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Die bolschewistische Gefahr in Frankreich.

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mit einer Neuordnung der Weltwirtschaft zusa hängen.

rer der französischen Volkspartei, Doriot, sprach am Sonntagabend in Lyon über die kommu- 'tlsche Gefahr Nach seiner Ansicht drohe die Gefahr des Bolschewismus mehr denn je.

DieLibre B e l g i q u e" hebt hervor, daß es sich heute nicht mehr ausschließlich um die Frage der Zollschranken und der Kontingente handele. Die dem neuen internationalen Organ, das König Leo­pold Vorschläge, übertragene Aufgabe sei umfassen­der, da sie sich auf die gesamte wirtschaftliche Orga­nisation der Welt erstrecke. Bezüglich der Form des zu schaffenden internationalen Instituts seien noch keine endgültigen Beschlüsse gefaßt.

Es habe den Anschein, daß an eine Einberu­fung ganz weniger Spezialisten, die lediglich auf Grund ihrer Eignung ausgewählt würden, gedacht sei. Das würde bedeuten, daß nicht alle

Rationen in dem Institut vertreten feien.

Die betreffenden Persönlichkeiten würden sich in großeyi Umfange auf die Arbeiten stützen, die be­reits augenblicklich vorlägen. Es sei wahrscheinlich, daß der Sitz des neuen Instituts in Brüssel sein werde. Es sei aber auch nicht ausgeschlossen, daß hierfür London gewählt werde.

Bi n gti eme S i e c l e" weist darauf hin, daß in der Erklärung des Königs nichts über die Ein­zelheiten der zu schaffenden Organisation enthalten sei. Es sei nunmehr an van Zeeland, die Wünsche des Königs mit den bisherigen Ergeb­nissen seiner europäischen Untersuchung in Ein­klang zu bringen.

Es handele sich nicht darum, ein weltwirtschaft­liches Parlament zu schaffen. Männer mit gutem Willen und wegen ihrer Sachkenntnis anerkannte Persönlichkeiten würden vielmehr eingeladen werden, unter den Auspizien des belgischen Königs, der ihnen eine moralische Unterstützung verleihe, den Schlüssel zu den großen wirtschaflsproblemen zu suchen.

Amerika begrüßt die Vorschläge.

Sozialdemokratischer Exminisser gegen Volksfrontregierung.

Er verlangt nationale Front.

Paris, 26. Juli. (DNB. Funkspruch.) Vor der o z i a ldemokratischen Vereinigung be- schäftigte sich der ehemalige Minister Frossard mit der Zusammensetzung der Volksfront- Regie r u n g , der er im übrigen nur eine kurze Lebensdauer voraussagte.

Die Volksfront, so wie sie heute zusammenge­setzt fei, könne Frankreich nicht retten, denn es fei unmöglich, im Hamen von nur 55 v. h. der Bevölkerung zu regieren. Da das unweigerlich zu einem Bürgerkrieg führen würde, müsse man die Volksfront in eine nationale Front umändern. Die augenblickliche Regie­rung könne nur eine Uebergangsregierung von kurzer Dauer fein. In wenigen Monaten werde man sich vor großen Schwierigkeiten befinden.

stehenden Regierung dürften nicht dauernd erschwert werden, sondern mühten im Gegenteil vorbehalt­lose Unterstützung finden.

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Die sozialdemokratische Partei sei schon jetzt iw hd) zersplittert, weil sie nicht zugeben wolle,. Lande hinter den Radikalen nur an zweiter <ä: 3'U stehen. Die Freunde L6on Blums würden also gezwungen sehen, dem Ex per im- Ehautemps ein En be zu machen, ft wenn sie dies nicht täten, würde der äußerste Bi Flügel der sozialdemokratischen Partei zur <DSi W heranwachsen. Ferner müsse man mit ft Kommunisten rechnen. Die rechtsstelM Parteien seien ebenfalls tief zerrüttet. In ein-1 Monaten würden die sog. Ligen verschwinden. M er den Untergang dieser Ligen auch nicht begn.i so hindere dies nicht, *

daß Frankreich sich am 1. Oktober d. 3. in eim sehr kritischen Lage befinden werde, die so ungewöhnlich sein werde, daß Frankreich i durch die große Mehrheit der Franzosen aera: werden könne.

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Salvador iriitaus dem Völkerbund aus.

Salvador, 25. Juli. (DNB.) Der K a b i - n c 11 s r a t beschloß am Samstag den Austritt 2 U f ln, ^ölferbunb. Salvador ist somit dem Beispiel der anderen mittelamerikanischen Staa­ten Guatemala, Honduras und Nicaragua die be- reits im vorigen Jahr ihren Austritt aus dem Völkerbund erklärt haben, gefolgt.

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Leber den Parteien sieht das Leben der Nation.

Ehautemps fordert Ruhe und Ordnung in den Straßen. - Gegen Erweiterung des Volksfrontprogramms.

News Chronicle" unterstreicht, bai Mission van Zeelands nutzlos fei, wenn endlosen Wirtschaftserörterungen Erörterungen als solche seien zwecklos, nur Handlungen als Vorspiel zur Tat hätten &

, T? k io, 25. Juli. (DNB.) Am Sonntagoormit- tag fand die feierliche Eröffnung des äußerer- d e n tl i d)en R e ichs tage s im Beisein des Kai- ftrs, der kaiserlichen Prinzen und der Minister statt. Die Kundaebung des Kaisers beschrankte 1. 0>e Aufforderung an den Reichstaa. mfätv

n^e Mittel für die Bestreitung der Kosten des Nord- chmakonfllktes zu bewilligen.

Oie wirtschastliche Mission van Zeelands.

Oie belgische Presse zum Brief des Königs der Belgier.

In einer Parteioersammlung in Lanemezan stellte der Generalsekretär der Radikalsozialen Partei Maz^ fest, daß die wirtschaftliche Lage Frankreichs auch weiterhin sehr e r n st bleibe. Die Oeffentlichkeit müsse verstehen, daß sie sich zu keiner Handlung hinreißen dürfe, die das begonnene Werk in Frage stellen könne. Erste Be­dingung für dieses Werk sei die Ruhe, Ordnung und vor allem Arbeit. Werden diese Bedingungen

erfüllt, so würde es jedem Finanzminister un- möglich sein, einen Franken st urz und als de- sen Folge eine senkrechtePreissteigeruna 3u vermeiden mit all den Gefahren, die diese für das Regime mit sich bringen würde.

(Eine Anfechtung ober kritisierung der Regie­rung Ehautemps durch Parteien der Mehrheit fei unzulässig. Die Radikalsozia­listen hätten die Regierung Blum seiner Zeit ehrlich unterstützt. Inzwischen seien die Arbeits­bedingungen für das neue Kabinett viel schwie­riger geworden, heute müsse man sich auch loyal gegenüber der Regierung Ehautemps verhalten. Die Radikalsozia­listen seien der Ansicht, daß eine gewisse Atem­freiheit heute notwendiger fei denn je. Statt­dessen verlange man von ihnen, sie sollten ihre Zustimmung zu einer Erweiterung des Volksfrontprogramms geben, das noch gar nicht vollständig durchgeführt sei. So selbst­verständlich eine zukünftige Zusammenarbeit fischen Parteien fei, die bisher zusammen­gearbeitet hätten, so unangenehm sei es aber auch, bafo geroiffe Parteien in einer be- ängstigend schwierigen Lage versuchten, der Regierung Bedingungen aufzuer­legen, deren erstes Ergebnis ein Bruch

der Zusammenarbeit sein würde.

Die Aufgaben der unter rabikalsozialer Führung

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Poris, 25. Juli. (DNB.) Aus einer Kundgebung in seinem Wahlkreis Loiret-Cher hielt Mlnister- präsibent Ehautemps eine Rede, in der er auf gewisse Vermutungen zu sprechen kam, die nach dem Beschluß des sozialdemokratischen Parteikon­gresses in Marseille bezüglich eines neuen Dolks- frontprogramms aufgetaucht waren. C hau­te m p s erklärte:

Alle Franzosen, welcher Partei sie auch ange­hören mögen, wüßten, daß ein prinzipieller Fortschritt ohne Ordnunginden Finan­zen, ohne Ruhe auf der Straße und ohne Aktivität in der Wirtschafts­erzeugung nicht möglich sei. Seine Aufgabe fei nicht erleichtert durch die politischen Kund­gebungen der Parteien. Die Tätigkeit der Par­teien und ihre Propaganda feien durchaus gleichberechtigt, lieber dem Leben der Parteien stehe das Leben der Ra­tion, für das die Regierung verantwortlich und rechenschaftspflichtig fei.

Dos Programm der Regierungserklärung, das von der Mehrheit der beiden Parlamentshäuser ange­nommen worben sei, bleibe auch heute für bie Re- gierung richtunggebenb. Man müsse in Frankreich unb un Auslanbe wissen, baß bie Regierung diesem Programm treu bleibe unb seine Durchführung mit Entschlossenheit verfolgen werde, ohne einen ande­ren Wunsch zu haben als den, der Nation zu die- cn- Die finanzielle Lage verlange mehr denn je diePause". 1

Brüssel, 26. Juli. (DNB.) Die Initiative, bie König Leopold zur Unterstützung der wirt­schaftlichen Mission des Ministerprä- sidenten ergriffen, und der Appell, den er bei dieser Gelegenheit an d i e Welt gerichtet hat, sin- det in der belgischen 'Sonntagsprefse einen starken Widerhall.

Der BrüsselerS o i r" schreibt, die Untersu­chung über bie weltwirtschaftlichen Zustände, die Ministerpräsident van Zeeland übernommen habe, sei van ihm lebhaft und schnell durchgeführt wor­den. Der Miniftervräsident habe bereits Frank­reich, England unb dem Präsibenten Roose­velt erklären können, wie er sich die Erreichung des ihm gesteckten Zieles denke. In diesem Rahmen müsse man nunmehr auch den Brief König Leopolds stellen.

Wan befinde sich vor einer internationalen Mis­sion von unberechenbarer Tragweite, die Bel­gien durch eine Moral auserlegt worden sei, der es sich nicht entziehen könne. Es handele sich jetzt darum, den Völkern Vertrauen in die Möglichkeit einer normalen wirtschaftlichen Zu­sammenarbeit zurückzugeben. Es dürfe kein falscher Schritt gemacht werden.

Die belgische Regierung habe diese Aufgabe über­nommen. In seinem Brief vom 21. Juli an den Ministerpräsidenten van Zeeland habe der König den Rahmen bestimmt, in dem sich die Aktion Bel- giens entwickeln werde. Das Blatt weist dann auf einige der Aufgaben hin, die in dem Brief König Leopolds ausdrücklich aufgestellt sind (Verteilung der Rohstoffe usw.) und meint hierzu, es ergebe sich nunmehr die Notwendigkeit, zahllose Auffas­sungen und Stellungen, die früher bezogen worden seien, zu revidieren, bisherige Doktrinen aufzuge­ben und gegenseitige Opfer zu bringen.

Die der Regierung nahestehendeI n d e p e n - dence Belge" unterstreicht bie Erklärungen Kö­nig Leopolds, daß der Weltfriede von der wirt­schaftlichen Solidarität abhänge.

Die Verteilung der Rohstoffe, der Währungs­mittel und der Arbeit feien Probleme, deren schnelle Lösung allein in Europa und außer­halb Europas zu einer Befriedigung führen könne.

Wenn der Völkerbund eine wirkliche universelle Gesellschaft der Nationen wäre, dann würde ihm die Aufgabe zufallen, die notwendigen Lösungen vorzubereiten.

Pessimismus in der Londoner presse.

NeueAbmachungen zwischen den Regierungen".

London, 26. Juli. (DNB. Funkspruch.) dem die englische Presse zunächst in allge^ Worten den Brief des Königs berj gier an Ministerpräsident van Zeelan> grüßt hatte, äußerst sie in ihren jetzt vorlie Kommentaren doch starke Bedenken, zumindi fickstlich der Durchführbarkeit der Vorschläge Leopolds.

So schreibt dieTimes" am Montag, bei der Belgier scheine eine Art ständigen Ichusses ins Auge zu fassen, der aus Wis schaftlern verschiedener Länder zusammen sei, die zwar von den Regierungen ausgesucht, trotzdem nicht als amtliche Vertrete' gesehen werden sollen. Es scheine jedoch kaum lieh, daß solche Beratungen mehr Erfolg würdeä, als diejenigen der Weltwirtschuftskoni von 1927. Was augenblicklich oon Not sei, nicht neue Beratungen zwischen Fachleuten doch ihre Regierungen nicht vertreten könnten, dem Abmachungen zwischen den Re r u n g e n , um etwas Zeitgemäßes in Einkl bringen. Selbst der kleinste konkrete Abschluß mehr Wert haben, als zehn Jahre akademis ratungen und ganze Bände mit platonischen schließungen. Das Wirtschaftsproblem der könne nicht gelöst werden, indem man ftü feine verschiedenen Phasen studiere. Auß werde die Gefahr nicht ausgeschaltet, daß Methoden der Untersuchung und der Berat eine Verzögerung gerade in den Aktionen ei die dringend notwendig seien und die, selbst es sich nicht um universelle Abkommen h immerhin doch erreicht werden könnten.

Auch derD a i l y Telegraph" meint, e« stehe fein Zweifel darüber, daß die Einsetzung Untersuchungsausschusseskaum wirklichen bringen könne".

EinausländischesSeeransfranzöUchemVodeil'

Stapellauf desVittorio Veneto".

Neues35W0-Tonnen-LchlachtschiffJtaliens

Rom, 26. Juli. (DNB.) Der S t a p e 11 a u f des 35 000 -- Tonnen - Schlachtschiffes Vittorio V e n e t o" ist am Sonntag in Gegen­wart des italienischen Herrscherpaares, verschiedener Mitglieder des Königs- und Kaiser­hauses, ferner im Beisein der Spitzen von Partei und Behörden, darunter die drei Unterstaatssekre­täre der Wehrmacht, auf der San-Marco-Werft in Triest glücklich vollzogen worden.

Unter den geladenen Gästen befand sich auch eine Abordnung der Deutschen Arbeitsfront, geführt von Dr. Simon in Vertretung oon Dr. Ley, und begleitet oon Präsident Gianetti vorn Faschistischen Jndustriearbeiteroerband. Den deut­schen Gästen wurde bei ihrem Erscheinen eine über­aus herzliche Aufnahme zuteil.

Das feierliche Ereignis, zu dem sich gegen 30 000 Zuschauer auf der Werft San Marco eingefunden hatten, gab Anlaß zu zahlreichen stürmischen Kund­gebungen für das italienische Herrscherpaar und das ganze Königs- und Kaiserhaus. Dem Königs- und Kaiserpaar wurden bei Der Anfahrt und auch nach seiner Rückkehr immer wieder stürmische Ovationen dargebracht, und es mußte sich mehrmals auf dem Balkon des Regierungsgebäudes der jubelnden Menge zeigen.

Die Taufe des Schlachtschiffes wurde auf besonde­ren Wunsch des Duce oon der Frau des Arbeiters Bertucci oorgenommen, der seit 40 Jahren mit Auszeichnung auf italienischen Werften arbeitet. Beim Erscheinen von Frau Bertucci brachen die Arbeitermassen aus Begeisterung über die oon Mussolini gewollte Eyrung in stürmische Kund­gebungen aus, die sich erneuerten und zu einer minutenlangen Ovation steigerten, als die Köni­gin und Kaiserin beim Abschied Frau Ber - tuccck auf beide Wangen küßte.

(Sin Schritt

des französischen Botschafters.

B e r l i n , 24. Juli. (DNB.) Der französische Bot­schafter Francois-Poncet hat sich gestern abend in das Auswärtige Amt begeben und gegen die in der deutschen Presse veröffentlichte Nachricht Verwahrung eingelegt, wonach ein Kontingent Soldaten und Offiziere der französischen Fr em- denlegion nach Spanien geschickt worden wäre. Er hat außerdem das Dementi wiederholt, das sofort in diesem Zusammenhang von der fran­zösischen Regierung veröffentlicht worden war. Von deutscher Seite wurde dem französischen Bot- schaster hierbei u. a. vor Augen geführt, in welchem Umfang der französische Nachrichten­dienst gerade in letzter Zeit immer wieder u n - richtige, Die deutsch-französischen Beziehungen vergiftende Meldungen über Deutschland ver­breitet.

Heue Kämpfe in Aordchma.

Ernste Beurteilung der neuen Lage.

Tokio, 26. Juli. (DNB. Funkspruch. Ostasien- dienst des DNB.) Das Nachrichtenbüro Domei mel­det den A u s b r u ck) neuer Kämpfe in Nordchina. Die Zunahme der Spannung zwischen den Truppen der chinesischen 29. Armee und der verstärkten Nordchina-Garnison Japans hat in der Nacht zum Montag zu ernsten Z u- sammenstößen bei Lanfeng an der Eisen­bahnlinie Tientsin gP e i p i n g, am Standort des 226. Regiments der 37. Division Ge­nerals Fengschians, geführt. Japanische Ver­stärkung ist oon Tientsin her unterwegs, da nur eine kleine japanische Einheit einem weit über­legenen Gegner bei Lanfeng gegenübersteht. Mili- tarische Kreise sehen den Ausbruch neuer Kämpfe nach erfolgter lokaler Einigung mit Suncheyuan seh r ernft an, da die Aussichten zur friedlichen Losung des Nordchina-Konfliktes solange, als die 29. Armee und besonders die 37. Division auf nord­chinesischem Boden stationiert sei, stark verringert wäre.

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Die hiesigen militärischen Kreise heben hervor, daß bei dem Zwischenfall auf der Station Lan- ieng nicht Truppen der seit langem als japanfeind, lief) bekannten 3 7. Division, sondern Teile der 3 3. Division in Erscheinung getreten sind. . Die politischen Kreise messen der Verwicklung der 38. Division in die Kampfhandlungen erhebliche Bedeutung bei, da nunmehr auch die Entfer- si n n g ö i e f e r Division neben der schon ge­forderten Zurückziehung der 37. Division zu erwar­ten sei. Die beiden Divisionen bilden Das RückgraD Der in Den Provinzen Hopei unD Tschachar stehen- Den 2J. Armee Des Generals Sungtscheyyans.

Nach der Meldung oon neuen Kämpfen be- Lan- das Hauptquartier der japanischen NorDchma-Truppen mit, daß sich die 3 7. Divi- fion Der chinesischen Truppen weigere, $ cfP?n9 »oHftänbig Zu räumen. Auch festlich Peipmys hatten nur kleine Teile Der 37. Division den Rückzug auf das Westufer des Rung- ting-Fluffes angetreten. Andere Teile dieser Truppe waren beim Ausheben neuer Stellungen unweit Peipinas.

Nach einer Mitteilung Domeis habe der japanische Konsul in Kanton scharfen P r o t e st wegenstän- ÄS.- Verschärfung antijapanischer Agitation in Sudchina" erhoben.

Die Bahnstation Lanfeng an der Strecke TientsingPeiping, sowie die in Der Nähe liegen- den chinesischen M i l i t ä r b a r a ck e n würben am Montagmorgen von 5 Uhr ab Durch sieben !>?P?nftche Flugzeuge mit Bomben belegt. AnschliehenD besetzten japanische Truppen Den Bahn­hof. Gegen 11 Uhr war in Peiping roicDcr Sa« nonenDonner zu hören.

Zusammentritt des japanischen Reichstages.

Washington, 24. Juli. (DNB.) Außenminister Hüll äußerte sich am Samstag in Der Pressekonfe­renz zu Dem Vorschlag Des Königs Der Belgier, eine internationale wirtschaftliche Studienorganisation zu schaffen. Der Außenminister bezeichnete diesen Plan als -,e r m u t i g e n b" unbsehr zeitgemä ß". Hüll fügte hinzu, es könnten gar nicht genug fach­liche unb unparteiische Stubien unb Untersuchungen über bie wirtschaftlichen Verhältnisse unb Beziehun­gen nationaler unb internationaler Natur Durch­geführt roerDen. Er, Hüll, roerDe sich freuen, wenn man sich in allen HauptstäDten unb Außen- u Ministerien mit ben Fragen eingehenb befaßte, bie jh

Früher hätten die Streitigkeiten unter Fran­zosen stattgefunben. heute handelt es sich darum, gegen ein ausländisches Heer zu kämpfen, das auf franzöfifchem Bo­den lagere und von Männern mit fran- zöfifchen Ramen geführt werde. Die Schlag­worte der kommunistischen Revolution in Sow­jetruhland hätten die Arbeiterschaft, die der bürgerlichen Ideologie müde war, verblendet aber sehr bald hätten sie feststellen müssen, daß das Sowjetregime gerade dem Ar­ter noch weniger Freiheit gebe, als der bürgerliche Kapitalismus.

Der Marxismus fei keine Lehrmeinung, son­dern eine Illusion. Er sei ein Verrat am XJ a n ö. Wenn er, Doriot, nicht diese Ueberzeugung g^womien hätte, dann wäre er heute noch Marxist oder Kommunist. Es sei aber mutiger, einen frü/je- ren Irrtum anzuerkennen. Der Zusammenbruch lener vermeintlichen Ideale habe ihn dazu geführt den Kampf aufzunehmen, in dem er mehr Nacken- Imlage als Ehren daoontrage. Auf dem schnellsten

0 sch oh Doriot, müsse man einen starken >2chutzwall gegen die vernichtende Sturmflut er« richten.

Sodann verbreitete sich Doriot über feine Idee r ? n L? Freihei V', deren Haupt- punft darin bestehe, den Interessen Frankreichs zu bienen. Diese Jbee werbe siegen. Den Bunbesgenos- len gegenüber müsse man Zugeständnisse machen, aber ben Femben gegenüber gelte es, Mut zu

Rach der Vernichtung des kommunismui wieder aufbauen!

Man müsse Die Erzeugnisse Der Arbeit ve» bie Bauern gegen bie Spekulativ schützen unb bie Familie als Zelle Nation wahren, um schließlich bas W'r ZU schaffen, b. h. ein mächtiges Volk unter de/n gime ber Freiheit und der Gleichheit, geeint unM der Fahne ber französischen Revolution.

Kommunistische Mordtat bei Lille.

Paris, 26. Juli. (DNB.) In Hellemes» Lille hat em feiger kommunistisch^ Morbschütze ein Mitglieb ber französischen zialpartei be l a Rocques burch vier Reoo 1 verschlisse niebergeftrerft. Zwischen Dem W Der unD seinem Opfer hatte vorher eine Aussig Versetzung ftattgefunDen, bei Der es zu Tätlichkeit' kam. Der Kommunist eilte Daraufhin nach W holte sich einen Revolver unb lauerte bann fein* Gegner an einer einsamen Stelle auf, die bin* auf dem Heimwege passieren mußte. Vier v* sechs Schüssen trafen. Der Verwundete, ein W oon vier Kindern, erlag kurze Zeit nach (Einlieferung ins Krankenhaus seinen Verletzung Der Täter hat vor ber Polizei ein volles Gestand^ abgelegt.

Acht Tote bei einem Autobuszusammenstoß i» Rordfrankreich.

Ein Autobus, Der englische Ausflügler befördernd ist auf Der Straße von Aböville nach Boulogne ' JiorDfranFreid) mit einem anDeren Autobus, in sich eine Schar KinDer mit ihren Eltern befaj Zufammengestoßen. Bis jetzt sind a«' Tote unb 30 Verletzte festgestellt worlx!" Mehrere Verletzte befinden sich in Lebensgefahr. *

^rn, fflPer wtt großer Mehrheit angenommen Entschließung bringt Die Partei zum Ausdruck, id Frankreich einen Ausweg aus den augenbücfltii Schwierigkeiten nur in Der Ruhe und Der Ach!^ oor Der Legalität unb nicht etwa in Der Gew finDen könne. Das LanD müsse zeigen, Daß es i Rahmen einer Demokratie möglich sei, legal Ü I Krise zu bekämpfen.