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INTERNATlONAlt

WINTERSPORT WOCHE GAR Ml SCH - P ARTEN Kl ROHEN 1 S 3 7

EHRENPREIS

Ehrenpreis des Führers für die Sporiwoche

In Amsterdam fand eine Berufungsverhandlung gegen den Hauptschriftleiter des Marxistenblattes J)et V ol t, I. P. Ankersmit, w e g e n B e l e l - digung des Führers statt Ankersmit war m erster Instanz zu 150 Gulden bzw 15 Tagen Ge­fängnis verurteilt worden. WeilHet Volk" anläß­lich der Beisetzung Gustloffs eine gemeine Karika­tur des Führers gebracht hatte. Der Generalstaats­anwalt beantragte Bestätigung des Urteils erBer Instanz. Die Urteilsverkündung erfolgt am 4. Fe­bruar.

glieder verloren ging, liegen bereits so viele Neu­anmeldungen vor, daß der alte Stand auch im neuen Beremsjahr erhalten bleibt. Die Zahl der Völker betrug zu Beginn vorigen Jahres 1758, am Ende desselben 2089, so daß eine Zunahme von rund 20 v. S). zu verbuchen ist. Der Königinenzucht wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet, so daß die Ortsfachgruppe Gießen an der Spitze sämtlicher Landesfachgruppen steht; wurden doch 270 Jung­mütter auf der Belegstelle im Krofdorfer Forst be­gattet. Durch Abgabe von Akazien- und Kübler- weidenpflanzen wurde für eine Verbesserung der Bienenweide gesorgt. Schon beizeiten sollen die Mitglieder durch Stecklingsvermehrung von pollen- liefernden Weiden für Trachtverbesserung eintreten. Insbesondere können die Bauernimker an ihrem Teile mithelfen, um Trachtlücken durch Zusaat von Schwedenklee und Weißklee auszufüllen. Im Laufe des Jahres wurde auf der Hardtterraffe ein Bienen- pflanzengarten angelegt, der durch Anpflanzung

Beträchtliche Erhöhung der Reichssteuer-Einnahmen.

Berlin, 23. Jan. (DNB.) Die Einnahmen des Reiches an Steuern, Zöllen und anderen Ab­gaben betrugen im Monat Dezember 1936 bei den Besitz- und Derkehrssteuern 902,2 (Dezember 1935 = 691,5) Millionen Mark, bei den Zöllen und Verbrauchssteuern 313,7 (276) Millionen Mark, zu­sammen 1215,9 (967,5) Millionen Mark. In der Zeit vom 1. April bis 31. Dezember 1936 erbrachten die Besitz- und Verkehrssteuern 5874,7 (im Vorjahr 4611,2) Millionen Mark, die Zölle und Verbrauchs­steuern 2709,9 (2579,2) Millionen Mark, zusammen also 8584,6 (7190,4) Millionen Mark. Im ganzen sind im Dezember 1936 an Besitz- und Ver - kehrssteuern 210,7 Millionen Mark mehr auf­gekommen als im Dezember 1935, bei den Zöllen und Verbrauchs st euern 37,7 Millionen Mark mehr, so daß das gefamte Mehrauf- kommen im Dezember 1936 gegenüber dem

gleichen Dorjahrsmonat 248,4 Millionen Mart bC3m Lerften bis dritten Viertel des Rechnungs­jahres 1936 sind gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres mehr aufgekommen: An Besitz- und Derkehrssteuern 1263,5 Millionen Mark, an Zollen und Verbrauchssteuern 130,7 Millionen Mark^ zu. ammen 1394,2 Millionen Mark. In diesem Mehr, aufkommen sind drei Posten enthalten, die im Vor. iahr noch nicht vorqekommen stnd: a) Die Ur. künden st euer, die erst ab 1. Juli 1936 Reichs, steuer geworden ist, mit 19,5 Millionen Mark, b) die Erhöhung der K ö r p e r s ch a f t s. st e u e r - V o r a u s z a h l u n g e n durch das Gesetz vom 27. August 1936, c) die 23 <i f ö r Ö e r u n g s. (teuer für den Güter- und Werkfernverkehr mit Kraftfahrzeugen.

Die Ortsfachgruppe Gießen in der Reichsfach­gruppe Imker des Reichsverbandes deutscher Klein­tierzüchter hielt am gestrigen Sonntagnachmittag im Hopfeld zu Gießen ihre diesjährige General­versammlung ab die sich eines so großen Besuches erfreute, daß der Saal die Mitglieder kaum zu fassen vermochte. Besonders zahlreich waren auf be­sondere Einladung hin die Jmkerfrauen vertreten.

Nach herzlicher Begrüßung erstattete der Ortsfach­gruppenvorsitzende Gotth. Bodenbender (Gie­ßen) den Jahresbericht, aus dem u. a. folgendes wiedergegeben fei: Durch den milden Winter wa­ren die Bienenvölker nicht zur vollen Winterruhe gekommen. Nicht überall kamen sie infolgedessen im Frühjahr rechtzeitig zur vollen Entwicklung, und als sie volksstark waren, brachte die Ungunst der Witte­rung den Imker um die erhofften Honigerträge Die Mitgliederzahl der Fachgruppe belief sich auf 270. Obwohl durch Neugründung einer Ortsgruppe im angrenzenden preußischen Gebiet eine Anzahl Mit-

von Stauden, Sommerblumen und Gehölzen den Mitgliedern das Kennenlernen und den Wert der Honigpflanzen vermitteln soll. Das Wandern in die Trachtgebiete unterblieb im Berichtsjahre. Es wer­den aber jetzt schon die Vorbereitungen getroffen, um bei günstiger Witterung im Frühjahr auch dieses Gebiet der Bienenwirtschaft in Angriff zu nehmen. Von Seuchen jeglicher Art ist das Dereinsgeblet verschont geblieben.

Der Obmann erstattete dann den Bericht über die Tagung der Landesfachgruppe in Frankfurt am Main, bei der Jmkergenosse Braun (Rod- Heim v. d. H.) über Bienenweide und das Wan­dern" sprach, während Pfarrer Ai sch (Bad-Rau- heim v.d. H.) überBienenweide und das Wan­referierte. Bei dem Bericht von S e y d e l (Darm­stadt) über den Aufbau der Landesfachgruppe wurde bekanntgegeben, daß das Vereinsjahr von nun an am 1. April beginnen soll.

Den Höhepunkt der Tagung bildete der Vortrag von Frau Leni Bodenbender (Gießen) über Die Aufgaben der Jmkersfrau". Sie führte u. a aus: Die Jmkersfrau soll auch bei der Bienenzucht ihrem Manne ein guter Kamerad sein und soviel Interesse an der Imkerei gewinnen, daß sie in der Lage ist, die Bienenstände, wie zur Zeit des Welt­krieges, betreuen zu können. In diesem Falle wird es leichter sein, eine stärkere Vermehrung der Völ­ker durchzuführen. Die Honigkasse wird von der Frau geführt, die durch Rücklagen für Neuanschaf­fungen von Beuten und die Zuckerbeschaffung sorgt. Mit der Zeit soll sie auch auf dem Stande tätig sein. Bei Beginn des Bienenjahres im August säu­bert sie die Futtergeschirre und trifft auch die übrigen Vorbereitungen zur Winterfütterung. Recht­zeitig liefert sie die für Warmhaltung der Stocke nötigen Kissen und hilft mit beim Gießen der Mittelwände und deren Einziehen. Ganz ihr Ar­beitsgebiet sind aber die Honigbehandlung und der Honigverkauf. Auch bei der Reinzucht der Stock- mutter kann sie ihrem Mann hilfreich zur Seite stehen, insbesondere beim Umlarven. Wenn die Jmkersfrau so tätig mithilft, dann wird die deutsche Imkerei leicht ihr Ziel erreichen, das deutsche Volk mit deutschem Bienenhonig zu versorgen. Reicher Beifall wurde den Ausführungen der Rednerin ^Weitere Verhandlungspunkte betrafen die An- wendung des Wachsschmelzers und der Wabenpresse, sowie die Züchtung einer rotkleefähigen Biene, die Zuckerverbilligung, die Verleihung von Ehrennadeln und die Auswahl der Zuchtstämme. Die Tagung wurde in üblicher Weise geschlossen.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Das Herannahen einer neuen kräftigen Atlantik- ftörunq brachte Deutschland mit der Verstärkung des von Ost nach West gerichteten Luftdruckgefalles zu. nächst einen Einfluß arktischer Kaltluft aus Inner, rußland. Es machte sich auch bei uns mit lebhaften Ostwinden und stärkerer Abkühlung bemerkbar. Es hat im mittleren und östlichen Deutschland sehr trenges Winterwetter herbeigeführt, womit heute rüh im Osten Fröste bis zu 20 Grad beobachtet wurden. Durch die Gleichströmung wurde aber auch Warmluftzufuhr von Südwesten eingeleitet, die wieder Kaltluft herbeiführt. Während z. B. der kleine Feldberg heute früh9 Grad zeigte, wurde durch das Wetterflugzeug in einer Höhe von 1000 Meter, 0,0 Grad gemessen. Als Folge dieser Ent. Wicklung mag daher in West- und Südeutschland Regen fallen, der zu Glatteisbildungen führen wird. Für den Westen kann nach anfänglicher Milderung eine Abkühlung erwartet werden.

A ssichten für Dienstag: Wieder zeit­weise aufheiternd, aber noch vereinzelt Niederschlag, im Gebirge wahrscheinlich Schnee, bei lebhaften. Winden um Ost wieder kälter. .

Aussichten für Mittwoch: Bei Luftzu. fuhr aus Ost kaltes und zeitweise aufhelterndes Wetter. ,,L _ . _ .

Lufttemperaturen am 24. Januar: mittags 3,1 Grad Celsius, abends0,5 Grad; am 25. Januar: mor­gens 3,1 Grad. Maximum 4 Grad, Minimum heute nacht3,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 24. Januar: abends 0,1 Grad; am 25. Januar: morgens 0,1 Grad Celsius. Nieder­schläge 0,8 mm. Sonnenscheindauer 5,5 Stunden.

Wintersport-Wetterbericht.

Vogelsberg, Hoherodskopf: Schneefall,8 Grad, 20 Zentimeter Gesamtschneehöhe, Pulver- schnee, im Walde Sportmöglichkeit sehr gut.

Sauerland, Winterberg: Schneefall,8 Grad, 20 Zentimeter Gesamtschneehöhe, Sportmöz- lichkeiten gut. ___________________________________

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder, Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen« leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt b« Anzeigen: Theodor Kümmel. D. 21. XII. 36: 11 250. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig

Englische F l i e g e r o f f izi e r e, die unter Führung von Air-Vicemarshall L. C. Courtney auf Einladung des Reichsministers der Luftfahrt nach Deutschland gekommen waren, hatten einige Fliegerhorste, Fliegerschulen und Truppenteile der deutschen Luftwaffe besichtigt. An einem kamerad­schaftlichen Beisammensein auf Einladung des Staatssekretärs Milch im Haus der Flieger als Abschluß des Besuches nahm auch der britische Bot­schafter in Berlin teil.

Für die Internationale Sportwoche in Garmisch-Partenkirchen stiftete der Führer und Reichskanzler diesen Ehrenpreis, den der Sieger im Kombinations-Skilauf (Lang- und Sprunglauf) erhält. Die Bronze ist ein Werk des Bildhauers Professor Esser, Berlin.

P B (Scherl-Bilderdienst-M.)

Lmkertagung in Gießen.

glorir

Ab heute Montag:

Gustav Sack, Metzgermeister

Gießen (Seltersweg 7), den 25. Januar 1937.

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wird gebeten.

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Friedensbemühungen im Weltkrieg.

Am Freitag, dem 22. Januar, nachmittags 31/, Uhr, verschied infolge eines Schlaganfalles mein lieberVater, unser guter Onkel und Schwager

Geschäftsdrucksachen Rechnungen Briefblätter Briefumschläge Postkarten Geschäfts karten bei Brühl, Schulstr.7

Anschließend: MitKlIederverwaniinlnng:

1. Geschäftsbericht, 2. Ergänzung des Vorstands

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Unser lieber Kamerad

Wilhelm Mühl, Zugführer i. R. wurde am Freitag, dem 22. Januar, durch den Tod aus unserer Mitte gerissen. Wir werden ihm stets ein ehrendes An­denken bewahren.

Die Beerdigung findet am Montag, dem 25. Januar, nachm.2Uhr, auf dem Neuen Friedhof st att. Um zahlreiche Beteiligung

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Die Beerdigung findet Dienstag, den 26 Januar, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt

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Margarete Kupfer / Else Elster / Fritz Kämpers Paul Westermeier / H. Richter / Anton Pointtf

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im Erdyeschost per 1. März oder 1. Avril zu verm. Schr.Ang. unter 512Dano.Gieß. Anzeiger erbet.

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Montag, 1. Februar, 20A im Kunsthist. Institut Ludwigstraße 34:

Holzversteigerung.

Freitag, den 29. Januar, vormittags 10 Uhr, wer­den in der Gastwirtschaft von Louis Dich in Londorf versteigert:

Aus den Forstorten Hainstruth, Sicklergeheg, am Sicknos, Sicklergraben, Katzengeheg, Kahleberg und Dietzehohl: 508D

Lichen-Ruhholz: 9 rm Eichen-Gartenpfosten, 2 m lang, 130 Derbstangen le3c-Klasse und 2 Eichen- Derbstangen.

Brennholz: Scheiter rm: Buche 237, Eiche 25; Knüppel rm: Buche 500, Eiche 40, Kiefern 42, Fichte 19 und Sonstiges 16; knüppelreifig rm: Kiefern 8; Reisig rm: Buche 600, Eiche 8; Stöcke rm: Buche 53, Eiche 2.

Nähere Auskunft erteilt Revierförster Karl Korn­mann, Londorf.

Aus dem Forftort Köppernhölle-

Brennholz: Scheiter rm: Buche 22, Hainbume 4; Knüppel rm: Buche 34, Hainbuche 21, Eiche 25 und Sonstiges 12; Abfallholz rm: Buche 10; Anbruchhvlz rm: Fichten 6; Reisig rm: Buche 130, Hainbuche 46.

Nähere Auskunft erteilt Hilfsförster Sattler, Lon­dorf.

Das mit 00 geschlagene Holz wird nicht ver­steigert.

Londorf, den 23. Januar 1937.

Forstamt Rabenau.

Heute Montag: Ein echter und rechter Volksfilffll

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