Besuchern aus dem Red
Kulturarbeit auf dem Lande.
ein-
Schanghai als Wirtschastszentrum
Jeder in seiner Sprache.
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> nahm um 99 856 Tonnen zu, und zwar auf
Geber auf
mittelsendungen seien auf dem Wege zur Stadt aufgehalten und der Verkehr auf den Chausseen gewaltsam gestört worden.
Der Flottenchef Admiral Carls, der seinerzeit das Kommando über die deutschen Seestreitkräste in den spanischen Gewässern an Stelle des erkrankten Konteradmirals von Fischel übernommen hatte, wird nun nach dessen Wiederherstellung von diesem abgelöst. Konteradmiral von Fischel reist auf dem Landwege durch Belgien und Frankreich nach Spanien. Admiral Carls wird gleichfalls auf dem Landwege in die Heimat zurück- kehren.
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Die französischen Minister nahmen einen Bericht des Landwirtschaftsministers entgegen, der den Weizen preis für den Doppelzentner für die Ernte von 1937 auf 180 Francs für den Monat August festsetzt. Dieser Preis soll am 1. September um 1 Franc und am 1. Febr. 1938 um 1,50 Francs erhöht werden. Der Brotpreis wird entspre- chend ab 1. September um 15 Centimes und ab 1. Oktober um 20 Centimes pro Kilogramm erhöht.
Nach Mitteilung des britischen Handelsministe. riums stiegen die Le b e n s mi tt e l p r e i se in Großbritannien im Monat Juli um 8,1 v. H. im Vergleich zur selben Zeit des Vor- Wahres.
den Streik lediglich politische Forderungen erkämpft werden sollten. Verbrecherische Elemente hätten sich breitgemacht. Die K o m m u n i st e n wollten die durch den Streik entstandene Lage zur Verteilung von Hetzschriften ausnutzen. Die Leitung des Streikes fei denen, die ihn angezettelt hätten, aus den Händen geglitten. Die örtlichen Partei- ftellen feien machtlos geworden. Für den Streik feien Aufrufe über die Grenze nach Polen gebracht worden. In ihnen fei davon die Rede, daß der Sieg ausschließlich unter der Parteiführung verwirklicht werden könne. Mit dieser Andeutung soll offenbar zum Ausdruck gebracht werden, daß der Hauptdrahtzieher des Streiks, der als Emigrant in der Tschechoslowakei lebende Parteileiter Witos, ist.
Verschärfung der Lage
Generalstreik in Krakau.
Krakau, 25. Aug. (DNB.) In Krakau brach ein Generalstreik aus, an dem sich die Arbeiter sämtlicher Fabriken, der kommunalen Anstalten sowie die Fahrer der Straßenbahn und der Autobusse beteiligten. Auch die Krakauer Zeitungen können nicht erscheinen. Der Streik trägt einen de- monstratioen Charakter und steht offenbar im Zusammenhang mit dem S t re i k der Bäuerlichen Volkspartei. Das Streikkomitee soll beabsichtigen, den Streik auf das Elektrizitätswerk und die Wasserwerke auszudehnen. Ein Teil der Krakauer Geschäfte hat aus Furcht vor Unruhen geschlossen. Die durch den teilweise blutigen Bauernstreik in Galizien entstandene Lage hat durch den Krakauer Demonstrationsstreik eine weitere Verschärfung erfahren. Der Lemberger Wojewode, B i l y k, hat sich in die betroffenen Kreisstädte Przemysl und Jaroslaw begeben, wo er mit den dortigen Starosten Besprechungen hatte und Abordnungen aus verschiedenen Ortschaften empfing.
Der Bauernstreik in Galizien
Energisches Borgehen der polnischen Regierung.
erbracht, daß der dänische Anhang im deut- Teile Schleswigs keine Minderheit darstellt, deren echtes Unterscheidungsmerkmal bleibt ja doch die Sprache.
Ausländsdeutsche Lehrer ehren Wilhelm Gustloff.
ch die Aussteller und Ein-Iweis Ländern. In Leipzig wird scheu
tion zu dieser Rede, daß fast am gleichen Tage, A? -a o" öcr ®r e n 3 e wohnende Reichsdeutsche die gedruckte Aufforderung der zuständigen tschechischen Behörde erhielten, ihren Aufenthalt im tschechischen Grenzgebiet aufzugeben. In sehr vielen Fällen muß eine solche Maßnahme, gegen die das Beschwerderecht nur geringe Aussichten bietet, einer Ausweisung gleichgeachtet werden. Bei den engen wirtschaftlichen Beziehungen, die beiderseits der Grenze zumeist noch aus der österreichischen Zeit vorhanden sind, versteht es sich von selbst, daß durch diele Maßnahme zahlreiche Reichsdeutsche qe- troffen werden müssen, di- auch starke materielle ^erluste erleiden werden. Es liegen Fälle vor, datz Kaufleute' die an einem Orte schon jahrzehntelang 1V>rc Existenz und ihren "ufgeben sollen. Es ist selbstverständlich, ?•? 0'eses Vorgehen von deutscher Seite zu ähnlichen Maßnahmen Veranlassung geben muß °
landlagers in Taiflingen. Gauamtsleiter Dr. Ehr ich überreichte dem Präsidenten des Deutschen Auslandsinstituts ein von Kunstmaler Böse- Berlin geschaffenes Gemälde Wilhelm Gustloffs. Das Bild soll die Besucher des Ehrenmals daran erinnern, wie eng sich Deutsche in aller Welt zu jeder Stunde mit dem Vaterland verbunden fühlen. Für die Ausländsdeutschen drückte der Landeskreisleiter von Uruguay, Schmidt, die Verpflichtung zur Treue nach Gustloffs Vorbild aus. Bei einer Kameradschaftsfeier wies Ministerpräsident Mer- genthaler auf die große Aufgabe der deutschen Lehrer hin, das deutsche Volkstum in aller Welt zu erhalten.
Die d ä n i s ch e P r e s s e berichtet in einiger 2Iuf= regnng von dem Verbot der dänischen Zeitung "D.er Schleswiger" durch eine deutsche Be- ho^.e- Die dänische Minderheit im Deutschen Reiche verfugte über zwei Zeitungen: Den „F l e n s b o r g jr D l.5 ' .er in dänischer Sprache ungehindert in nnh h! "olllg deutschen Stadt Flensburg erscheint, und dem Parallel-Organ „Der Schleswiger" der m deutscher Sprache in Schleswig her- auskommt. Das letzgenannte Blatt hat vor einiger Zeit einen recht törichten Artikel veröffentlicht, so daß em Verbot ausgesprochen werden mußte. Des- halb ist aber kein Grund vorhanden, von einer Benachteiligung der dänischen Minderheit im deutschen Reichsgebiet zu schreiben. Die Deutschen im dänisch gewordenen Nordschleswig beschränken sich auf Zeitungen in ihrer eigenen Sprache und für die wenigen Danen im Bezirk Schleswig genügt ein dänisches Blatt. Wollten sie etwa behaupten daß ihre Anhänger der dänischen Sprache nicht genügend mächtig seien und daher ein deutsch gedrucktes Dänenblatt nötig hätten? Mit dieser Ausrede wird man nicht kommen, denn dann wäre der Be
473 Millionen Dollar fremdes Kapital in Schanghai arbeitete, lieber die Struktur und die Besitzverhältnisse in den Jndustrieen von Schanghai lassen sich zuverlässige Angaben bei der Unübersichtlichkeit und Ungenauigkeit des statistischen Materials nicht machen, aber man weiß, daß allein zwei in ausländischer Hand befindliche Industriezweige, die Baumwollindustrie und die Kraftwerke, zusammen 59 v. H. des in Schanghai investierten Kapitals ausmachen. Nach den Mitteilungen des Bureau of Social Affairs of Greater Shanghai befanden sich anfangs 1937 in dieser Stadt 3600 Fabriken in- unb ausländischen Eigentums mit einem Gesamt- kapital von 473 Millionen Dollar und mit mehr als 300 000 Arbeitern. Man weiß nicht, wie sehr der japanische Anteil an den Fabriken in den letzten Jahren in Schanghai gestiegen ist, aber fa)on daß über 30 000 Japaner in Schanghai lebten, unö zwar nur zum Teil als Kleinhändler, zeigt, daß Japan auch ohne die letzten Vorfälle England in Schanghai zu überflügeln drohte und daß sein Eindringen am Jangsekiang hauptsächlich auf Kosten der Engländer und Amerikaner ging.
Nach dem Tiefstand im dritten Vierteljahr 1936 d . te, sich.. der Schanghaier Hafen wieder gut entwickelt. Em Beispiel dafür ist fein Schiffs verseh r. Allgemein wurde eine Abnahme der eng- Iischen und der französischen Tonnage und die Zunahme des japanischen, italienischen, deutschen und norwegischen Anteils festgestellt. Die relativ größte Einbuße hatte England aufzuweisen, den größten Gewinn Japan. Es liefen aus dem Ausland ein von Großbritannien 231 Schiffe im ersten Halb- iahr 1937 mit 1 295 668 Tonnen, das ist gegenüber der gleichen Zeit des Jahres 1936 eine Abnahme an Tonnage non 73515. Deutsche Schiffe liefen O A2' die Tonnage nahm gegenüber der gleichen Doriahres um 34 292 zu. China selbst hatte nur 36 Schiffe, die im Schanghaier Hafen einliefen, ^?t nur 5? 949 Tonnen. Frankreich verlor rund ^^-^°vnen seine Schiffahrt ging von 39 auf 33 Schiffe zuruck, dagegen war Japan neben den Vereinigten Staaten, die nicht weniger als 50 000 Tonnen verloren und auf 500 000 Tonnen zurück- fielen, der zweitstärkste und am schnellsten gewachsene Wirtschaftspartner, denn seine Tonnage nn nrr> iirrt (IQ QKß <T* < ** _
^Danzig, 25. Aug. (DNB.) Wie von polnischer Seite berichtet wird, hat der Stellvertreter des zur Zeit von Danzig abwesenden polnischen diplomatischen Vertreters, des Ministers Chodacki, Legationsrat Peskowski, an den Senat der Freien Stadt eine Note gerichtet, in der die polnische diplomatische Vertretung gegen gewisse Maßnahmen öer Danziger Schulbehörden prote- tiert, die nach Ansicht der polnischen Stelle nicht dem Danzig-polnischen Abkommen vom 18. September 1933 entsprechen sollen.
Wie wir hierzu von zuständiger Stelle hören, handelt es sich in allen diesen Fällen nicht um polnische Kinder, sondern um polnische Jttnber Danziger Nationalität, vorwiegend um Kinder deutsch stämmiger Eisen- b a h n b e d i e n st e t e r, die unter einem gewissen Druck der polnischen Eisenbahnbehörden ihre Kinder in die polnischen Schulen geschickt haben. Nachdem der Danziger Senat in großzügiger und friedfertiger Weise, jedoch vergeblich, zu- nächst versucht hat, aufdemVerhandlungs- wege diese Frage zu bereinigen, hat er sich nun- mehr genötigt gesehen, in Durchführung der in Danzig geltenden Bestimmungen die Kinder dieser deutschen Eltern den deutschen Schulen in Danzig z uz u führ en. Die Vorstellungen sind also absolut unbegründet.
Australiens Landesverteidigung.
S i d n e y, 25. Aug. (DNB.) In dem neuen auftra- uschen Haushalt sollen für die Landesverteidigung 10 Millionen Pfund Sterling (etwa 125 Millionen RM.) vorgesehen sein. Im Verfolg der seit einiger Zeit schwebenden Erörterungen um die eigene militärische Verteidigung Australiens soll diese Summe zum Ausbau von Muniti- onswerken, zum Bau eines Torpedoführer, boots, zur Modernisierung der Panzerkreuzer, zur Anlage von Küstenforts und zur Verstärkung der Luftwaffe bis auf 17 Geschwader in vier Jahren vorgesehen sein. Auch andere Länder des britischen Empires sollen von Australien mit Mu- nition beliefert werden.
Kleine politische Nachrichten.
Der Führer und Reichskanzler hat der Witwe des verstorbenen Marineattachös an der deutschen Botschaft in London und an der deutschen Gesandtschaft im Haag, Konteradmiral Waßner, tele- graphisch fein herzliches Beileid zum Ableben ihres Gatten ausgesprochen.
In der Verlautbarung wird weiter gesagt, daß Stoßtrupps der Bäuerlichen Volkspartei, die mit verbrecherischen Elementen durchsetzt sind, in einzelnen Ortschaften wie Dynow, im Kreise Brzozow, Jaroslau, Bochnia und Limanowa mit Gewalt die Durchführung der Anordnungen der Behörden zu verhindern versuchten. Gegen diesen Terror sei energisch vorgegangen worden, so daß die r ' überall wieder hergestellt sei.
Burg Vogelsang, 25. Aug. (DNB.) legentlich einer Sondertagung der Gauwarte NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" Burg Vogelsang sprach Amtsleiter Dr. Las,, r e n tz über die auf dem Lande durclnusührenden kulturellen Maßnahmen, die geeignet sind, an der Beseitigung d e r Landflucht entscheidend mitzuwirken. Reichsleiter Dr. Ley wünsche, daß das Abkommen mit dem Reichsnährstand, das der NS.- Gemeinschaft „Kraft durch Freude" die kulturelle Betreuung der Landbevölkerung überträgt, möglichst schnell praktisch zur Auswirkung kommt. Dazu gehöre eine dauernde und rege Zusammenarbeit mit dem Reichsnährstand und der Hitler-Jugend. Eine Voraussetzung für die kulturelle Arbeit auf dem Lande sei die Verschönerung des Dorfbildes. Bis zum nächsten Frühjahr müßten wir einen großen Schritt weitergekommen sein. Der Reichsbeauftragte für Landwirtschaft in der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude", Guts- miedl, in dessen Händen die Dorsverschöneruna liegt, bemerkte hierzu, daß zur Zeit über 5000 Dörfer an der Verschönerungsarbeit seien, das seien etwa 10 v. H. aller deutschen Dörfer. Im nächsten Jahr müßten es 10 000 Dörfer fein. Nach der Ernte, also etwa Ende Oktober und im November, sei eine große Werbeaktion für die Dorfver- schönerung vorgesehen, die die Winterarbeit stark in Gang bringen solle. Weiterhin ist die S a albe s ch a f f u n g Voraussetzung für die Durchführung der kulturellen Arbeit auf dem Lande. Auch in dieser Hinsicht sind von den Gauwarten der
Zeugnis des Spatens.
Ein polnisches Blatt, der „Illustrierte Krakauer Kuner hat die 700-Jahr-Feier der Stadt B e r - m Anlaß genommen, um die germanische Geschichte und Vorgeschichte des deutschen Ostens zu leugnen und dreist zu behaupten, „die historische .pasche Waffe fei eine uralte ^"Efche Waffe" Zu dieser Beleidigung der beut- Schaft braucht man nicht viel zu sagen, 1 r^eht zu hoch, al- daß sie von verblendeter politischer Agitation herabgesetzt werden könnte Im übrigen braucht man nur an den klassischen Fall erinnern, um zu wissen, auf roelcbcr Seite Fälschungen begangen werden, um bte Welt ZU tauschen. Jrn polnischen Pavillon auf öer Pariser Weltausstellung ist die Büste des großen Astronomen Coppernicus ausgestellt, während im Deutschen Haus ohne besonderen Kommentar die Ahnentafel und Urkunden ausgestellt sind durch die die rein deutsche Abstammung des Domherrn von Frauenburg bewiesen wird — Gerade in neuester Zeit hat die Wissenschaft des Spatens neue und reiche Beweise dafür geliefert daß der Boden der deutschen Ostprovinzen eine m a n2J ^.e Vorgeschichte enthalt Südlich von Berlin bei Königswusterhausen wird gerade jetzt eine altgermanische Siedlung aus- gegraben. An der Grenze von Berlin und Potsdam wurden bei Schachtarbeiten Bodenfunde gemacht, die einen überraschenden Einblick in die Der- gangenheit gestatten. Es wurde eine Semnonen- Heilung ausgegraben, die 2000 Jahre alt ist unb an Ausbehnung ähnliche Zeugnisse ber Vergangenheit übertrifft. Am größten 'war bie Ueber- raschung baß eine Eisenschmelze freigelegt werben konnte, woraus sich ber Beweis ergab, baß Die bamaligen Germanenstämme bereits eine ent- wickelte Technik ber Eisenverhüttung hatten. Außerdem sind bei Potsdam an der gleichen Stelle die Neste einer W e b e w e r k st a 11 und ein fast völlig erhaltener Backofen gefunden worden. Diese riunde beweisen nicht nur erneut die germa- nildje Vergangenheit der Ostlande, sondern sie zeigen auch, daß es germanische Siedlungen ge« geben hat, die eine umfangreiche gewerbliche Tätigkeit betrieben haben.
1 1 000 957 Tonnen. Auch die aus dem Schanghaier Hafen ausgelaufenen Schiffe bestätigen dieses Bild.
Schanghai ist übrigens Sitz der Eisenbahn- Direktion, die von der Zentralregierung aus dorthin verlegt wurde, aber die Pläne auf Vervollständigung der Hafuancheng—Kweichi-Linie und der Hengyang—Kweiyan-Linie, die engere Verbindungen zwischen der Zentralregierung und den südwestlichen Provinzen herstellen sollen, sind durch die jüngsten Ereignisse gestört worden, obgleich das Kapital für sie bereitgestellt war und auch deutsche Eisenbahnlieferungen abgeschlossen worden waren. Zum Teil wurden schon im vorigen Herbst deutsche Lokomotiven nach Schanghai verfrachtet. Hauptsächlich unter englischer und japanischer Führung standen die Textilfabriken, die Seidenspinnereien, Seidenwebereien, Färbereien, ferner sind England, Japan, aber auch die anderen Nationen an den zahlreichen Maschinen- und Werkzeugfabriken, an der Verarbeitung von Tabak, Gummi, an •öer Herstellung von Glas, Porzellan, an Brauereien und Brennereien usw. beteiligt. Die Bedeu- tung Schanghais für China geht schon daraus her-
daß rund zwei Fünftel des gesamten chinesischen Außenhandels, etwa ein Drittel der Ausfuhr geht $äI^C öer Gesamteinfuhr, über Schanghai
NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" vorbereitende Aufgaben zu erfüllen, die in kürzester Zeit energisch in 2Ingriff genommen werden.
Ehrung verdienter Grenzlanddeutscher.
Jrn Auftrage des Reichsinnenministers hat Ministerialrat Dr. Bourwieg Bürger der kleinen Grenzgemeinde Schwenken im südlichsten sich nach Nieüerschlesien erstreckenden Zipfel der Grenzmark Posen-Westpreußen ausgezeichnet, die im Jahre 1919 durch ihre entschlossene Haltung ihre Vaterstadt für Deutschland gerettet haben. Pfarrer Hegemann, der damals die „Republik S ch w e n t e n" ausrief, um eine Abtrennung dieses urdeutschen Gebietes vom Reich zu verhindern, er- melt mit Genehmigung des Führers und Reichskanzlers das Der dien st kreuz des Ehrenzeichens des deutschen Roten Kreuzes überreicht. Dieselbe Auszeichnung wurde dem früheren Gemeindevorsteher Drescher zuteil, der dem „Freistaat" als Innenminister vorgestanden hak. Der Arbeiter Josef K l e m k e und der Gendarmeriewachtmeister Ferdinand Ehlert erhielten das Ehrenzeichen 2. Klasse des Roten Kreuzes.
Unbegründete polnische Vorstellungen in Danzig.
küufer aus elf fremden ...........
sich wie stets die gesamte internationale Händler- denn schäft und daneben ein erlesenes Kontingent von wohl Produzenten ein Stelldichein gebtn. Der Vergleich des Neuen mit dem Früheren wird leichter sein als in Königsberg, da bereits die Leipziger Frühjahrsmesse 1937 im Zeichen des Vierjahresplans gestanden hat. Februar-März war der Vierjahresplan Stuttgart, 25. Aug. (DNB) Zu einer ei..- em k^ppes, Udes Jahr in Wirksamkeit; in der drucksvollen Gedenkstunde für den ersten auslands-
letzten August-Woche wird er es fast ein Jahr sein, deutschen Blutzeugen der Bewegung, Wilhelm
Die Leipziger Messe ist stets in besonderem Maß Gust los f, versammelten sich in der Halle des
als Gradmesser der wirtschaftlichen Lage Deutsch- Ehrenmals der deutschen Leistung im Ausland
lands gewertet worden. Dort haben vor vielen 200 ausland sdeut sch eL ehr er desDeutsch- Jahren fremde Besucher mit einem gewissen Be- * Hagen die deutsche Ersatzstoffwirtschaft beobachtet und verurteilt. Dort wurden in der gleichen Zeit auch peinliche Feststellungen über die Verschlechterung gewisser Geschäftsgepflogenheiten aemacht. Dort ist aber auch die wirtschaftliche Ehre der deutschen Produzenten und Kaufleute rehabilitiert
worden. Aus diesem Gebiete haben die letzten Jahre! Warschau, 26. Aug. (DNB. Funkspruch.) Eine die letzten Schlacken, die ubriggeblieben sein mach- Verlautbarung der polnischen Telegraphen-Agentur ten, getilgt. Der Ausländer, der den neuen deut- beschäftigte sich mit dem Lebensmittel-Lieschen Roh- und Werkstoffen noch keinen Geschmack ferstreik der Bäuerlichen Volkspar- abgemmnen sollte, wird Gelegenheit haben, die be- t e i, der am 16. August ausbrach Die Behörden nötigten Waren in früherer Beschaffenheit und aus- seien bereits seit den ersten Augusttagen davon gestattet mit den herkömmlichen Roh- und Hilfs- unterrichtet gewesen, daß eine Gruppe der Säuer- ftoffen zu kaufen. lichen Volkspartei anläßlich des Jahrestages des
Nach der Leipziger Frühjahrsmesse 1937, der der Sieges über die Bolschewisten an der Weichsel am große geschäftliche Erfolg der Veranstaltung nicht 15- August einen politischen Bauern st reik mehr bestritten werden konnte, wollten besonders Ausrufen wollte. Der Streik habe für zehn Tage Schlaue hinter das Geheimnis gekommen fein. Sie die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Stadt sagten, es habe sich um einen großzügigen aus- und Land lahmlegen sollen. Für den Streitfall ländischen Versuch gehandelt, Deutschland auszu- seien in den Woiwodschaften Lemberg und kaufen und ihm dadurch bei der Versorgung des Krcrkau Lebensmittelvorräte bereitgestellt wor- Jnlandsbedarfs Schwierigkeiten zu bereiten. In den. Einen ernsthafteren Charakter habe die Streik- diefer Behauptung kommt ein erstaunlicher Grad bewegung im westlichen Teil der Woiwodschaft von Naivität zum Ausdruck. Wer bei uns Waren Lemberg, in einem Teil der Woiwodschaft Krakau kauft, zu deren Herstellung Auslandsrohstoffe Der- sowie in zwei Kreisen der Woiwodschaft Tarnopol wandt worden sind, zahlt Preise, in denen der angenommen. Schon in den ersten Streiktagen habe Devisenaufwand und daneben auch der volle In- sich die Demonstration durch Hetze verschiedener lanüsaufwand enthalten sind. Der deutsche Devisen- örtlicher Stellen der Bäuerlichen Volkspartei i n erlös aus solchen Geschäften beträgt nicht selten Sabotage und Gewalttätigkeiten ver- das Vielfache dessen, was für die Rohstoffbeschaf- wandelt. Gewaltsam sei die ruhige Bevölkerung ge= fung an Devisen verauslagt worden ist. Damit hinöert worden in die Stadt zu gelangen. Sehens- können wir unsere Neuanschaffungen an Auslands- ------ r-:- r *- ™ ~ ’
rohftoffen gegenüber früher sogar noch steigern. Wenn in der erwähnten Behauptung ein Körnchen Wahrheit enthalten ist, so darin, daß die Leipziger Frühjahrsmesse in die Zeit stürmisch ansteigender Rohstoffpreise fiel, und daß in der Tat in manchen Fällen die Herstellung der auf längere Lieferfristen gekauften Waren sich als kostspieliger erwies, als bei der früheren Kalkulation angenommen werden konnte. Inzwischen haben die Rohstoffpreise keinen weiteren Auftrieb erfahren, und die Fertigwaren-,,^ KIie preist sind auf den höheren Preisstand nachgerückt. Rude uopran m . p n » r h ö r « „ - t f ♦ r • be ^L- pziger F?Üh ah!smefs° 1937 ’ °uf d,e ganze Strenge des Gesetzes treffen. Alle neuen
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Messegeschäft untersuchen will, so wird man sich I a 0 1 n 0 roe öarauf hm, daß durch darauf beschränken müssen festzustellen, daß eine immer noch mögliche Entspannung im Femen Osten wesentlich dazu beitragen würde, die Zurückhaltung gewisser Einkäuferkreise zu vermindern. Die spani-
Ä^6en.blreÜ5O:"^-^r Sei?a'9erfierbff.I Noch vor wenigen Jahren betonten die Eng. S Sm»0 1937 eine länber, sie seien an Nordchina wirtschaftlich
ii Ue gespielt, hieraus sind also unangenehme einigermaßen unbeteiligt, aber ihre Hauptdomäne m$rriU rü‘ ®cr Abschluß des wirtschaftlichen Einflusses in China sei das französischen Wirtschaftsabkommens Jangtsetal. Von diesem Standpunkt aus be- rA r-J?en) A un!lun^<is^ auf aride- trachtete man Japans Vordringen in der Man-
Wirtschaft eimgermaßen aus- dschurei und in den nordchinesischen Provinzen als
‘ dur Aufrechterhaltung des eine Angelegenheit, die die englischen Belange^ wenig
Fnedens, derJur jeben zwischenstaatlichen Waren- berühre. Großbritannien hat immer Schanghai verkehr von schlechthin ausschlaggebender Bedeutung den Welthafen, der das Tal des Jangtsekiang^ als
W meöer bei uns noch — soweit zu er- Hinterland hat, als seine wertvollste Einflußzone ™?nen — auch bei unseren prasumptiven Ab- im Fernen Osten betrachtet, und die kriegerischen
Khmern nichts geander^: Es steht also nichts dem Vorfälle in Schanghai, die Erklärung des japa=
6 der Königsberger Oft- nischen Ministerpräsidenten Fürsten Konoe, der
mese em gleich großer-Erfolg der Leipziger Herbst- japanisch-chinesische Konflikt ließe sich nicht mehr
me’’e lokalisieren, lassen es erklärlich erscheinen, daß Eng-
I land entschlossen ist, seine Anlagen gerade in Das tschechische Grenzgesetz, i 3n ganz China werden die britischen Anlagen I fic^^ein n‘9CS t^0,tÖtCn V A- Tschechoslowakei da^von^sind ^Uein^in'" üHrhaf n hnA “s 5D!rt V \l P-9 5 gesetz" 2160 Millionen Reichsmark angelegt, und zwar in das die Landesbehorden weit- Form von Kapitalien, die es durch seine Banken in Öen Staatssicherheit in kaufmännische Unternehmungen, die nur zu einem
P:npn® Visher hat man davon Teil von Briten selbst betrieben werden, in Jndu-
meiMpin fflntnh gemacht, wahrscheinlich, strieen wie der Baumwoll- und Seidenindustrie unö
! dazu vorlag, in Öen Nachbarstaa- in der Schiffahrt angelegt hat. Im Jahre 1929 war hat mrnfihint ^-Ouszuforöern Vor wenigen Tagen in Öen Jnöustrieen von Schanghai ein Kapital in hia fnlar£ent 58 e n eJ d) eine pteöe gehalten, in öer j Höhe von 293 Millionen Dollar investiert- die Zu- nnUHm.yA1 sr Regierung nähme im Verlauf von sechs Jahren betrug 180
kpkhpD n can Veziehungen zum Deutschen Millionenen Dollar, so daß also Ende 1935 rund w V mar eine schlechte Jllustra- 473 Millionen Dollar fremdes Kapital in Schöna-


