. Un­ter den zahlreichen Kranzspenden fielen zwei große Kränze des Führers aus weißen Lilien und Pfingst­rosen auf.

Reichsluftfahrtminister Generaloberst Göring hielt eine kurze Gedenkrede. Wenn heute je ein Angehöriger der Luftwaffe und des Heeres, die gemeinsam gefallen sind, auch gemeinsam zu Grabe getragen werden, so komme damit symbolisch die unvergängliche Kameradschaft aller Wehr­macht s t e i l e zum Ausdruck. Als er dem jungen Hauptmann Mantius mitteUen konnte, daß er z u in Adjutanten der Luftwaffe beim Führer ernannt worden fei, habe Mantius damals mit leuchtenden Augen diese ehrenvolle Er­nennung entgegengenommen. Oberfeldwebel Hen­ning sei das Vorbild echten Soldatentums gewe­sen. Seine größte Sehnsucht sei es gewesen, auch einmal Flieger zu werden. Beide Gefallenen hätten das aufopferungsvolle Leben des Soldaten gelebt. Sie seien gestorben den Ehrentod im Dienste für das Vaterland. Ihr Leben fei stets Einsatzbereit­schaft gewesen, ihr Heldentod, durch den auch der Führer tief erschüttert wurde, ein Opfergang für

Der Jugendführer des Deutschen Reiches. Baldur von Schirach.

Aufruf des Reichsfportführers.

Der Führer und der Reichsjugendführer haben die gesamte deutsche Jugend zum Reichssportwett­kampf der Hitler-Jugend aufgerufen. Wir National­sozialisten haben uns auf dem Gebiete der Leibes­übungen zwei große Aufgaben gestellt: Einmal eine wahrhaft umfassende Leibeserziehung aller Deutschen zu verwirklichen und die Vor­aussetzungen dafür zu schaffen, daß jeder deut­sche Junge und jedes deutsche Mädel, jede deutsche Frau und jeder deutsche Mann an dieser Leibeserziehung teilnehme, auf daß wir durch Leibesübungen zu einem tüch­tigen und frohen Volk werden. Die andere große Aufgabe ist die Schulung derjenigen Ju­gendlichen und Erwachsenen, die auf sportlichem Ge­biet berufen sind, Hervorragendes zu leisten, um Deutschlands Weltgeltung im Sport Zu vertreten. Der Reichsspvrtwettkampf der Hitler- Jugend dient diesen beiden großen Aufgaben. Ich rufe euch alle auf, ihr Jungen und Mädel, zum Kampf auf dem grünen Rasen, zum Kampf mit­einander um die sportliche Leistung. Höher springen, schneller laufen, weiter werfen,'das sei euer Ziel. In dem Bewußtsein eurer eigenen Leistung und eurer. Kraft sollt ihr aber sogleich erkennen, daß mit dieser eurer Lei­stung die Kraft und Stärke des Deutschen Reiches von morgen wachsen wird

Der Beaufttagte

für die Leibeserziehung der deutschen Jugend, von Tschammer und Osten, Obergebietsführer.

Der Führer undReichskanzler hat gesamte deutsche Jugend zum R e i ch s s p o r t - wettkampf der Hitler-Jugend aufgeru­fen. Nach feinem Willen sollen alle deutschen Jun­gen und Mädel an diesem größten Sportfest der Welt teilnehmen. Gibt es ein schöneres und stolze­res Bild von der erwachten Lebenskraft unseres Volkes als die geschlossene und geeinte Jugend, stark und einsatzfroh im harten sportlichen Wett­kampf. Ihr alle, Jungen und Mädel, nehmt inner­halb einer sportlichen Kampfmannschaft an diesem Wettkampf teil; jeder Einsatz und jede Leistung er­folgt für eine Gemeinschaft. Lernt im sportlichen Wettkampf erkennen, daß alles, was wir tun, f ü r eine größere Gemeinschaft unser Volk getan wird. Zieht mit freudigem Herzen und stolzem Mut hinaus auf den grünen Rasen und auf den Sportplatz und erfüllt die Forderung des Führers. In diesem Wettkampf sollt ihr zeigen, was ihr könnt und was ihr gelernt habt. Ihr sollt aber auch eure Schwächen erkennen, um mit erhöh-

IBefferberidyf

des Relchswellerdienstes. Ausgabeork Frankfurt.

Heber Nordosteuropa hat sich ein Sturmwirbel entwickelt. Er brachte von seiner Nord- und West­seite her Kaltluft auf das europäische Festland, von der im wesentlichen aber nur Osteuropa betroffen wird. Immerhin wird durch diese Entwicklung der Großwetterlage das westeuropäische Hochdruckgebiet seinen Einfluß auf unser Wetter nicht ungestört aus» üben können, wenn auch im wesentlichen Schön­wettercharakter noch vorherrschen wird.

Aussichten für Samstag: Häufig auf­heiternd und im allgemeinen trocken, Mittagstempe­raturen zwischen 20 und 25 Grad, lebhafte Luft­bewegung.

Aussichten für Sonntag: Vielfach heiter und tagsüber warm, aufkommende Gewitterneigung.

Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IV. 37: 9657. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

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