Oie hauswirtschastliche Lehre
Frau Marie Fink, geb. Wagner
arz
526 D
4.85
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Frau
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Gießen, den 26. Januar 1937.
Die Beisetzung fand in aller Stille statt.
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August Fink und Frau, geb. Trautmann Karl Möser und Frau, geb. Fink Dr. Fritz Neiß und Frau, geb. Fink Marianne Möser
Ich warne hiermit jedermann meiner
Gestern entschlief nach langer Krankheit kurz vor Vollendung ihres 88. Lebensjahres unsere liebe und gute Mutter, Schwiegermutter, Groh- mutter. Schwester, Schwägerin und Tante
In tiefster Trauer: Friedrich Wilhelm Kraus Agnes Wagner, geb. Bonhard Elisabeth Wagner.
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Herzlichen Dank sagen wir auf diesem Wege allen denen, die unserem teuren Entschlafenen ihre Liebe durch Wort und Tat bewiesen haben. Insbesondere danken wir dem Evgl. Kirchenchor Beuern für die erwiesene Ehrung.
Kath Walther, geb. Schwalb Lehrer L. Jung und Familie Lehrer W. Walther und Frau
Großen-Buseck, Nieder-Wöllstadt, den 24. Januar 1937, ____________________________________________________________________________518 D
tritt, „schreien die armen Seelen". Darum soll man Brotkrumen sammeln, damit sie noch Verwendung als Tierfutter finden. Ganz schlimm aber ist es, wenn ein Mensch Brot verschwendet oder verderben läßt; dann „geht der Segen vom Hause".
In Tirol erzählt man sich das Märchen von der Frau Hütt oder Frau Hitt: Diese Königin des Landes der Bergriesen befahl einem Diener, mit weichem Weizenbrot das Gesicht und die Hände ihres Söhnleins abzuputzen, der beim Spiel in den Schmutz gefallen war. Daraufhin vernichtete ein Gewitter die Aecker, die die Gebirge um Innsbruck damals bis zu den Spitzen und Graten hinauf bedeckt haben sollen, so daß heute dort oben nur Steinrücken und Schneefelder aufzufinden sind. Noch jetzt sagt man dortzulande zu den Kindern: „Spart eure Brosamen für die Armen, damit es euch nicht geht wie der Frau Hütt". Und ist dies andere Sprichwort nicht ein schönes Zeugnis deutschen Gemein-
Der hauswirtschaftliche Beruf kann in zweijähriger Lehre an der Arbeitsstätte der Frau, im Haushalt, erlernt werden. Diese anerkannte häusliche Lehre besteht schon seit dem Jahre 1924, sie wird jetzt in einem von der Vertrauensfrau der Abt. Volkswirtschaft-Hauswirtschaft geprüften und anerkannten Lehrhaushalt abgeleistet.
Der Haushaltslehrling tritt zunächst für sechs Wochen zur Probe ein. In dieser Zeit können Lehrfrau und Lehrling sich kennenlernen, und sich beide prüfen, ob sie zueinander passen, und ob sie gewillt sind, zwei Jahre miteinander zu arbeiten. Nur das Mädchen soll bleiben, das wirklich Lust und Liebe zur hauswirtschaftlichen Arbeit und den guten Willen zum Lernen mitbringt.
Bewährt sich das Mädchen in der Probezeit, dann wird der Lehrvertrag abgeschlossen, der alle Fragen über die Lehrzeit, die Pflichten der Lehrfrau und des Lehrlings, die Berufsschulpflicht und die Freizeit regelt. In der Lehrlingsausbildung sind die ersten Wochen und Monate entscheidend. Die Lehrfrau muß in dieser Zeit äußerste Geduld üben und darf keine Mühe scheuen. Immer wieder muß sie zeigen, vorarbeiten, die Arbeit wiederholen, keinen Fehler darf sie durchgehen lassen, keine Nachlässigkeit übersehen. Ist so ein guter Grund geschaffen, sind dem Lehrling Höflichkeit im Benehmen, Wahrhaftigkeit in allen Aeußerungen, Sauberkeit in der Arbeit selbstverständlich geworden, dann ist schon viel erreicht. Die gründliche Weiterbildung in allen leichten und schweren Hausarbeiten, im Kochen, Waschen, Bügeln und Nähen ergibt sich dann mit der Zeit.
Neben dieser berufsmäßigen Ausbildung geht die charakterliche Erziehung, denn der Lehrfrau ist ein junges Menschenkind anvertraut, nicht mehr Kind und noch nicht erwachsen, mit der Aufnahmefähigkeit und der Unruhe der Entwickelungsjahre. Da gilt es, Freude und Verantwortung zu wecken.
AnnaDörr geb. Ebert etwas zu leihen oder zu borgen, da ich für nichts aufkomme.
Heinrich Dörr Versorgungs- Anwärter
Großen -Buseck.
Gießen (Rodheimer Straße 47), Bad-Homburg, Friedrichsdorf (Taunus), den 26. Januar 1937.
Die Beerdigung findet in der Stille statt.-Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.
bewandert in Krankenpflege, mit Kenntnissen i.Haushalt,Koch. u. Nähen, sucht,
gestützt auf^AUte Zeugn.z.^...."^ od. später Stell.
schaftssinnes, das da lautet: „Kern Brot schmeckt besser, als das man mit Armen teilt!"
Wichtiges Bestreben jedes Kulturstaates ist es, einem jeden Landeskinde es zu ermöglichen, „sein Brot zu verdienen". Bevor die soziale Altersversicherung eingeführt wurde, die heute dem Greise sein Stück „tägliches Brot" sichert, war es Ehrensache für einen vermögenden Arbeitgeber, dem Knechte, der lange für ihn geschafft hatte, ein „Gnadenbrot" zu geben, wie er es ja auch für seinen müde gewordenen Wachhund oder sein altgewordenes Pferd tat.
Brot ist auch das Sinnbild des Hauses und der häuslichen Gastlichkeit. S a l z u n d B r o t soll man vor allem Hausrat und Gerät in die neue Wohnung tragen; dann hat man stets genug der edlen Gottesgaben im neuen Heim. Von einem Menschen, der Dinge kann, die schlichten Sinn in Staunen versetzen, meint man: „Er kann mehr als Brot essen". Zu einem Selbstgefälligen sagt man: „Anner- wegen ward ok Brot backt", und von einem Verschwender heißt es in Bayern: „Er backt Schnee im Ofen". Ein guter Rat lautet: „Man muß «icht eher backen, als man Mehl hat". Denn „gut Dmg will Weile haben", und „Es ist ein weiter Weg" — sagte das Roggenkorn — „von der Ackerfurche über die Mühle bis in den Backofen!"
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Am 23. Januar entschlief sanft meine liebe, treusorgende Mutter, unsere gute Tochter und Schwester
Irene Kraus, geb. Wagner
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Tageskalt Slabttyater: 20 flnitoga". - @[OI "bekannte' - [ tos Veilchen vom
Oer Bäcker und sein Brot.
Ein Volksnahrungsmittel im deutschen Sprichwort und Brauchtum.
Von Werner Lenz.
Widerstandsfähigkeit gegen die kleinen Mühen und Willigkeit zur steten Arbeitsbereitschaft vorzuleben, den Sinn für das Gesunde, das Echte und Ungekünstelte zu stärken, vor allem aber die Erkenntnis zu geben, wie wertvoll für unser Volk ein gesundes Familienleben ist.
Im ersten Lehrjahr soll alles gelehrt werden, das zweite Jahr bringt durch Wiederholung und Hebung die erwünschte Sicherheit und Selbständigkeit in der Arbeit. Der Lehrling wird nach einem bestimmten Plan ausgebildet und zur Prüfung vorbereitet. Durch diese Abschlußprüfung wird das Mädchen „geprüfte Hausgehilfin".
Meldungen von Lehrfrauen nimmt das Arbeitsamt entgegen. Auskunft über die Lehre erteilt, außer dem Berufsamt, die Abt. Volkswirtschaft- Hauswirtschaft im Deutschen Frauenwerk, besonders auf dem Lande. F-K.
Oberhefsen.
Geflügelschau in Allendorf a. b. Lumda.
00 Allendorf a. d. Lda., 25. Jan. Am vergangenen Wochenende hielt der hiesige Geflügelzuchtverein im Saale von Horn bei sehr starker Beteiligung seiner Mitglieder eine schöne, in Organisation und Leistung vorzüglich gelungene örtliche G e f l ü g e l s ch a u ab, der von der Einwohnerschaft reges Interesse entgegengebracht wurde. Auch die hiesige Stadtverwaltung hatte ihr Interesse an der guten Sache bekundet und dem Verein einen namhaften Geldbetrag überwiesen. Preisrichter S ö d l e r (Burg-Gemünden) nahm am Samstag die Bewertung der in etwa 100 Nummern ausgestellten Tiere vor. Das Ergebnis war folgendes: (Es bedeutet g = gut, sg = sehr gut, EPr. = Ehrenpreis.)
Hühner. Rhodeländer: Ludwig Niebergall, Allendorf a.d. Lda., 1 g, 1 sg; Wilhelm Nachtigall,
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Und nun — es so zugetragen — Kindheitserinnerun sie gleichzeitig, wei Echneebälle sorml I' diesmal, an die E ren von der Uebei jl! zu überzeugen, bü Qi ihre wohlgebildete i< es ergab sich, das |] der Stadt sich zwi eine regelrechte S geig unb flergnii Kämpfern burd), j wd Gepfefferten fid
Der Chronist abe Äe sich über diese diesen köstlichen fin des Winters
V. A. Das Bedürfnis, Feldfrüchte anzubauen und zu ernten, führte den nordischen Menschen bereits vor unzählbaren Jahrtausenden zur Seßhaft- machnng. Die Verwertung der Getreidefrüchte, zu deren ältesten die Gerste gehört, geschah so, daß man sie zwischen Flachsteinen flüchtig enthülste und grob zermahlte. Das sehr kleiehaltige Mehl wurde gekocht. Dieser „U r b r e i" ist erster Vorläufer des Brotes gewesen. Ließ man nämlich die Masse solange auf dem Feuer stehen, bis sie geröstet, hart und haltbar wurde, so eignete sich die Speise besonders gut zur Mitnahme auf weitere Wege, ebenfalls zur Vorratsspeise im Hause. Dieser festgedörrte Mehlbrei ließ sich „brechen", und wirklich hängt das Wort „Brot" mit diesem Begriffe eng zusammen.
Das zeigen uns verschiedene Sprachvergleiche aus der Zeit unserer Ahnen; die Ausdrücke für „brechen" und „Brot" lauten auf althochdeutsch „priozan" und „prot", auf alt-angelsächsisch „breotan" und „bread". Auf altsächsisch heißt Brot „brod", auf altfriesisch „brad"; altnordisch „briota" wiederum heißt „brechen". Jedenfalls war Brot schon sehr frühzeitig Hauptnahrung in nordischen Ländern.
Die hervorragende wirtschaftliche Bedeutung dieses Nahrungsmittels brachte es einerseits mit sich, daß in ländlichen Gegenden heute noch die Brotbereitung, wie schon in Urzeiten, von der Hausfrau versehen wird, anderseits in den ersten sich gründenden Städten der Bedarf nach einem Bäckergewerbe unabweislich wurde. Die ehrsame Bäckerzunft hat auch stets zu den wichtigsten Gliedern und angesehensten Organisationen der städtischen Gemeinschaft gehört. Man wird in mancher Stadt, die ihre Ueberüeferungen in Ehren hielt, heute noch eine „Bäckergasse", „Brotüänkengasse" oder „Pfistergasse" finden; letztere Bezeichnung kommt in Süddeutschland vor und schreibt sich vom lateinischen Worte „pistor" für „Bäcker" her. Die Z u n f t f a h n e der Bäcker enthält zwei Löwen, die eine Brezel in der einen, aber ein Schwert in der anderen Pranke tragen. Dieses Wappen wurdp ihnen verliehen, weil sie „wachsam und löwenmutig" bei einer Belagerung der damaligen Reichshauptstadt Wien durch die Türken wesentlich zur Abwehr der Ungläubigen beigetragen haben.
Der Begriff des „täglichen Brotes" umfaßt alle notwendigen Bedürfnisse des Menschen; aber der unersetzlichste Nahrungsstoff ist und bleibt doch für unsere nordische Heimat das Brot selbst. Es ist also ganz erklärlich, daß sich um dieses Erzeugnis und zugleich um seinen Hersteller Sprichwort und Brauchtum in reicher Fülle ranken, ja daß selbst im Märchen — dem unbewußten Künder uralter Mythen — und in der neuzeitlichen Dichtung dieser Lebensspender einen wichtigen und würdigen Platz einnimmt. Wir sagen von einem unentbehrlichen Dinge, wir haben es „so nötig wie's liebe Brot". Die Bezeichnung „lieb" ist bezeichnend für germanische Denkweise und Dankbarkeit; man muß das lieben, aus dem man Kraft empfängt.
Als gilt deshalb als schwere Sünde, Brot mutwillig zu verderben oder unziemlich zu verwenden. Man sagt mancherorts, wenn man auf Brotkrumen
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Vertreter des Gerichtsvollziehers Bittorf in Gießen, Steinstraße 42,
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Allendorf a.d.Lda., 1 g, 1 Jg und EPr.; Christoph Ranft, Allendorf a.d. Lda., 1 sg, 1 sg3 und EPr.; Emil Manns, Allendorf a.d.Lda., 1 g. Rhemlan- der: Heinrich Reinhard V., Allendorf a. d. Lda. 2 q, 1 fg und EPr. Italiener, rebhuhnfarbig: Ludwig Krieb, Allendorf a. d. Lda., 2 g, 1 sg, 2 sgl und EPr.; Heinrich Krug, Allendorf a.d. Lda., 2 g, 1 sq. Italiener, silberhalsig: Wilhelm Lotz III., Allendorf a.d. Lda., 1 g2, 3 fg, 2 sgl; Ferdinand Horn, Allendorf a.d. Lda.: 1 g, 1 fg und EPr. Italiener, schwarz: Karl Reinhardt, Allendorf an der Lumda, 1 g, 1 fg und EPr.; Heinrich Ranft, Allendorf a. d. Lda., 4 g, 1 sg 2. Italiener gestreift: Christoph Ranft, Allendorf a. d. Lda., 3 sg, 2 sg 1 und EPr. Amerikaner Leghorn: Wilhelm Haberkorn, Winnen, 1 g, 1 sg, EPr., 1 sg 1, 1 sg 2, 1 sg 3. Hamburger Silberlack: Johannes Zimmer, Allertshausen, 3 g, 1 sg 1- Bantam, schwarz, Zwerg: Ludwig Krieb, Allendorf a. d. Lda., 1 g, 1 sg.
Tauben. Elster Kröpfer, schwarz: Karl Römer, Allendorf a. d. Lda., 1 sg, EPr. Steiger, rot: Derselbe 1 sg. Brieftauben, blau: Christian Käs, Allendorf a.d. Lda., 1 sg; Karl Römer, Allendorf an der Lumda, 1 g. Reisebrieftauben: Christian Käs, Allendorf a. d. Lda., 1 g.
Landkreis Gießen
+ Grünberg, 25. Jan. Am Sonntagabend gab der hiesige Männerchor ein Konzert in der Turnhalle. Die Dortragsfolge brachte im ersten Teile Chöre von Carl Maria von Weber, im zweiten Teil solche von Franz Schubert. Die Chöre wurden durchweg gut vorgetragen und legten Zeugnis ab von der fleißigen und erfolgreichen Arbeit des Chormeisters Fritz Leib (Gießen).
ch Ettingshausen, 24. Jan. Dieser Tage v e r ft a r b hier im Alter von 65 Jahren der Wagnermeister Philipp Keill Mit ihm verlor die hiesige Kriegerkameradschaft einen treuen Kameraden. Wagner war Kriegsteilnehmer von 1915/1918. Ein großer Teil der Bevölkerung gab ihm das letzte Geleit. Die Kriegerkameradschaft erwies dem Verstorbenen alle militärischen Ehren.
* Lang-Göns, 24. Jan. Das W i n t e r v e r« g n ü g e n des hiesigen Turnvereins am Samstagabend in der Turnhalle war auch in die- fern Jahre wiederum sehr gut besucht. Vereins- führer Müller hielt einleitend eine kurze An- spräche, in der er auf den Zweck des Abends hinwies und die Besucher aufforderte, sich in die Reihen der aktiven Turner und Sportler zu stellen. Nachdem der Dietwart noch eine kurze Feierstunde gehalten hatte, wurde mit den turnerischen Vorführungen begonnen, bei denen sich die Riege der Turnerinnen unter der Leitung von Willi D e r n besonders hervortat. Die Mädchen zeigten Fahnenschwingen, Freiübungen, Volkstänze, Turnen an der Schwebekante, Keulenübungen und zum Schluß noch einen prächtigen Tanz in bunten Trachten. Die Turner traten mit Hebungen am Barren und mit Hebungen der Körperschule auf den Plan. Im weiteren Verlaufe des Abends wurden die Sieger des Jahres 1936 geehrt. Die Ehrung nahm Oberturnwart Wilhelm Lang vor, der den einzelnen Turnern die Preise überreichte. Karl Rudolph gab einen Heberblick über die schönen Erfolge der Handballmannschaften und rief außerdem in lustigen mundartlichen Reimen einige Begebenheiten aus dem Dereinsleben des letzten Jahres in die Erinnerung zurück. Die Pausen füllte die Kapelle Theodor Philipp mit guter Musik aus.
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