Wirtschaft
Deutsche Gold- und Silber .... 9
i he-"'
Devisenmarkt
125,5
19,65
20,9
125,25
125,5
45,5
19,65
20,9
125,25
213,5
130
113,25
118,25
105
213
113,25
118,25
105
1'26.25
19,5
21
125,13
211,25
130 113,13 118,25
105
Berlin
211,5
113,13
118,25
105
Accumulatoreti-Fabrik Aschaffenburg Zellstoff Beinberg...........
Bekula.............
BuderuS Eisen.......
Cement Heidelberg... Cement Karlstadt .... Conti (Mummt.......
Daimler Motoren.... Dessauer Gas.......
Deutsche Erool......
Damm
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12 G’/i . 4 .. b
Ketchrbonl................. i-
Werllner Handelsgesellschaft . t>yt
Gommer». und Privat-Bank ... 6 ^kutsche Diskonto............ &
Dresdner Bank.............. 4
Tannine.
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126,13 47,25
19,65 21,25 125.4
Kurszettel der Berliner und Franksurier Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt vefchlosfenen Dividende an. Retchsbankdiskont 4 v $)., Lombardzinsfuß 5 v. S).
A.G. für Berkehrsweien ... 6V1 Honiburg-Slidam. Dampfschiff. 0 Hamburg-Amerika Paket......0
'Norddeutscher Lloyd..........0
Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 1
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Am Renten markt blieb die Grundstimmung bei behaupteten Kursen freundlich. Altbesitz unverändert 125,75, Reichsbahn-VA. 0,40 v. 5). erholt auf 125,25, Kommunal - Umscbuldung unverändert 93,95. Städte-Altbesitzanleihen olieben zu den letzten Kursen leicht gefragt.
Unter kleinen Schwankungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. $). nach beiden Seiten war das Geschäft im Verlaufe nicht lebhafter geworden, die Tendenz war aber gut behauptet. Weiter fest lagen Bemberg mit 137 nach 136, dagegen gaben Goldschmidt 1 v. H. ihres Anfangsgewmns auf 147 nach. Die erst später notierten Werte lagen überwiegend 0,50 bis 1 0. H. freundlicher, Conti Gummi um 2 0. H. erhöht auf 191. Der Einheitsmarkt nahm einen uneinheitlichen Verlauf, da hier vielfach noch kleines Angebot vorlag.
Renten lagen still und unverändert. Von Industrie-Obligationen erhöhten sich 5 v. 5). Hoesch auf 102,90 (102,50), dagegen bröckelten 6 v. H. IG. Farben auf 135 (135,50) und 1951er Verein. Stahl auf 99,75 (100) ab. Goldpfandbriefe lagen bei ruhigem Geschäft behauptet, Liquidationswerte und Standtanleihen wichen um etwa 0,25 0. H. nach beiden Richtungen ab.
Der Frei verkehr brachte ebenfalls Erholungen von 0,50 bis 1 v. $)., Adlerwerke Kleyer 113,75 bis 115,75, Reue Wayß & Freytag 149 bis 151, VDM. 167,25 bis 169,25. — Tagesgeld etwas gefragt mit 2,75 (2,50) v. H. •
Abendbörse still und behauptet.
Die Abendbörse hatte auf allen Marktgebieten nur ein stilles Geschäft. Die Haltung war im allgemeinen gegen den Mittagsverkehr behauptet. Soweit Abweichungen eintraten, betrugen sie nur Bruchteile eines Prozentes. Der größte Teil der Notierungen war nominell. Etwas Interesse erhielt sich nach einigen Montanwerten, Mannesmann 123, Verein. Stahl 120, Rheinstahl 159,13, Buderus 125,25, Deutsche Erdöl 154,75. IG. Farben lagen mit 165,50 behauptet, Goldschmidt noch 0,25 v. H. nachgebend auf 146,75. Sonst notierten u. a.: BMW. 148, Bemberg 137, Felten 137, Gesfürel 150,75, Holzmann 146,50, Muag 147,50, Metallgesellschaft 151,50, Moenus 118, Rheinmetall 149, AG. für Verkehr 125,50, Hapag 19,65. Am Einheitsmarkt kamen Kalker Brauerei nach Pause mit 54 (58) und Brauerei Wulle ebenfalls nach Pause mit 55 (57) wieder zur Notiz. Der Rentenmarkt lag bei unveränderten Kursen ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 24. Juni. Auftrieb: Rinder 942 (gegen 906 am letzten Donnerstags- markt) darunter 116 (103) Ochsen, 165 (156) Bul-
. bie ?.V i0 ,
fliir
am 19. Dezember in Darmstadt statt. Eine Versammlung des Bezirks Hessen-Nassau am 10. Juli in Mannheim wird die letzten Vorbereitungen treffen.
** Der Beweis muß angetreten werden. (Lpd.) Wohl täglich ereignen sich die Fälle, daß in Zioilprozessen die Parteien zum Termin kommen, Behauptungen aufstellen und dann sich darüber wundern, daß der Richter einen Beweis für die Richtigkeit dieser Behauptungen verlangt. Da beide Parteien in den meisten Fällen gegenteilige Behauptungen aufstellen, so muß der Richter sich naturgemäß von der Richtigkeit der einen und der Unrichtigkeit der andern Behauptung überzeugen. Dabei haben es in dieser Beziehung die Parteien häufig sehr einfach, indem sich nämlich in ihren Händen Urkunden, schriftliche Verträge, Abrechnungen, Quittungen oder sonstige Schreiben be- finoen. Solche Belege müssen unter allen Umständen bereits im ersten Termin mitgebracht werden. Andernfalls tritt eine verschuldete Prozeßverzögerung ein, die auch erhöhte Auslagen mit sich bringen kann, wenn nicht noch größere Nachteile durch diese Unterlassung entstehen
Helanli«- :peisela«' :<f) dm U* ffel i«r 8* bereits in »il au W* hunfl länjum » len «US*' nd dtt * en l, st» d-- ö
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besagen, daß dank der günstigen Witterung im Mai und Juni in diesem Jahr mit einer reichen Heidel- beerernte zu rechnen ist. Bereits jetzt sind die ersten Odenwälder „blauen Perlen" auf dem Markt erschienen. Um jedoch die Wälder für die Haupternte zu schonen, ist im Bezirk Michelstadt der Wald für die Beerensammier noch gesperrt. Nicht nur als frische Eßware ist die Heidelbeere begehrt, sondern sie ist auch em seit altersher bekanntes Heilmittel, einerlei, ob als getrocknete Beeren, als Saft oder gar als Heidelbeerschnaps.
** Die Industrie - und Handelskammer teilt mit, daß ihre Büroräume am morgigen Samstag, 26. Juni, geschlossen sind.
** Achtung! Kanarienzüchter! Die Reicbsfacharuppe Kanarienzüchter im Reichsverband deutscher Kleintierzüchter hatte in ihrer diesjährigen Generalversammlung beschlossen, die Kanarien- meisterschaft für das Jahr 1937 in Frankfurt a. M. auszutragen. Der Meisterschaftswettstreit ist jetzt auf den 10. Januar 1938 festgesetzt worden. Es treten dabei alle Stämme in engeren Wettbewerb, die bei den Vorprüfungen in den Gauen nach einer bestimmten Skala 321 Punkte errungen haben. Die Vorprüfung für den Bezirk Hessen-Nassau findet
Deutsche Linoleum......
Elektrische Lieferungen... Elektrische Licht und Kraft I. (M. Forben-Jndusir^e .. Felten & Guilleaume.... Gesfürel...............
Th. Goldschmidt........
Gritzner Maschinen......
Harpener..............
Hoesch Eisen............
Philipp Holz mann......
Ilse Bergbau...........
Ilse Genüsse...........
Kali Aschersleben.......
Klöckneriverke ..........
Kokswerke und Chemische Fabrik 7
Lahm eher.................. 6
Maiykraft................... 4
Mannesmann............. 4Vi
Mansfelder Bergbau..... . 7
Pletallgesellschaft............. 6
Orenstein & Koppel.......... 0
Rheinische Braunkohle....... 12
Rheinische Elektro............6
Rheinstahlmerke.............. 6
Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6
Rütgerswerke ...............7
Salzdetfurth Kali............ 6
Schlickert & (So............... 7
Schultheis Payenhofer........ 4
Siemens & Halske........... 9
Süddeutsche Zucker......... 10
Vereinigte Stahlwerke...... *Vz
Westdeutsche Kaufhof.........0
Westeregeln Alkali............ 4
Zellstoff Waldhof............ 6
Olavi Minen...............0,6
— Frankfurt a. ZR.
OiehessischenSparkassenimIahre1936
Nach dem Geschäftsbericht des Hessischen Sparkassen- und Girooerbandes stieg im Jahre 1936 bei den 35 öffentlichen Sparkassen in Hessen der S p a r- einlagenbeftanb auf 313,37 (303,78) Millionen Mark, was 74,32 (72,04) v. H. der Summe von 1913 entspricht. Die Einzahlungen beliefen sich auf 95,34 (97,26), die Auszahlungen auf 95,03 (91,81), Zinsgutschriften auf 9,29 (9,19) Millionen Mark. Die Kreditbewilligungen betrugen 14,52 (12,59) Millionen Mark; es handelte sich um 8980 (7557) Kredite. Bis zum Jahresende waren davon ausbezahlt 6080 (5284) im Betrage von 10,24 (6,94)* Millionen Mark. Der hessische Anteil an den Spareinlagen im Reich betrug in 1936 2,15 (2,20) v. H. bei einem Anteil von 2,19 v. H. an der Einwohnerzahl des Reiches.
In Hessen stellte sich die durchschnittliche Sparquote auf den Kopf der Bevölkerung auf 221 Mark gegen 217 Mark im Reichsdurchschnitt. Die Anzahl der Sparbücher belief sich in Hessen auf 629 386 (605 504), die Anzahl der Depositen-, Giro- und Kontokorrentkonten Ende 1936 auf 43 032 (33 063); der Bestand der Kontokorrentkredite einschließlich Schuldscheindarlehen auf 49,70 (42,32). Der Gesamtbetrag der Realkredite betrug 161,97 (159,78) Millionen Mark. Giroeinlagen und Depositen erhöhten sich auf 34,3 (30,9) Millionen Mark.
Rhein-Mainische Börse.
Alittagsbörfe etwas erholt.
Frankfurt a. M., 24. Juni. Die Börse zeigte ein freundlicheres Aussehen und hat sich von der starren Zurückhaltung der letzten Tage etwas, gelöst. Die Unternehmungslust blieb jedoch angesichts der nur kleinen Kundschaftsnachfrage gering, immerhin erfolgten auf dem ermäßigten Stand einige Rückkäufe, die am Aktienmarkt ihren Niederschlag in durchschnittlichen Erholungen von 0,50 bis 1 d. H. fanden. In Montanwerten lagen einige Kundschaftsaufträge vor, Buderus gewannen 1,50 d. H., Klöckner 1,75 v. H., Mannesmann 1 v. H. und die übrigen Werte bis zu 1 0. H. In der chemischen Gruppe traten Th. Goldschmidt mit einem Gewinn von 2,65 auf 148 hervor, IG. Farben und Scheideanstalt lagen unverändert. Am Elektromarkt erholten sich Licht & Kraft auf 153,50 (152) und Felten auf 136,50 (136,13). Im einzelnen setzten Daimler, Muag und Zellstoff Waldhof je 1 v. H., Bemberg 1,50 v. H. höher ein. Rheinmetall notierten ex 5,4 v. H. Dividende mit 148,75 bis 149 (154,50). Reichsbank lagen mit 211 unverändert, etwas leichter waren BMW. mit 147,75 (148,25).
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluss- kurs
Schlußk. Abendbörse
Schlub- kurs
Schlußk Mittag. börse
Dalum
23-6
24 6
23 6
24 6.
6% Deulichc Relchsanlethe v. 1927
101,8
101.75
101,8
98,9
101,65
98,9
4% Deutsche Reich4anl. von 1934
99
4yt% Deutsche Neichsschayanwet- sungen von 1935 . .....
—
—
—
—
V/2% Deutsche ReichSschatzanwei- sungen von 1935, II. Aolfle ...
99,3
99,3
99,3
99,3
Deutsche Reichslchatzanwet- lungen von 1936, I I I. Folge .. 5%% Dvung Anleihe von 1930 ..
99 105,4
99
105,5
99
105
99,75
99
105,5
4*4% Hessische Volksstaat von 1929
99,75
99,75
4/2% Deutsche Reichspostschatz von
1934 I......................
101,13
100,6
100,9
100.8
4y,% Deutsche Reichöbahnschatz von 1936 1....... .......
99,25
100,4
99 25
99,25
126
Reichsanleihe-Altbesitz..........
126
125,75
126
Lberhesjen Provinz-Anlethe mit Auslos.-Rechten..............
—
—
—
133,75
4%% Hess. Landesbk. Darmstadl
99,5
99,5
Goldpse. R. 12.............
—
6¥i% Hess. Landes-Hhp.-Banl
100,75
100.75
Ltqu. Goldpfe...............
—
—
4y2% Preuh. Landespfdbr.--Anst
99
99
99
99
Goldpfe. R. 19.............
4’/2% Prenjl. (Yold-Komm. R. 20
98
98
98
4y2% Darmstädter Komm.-Lam deSbank R. 6................
97,9
97.9
—
—
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
134,5
134,4
134,65
134,25
Auslos.-Rechte 1..............
Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 Wt% Franks. Hyp. Gold-Komm.
99,5
99.5
99,5
99.5
98,25
Obl. 2 3....................
98,25
—
—
5,/z% Franks. Hyp. Liquidation
100.75
100,75
Goldpfe.....................
—
—
6'/2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................
Steuergutschetn-VerreckmungSkurS
101,13
110.75
101,13
110,75
101
110,9
101.13
110.9
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend börse
Schluß, kurs
Schluß! Mittag- börse
23 6
24 6
23 6
24.6
233
231,5
234,5
232
144,13
142
143,4
142.5
135,5
137
136
137,25
165
165
165,5
165
126
125,25
125.75
125,25
155
155,5
—
—
172
172
—
—
188,75
191
189,25
191,5
136,25
137,75
136,5
137,5
—
—
119,13
119,4
155,75
154,75
155,75
154,75
262
262
—
—
163,5
164
163,75
164,13
135,13
135,4
134,25
135,5
153
153,25
153,5
153,25
166,13
165,5
166,13
165.4
138
137
138
137
152,25
150,75
151,75
150,5
146
146,75
146.25
146,5
54
53,13
53.65
53,5
I73
173
173
——
125
125,25
125.25
124,75
147,75
146,5
147,75
147,13
——
—
174
141,25
141
142
140.9
122,5
123,5
122,5
123,5
135,5
136
134,75
136,4
—
—
154,9
154
124,25
—
124,5
123,75
99
99
—
—
122,65
123
122,65
122,9
150
148,5
150
148,25
152
151,5
152,25
——
—
108
107,5
233
233
233,75
233,25
—
——
—
136
159,13
159,13
159
159
132,13
132
132
132
147,5
147
147,5
147
163
162
163
162
170
170
170
170
—
—-
101,25
100,13
217,75
206
215,4
218.5
216,25
206,5
—-
206.5
120
120
120
119,75
59,5
60,25
59,65
60,13
122,5
123
123
122,5
158,5
158,25
157,75
158.4
—
30,75
31
30,75
23 Juni
24 Fuw
Amtliche Notierung
AmiUche Notierung
Geir
Brie
(Helt
Brie 1
Japan....................
0.717
0,719
0,716
0,718
Jugoslawien ..............
OSlo ...................
5,694 61,96
5,706
62,08
5,694
61,96
5,706
62,08
Wien.....................
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon..................
11,205
H,225
11,205
11,225
Stockholm .. .............
63,58
63,70
63 58
63,70
Schweiz..................
57,17
57,29
57,18
57,30
Spanten..................
16,98
17,02
16,98
17,02
Prag.....................
8,671
8,689.
8,671
8,689
Budapest.................
——
—
—
—
Neuyorl..................
2,496
2,500
2,496
2,500
23 Fun
24 Fun
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geir
Brtei
Geir
Brie
Buenos Aires.............
0,760
0,764
0,760
0,764
Brüssel .............
42,,2
42,20
42,13
42,21
Mio de Janeiro............
Lolen .................
0,165
47,10
0,167 47,20
0,165
47,10
0,167
47,20
Kopenhagen...............
Danzig................
55,05
47,10
55,17
47,20
55,05
47,10
55,17
47,20
London .............
12,33
12,36
12,33
12,36
HelsinaforS................
5,455
5,465
5,455
5,465
karltz....................
11,125
11,145
11,12
11,14
Holland..................
137,12
137,40
137,18
137,46
Italien...................
13,09
13,11
13,09
13,11
len, 481 (462) Kühe, 180 (185) Färsen. Kälber 466 (495), Hämmel und Schafe 37 (25), Schweine 68 (163). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (43 bis 45), b) 39 bis 41 (40 bis 41), c) 35 bis 36 (36). Bul- len a) 41 bis 43 (42 bis 43), b) 37 bis 39 (37 bis 39), c) 34 (34). Kühe a) 41 bis 43 (41 bis 43), b) 35 bis 39 (35 bis 39), c 27 bis 33 (27 bis 33), d) 16 bis 25 (16 bis 25). Färsen a) 42 bis 44 (41 bis 44), b) 38 dis 40 (38 bis 40), c) 35 (35). Kälber a) 62 bis 65 (61 bis 65), b) 53 bis 59 (53 bis 59), c) 41 bis 50 (43 bis 50), d) 30 bis 40 (30 bis 40). Hämmel b2) 48 bis 50 (48 bis 50),
c) 45 bis 47 (-). Schaf« Mnch-N (-)• Schwein« a) 54 (54), bl) 54 (54). b2) 54 (54), c) 53 (53), d) 50 (50). Sauen gl) 54 (54), g2) 52 (—). Mar», verlauf: Rinder und Schweine zugeteilt. Hammel, Schafe und Kälber langsam.
Schweinemarkt in Grünberg.
+ @ r ü n b e r g, 24. Juni. Der hiesige Schweine, markt war mit 457 Ferkeln befahren Folgende Preise wurden erzielt: Ferkel bis 6 Wochen alt 12 bis 15 Mark, 6 bis 8 Wochen alt 15 bis 18 Mark, 8 bis 13 Wochen alt 18 bis 25 Mark Marktoer. lauf gut, es verblieb geringer Ueberstand.
sji.-^pont
Kreis-Frauenmeisterschasten und Kreis-Mädchenwetttämpfe.
Arn Mittwochabend veranstaltete der Sportkreis Gießen des DRL. feine diesjährigen Kreismeisterschaften für Frauen und Kreismädchenwettkämpfe auf dem Sportplatz der Spieloereinigung 1900. Die Veranstaltung war von den Gießener Vereinen gut beschickt, doch ließ die Teilnahme aus dem Kreisgebiet — die nächste Umgebung Gießens ausgenommen — zu wünschen übrig. Schuld daran mag auch der ungünstige Termin gewesen sein. Leider war in der letzten Zeit durch andere Veranstaltungen kein Sonntag für die Durchführung der Frauenmeisterschaften und Mädchenwettkämpfe mehr frei, sodaß die Veranstaltung auf einen Wochentagabend verlegt werden mußte.
Die gezeigten Leistungen haben zwar keine be- sonderen Überraschungen gebracht, find zum Teil aber doch so ansprechend, daß die betreffenden Bewerberinnen sicher auch bei den am kommenden Sonntag in Marburg stattfindenden Gau- Frauenmeisterschaften und Gau-Mädchen- wettkämpsen Erfolgsaussichten haben werden. Besonders gespannt darf man auf das Abschneiden von Frl. R ö h m i g im Fünfkampf sein. Sie hat auf Grund ihrer Leistungen als eine der aussichtsreichsten Bewerberinnen zu gelten, wird aber in Marburg auf ihre ernstesten Konkurrentinnen stoßen.
Die Ergebnisse:
Frauen.
10 0 Meter: 1. E. Schaefer, Mtv., 14,2 Sek.;
2. E. Ludwig, DfB.-R., 14,2 Sek.; 3. M. Schmoll, Mtv., 14,4 Sek. Hochsprung: 1. E. Röhmig, Mtv., 1,36 Meter; 2. E. Renz, Mtv., 1,25 Meter; 3. Göbel, VfB.-R., 1,20 Meter. Weitsprung: 1. E. Röhmig, Mtv., 4,86 Meter; 2."E. Schaefer, Mtv. 4,62 Meter; 3. M Seim, Mtv., 4,25 Meter. Speer: 1. M. Seim, M>v., 27,93 Meter; 2. M. Ockel, SpDg. 1900, 21,92 Meter; 3. H. Brüning, Mtv., 20,80 Meter. Diskus: 1. E. Röhmig, Mtv., 31,30 Meter; 2. Schmidt, VfB., 25,21 Meter; 3. Muhl, VfB.-R., 23,68 Meter. Kugel: 1. E. Röhmig, Mtv., 11,11 Meter; 2. Schmidt, VfB.-R., 8,63 Meter; 3. Muhl, VfB.-R., 8,62 Meter Fünfkampf (100 Meter, Weitsprung, Hochsprung, Ku- gelstoßen Speerwerfen): 1. E. Richtberg, SpVg. 1900, mit 67 Pkt.; 2. R. Lippert, SpDg. 1900, mit 61 Pkt.; 3. A. Sack, To. Heuchelheim, mit 55 Pkt. 4 X 100-Meter-Staff el: 1. Mtv. Gießen, 56,4 Sek.; 2. DfB.-R. Gießen, 57,1 Sek.
Mädchen.
10 0 Meter: 1. E. Seim, Mtv., 14,5 Sek.; 2. Reinstädtler, To. Heuchelheim, 14,6 Sek.; 3. A. Becker, To. Lollar, 14,8 Sek. Hochsprung: 1. I. Baum, Postsporto., 1,30 Meter; 2. H. Clarius, Mtv., 1,25 Meter; 3. E. Seim, Mtv., 1,20 Meter. Weitsprung: E. Seim, Mtv., 4,46 Meter; 2. H. Clarius, Mtv., 4,39 Meter; 3. M Hill, Mtv., 4,28 Meter. Speer: 1. Repp, DfB.°R., 22.46 Me- ter; 2. R. Noll, VfB.-R., 18,20 Meter; 3. Baum, Postsportv., 17,26 Meter. 4X100-Meter-
Staff el: 1. Mtv. Gießen, 58,7 Sek.; 2. To. Heuchelheim, 59,5 Sek.; 3. DfB.-R. Gießen, 59,6 Sek.
Boxkampf Schmenng—Farr am 9. August.
Aus London wird gemeldet, daß der wahre Welt« meisterschaftskampf im Schwergewichtsboxen zwi« schen Max S ch m e 11 n g und dem Meister des Britischen Imperiums Tommy Farr am 9. August in London ftattfinben soll. Nachdem die Verträge unterzeichnet sind, wird der Betreuer von Farr in der nächsten Woche nach Berlin kommen, um alle Einzelheiten für den bevorstehenden Kampf mit Schme- ling zu besprechen. Der frühe Termin dürfte mit Rücksicht darauf gewählt worden sein, daß die Veranstaltung in einer der großen Freiluftanlagen, dem White City-Stadion oder der Wembley-Arena durchgeführt werden soll. Beide Kampfstätten ge- währleisten die Unterbringung von 100 000 Zuschauern.
USA. ruft Schmeling ...
Wie nicht anders zu erwarten war, wollen die amerikanischen Boxoeranstalter nach dem Ausgang des Kampfes Braddock—Louis wieder auf den durch einen schnöden Vertragsbruch um seine Rechte betrogenen Max Schmeling zurückgreifen. Man braucht den Deutschen dringend als Gegner für Joe Louis. Jack Kearns, Dempseys früherer Manager, hat die Absicht, eine Weltmeisterschaft zwischen Louis und Schmeling im September zu veranstalten. Dem neuen USA.-Weltmeister Louis bot Kearns schon eine Börse von 400 000 Dollar. Erst betrog man den Deutschen und jetzt möchte man mit ihm wieder große Geschäfte machen ...
Major Seidemann in Führung.
Das unerhörte Tempo beim Deutschland- flug läßt fast ununterbrochen einen Wechsel in der Führung eintreten. Don 15 Verbänden liegen nun schon die Wertungen bis einschließlich Mittwoch vor. Alle diese Verbände haben sämtliche 71 Wertungs- Flughäfen angeflogen. Der Verband des Majors S e i b e m a n n , Kl, hat mit 852 Punkten wieder die Spitze erreicht oor Z 11 (NSFK.Gruppe 9 Han- nover) mit 810, X 1 (Reichsluftwaffe Hamburg) mit 807, M 1 (NSFK.-Gruppe Hamburg) mit 793, X 8 (NSFK.-Gruppe 14 München) mit 755 und C 1 (Luftwaffe Gütersloh) mit 724,8 Punkten. Don Freitag bis zum Schluß des Wettbewerbs fliegen die Teilnehmer im Reiseflug; am Freitag müssen die Privatflieger in Rangsdorf, die Verbände des Deutschlandfluges in Hamburg, Hannover, Erfurt, Dresden, Breslau und Stettin eintreffen, wo am Samstag Gefchicklichkeits-, Abwurf- und Orteraufgaben durchgeführt werden.
Oer neue Fünfkampfmeister der Wehrmacht.
Die Meisterschaften der Wehrmacht im Modernen Fünfkampf sind am Mittwoch in Wünsdorf mit dem 4000-Meter-Geländelaufen abgeschlossen wor-
Hier abschneiden!
Mineralstoffe
311 Mißbildungen
sich aus vorzeitlichen Tieren und PUanzen gebildet haben.
M^eralstokke, Mineralsalze, der Währung llnd unverbrennbare Bestandteile, die vom Körper num Knochen, und Gewebebau benötigt werden.
Mineralwässer, meist koblen- säurehaltige alkalische Säuerlinge oder BUterwäster. vielfach mit wertvollen mineralischen Lösungen durchsetzt und manchmal radiumb<,ltia. werden zu Trink- und Badekuren b-nutzt Rur kasilensäurehaltiae Mine- ralwäller dienen als erfrischendes appetitanregendes Tafelwasser.
Minna, meibl Vorname griech Herkunft, mit der Bedeutung ..die Minne", die Liehe.
Minus, lat.. Bedeutung: weniger wird beim Abziehen einer Zabl von einer anderen durch das — Zeichen ausgedrückt.
Mirabelle, Steinobst, das zu den Pflaumenarten zählt und wind- aeschützt angevflanzt werden will Vorzügliche Einmachfrucht.
Mischling. Unter Mischling versteht man einen Menschen. Der von nicht rassegleichen Vorfahren abstammt Für Deutschland sind vor allem die Mischlinge mit jüdischem Bluteinschlag ein Problem. Jüdischer Mischling ist. wer von einem (Vierteljude) oder zwei (Halbjude) der Raste nach volljüdischen Großeltern» teilen abstammt, wobei ein Groß, eiternteil dann als volljüdisch gilt, wenn er der jüdischen Reli- gionsgemeinschaft angehört hat. Mischlinge mit drei jüdischen
Großelternteilen gelten als Voll- juden und fallen unter die gesetzlichen Bestimmungen für diese ls. Jude) Mischlinge, die einen kleineren Bruchteil als ein Viertel jüdischen Bluteinschlags haben, (Achteljuden. Sechzebntel- juden) gelten als deutschblütige Menschen. (Werden also nach dem Gesetz nickt als Mischlinge behandelt.) Mischlinge mit zwei volljüdischen Großelternteilen gelten unter gewissen Vor, aussetzungen als Volljuden. S- Jude. Vierteljuden (Mischlinge zweiten Grades) dürfen ebenso wie deutschblütige Menschen mit Juden keine Ehe eingehen, ebenso ist der außereheliche Verkehr zwischen Mischlingen zweiten Grades und Juden verboten. Zwischen Mischlingen zweiten Grades soll eine Ehe nicht geschlossen werden (schon geschlossene Ehen sind aber gültig). Halbjuden (Mischlinge ersten Grades) bedürfen zur Eheschließung mit Staatsangehörigen deutschen oder artverwandten Blutes sowie Mischlingen zweiten Grades der Genehmigung des Reicksinnenministers und des Stellvertreters des Führers bzw. der von diesen bestimmten Stellen.
Mispel zählt zum Kernobst. Sträucher haben große, weiße Blüten. Früchte sind erst genießbar, wenn ein starker Frost sie teigig gemacht hat.
Mißbildungen, angeborene und erworbene Entwicklungsfehler, zum Beispiel Plattfuß, krumme Beine, Rückgratverkrümmunaen (Lordose, Kyphose. Skoliose),
Lin täglicher Helfer der Hausfrau ...
ist der Mop. Sie kennen ia auch diesen Besen, der den Fußbodenstaub aufnimmt, ohne ihn aufzuwirbeln. Ein Mop muß jedoch gut fein, damit er sich öfters waschen läßt. Den guten Mop zu einem niederen Preis gibt es bei
3. B. Hauser, Gießen, am Oswaldsgarlen, Fernsprecher 2145/2146.


