Ausgabe 
26.5.1937
 
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Auftakt zum Tag -es deutschen Handwerks

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(Scherl-Bilderdienst-M.)

bisher von den Ausfuhrförderungsstellen 2700 heit finden. Deshalb find in diesem Jahr die Tage Exportbetriebe des Handwerks erfaßt worden find, von Frankfurt für das ganze deutsche Handwerk Im Sommer 1937 soll übrigens auch eine eigene' Tage des Stolzes und der Freude. H. D.

Die Ausstellung derMsterWe desIeistenveükampfesiy37

EmRundgang durch die Frankfurter Ausstellung

Normal dose 20 Pfg.

Doppeldose 35 Pfg.

3 0. Mai, dem Tag des BDM., und für das Deut« sche Jungvolk und die Hitler-Jugend am 5. und 6. Juni, dem Tag der Hitler-Jugend, statt. Die besten Mannschaften der Banne müssen sich auf den Gebietssportfesten ihre Teilnahmeberechtigung an den NationalsozialistischenKampfspielen in Nürnberg erkämpfen, wo die 25 besten Fähnlein» und Gefolgsmannschaften nochmals zum letzten Wett» streit antreten. Die Jungen der siegenden Mannschaft werden vom Reichsjugendführer dem Führer vor­gestellt.

Kleine politische Nachrichten.

Am Freitag, den 28. Mai, 20 Uhr, veran­staltet der Gau Berlin der Jl$D2fp. in der Deutsch­landhalle eine Massenkundgebung, auf der Reichsminister Dr. G o e b b e l s das Wort ergreifen wird. Er wird bei dieser Gelegenheit dem kardinal M u n d e l e i n in der Frage bet kirchlichen Sitten­prozesse die gebührende Antwort geben. Der deutsche Rundfunk überträgt mit allen Sendern diese Kundgebung in der Zeit von 20.15 bis 22 Uhr.

Prinzregent Paul von Jugoslawien und Prinzessin Olga sind in Paris eingetroffen. Zu ihrer Begrüßung hatten sich Vertreter der fran­zösischen Regierung, des Präsidenten der Republik und zahlreiche jugoslawische Persönlichkeiten einge» iunden.

Exportzeitschrift des Handwerks ins Leben gerufen werden. Neben der Beschickung von deutschen Messen denkt man zukünftig auch an die Beteili­gung des deutschen Handwerks bei ähnlichen aus­ländischen Veranstaltungen. Die Bewerbeförderungs- stellen haben im letzten Jahr zahlreiche Tonfilme vom Handwerk gezeigt. Am Schluß des Winters hatten 2000 solcher Filmvorführungen stattgefunden. Besonders gefallen haben praktische Filme wie Aus der Werkstatt des Maßschneiders" oder Autogenes Schweißen im Handwerk". In Vor­bereitung ist ein FilmHandwerker Helfer des Bauern". Ueberall im deutschen Handwerck herrscht Leben und Bewegung. Es geht aufwärts und vor­wärts im Geiste jener alten Meister, von deren Schaffen die kunstvollen Arbeiten zeugen, die wir überall an den Stätten der deutschen Vergangen-

Der Reichsarbeitsminister hat den Reichstreu­händer der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Süd- wcftdeutschland in Karlsruhe, Dr. Kimmich, bis auf weiteres mit der M i t v e r w a l t u n g des seit dem Tode des Reichstreuhänders der Arbeit, Schwarz, verwaisten Reichstreuhänüeramtes für das Wirtschaftsgebiet Hessen in Frank­furt«. M. betraut.

Im Zuge der Umorganisation nahm der Gauleiter am Mittwoch im Rahmen eines Kreisappells den Wechsel in der Kreisleitung des Krei­ses Groß-Gerau vor. An die Stelle des Kreis­leiters Stavinoga, der den Kreis Wies­baden übernimmt, tritt der Gauamtsleiter W el- len k a m p.

Die Einweihungsfeier der Reichs­fachschule der Bäcker und Konditoren, die für den 27. Mai vorgesehen war, ist infolge Ver­hinderung des Ministerpräsidenten General Göring zurückgestellt worden.

*

Auf Einladung des italienischen Regierungschefs begibt sich der Reichskriegsminister und Oberfehlshaber der Wehrmacht Generalfeldmarschall v. Blomberg am 2. Juni 1937 für drei bis vier Tage zu einem Besuch der italienischen Wehrmacht nach Rom.

Der Unterstaatssekretär im britischen Foreign Office, Lord Plymouth, begibt sich nach Hel­sinki. Von dort nach Reval und Kowno, von wo er am 10. Juni nach England zurückkehren wird. Lord Plymouth, der auch Vorsitzender des Nichtein­mischungsausschusses ist, wird durch den Leiter des Ueberseehandelsamtes, Wallace, vertreten werden

Wetterbericht

des Reickrswetterdienstes. Ausqabeork Frankfurt

Die für die Jahreszeit außerordentlich starke Er­wärmung, die gestern ihren Höhepunkt mit T'ages- temperaturen vielerorts über 30 Grad im Schatten erreichte, hatte auch die Vorbedingungen für einen Einbruch kühlerer Meeresluft geschaffen. Er er­folgte für unser Gebiet um die Mitternachtsstunde, wobei es zu verbreiteter Gewittertätigkeit, leider aber nur stellenweise zu den für die Landwirtschaft so dringend notwendigen ausreichenden Regenfällcn kam. Die Umgestaltung der Großwetterlage läßt für die Folge zwar etwas unbeständigeres und nicht mehr so heißes Wetter erwarten, doch bedingt der Aufbau eines festländischen Hochdruckgebietes über­wiegend freundlicheren Witterungscharakter

Aussichten für Freitag: Heiter bis wol­kig, im allgemeinen trocken, Tagestemperaturen zwischen etwa 20 bis 25 Grad, meist südliche bis westliche Winde.

Lufttemperaturen am 26. Mai: mittags 30,5 Grad Celsius, abends 21,6 Grad; am 27. Mai: morgens 17,7 Grad. Maximum 30,8 Grad, Minimum heute nacht 14,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 26. Mai: abends 25,6 Grad; am 27. Mai: morgens 20 Grad. Niederschläge 0,7 mm. Sonnenscheindauer 13,5 Stunden.

Nr. Schacht dankt den Mitarbeitern am Deutschen Hause.

Paris, 27. Mai. (DNB.) Zur Feier der Er­öffnung des Deutschen Hauses auf der Weltaus­stellung Paris 1937 gab Reichskommissar Mini­sterialdirektor Dr. Ruppel ein Essen'mit anschlie­ßendem Empfang, zu dem bekannte deutsche Künstler konzertierten. Reichswirtschaftsminister Dr. Schacht benutzte die Gelegenheit, um vor dem großen Kreis der Anwesenden seinen Mitarbeitern,

Wir haben unseren Gang bei den Zimmerleuten und Dachdeckern, von denen die letzteren zum ersten- Male wettkampfmäßig erfaßt sind, begonnen. Gleich daneben finden wir den Krug unseres heimischen Reichssiegers im Töpferhandwerk, der zum Ernte­dankfest gedacht ist. Krüge, Teller und Kannen füllen die Tische, so daß die Wahl wirklich schwer gefallen sein mag. Noch ehe wir dem verlockenden Duft rischen Brotes und seiner Törtchen folgen, schlägt uns der Geruch kräftigen Leders entgegen Fein ausgerichtet stehen die Schaftenftiesel und Halbschuhe da, denen es man kaum glaubt, daß sie nicht aus der Fabrik stammen, und mitten unter ihnen wirbelt ein frohbuntes Paar leichter Damen- schaststiefel, das schon von allem seinen Czardas zu tanzen scheint. Dann hat uns aber doch das Bäckerhandwerk es ist noch mitten in ftsvem Wettkampf begriffen, da seine leicht verderblichen Sachen erst zuletzt hergestellt werden Die hier an­gehäuften vielen feinen Sachen lassen uns das Schiedsgericht nicht beneiden. Wer hat nun das beste Roggenbrot und die schönsten Hörnchen? Im Raum daneben aber verblassen diese Genüsse schon wieder im Anblick der herrlichsten Fruchtkorbe aus Marzipan und duftenden Torten Die Künstler die Konditoren haben hier ausgestellt. An Farbentwürfen der Maler für Siedlungshäuser vorbei, kommen wir zu den Friseuren, die als Meisterleistung einen Lockenkranz zeigen, den sich die Hausfrau oder Berufstätige nur umzulegen braucht und siehe, sie glänzt in ihrer großen Abendfrisur. Bei den Schneidern standen die

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niker und Orthopädiemechaniker gleich gut waren. Von den Reichssiegern ist die Hälfte nach 1900 ge­boren, ein Viertel in den neunziger Jahren, wäh­rend der Rest den Jahrgängen von 1890 angehört. Der jüngste Reichssieger ist 25 Jahre alt. Inter­essant ist auch, daß eine Reihe von Wettkampf­arbeiten Erfindungen darstellen, die jetzt zum Pa­tent angemeldet werden.

Die Reichssieger.

Herren-Maßschneider: H. Goller, Stutt­gart (handgenähter Frack).

Uniformschneider: Günther Holters, Ber­lin (Parteiumform).

Damenschneider: Fritz Dahl, Berlin (Da­mensmoking).

Maßschuhmacher: Adalbert Deichsel, Berlin (Sträßenschuhe, Gesellschaftsschuhe und Reitstiefel).

Orthopädie-Schuhmacher: Aug. Tasche, Essen (Orthopädieschuhwerk).

Friseure: Max Lindemann, Berlin (Straßen­perücke).

Tischler: Walter Kreft, Hannover (Schreib- schrank). ,

Holzbildhauer: Hermann Lewang, München.

Schmiede: Karl Lücker, Darmstadt-Arherlgen (Torfschneider aus einem Stück).

Klempner: Fritz Prell, Regensburg-Stadtam­hof (Kassette).

betrieben werden, die beträchtliche mengenmäßige Ergebnisse zeitigt. Somit steht das Handwerk in dem großen Ringen um die wirtschaftliche Unab­hängigkeit mit in vorderster Front und nur durch seinen geschlossenen Einsatz kann das große Ziel der Wirtschaftsfreiheit erreicht werden.

Das Handwerk hat dem Reichswirtschastsministe- rium durch sämtliche Reichsinnungsverbände Ar­beitspläne vorgelegt. Sie umfassen Maßnah­men zur Rohstoffersparnis und Rohstoffumstellung sowie Schulung des Handwerks auf fachtechnischen Gebieten. Dazu kommen Maßnahmen zur Ein­führung und Schulung des Handwerks in Buch­führung und Kalkulation. Die Finanzierung dieser Aufgaben erfordert einen Betrag von 9 Millionen Mark, den aufzubringen sich das Reichswirtfchafts- ministerium bemühen wird. Bemerkenswert ist, daß

Kraftfahrzeughandwerker: P. Jbold, Frankfurt a. M. (neuartige Schwingachfenkonstruk- tion).

Maler: Alwin Graßhoff, Schapen bei Braun­schweig (Ausstattung eines Haustyps des Reichs­heimstättenamts der DAF. mit Malerarbeiten).

Rahmenglaser: Kurt Wagner, Zwickau (neuartige Schiebefensterkonstruktion).

Bilderglaser: Eugen Staudt, Stuttgart- Hedelfingen (stimmungsvolle Einrahmung eines farbigen Bildes in handgefertigtem Rahmen).

Geschirrmacher: August Hanke, Höhr-Grenz- hausen (westfälischer Steinkrug).

Dachdecker: Gerhard Pönisch, Waldheim (Sa.) (Schieferdeckung aus selbstgehauenem Schiefer).

Ofensetzer: Hans Hammer, Ludwigshafen (Heiz- und Kochanlage für ein Siedlungshaus).

Uhrmacher: Martin Seidel, Rudolstadt (Ta­schenuhr-Chronometer).

Photographen: Lina Bredemeier, Hanno­ver (Porträt eines Seeoffiziers).

Goldschmiede: Georg Riebe, Stettin (An­stecknadel und Brosche).

Sielberschmiede: L. Riffelmacher, Berlin- Wittenau (Familienbecher).

Graveure: Eugen Fritsche, Dresden (Plakette Vierjahresplan).

Orthopädiemechaniker: Franz Kessenich, Koblenz.

die zur Fertigstellung des Deutschen Hauses in der Weltausstellung beigetragen haben, zu danken, ins­besondere dem Reichskommissar Ministerialdirektor Dr. Ruppel und seinem Stellvertreter Dr. Mai­wald. Dr. Schacht sprach ferner die Ueberzeugung aus, daß die architektonische Leistung der Profes­soren Speer und Brinkmann den Geist des deutschen Bauwesens dem französischen Publikum nahebringen wird. Schließlich dankte der Minister auch dem Reichsbaudirektor Voß und seinen Mit­arbeitern, den Regierungsbauräten Bickel und Schmidt, sowie sämtlichen deutschen Arbeitern und deutschen Firmen. Dr. Schachts Worte wurden mit größtem Beifall ausgenommen, der bewies, welch guten Eindruck das Deutsche Haus auf die französischen Besucher gemacht hat.

Reichsminister Dr. Schacht stattete am Mittwoch» nachmittag Handelsminister Bastid einen Besuch ab. Die Besprechung war im wesentlichen den deutsch - französischen Handelsver­tragsverhandlungen gewidmet, die in den nächsten Tagen weiter fortgeführt werden sollen.

Oer Keichssportwettkampf der Hitlerjugend.

B e r l i n , 26. Mai. (DNB.) Der Reichssportwett- karnpf, an dem sieben Millionen Jungen und Mädel teilnehmen, umfaßt die drei Grundübungen der Leichtathletik, nämlich Laufen, Springen und Werfen. Die Wettkämpfe, die von den 400 HJ.-Banngeschäftsstellen durchgeführt werden, finden für die Jungmädel und den BDM. am 2 9. und

Reichsorganisationsleiter Dr. Ley hat, um die Schaffensfreude des Handwerks wieder zu heben, einen jährlich stattfindenden Meisterwett - kampf eingeführt, der den Zweck hat, die meister­liche Leistung durch Zusammenarbeit zwischen Be­triebsführer und Gefolgschaft zu heben, den Meister als Berufsideal jedes Handwerkers herauszuftellen, dem deutschen Volk die Leistungen des Handwerks finnfällig vor Augen zu führen und nicht zuletzt die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks im nationalsozialistischen Staat unter Beweis zu stellen, lieber 5000 Handwerksmeister haben sich an dem ersten freiwilligen Meisterwett- kampf 1937 beteiligt. Die besten Arbeiten des Wett­kampfes find in einer Ausstellung auf dem Frankfurter Festhallengelände zur Schau gestellt, die am Freitag von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley eröffnet werden wird Am Mittwoch hatte die Presse Gelegenheit, die Ausstellung zu besichtigen und dabei Ausführungen des Reichswettkampflei­ters Schäfer (Berlin) über b i e Ergebnisse des Meisterwettkampfes 1937 entgegenzunehmen.

Bei der erstmaligen Durchführung des Meifterwett- kampfes wurde nur ein Teil der handwerklichen Berufe zugelassen, im ganzen 40 Berufs- gruppen. Der Wettkampfteilnehmer mußte die Meisterprüfung abgelegt und die Berechtigung zur Führung des' Meistertitels haben, Betriebsführer eines in der Handwerkerrolle eingetragenen Betrie­bes ober als Gefolgfchafter in einem solchen Be­trieb tätig fein usw. Die Bewertung der Wett- tampfarbeiten erfolgte u. a. auf Grunb der hand­werklich-technischen Ausführung, der zweckdienlichen und geschmacklichen Gestaltung der Arbeit des kul­turellen Wertes des Wettkampfstückes und schließ­lich der Verwendung solcher Roh- und Werkstoffe, die im Zuge des Vierjahresplanes zweckmäßig und erwünscht sind. Die Wettkampfarbeiten wurden zu­nächst zur Bezirksausscheidung gestellt. Es erfolgte hier eine dreimalige Sichtung nach den angeführten Richtlinien. Die Arbeit des ersten Preisträgers (Bezirkssiegers) ober bei einer Berufs­gruppe wo ein Preis nicht verteilt wurde, bie je­weils beste Arbeit, wurde zur Reichs aus­scheid ung in Frankfurt a.M. zugelassen. Die Reichsausscheidung begann am 15. Mai und war mit Ausnahme des Nahrungsmittelhandwerks am 20. Mai beendet. Der erste Preisftager in der fe- weiligen Berufsgruppe war zugleich Reichssie­ge r. Bezirkssieger erhalten als besondere Aner­kennung einen Ehrenpreis und eine Urtunbe, bie Reichssieger erhalten eine Reichssieger-Makette mit einer Urfunbe. Außerdem haben die Reichssieger das Recht, bis zum l.Mai des folgenden Jahres in jeder ihnen geeignet erscheinenden Weise von dem TitelReichssieger im Meisterwettkampf Gebrauch SU machen. , , . .

Unter den sechs Wettkampfgruppen hat das B e ­kleidungshandwerk am besten abgeschnit­ten. Innerhalb der einzelnen Wettkampfgruppen haben beim Metallhandwerk bie Schmiede und Kraftfahrzeughanbwerks, deim Holzhanb- werk die T i sch l e r . beim Bauhandwerk die Ma - ler Ofen fefcer und Dachdecker die besten Seiftungen gezeigt, während die Leistungen tm Be- kleidungshandwerk mit Ausnahme der Sticker und im Spezialhandwerk mit Ausnahme der Zahntech-

Puppen noch nackt und die vielen schönen Kostüme und Trachtenkleider hängen schlaff und leblos an der Wand. Hier wie auch bei den Schuhmachern war bie Bewertung besonoers schwer, so groß unb gut war die Auswahl. Schmiedearbeiten pflegen schwer zu sein, wir greifen uns eine heraus und heben sie mit zwei Fingern, denn es war Aluminium! Hier ging ein Meister neue Weae in der Verwendung neuen Materials. Bei den Kraft­fahrzeughandwerkern bewundern wir die Neu­konstruktion einer verstellbaren Schwingachse des Frankfurter Meisters Jbold, die ebenso wie so manches andere zum Patent angemelbet wurde. Ein Beweis, daß unser deutsches Handwerk seine schöp­ferischen Kräfte nicht verloren hat. Alle 40 Berufe, die wir hier nicht alle besprechen können, haben ge­zeigt, daß der neue Stil im Begriff ist, mehr und mehr auch im Handwerk seinen Ausdruck zu finben: einfach, klar und aus deutschen Werkstoffen.

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Öer Führerin! Qborbniingti reuzergM efehlshaber M Kommandanten.« okeda, öen 11 5ec Nagamaul ton Kuroshi«! pitänMaedalß ourben durch M r in Berlin I llt, der die M Mammen M1 hssportführers M chte KonterMiM von mehreren:?» e l d. Die Eick» idruck, und in « Jäfte ihrer m bas haust I und die fteiq l jungen mit ihn Blick in die des wurden von!« it größtem ikt der angerrr» eichssportführer Sen die OlyMM ; 1940, die "il len.

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Deutsches Handwerk.

Die 5)anlroertstage in Fran kfurt am Main, der alten Kaiserstabt, bie heute ben Ehren­titelStadt des Deutschen Handwerks" trägt, be­zeichnen Meilensteine der Entwicklung zum Lei­stungsprinzip in nationalsozialistischer Ordnung. Das Handwerk ist nicht schlecht dabei gefahren. Don 9 Milliarden Mark Umsatz im Jahre 1931 ging bie Kurve steil nach oben auf 15 Milliarben im Jahre 1936: Die innere Wanblung im Handwerk hat also nicht nur au theoretischen Ergebnissen geführt, son­dern in kürzester Frist zu Erfolgen im praktischen Wirtschaftsleben, die nahezu beispiellos dastehen. Ader noch weit wichtiger als der materielle Erfolg ist die geistige Strukturwandlung zu werten, die sich heute Überall im deutschen Handwerk vollzieht. Wenn vom Handwerk gesprochen wird, so verbindet jeder mit diesem Begriff etwas Hochachtbares, das sich seine Stellung im Leben der Nation durch eine allgemein anerkannte und bewährte Leistungsarbeit erworben hat. Im Handwerk kann sich in der Tat, nachdem die Gesetze dafür die Grundlage geschaffen haben und die innere Wandlung zum Durchbruch gekommen ist, eine Wertarbeit entwickeln, wie wohl kaum in einem anderen Sektor der Volkswirtschaft. Don dieser Wertarbeit werden auch die schonen Werkstücke zeugen, die auf der Handwerks-- ausstelluna vom 27. bis 30. Mai in Frank­furt a. M. zu sehen sind.

Erst kürzlich wurde mitgeteilt, daß im Handwerk 4,5 Millionen Menschen tätig sind unb baß bie Zahl ber Gesellen unb Angestellten allein 2100 000 beträgt bei 588 000 Lehrlingen. Die Zahl der Lebr- linge ist übrigens in zwei Jahren von 1935 vis jetzt von etwa 420 000 auf annähernb 600 000 ge­stiegen. Die verschiedenen Aufforderungen, dem Handwerk mehr Lehrlinge zuzuführen, haben also Erfolg gehabt. Das Handwerk ist in vieler Hinsicht eine Vorschule ber Industrie. Tausende von Hand­werkslehrlingen geben später tüchtige Facharbeiter unb Werkmeister ab, bie mit ihren Erfahrungen für manche industrielle Betriebe unentbehrlich sind. In diesem Zusammenhang kann man mit hoher Erwartung dem neuen Berufsausbildung s- gesetz entgegensehen, das Reichswirtschaftsminister Dr. Schacht vor Tagen angekündigt hat. Ein Ge­setz, das in umfassender Weise bie sachliche unb be­rufliche Ausbildung auf jenen notroenbigen hohen Stand bringen wird, den das deutsche Wirtschafts­leben im Zeichen des Vierjahresplanes verlangt. 1933/34 legten rund 37 000 Handwerker die Meister­prüfung ab; 1935/36 bestanden sie rund 60 000. Es wird nur noch wenige Jahrzehnte dauern und alle im Handwerk selbständig Schaffenden werden wirk­liche Fachleute und Könner, also Meister sein.

Der badische Ministerpräsident Köhler hat kürz­lich daraus hingewiesen, daß dem Handwerk im Rahmen des Dierjahresplanes die Ausgabe zufalle, dem deutschen W e r k st o s s den Weg ins Volk zu ebnen. Deshalb ruht auf jedem einzelnen Hand­werksmeister eine besondere Verantwortung, bie noch verstärkt wird durch die Tatsache, daß er der anerkannte fachmännische Berater und Betreuer des Verbrauchers ist. In Handwerksbetrieben kann ge­rade deshalb, weil es sich um zahlreiche kleinere Einzelunternehmungen handelt, durch geeignete Maßnahmen eine sparsame Rohstoffbewirtschaftung

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