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9Ji.~#port

Oie deutsche Fußballmannschaft gegen die Schwei,.

Acht Tage nach dem Spiel gegen Belgien trägt Deutschland abermals einen Fußballünderkampf aus, der unsere Mannschaft am kämmenden Sonn­tag in Zürich mit der Schweiz zusammenführt. Am Montag wurde vom Fachamt Fußball die deutsche Elf wie folgt bekanntgegeben: Jakob (Jahn Re­gensburg); B i l l m a n n (1. FC. Nürnberg), Mün­ze n b e r g (Alemannia Aachen); Kupfer (1. FC. Schweinfurt), Goldbrunner (Bayern Mün­chen), K i tz i n g e r (1. FC. Schweinfurt); Lehner (Schw. Augsburg), Szepan (Schalke), Eckert (Wormatia Worms), N o a ck (Hamburger SV.), Urban (Schalke 04).

Ersatz: Sonnrein (FC. Hanau 93), Siff - ling (SV. Waldhof).

Spielveremiqung 1900 Ziehen.

VfV. R. II Spvgg. 1900 II 0:4 (0:2).

Da sich der Waldsportplatz wegen der schlechten Witterung nicht in bester Fassung befand, wurde das kleine Lok^lderby auf dem 1900er Sportplatz ausgetragen. Das Spiel wurde von beiden Par­teien sehr anständig durchgeführt und hatte in Schiedsrichter Nesseldreher (Heuchelheim) einen ge­rechten Leiter. Das Spiel begann sehr schnell und wuchtig. Beide Tore kamen öfters in Gefahr. Bald machte sich eine leichte Ueberlegenheit der Platz­besitzer bemerkbar. Die Verteidigung der Grün­weißen mit Leutheuser und Haupt machte aber im­mer wieder saubere Arbeit. Mitte der ersten Halb­zeit wurde Pankok von Leutheuser gelegt. Den fäl­ligen Strafstoß verwandelte er mit Bombenschuß zum Führungstor. Durch diesen Erfolg angespornt, wurden die Blauweißen jetzt überlegen und wieder war es Pankok, der kurz vor Halbzeit das Ergeb­nis auf 2:0 erhöhte. Nach der Pause waren die

Platzbesitzer wieder überlegen und die Leute vom Waldsportplatz konnten nur durch einige Vorstöße gefährlich werden. Nach 20 Minuten Spieldauer hieß es 3:0, und kurze Zeit später siel anschließend an einem Eckball durch Bergmann das vierte Tor. Nun war der Widerstand der Gäste gebrochen und nur der guten Hintermannschaft war es zu ver­danken, daß der Sieg der Platzbesitzer nicht höher ausfiel.

Handball der Sp.-Bg. 1900. rNSv. Hanau 1900 Gießen 8:8.

Wie bereits berichtet, kamen die 1900er vom Gauliga-Aufftiegsfpiel aus Hanau mit einem Un­entschieden nach Hause. Die Gießener mußten den Läufer Neist ersetzen. Die Mannschaft erfuhr da­durch eine Umbesetzung derart, daß Berg den Mittel- lüuferposten versah und Diezmann Rechtsaußen spielte. Der Kampf selbst verlief hochdramatisch. Die Hanauer Soldaten, die sich tags vorher von Kirch- Göns 6:8 hatten überrumpeln lassen, setzen von Anbeginn alles daran, diese Scharte wieder aus­zuwetzen. Sie gingen denn auch bald in Führung und kamen bis zur Pause zu weiteren Toren, denen die Spielvereinigungsleute nur insgesamt zwei ent­gegensetzen konnten. Nach dem Wechsel war jede Portei zunächst je einmal erfolgreich. Dann setzten sich jedoch die kräftigen und mitunter recht robust spielenden Hanauer Stürmer immer mehr durch und. brachten die 1900er innerhalb zehn Minuten mit 7:3 Toren ins Hintertreffen. Zu allem Unglück mußte nun auch noch der Halbrechte Färber 'aus­scheiden! Jetzt trat aber das kaum Faßliche ein: die Gießener rafften sich zu einem fabelhaften Spurt auf und stellten einen Gleichstand von 7:7 her. Wiederum schien das Schlachtenglück den Hanauern hold zu sein, als sie ein achtes 'Tor erzielten. Doch zwei Minuten vor Schluß nützten die 1900er die Chance eines Strafwurfes, einen wertvollen Punkt zu retten.

Ludwig Gerhard!, Gießen erwirb! Gaumeifierchren

Bei den Gau-Fechtmeisterschafien in Fulda.

Der Turnverein 1846 Gießen konnte am vergangenen Sonntag (wir berichreten bereits gestern kurz darüber) einen besonderen Erfolg ver­zeichnen. Ludwig Gerhardt, ein Mitglied des Ver­eins, errang die Gaumeisterschaft im Fechten in den beiden Waffen Florett und leichtem Säbel. Im Wettbewerb für Degen sicherte er sich außerdem einen ehrenvollen dritten Platz. Die großen Erfolge des Gießener Fechters sind um so höher zu bewer­ten, als er sich das Können, das für diesen Sieg Voraussetzung war, in angestrengter eigenster Ar­beit, zusammen mit seinem Bruder Walter Ger­hardt (der schon in früheren Jahren zu Gaumei­sterehren kommen konnte), erworben chatte. Die bei­den Gießener Fechter hatten in unserer Stadt und in weitem Umkreis keine ebenbürtigen Fechter, an denen sie ihr Können hätten steigern können. Ledig­lich in den letzten Wochen vor dem Meisterschafts­kampf trainierten die Gießener Fechter einigemale mit den Fechtern des Turnvereins Wetzlar, deren auch einige in Fulda erfolgreich waren.

Der Kampf selbst, der in Fulda ausgetragen wurde, stellte an die Teilnehmer höchste Anforde­rungen. In einer verhältnismäßig kurzen Zeit mußten sehr viele Gefechte bestritten werden. Am Samstagabend wurde bis in die Nacht gekämpft, am Sonntagmorgen ging es zu früher Stunde wei­ter und nach kurzer Mittagspause wurde bis in die Abendstunden gestritten. Unmittelbar nach Schluß des Kampfes hatten unsere beiden Gießener Fechter zum Bahnhof zu hasten, um noch den Zug nach Gießen zu erreichen. Interessant die Tatsache, daß 1

es bei diesem Gaukampf Ludwig Gerhardt zum ersten Male gelang, seinen Bruder Walter zu schla­gen, der sich bisher immer als der bessere Fechter erwiesen hatte.

Die Konkurrenz in Fulda war zu den diesjähri­gen Gaumeisterschaftskämpfen außerordentlich groß. Allein 25 Fechter beteiligten sich im Wettbewerb

Florett.

In der Vorrunde hatte Ludwig Gerhardt fünf Ge­fechte zu bestreiten, die er alle gewann. Auch die fünf Gefechte der Zwischenrunde 'konnte er sämtlich gewinnen. In der Endrunde standen acht Teilneh­mer. Von den zu bestreitenden sieben Gefechten ver­lor Ludwig Gerhardt nur eines, und zwar gegen L e n g e m a n n - Kassel. Lengemann verlor aller­dings in dieser Runde seinerseits gegen Walter Gerhardt und Hirth - Wetzlar. Im

Säbelfechten.

standen achtzehn Teilnehmer im Wettbewerb. An der Vorrunde brauchte sich der Gießener nicht zu beteiligen, da er sich durch seinen Sieg im Florett bereits für die Zwischenrunde qualifiziert hatte. Von den fünf Gefechten der Zwischenrunde verlor er nur eines und zwar gegen Hirt-Wetzlar. Die sieben Begegnungen der Endrunde konnte er alle siegreich gestalten und sich damit unangefochten auch diesen Meistertitel sichern. Zum Kampf auf

Degen

hatte Ludwig Gerhardt überhaupt zum ersten Male gemeldet. Für ihn bedeutete es deshalb eine beson­

dere Leistung, daß er sich im Kampf gegen drei­zehn Konkurrenten dabei den dritten Platz sichern konnte. Der Degenkampf wurde übrigens mit elek­trischer Anzeige durchgeführt. Gerhardt konnte zwei Gefechte der Vorrunde gewinnen, zwei endeten Un­entschieden, und eins ging ihm verloren. In der End­runde sicherte er sich mit sechs Punkten hinter Paul (CT. Kassel) und Borchers (TF. Fulda) den dritten Platz.

Am Wettkampf beteiligte sich außer Ludwig und Walter Gerhardt noch Christian Ziegler, der allerdings in den beiden Disziplinen Florett und Säbel über die Zwischen-, bzw. über die Vorrunde nicht hinauskam: Er hatte längere Zeit im Trai­ning ausgesetzt und erst vor kurzem die Hebung wieder aufnehmen können. Walter Gerhardt errang im Säbelkampf den dritten Platz.

L. Gerhardt sicherte sich mit der Erringung der Gaumeisterwürde die Teilnahme-Berechtigung an den Deutschen Fechtmeisterschaften, die in den Tagen vom 26. bis 30 Mai in Hamburg ausgetra­gen werden. Aus unserem Gau Hessen sind neben Gerhardt noch Mulch vom Turnverein Wetzlar, Lengemann (CT. Kassel), Paul (CT. Kassel) und Borchers (TF. Fulda) startberechtigt.

WerbeabendimTurnvereinSalzböden.

Am Samstag veranstaltete der Turnverein Salz­böden einen Werbeäbend für Geräteturnen. In der Eröffnungsansprache wurde von Vereinsführer Wagner u. a. auf die verschiedenen Formen der Leibesübungen als Leistungssport und Ausgleichs­sport und auf den hervorragenden Anteil hinge­wiesen, den die Leibesübungen an der Förderung der Volksertüchttgung und Volksgesundheit haben Mit Unterstützung des Sportwartes Fr. Korber vom Turnverein Odenhausen zeigte eine Mannschaft von zwölf Turnern in den Altersstufen von 16 dis 45 Jahren zur Einführung aufbauende und an­regende Ausschnitte aus dem Geräteturnen.

Ein Schmalfilm des Reichsbundes für Leibes­übungen,Turnen" gewährte Einblick in das große Sportforum der Olympischen Spiele 1936. Mei­sterturner und - Turnerinnen aus allen Ländern mit chren Hebungen an Pferd, Barren, Reck und Ringen waren in diesem Film festgehalten worden und boten mit ihren Massenvorführungen und Auf­märschen eine reiche Abwechselung. Außerdem wurde noch ein Film gezeigt, der die Besucher des Abends mit einer Fülle der Schönheiten ter deutschen Land­schaft bekanntmachte.

Handball im Kreis 8 (Lahn-Dill).

Turnverein Lang-Göns Sieger der II. Kreisklasse!

Obwohl auch der jüngste Sonntag keineswegs ideales Handballwetter brachte, konnten wenigstens die Pflichtspiele weiter gefördert werden. So hat das Treffen Groß-Rechtenbach Holzheim den Schluß der 1. Kreisklasse gebracht und mit dem Sieg des Tv. Lang-Göns sind auch die Aufstieg­kämpfe der 2. Kreisklasse erledigt. Die Spiele um die Meisterschaft der Jugendklasse nehmen ihren Fortgang.

Tuspo Groß-Rechtenbach Tv. Holz­heim 10:5. Die Spielstärke der Holzheimer Mann­schaft ist, das läßt sich nach diesem neuerlichen Er­gebnis nicht mehr leugnen, sehr zurückgegangen. Die Mannschaft ist durch Spielerabgänge so ge­schwächt, daß der innere Zusammenhalt vollkommen fehlt. Wie hätte es sonst dazu kommen können, sich von GroßRechtenbach, das keineswegs eine über­ragende Leistung bot, so einwandfrei schlagen zu lassen?

Tv. Beuern Tv. Lang-Göns 2:6. Mit diesem Sieg, der in jeder Beziehung zu Recht be­steht, ist Lang-Göns Sieger der 2. Kreisklasse ge­worden. Damit steht der Weg in die 1. Kreisklasse frei. Man hätte erwartet, daß Beuern sich mehr zur Wehr setzen würde.

Jugendklasse.

Tv. Londorf Mtv. Gießen 13:5 (5:4). Auf den ersten Blick überrascht das Ergebnis. Es wird aber verständlich, wenn man weiß, daß Gießen ersatzgeschwächt antrat und daß in den Reihen der Platzbesitzer Spieler mitwirkten, die längst der Jugend entwachsen sind.

Tv. Münchholzhausen T v. Lang­göns 16:6 (8:3). Münchholzhausen, das erstmalig in die Kämpfe eingriff, konnte gleich fein über­ragendes Können unter Beweis stellen. In dieser Form dürfte es aller Voraussicht nach zu einem barten Zweikampf zwischen Gießen und Münch­holzhausen kommen, der wahrscheinlich erst im End­spurt gewonnen werden wird.

Freundschaftsspiele.

To. Hausen To. Dutenhofen 10:5. Ohne den Erfolg der Platzmannschaft schmälern zu wollen, muß man sagen, daß Dutenhofen z. Z. eine überspielte und dazu noch ersatzgeschwächte Mann­schaft ins Feld stellt, die wohl noch längere Zeit benötigen wird, ehe sie richtig eingespielt sein wird. Hausen dagegen war auf der Scheibe. Auch die einheimische Jugend scheint z. Z. recht gut zu fein. Ihr Sieg gegen die Dutenhofener Jugend mit 8:5 Toren war jedenfalls verdient.

Luftgau Gießen Tv. Heuchelheim 7:15. Die Platzbesitzer konnten nie restlos gefallen. Man sah in allen Mannschaftsteilen bedenkliche Schwä­chen, die immer zum Verhängnis wurden, zumal Heuchelheim auf der Hut war und diese Schwächen ausnutzen konnte. Der Sieg der Gäste war ver­dient, wenn er auch vielleicht etwas zu hoch aus­gefallen ist.

Tv. Dornholzhausen To. Garben­heim 12:2 (6:1). Daß Dornholzhausen z. Z. wirk­lich in einer ausgezeichneten Form spielt, beweist auch der neue Sieg gegen die gewiß nicht schlechten Gäste. Die Jugendmannschaften beider Vereine trennten sich mit dem Ergebnis von 6:2 Toren für Dornholzhausen.

Eportamt »Krass durch Freude".

Heute folgende Kurse: Allgemeine Körper­schule: Schillerschule, Schillerstraße, nur für An­gehörige der SS., 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr.

Boxen: Schillerschule, Schillerstraße (Schul­saal) 20.30 bis 21.45 Uhr.

Schwimmen: Volksbad, Seltersweg, für Män­ner und Frauen gemeinsam, 20 bis 21 Uhr. Nur für Frauen 21 bis 22 Uhr.

Reiten: Univerfitäts-Reittnstitut, Brandplatz, 21 bis 22 Uhr.

Tennis: Tennisplätze am Schützenhaus, 18 bis 19 Uhr und 19 bis 20 Uhr.

Fröhliche Gymnastik: Lyzeum, Damm- straße 26, 20 bis 21 Uhr.

Kurze Gportnotizen.

Georg von Opel, der bekannte Rüssels­heimer Einerruderer, wird sich an den Mai-Megatten in Gent und Ostende beteiligen.

Deutschlands Tennissport ist beim Davispokalkampf gegen Oesterreich vom 7. bis 9. Mai in München erwartungsgemäß durch Gott­fried von Gramm, Henner Henkel und Edgar Dett- mer vertreten.

A n der 2 5. Jtalien-Radrundfahrt vom 8. bis 30. Mai beteiligen sich die Deutschen Willy Kutschbach (Berkin), L. Geyer (Schweinfurth), O. Weckerling (Magdeburg) und Herbert Gerber (Chemnitz). Ein fünfter Fahrer wird vom DRB. noch bestimmt.

Der FSV. Frankfurt weilt am 12. und 13. Juni in Polen, um sich als einzige ausländische Mannschaft am Fußball-Turnier von Warta Posen zu beteiligen.

Resultat

408

Rheumatismus

Resultat, lat., deutsche Worte da­für: Ausfall, Erfolg, Wirkung, Ausgang und Befund.

Rettich, durch Aussaat gezogen: Früher- oder Mairettich, später der weiße Sommerrettich und zu­letzt der schwarze Winterrettich. Liebt Feuchtigkeit, deshalb Saat nach Regen vornehmen. Wird gern zum Vier genossen, da er den Kohlensäureüberschuß des Vieres durch ein in der Knol­le enthaltenes harntreibendes Schwefelöl mindert. R. wird ge­schält, fein geschnitten und mit Salz gegessen.

Rettungsmedaille, Auszeichnung für Errettung eines Menschen aus Lebensgefahr.

Reveille, franz., Vedeutung das Wecken, das Morgensignal bei Truppen.

Revue, franz., Bedeutung Mu­sterung, jetzt Bezeichnung für eine Theateraufführung, bei der es lediglich auf Ausstattung an­kommt. Schau.

Revision. Gegen Urteile der Ober­landesgerichte,derLandesarbeits- gerichte, in Strafsachen gegen Ur­teile der Landgerichte u. Schwur­gerichte ist R. zulässig. Die R. geht an dasReichsgericht (Reichs- arbeitsgericht). Gegen Urteile der Amtsgerichte in Strafsachen ist in gewissen Fällen R. an das Ober­landesgericht zulässig. Die Revi­sionsinstanz (Reichsgericht usw.) prüft nur mehr Rechtsfragen nach, Zeugen und Sachverständige werden nicht mehr vernommen. Die R. in Zivilsachen muß durch einen Rechtsanwalt binnen einer

bestimmten Frist eingelegt wer­den und zwar in Zivilsachen bin­nen einem Monat nach Zustel­lung des Urteils, in Strafsachen binnen einer Woche nach Ver­kündung des Urteils; in arbeits­gerichtlichen Prozessen beträgt die Revisionsfrist 14 Tage. In vermögensrechtlichen (auch ar­beitsgerichtlichen) Streitigkeiten ist die R. nur zulässig, wenn der Wert des Streitgegenstandes 6000 RM. übersteigt.

Rezept, lat., ärztliche Verord­nung von Arzneimitteln.

Rhabarber, Staude zur Herbft- zeit in nahrhafte Gartenerde pflanzen, rotstielige Sorten be­vorzugen. Von März bis Juni können die Stengel als Kompott verarbeitet werden. Der hohe Säuregehalt ist Nieren- und Magenkranken nicht immer zu­träglich. Durch eine Zugabe von doppeltkohlensauremNatron beim Kochen kann ein Teil dieser Säure gebunden werden und ist deshalb immer angebracht. R. wird auch zur Saft- und Wein­bereitung und als Zusatz bei Mischmarmelade gebraucht. R.- blüten sind während der Ernte­zeit auszuschneiden.

Nheinkiesel, nicht sehr wertvoller Halbedelstein aus Bergkristall.

Rheinwein, mit Ausnahme der Aßmannshäuser Rotweine volle blumige Weißweine, besonders aus dem Rheingau.

Rheumatismus (eigentlich Fluß, von der Vorstellung des Herum- fließens der Krankheitsstoffe im Körper.) Eine zusammenfassende Bezeichnung für Krankheitser-

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Die beiden Verfasser des vor kurzem er schienenen Kommentars zum Reichsnatur- sckmhgeseh haben hier auf Grund ihrer lang­jährigen Erfahrungen und ihres weitgehen­den Einblicks in das Werden der neuen Na- 'urschuhoerordnung, die nun für das ganze Reich gilt, die Verordnung und alle dazu- gehörigen bisher erschienenen Ergänzungs- bestimmungen nach juristischen, verwaltungs­technischen, wissenschaftlichen und praktischen Gesichtspunkten ausführlich erläutert und geben damit jedem «ine gründliche Aufklärung, der mit dem Natur­schutz, mit der Natur überhaupt, fei es beruflich oder als Liebhaber und Naturfreund, in Berührung steht. Nicht nur die amtlichen Stellen, nicht nur Wissenschaftler, Lehrende und Lernende, Tier- und Pflanzenfreunde, nicht nur Erzieher, Richter und Rechtsanwälte müssen über die Fragen des Naturschutzes unterrichtet sein, sondern auch botanische Verein«, Na- turali«n- u. H«rdari«n-Handlungen und Lehrmittelgeschäfte, Präpara. toren, Ausstops«r, Pflanzensamm- l«r,Schmu«kreisig.verkSufer, Kranz­bindereien und die mit der Ober« wachunq der Märkte beauftragten Beamten, Feldhüter, Polizeistellen usw. Best Hungen durch alle Buchhandlungen.

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