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Obecheffen
* Großen-Linden,
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fand der hier abgehaltene Luftschutzkursus seinen Abschluß. An dem Kursus nahmen 50 Frauen
sangverein „Harmonie" hielt seine Jahresversammlung ab. Der Geschäfts- und der Kassenbericht ließen erkennen, daß der Verein im vergange-
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Geschmacklosigkeiten, die im
Handarbeit verbrochen werden. Durch sehr anschau-
Buchenreisig wurde mit einer Mark je Raummeter bezahlt.
* G e i l s h a u s e n , 25. Febr. Am Mittwochabend
Hessische Handwerkskammer Darmstadt
Wie die Hessische Handwerkskammer Darmstadt uns mitteilt, ist der bisherige stellvertretende Vorsitzende, Landeshandwerksmeister (Samer, zum kommissarischen Vorsitzenden und Schuhmachermeister Emil Späth (Darmstadt) zum geschästs- führenden stellvertretenden Vorsitzenden der Handwerkskammer mit Wirkung vom 15. 2. 37 ernannt worden.
Besonders warnte die Vortragende vor den vielen Gebiet der weiblichen
Bekämpfung auch fm Wohnwesen endlich erledigt ein sollten, damit das angestrebte Ziel der Hausgemeinschaft erreicht wird.
Der von Stadtbauinspektor Matheis vorgebrachte Rechnungsbericht ergab eine Uebersicht über gesunde Kassen- und Vermögensverhältnisse und chloß mit einem Appell an die noch abseits stehenden Hausbesitzer zu gemeinsamer Mitarbeit an den dem Hausbesitz gestellten Aufgaben.
Im Anschluß hielt Rechtsanwalt Dr. Wämser einen aufschlußreichen Vortrag über „Streitfragen aus dem Mietrecht", in dem die Antwort auf viele zeitgemäße Fragen über das Verhältnis von Vermieter und Mieter erteilt wurde.
Kampfwagen-Kämpfer aufgerufen.
DRB. Nachdem das Panzerregiment 5 als Traditionstruppenteil für die schweren Kampfwagenabteilungen des Krieges bestimmt worden ist, hat der Kriegskommandeur dieser Abteilungen, Major B o r n s ch l e g e l (Kassel, Skagerrakplatz 38), die früheren Mitkämpfer zum Zusammenschluß aufgerufen und zu einem Treffen eingeladen, welches während der Automobilausstellung in Berlin am Montag, 1. März, 20.15 Uhr, im Landwehrkasino am Zoo stattfindet. Vorherige Anmeldung ist erwünscht, aber nicht erforderlich.
Schöffengericht Gießen.
Vor dem Schöffengericht hatte sich gestern der H. K. aus Steinbach wegen Urkundenfälschung und Betrug zu verantworten. Er hatte nach der Vergebung von Weißbinderarbeiten, bei deren Zuteilung er als Zweitbilligster nicht berücksichtigt wor-
Zrankfur W" «und! «Wl-hr.kl- goren minima Wicklung w «öfteres Geschi 20.75 (MS), bröckelten Sen Mannesmann Rlörfner bliebe eröffneten Me 149,75, Scheide 167,75 (168), eänge zu verz überwiegend vi Men Gesfürel mit 200,50 (1$ 1 v.h., Moe Heidelberg 0,5 Westdeutsche S mährend Reich behauptet blie.
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ftorbenen bestimmten Textes „Christus ist mein Leben" ein Lebensbild dieser geistig so hochstehenden und doch so einfachen und schlichten Frau. Rach dem Segen ließen Kinderkirche und Frauenhilfe einen Kranz bzw. ein Kreuz am Grab nieberlcgen. In der Frauenhilfe fand zu Beginn des Wochen- abends eine eindrucksvolle Gedächtnisfeier statt.
* Lich, 24. Febr. Eine Holzversteigerung in strömendem Regen gehört nicht gerade zu den erwünschtesten Genüssen für die Beteiligten. Viele Käufer bleiben daheim mit dem guten Trost: „Es wird noch mih Holz verkauft"; Die des besonders gut aufgearbeiteten Holzes wegen doch hinausgehen, haben bald keinen trockenen Faden mehr am Leib. Schließlich muß die Versteigerung ab» gebrochen und vertagt werden, da sich die wenigen Leute immer mehr verlaufen. Am wärmenden Feuer trocknet man sich und sorgt für einen angemessenen Ausgleich von äußerer und innerer Nässe. Trotz des bis zum späten Abend unvermindert anhaltenden Landregens sollen sich einige erst bei vollkommener Dunkelheit nach Haus zurückgefunden haben. Am andern Tag waren diese „Getreuen" aber wieder dabei, und nun wurde ihre Treue mit billigem Holz belohnt; denn das furchtbare Regen- wetter hatte noch mehr Nachwirkung als Wirkung: so mancher Käufer fehlte. Folgende Durchschnittspreise wurden im fürstlichen Wald erzielt: Scheitholz: Buche 10,30 (9,00) Mark, Knüppel: Buche 8,85 (7,00) Mark, Eiche 4,70 (3,60) Mark je Raum- rneter, Reisholz: Buche 15,75 (10,20) Mark je
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Brandunfall auf Grube Weckesheim.
* Wölfersheim, 26.Febr. Von der Dirck- tion der hefrag in Wölfersheim geht uns folgender Bericht zu:
Auf der zur „hefrag" Wölfersheim gehörenden Braunkohlengrube Weckesheim wurden gestern um 10.30 Uhr der Betriebssichrer der Grube, Obersteiger B e r n e ck e, Obersteiger Bilgen- r o t h, Steiger Peters, Hauer Bär und Schlepper Fritz von einem Unfall betroffen. Beim Anfahren einer alten Strecke traten plötzlich brennbare Gase auf, entzündeten sich auf bis jetzt unaufgeklärte Weise und verbrannten die fünf Genannten, so daß sie in das Krankenhaus in Friedberg eingeliesert werden muhten. Den Verunglückten geht es den Umständen entsprechend gut. Lebensgefahr besteht glücklicherweise nicht.
Generalversammlung der Spar- und Oarlehenskaffe Lollar.
Z Lollar, 25. Febr. Die Spar - und Darlehenskasse e. G. m. b. H. Lollar hielt in der „Linde" ihre diesjährige Generalversammlung ab, in der man ein Bild der vortrefflichen und gesunden Lage, in der sich die Kasse befindet, gewann. Schon seit geraumen Jahren ist eine günstige Entwicklung der Kasse festzustellen. Auch zeigte sich dabei, welch großes Vertrauen der Genossenschaft hier im Orte, wie auch in den Orten der Umgebung entgegengebracht wird. Ganz besonders erfreulich ist der Ausdruck des Vertrauens bei den Sparern. Zu erwähnen ist auch in diesem Jahre wiederum der Aufstieg bei der Kleinspareinrichtung, die ganz besonders von den Schulkindern benutzt wird. Der Schuljugend ist hier eine günstige Gelegenheit geboten, durch das Schul-Sparsystem mit kleinen Beträgen zu einem stetig wachsenden Sparkonto zu kommen. Dieses Sparoerfahren hat sich glänzend bewährt. So wie die hier erwähnte Entwicklung dieses Zweiges des Institutes verhält es sich auch bei allen anderen Abteilungen.
Der Geschäftsbericht des Vorstandes, vom Vorstandsmitglied Geißler oorgelegt, war lobenswert übersichtlich und verständlich. Er gab einen ausgezeichneten Ueberblick über die vielfältige Arbeit, die von der Geschäftsführung zu leisten ist. Dem Bericht war zu entnehmen: Der Zugang im Jahre 1936 betrug 18 neue Genossenschafter, 9 Mitglieder schieden aus, so daß der Mitgliederbestand Ende 1936 216 betrug. Der durch Tod ausgeschiedenen Mitglieder Ludwig Fuchs L, Johann Dietz, Friedrich R i n g le b, Jost Weigand, Adolf Schön und Ludwig Deibel II. wurde in der üblichen Weise gedacht.
Wie stark die Kasse in Anspruch genommen wurde, zeigte der Umsatz. Er betrug auf einer Hauptbuchseite 2 761 038 Mark, so daß der Gesamtumsatz eine Höhe von 5 522 076 Mark betrug. Gewiß ein stattlicher Betrag für die Kasse eines Landortes! Die Spareinlagen zeigten gegenüber dem Vorjahre ein Mehr von 43 900 Mark. Der Stand der felbftbefrifteten Darlehen zeigte gegenüber dem Vorjahre ebenfalls ein Mehr von 41 851 Mark. Die Prüfung, die von der vorgesetzten Stelle im Laufe des vergangenen Jahres vorgenommen wurde, brachte der Gesäftsführung Lob und verdiente Anerkennung, so daß dem Vorstand und dem Aufsichtsrat Entlastung erteilt werden konnte. Satzungsgemäß mußte Vorstandsmitglied Ludwig Geißler ausscheiden, er wurde jedoch einstimmig wiedergewählt. Die ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder T a u b e r t und Wagenbach wurden ebenfalls einstimmig wieder eingesetzt.
Landkreis Gießen.
* Klein-Linden, 26. Febr. Die Hitler- Jugend-Schar 1/5/116 Klein-Linden veranstaltet am kommenden Samstag im Gasthaus „Zur deutschen Eiche" einen Volksgemeinschaftsabend, der allen Volksgenossen einen Einblick in das Leben und Wollen Der HI. geben soll. Zu dem Abend sind alle Volksgenossen ein- geladen. Der Eintritt ist frei. Beginn 20.30 Uhr.
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nen Jähre eine gute Entwicklung au verzeichnen hatte. Dereinsführer Johs. Leun IX. wurde erneut in feinem Amt bestätigt. Zum stellvertretenden Vereinsführer ernannte er Wilhelm Schmidt UL, zum Rechner Julius Ruckelsh aus, zum Schrift- ührer Wilhelm Jung. Dem Rechner Ludwig Velten, der dieses Amt 17 Jahre lang innehatte, wurde herzlicher Dank gesagt. Für den ersten Ostereiertag sieht der Verein einen Konzertabend vor. Zum Schluß wurde dem Dereinsführer eine besondere Ehrung für seine langjährige Arbeit im Dienste des Vereins zuteil. Auch die Kreisführung des Sängerbundes übermittelte ihm Glückwünsche.
8. Lang-Göns, 24. Febr. Trotz des noch winterlichen Wetters sind die hiesigen Kartof- e l z ü ch t e r damit beschäftigt, das Saatgut für 1937 zu sortieren und in die Säcke zu füllen. Zahlreiche Fuhren geben bereits in die nähere und weitere Umgebung. Auch der Versand mit der Bahn wird bald einsetzen. Die Nachfrage ist äußerst rege. — Bei der Geldsammlung für den Volksbund für das Deutschtum im Ausland (VDA.) wurde von den Schülern der Oberklasse die schöne Summe von 46,60 Mark zusammengebracht.
y Watzenborn-Steinberg, 22. Febr. Der Männergesangverein „Jugend-- freund" veranstaltete im Vereinslokal „Zur Krone" sein Wintervergnügen. Gleichzeitig konnte der Verein auf sein 49jähriges Bestehen zurückblicken. Musik der Kapelle Schleuse leitete den Abend ein. Der stellv. Vereinsführer K. Schneid- müller gab der Hoffnung Ausdruck, daß sich auch im kommenden Jahre die Sanger eifrig in den Dienst des deutschen Liedes stellen werden. Der Chor unter Leitung des Ehormeisters Albert Schleuse (Steinbach) verschönte den Abend mit mehreren gut vorgetragenen Chören und Volksliedern, die reichen Beifall fanden. Im weiteren Verlaufe gelangte ein heiteres Volksstück zur Aufführung.
nsf. G r o ß e n - B u s e ck, 25. Febr. Eine H o rst- Wessel-Feier führte unsere Frauenschaft zusammen. Die Leiterin sprach zunächst von den Gefallenen des Weltkrieges und von den Opfern der Bewegung. Dann schilderte sie das Leben Horst Wessels und las einige Artikel vor, die von seiner Tat und von seinem bitteren Sterben berichteten. Gemeinsamer Gesang beschloß den Teil des Abends. — Dann ergriff die Führerin der Ortsbäuerinnen das Wort zu längeren Ausführungen über die Gartenarbeit im Februar. Die Frauen folgten den sachverständigen Ratschlägen mit großer Aufmerksamkeit. — Kommenden Sonntag wird die Frauenschaft für 10 0 SA. -Männer Eintopf kochen. Die Männer treffen um 13 Uhr nach einem Marsch hier ein.
Z Lollar, 25. Febr. Der Bezirksverein Lollar des NSLB. hielt in der Gastwirtschaft von Petrasch dahier seine Monatsversammlung ab. Bezirksobmann Emmel (Staufenberg) schilderte den Aufbau des Gaues Hessen-Nassau. Anschließend tagte die Arbeitsgemeinschaft „Volksschule". Lehrer Schädel (Treis) besprach den „Entwurf eines Erziehungs- und Bildungsplanes der völkischen Landschule" von Bühnemann. Der Bezirksobmann machte dann noch einige Mitteilungen.
= Da ub ringen, 26. Febr. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr hielt bei Gastwirt Schäfer ihre Jahresschlußversammlung ab. Oberbrandmeister Braun erstattete den Jahresbericht. Rechner Alb ach gab den Kassenbericht bekannt. Verschiedene Vorstandsmitglieder schieden aus der Leitung der Wehr aus. Zum Abschluß der Versammlung hielt der Oberbrandmeister einen Vortrag über die Verpflichtungen und den Dienst der Feuerwehr. An die Versammlung schloß sich ein unterhaltsamer Familienabend an.
A Odenhausen, 22. Febr. Bei der G e - meindeholzversteigerung wurden hohe Preise erzielt. Es kosteten je zwei Raummeter: Buchenscheite 18 bis 19,80 Mark, Buchenknüppel 16 bis 18, Buchenstöcke 16 Mark; Reiser kosteten durchschnittlich 3 bis 4 Mk. je Raummeter. Bei der Rabenauschen Versteigerung lagen die Preise etwas höher. Buchenscheitholz kostete je zwei Raummeter 32 bis 35 Mark, Buchenknüppel 24 bis 30 Mark.
Schwerer Unfall eines Gießener Schauspielers.
In der Moltkestraße ereignete sich gestern nachmittag ein schwerer Unfall. Der Schauspieler am hiesigen Stadttheater Peter Schorn, der auf einem Ausritt unterwegs war, kam mit dem Pferd schwer zu Fall. Das Pferd scheute vor einem Kinderwagen, der Reiter stürzte hart und sehr unglücklich auf das Straßenpflaster. Der bedauernswerte Mann erlitt einen Schädelbasisbruch und blieb bewußtlos liegen. Die Sanitätskolonne vom Deutschen Roten Kreuz brachte den Verunglückten sofort in die Chirurgische Klinik, wo er nach einer unruhigen Nacht heute früh noch immer bewußtlos schwer verletzt darniederliegt. Der Unfall ist um so tragischer, als der Schauspieler erst vor kurzem geheiratet hat.
Zrauenschast Gießen-Süd.
Der Ortsgruppenabend der Frauenschaft und des Frauenwerks Gießen-Süd vereinte alle Mitglieder im Studentenheim. Nach kurzer Begrüßung durch die Leiterin, Frau Schön, erlebten die Anwesenden die tiefe und schöne Freude, Bachs a-woII-Kon- zert durch Frau Luley (Klavier) und Pg. Rein (Violine) meisterhaft vorgetragen zu hören.
In einem längeren Vortrag entwickelte dann Frau Annemarie S ch l i e p h a k e die Bestrebungen unserer Zeit, Unechtes, falschen Schein und Geschmacklosigkeiten in Kleidung und im Schmuck zu vermeiden und auch unsere ganze häusliche Umgebung einfach und zweckmäßig zu gestalten. Der Unterstützung des guten, echten und volkstümlichen Handwerks wurde ein warmes Wort gesprochen.
seine 27jährige Tätigkeit als Vereinsführer vom Bundesführer Reinhard das Bild des Führers. 2)et Redner wünschte dem Verein weiterhin gutes Bestehen und forderte die noch außenstehenden alten Soldaten auf, beizutreten. Kameradschaftsführer ß i n f m a n n nahm dann seinerseits die Ehrung der Mitglieder vor, die über 40 Jahre dem Reichs» kriegerbund angehören. Es sind dies die Kameradent Wilh. Jost, Ldw. Görnert V., Ludw. Gör» n e r t VI., Johs Gräf und Johs. H e r z b e r a e v- Auch sie erhielten ein Bild des Führers mit Widmung des Führers des Reichskriegerbundes. Wesi, terhin erhielten die Ehrennadel für 25jährige Mit» gliedfchaft: Ludw. Görnert XII., Ludw. (9 ört n e r t XIV., Hch. S chepp, Wilh. Heßler IL und Johs. Röder II. Dann trug Kam. Reuter einige Gedichte aus feinen eigenen Werken vok Nun kam auch der Humor des Frontsoldaten zum Durchbruch, der zu jedem echten Soldatentreffen gehört. Um 24 Uhr wurde der schöne Abend, der vom Gesangverein durch den Vortrag zweier Chöre verschönt war, in üblicher Weise geschlossen.
<> Saasen, 26. Febr. Gestern fand im Saale „Zum goldenen Löwen" die einzige diesjährige Holzoer ft eigerung der Revierförste- rei Saasen statt, zu der sich zahlreiche Käufer ein- gefunben hatten. Es wurden ziemlich hohe Preise erzielt: Buchenscheitholz 20 bis 25 Mark, Buchenknüppel 16 Mark, Eichenknüppel 9 Mark, Eichenrundholz 14 Mark, Buchen- und Eichenreisig bis zu 4 Mark je zwei Raummeter.
< B o 11 n b a ch, 26. Febr. Die hiesige Einwohnerin Frau Elisabeth Wagner konnte in geistiger und körperlicher Frische ihren 81. Geburtstag feiern. Die hochbetagte Frau vermag sich noch durch manche Hausarbeit nützlich zu machen.
—/— Lich, 24. Febr. Hier starb im 82. Lebensjahr die Witwe des einstigen Fürstlichen Hofgärtners Junker, Frau Ernestine Hermine Thusnelda Junker. Sie wirkte viele Jahre als Erzieherin in London und Düsseldorf. Im Jahre 1905 eröffnete sie in unserer Stadt eine höhere Privatschule für Mädchen, der sie bis zu der Auflösung im Jahre 1925 als Leiterin Vorstand. In welchem Maß sie cs dank ihrer besonderen erzieherischen Begabung verstanden hat, das Vertrauen ihrer vielen Schülerinnen zu erwerben, war bei der Feier ihres 80. Geburtstages zum Ausdruck gekommen (der Gießener Anzeiger hat damals darüber berichtet/. Heber 40 Jahre hat die Entschlafene als Helferin im Kinbergottesbienst in Düsseldorf und hier im größten Segen gewirkt. Seit vielen Jahren war sie die verdienstvolle Leiterin der Evangel. Frauenhilfe 1. Auch als Vorstandsmitglied des Alicefrauen- vereins Lich hat sie dem Roten Kreuz wertvolle Dienste geleistet und ist sowohl nach Lebensalter, als auch nach Vereinsjahren lange Jahre das älteste Mitglied des Alicefrauenvereins Lich gewesen. Bis in die letzten Tage durfte sich die Heimgegangene einer großen geistigen Frische erfreuen. Von der großen Verehrung, deren sich Frau Junker in weiten Kreisen erfreute, legte die Beisetzung Zeugnis ab. Unter Vorantritt der Evangel. Frauenhilfe 1 und 4 Gruppen der Kinderkirche folgte ein großer Trauerzug dem Sarg. Nach Eröffnung der Trauerfeier durch einen Chor der Kinder entwarf der Geistliche noch einmal auf Grund des von der Ver
den war, eine Karte an die Ausschreibungsbehörde gerichtet und darin mitgeteilt, daß er die Arbeiten nicht ausführen könne. Diese Karte hatte er aber mit dem Namen des Konkurrenten unterschrieben, der die Arbeiten ausführen sollte. Er wollte durch diese Manipulation erreichen, daß ihm die Ausführung der Arbeit übertragen würde. Das Schöffengericht verurteilte ihn wegen dieser Tat, unter Berücksichtigung dessen, daß er bisher nicht vorbestraft war und daß er durch seine Handlungsweise keinen Vorteil erlangt hatte, zu einer Gefängnisstr a f e von zwei Wochen und den Kosten des Verfahrens.
Sodann hatte sich das Gericht mit den Angeklagten R.E., H. Sch., H.H., W.H., J.S. und L. H., sämtlich aus Bleichenbach, zu befassen. Gegen sie war Anklage wegen Diebstahls und Hehlerei erhoben worden. Der Angeklagte R. E. hatte am 27. November 1936 unbefugterweise den Wagen eines Metzgermeisters weggefahren und aus dem Wagen einen Sack mit Fleisch genommen, das in die Scheuer des Angeklagten H. H. gebracht und teilweise am nächsten Tage von den Angeklagten, mit Ausnahme des H. H., verspeist wurde. Dem Angeklagten H. konnte eine strafbare Handlung nicht nachgewiesen werden; er mußte daher mangels Beweises freigesprochen werden. Die Angeklagten E. und Sch. wurden an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von einer Woche zu je 20 Mark Geldstrafe verurteilt. Die Angeklagten H. und S. erhielten an Stelle einer Gefängnisstrafe von drei Tagen eine Geldstrafe von zehn Mark. Die Kosten des Verfahrens wurde den Angeklagten auferlegt, soweit Freispruch erfolgte, hat die Staatskasse die Kosten zu tragen.
liche Beispiele von Häßlichem und Schönem unterstrich sie ihre Ausführungen.
Der Abend war außerordentlich gut besucht; die Vergrößerung der Ortsgruppe Süd durch 225 neue Mitglieder im Deutschen Frauenwerk zeigt, wie erfreulich rege das Verständnis für die Aufgaben der Frau bei der Aufbauarbeit ist.
Nach kurzen geschäftlichen Mitteilungen wurde der Abend mit Gesang geschlossen.
30. Hauptversammlung des Hausbesitzervereins Gießen.
Jrn Hotel „Prinz Karl" hielt der Hausbesitzerverein Gießen seine 30. Hauptversammlung ab. Im Mittelpunkt des Abends stand der von Vereinsführer La unspach verfaßte und von Architekt Philipp Nicolaus vorgetragene Jahresbericht. Bemerkenswert daraus war die eingangs erwähnte Feststellung der regen Tätigkeit im Baugewerbe und des Damit eingetretenen fühlbaren Mangels an gelernten Arbeitskräften sowie die schon im Bericht des Vorjahres hervorgehobene Übersetzung des Marktes an größeren Wohnungen. Weiterhin wurde betont, daß Der Bedarf an Kleinftwohnungen zu keinem Stillstand gekommen ist und daß diese Frage auch für die Zukunft der Lösung harrt. Der Bericht ging Dann auf Die von Der Regierung, aus der Erkenntnis heraus, daß Der Bedarf an großen Wohnungen gedeckt ist, getroffenen Anordnungen ein, nach denen Wohnhäuser mit über 12 500 Mark Baukosten nicht mehr ohne nachgesuchte Erlaubnis gebaut werden Dürfen. Dabei wurde betont, daß Der Bau solcher Wohnhäuser nicht Der im Sinne Des Vierjahresplanes erstrebten sparsamen Wirtschaftsführung entsprechen würbe.
Ein längerer Abschnitt Des Jahresberichtes war vielen einschneidenden Bestimmungen in der Gesetzgebung gewidmet. Es wurde zunächst über die Verlängerung der Gewährung von Reichszuschüssen für Instandhaltungen berichtet, ferner von Der Entscheidung der Regierung in Der Sache Des Einspruchs gegen die Erhöhung Der Kanalgebühren in Der Stadt Gießen Kenntnis gegeben. Es wurde berichtet über die Reichszuschüsse für den Umbau von Großwohnungen in Kleinwohnungen, über Reichsbürgschaften für Kleinwohnungen und über ein neues Gesetz, die Grundsteuer des älteren Neuhausbesitzes betreffend. Man hörte ferner von Der Verschärfung Des Reichsmieten- und Mieterschutzgesetzes, wobei betont wurde, daß Mietsteigerungen nur bei tatsächlicher Berechtigung vorgenommen werden dürfen. Die Mitglieder wurden durch den Jahresbericht ferner über Die Verordnung hinsichtlich der Zinssenkung für private Hypotheken und über Die Einführung des allgemeinen Urkunden- steuergesetzes vom 1. Juli 1936 und die sich Daraus ergebenden Verpflichtungen aufgeklärt. Nach Erläuterungen über bas neue Wertzuwachssteuergesetz unb bas neue Bürgersteuergesetz sowie nach kurzer Erklärung über Die Neuregelung bei Kündig ungen Der Aufwertungshypotheken fanb Dieser Teil Des Jahresberichtes feinen Abschluß.
Der Jahresbericht manbte sich Dann Den Ver- banDsangelegenheiten zu, in Denen Der Dereinsführer über seine Teilnahme an Dem Verbanbstag Des Zentralverbanbes unb Des Rhein-Main-Ver- banbes sowie über Arbeitstagungen unb Führerratssitzungen berichtete. Schließlich würbe über die rege Vereinstätigkeit unb über bie erfolgreiche Arbeit Der G e s ch ä f t s st e l l e berichtet, bie nicht nur von Mitgliebern, sonbern auch von zahlreichen Wohnungssuchenben gern in Anspruch genommen würbe. In Derbinbung mit Dem Mieterverein würbe mancher Streit zwischen Mietern unb Vermietern in Güte beigelegt unb viele unnötige Prozeßkosten vermieben. Damit würbe auch ber Gebanke ber Volksgemeinschaft bei beiben Vereinen gepflegt. Für Das WHW. würbe roieber ein größerer Betrag an ben Zentralverbanb abgeführt. Zum Schluß würbe im Jahresbericht Die Erwartung ausgesprochen, daß Die Zeiten gegenseitiger
unb Männer teil. Die Hausübung, die am letzten Abenb ftattfanb, sollte zeigen, wieweit bie Schu. lungsteilnehmer in ber Lage finb, bie ihnen anoer» trauten Häuser unb beren Einwohner im Ernst, falle zu schützen. Ortsgruppenführer Dr. Haas, Atten-Bufeck, erläuterte zunächst Sinn unb Zweck berartiger Hausübungen unb wies babei noch ein- mal auf bie wichtigsten Probleme bes Luftschutzes hin. Im Sommer soll eine größere Hebung burch- aeführt werben, an ber alle Bewohner eines Häuserblocks beteiligt sinb.
§ Queckborn, 22. Febr. Gestern abend feierte im Saale von Görnert die hiesige Krieger« kameradschaft ihr 60jähriges Beste, h e n. Die ganze Gemeinde nahm regen Anteil. Die Feier war des Gefallenengedenktags wegen sehr ein« fach und schlicht gehalten. Dereinsführer Link, mann begrüßte die Erschienenen, besonders Den Vezirksführer, Lehrer Roth (Grünberg), sowie den Redner des Abends, Kamerad Reuter (Dornholz. Hausen). Kamerad Reuter hielt dann einen Dor- trag über bie Kämpfe an Der Westfront unD über feine EinDrücke bei einem Besuch ber Schlachtfelber Des Weltkrieges an ber Westfront. Bezirksführer Roth überbrachte hieraus bem Verein bie Glückwünsche bes Reichskriegerbunbes. KameraDschafts. sichrer Link mann erhielt als Auszeichnung für
Jtz wenig Soße ? 3U öünne Soße ? Ju helle Soße ? ßu schwache Soße ?
Wie man solche Soßen streckt, bmbet, bräunt, verbessert? So: 1 Knorr Bratensoßwürfel fein zerdrücken (also niemals in die vorhandene Soße bröckeln), mit Wasser glattrühren, einige Minuten vor dem Anrichten zum Fleisch gießen, dann mit durchkochen. Fertig! Hauptsache dabei:
Bratensoße
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