rlr.^
I **■* I Unrtiims Rlnll
Stellenangebote
2883 D
Qhmhnnhiifit» öine Offenbarung für jeden Tierfreund! M.AlOMM Tiere mit Gesühl und Verstand unö £auj OEtlOttl!
von Dr. Werner itiiSpi.6 iE?vfUc^!q5^L^un.0et1
lagen Sie es allen I MW
...und zum Bauen
Unter den Gemälden der Nationalgalerie findet man ein Werk des Berliner Malers Blechen, das durch feine Eigenart wie durch fein Motiv selbst unter den Gemälden dieses eigenwilligen Künstlers auffällt. Es zeigt die Lichtung eines Kiefernwaldes, von einem wolkigen schweren Himmel überhangen, darin die leuchtenden Gestalten germanischer Krieger, teils stehend, teils liegend. Einige prüfen ihre Schwerter, einige arbeiten oder ruhen bei ihren Zelten. Das Bild trägt den Titel „Semnonenlager am Müggelsee".
Bon diesem germanischen Bolksstamm der Sem- nonen, der von etwa 800 vor bis zum 3. Jahrhundert n. Ehr. das Gebiet zwischen Elbe und Oder und vor allem die nördliche Lausitz und die Mark Brandenburg in der Gegend des heutigen Berlin bewohnten, sagt Tacitus in seiner „Germania": „Die ältesten und edelsten unter den Sueven wollen die Semnonen sein, und ihr hohes Alter bestätigt ein uralter Brauch. Zu bestimmter Zeit kommen in einem durch alte Zeichen und die Schauer der Vorzeit geheiligtem Walde alle blutsverwandten Völker durch Abgeordnete zusammen, töten vor aller Augen einen Menschen und begehen so ihr urtümliches, schreckliches Opfer. Auch noch andere Verehrung erweist man dem Haine... Der ganze Glaube geht dahin, daß hier die Wiege des Volkes gestanden hat, hier der Weltenbeherrscher thront, alles andere abhängig und unterwürfig ist. Durch die Macht der Semnonen wird ihr Ansehen noch erhöht."
Eine Reihe von Zeugnissen dieses großen Volksstammes find der Vorgeschichtsforschung in der Berliner Umgegend bekannt geworden. Vor allen aber sind es zwei Funde, die — beide zufällig — für unsere Kenntnis der frühbronzezeitlichen Bewohner der märkischen Landschaft hohe Bedeutung gewannen. In der Nähe von Seddin inmitten einer weiten Ebene in der Priegnitz erhebt sich ein etwa elf Meter hoher Erdhügel. Sein Umfang beträgt etwa dreihundert Schritt. Eichen und Buchen beschatten heute diese Stätte, und eine riesige Kiefer steht gleichsam als Wächter davor. Von Jahrhundert zu Jahrhundert war im Volksglauben der Gegend die
Friedrichsdorf die Ermittlungen gegen Stürtz und weitere Wildererbanden fortgesetzt wurden.
Nach tage- und nächtelanger Vernehmung durch die Kriminalpolizei und mehrfache Rückführungen zum Tatort hat der Mörder des Jagdaufsehers Hoffmann, der 28jährige Wilhelm Mieger, am Sonntagabend in Friedrichsdorf ein G e - st ä n d n i s abgelegt, das sofort durch Beamte der Mordkommission am Tatort nachgeprüft wurde. Einzelheiten können aus bestimmten Gründen noch nicht angegeben werden.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, Ortspolizei und Gendarmerie gegen die weiter bekannten Wilderer werden fortgesetzt. Unter den bereits festgenommenen Wilderern befindet sich eine Person, die sich mit Abtreibungen befaßte. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden außer einer Stockflinte und weiteren Waffen Abtreibungswerkzeuge vorgefunden. Es konnte bereits ein Fall der Abtreibung geklärt werden. In der Wohnung dieses Wilderers und Abtreibers Habermehl aus Köppern ist vor einiger Zeit unter merkwürdigen Umständen eine Frau gestorben. Auch dieser Todesfall wurde zum Gegenstand der Untersuchung gemacht.
Nach langem schweren Leiden, mit großer Geduld und Ergebung getragen, ist mein guter, treuer Vater, unser lieber Bruder
Ic
Gloria-Palaj rann". - Lic Frau, die Pe Turmhaus am von Gemälder Lotte Droese, (i Bes-rderm
3
3m Bann 11 Reiches zum 1 jutanten des 3 bannes 10/116, Mndannsühr« dames 1/116 Rühl, TW fördert.
3m 3unqba mes 11/116, Leihgestern, s Aungzugführe Fähnleinfühn
Keine l
Am 1. ®lai, lch-n Boltes, i auf Verlangen
Herr Karl Mulch
Reichsbahn^ Obersekretär im Alter von 60 Jahren sanft entschlafen
Im Namen der trauernden Hinterbliebenem
Elisabeth Mulch
Gießen (Dammstraße 341), den 24 April 1937
tuÄÄÄ
funöe am Westfalischen Zoologischen Garten zu Münster.
140 Seiten mit 100 Abbildungen, in Leinen gebunden NM. 3.60. 'N wder Gießener Buchhandlung erhältlich.
Hugo Bermühler Verlag, BerUn-Lichlerfelde
Ein Schützer Ihrer Gesundheit ist: Jungs htreiniguDgsteel ab 65 Pf. [2874d Kränterhans |no6
Gießen in der Mänsbnrg.
Beileid des Führers.
Berlin, 24. April. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat an den Bundesführer des Deutschen Reichskriegerbundes Kyffhäuser, Oberst a. D. Reinhardt, nachstehendes Beileidstelegramm gerichtet:
„Dem Deutschen Reichskriegerbund Kyffhäuser spreche ich zu dem schweren Verluste, den er durch den Tod seines verdienstvollen stellvertretenden Bundesführers Herrn Generalmajor von Kuhlwein erlitten hat, meine herzliche Anteilnahme aus. A d o l f H i t l e r."
Honvedminister Roeder beim Führer.
Berchtesgaden, 25. April. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler empfing heute auf dem Obersalzberg den zur Zeit zum Besuch der Wehrmacht in Deutschand weilenden königlich-ungarischen Honveüminister General der Infanterie Roeder.
Gauleiter Sprenger weiht die neue Wiesbadener Brunnenkolonnade.
NSG. Am Samstag wurde in Wiesbaden die neue Brunnenkolonade durch den Gauleiter ihrer Bestimmung übergeben. Zahlreiche Vertreter der Partei, der Behörden, an ihrer Spitze der Regierungspräsident von Pfeffer, und der Wehrmacht waren erschienen. Im neuen Kuppelsaal fand eine kurze Feier statt. Stadtbaumeister F inst e r w a l d e r als leitender Architekt der nunmehr entstandenen Brunnenkolonnade schilderte die Entwicklung der Badeanlagen Wiesbadens. Mit dem Wunsch, daß die neue Anlage für die Schönheit Wiesbadens und die Heilkraft seiner Quellen zeugen möge, übergab er die Brunnenkolonnade in die Obhut des Oberbürgermeisters. Oberbürgermeister Dr. Mix gab der Hoffnung Ausdruck, daß der Bau eine Stätte des Segens und der Freude für ungezählte Gäste sein möge. Gauleiter Sprenger wies auf die alte Tradition Wiesbadens als Bade- stadt hin und betonte, daß auch bei der Schaffung dieses Baues Gemeinnutz über Unverstand und Profitgier gesiegt hat, da vielerlei Schwierigkeiten zu überwinden waren, bis die nunmehr fertiggestellte Brunnenkolonnade Wirklichkeit werden konnte. Mit der Neugestaltung der Kuranlage, die dem Großstadtverkehr ferngehalten ist. ist der Anfang geschaffen, der dem Kurleben Wiesbadens neue Wege öffnet. Der Gauleiter weihte darauf den neuen Bau der Gesundheit des deutschen Volkes und der Gesundheit aller Angehörigen der Völker, die hier jemals Gesundung suchten und suchen. Eine Besichtigung der Anlage schloß sich der U eh ergäbe an.
Die Sole Figur?
Holen Sie sich Rat bei:
Korseitmoden „Rekord“
Martha Rierois
Seltersweg 59
Das Lank» der Semnonen.
Der Eberswalder Goldschatz. - Aus der Vorgeschichte der Mark Brandenburg.
OerMord an SemZagdausseher aufgeklärt
Oer rsjährige Wilhelm Mieger legt ein Geständnis ab. Neben Wilddieberei auch Abtreibungen.
Der ehrliche Finder wird gebeten, sie geg. Finderlohn abzu- gebenbeiMarieZimmermann, Laubach/Hess., Steinw.34. ->s77d
65 geh?el
S»g Men- L
6r®AnVrir »fÄ
Kr Augenblick.
Zwischen M das Wunder de m Vormittag ”t ein Mm mit »erborgen here. »ft öffne, sind sfh" vom SlM. er man es beinah Blüte aus Blutt terem Weiß- Mcht. Es bam fen, entlockt ui süße Weise uns Das Licht ko Bäume ZU blüh nein und Licht daß kein Ding kann.
Ist der einz uns zur Freut Massen erblüht Rosa entgegen, den, brummen jammen, das l Die Nächte weiß. Kein ho dieser Erde.
btafflittel'hltaiilli). sucht zum baldigen Eintritt jüngere
tüchtige Kraft welche mit allen vorkommenden Kontorarbeiten vertraut ist. Angebot mit Referenzen unt. 02172 an den Gieß. Arnz.
Truppen über. Jrn Hasen von Bilbao wurden zwei bolschewistische Handelsschiffe von nationalen Fliegern angegriffen und durch Bombenwürfe schwer beschädigt.
Wie der nationale Heeresbericht vom Sonntag meldet, haben an der baskischen Front die nationalen Truppen ihren Vormarsch fortgesetzt und befinden sich nunmehr in unmittelbarer Nähe der Ortschaft Verriz. Ein Teil der Landstraße Durango—Eibar ist in Händen der Nationalen. Somit ist die Verbindung zwischen Eibar und dem übrigen von den Bolschewisten besetzten baskischen Gebiet so gut wie a b g e s ch n i t- t e n. Eine von Elgueta im Norden oorgestoßene nationale Truppenabteilung hat den Berg Azca- mobieta erobert. Es wurden zahlreiche Gefangene gemacht und Kriegsmaterial erbeutet.
Kunde überliefert worden, daß dieser Hügel das Grad eines germanischen Königs sei, der Heinrich, Heinz oder Hinz genannt wurde, und dort in einem goldenen Sarg beigesetzt sei, wonach der Hügel den Namen Hinzenberg erhielt. Der Volksglaube war trotz der Jahrhunderte noch so fest verwurzelt, daß im vorigen Jahrhundert ein Bauer, der im Besitz der Landstrecke war, als sich Geldverlegenheit bei ihm einstellte, mit seinem Knechte daranging, den Hügel aufzugraben und nach dem goldenen Sarg des Königs zu fahnden, um dadurch seine Lage zu verbessern. Aber die Schwierigkeiten des steinigen Bodens waren zu groß, und man kam nicht zu dem erhofften Ziel.
So barg der Hügel weiter fern Geheimnis. Bis später die Anhöhe von einem Unternehmer als Steinbruch für den Straßenbau ausgebeutet wurde u»d im Jahre 1889 Arbeiter im Innern auf eine mächtige Steinkammer stießen, etwa 1,75 Meter hoch und von über zwei Meter Durchmesser. Die Wände waren mit einer sandigen rot und weiß bemalten Tonschicht bekleidet. Dort fand man denn Zwar keinen goldenen Sarg, aber eine Urne mit den Leichenbrandresten eines dreißig- bis vierzigjährigen Mannes sowie zwei kleinere Urnen mit den Brandresten von Leichen weiblichen Geschlechts, vielleicht der Gattin des Toten und chrer Dienerin, die dem Verstorbenen auf den Scheiterhaufen gefolgt waren. Halsringe und Ketten aus schwerer Bronze, ein kleines Schwert und aridere Wertgegenstände, die beigegeben waren, bewiesen, daß hier wirklich eine königliche Grabstätte war und heute gehört das „Königsgrab" bei Seddin zu unseren bedeutendsten Nationaldenkmälern. Es ist das größte Hünengrab Deutschlands.
Hatte hier ein Volksglaube immechin schon auf die Fundstätte hingedeutet, so kam eine andere Entdeckung in der weiteren Umgebung Berlins einige Jahrzehnte später ganz unerwartet. Für ein neues Arbeiterwohnhaus auf dem Messingwerk bei Eberswalde sollten Ausschachtungsarbeiten vorgenommen werden. Im Mai 1913 stießen Arbeiter dabei auf em Tongefäß. Durch den Spatenstich wurde der
Francos Offensive gegen Mao.
Salamanca, 25. April. (Vom Sonderberichterstatter des DNB.) Bei den militärischen Operationen gelang es den nationalen Truppen nach dreitägigem Vormarsch in dem bergigem Gelände die Stellungen der Bolschewisten zwischen Mondragon und Elbar zu st ü r m e n , die Frontlinie zu durchbrechen und den Gegner in Richtung Bilbao in die Flucht zu schlagen. Bei der Einnahme der Ortschaft El Gueta durch die Nationalen liefen 500 bolschewistische Söldner, wie aus dem nationalen Heeresbericht hervorgeht, unter dem Ruf: „Es lebe Spanien!" zu den
LPD. Frankfurt a. M., 25. April. Bald nach dem Eintreffen der Mordkommission und der leitenden Beamten der Staatsanwaltschaft am Tatort des Verbrechens bei Köppern setzten am vorigen Sonntag unter Führung des Leiters der Mordkommission die Ermittlungen der zusammengefaßten Polizeiorgane ein. Zunächst wurden alle Personen, die aus früherer Zeit als gewerbsmäßige Wilderer bekannt waren, vorläufig festgenommen und den Vo- lizeigefängnissen in Friedrichsdorf, Köppern, Bad Homburg, Oberursel, Ufingen, Friedberg und Bad- Nauheim zugeführt. Bei den Haussuchungen wurden bei einem großen Teil der Festgenommenen Waffen und weitere Gegenstände vorgefunden, die auf Wilderertätigkeit schließen ließen. Alle festgenommenen Personen wurden eingehend vernommen und anschließend ihr Alibi nachgeprüft. Hierbei ergaben sich Widersprüche, die den Polizei- beamten Veranlassung zu einer noch eingehenderen Bearbeitung gaben. Bei diesen Ermittlungen verstärkte sich immer mehr der Mordverdacht gegen verschiedene Mitglieder der bekannten Wildererfamilien Mieger und Stürtz. Die gesamte Familie Mieger wurde aus diesem Grunde am Mittwoch in das Polizeigefängnis Frankfurt a. M. überführt und dort weiter vernommen, während in
Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 27 April, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt
| Verschiedenes
Zum l.Mai Soul fiel! für 40-50 Per- fönen. v&P Bergschenkö
Vornehm i
GeschmackvollI Persönlich I txeee drei wesentlichen Eigeneonefts* der gediegenen
Famillen-
Drucksache nietet Ihnen in s<nl* relchenneuzsitlicnsn Ausführungen sow • Papieren Billigst dl« Brühl'sehe Druckerei Schulstr. 7. Ruf 2251
Sicherung der Tariflöhne.
Berlin, 24. April. (DNB.) Der Reichs- und Preußische Arbeitsminister hat in einem Erlaß die Reichstreuhänder der Arbeit auch im Interesse der tariftreuen Unternehmer angewiesen, untertarifliche Bezahlung en künftig auf Grund der gesetzlichen Vorschriften rücksichtlos zu ahnden, um die noch immer auftauchenden Klagen über Nichtbeachtung der Tarifordnungen endgültig zu beheben. Er weist darauf hin, daß es als volksschädigender Egoismus angeprangert werden muß, wenn heute, wo eine gewaltige Belebung der Wirtschaft in erster Linie den Arbeitsbeschassungsmaß- nahmen der Reichsregierung zu danken ist, die Tarifordnungen nicht strikt eingehalten werden. Glaubt ein Unternehmer, aus schwerwiegenden wirtschaftlichen Gründen einen Tariflohn nicht zahlen zu können, so kann nur der Treuhänder her Arbeit eine Ausnahme zulassen. Die Reichstreuhänder der Arbeit sind jedoch gehalten, künftig für die vor dem Antrag liegende Zeit eine Befreiung von einer Tarifbindung grundsätzlich nicht mehr zuzulassen.
Auch wenn keine Tarifbindung besteht, muß, wie in dem Erlaß weiterhin festgestellt wird, voraus- aesetzt werden, daß der Unternehmer stets einen Lohn zahlt, der als im Gewerbe üblich anzusprechen ist.
obere Teil desselben zerschlagen und es zeigte fi* daß es bis oben mit Gold gefüllt war. Achtu^" siebzig größere und kleine Geräte von einem @c" samtgewicht von 2V- Kilo. Damit war der reidiffp vorzeitliche Goldschatz entdeckt, der jemals in Deutschland gefunden wurde, und einer der (oft barsten der Welt. Nur die Funde Schliemanns aus den Schachtgläbern von Mykenä waren noL reicher. Der Eberswalder Goldschatz befindet fafa heute ebenso wie der von Mykenä im Mujeum fim Vor- und Frühgeschichte in Berlin, einer Sonderabteilung des staatlichen Völkerkundemuseums lieber die Fundstätte des Eberswalder Goldschätze- schreibt Karl Schuchardt in feiner „Vorgeschichte von Deutschland": Wo dieser Goldschatz entdeckt wurde, „ging die große Straße aus der Merlinen Gegend zur Odermündung. Die Siedlung in beltta hers ertragreichem Gelände, die Verbindung miß der großen Welt — es ist alles da, was zur klärung eines solchen ausfallenden Fundes nötig ift- hier hat ein semnonischer Cdeling gewohnt."
Andere Zeugnisse semnonischer Vergangenheit sind vielfach bei Berlin und weiter in der Marl Brandenburg verstreut gefunden worden. Es n| heute auch kaum mehr zu bezweifeln, daß die sogenannte „Pömerschanze' bei Potsdam, die einen Durchmesser von 250 Meter hat, eine große jem= ironische Volksburg gewesen ist. Und wenn man auf Wanderungen durch die Mark, ihre Kiefernwaldun- gen und Seengelände streift, die in ihrer eigentümlich schweren Stimmung doch so oft den BliL der Maler auf sich gelenkt haben, so kann man sich wohl unschwer in die Zeit versetzen, als, lange bevor an den sumpfigen Ufern der Spree bas wendische Fischerdorf Berlin entstand, hier bas Land der Semnonen war, in den Lichtungen ti)ie Zelte standen, der Ruf des Hifchorns erklang untn im uralten Brauchtum wurzelnde blutige Opfer dem Geiste Tius gebracht wurden. Bis im 3., L und 5. nachchristlichen Jahrhundert die als Völkerwanderung bezeichnete große Verschiebung einsitzig die von verschiedenen Forschern mit vielen Argumenten als Folge eines nordischen Gletschereis bruchs, einer Ciszeitwelle begründet wird, und erst die Cimbern aus Jütland, dann die Teutonen und schließlich die anderen Völkermassen nach Süden abgedrängt wurden.
Zu jener Zeit brachen auch die Semnonen ihre Zelte im Spree- und Havelgebiet ab. Im Jahre 259 stürmten sie den Limes und faßten als erster deutscher Stamm nach der Römerherrschaft in Süd> deutschland Fuß, als Schwaben (Sueven) und Alemannen ihre geschichtliche Mission fortsetzend. Die freigewordenen Gebiete wurden im 5. bis 9: Jahrhundert von den durch die asiatischen Völkerwellen nach Westen gedrängten Wenden oder Slawen besiedelt. Bis auch diese wieder zurückebbten vor neuen Eroberern des Landes, die aus dem Herzeit Deutschlands kamen, und mit Albrecht dem Bären die eigentliche Geschichte der Ostmark Brandenburg einsetzt. Dietrich.
| Mietgesuche""| Einiamilien-Haus od. 4-5-Zim.-Wohn.
2 Mans., Heizg., Zubehör,Garten ver 1. Juni gesucht von Beamten. Schriftliche Angebote unter 02170 an den Gießen. Anzeig.
Geeignetes
möbliertes
Zimmer
Südost. d.Stadt, erreichb.Telefon Angeb. an (02173 Pfarrassistent
Bangert
Crednerstratze 1.
Wetterbericht
des Relchswetterdienskes. Ausgabeort Jranffart
„Mit der Zufuhr kalter Meeresluft aus immer nördlicheren Breiten zeigt das Wetter einen ausgesprochenen unfreundlichen Charakter bei fortschreitender Abkühlung. Im Gebirge herrscht fast allgemein wieder Frost und Schneefall. Kräftiger Luftdruckfall über Island leitet eine Umgestaltung der Wetterlage ein, die uns für die Folge wieder zunehmend milderes, aber noch kein beständiges Wetter in Aussicht stellt.
Aussichten für Dienstag: Zeitweise aushei- ternd, aber auch einzelne Niederschläge, nachts sehr frisch, Tagestemperaturen bis zu etwa 10 Grad ansteigend, abflauende westliche bis nördliche Winde.
Aussichten für Mittwoch: Wechselhaft und unbeständig, im ganzen aber wieder mildes Wetter.
Lufttemperaturen am 25. April.' mittags 7,6 Grad Celsius, abends 7 Grad; am 26. April: morgens 5 Grad. Maximum 7,8 Grad, Minimum heute nacht 4,2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 25. April: abends 7,6 Grad; am 26. April: morgens 6,3 Grad Celsius. —■ Niederschläge 2,1 mm.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« chein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: )r. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; ür den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen» leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. III 37: 10496. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch» und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags
15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. April 1937 gültig.
Wieder drei englische Dampfer in baskischen Häfen.
London, 26. April. (DNB. Funkspruch.) Nach Meldungen aus Bilbao sind drei weitere englische Lebensmittelschiffe in baskischen Häfen einaetroffen. Insgesamt erhöht sich die Zahl der englischen Lebensmitteldampfer, die die Blockade durchbrochen hohen, damit auf neun. Nach Berichten aus Bilbao soll das national- spanische Kriegsschiff „Espana" versucht haben, den englischen Dampfer „Oakgrooe" auf hoher See anzuhalten. Auf Eingreifen eines englischen Zerstörers habe die „Espana" aber abgedreht, und der Dampfer habe San.tander anlaufen können.
Motorrad 200 ccm, Triumph Boschhorn und Boschlicht, neu bereist, zu verkaufen. 02175 Watzenborn- Steinberg
Günther-Groen- öboff-Straße 18. Mündlich können Sie eS nur wenigen lagen, schriftlich mehreren, durch
Bit!
Von ®«ftern sah frembet an, dal Ipotten, otzer tr war.
w-'ß, da ■oeetbooen M »fc Leute äuruckhalten. % S8 unzulang S Hande i NKn sind. ' Samper' Ä wie da- lns
tau*
(Fielen '
W “"LMmpern
^e b: e>n
Seb,/; ?lfun Re sich, ft FS-!: 8'yS UfefS Gi’Ä.tom bitft' «0 als mir ft Wm
Junger, selbständiger Wagnergeselle der auch alle landwirtschaftliche Arbeiten verrichten kann, gesucht. [283oD Jak. Quirin VI.,
Wacmerrneister, Harheim bei Vilbel.
3uoeti.,fauö.,ebtl. Mädchen in Kücheu.Haushalt erfahren, an selbständ. Arbeit, gewöhnt, in llei- nen Haushalt
(3 Personen)ver sofort nach Gießen gesucht. Zu erfr.im Gießener Anzeiger. »2171
| Kaufgesuclie"|
Altpapler- presse
gut erhalten, zu kaufen gesucht.
Schriftliche Angebote u.2879D an d. Gieß. Anz.
iiiiiiiiiiiiiiiiriiiiiiiiiin
Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darnm: Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den GießenerAnzeiger lllllllllllllllllllllllllllll. [Empfehlungen |
Keine Zengnlsze in Urschrift
lonöern nur Zeugnis, abschristen Dem Bewerbungsschreiben beilegen . — Lichtbilder unvBewerbungsunter- lagen müssen zur Ver- meidung von Verlusten aus der Rückseite Ra. men und Anschrift oes
Bewerbers tragen!
Halbtagsmädchen , für sofort gesucht. 02171 Sonnenstr, 6 vt.!
Jenette Mm stenoWin für sofort von hiesig. Geldinstitut gesucht. Angebote unter 2878D an den Gießener Anzeiger erbet.
tMg, den 22. Wtii
vormittags 10 Uhr beginnend, versteigere ich in
Gießen, Lahnstratze Nr. 21 zwangsweise gegen Barzahlung aus einem Nachlaß: lEKzimmer, ISchreibsekretär 2Äleiderschränke,4vollständ. Belten,2Tische,Kleider,Weißzeug und verschied, andere.
Die Versteigerung W* findet bestimmt statt. "W
BMovf 2882 D I Gerichtsvollzieher in Gießen Steinstrabe 42 Telefon 3660.


