Ausgabe 
26.5.1937
 
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mit der die nationale Opposition getroffen werden sollte.

DerMcttin" läßt sich vom zweiten Bürgermeister von St. Denis erklären, daß die Angriffe gegen Do- riot in keiner Weise begrün be t^gerocfen seien. Dortot verlasse das Rathaus von St. Denis ebenso arm wie er gekommen sei, und der Stadtrat erkläre sich in jeder Weise mit seinem ab­gesetzten Bürgermeister solidarisch. Trotz der kommunistischen Erpressung gegen die Volksfront- Regierung bleibe St. Denis in feiner Mehrheit auf Seiten des Führers der Französischen Volkspartei. D o r i o t erklärte, der Innenminister, der ganz der kommunistischen Campagne ergeben sei, habe den Kommunisten seinen Kopf bewilligt; trotzdem bleibe dieser aber fest auf seinen Schultern Er werde am Donnerstag öffentlich im Stadttheater in St. Denis auf diesen politischen Schlag des Innenministers Dormoy antworten.

ZeleidiglM her deulschenFIagge in San Franzisko.

Neuyork, 26. Mai. (DNB.) In San Fran­zisko riß eine Bande von Kommuni st en an einer Straßenecke in der unteren Stadt, die anläß­lich der Eröffnungsfeier für die goldene Torbrücke festlich mit den Flaggen aller Nationen geschmückt ist, die deutsche Flagge her­unter. Bereits am Montag war ein marxisti- f d) e r Gewerkschaftsausschuß beim Ober­bürgermeister von San Franzisko, Rossi, erschienen und hatte dieEntfernungder deutschen Flagge gefordert. Der Oberbürgermeister-hatte aber erklärt, daß er als Bürgermeister die Flagge jeder Regie­rung anerkenne. Er werde deshalb die deutsche Flagge nicht entfernen lassen. Im übrigen halte er die gestellte Forderung für sehr unge­bührlich. Er werde jed'en, der sich an dem Flag­genstock zu schaffen mache, verhaften lassen. Darauf nahm der Gewerkschaftsoberhäuptling Brown seine Zuflucht zu Drohungen. Die Folge der Hetze dieser Gewerkschaftsbonzen war nun die Schändung der deutschen Flagge. Als die Polizei am Tatort er­schien, war das kommunistische Gesindel bereits ent­kommen. Nach dem Bericht von Augenzeugen führte es lange Bambusstangen mit sich, an deren Spitzen Sicheln befestigt waren. Inzwischen hatte Brown auch die anderen Gewerkschaften aufgeputscht. So drohte eine Gewerkschaft, sich von den Festlichkeiten zurückzyziehen. Andere Gewerkschaften wollen es ablehnen, im Festzug durch Straßen zu marschieren, in denen die Hakenkreuzflagge aufgezogen ist.

Kommunisten haben in San Franzisko aus der Reihe der Flaggen aller Nationalitäten das Haken­kreuzbanner herausgerissen. Welch eine Leistung! Natürlich spendet die gesamte bolschewistische Meute, vornehmlich die salonbolschewistische, stärksten Bei­fall, entspricht es doch ihrem Wesen, sich dem na­tionalsozialistischen Deutschland gegenüber in dieser oder ähnlicher Weise hervorzutun. Hat man den Vorrat an Schimpfworten erschöpft, dann vergreift man sich an der deutschen Flagge. Das ist ganz be­sonders auf dem Boden der Vereinigten Staaten schon eine Gepflogenheit geworden. Noch immer hat sich die Regierung in Washington wegen dieser Lümmelei entschuldigen müssen. Und sie wird auch diesmal nicht darum herumkommen, uns die Ge­nugtuung zu geben, auf die jedes Land, dessen Flagge beleidigt worden ist, mit Recht Anspruch erheben darf. Wir würden es allerdings lieber sehen, wenn in den Vereinigten Staaten endlich denjenigen das Handwirk gelegt wird, die als gei­stige Urheber dieser Beleidigungsakte in Frage kommen. Dann brauchte die Regierung in Washing­ton nicht ständig zu fürchten, in für sie peinliche Si­tuationen versetzt zu werden. Und auch das deutsch­amerikanische Verhältnis würde von unnötigen Be­lastungen frei bleiben.

General Franco entläßt ausländische Gefangene. Em Akt nationalspanischer Ritterlichkeit.

Salamanca, 26. Mai. (DNB.) Die in einem besonderen Lager untergebracht gewesenen aus­ländischen Gefangenen, die auf Seiten der Bolschewisten gekämpft hatten, insgesamt 48 Mann, wurden wieder in Freiheit gesetzt. Die nationalspanischen Behörden hatten es mit die­ser Großzügigkeit nicht bewenden lassen, sondern hatten die unter falschen Versprechungen ins Lager der Bolschewiken gelockten Männer sogar vor der Entlassung neu eingekleidet! In sauberer Wäsche und mit neuen Anzügen traten sie auf dem Gefängnishof an. Ein nationalspanischer Offizier er­klärte in einer kurzen Ansprache, es sei der Wille General Francos, diesen verführten Ausländern ihre Freiheit wiederzugeben, da er sie nicht verantwort­lich machen wolle für die von den bolschewistischen Häuptlingen begangenen Verbrechen. Er sei der Ueberzeugung, daß es sich um Menschen handele, deren Not und Elend von den bolschewistischen Hetzern schändlich ausgenutzt wurde. Deshalb gebe er ihnen die Freiheit bedingungslos zurück! Gedan­ken an einen Gefangenenaustausch oder an die Ge­genseitigkeit einer solchen Aktion lägen ihm schon deshalb fern, weil Großzügigkeit kein Handelsobjekt fei. Diese Großzügigkeit werde ungeachtet der Tat­sache geübt, daß viele der Gefangenen Nationen an­gehörten, die dem nationalen Spanien feindlich ge­genüberständen.Möget Ihr daraus erkennen, wo die alten spanischen Tugenden der Ritterlichkeit und Großzügigkeit zu finden sind", schloß der Offizier.Möget Ihr nun zurückkehren in Euer Vaterland und gute Staatsbürger Eures Landes werden eingedenk der im spanischen Kriege erhaltenen Leh­ren. Möget Ihr immer einsatzbereit sein, wenn Euer Vaterland Euch ruft und nicht mehr auf die verlogenen und hetzerischen^Lehren des internatio­nalen Marxismus hören, der den Untergang aller bedeutet."

General Franco hat mit feiner Freilassungsaktion den Völkern gezeigt, daß man sich nichts vergibt, wenn man Gefangene in Freiheit setzt, ohne den Gegenwert" dafür erhalten zu haben. In diesem fsall sind Männer in Freiheit gesetzt worden, die das Opfer gewissenloser bolschewisti­scher Werber wurden. Diese Werber, schlimmste Menschenhändler, sind seinerzeit durch alle Länder ' gezogen und haben namentlich Arbeitslose für Ar­beiten in Spanien angeworben, obwohl sie wußten, daß man sie auf spanischem Boden sofort in eine bolschewistische Uniform stecken würde. Man handelte eben mit Menschen und man kümmerte sich nicht im geringsten um das Schicksal dieser Verschacherten. Die aber die fremden Männer auf dem Umwege über das Werbegeld gekauft hatten, kannten nicht die geringste Rücksichtnahme auf das erworbene

menschliche Gut. General Franco hat durch Frei­lassung dieser Betrogenen, soweit sie in seine Hand fielen, einiges von'dem gut gemacht, was durch die Bolschewisten an ihnen gesündigt wurde. Wir ver­stehen die Freude, mit der die Freigelassenen von der Maßnahme Francos Kenntnis nahmen. Sie kehren jetzt in ihre Heimatländer zurück. Mögen sie dort verkünden, was sie im roten Lager erlebten und was mit ihnen im Bereiche der bolschewistischen Menschheitsbeglücker geschah.

Tarnung

einer spanisch-bolschewistischen Fluglinie

P a r i s , 27. Mai. (DNB. Funkspruch.» Am Mitt- woch ist von nationalspanischen Flugzeugen ein

Flugzeug der neugegründeten französischen Gefells ch a ft'Air Pyrönöes, die die Strecke BayonneBilbao befliegt, unweit auf den Höhen von Sopelana zur Notlandung gezwun­gen worden. Der Flieger und die beiden Insassen tarnen mit Verletzungen davon, die Maschine ging zu Bruch. Hierzu erklärt ber ,,3our", die Gesellschaft Air Pyrenees sei vor einigen Monaten lediglich dazu gegründet worden, um eine bequemeLuft- oerbinbung zwischen Barcelona und Bilbao zu schaffen und Zwischenlandun­gen ungestört auf einem französischen Flugplatz vornehmen zu können. In Wahrheit handele es sich bei dieser Fluglinie lediglich um die geschickte Tarnung einer spanisch-bolschewi- stischen Linie mit französischer Kokarde.

Oie Bauaufgaben

NSG. Im Aufgabengebiet der Landwirtschaft im zweiten Vierjahresplan nimmt das ländliche Bauwesen eine bedeutungsvolle Stellung ein. Hier erwachsen nicht nur den Architekten, Technikern und Handwerkern wichtige Aufgaben, sondern auch den Technischen Lehranstalten, die ihrerseits durch eine auf die Praxis gerichtete Schulung den Nach­wuchs richtig lenken können. Die Baubera - tungsaoteilung der Lanbesbauern- schäft Hessen-Nassau hatte die Baubehörde, Ver­treter der Architektenschaft, der Reichskulturkammer und des Bauhandwerks zu einer Tagung in Frank­furt eingeladen, die der umfassenden Behandlung dieses ganzen Fragengebietes diente.

Landesbauernführer Dr. Wagner erklärte, eine Steigerung der Produktion fei wesentlich durch die Gesundung unserer Stallverhält­nisse bedingt. Nur in gesunden Stallungen könne das Vieh die notwendigen Erträge an Milch, Fleisch Zugkraft usw. bringen. Wenn man bedenkt, daß wir in Deutschland über zehn Millionen Milchkühe haben, die etwa 25 Milliarden Liter Milch im Jahre liefern, so sieht man, daß eine Steigerung des Milchertrages um nur einen Liter für die Kuh und den Tag einen Mehrertrag im Jahr von rund 3V2 Milliarden Liter bringen würde. Damit wäre der Ernährung des deutschen Volkes schon wesent­lich geholfen. Der Landesbauernführer wies dann weiter auf die ungeheuren jährlichen Verluste durch Tierkrankheiten hin und forderte den Bau zweckmäßiger und gesunder Stallungen, die keine Krankheitsherde aufkommen lassen. Auch für die Unterbringung und Erhaltung der Ernte feien

der Landwirtschaft.

geeignete Speicher, Scheunen,Heubö­den und Keller von größter Bedeutung. Mit besonderer Betonung ging der Landesbauerführer auf die Landarbeiter-Wohnungs beschaf- fung ein. Eine weitere Aufgabe des landschaftlichen Bauwesens fei, die Schönheit des Lanbschafts- und des Dorfbildes zu erhalten und an die heimatliche Baukunst anzuknüpfen.

Der Leiter der Bauberatungsabteilung der Lan­desbauernschaft, Oberbaurat Thaler, ging auf die Planung des Hofes des näheren ein. Geheim­rat Prof. D. Walbe (Darmstadt) sprach über die baukulturelle Gestaltung des ländlichen Dorfbildes. Der Vertreter des Reichsministeriums für Ernäh­rung und Landwirtschaft, Grebe, wies auf ben Einfluß hin, den die Wandlung Deutschlands vom Agrar- zum Industriestaat auch auf das ländliche Bauwesen gehabt hat. Mindestens 50 v. H. unserer ländlichen Wohnungen seien verbesserungsbedürftig. Nuv dadurch könne der Landflucht entgegengear­beitet werden. Aber auch zwei Drittel unserer Stal­lungen, d. h. also 2 Millionen von insgesamt 3 Mil­lionen Ställen, müßten umgebaut werden. Allein die deutsche Rindviehhaltung erleide jährlich durch Ausfälle einen Verlust von 800 Millionen Mark, von dem ein großer Teil auf die Auswir­kungen schlechter Ställe entfällt. Anbauten an Hof oder Stall stellten etwa 80 v. H. der künftigen Bau­aufgaben dar. Bisher wurden et-roa 5,5 Millionen Kubikmeter Gärfutterraum errichtet, während wir ungefähr 50 Millionen Kubikmeter benötigen. Der Bau von Dünger ft ätten und Jauche­gruben sei nicht minder notwendig.

Gebt mir vier Jahre Zeit "

Gesunder Bauernstand im Hauptbuch des deutschen Volkes.

In vier Jahren hat die nationalsozialistische Agrarpolitik nicht nur ein endlich gefestigtes Bauern­tum geschaffen, während die Systemregierungen den Boden als Ware und den Bauern gewissermaßen als gewerblichen Unternehmer ansahen, ohne von seiner Bedeutung als Urstand der Nation eine Ah­nung zu haben, sondern die Landwirtschaft auf eine neue und vorbildliche Grundlage gestellt. Neben der Gestaltung der Erbhofgesetzgebung wurde für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse ein fester Preis be­stimmt, der den verteuernden und hauptsächlich in jüdischen Händen liegenden Zwischenhandel cms- schaltete. Diese gerechten Preise sind unabänderlich für Fleisch, Brot und Mehl, sie halten sich für Kartoffeln, Eier usw., deren Erzeugung saisonbedingt ist, in be­stimmten Grenzen. In den Jahren 1929/33 betrug

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Verkaufserlöse der LandwirtschaftDPA

z. B. der höchste B r o t p r e i s 0,41, der niedrigste 0,35 Mark. Nach der Machtergreifung durch den Nationalsozialismus blieb er gleichmäßig mit 0,33 Mark, er ist also gesunken.

Noch erheblicher waren die Schwankungen unter den alten Regierungen bei Butter Ein Kilo­gramm Butter kostete vor der Machtergreifung 4,12 Mark, zeitweilig sank der Preis auf 2,76 Mark. Der Nationalsozialismus setzte einheitlich den But­terpreis fest, der im Jahre 1933 2,73, im Jahre 1934 3,5, im Jahre 1935 3,11 und im Jahre 1936 3,12 Mark betrug. Aehnlich waren die Schwan­kungen bei Schweinefleisch, die zwischen 2,42 und 1,38 Mark sich bewegten Der Nationalsozialis­mus setzte Preise fest, Die in den letzten beiden Jahren 1,60, für die gleiche Menge Schweinefleisch betrugen. Milch, deren Preis zwischen 0.25 bis 0,30 Mark sich bewegte, wurde gleichmäßig auf 0,24 Mark pro Liter festgesetzt. Dabei hobsichdie Einnahme der deutschen Bauern aus dem Ver­kauf ihrer Erzeugnisse. Im Jahre 1932/33 betrug der Gesamterlös 6,4 Milliarden Mark, im Jahre 1933/34 aber bereits 7,3, 1934/35 8,3 und 1935/36 8,8 Milliarden Mark.

Hinzu kam, wie auf der AusstellungGebt

mir vier Jahre Zeit!" in übersichtlicher Weise klargelegt wird, eine weitgehende Ent­schuldung der deutschen Landwirtschaft, die innerhalb der letzten vier Jahre um etwas mehr aljs eine Milliarde Mark abgebaut werden konnte, wo­durch natürlich die Zinslast sank. Bei erhöhten Ein­nahmen hatte der Bauer aber auch wesentlich weniger an Steuern, Sozialversicherungsbeiträgen und Zinsen zu entrichten. Die Beträge dafür sanken von 1,564 auf 1,212 Milliarden Mark, also um rund 350 Millionen. Während im Jahre 1933 Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und Zinsen 24,5 v. H. der Verkaufserlöse ausmachten, waren es im vorigen Jahre nur 13,6. Für diese Hilfe des Staates hatte der Bauer aber auch Pflichten zu erfüllen. Der Staat schrieb vor, daß z. B. mehr Raps und Rübsen, Flachs und Hanf angebaut werden müsse. Der Anteil der heimischen Nahrungsmittel am Verbrauch betrug im Jahre 1933 = 81, im Jahre 1936 aber bereits 84 v. H.

Erst durch diese Gesundung der Landwirtschaft hat das Bauerntum auch wieder feine Bedeutung a l s Abnehmerin der Erzeugnisse unserer Industrie erlangt. Für Neubauten, bauliche Instandsetzungen, für den Kauf und die Unterhaltung von Maschinen und Geräten, für Düngemittel, Heiz- und Kraftstoffe gab die deutsche Landwirtschaft im Jahre 1936 1,740 Milliarden Reichsmark aus, im Jahre 1936 aber bereits 2,416 Milliarden. Allein im Jahre 1936 wur­den der industriellen Wirtschaft Aufträge aus der Landwirtschaft für 700 Millionen Reichsmark mehr als im Jahre 1933 zugewiesen.

Ferner ist das Sterben des deutschen Bauerntums, die Versteigerung feiner Ackerscholle, die unter den Parteiregierungen immer zunahm, so daß für Steuerschulden oft ganze Viehbestände gepfändet wurden und verdarben, zum Stillstand gekommen. Im Jahre 1932, dem letzten dieser abgewirtschafteten Regierungen, wurden 18 393 Zwangsversteigerungen mit 343 843 Hektar eingeleitet, versteigert wurden insgesamt 153 770 Hektar. Im Jahre 1936 wurden nur 20 115 Hektar landwirtschaftlichen Besitzes ver­steigert. Mit der Aufrichtung des deutschen Bauern­tums ist das ganze Volk und seine gesamtwirtschaft­liche Betätigung gesundet. Das Bauerntum ist der Urständ der Nation, die Quelle unserer völkischen Kraft, und der Nationalsozialismus hat diese Lebens­quelle wieder hergestellt und gesichert.

Beihilfen für bk Beschaffung landwirtsckastlicber Maschinen.

Berlin, 26. Mai. (DNB.) Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft hat dem Reichs­nährstand einen namhaften Betrag zur Förde­rung mittel st ändischer Lohnunter- nehmen durch Zuschüsse zur Anschaffung bestimmter landwirtschaftlicher M a - s ch i n en zur Verfügung gestellt. Die Beihilfen werden für die Beschaffung von Maschinen solcher mittelständischer Lohnunternehmungen gewährt, die vornehmlich für die Folge Einrichtungen bei der Landeskultur, beim Grünlandumbruch und für die Bodenbearbeitung in bäuer­lichen Betrieben vornehmen werden. Als Be­werber kommen insbesondere nachgeborene Bauernsöhne ober Heeresentlassene der technischen Truppen in Frage. Die Be­werber müssen mindestens 25 Jahre alt fein und einen vierwöchigen Schlevperkursus bei der Deula« kraft-G. m. b. H., Berlin-Wartenberg mit Erfolg ab­geleistet haben. Die Ausbildung erfolgt kostenlos Vorschläge für Bewerber sind mit Zustimmung des Kreisbauernführers bei der Landesbauernschaft ein­zureichen. In erster Linie kommt die Anschaffung von Schleppern, Pflügen, Scheibeneggen, Wiesen­walzen und Zapfwellenbindem in Betracht. Dem Bewerber können bis 30 v. H des Beschaffungs­wertes der Maschinen als Behilfe gewährt werden

Der Reichsminister für Ernährung und Land­wirtschaft hat ferner dem Reichsnährstand namhafte Beträge zur Verfügung gestellt für Beihilfen zur Anschaffung von gemeinschaftlichen Saatgut-

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Berlin, 26. Mai. (DNB.) Der Führer

fing heute eine Offiziersabordnu in Kiel weilenden japanischen Kreuzers ,

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Fregattenkapitän Watanabe, in japanM s.u.Söeal Sprache für ben überaus herzlichen Empfang M bällin en die Bevölkerung. Schon in den wenigen Tagen dis « L J Aufenthalts hätten sich die japanischen Gäste iibfr* zeugen können, mit welcher Energie das oonK lM5 Äolk am Wiederaufbau des neuen Dentschloss stel

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am Wiederaufbau des neuen Deutsches arbeite, und wie Schritt für Schritt die Verwirk- lichung des Zieles näher rücke.Wir können", so schloß er,kein besseres Andenken in unsere Hei ml

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auf genommen. Im Mittelpunkt der angeregten Unterhaltung zwischen dem Reichssportführer unö Konteradmiral Kobayashi standen die Olympi­schen Spiele des Jahres 1940, die Don Japan ausgerichtet werden.

Am Mittwochnachmittag fand im Festsaal iie= Kieler Rathauses der offizielle EmpianGV einer Abordnung des KreuzersAfhigara" biinl 1 die Stadt Kiel statt. Vom Rathaus wehte neben der 1 Hakenkreuzflagge das Sonnenbanner Japans. Jun Empfang waren neben den japanischen Gästen Äer- tretet der deutschen Kriegsmarine sowie die führen' I den Männer der Partei und ihrer Gliederungen J des Staates und der Behörden erschienen. Du I Kieler Oberbürgermeister Behrens begrüßte dir I Gäste mit einer herzlichen Ansprache. Als Vertreter 1 des in Berlin weilenden Kommandanten de; 1 Kreuzers dankte der Erste Offizier des Kreuzens, 1

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mit zurücknehmen, als den großen Eindruck, din wir hier empfangen haben. Es wird auch in A' fünft unser Bestreben sein, diese freundschaftlichen Beziehungen zwischen unfern beiden Ländern D zweiter zu vertiefen und auszubauen."

Oer Londoner Autobusstreik beigelegi.

London, 26. Mai. (DNB.) Als Ergebnis oni Verhandlungen unter dem Vorsitz des Arbrft ministers wurde der Londoner Autobusstreik bn- gelegt. Der Londoner Verkehrswirtschaft bedeck dieser 27tägige Streik, so schreiben die Zeitung einen Einnahmeverlust von 6 250 M Mark. Die 25000 Streikenden verloren IW weniger als 5,5 Millionen Mark an G»1 hältern. Ihre Hauptforderung, die EinführiH des siebeneinhalbstündigen Arbeitstages, haben ie nicht durchgefetzt, sondern sich mit dem ~:f' sprechen begnügen müssen, daß man sich spüle! mit dieser Frage befassen werde.

Gewerkschaststerror bedroht 55 OOO amerikanische Arbeit".

Neuyork, 27. Mai. (DNB.) In Canton (£>M wurden sechs Werke der Steel Corporu t i o n , Amerikas drittgrößtem Stahlkonzern, M insgesamt 55 000 Arbeiter beschäftigt, du.rh Streik stillgelegt, da die Leitung der Weck die Lewis-Gewerkschaft, die durch it® kommunistischen Methoden berüchtigt ist, n i ch t a r alleinigen Unterhändler anerkenn. Durch den Terror dieser üblen Gewerkschaft vorläufig 14 000 Arbeiter in (Tann11 brotlos geworden. Die Gewerkschaft hat «w schon jetzt damit gedroht, den Streik auch " allen übrigen Werken zu organisiere» 55 000 Arbeiter wären dann durch die Mari''' schäften des Lewis erwerbslos. Stteikposten ft«Öj vor den Stahlwerken mit Knüppeln und ©fein-1* bewaffnet. Stellenweise waren in den StrcW schon Barrikaden errichtet worden, die fj1® durch Polizei beseitigt werden mußten. Die poften bewarfen voroeifahrende Autos vielfach J® Steinen und zerstörten die Wagen. Aufgehetzte v beiter überfielen arbeitswillige Kameraden und letzten sie schwer. Der Stahlkonzern hat angefüniiv daß er sich, falls der Terror nicht aufgegeoen vM aezwungen sieht, sämtliche Werke stilU ' legen. Er appellierte an die Behörden, für lhu* und Ordnung zu sorgen.

reinigungsanlagen einschließlich Ah, maschinen, zur Einrichtung von g e m e i n s ch ait> lichen Waschanlagen, zur Jnstandsetzm» von Dreschmaschinen bestehender Lohnunier- nehmer und zur Beschaffung von ßanbmafqi, n e n in besonders bedürftigen Gebieten. Die M Zeit vorhandenen <5 a a t g u t r e i n i g u n g 5 an- lagen reichen nur aus, um etwa 25 v. H. der ge­samten in Deutschland verwendeten (Staatgutmengen zu verarbeiten. Um die Verluste bei Verwendung ungereinigten Saatgutes zu vermeiden, soll die tze- schasfung von Saatgutreinigungsanlaaen auf ge-i meinschaftlicher Grundlage durch Beihilfen gefördert werden. Die Höhe der Beihilfe beträgt 30 o. H. be- Bruttopreises der Anlage. Die Errichtung von ge­meinschaftlichen Waschanlagen wird gefördert um der Landfrau bei der sich regelmäßig wie­derholenden Erledigung der großen Wäsche Zei, zu ersparen und ihr die Arbeit zu erleiden Aus den bereitgestellten Mitteln kann für die An­lage eine Beihilfe in Höhe von 30 v. H. der Kost« für die maschinelle Einrichtung einschließlich Mon-, tage gegeben werden.

Die Beihilfe zur Instandsetzung von Dresch, maschinen bestehender Lohnunternehmer werben gewährt, weil diese teilweise mit Dreschmaschinen arbeiten, die stark abgenutzt sind und dadurch; erhebliche K ö r n e r v e r l u st e mit sich bringen Eine Instandsetzung soll bei solchen Lohndresch maschinen erfolgen, bei denen eine Prüfung einen Dreschoerlust von über 2 o. H. ergibt. Für die M standsetzung wird eine Beihilfe von 40 v. H. be- Rechnungsbetrages gegeben. Schließlich werden noch Beihilfen bis zu höchstens 30 v. H. des Bruttoprei- ses für die Anschaffung von a r b e i t e r f p a r en,; den Maschinen und B o d e n v e r b esse, rungsgeräten in besonders bedürftigen @e- bieten gewährt.

OiejapanischenMarineoffizim beim Führer.

gar a", bestehend aus dem Befehlshaber Konter­admiral Kobayashi, den Kommandanten be; Kreuzers Kapitän zur See Takeda, den Ei- schwader Ingenieur Kapitän zur See N a g a m a 1 f u, den Ersten Stabsoffizier Kapitän Kurosh im: und den Adjutanten Fregattenkapitän M a e D a. Die japanischen Marineoffiziere wurden durch ben Kaiserlich-Japanischen Botschafter in Berlin Muni- hakoji dem Führer vorgestellt, der die Herren einzeln begrüßte und herzlich willkommen hieß.

Auf Einladung des Reichssportführers von Tfchammer und Osten besuchte Konteradmiral Kobayashi in Begleitung von mehreren Lssi- zieren das Reichssportfeld. Die Eimich- hingen machten sichtlichen Eindruck, und in be­geisterten Worten gaben die Gäste ihrer Anerken­nung Ausdruck. Vor allen Dingen das Hausbe­deut f ch e n Sports selbst und die Reichs­akademie für Leibesübungen mit ihren Lehr- und Hörsälen sowie ein Blick in die Arbeil des täalichen Ausbildungsbetriebes wurden von den japanischen Marineofsizieren mit größtem Intench

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