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Nr. 274 Zweites Blatt

Kießener Anzeiqer «Zeneral-Anzeiger für Gberheffen)

Mittwoch. 24. November

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Die Beisetzung der großherzoglichen Familie aus derRosenhöhe.

Stunde des Abschieds.

Im Beisein vieler geladener Gäste sand gestern nachmittag aus der Rosenhöhe bei Darmstadt die feierliche Beisetzung des vor kurzer Zeit seinen An­gehörigen vorausgegangenen Großherzogs Ernst Ludwig, wie auch der fünf bei dem schweren Flugzeugunglück in Belgien ums Leben gekommenen Mitglieder der grvßherzvg-

Wor der Trauerfeier. Prinz Ludwig von Hessen rund feine junge Gattin verharrten Minuten stillen Gedenkens an der offenen Gruft.

llichen Familie in einer großen g e ein­samen Gruft statt unweit dem alten Mauso- lleum, unmittelbar neben dem Grabe des Prinzeß- chens Elisabeth. Unter mächtigen Tannen und lKoniseren versammelte sich bereits lange vor dem Beginn der Trauerfeier die große Zahl der Trauer- igäste und umgab bald in dichtem Kranze die Gruft, kdie schlicht mit frischem Tannengrün ausgeschmückt uvar Zur linken und zur rechten Seite standen auf Schwarzverkleideten Piedestalen große Schalen mit Wundervollen weißen und gelben Chrysanthemen. Die Särge, die bisher im Mausoleum aufgebahrt vvaren, hatte man bereits an die Stätte der Be­gräbnisfeier gebracht und in die Gruft versenkt Sieben dem Sarge des Großherzogs standen nun in langer Reihe die Särge feiner Lieben, die ihm ffio unerwartet rasch in die Ewigkeit folgen mußten. Im Blickpunkt der großen Trauergemeinde ijtanb vor einer Wand frischen Tannengrüns ein Altar, auf dem ein schlichtes Helles Holzkreuz stand, ßu dessen beiden Seiten in hohen Leuchtern Kerzen Ernannten.

Biele der Trauergäste verharrten Minuten letzten Gedenkens an der offenen Gruft und das Neben­einander der Särge mag noch einmal in allen den Teilnehmern der ernsten Feier die ganze Tragik, Die das großherzogliche Haus betroffen hat, haben ibewußt werden lassen.

Immer dichter wurde der Kreis der Trauernden mm die Gruft, stumm begrüßten sich die Gäste, still marschierten die Abordnungen der Gliederungen der Partei und tue Abordnungen der Soldatenkame- eadschaften auf Sie alle waren mit ihren Fahnen erschienen Man sah viele alte Soldaten in Uni­form und zahlreiche Offiziere der neuen Wehrmacht. Unter der Fülle der Trauergäste sah man auch viele Leiterinnen der Frauenorganisationen, deren För- Derin die Großherzogin gewesen war. Biele Frauen

trugen Auszeichnungen für die im Laufe von Jahr­zehnten geleistete soziale Arbeit. Aus allen Teilen des Landes kamen sie herbei, um den Verstorbenen letzte Ehrerbietung zu erweisen.

Vie TrauerMe.

In der großen Reihe der Ehrengäste sei wiederum Staatsrat Reiner genannt, der für den Gauleiter und Reichsstatthalter erschien und bereits am Vor­mittag im Auftrag des Stellvertreters des Führers und des Gauleiters am Mausoleum Kränze nieder­gelegt hatte. Ferner befanden sich unter den Trauer­gästen General der Flieger Halm als Vertreter des Generalobersten Göring und des Reichs- k r i e g s m i n i st e r s der Königlich Griechi­sche Gesandte Exzellenz Rizo R a n g a b e als Vertreter des Königs von Griechenland und der griechischen Regierung, als Vertreter des Königs von England Lord undLady Mo ut batten, als Vertreter des Kreisleiters Dr. Schilling und zugleich für die Stadt Darmstadt Oberbürgermeister W a m b o 1 d t, ferner Landes­bauern sichrer Dr. Wagner, ' ---Obergruppenfüh­rer Lorenz in Vertretung des deutschen Bot­schafters in London von Ribbentrop. Gauarbeits­führer Faatz, der Führer des NSKK. Gruppe 11 von Molitor und Brigadeführer von Hum­boldt als Vertreter des Reichssportführers.

Die auswärtigen FtmüiHke ten.

Viele deutschen Fürstenhäuser, wie auch Fürsten­häuser des Auslandes, bewiesen erneut ihre starke Anteilnahme am Geschick der hessischen großherzog­lichen Familie. Aus der großen Anzahl der fürst­lichen Trauergäste seien genannt: die Schwestern der verewigten Erbgroßh'erzogin Prinz und Prin- of Milvord Haven, geb Prinzessin von Hes­sen, Prinzessin Heinrich von Preußen, die Eltern der verewigten Erbgroßheryvgin Prinz und Prin­zessin Andreas von Griechenland, die Geschwister der Erbgroßherzogin Markgraf und Markgräfin von Baden, Prinz und Prinzessin Christoph von Hessen, Erbprinz und Erb- prinzessin Hohenlohe - Langenburg und Prinz Philipp von Griechenland, Prinz und Prinzessin Waldemar von Preußen, die Schwestern der verewigten Großherzogin Eleo­nore Für st in Dohna und Frau von Lede- b o u r, geborene Prinzessinnen Solms-Lich, Mark­graf und Markgräfin von Meißen, Prinz Louis Ferdinand von Preußen als Pertreter des vormals preußischen Königshauses, Herzog und

Herzogin von Braunschweig, Herzog Adolf Friedrich von Mecklenburg, Erbgroßherzog von Sachsen-Weimar als Vertreter seiner Mutter, der Großherzogin; Herzog Christian von M e d l e n b u r g als Vertreter des vormals groß­herzoglichen Hauses, die Prinzen Georg, Nicolaus und Christof von Griechenland. Fürst Rein­hard zu Solms-Hohensolms-Llch. der Bruder der verewigten Großherzogin; der Fürst von Hohenzollern. die Fürstin zu H o h e n - lohe-Langenburg und der Fürst zu Dohna, Kammerherr Oberst von Mach als Vertreter des Erbaroßherzogs von Oldenburg, Freiherr von Pfetter-Arnbach als Vertre­ter des Herzogs von Sachsen-Meiningen, die beiden Brüder der Prinzessin Ludwig von Hes­sen, Mr Roß und John Geddes; Landgraf ukid Landgräfin Friedrich Karll von Hessen mit ihren Söhnen, Prinz Philipp von Hessen, Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau; Prinz Wolfgang von Hessen und Prinz R i - ch a r d von Hessen, sowie zahlreiche Vertreter der hessischen st andesherrlichen Familien.

Dem Trauerhause ging auch gestern noch mancher Beweis herzlichsten Gedenkens zu. Der Herzog von Sachsen-Coburg, Präsident des Deut-

Ne b e n st e h e nd: Die Leidtragenden der Fami­lie bei der Beisetzungs­feier. In der Mitte des Bildes Prinz Lud­wig von Hessen.

Links unten: Viele Trauergäste nahmen noch einmal Gelegenheit, an der offenen Gruft, den Dahingeschiedenen letzte Ehre zu erweisen.

Rechts unten: Die Geistlichen am Altar vor der Gruft.

(Aufnahmen [4]: Neckher, Gießener Anzeiger.)

scheu Röten Kreuzes, hat an den Prinzen Ludwig von Hessen folgendes Telegramm gesandt:Zu dem tragischen Verlust, den das Großherzogliche Haus erlitten hat, spreche ich zugleich im Namen des Deutschen Roten Kreuzes die herzlichste Anteilnahme aus Das Deutsche Rote Kreuz oer* liert in den Heimgegangenen langjährige und treue Förderer und Mitarbeiter Es wird der Verdienste der Heimgegangenen um das Rote Kreuz stets dank­bar gedenken " Im Auftrage des Markgrafen und der Markgräfin von Meißen legte Generaladjutant Baron O ' Byrn einen Kranz am Sarge der Verewigten und einen Kranz am Sarge des Erb- großherzogspaares nieder Prinz Louis Ferdinand von Preußen legte ebenfalls noch am Vormittag des gestrigen Tages im Auftrag des ehemaligen preußischen Königshauses einen Kranz nieder.

Die Trauerfeier.

Während sich allmählich die große Trauerge­meinde vervollständigte etwa 800 Personen mögen teilgenommen haben zogen drei Flug­zeuge mit gedrosselten Motoren über der Rosen­höhe Schleifen und Kreise. An den Tragflächen der Flugzeuge flatterten Trauerflore Ein finniger letzter Gruß der Fliegerkameraden an den Erbgroßherzog und die Seinen! Als das Lied der Propeller ver­stummt war, klangen von der Stadt herauf d i s Glocken aller Kirchen und kündeten der Be­völkerung der Stadt den Beginn der Trauerfeier.

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Die Muscheltrompete.

Von Anton Schnack.

Ueberzeugt euch, daß sie aus dem Meere stammt: yaltet sie ans Ohr, Muschel auf Muschel gelegt; und nus dem perlmuttenen Gefäß wird ein fernes, unterirdisches Rauschen in die fleischige Muschel singen, dem Rauschen ähnlich, wie es der Indische Ozean zur Zeit der gewaltigen Mauritiusorkane an Der verstreuten Inselgruppe der Malediven empvr- nranben läßt. Manchmal hat ein aus dem griechi­schen Altertum vergessener Triton auf der großen Muschel geblasen und ihr dumpfe Töne entlockt, welche die Matrosen auf den Schwammseglern mit ; ieltfamer Verzauberung erfüllte Sie hielten es für nas Singen der Sirenen, Meerfrauen mit grünen . Augen und korallenroten Lippen.

Der Triton ist in die nächtliche Tiefe der Meere verschwunden; auch die Matrosen. Ihre Skelette mhen bei abgebrochenen Ankern, verfaulten La­fetten und versteinerten Mastbäumen. Die Muschel- Hompete, das bunte Knobelhorn ober Riesenohr, verkaufte ein Schwammsucher an einen inbischen Händler von Ponblcherry, das in der Bai von Bengalen gelegen ist. Zwischen Votivgaben BetA- | nässen, Sarongstoffen, Brusttüchern und Töpfer­waren leuchtete das einstmalige Blasinstrument des Tritonen fremd und bezaubernd. Es ist eine satt- prüne Muschel, die die schwarze Schwermut der Tiefsee gefärbt hat, mit braungelben Streifen ge­mustert und mit blitzenden, schneeweißen Punkten netupft. Die Höhlung ist von einem l'ilbergrauen Perlmutterglanz unsagbar geheimnisvoll ausgefullt. , Sie wird. Glück bringen, sagte der dunkle Hand- ser; denn die Muscheltrompete gehört zu den acht Glorreichen Zeichen des großen und erhabenen Buddha. Die anderen sieben sind: der goldene Fifch, ,as Rad des Gesetzes, die Lotosblume, das Glucks- iiiagramm, der Schirm, die Vase und die Sieges- irompete. In die Muschel war der Zauber und :iie Gnade des Gottes eingegangen; denn so lange ach das wunderbar gebogene und gemalte Gehäuse, Die es der beste Künstler nicht Herstellen kann, bei mir trug, war ich beschützt und gefeit und gelangte glücklich durch alle Weltgefahren in den Hafen der rjeimat. Es waren nicht geringe Gefahren, die ch, Steuermann einst auf derSchwalbe", zu be­gehen hatte. Riffe, Sandbänke und Untiefen, trich- jerförmige Stürme und schwefelgelbe Gewitter, >aushohe Brandungen und saugende Wirbel, das waren die Unheimlichkeiten und Gefährnisse des Meeres, aber auch das feste Land hatte für einen jungen Seefahrer Verstrickungen und Hinterhältig­

keiten das Fieber schleicht sich ins Blut, böse Schlangenbisse drohen und die jähen Ueberfälle von wilden Tieren und heimtückischen Eingeborenen, Opium und Haschisch lähmen die Kraft, der sündige Blick der braunen Tänzerinnen rührt an das Herz und erhitzt das Fleisch und möchte es in Leiden­schaft festhalten und verderben, aber infolge der wundertätigen Wirkungen der an der blauen Mütze festgebundenen Muschel bin ich allen Gefahren und Unbilden des Meeres und des festen Landes ent­ronnen.

Nun bin ich schon lange ein alter Mann, dem kein Schiffstau mehr durch die schwieligen Hände gleitet, der keine Ankerwinde mehr zu drehen ver­mag, weil die Stärke der Arme und Hände nach­gelassen hat. Ein alter Mann braucht keine malai­ischen Tänzerinnen zu fürchten, er segelt an keine Klippe mehr heran, vor der die gischtende Bran­dung mit weißer Wasserfahne hochsteigt und das Palmengrün der Inseln mit weißem Wasserdampf verhüllt. Brandung und Wogen machen die ge­waltigste Musik; für mich wenigstens gab es keine schönere und größere, die mein Männerherz jedes­mal zum Erzittern brachte.

Manchmal noch, wenn mich die Sehnsucht nach Ferne jäh überfällt, nehme ich das nachtgrüne, lieb­lich gezirkelte Muschelhorn aus dem Glaskasten, wo es neben Negerpfeilen, chinesischen Amuletten und vertrockneten Seesternen aufbewahrt ist, betrachte seine unverblaßte Farbe und die zierlichen Linien seiner Zeichnung mit dem wehen Lächeln der Er­innerung und,halte seine Deffnung an mein Ohr. Ich höre ein großartiges, lockendes und ununter­brochenes Rauschen: das ist der brausende Südwest­sturm an der Küste von Bengalen!

Knigge, nagelneu.

Von Christian Dock.

Ich weiß nicht so m eine Buchhandlung zu treten und laut ein Buch über gutes Benehmen zu verlangen, ist nicht eben das Angenehmste. Was mich angeht, so ginge ich lieber in einen Porzellan­laden und verlangte da etwas Unangenehmes.

Die Leute sehen einen so an, soNa, der will es ganz genau wissen", soAha, der muß es also noch lernen!", so man-weiß-nicht-wie ...

Aber ich wagte es immerhin, ich kaufte ihn, den modernen Knigge für alle Lebenslagen und ging damit nach Hause.

Was ich damit vorhatte, war, zu untersuchen, was sich wohl eigentlich seit dem Freiherrn von Knigge Neues begeben hat. Schließlich gibt es allerlei

neue technische Dinge, die wir heute imUmgang mit Menschen" brauchen: Telephone, Autos, elektri­sche Türklingeln, Schreibmaschinen und fließendes Wasser. Und siehe da, es steht wirklich drin wie man sich im modernen Badezimmer verträgt. In- und außerhalb der Badezimmer. Denn das Badezimmer ist, sagt der Verfasser des modernen Knigge,die erste Reibungsmöglichkeit, deren der Umgang im Alltag dreitausend zur Verfügung stellt. Jeder will ins Badezimmer, und immer alle zur gleichen Zeit."

Es scheint, daß jede technische Neuerung uns eine Möglichkeit mehr schenkt, uns schlecht zu beneh­men. Wie käme auch sonst der Verfasser auf die Zahl dreitausend? Man denke, dreitausend Mög­lichkeiten jeden einzigen Tag, sich schlecht zu beneh­men!

O, das Herz füllt sich einem ordentlich mit einer großen unbändigen Lebenslust, wenn man das lieft: dreitausend Möglichkeiten!

Aber die Welt der Verfasser von Büchern über gutes Benehmen ist voller Wohlanständigkeit, Höf­lichkeit und Verbeugungen, voller Blumensträuße und parfümierter Erzogenheit.

Dr sollst dich täglich rasieren!

Du sollst nicht in der Trambahn Lieder pfeifen! Du sollst ncht über anderer Leute Glatzen spotten! Du sollst die Suppe lautlos essen!

Du sollst die Hand aus der Hosentasche nehmen!

Du sollst nicht einer Dame Sauce auf das Kleid gießen!

Aber du sollst nachher sagen, es fei ein reizender Abend gewesen!

Ob die Verfasser von dreitausend Regeln gegen dreitausend Möglichkeiten schlechten Benehmens ob sie ahnen, wie herrlich es fein kann, unrasiert, mit den Händen in den Hosentaschen, öffentlich ein Lied zu pfeifen und so gleich drei Verbote auf. ein­mal zu übertreten?

Sie ahnen es nicht, aber wir wollen nicht mit ihnen rechten, wenn sie den sonst wohl lebenswerten Versuch unternehmen, die Grundregeln des Herrn von Knigge aus die Lebenselemente des modernen Lebens anzuwenden.

Ueberhaupt bohrt sich immer mehr bei der Lek­türe der Wurm des Zweifels in mich hinein, ob ich nicht ein ganz höflicher, ganz ungebildeter Mensch bin.

$)c Sie haben etwas verloren!" lese ich, klingt nicht höflich."Besser ist", lese ich,Ich habe mir erlaubt, das eben von Ihnen Verlorene aufzuheben. Darf ich bitten."

Ich lese das vorwärts und rückwärts .,He!" habe ich in solchen Fällen vielleicht nicht gerade geru­

fen, aber das habe ich auch nicht gesagt:Ich habe mir erlaubt, das eben von Ihnen Verlorene aufzu­heben. Darf ich bitten."

Welche korrekte, gemessene, nie fassungslose Welt, die Welt solchen Anstandsbuches!

Allerdings, der Hofjunker Knigge war auch kor­rekt. Aber so korrekt werden wir nie wieder wer­den, da helfen keine modernen Kmgges, wir fühlen uns zu wohl in unserer dickeren Haut.

docbfcbuinacbncbten.

Professor Dr. Ludwig Plate, der emeritierte Ordinarius für Zoologie an der Universität Jena, der Nachfolger auf dem Lehrstuhle Ernst Häckels, ist im Alter von 75 Jahren gestorben Plate, 1862 in Bremen geboren, wandte sich schon früh dem Studium der Abstammungs- und Entwicklungslehre zu. Er hatte den Doktorgrad in Jena bei Häckel erworben und sich 1888 in Marburg habilitiert Von feinen grundlegenden Arbeiten feien genannt die Abstammungslehre",. dieVererbungslehre" und Allgemeine Zoologie und Abstammungslehre". Plate war Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften des In- und Auslandes.

Dozent Dr -Jng. Dr. phil. Willibald Diemeir aus München ist beauftragt worden, vom Winter­semester 1937/38 ab die Lebensmittelchemie an der Universität Frankfurt in Vorlesungen und Uebungen zu vertreten.

Die Dozentur des nb. ao. Professors Dr. Ludwig Orthner für das Fach der organischen Chemie ist von der Universität Bonn an die Universität Frankfurt verlegt worden

Dem nb. ao. Professor Dr. Hans-Adam S t o 11 e in Tübingen ist unter Ernennung zum Ordi­narius der Lehrstuhl für Zoologie an der Universi­tät T.ü hingen übertragen worden.

Dozent Dr. phil. habil Fritz Ernst an der Universität Heidelberg wurde zum planmäßigen außerordentlichen Professor für neuere und mitt­lere Geschichte und zum persönlichen Ordinarius in Heidelberg ernannt.

Dem ao. Professor Dr. Augustin Förster ist unter Ernennung zum Ordinarius der Lehrstuhl für gerichtliche und soziale Medizin an der Uni­versität Marburg übertragen worden.

Dem Dozenten Dr. Fritz E r b ft ist unter Er­nennung zum Ordinarius der Lehrstuhl für mitt­lere und neuere Geschichte an der Universität Hei­delberg übertragen worden.

Professor Dr. Erich F a s ch e r, Ordinarius für Neues Testament an der Universität Jena, wurde in gleicher Diensteigenschaft an die Universität Halle berufen.