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Wirtschaft

Zusammenhalt

Kirchliche Nachrichten

Sonntag, den

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Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. 2JI.

Evangelische Stadtmission, Loberstrahe 14. Sonn­tag, 27. Juni. 8.30: Morgenandacht; 9.45: Sonn-1

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Commerz- und Privat-Banl ..

Deutsche Diskonto...........

Dresdner Bant.............

Evangelische Gemeinden.

27. Juni. 5. Sonntag nach Trinitatis.

Retchrdmit

Berliner Handelsgesellschaft

Don Erbmassen verschütte«.

Lpd. Vilbel, 25. Juni. In der Gemarkung Dor. telweil geriet an einer Baustelle ein Arbeiter unter Erdmassen, die infolge der starken Regengüsse ms Rutschen gekommen waren. Die Sanitätskolonne brachte den Verunglückten in das Dilbeler Kran­kenhaus, wo er seinen schweren Verletzun» gen erlag.

senfleisch, viele Dosen Fischkonserven, Säcke voll von Hülsenfrüchten, Mehl, Kaffee, Tee und Zucker. Und dazu ist ein tüchtiger Koch da, derPeter", gut­mütigen Angesichts, dem es die schönste Freude ist, wenn es allen schmeckt. Und wenn zum Mittagessen der erste Schlag nicht reicht, dann wird der zweite nicht vorenthalten.

Heute Mittag verlassen die Jungen des ersten dies-

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Polizei: Telefon 2751, nur in dringende» Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244'45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskoionne: Telefon 2500.

Falls behandelnder Arzt nicht zu erreichen:

Arzt: Dr. W. Klein.

Zahnarzt: Dr. Geyer.

Apotheke: Pelikan-Apotheke.

*

Autohilfe: Rufnummer 04 beim Postamt Gießen^

Die sich aus dieser Verbundenheit notwendig erge­bende Gemeinschaftsarbeit wird um so solider und reibungsloser sein, je wirtschaftlich fun­dierter in sich die einzelnen Nationalwirtschaften ind. Gesunde Einzelvolkswirtschaften und ein auf illen Seiten gleichmäßig belebter Wille zur Zu- ammenarbeit unter den Völkern sind so die Vor­aussetzungen für die Prosperität der Welt­wirtschaft. Schwache, unfreie und unselbständige Volkswirtschaften haben noch niemals einen ge­regelten Weithandelt gefördert.

tagsschule; 20.30: Missionsvortrag. Mittwoch, 30. Juni. 20.30: Bibelstunde.

Baptistengemeinde, Gartenstraße 13. Sonntag, den 27. Juni. 11: Kindergottesdienst; 16: Predigt. Mittwoch, 30. Juni. 20.15: Bibelstunde.

Christliche Gemeinde, Zu den Mühlen 2. Sonn­tag, 27. Juni. 9.45: Erbauungsstunde; 11: Sonn­tagsschule; 20.30: Evangelisation. Dienstag, 29. Juni. 20.30: Bibel- und Gebetsstunde.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 26. Juni.

Gießen. 16.30 und 19 Nhr: Beichtgelegenheit.

Sonntag, den 27. Juni. 6. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. Tag der Glöckenweihe. 6.30: Beichtge­legenheit; 7: Hl. Messe; 8: Spendung der hl. Kom­munion; 9: Levitiertes Hochamt mit Festpredigt des Hochwürdigsten Herrn Generalvikars Moser; 11.15: Hl. Messe (ohne Predigt); 15: Glockenweihe im Freien, anschließend Andacht in der Kirche, Festakt im Dereinshaus. Lollar. Kein Gottesdienst, siehe Gießen. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre. Hungen. 9.30: Hochamt mit Pre­digt und' Christenlehre. Nidda. 8.15: Hochamt mit Predigt. Echzell. 10.45: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 28. Juni.

Laubach. 7.30 Uhr: Hl. Messe.

Dienstag, den 29. Juni.

Gießen. 20.30 Uhr: Bibelstunde.

Mittwoch, den 30. Juni.

Hungen. 6.15 Uhr: Hl. Messe.

Donnerstag, den 1. Juli.

Gießen. 17.30 bis 18.30 Uhr: Beichtgelegenheit.

Freitag, den 2. Juli.

Gießen. 6 Uhr: Herz-Jesu-Segensamt.

Vestentlicher Sonntagsdienst.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papteren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt vefchlosienen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

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Buenos '21itee .

Brüssel.......

Rio de Janeiro

Polen........

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Danzig.. .....

London ......

HelsingforS....

Paris........

Holland

Italien

verschaffen, kommt für Deutschland nicht in Frage. Aus einer solchen Zwangslage führt uns der Vier­jahresplan heraus. So gesehen ist dieser Plan der Sicherheitskoeffizient, der uns freies Handeln garantiert. Wir werden in Zukunft unsere Einfuhr nach eigenem Ermessen gestalten, und wir werden nur das kaufen, was wir für richtig halten und was unseren,Bedürfnissen entspricht. Und ebenso können wir naturgemäß nicht das exportieren, an dem wir selbst Mangel haben, sondern wir werden das ausführen, woran das Ausland Bedarf hat. Das sind in erster Linie die gualitativ hochstehenden Lei­stungen unserer Fertigwarenindustrie und die Er­zeugnisse unserer ständig fortschreitenden chemischen und technischen Forschungsergebnisse.

Diese Maxime schließen Zugeständnisse, wenn sie nattonalwirtschaftlich verttetbar sind, in keiner Weise aus. Im Handel wird gehandelt. Und ebenso wie bei bei den zahlreichen Faktoren, die den Welthandel bedingen, der Lebensstandard des eigenen Volkes nie vergessen werden darf, werden sich auch zeit­weise Notwendigkeiten ergeben, die eigene Produk­tion nach der Lage des Weltmarktes auszurlchten. Wenn aber unter gesunder Weltwirtschaft verstan­den wird, daß jedes Land grundsätzlich in vorderster Linie das einführt, woran es e ch t e n B e d a r f hat und was es aus seinen'eigenen natürlichen Schätzen und seinen Arbeitskräften nicht erzeugen kann, und das exportiert, was es aus feiner besonderen, ihm eigenen natürlichen und geistigen Leistungsfähigkeit hervorbringt, womit es also die Weltwirtschaft be­reichert, so ist die natiomalwirtschaftliche Lebenssicherung, jenes leider so häufig miß­verstandeneAutarkiestreben" nichts anderes als eine unerläßliche Voraussetzung für den Aufbau einer neuen und gesunden Weltwirtschaft.

Die Weltwirtschaft lebt von den richtigen Einsich­ten der Staatsmänner in die realen wirtschaftlichen und in die kulturellen Zusammenhänge, in denen die einzelnen Nationen miteinander stehen. Sie be­steht und vergeht mit der Lebenskraft der Völker, die im gegenseitigen Geben und Nehmen über die einzelnen Landesgrenzen hinausgreift.Weltwirt­schaft" ist in Wahrheit nicht anderes als die Gesamt­heit der vielfältigen wirtschaftlichen Wechselbezie­hungen zwischen den einzelnen Volkswirtschaften. Dieser Weltwirtschaft kann sich heute kein Land mehr entziehen. Die Wirkung des Ausfalls einzelner Volkswirtschaften auf den Welthandel ist zur Ge­nüge bekannt. Welcher Katastrophe ryürde nicht nur Europa, sondern die ganze Welt entgegenttei- ben, wenn Haß und Unverstand immer noch mehr zerstören. Deshalb ist es an der Zeit, daß man sich auf internationalen Wirtschaftszusammenkünf­ten mit der Neuordnung der Weltwirtschaft beschäftigt. Deutschland ist jederzeit bereit, an sol­chen Aussprachen teilzunehmen. Deutschland be­grüßt es, wenn auf diese Weise die Einsichten in das, was zu geschehen hat, vertieft und damit die ersten Voraussetzungen für den praktischen Wieder­aufbau geschaffen werden. Deutschland ist über­zeugt, daß dieses Ziel im gegenseitigen Vertrauen erreicht, und daß auf dem Boden einer so neu ge­ordneten Weltwirtschaft der politische und soziale Frieden in der ganzen Welt gesichert werden kann.

und unverändert. Am Einheitsmarkt notierten Kalter Brauerei 53,50 (54), Konserven Braun 103,50 (104,50), Aschaffend. Akt.-Bräu 134,90 (134). Am Rentenmarkt waren Dekosama Neubesitz an- geboten unb auf 55,25 (60) ermäßigt, aber bereits 57 in Berlin. Kommunal-Umschuldung unverändert 93 90.

Frankfurter Obft- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M^ 25. Juni. Am Gemüse- mar k t war das Gesamtangebot weiter gut, beson­ders reichlich von Karotten und Kohlrabi. Geschäft im allgemeinen befriedigend. Preise für Salat etwas höher, für Bohnen rückläufig, sonst unverändert. Blumenkohl 100 St. 20 bis 50, Bohnen Freiland 50 kg 30 bis 32, Erbsen 50 kg 15 bis 28, Gurken 100 St. 10 bis 35, Karotten 100 Bdl. 7 bis 8, 50 kg 14 bis 15, Kohlrabi 100 St. 4 bis 7, Pfiffer­linge 50 kg 50, Radies 100 Bdl. 5 bis 8, frühes Rotkraut 50 kg 16 bis 18, Kopfsalat 100 St. 6 bis 14, Spinat 50 kg 20 bis 25, Tomaten 50 kg 38 bis 45, Weißkraut (Spitzkohl) 50 kg 8 bis 10, Früh-Wirsing 50 kg 12 bis 15, Zwiebeln mit Schlot­ten 100 Bdl. 5 bis 7, andere Zwiebeln 50 kg 8,60 bis 9,30 ägypt. Am D b ft m a r f t war das Ange­bot in Kirschen, Johannisbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren stark, in Erdbeeren geringer. Nach­frage nicht voll befriedigend, Ueberstände in Kir­schen, Johannisbeeren und Himbeeren. Preise durch­weg rückläufig. Erdbeeren 50 kg I 32 bis 35, II 25 bis 30, III 20 bis 24, Heidelbeeren 50 kg 28 bis 30, Himbeeren 50 kg 32 bis 40, Johannisbeeren 50 kg 14 bis 16, Kirschen 50 kg 20 bis 36, Sauer­kirschen 50 kg 20 bis 28, Pfirsiche 50 kg brutto 24 bis 28 ital., Stachelbeeren, reife, 20 bis 25, un­reife 12 bis 14.

Frankfurter Gier- und Butter-Großmarkt.

Frankfurt a. M., 25. Juni. Die Versorgung mit E i e r n ist weiterhin nicht voll befriedigend, da die deutschen Zuschußlieferungen zurückgehen und Auslandsware aus Nordwest-, Nord- und Nordost­europa zum Teil noch unterwegs ist. Nach deren Eintreffen wird eine etwas bessere Versorgung er­wartet. Deutsche Markeneier S 10, A 9% B 9, C 8Ve, D8, ausländische Eier S 9Vz, A 9, B 8V2, C 8 Pf. je Stück. Die Zuteilungen von Butter erfolgten in der abgelaufenen Woche wieder in dem üblichen Umfang von 80 0. H. des Oktoberbezuges, so daß die etwas knappere Versorgung der Vor­woche bereits überwunden ist. Deutsche Markenbut­ter 148, Feine Deutsche Molkereibutter 145, Deut­sche Molkereibutter 140 bis 142, Holländische But­ter 148. Der Käse markt ist weiterhin ruhig. Ein stärkerer Verbrauch von Weich- und Sauer­milchkäse, deren Geschäft sich etwas gebessert hat, bleibt erwünscht.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft. 4 5 5: Deutsch-Polnische Ueberein- funft bett. Abwertung von Aufwertungsrechtsver- hältnisfen. 45 6: Anbietungspflicht inländischer Gesellschaften und Körperschaften mit formellem Sitz im Auslande. 4 57: Anordnung zur Aen- derung der Anordnung 8 der Reichsstelle für Milch­erzeugnisse, Oele und Fette als Ueberwachungsstelle (Derarbeitungsgenehmigung für die Mayonnaise-, Fleisch- und Fleischsalat-Hersteller. 4 5 8: An­ordnung Nr. 40 der Ueberwachungsstelle für Kaut- schuk und Asbest (Regelung der Verarbeitung von Kautschuk und Asbest).

Gießen. Stadtkirche. 8 Uhr: Pf. Schmidt, zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Mat- thäusgemeinde; 9.30: Pf. Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde, Pf. Becker. Johannes- kirche. 8: Pf. Bechtolsheimer, zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Lukasgemeinde; 9.30: Pfarrer i. R. Kalbhenn; 14: Kinderkirche für die Johannes- und Militärgemeinde: 20: Bibelbespre­chung im Johannessaal. Kapelle des Allen Fried­hofs. 9.30: Pfarrvikar Weckerling, Beichte und Feier des heiligen Abendmahls; 11.15: Kinderkirche für die Luthergemeinde, Pfarrvikar Weckerling. 3Jetrus- kapelle (Wetzlarer Weg 59). 9.30: Missionar Walther; 10.45: Kinderkirche für die Petrusgemeinde, Missio­nar Walther. Wieseck. 9.30: Gottesdienst; 10.45: Kinderkirche; 15: Bibelstunde. Grohen-Bnfeck. 10.30: Gottesdienst; 11.30: Christenlehre. Oppen- rod. 8.45: Gottesdienst. Annerod. 13.30: Gottes­dienst. Albach. 9: Gottesdienst. Steinbach. 10: Gottesdienst, Christenlehre. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst, Kandidat Hahn, Klein-Linden. Klein-Linden. 9.45: Gottesdienst; 10.15: Kindergot­tesdienst. Garbenteich. 13: Gottesdienst. hau­sen. 10: Gottesdienst, anschließend Christenlehre. Lich. 9.30: Stiftspfarrer Naumann; 13: Kindergot­tesdienst. Nieder-Befsingen. 11: Stiftspfarrer Naumann. Bettenhausen. 8.45: Jugendgottes­dienst; 9.30: Hauptgottesdienst. Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst; 18: Kindergottesdienst. Blün- zenberg. 10.30: Gottesdienst. Trais-TNünzenberg. 9.30: Gottesdienst. Hungen. 10: Gottesdienst; 11: Christenlehre; 20.30: Frauenhilfe. Alten- Buseck 8.30: Christenlehre; 9.30: Gottesdienst, Mis­sionar Ruff, Frankfurt; 10.30: Kindergottesdienst. Kirchberg. 10: Gottesdienst; 11: Christenlehre für die weibliche Jugend; 13.30: Kindergottesdienst. Lollar. 9: Kindergottesdienst. Daubringen. 10: Gottesdienst; 11: Kindergottesdienst.

Mittwoch, den 30. Juni.

Gießen. Stadtkirche. 20 Uhr: Abendandacht. Donnerstag, den 1. Juli.

Gießen. Iohanneskirche. 20 Uhr: Bibelstunde.

Gemeinschaft innerhalb der Kirche. Landeskirch­liche Gemeinschaft, Gutendergstr. 9. Sonntag, 20.30: Evangelisationsstunde. Mittwoch, 20.30: Bibel­stunde. Donnerstag, 20.30: Jugendbundstunde.

Neuapostolische Gemeinden Gießen, Händelst. 1, Ederstraße 13. Gottesdienst am Sonntag, dem 27. Juni. 9.30 und 16 Uhr. Mittwoch, 20.30 Uhr.

Mr von gesunden Volkswirtschaften lebt die Weltwirtschaft.

Generaloberst Göring zur Berliner Tagung der Internationalen Handelskammer

Berlin, 26. Juni. (DNB.) Ministerpräsident Generaloberst Göring veröffentlicht in der Zeit­schriftDer V i e r j a h r e s p l a n" unter der Überschrift:Nur von gesunden Volkswirtschaften lebt die Weltwirtschaft" einen Artikel, in dem es heißt: chnde Juni tritt die Internationale Handelskammer in der Hauptstadt des Deut­schen Reiches zu ihrem IX. Kongreß zusammen. Die Erörterung der national wie international wichti­gen wirtschaftlichen Organisationsprobleme, die Be­handlung internationaler Produktions- wie Han­delsfragen wird den Herren des Auslandes, die als gern gesehene Gäste bei uns weilen, auch den In­halt der deutschen Wirtschaftspolitik aufzeigen. Unser Streben zur Weltwirtschaft hat den tieferen Sinn, durch Ausfuhr von Erzeugnissen, die Produkte deut­schen Schaffens sind, Güter und Gaben einführen zu können, die die Natur Deutschland und damit auch den deutschen Menschen im eigenen Lande ver­sagt hat. Gibt es irgendein Land, dem alle Gaben der Natur in gleichmäßiger Fülle geschenkt sind? Die Antwort liegt auf der Hand und deshalb bin ich der Ansicht, daß es auch fein Land geben kann, das grundsätzlich auf die Teilnahme am internatio­nalen Güteraustausch verzichten kann.

jährigen Lagers am ote die Zelte unter

den Tannen. Mancher wird unvergeßliche Erinne­rungen mit nach Hause nehmen und noch nach Jah­ren wünschen, wieder einmal dabei sein zu dürfen, wenn längst andere in das Lager ziehen, durch die Wälder streifen, im See baden, an den Abenden am Feuer sitzen und Lieder fingen, die vorn Geiste neuer deutscher Jugend künden!

iur «ertet)räiue|eii .. 6%

Hamburg-Südam. Dampsschtss. 0

Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7

Khein-Mainische Börse.

rMttagsbörse freundlich.

Frankfurt a. M., 25. Juni. Die Börse war am Aktienmarkt auf kleine Kundschaftskause weiter etwas erholt, das wenige Interesse war aber meist auf Spezialwerte beschränkt. Die Kulisse be­teiligte sich nur wenig am Geschäft, so daß die Um­sätze weiterhin klein waren. Obwohl der bevor­stehende Halbjahresultimo kaum größere Anforde­rungen stellen wird, hält man sich von größerem Geschäft zurück, um möglichst liquide zu sein. Nach Erledigung der Kaufaufträge schrumpfte das Ge­schäft wieder ftart zusammen und ein Teil der etwa 0,50 bis 1 o. H. betragenden Anfangsgewinne ging wieder verloren. Don Montanwerten waren Klöck­ner gesucht und 1,50 v. H. höher, Rhein. Braun- kohlen stiegen auf die Mitteilungen aus der Bilanz­sitzung um 2,25 v. H. auf 235,25, im übrigen traten Besserungen bis 0,50 v. H. ein. IG. Farben er­höhten sich um 0,40 o. H. auf 165,90, Scheideanstalt 263 (262). Elektropapiere lagen ruhig und z. T. bis 0,50 v. H. niedriger. Etwas beachtet blieben Schiff­fahrtswerte bei Erhöhungen bis 0,25 v. H. Auch für Zellstoffwerte erhielt sich Nachfrage, Aschaffen­burger 143,13 (142), Feldmühle 144,50 bis 145 (144). Im einzelnen eröffneten Reichsbank, Bemberg und Rhe-inmetall je 0,50 v. H., Zement Heidelberg 1 v. H. freundlicher, während BMW. 1,25 v. H. verloren.

Renten lagen bei gut behaupteten Kursen sehr still. Altbesitzanleihe 125,90 (125,75), Kommunal- Umschuldung unverändert 93,95.

Im Verlaufe unterlagen die Kurse leichten Schwankungen, das Gesamtbild war nicht ganz ein­heitlich. Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 v. H. standen ebensolche Rückgänge gegenüber, wobei die Umsätze weiter nur kleinen Umfang hatten. Von den erst später notierten Werten stiegen Th. Goldschmidt auf 148,25 (146,75), Uhren Junghans auf 136 (134,40), Mansfelder auf 150 (148,50), auch sonst kam eine Reihe von Papieren 0,50 bis 1 v. H. höher zum Kurs, niedriger waren u. a. Kali Salzdetfurth mit 160 (162), Aschersleben, MAN., Betula und Brau- bank bis 0,50 v. H.

Am Rentenmarkt ermäßigten sich Kommunal- Umschuldung bis auf 93,85 nach 93,95. Ferner gin­gen Dekosama Neubesitz auf 60 (60,75) zurück. Stadtanleihen und Liquidationspfandbriefe hatten wieder schwankende Haltung, währerü) sonst der Kassarentenmarkt kaum Abweichungen aufwies.

Im Freiverkehr wurden u. a. genannt: Adlerwerke Kleyer 113,50 bis 115,50, Neue Wayß & Freytag 149 bis 151, VDM. 167,50 bis 169,50. Tagesgeld unverändert 2,75 v. H.

Abendbörse fteundlich.

An der Abendbörse erhielt sich etwas Nachfrage, so daß die fteundliche Tendenz fortbestand. Größere Umsätze kamen jedoch nicht zustande, da die Unter- nehmungslust im ganzen gering blieb. Etwas leb­hafter waren IG. Farben mit 166,25 bis 166. Rheinmetall-Borsig stiegen auf 151,50 (150), BMW. erholte sich um 0,50 v. H. auf 147,25, auch sonst erreichte eine Reihe von Papieren mit plus 0,25 bis 0,50 v. H. den etwas festeren Berliner Schluß. 1 o. H. darunter lagen aber Conti Gummi mit 191 und von Schiffahrtswerten bröckelten Hapag auf 19,50 (19,75) ab, auch Schuckert mit 169,50 (170) nicht voll behauptet. Montanpapiere lagen ruhig

So steht fest, daß die Volkswirtschaften der einzel­nen Länder auf den weltwirtschaftlichen nhangnicht verzichten Können, dieser Verbundenheit notwendig erge-

5% Deutsche Retchsanleihe v. 1927

4% Deutsche Reichsanl. von 1934 4*4% Deutsche Retchsschatzanwei.

sungen von 1935

4*/2% Deutsche Reichsschatzanwei­sungen von 1935, II. Holge ...

4*4% Deutsche Reichsschotzanwei- jungen von 1936, III. Holge ..

5yz% D°ung Anleihe von 1930 ..

4*4% Hessische Bolksstaal von 1929

4*4% Deutsche Reichspostschatz von 1934 I......................

4%% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I.................

Retchsanleihe-Althesitz

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten..............

4%% Hess. Landesbk. Darmstad!

Goldpse. R. 12..............

5y,% Hess. Landes-Hyp.-Bank SiqiL Goldpse...............

4*/2% Preuß. LandeSpfdbr.-Anst

Goldpse. R. 19

4*/2% Preuß. Gold-Komm. R. 20

4*/2% Darmstädter Komm.-Law desbankR. 6................

Deutsche Koinm.-SaMmeI-Anleihe Auölos.-Rechte I..............

4*/2% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15

4yt% Franks. Hyp. Gold-Komm Obl. 2 3....................

6y?% Franks. Hyp. Liquidation Goldpse.....................

5yz% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpse.....................

Steuergutichein-Verrechnungskur

Der deutsche Vierjahresplan, der die Ge- unbung der innerdeutschen Wirtschaft stabilisieren und damit die Sicherung des Lebens der deutschen Nation garantieren soll, ist deshalb kein Hemm­nis für den Aufbau einer neuen Weltwirtschaft; vielmehr bringt Deutschland mit diesem gefestigten und gestählten Wirtfchaftskörper ein wertvolles Aktivum in die Weltwirtschaft ein. Denn die Erfindungen und technischen Neuerungen in den Laboratorien und Konstruktionsbüros eines Jndu- trielandes und die daraus neu entwickelten Pro­duktionen und Industrien sind nicht nur national- wirtschaftlich für das eigene Land, sondern zugleich auch international bedeutungsvoll. Die aus dieser Produktion wachsenden neuen Erzeugnisse stellen ebenso eine Stärkung der nationalen Wirtschaft wie eine Bereicherung der Weltwirtschaft dar. Und ebenso wie Deutschland vorangeschritten ist, besinnen sich ja auch die anderen ßänber heute auf die letzten Quellen ihrer eigenen wirtschaftlichen Kraft. So bilden sich gleichberechtigte Partner, die als freie und unabhängige Wirt­schaftsnationen in friedvoller Zusammenarbeit das Problem der Weltwirtschaft sicherlich besser lösen werden als schwache Kontrahenten, von denen im­mer Unruhe und Unsicherheit in den Welthandel einströmt.

Ich persönlich bin der Ansicht, daß ein exportfreu­diges und exportfähiges Land auch gleichzeitig ein importfreudiges Land fein muß. Aber ebenso steht für mich auch fest, daß sich eine ihrer nationalen Aufgaben bewußte Wirtschaft nicht von außen her diktieren lassen kann, was exportiert ober importiert werden soll. Um jeden Preis importie­ren oder gar sich Exportmöglichkeiten durch po­litische Bindungen, die national nicht erträglich sind,

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurS

Schlußk. Abend börse

Schluß, kur«

Schlußk Mittag- börse

Daium

24 6

25.6

24 6.

25.6

Accumulatoren-Fabrik.......

14

231,5

231,5

232

232

Aschaffenburg Zellstoff.......

Bemberg..................

. 6

. 0

142

137

143,13

136,75

142,5

137.25

143

137

. 8

165

164,5

165

164 75

Buderus Eisen..............

. 5

125,25

126,5

125,25

126

Gement Heidelberg..........

. 7

155,5 ,

157

Gement Karlstadt..........

. 6

172

172

Gonti Gummi.............

12

19

191

191,5

192

Daimler Motoren..........

sy>

137,75

137

137,5

137,13

Dessauer Gas.............

. 4

119,4

118,75

Deutsche Erdöl............

. 5

154,75

155

154,75

154,5

Deutsche Gold- und Silber ..

. 9

262

262

Deutsche Linoleum.........

10

164

164

164 13

Elektrische Lieferungen......

. 6

135,4

135,25

135,5

135,25

Elektrische Licht und Kraft...

. 7

153,25

153,25

153,25

153,25

I. G. Farben-Jndustrie.....

. 7

165,5

166

165,4

166,25

Felten & Guillerrume.......

. 6

137

136,5

137

136,75

Gessurel..................

. 7

150,75

150,25

150,5

150

Th. Goldschmidt...........

. 6

146,75

148,13

146,5

148

Gritzner Maschinen.........

. 0

53,13

52,65

53,5

53

Harpener.................

»'/,

173

173,75

174

Hoesch Eisen...............

3'4

125,25

125,5

124,75

124,75

Philipp Holz mann.........

.. 8

146,5

147,5

147,13

147.13

Ilse Bergbau..............

.. 6

174

Ilse Genüsse..............

.. 6

141

141

140.9

141,75

Kali Aschersleben..........

.. 4

123,5

123

123,5

123

Klöckuerwerke............

4V2

136

137.5

136,4

137

Kokswerke und Gbemtsche Fabrik 7

154

154 25

Lahme yer................

.. 6

124

123,75

124

Mainkrast.................

. . 4

99

99,25

Mannesmann.............

4*/,

123

123

122,9

123

Mansfelder Bergbau.......

.. 7

148,5

150

148,25

150

Metallgesellschast...........

.. 6

151,5

152

152

Orenstein & Koppel........

.. 0

107,5

107,75

Rheinische Braunkohle......

. 12

233

235,25

233,25

235

Rheinische Elektro..........

..

136

136

Rheinstahlwerke............

..

'59,13

159

159

159.25

Rheinisch-Westfälische Elektro

..

132

132

132

131,5

Rütgerswerke .............

147

147,5

147

148

Salzdetfurth Kali .........

..

162

160

162

160

Schuckert & Go.............

..

170

169,5

170

169,75

Schultheis Payenhofer......

..

100,13

100,75

Siemens & Halske.........

..

215,4

215,5

216,25

216.5

Süddeutsche Zucker........

. U.

206,5

207

206.5

Bereinigte Stahlwerke.....

*/

120

119,65

119,75

119,5

Westdeutsche Kaufhof......

..

60,25

59,65

60,13

59,9

Westeregeln Alkali.........

..

123

122,5

123

Zellstoss Waldhof.........

..

. o,

158,25

158,75

158,4

159

Ltavi Minen.............

30.75

31,5

30,75

31,65

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk Mittag- börse

Datum

-«6

25 6

24 6

25 6.

24 Jun

25 Fun

24 Juni

25 Jun

Amtliche Roiteruna

Amtliche Rvlierun.

Amtliche Roneruna

Am i,cheNotierung

Weir

Br'e-

Ge!

Brie

Gelt

Brie

Geld

Brie

0,760

0.764

0,758

0,762

Japan....................

0,716

0,718

0,716

0,718

42,13

42,21

42,13

42,21

Jugoslawien ..............

5,694

5,706

5,694

5,706

0,165

0,167

0,165

0,167

Oslo ...................

61,96

62,08

61,92

62,04

47,10

47,20

47,10

47,20

Wien.....................

48,95

19,05

48,95

49,05

55.05

55,17

55,00

55,12

Lissabon.................

H-205

U,225

11.195

11,215

47.10

47,20

47,10

47,20

Stockholm .. .............

63 58

63.70

63,52

63,64

12,33

12,36

12,32

12,35

Schweiz..................

57,18

57,30

57,15

57,27

5,455

5,465

5,45

5,46

Spanien..................

16,98

17,02

16,98

17,02

11.12

11,14

11,11

11,13

Prag.....................

8,671

8.689

8,671

8,689

137,18

137,46

137,22

137,50

Budapest.................

-

-

13,09

13,11

13,09

13,11

Neuyork..................

2,496

2,500

2,496

2,500