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187. Jahrgang

Gießener Anzeiger

rstaufführunj

NSG. 9m Palmengarten zu Frankfurt cr

W?derstand"der anderen urch den Pakt zur'Auf- die, wenn sie nicht behoben würden großeSchwie- rechterhaltung des Friedens gebundenen Völker > rigkeiten m der Zukunft verursachen wurden.

Neues GeseWaMebenausdelVolksgemeinschast

Semeinschastsabend der Alten Sarde, der Kriegs- und Arbeitsopfer.

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rechnen müßten, sowie darauf, daß der Völkerbund in der Lage wäre, einzuschreiten, bevor der Angriff durchgeführt worden sei.

England wünsche niemals zu einem System aus­schließlicher Bündnisse mit einer anderen oder zwei Mächten zurückzukehren. Vielmehr strebe England danach, seine Außenpolitik auf einem umfas­senderen Plan aufzubauen, der die Mitarbeit aller Nationen verlange, die gewillt seien, mit England für eine bessere Verständigung zwischen den Nationen zusammenzuarbeiten. Dies müsse auf einer so breiten und so starken Grundlage geschehen, daß kein Land es wagen würde, den Frieden zu gefährden. Das Ziel der englischen Außenpolitik sei eine europäische Regelung, die Aufrechterhaltung der Autorität des Völkerbundes, die politische Be­friedung zwischen den Nationen und eine bessere Berücksichtigung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten,

Für die italienische Außenpolitik beherr­schend bleibt das Wort von der A ch s e B e r l i n Rom. Es erhielt erst seine volle Geltung nach der Bereinigung des englisch-italienischen Verhältnisses im Mittelmeer. Frankreich, dessen zweideutige Hal­tung im Abessinien-Konflikt ihm ein gut Teil seines außenpolitischen Ansehens gekostet hat, bemüht sich zur Zeit vergeblich um ein ähnliches Abkommen. Es sieht sich jetzt nach dem Abessinienkonflikt von neuem dem Gespenst des italienischen Vordringens auf dem Balkan gegenüber. Die italienisch-bulga­rische Freundschaft ist nie in den letzten bei­den Jahren getrübt worden. 9n Italien hat man auch nichts gegen den jugoslawisch - bulga­rischen Pakt einzuwenden gehabt, da das itolie- nisch-jugoslawische Verhältnis sich in den letzten Jah­ren fortlaufend gebessert hat. Es sind neuerdings wieder Bestrebungen im Gange, Rumänien an Italien heranzubringen, nachdem das unselige Wart Titulescus von denBarbaren" in Genf die a-'Er­dings immer ein wenig fragwürdige Freund^ ' aft zwischen beiden Ländern feit 1924 vernichtet hatte. Rumänien möchte natürlich in erster Linie aus rein wirtschaftlichen Erwägungen heraus seine in Ita­lien festgefrorenen Kredite für Oellieferungen auf­tauen und seine alte Stellung als Oellieferant wie­der erringen. Allein nicht umsonst ist jetzt gerade in Triest die größte Erdölraffinerie auf europäischem Boden fertiggestellt worden, um Italien auch in die­ser Hinsicht unabhängiger von seinen Lieferanten zu machen. Die Beziehungen zu Jugoslawien waren um so leichter normal zu erhalten, als gleichzeitig die jugoslawisch-ungarischen Beziehungen sich fortlaufend besserten, während umgekehrt das Ver­hältnis von Budapest zu Bukarest sich erheblich ver­schlechterte. Bei der engen ungarischen Bindung an Rom bleiben diese Dinge von ausschlaggebender Be­

sucht, die verschieden geäußerten Ansichten mitein­ander in Einklang zu bringen. Auf die letzte britische Mitteilung hin lagen Antworten von Frankreich und Belgien, aber noch keine von Deutschland und Italien vor. Belgien habe erklärt, es stehe zu seinen vorhandenen Verpflichtungen. Die französische Re­gierung habe kürzlich erklärt, daß alle französischen Streitkräfte Großbritannien bei einem nicht her­ausgeforderten Angriff verteidigen würden. Diese Erklärung sei eine Garantie, die Großbritannien nach dem Locarno-Vertrag nicht gehabt habe.

London, 24. Febr. (DNB.) Im Oberhaus ver­date der oppositionelle Arbeiterparteiler Lord Ar- lild eine Aenderung der britischen Außenpolitik. Nur «nige wenige Völkerbundsenthusiasten setzten ihren anzen Glauben in die Genfer Einrichtung. Auch je kollektive Sicherheit sei nur eine Phrase. He britische Regierung habe England praktisch a u f ! 1 - c ~ ~ 1 3 mit Frankreich

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punkt allen Handelns ist deshalb die Volksge­meinschaft. Mit diesem Satz begründete der Gauleiter dann die Herausbildung einer neuen Form des gesellschaftlichen Lebens. Fehlten beim ersten Kameradschaftsabend in Darmstadt noch die Opfer der Arbeit, so ist der Kameradenkreis die es Abends nun ergänzt. Im besten Sinne des Wortes sind nun die Repräsentanten des.deut­schen Volkes versammelt. Denn sie haben uns durch ihr Opfer ein Leben der Pflichterfüllung

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deutung. . r ~ m .

In Mailand gelang m diesen Tagen die Bereini­gung der italienisch-türkischen Beziehungen durch die bevorstehende italienische Unterschrift unter dos Dardanellen-Abkommen von Montreux. Bei der wachsenden Entfremdung zwischen der Türkei und Frankreich einerseits und der Türkei und Sowjet- rußland andererseits, und der gestiegenen militäri­schen Bedeutung btr Türkei, bahnt das türkisch-italie- Nische Abkommen im Rahmen der von Italien plan­mäßig betriebenen Annäherung an die arabische Welt eine Konstellation im östlichen Mittelmeer an, die zum mindesten als sehr inter­essant bezeichnet werden muß. Diese sich abzeichnen, den neuen Linien der Mittelmeerpolitik werden im­mer wichtiger, je stärker sich Frankreich mit den Ro»

Lord Londonderrh lorderl Verständnis für Deutschland

ständigung sollte eingeleitet werden, durch eine Konferenz der Mächte, auf der Deutschland die Möglichkeit gegeben würde, seine Ansprüche anzugeben. England solle die Tatsache der Wiederherstellung Deutschlands als Weltmacht frank und frei anerkennen. Die Sicherung des Friedens der nächsten Jahre hänge in hohem Maße von der deutsch-englischen Freundschaft ab.

Rückgabe einer deutschen Kolonialflagge

Sir Claude Hollis überreichte dem Botschafter von Ribbentrop in den Räumen der Deutschen Botschaft die Flagge, die bis zum Jahre 1916 a u f d e m Regierungsgebäude in Tanga (Deutsch-Ostafrika) geweht hatte. Die Flagge war 1916 in die Hände eines Unteroffiziers der südafrikanischen Armee gelangt, der sie spaterSir Claude Hollis übergab. Botschafter von Ribben­trop nahm die Flagge entgegen und sprach Sir Claude Hollis den Dank der deutschen Regierung aus. Die schlichte Feier war durch die Angl o- GermanFellowship angeregt worden deren Präsident Lord Mount Temple ebenfalls an­wesend war.

London, 25 Februar. (DNB. Funkspruch.) In einer Versammlung des englischen Dölkerbundsver- bandes erklärte 'der Vorsitzende Lord Motti- tone, daß der Völkerbund die Sanktions- bestimmungen aufgeben müsse, wenn er weiter leben wolle. Es wäre falsch, einen Völker­bund zu unterstützen, der versuche, andere Staaten in der Annahme des Friedens Gewalt aufzuzwin­gen. Der Lordsiegelbewahrer Lord Halifax er­widerte, daß er mit dieser Auffassung nicht völlig übereinstimme. Es sei richtig, daß die Sanktions­bestimmungen dafür verantwortlich feien, daß der Völkerbund nichtuniversal" sei. Nach Ansicht der Regierung könnte die Friedensfront durch ein Sy st em von Regionalpakten außerordent­lich gestärkt werden. Ein System der Sanktionen könne den Angreifern klar machen, daß, wenn sie den Frieden stören würden, sie im voraus auf den

Scharfe Kritik im englischen Oberhaus am pariser Sowjeipakt

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dem Sendch AF. 22.30: Hl | reiburg: Er ß: Stoskopf.

Italia farä da se.

Das Imperium Romanum und seine Weltstellunq.

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Amsterdam, 25. F-br. (DNB. Funkspruch.» Der ehemalig- englische Luftfahrtmmister Lord Londonderry fordert tmTelegraph , daß England und die Welt endlich den in Versail­les gemachten Fehler wieder gutma­chen sollten. Man habe geglaubt, Deutschland für ewige Zeiten in der Zwangsjacke von Versailles halten zu können. Zur Zeit der sogen.Weimarer Verfassung" habe man die berechtigten Forderun­gen Deutschlands auf dem Gebiete der Abrüstung und der Gleichberechtigung m den Wind ge­schlagen. Deutschland sei daher gezwungen gewesen, s i ch s e i n R e ch t s e l b st z u n e h m e n. Der Führer habe einem Volk, das unglaublich schweres erleiden mußte, sein Selbstbewußt- sein wiedergegeben, und gelehrt, daß es dieselben Rechte und Ansprüche geltend machen könne, wie jedes andere Volk derWelt. Die Zeit sei gekommen, um die diplomatische Atmo­sphäre zwischen England und Deutschland von nutz­losen Vorwürfen und Verdächtigungen zu säubern. Di- deutsch-englisch- Verständigung fei bie notocn. diqe Bedingung zu einer allgemeinen Verstandi- gunq zwischen den Staaten Europas. Diese V-r°

Englands polilik der Regionalpakte

Oie Gefahr der Dölkerbundssanttionen.

vorgelebt. ... . n , ,,

Der Plan des Gauleiters ist es in Zukunft jedes Jahr einmal einen Teil aller Alten Kämpfer, Kriegsopfer und Arbeitsopfer aus allen Kreisen zu einem Kameradschaftsabend zusammen­zurufen. Die Kreise sollen dann danach alle alten Parteigenossen, alle Kriegsopfer und alle Arbeitsopfer versammeln, um damit allen Volks- aenosfen zu zeigen, wie viele Männer ihr Leben hi die opfervolle Pflichterfüllung gestellt haben. Der Gauleiter schloß seine Rede mit den Worten:So wollen wir immer das bleiben, was wir waren, Vorkämpfer unseres V o l k e s und wie m der Vergangenheit so auch in der Zukunft das Letzte einsetzen für unser Volk und unseren Führer flfhAff AiHorl" UCk.

Mahnungen immer nur an die deutsche 1

Adresse richte, warum sordere man nicht '

Arankreich auf, den Franko-Sowjeipakt zu ändern? Auch weder Moskau noch die Tschecho­slowakei würden ausgesordert, etwas zu tun. warum unterlege Eden deutschen Absichten so häufig das Schlimmste und Frankreichs Ab- sichten immer das Beste? So könne man keine europäische Regelung erreichen. Der Franko- Sowjetpakt sei weder mit dem Völkerbund noch mit dem Locarno-Vertrag vereinbar. Eden solle Zrankreich erklären, daß es den Pakt kün­digen solle. Das würde eine wirkliche Besse­rung der deutsch-englischen Beziehungen mit sich bringen und die Aussichten für den Frieden in Westeuropa auf mindestens 50 Jahre sichern.

IHan müsse Frankreich und der Tschechoslowakei klar machen, daß sie auf keine britische Hilfe zu rech neu hätten, wenn es wegen dieses Paktes zu einem Konflikt komme.

Lord Mount Temple erklärte, Eden würde ait daran tun, der französischen Regierung klar zu machen, daß neun Zehntel des britischen Volkes (ine Liquidierung des Frank o-Sowiet- Paktes wünschen. Obwohl Sowjetrußland so un- :eheuer reich sei, werde nichts getan, damit es >ie 4 00 Millionen Pfund äuruckzahle, !ie es britischen Staatsangehörigen gestohlen habe. Dagegen dulde man die k o m m u n i st i s ch e P r o- :aganda in England, die von der Sowietregie- mng finanziert werde. Warum sollte Großbntan- ften intim mit F r a n k r e i ch und nm r k o r - lekt mit Deutschland sein? Deutschland tue ;enau wie früher sein Bestes, um gute Beziehungen mit anderen Ländern herbeizuführen Der Franko- Sowjetpakt sei nur abgeschlossen worden well Deutschland Abrüstungsangebote gemacht habe. Die Frankreich nicht gefielen. Deutschland sei heute e n tolzes und starkes Volk, das mit l^ermann arft ;utem Fuße zu stehen wünsche 65 W bur^ ' eine Abrüstungsvorschläge bewiesen, daß es mcht

-ine Armee unterhalten wolle, die eine Gefahr für > andere sei. Wenn England Deutschland weiterhin

»ehandele wie in der Vergangenheit, werde der Friedensoertrag von Deutschland hmweggefegt wer­den. Nicht Deutschland würde dann einen neuen Krieg hervorgerufen haben, sondern die Macht, die Deutschland nicht so behandelt hatten, wie es Ufas verdiene. ,

Lord Plymouth

(Unterftaatsfetretär im Außenministerium)

Job hervor, daß die von den Rednern vorgebrach- : en Gesichtspunkte von falschen Voraussetzungen l msgingen. Er glaube, baß die Politik der Neh­rung sehr viel stärker der traditionellen Linie folge und sehr mel mehr mit der mter nationalen Lage in Einklang stehe A die PolM Lord Arnolds. England könne die Gefahren mcht beseitigen, indem es den Kopf m den Sand eto. Man mühe sich daran erinnern, daß die britischen 3n|eln in nächster Nähe -me- außer st | unaereaelten" Europa lagen. Großbritan- | ni-n versorge ich jetzt mit einer Rüstung, di- em-r I Bcrantroortung in Europa entsprech- Die britisch- I Regierung habe die Pflicht auszurust-n nichtnur I um Englands eigene Küste zu v-rterd.g-n, sondern I auch Großbritannien in den Stand zu setzen, feme | 8-?psIichtungen im Kollektivsystem -rsM-v. Da- I 'neifce aber nickt daß die bnti che Regierung oie

MüsLpolM aufgegeben habe Sie wer e aber I mit ihrer Ausrüstung solange fortfahren, bis der I Dölk-rbund der Welt ein Abkommen über tue fier- I -lbs-tzung der Rüstungen beschlossen hatte. G-g-n- I unartig müssen die Regierungen -men Rüstung-. I Waffenstillstand ablehnen. Mali-

Die Isolierung sei niemalsd" ^düion-lle P l f Englands aewesen. Die britischen Garantien iur I Belgien und Frankreich hätten keine neue Lage ge- I (schassen, sondern seien der britische B^ag ^ur I W-sriedung Europas zur Zeit des L | ttraoes aeroeien. Großbritannien glaube, daß oer iFri-d-n Westeuropas am besten durch 8^'jJ ® | Garantien nach dem Muster des LocammBerlrag ig-!ich-rt werden könne. Gegenwärtig werde per,

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irstgelegt, ohne daß das britische Volk befragt e'crden sei. Er glaube nicht, daß sich hierfür eine Ikchrheit in Großbritannien finden würde. Es sei ächste Zett, daß sich England von den Streitigkeiten uf dem Festlande zurückziehe. Die überwältigende siafse des britischen Volkes habe nicht im geringsten in Wunsch, wieder gegen Deutschland zu impfen. Es wäre das größte Verbrechen in der Geschichte, wenn diese beiden großen Nationen ihre sagend gegeneinander ins Feld ziehen und sich ge- pnseitig umbringen ließen. Deutschlands berechtig- Gn Einwendungen gegen den Franko- iowjetpakt müsse Rechnung getragen werden. Ran müsse sich in die Lage Deutschlands versetzen. Senn Deutschland eine europäische Regelung nicht liinehmen wolle, die Sowjetrußland umfasse, so -püsse man das klar erkennen.

Arnold fragte dann, weshalb Eden feine Er-

Wir können dieses Leitziel der italienischen Poli- tik, das sich in dem Satze »Italia farä üa se" aus­drückt, nicht ohne weiteres ins Deutsche übersetzen. Wir können aber ungefähr sagen, daß dieses Ziel heute durch Mussolini nach dem erfolgreichen Abes­sinien-Krieg ungefähr erreicht ist: Italien Großmacht aus eigener Krast. Das Land hat unter dem entschlossenen Einsatz seiner gesam­ten geballten Kraft in einem selten günstigen Augenblick der europäischen Konstellation seinen Gang gegen die erste Seemacht der Welt gewagt und gewonnen. Heute geht Mussolini daran, die Früchte seines Wagemuts und der Opserfreudlg- keit der Nation zu sammeln.

Wie jedes andere Land hat auch Italien roirt- schaftlich und finanziell an den Folgen des gewal­tigen Kräfteaufwandes für sein äthiopisches Unter­nehmen zu leiden. Die Staatsfinanzen sind aufs äußerste angespannt, die Steuern nicht mehr zu steigern: auf der anderen Seite aber kennt Italien kaum Arbeitslosigkeit, und der Lebensstandard der breiten Massen ist nicht gesunken. Mag auch der Weinkonsum von 126 Liter auf 80 pro Kops der Bevölkerung gesunken sein, wobei die Abstinenz­bewegung unter der Jugend keine geringe Rolle spielt, mag auch die Regenkatastrophe des Früh­jahrs 1936 eine Mißernte erzeugt haben, die einen. Zuschuhbedarf von zwei Millionen Tonnen Weizen aus dem Ausland erforderlich macht, so täuschen doch diese Dinge nicht über die neu errungene, alles andere überschattende Stellung inmitten der Groß­mächte hinweg. Auch der vergessenste Mann aus : Unteritalien fühlt heute den ungeheuren Zuwachs : an Selbstbewuhtsein, Selbstvertrauen und äußerem : Ansehen, den Italien in den letzten beiden Jahren . gewonnen hat. Daraus allein entspringen dem i Lande neue Quellen der Kraft und der Expansion,

Großbritannien O'hade mcht nur kn Westeuropa"! wichtiges Element für die Herstellung der allge- sondern in der ganzen Welt Interessen. Groß-1 meinen Sicherheit m der Welt sein.

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britannien sei Mitglied des Völkerbundes. Man könne daher nicht die Möglichkeit ausschließen, daß Großbritannien dem Opfer eines Angriffes zu Hilfe eile, wenn nach feiner Ansicht dies gemäß der Dölkerdundssatzungen angemessen sei, obwohl keine automatische Verpflichtung dazu für Groß­britannien bestehe. England halte am Völkerbund unbedingt sest. Der Völkerbund stehe dafür ein, daß ein Unterschied zwischen einem Angreifer und seinem Opfer gemacht werde. Regionalpakte wür­den mit der Völkerbundssatzung vereinbar und ein

die nicht unterschätzt werden dürfen.

Die italienische H a n d e l s o e r t r a g s p o1111k liquidierte im Laufe des Jahres 1936 den Zustand völliger Anarchie, der durch die Sanktionsbeschlufse des Völkerbundes erzeugt worden war. Italien dachte nicht daran, ohne weiteres die früheren Han­delsverträge wieder in Kraft zu setzen. Es hat seinen Sieg auch in handelspolitischer Beziehung kräftig ausgenutzt. Ein Musterbeispiel dafür war der italienisch-englische Handelsver­trag, in dem die Engländer erhebliche Konzessio­nen machen mußten und ihre Vorrangstellung als Kohlenlieferanten verloren. Auch andere Lander, wie z. B. Rumänien, haben spüren müssen, wie sich das siegreiche Land für gewisse Unfreundlich­keiten in Genf zu revanchieren verstand, während umgekehrt mit vielen anderen Ländern die Bande enger geschlungen werden konnten und sich Italien in Form von Handelsabschlüssen für die Neutrali­tät in der Zeit der Sanktionen erkenntlich erwies. Mag es auch Mussolini nicht gelungen sein, die Kriegsschuldenfrage mit Amerika zu losen und in den Besitz der erstrebten großen Anleihen in London zu gelangen, so ist doch die Beteiligung des ausländischen Kapitals an der Erschließung Abessiniens gesichert worden.

lr n Erstes Blatt 181. Jahrgang Donnerstag, 25.8-drnar Mr

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ru Frankfurt a. M. heit, die hier und da im gesellsHastllchen Leben nr - flcr die Alte Garde der noch wirksam sind, werden allmählich absterben, ^nmnh'r des Weltkrieges und Unser eigenes Leben ist einzig beherrscht durch die fTLm Gemeinschafts- Weltanschauung

hatte Gauleiter Sprenger

Partei, die alten Kampfer

die Opfer der Arbeit zu einem G e m e i n s ch a s. . abend versammelt um ewige ungezwungene fr h Stunden im Beisein des Gauleiters, des Kr^isleiters und des Kommandieren- d-n G-n-rals d-s XII. Armeekorps Kr-b von Kressenstein zu verleben. Aus dem gleichen Erleben -roab sich da- gute V-rständm- sur -mond-r. Keinerlei Förmlichkeit störte den herzlichen Ton dieser Veranstaltung einer großen Kameradschaft. Diese Grundstimmung des Abends wurde dann auch durch di- B-grüßung-worte d- K, U Ä-SSS,. b- aus der Volksgemeinscha ft he r au s zu aeftalten Eine Revolution bringt selbstoerstandlich auch Aenderunaen des Gesellschaftslebens mit sich. Das gilt in besonderem Maße auch für die naho- nnnnimliftifche Revolution.Wir stammen alle nock^aus einer Zeft, in der das gesellschaftliche Leben ein Spiegelbild der Z^E^Heit des deut- scken Volkes war", führte der ©a ul eiter aus. ber Machtübernahme des Nationalsozlalismus muß e

kussion. Doch auch die Ueberreste einer Vergangen-