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lauonls erteilt: öariapp uuu

,, ^Zacholber, mit Ausnahme der!

Schlangenmoos,

Kunst und Wissenschaft.

der Aufbauarbeit der evangelischen Kirche stehen, sondern auch gleichzeitig als schöpferische Trager deutschen Kulturwillens am Werke sind. Die Form der Veranstaltung unterscheidet sich von früheren Verbuchen ähnlicher Art insofern, als den führen­den Komponisten nach Möglichkeit ein eigener Abend eingeräumt wurde, auf dem sie m breiterem Ausmaß ihren Willen und Weg zeigen können. Das Programm weist eine Fülle von Namen zeit­genössischer Tonschöpfer auf. Für die Durchführung sind neben einer Anzahl führender Berliner Chore der Leipziger Thomanerchor, der Dresdener Kreuz­chor der Bremer und der Magdeburger Domchor verpflichtet. In besonderen Veranstaltungen wer­den Fragen der Orgelbewegung, des neuen Kirchen­liedes, der neuen Kirchenlieddichtungen und neuere Bestrebungen auf dem Gebiete der Posaunenarbeit besprochen und praktisch vorgeführt. Die Kornp^ nisten deren Werke aufgeführt werden, werden sich mit namhaften Dichtern zu einer. Arbeitsgemetn- chaft zusammenfinden. Endlich wird der Kunst­dienst eine A u s st e l l u n g veranstalten, die Bil­der von den neuen Wegen vermittelt, die aus drin Gebiete des Buchdrucks, der Graphik, des Noten­drucks usw. in Verbindung mit der Kirchenmusik beschritten wurden.

Ausreiselager

des Deutschen Akademischen Austauschdienstes.

Unser Bild zeigt einen der Hauptteile der Stif- ....... v c-..... Schotten

Keinerlei Bedenken von feiten des Naturschutzes bestehen gegen das Sammeln von Unkräutern, wie Wurzeln und Blättern der Brennessel, Rittersporn, Klatschmohn, Kamillen und weiße Taubnesselbluten, Huflattich, Spitzwegerichblätter, Feldstiefmutterchen und Ackerschachtelhalmkraut. Ganz allgemein muh aber das Sammeln der Heilpflanzen möglichst scho­nend vorgenommen werden.

breitung englischer Laienbühnenkunst gedient son­dern sich darüber hinaus ein bleibendes Verdienst um die geistige und menschliche Begegnung Englands und Deutschlands erworben. E r

Zeitschriften.

Die von Dr. Alexander Koch herausgegebene KunstzeitschriftI n n e n - D e k o r a t i o n" be- schäftigt sich in ihrem Augustheft vor allem in an­schaulichem Bildbericht mit neuen Arbeiten des Wiener Architekten Walter Loos. Dieser hat in sei­nemHaus eines Komponisten" sowie in verschie­denen Umbauten vorhandener Wohnräume beson­ders ansprechende Aufgaben behandelt, deren Lö­sungen vielfache Anregung bieten. Dasselbe gilt von den Räumen des ungarischen Architekten Georg Bonta. Besonderes Interesse wird sich ferner dem geschickt kombinierten Wohn- und Speisezimmer von W. H. Russell (London) auf der Pariser Weltaus­stellung zuwenden. Ein wichtiges Einzelobjekt der Wohnung ist berührt in den Abbildungen neuer Zimmer- und Küchenöfen, Erzeugnisse der Burger Eisenwerke nach Entwürfen von Prof. Breuhau-- Schließlich zeigt das Heft Aufnahmen der Kapelle Mater Misericordiae". welche der Mailänder Ar­chitekt Agnoldomenico Pica für die Kirche Sa.

I Maria del Sussragio geschaffen hat.

Aus der Stadt Gießen.

Kastanien, Kastanien!

Wieder wird es Herbst. Wieder ziehen am Him­mel tief die grauen Wolken Don den Bäumen flattert das erste fahle Laub zur Erde und sam­melt sich in den Rinnsteinen, an Zäunen und Mauern. Heulend jagt der Sturm durch die Kro­nen der Bäume. Draußen auf den Feldern steigen hoch im Winde die Drachen. Der Herbst schickt sich an, seinen Einzug zu halten.

Geht man jetzt durch die Straßen, deren Steige mit unserem schönen Laubbaum, der Kastanie, ge­giert sind so entdeckt man in dem noch grünen Laub kleine, braune Punkte. Vorwitzig lugt die Kastanie durch den kleinen Spalt der Schale die sie gesprengt hat. Rüttelt noch ein wenig der Wmd am Baum, so prasselt es auf die Straße, und vor uns liegen glänzend braun diese hübschen, locken­den, braunen Kugeln. Und wer von uns kann der Versuchung widerstehen, sich zu bücken die Kastanie aufzunehmen, sie liebevoll zu betrachten und sie dann in der Hosentasche verschwinden zu lassen? Tagelang wird sie mit herumgeführt. Zwischen Schlüsseln, Taschenmesser und Geld fristet ste em betoeibenes Dasein, doch stets erfüllt st- den Be- sitzer mit einer harmlosen kleinen Freude. Ist sie dann zusammengeschrumpft, glanzlos und unan­sehnlich geworden, so fliegt sie im hohen Bogen m das Feuer. Ein Knall war alles, was. von ihr

Die Weber-pröscher-Sttfiung für Schotten

Ein Denkmal vorbildlichen Gemeinschaftssinns.

übrig blieb.

Die Buben aber, auf die die Kastanie im Herbst einen unbeschreiblichen Reiz ausübt, sind nicht da­mit zufrieden, was ihnen der Baum freiwillig gibt. Mit Knüppeln, mit Steinen, Stangen, allen mög­lichen Werkzeugen, die ihnen zur Verfügung stehen, rücken sie dem armen Kastanienbaum zu Leibe. Mit dem dazugehörigen Lärm geht es in den Kampf. In großen Büschen flattern die langfingrigen Blatter zur Erde, und hin und wieder ein gut gelungener Wurf, bei dem gleich mehrere Kastanien ihr Leben lassen müssen, mit besonders lautem und stürmi­schem Gejohle begrüßt. Einwände und Proteste der umliegenden Einwohnerschaft stoßen auf Granit. Was nützen Warnungen, was nützt schon ein tat­kräftigerDenkzeittel"? Die Jagd geht weiter, der Lärm verstummt nicht, ja, er verdoppelt sich. Das war schon immer so, und das wird immer bleiben. Schon als Goethe in Weimar weilte, tollten die Jungens zur Kastanienzeit um die Kastanienbäume so daß der alte Geheimrat böse wurde und sich he tiq über das Lärmen der WeimarerLausebengels beschwerte. Damals hat es nichts genutzt, und wie schon gesagt, heute wird das auch nichts nutzen. Die Kästanienzeit gibt es eben nur einmal im Jahre, und der echte Junge muß sie entsprechend

Beeren, Eisenhut oder Sturmhut, Leberblümchen, Sonnentau, Stechpalme, eichenblattnges Winter­grün Sumpfporst und Arnika kommen allerdings in manchen Gegenden noch verhältnismäßig häufig vor und können dort von den höheren Naturschutz­behörden zeitweilig zum Sammeln freigegeben wer­den Gefährdet sind vor allem die em- oder zwei­jährigen Pflanzen. Wenn man davon an einer Stelle alle Exemplare einsammelt, ist diese Pslan- zenart für alle Zeit verschwunden. So ist zum Bei­spiel das Tausendgüldenkraut auf diese Weise in vielen Gegenden ganz ausgerottet oder selten ge­worden. Gefährdet sind ferner auch solche Pslan- zenarten, deren Wurzelhals leicht mit abgerissen wird, wie es bei Odermennig und der bitteren Kreuzblume der Fall ist, ferner Pflanzen, die viele Jahre brauchen, um eine gute Droge zu h?tern- Bei Hauhechel dauert es zwanzig bis dreitzig Jahre, bis die Wurzeln kräftig genug sind, und große Wurmfarn-Rhizome sind mindestens 30 Jahre alt. Es bedarf daher keiner Frage, daß das Sammeln von Heilpflanzen überwacht werden muß, um eine weitere Verarmung unserer Pflanzenwelt zu ver-

Vor ihrer Abreise in 17 Länder hat der Deutsche Akademische Austauschdienst die etwa 200 deutschen Austauschstudierenden des Jahrganges 1937/38 und 100 deutsche Austauschlehrer für Frankreich und England in einem Lager im Neustrelitzer Schloß in der Führerschule des Hochschulmstituts für Leibesübungen zusammengefaßt. Neben fporh lieber Betätigung werden die Teilnehmer durch Vorträge namhafter Persönlichkeiten aus den Mi­nisterien und Aemtern der Partei auf ihre Natio­nal- und kulturpolitischen Pflichten während ihres einjährigen Aufenthaltes im Auslande vorbereitet. Staatssekretär Dr. Zschintsch und SS.-Brigade- führer, General a. D. von Massow erinnerten die Schüler und Lehrer an die mit ihrer Auswahl verbundenen Pflichten einer jederzeit einwandfreien Haltung und Lebensführung. Ihre Aufgabe ver­lange vorurteilslose Einführung in das Wesen des Gastvolkes und Arbeit an der eigenen Ausbildung. Sie setze allerdings die innere Verbundenheit mit den im Auslande lebenden Volksgenossen und mit der Heimat voraus.

An 12 000 Festspielgäste in Bayreuth.

Nach den Fremdenliften weilten während der Bayreuther Feftspielzeit insgesamt 11 600 Festsp.el- gäste in der Stadt. Von diesen Besuchern waren

ausnutzen.

Kastanien eignen sich vorzüglich als Wurfgeschosse für Kriegsspiele, aus Kastanien lassen sich Körbchen schneiden, ober sogar Köpfe daraus schnitzen, die dieStars" für ein Kasperle-Theater geben. In den Notzeiten des Krieges haben die Jungens und Mädels fleißig Kastanien gesammelt und verkauft. 5 RM. gab es für einen Zentner: das war schon ein Geschäft, das sich lohnte. Doch daran denkt heute niemand mehr. Die Kastanie ist nun ein Zei° dien der Freube, die eben ihren Ausdruck echt jungenshaft in Gebrüll und Geschrei findet.^

Vornoiizen.

Tageskatender für Mittwoch.

NSLB., FachschaftKörperliche Erziehung", Ar­beitsgemeinschaft. Mädchenturnen: 16 Ubr Uniner sitäts-Sportplatz (bei sehr ungünstiger Witterung Pestalozzischule). - Ortsgruppe Nord der NSDAP.. 20.30 Uhr,Frankfurter Hof , Appell für sämtliche Politischen Leiter, Amtswalter bzw. Amtswalterm- neen der DAF., NSV., NSKOV. und der NS.- Frauenschaft. sowie der HI. und Führerinnen des BDM. Gloria-Palast (Seltersweg):Der Mann, der Sherlock Holmes war". __,

Macbeth" von « Shalespean >

Aufführung in englischer Sprache durch Lehrer und Schüler derChiswick

Counth School", London.

Eine stattliche Anzahl von Lehrern und Schülern der hiesigen Höheren Lehranstalten und zahlreiche Zuschauer aus andern interessierten Kreisen unserer Stadt hatten sich am Montag, 23. August, im Case Leib versammelt, um einer Ausführung derM a c - b e t h" in englischer Sprache durch die Laienspiel- schar der LondonerChiswick County School" beizuwohnen. .

Die Darstellenden, die das Laienspiel fd)on fett langen Jahren pflegen und auch schon mehrere Gast­spielreisen durch Deutschland gemacht Haben, hatten die Bühne durch ein sinnreiches System einfacher, qrüngetönter Faltenvorhänge ohne weitere Kulissen in einen stimmungsvollen Raum verwandelt Auch sonst hatte man den Grundsatz sparsamster Dekora­tion befolgt, indem etwa in den Hexenszenen oder in der Bankettszene nur wenige andeutende Requi­siten verwandt, oder die immer schwierigen Schlacht- unb Gefechtsszenen nur burch einen kurzen Ein­marsch de?Streitkräfte" verfinnbilblicht mürbem Auch auf Perücken hatte man verachtet: aber die zeitlos gehaltenen, schlicht stilisiert«! Kostüme wa­ren sorgfältig im Hinblick auf gute Farbenwirkung

ßod)fd)ulnacbrid)fen.

Prvf. Dr. Otto Linbe, ber frühere Professor für Pharmakognosie an ber Technischen Hochschule Braunschweig, ist in Braunschweig im 80. Lebens­jahr gestorben. Linbe war aus bem Apothekerstand hervorgegangen. Er hatte sich 1902 habilitiert und war 1904 zum ao. Professor ernannt worden. Prof. Dr. Arno Scheibe, der frühere Ordinarius der Öhren- Nasen- und Kehlkopfkrankheiten an der Universität Erlangen, ist in München im 74. Lebensjahr gestorben. Scheibe ließ sich in München als Spezialarzt nieder, habilitierte sich 1904 tn München, wurde später etatsmäßiger Extraordina­rius in Erlangen, 1923 Ordinarius. 1929 ist der Gelehrte emeritiert. Dr. Rudolf Jürgens, Do- zent für innere Medizin an der Universität Berlin, ist zum nb. ao. Prof, ernannt worden. Jürgens ha­bilitierte sich 1932 in Leipzig. Er hat sich mit den Bluterkrankungen befaßt. 1935 erhielt er einen Lehrauftrag über die Pathologie des Blutes in Berlin.

^S°?"ntrollte sich in dem einfachen Nahmen die große Tragödie des Ehrgeizes und des Machthun- gers mit ungeheurem Schwung, ganz aus das Wort gestellt, - ähnlich, wie sie wohl zur elisabethanischen Seit auf die Zuschauer gewirkt haben mochte. Und das Shakefpearesche Wort, von so stAbarem Spieleifer und jugendlicher Begeisterung beschwingt, verfehlte feinen tiefen Eindruck auch nicht auf die, die vielleicht nicht jeder Wendung des schwierigen Textes zu folgen vermochten.

Es wäre undankbar, aus der großen Zahl der Mitwirkenden, die alle ihr Bestes gaben, einzelne herauszugreifen: aber es wäre ebenso unbillig, nicht wenigstens den Darsteller des Macbeth, Mr. I. W. Smith, zu erwähnen, dessen starke Persönlichkeit und ausgezeichnete Sprechtechnik die Aufführung beherrschte. Besondere Anerkennung gebührt aua) bem Leiter ber gesamten Darbietung, Mr. D. Kit- ch e n (zugleich eindrucksvoller Darsteller des Mac- duff), für seine ausgezeichnete Leistung.

Die englischen Lehrer und Schüler, die Gaste un­serer Stadt waren, dürfen versichert sein, daß Gie­ßen ihnen ein gutes Andenken bewahren wird, -sie haben nicht nur dem unmittelbaren Zweck der Ber-

Am heutigen Mittwoch, 25. August kann ber stell- oertretenbe Dorstanb bes Bahnhofs Gießen, Reichs- dahninspektor Karl Luh, auf eine vierzigiahnge Tätigkeit im Dienste ber Eisenbahn unb unserer Volksgemeinschaft zurückblicken.

Der Jubilar, ber am 25. August 1897 bei der Main-Weser-Bahn in den Bahndienst eintrat, war mit kurzen Unterbrechungen zur Diens leistung auf den Bahnhöfen Weilburg und Alsfeld auf dem Bahnhof Gießen tätig. Hier sowohl, wie auch m Weilburg und Alsfeld hat er in vorbildlicher Pflicht­treue, in unermüdlichem Diensteifer zu allen Tages- und Nachtstunden, mit großer Umsicht und in tat. freudiger Art des Wirkens, aber auch durch ausge­zeichnete kameradschaftliche Gesinnung allezei.hitts- bereite und liebenswürdige Dlenftwilligkeit für das reisende Publikum und für seine Berufskameraden feine Amtsftellungen in bester Weife ausgefullt Er hat sich dadurch die hohe Wertschätzung seinc; Bor. gesetzten, seiner Mitarbeiter und seiner dienstttchen Untergebenen, darüber hinaus im Kameradenkr^ise und in weiten Schichten der Bevölkerung von Gie­ßen, Alsfeld und Weilburg viele Freunde und deren herzliche Zuneigung erworben

Zum heutigen Jubiläum sprach der Führer und Reichskanzler dem Jubilar für dessen treu geleistete Dienste seinen Dank und seine An­erkennung durch ein Diplom aus, das vom Führer eigenhändig unterschrieben ist. Ferner haben der Reichsverkehrsminister Dr. Dorp mit11er und der Präsident der Reichsbahndirektion Frankfurt a.M. dem verdienstvollen Beamten ihre herzlichen Ju- bilöum-glückwünsch- und ihr- Anerkennung aus-

Auch für nichtgeschützte heilkrauter birgt das Sammeln die Gefahr, daß die Bestände zu sehr gelichtet werden. Für einige nicht gänzlich geschützte Pflanzenarten wird daher im allgemeinen feine Sa m m e l e r 1 a u b n i s erteilt: Barlapp ober

ßanbesregie» ten für Wohlfahrtszwecke, 30 v. H. an das Schot- letztwilligen Der- teuer Krankenhaus, 20 v. H. ber Evangeli chen ~ ~ Kirche in Schotten und 10 v. H. dem Schottener

Kindergarten. (Bild: Neuner, Gießener Anzeiger.)

tung, nämlich das in der Hauptstraße zu Schot! gelegene Wohnhaus, das von Frl. P r ö s ch bis ui ihrem Tode am 2. November 1936 bewohnt worden war. In diesem Hause richtet die Stadt Schotten gegenwärtig ein Heimatmuseum em, für das aus allen Teilen der Schottener Bevölke­rung bereits wertvolle Zuwendungen gemacht wur­den, die Sammlung von wichtigen heimatgeschicht- lichen Gegenständen für diesen Zweck aber noch im Gange ist. Ein Zimemr in diesem Hause wird dem dauernden Gedenken an den verstorbenen Staats­rat Weber, den Schwager des verstorbenen Frl. Pröscher und Mitstifter dieser gemeinnützigen Stiftung, zur bleibenden Erinnerung an feine gro­ßen Verdienste um die Entwicklung der Provinz Oberhessen und der Stadt Schotten gewidmet fein.

Zu ber Weber-Pröscher-Stiftung gehören außer biefem Hause noch ber Helbenhain ber Stabt Schot­ten auf bem Bockzahl, ein Gutsbefitz in Heibelbach (Kreis Alsfelb), zahlreiche wertvolle Grundstücke in der Gemarkung Schotten und ein erheblicher Be­trag in Wertpapieren. Aus dem jährlichen Rein­ertrag der Stiftung wird von vornherein eine ge­wiße Summe für die Unterhaltung des Heimat­museums der Stadt Schotten bereitgeftellt, der ver­bleibende Restbetrag soll in folgender Weife zur Verteilung kommen: 40 v. H. an die Stadt Schot-

Jhre Geschäftsstelle, Berlin W. 8, Unter den Lin­den 13/15, gibt demgemäß auf begründete Antrags numerierte Sammellisten ab. An Private oder Einzelpersonen werden derartige Listen dagegen nigm übrigen nehmen, wie bekannt, alle Postämter, Banken, Sparkassen Beiträge entgegen. Außerdem hat eine Reihe von Zeitungen eigene Sammlungen eröffnet.

Lpb Das gewerbliche Sammeln von Heilkräu­tern, auch der nichtgeschützten Pflanzenarten, ist nur nach Einholung eines Erlaubnisscheines zuläs­sig Das Heilpflanzensammeln durch Schulklassen ist wie in der Reichszeitung der Deutschen Erzie­her festgestellt wird, auch als gewerbsmäßiges Sammeln anzusehen. Jeder Lehrer, der mit (einen Kindern mithelfen will, muß daher zunächst bei der Ortspolizeibehörde einen Erlaubnisschein beantrag qen. In dem Erlaubnisschein, der jeweils für das Kalenderjahr gültig ist, wird angegeben, wo gesam­melt werden darf und welche Pflanzenarten frei­gegeben sind. Vor der Ausstellung des Erlaubnis­scheines wird von der Polizeibehörde der zuständige Naturschutzbeauftragte gehört.

Einige Heilpflanzen sind vollkommen ge­schützt: Knabenkräuter, Akelei, Küchenschelle, Frühlingsadonisröschen, Weiße Seerose, Diptam, Seidelbast und Enzian. Teilweise geschützt sind die Christrose oder der schwarze Nieswurz unb alle Rosetten tragenben Steinbrecharten. Man hat zu biesen strengen Bestimmungen greifen müssen, weil in ben letzten Jahrzehnten z. B Küchenschellen­kraut, Frühlingsaboniskraut, Kellerhalsnnbe und Knabenkrautknollen in so großen Mengen gesam­melt wurden, daß die Bestände sehr zuruckgegangen

VorsichtbeimSammelnvonHeilpflanzen

Einige Winke für die Sammelarbeit.

Zum 30. Todestage Wilhelm holzamers.

Arn 28. August 1937 ist der 30. Todestag des be­sonders in Rheinhessen bekannten Dichters Wil - Helm Holzamer, dessen Hauptwerk, der Ro­man Peter Nockler, Verbreitung auch über seine engere Heimat hinaus verdient. Dem Fruhverstor- benen wird zu seinem 30. Todestag eine besondere Ehrung erwiesen. Seine Asche wird von Berlin in seine rheinhessische Heimat, Nleber-Olm be Mainz, übergefllhrt werden. Bei der ipier iP1^ der Dichter Nikolaus Schwärzkop . Jn eine Gedenkfeier am Sonntag, dem 29. August, sollen ein Vortrag über Holzamers Stellung in der deut­schen Dichtung, Ansprachen, eine Dorlesung aus den Werken, in sein Schaffen emsuhren. Der Wllh m ssolzarner-Bund, die Landesleitung der Reichs- t°mmer, da- Deutsch- V°-k-b. dung-wer in der NS.-GerneinschaftKraft durch Freude und ber Bürgermeister bes Heimatortes wollen zusam­men mit Universitätslehrern bem zu tpenig ।bcMMn- ten*1 Dichter gedührenbe Beachtung im beugen Volk bereiten helfen. .

Em 3000-Mark-Er)ähler-Preis der neuen linie 1938.

18 000 Mark hat die Monatszeitschriftb i e linie" (Verlag Otto Beyer, Leipzig) m ben neue 1 i n i e t ~ aIg Preise für bie besten

Autoren finb babei ausgezeichnet worben. Für 193» Mark" ausgeM besten ° Erzählungen

5? finti ?m Septemberhest derneuen Hm*- ver- offentlnfjt.^ beutfd,en fiirdjenmufif.

7 hiq 13 Oktober wirb in Berlin ein ^est""-/deutschen Kirchenmusik durchgesührt D,e Taauna will einen Querschnitt durch da- k.rchen- mustkaMche Schassen der jungen Generation unse­rer Taae geben, um zu zeigen, wie unsere zeitge­nössischen Kirchenkomponisten nicht nur positiv in

9 Im ^ienstzimmer des Bahnhossvorstandes fand heute vormittag in Anwesenheit de- Amtsvorstand--. Reichsbahn-Oberrats W i i k e , und der dienstlich ab- körnrnlichen Berufskarneraben eine schlichte Ehrung des Jubilars statt, bie ganz nach besten Sinn in schlichter Weise vor sich ging. Reichsbahn-Oberrat W i l k e roürbigte babei mit einbrucksvollen Worten bie hohen Verdienste und die hervorragenden mensch­lichen Eigenschaften des Jubilars, dem er zugleich die herzlichen Glückwünsche zu seinem Ehrentage aus- 2050 Ausländer aus 55 Staaten a Ile r Erdteile. 430 Ausländer kamen aus den Ver­einigten Staaten, 230 aus England, 225 vus Frank­reich 190 aus Oesterreich, 175 aus der Tschecho­slowakei, 130 aus Holland, 110 aus der Schweiz, 95 aus Dänemark und 75 aus Italien. Auch aus Brasilien, Aegypten, Südafrika und Australien waren Gäste zu den Festspielen gekommen.

Hauptsatzung der Stadt Gießen.

Oberbürgermeister Ritter gibt heute di- Haupt- satzung der Stadt Gießen 2k April 1937 be könnt aus der hervorgeht, daß der Oberburger meister, der Bürgermeister und em Abgeordneter hauptamtlich angestellt finb em weiterer Beigeord- neter ehrenamtlich mitarbeitet und die Zahl der Ratsherren sich auf Zwanzig belauft. Gleichzeitig acht aus der Hauptsatzung hervor, daß zur beraten ben Mitwirkung für eine Anzahl Verwaltungs­zweige Beiräte bestellt finb.

Oie Sammellisten

für die Hindenburg-Spende.

DNB Die Hinbenburg-Spende teilt folgenbes mit: An bie Geschäftsstelle ber Hinbenburg-Spenbe haben sich in fteigenbem Umfange Betriebe usw. mit ber Bitte um Sammellisten geroanbt. Die Hm- denburg-Spenbe glaubt sich bem m dieser Tatsach zum Ausbruck fommenben Wunsch auf Mitwirkung nicht entziehen zu können.__

RUHL Seilersweg Nr. 67 I

adiO Telephon Nr. 3170 ||

eparaturen ib9?d h

Der Reichsftatthalter in Hessen rung hat bie in Form einer v fügunq errichtete Stiftung von Fraulem Anna Pröscher zu Schotten, dieWeber-Prä- scher - Stiftung" für bie Stabt Schot­ten als rechtsfähige Stiftung genehmigt, unb ebenso bie letzwillige Zuwendung bes Frl. Anna Zröscher im Betrage von etwa 220 000 Mark an biete Stiftung unter ben Bebingungen, bie bem Stiftungsvorftand unmittelbar mitgeteilt worben