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Frankreichs neue Regierung

Kleine volitifche Nachrichten

von

und wichtige Beamtengruppe die Rechtseinheit für das gesamte Reichsgebiet her.

Eine Tieichsschiehschule der Ö3.

In Obermannsfeld bei Meiningen in Thüringen wird, wie der Reichs-Iugend-Pressedienst meldet, Ende Juli eine Reichsschießschule der Hit­ler-Jugend, Vie erste Einrichtung ihrer Art, eröffnet. Die Aufgabe dieser Reichsschießschule ist vor allem die Ausbildung von Schießwarten, damit so bald wie möglich jeder Gefolgschaft eigene Schieß­warte zur Verfügung gestellt werden können. Die Schule kann jeweils 70 Mann aufnehmen, die Dauer der Lehrgänge beträgt rund zehn Tage, so daß mo­natlich etwa 200 Mann in dieser Schule ausgebildet werden können. Die Ausbildung erstreckt sich aus­schließlich auf Kleinkaliberschießen, ist also rein sportlich.

ichen Ministerpräsidenten Colijn erfolgte und zwar zu einer Zeit, als Holland sich zum inner politischen Wahlkampf rüstete. Bezeichnenderweise wurde der Vertrag zwei Tage vor dem Zeitpunkt unterschrieben, als Colijn durch die Königin aufs neue mit der Regierungsumbildung betraut wurde. Und seine Vröffentlichung fiel in die Zeit der gewiß nicht einfachen Verhandlungen, die Colijn um die Regierungsbildung zu führen hat. Daher werden diejenigen in Holland nicht unrecht haben, die in der Verteilung dieser Termine die Hand des geschickten politischen Regisseurs Colijn erblicken.

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Milliardenbausbalt des amerikanischen Heeres.

Washington, 24. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der Senat verabschiedete den Heeresetat von 663 Millionen Dollar (rund 1,7 Milliarden Mark) und bewilligte damit die höchste je in Friedens­zeiten gemachte Heeresvorlage. Die Vorlage geht nun noch an den Konferenzausschuß beider Häu­ser. Der demokratische Senator Lewis warnte ein­dringlich vor einer Schwächung der Armee. Im Falle der Gefahr eines Aufstandes gebe es in der ganzen Union keinen Staat, in dem nicht ängst­liche'Spannungen und Tumulte herrschten. Aehnlich der Lage vor dem Bürgerkrieg müsse die Regie­rung, wenn sie sich behaupten solle, energisch auftreten.

TschechischeVertragstreue".

Die Tschechen haben sich seit der Gründung ihres Nationalitätenstaates nur zu oft der Erfüllung ein­gegangener Verpflichtungen zu entziehen gesucht. Besonders wenn als Vertragspartner der Deutsche in Frage kam. Als bestes Beispiel haben wir das Verhalten der Tschechen den Sudetendeutschen gegen­über, denen eben erst die schönsten Versprechungen gemacht wurden, um sie, kaum daß die Worte ver­klungen waren, in der brutalsten Weise zu brechen. Was wir jetzt zu verzeichnen haben, ist ein Bruch des deutsch-tschechischen Luft- v e r k e h r s a b k o m m e n s, das auf der Basis der Gleichberechtigung abgeschlossen ist, also deutschen Ballonen das Recht gibt, tschechisches Gebiet ungehindert zu überfliegen wie umgekehrt tschechischen Ballonen die gleiche Erlaubnis ein für allemale erteilt. Was aber haben die tschechischen Behörden getan? Sie haben zwei deutsche Ballone, die sich am internationalen Gordon-Bennett- Luftrennen beteiligten, zum Landen ge­zwungen. Suchten sie in dem einen Fall mit faulen Ausreden ihren Vertragsbruch zu verschleiern so gaben sie im zweiten Fall offen zu, die Flieger genötigt zu haben, niederzugehen. Die tschechi­schen Ballone aber, die gleichzeitig auf belgischem Boden mit den deutschen und anderen ausländischen aufgestiegen waren, sind nicht nur unbehelligt über reichsdeutsches Gebiet hinwegge­zogen, es war sogar noch den Luftämtern die An­weisung gegeben, allen Teilnehmern des Luftren­nens, also auch den Tschechen, wenn nötig, jeden erforderlichen Beistand zu gewähren. Auf deut­scher Seite haben wir absolute Achtung der Ver­träge und Förderung des Luftrennens, auf der tschechischen dagegen Vertragsbruch und gewalt­same Störung des Rennens. Es versteht sich von selbst, daß wir zum Verhalten der Tschechen nicht stillschweigen werden. Jedenfalls wissen wir aber wieder einmal, welcher Kurs drüben gesteuert wird.

katholischen Klöstern die Seelen der Jugend ver­dorben worden sind. Der Schaden, der dort an den Seelen der Jugend angerichtet worden ist, ist aller­dings schwer wieder gut zu machen. Daher fehlt diesen Hetzern auch jedes Recht, auch nur im gering­sten an der nationalsozialistischen Jugendführung Kritik zu üben.

Es war kein Wunder, daß die Besucher dieser seltsamen ,Fastenpredigt" zum größten Teil die Kirche verließen, bevor der Kaplan geschlos­sen hatte. Mitten in seiner Predigt wurden dem Kaplan Worte wieL ü g n e r" entaegengeschleu- bert. Vor der Kirche äußerten die Besucher ihre tiefste Empörung über diese hetzerischen Angriffe, die ihnen von der Kanzel statt der erwarteten er­bauenden Predigt vorgesetzt wurden. Auch vor Ge­richt klang aus' den Aussagen dieser Zeugen noch der Zorn über diesen schamlosen Kanzelhetzer. Es war lediglich der Jugendlichkeit des Angeklagten zuzuschreiben, daß das Gericht gegen ihn auf fünf Monate Gefängnis erkannte, während der Staatsanwalt 10 Monate beantragt hatte.

Einheitliches Polizeibeamtengesetz für das Reich.

Berlin, 23. Juni. In der heutigen Sitzung des Reichskabinetts, die unter dem Vorsitz des IHinifferpräfibenten Generaloberst Göring stand, wurde der Entwurf eines deutschen Slrafge- sehes weiter beraten. Im Anschluß hieran wurde das Polizeibeamtengefeh verabschie­det, durch das das Beamtenrecht für die Polizei entsprechend der einheitlichen Leitung aller Polizei­angelegenheiten f ü r das ganze Reich neu geregelt wird. Die nächste kabinettssitzung fin­det erst wieder nach der Sommerpause statt. Das Polizeibeamtengeseh stellt für eine besonders große

Generalarbeitsführer Dr. Decker Honorarprofessor.

Berlin, 23. Juni. (DNB.) Der Reichs-Wisien- schaftsminister hat den Generalarbeitsführer Dr. Decker, Inspekteur für Erziehung und Ausbil­dung in der Reichsleitung des Reichsarbeitsdienstes, zum Honorarprofessor in der Philosophi­schen Fakultät der Universität Berlin ernannt in Würdigung der hohen Leistungen nationalsozialisti­scher Erziehungsarbeit, die über den Reichsarbeits­dienst hinaus im Rahmen eines Lehrauftrages an der Universität Berlin durch Dr. Decker vollbracht worden sind. Gleichzeitig ist hierdurch zum Ausdruck gebracht, daß die Erziehungsarbeit des Reichsar­beitsdienstes als ein Teil der Gesamter­ziehung des deutschen Volkes auch aus der Hochschularbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Unser Bild zeigt in der ersten Reihe von links nach rechts: Vincent-Auriol (Justizminister), Paul F a u r e (Staatsminister ohne Portefeuille), Leon Blum (Vizepräsident), Cha u t e m p s (Mimster- präsident), S ar raut (Staatsminister ohne Portefeuille). (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Das Comits F r a n c e - A l l e m a g n e ver­anstaltet in Paris eine Woche des deutsch-französi­schen Gedankenaustausches, in dessen Rahmen Prof. Dr. Friedrich Grimm, Claus ©eigner von der DAF., Reichskriegsopferführer Dberlinb- ober, Prof. Dr. Hanns B l u n ck uni) Prof. Dr. von Arnim zu Worte kommen werden. Zu Ehren der deutschen Gäste gab das Comits in seinem neuen Heim einen Empfang, bei dem Herr Bon- v o i s i n vom Vorstand des Comites und Prof.

Arnim Ansprachen austauschten.

Die Reichsarbeitstagung der Deutschen Gtudentenschast.

Das Leistungsprinzip. - Der Grundsatz der unbedingten Genugtuung in der neuen Ehrenordnung.

Das Kloster Mariaiann.

Mehr als 10 Prozent der Schulbrüder strafrechtlich verfolgt.

V i l l i n g e n, 23. Juni (DNB.) Auf der Suche nach den Hintergründen des Sexualmordes im Kloster Mariatann muß auch der U m we l t, in der der Mörder lebte, ein Wort gewidmet werden. Die Ermittlungen haben ergeben, daß nicht nur der Leiter der Meersburger Niederlassung und ein Bruder aus Mariatann, sondern mehr als 10 v. H. der Angehörigen des Ordens der Schulbrüder von Heiligen Johannis Baptist von Lasalle strafrechtlich verfolgt werden, oder bereits abgeurteilt sind. Es kann nach diesen Fest­stellungen keinem Zweifel mehr unterliegen, daß das Kloster Mariatann, das Mutterhaus dieses Or­dens, eine Brutstätte für die widernatürliche Un­zucht von ähnlichem Charakter ist, wie es die be­rüchtigten Niederlassungen der Barmherzigen Brü­der in Waldbreitbach und Montabaur sind. Auch hier tritt hinzu, daß Ordensangehörige, die ihnen zur Erziehung übergebenen Zöglinge in gemein­ster Weise mißbrauchten und unter dem Schutze ihres geistlichen Gewandes die ihnen anvertrauten Kinder ihren widerlichen Gelüsten dienstbar mach­ten. Die abgeurteilten Unholde und ebenso 16 wei­tere Mitglieder dieser Niederlassung, gegen die ein Verfahren eingeleitet ist, sind alle aus dem Mutterhaus in Mariatann hervorge­gangen, und es ist sicher, daß nicht nur die mönchisch-asketische Atmosphäre, sondern mindestens in gleichem Maße die sittliche Verkommenheit der hier als Erzieher tätigen Ordensangehörigen ihr gerüttelt Maß von Schuld an den furchtbaren Vor­gängen im Kloster Mariatann hatten.

Schändlicher KaimliwMauch.

Frankenthal, 23 Juni. (DNB.) Vor dem Sondergericht in Frankenthal hatte sich der Katho­lische Kaplan Alfons Mauth e wegen Kanzel- mißbrauches in Tateinheit mit einem Ver­gehen nach Paragraph 2 des Heimtückegesetzes zu verantworten Kaplan Mauthe hatte als Assistent am bischöflichen Priesterseminar Maria-Rosenberg bei Waldfischbach in der Pfalz im Februar d. I. in Kaiserslautern in einer Fastenpredigt die Stirn, die Berichte in der deutschen Presse über die Sexualprozesse gegen die katholischen Geist­lichen anzuzweifeln und die deutschen Schrift­leiter in schamlosester Weise zu beleidigen. Es mußte diesem verlogenen Hetzer bekannt fein daß sogar ausländische Teilnehmer der Gerichtsverhand­lungen in aller Oeffentlichkeit ihren abgrundtiefen Ekel vor dem widerlichen Treiben der angeklagten katholischen Priester und Ordensbruder Ausdruck ge­geben haben.

Der Kaplan erklärte dann weiter:In Spanien und Rußland werden steinerne Kirch-n zerstört, sie sind aber leicht wieder aufzubauen Aber wenn an­derswo die Seelender deutschen I u g e n D vergiftet werden, so ist dies schwer wiedergut­zumachen." Obgleich eine eidliche Zeugenaussage diese Redewendung des Kaplans bestätigte versuch e er doch das Wortdeutsch" ab zu streiten und mit der Wendunganderswo wollte er^ungefähr die ganze Welt, nur nicht Deutschland gemeint ha­ben. Jedoch angesichts der vielen beeideten Zeugen­aussagen hals ihm diese Verdrehungskunst nichts. Seine Aeußerung von der Kanzel ist ungeheuerlich Es wäre sicherlich besser, dieser Herr hatte sich darum gekümmert, wie sehr durch die

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Heidelberg, 23. Juni. (DNB.) Die Reichs­arbeitstagung der Deutschen Studentenschaft, die rund 7 0 0 Studentenführer aller deut­schen Hoch - und Fachschulen nach Heidel­berg geführt hat, fand ihren Auftakt am Dienstag­nachmittag im Rathaus-Festsaal. Dort trugen, sich Reichsleiter Major Buch und Reichsstudentenfuh- rer Dr. Scheel in das Goldene Buch der Stadt Heidelberg ein. Bei dem darauf folgenden Emp­fang, zu dem u. a. als Vertreter des Reichser­ziehungsministeriums Prof. Dr. Groh, als Ver­treter der badischen Regierung die Minister P f l a u- mer und Dr. Schmitt Henner, und als Rektor der Universität Heidelberg Prof. K r i e ck erschienen waren, hieß der Reichsstudentenführer die An­wesenden herzlich willkommen. Er hoffe, daß die Hochschule wieder wie einst an eine führende Stelle treten werde. Die Hochschule soll nichts anderes sein als eine Dienerin am Volke. Wir wollen Studen­ten haben, die nicht nur körperlich und geistig aus- gerichtet find, sondern die auch Humor und Lebens­lust besitzen, nicht mehr nicht weniger als der Ar­beiter. Am Abend folgte eine eindrucksvolle Toten­feier auf dem hoch über der Rheinebene ge­legenen Ehrenfriedhof. Reichsleiter Major Buch gedachte der Gefallenen unseres Volkes bis zu den Toten des PanzerschiffesDeutschland". Ihr Geist lebe in uns, ihr Geist sei unvergänylich. Die Ge­fallenen sind uns vorgestorben, der Führer aber lebt uns vor. Anschließend legten Dr. Scheel im Namen der heutigen studentischen Jugend und Staatsminister Schmitthenner namens der NS.- Studentenkampfhilfe Kränze am Sarkophag nieder.

Am Mittwoch vereinten sich die in Heidelberg versammelten Studentenführer zur ersten großen

Kunst und Wissenschaft

Gutenberg-Festwoche in Mainz.

Ein Ständchen vor dem Gutenberg-Denkmal bil­dete den Auftakt zur ,Gutenberg-Fe st woche" in Mainz. Am Sonntag folgte im Kurfürstlichen Schloß die Eröffnungsfeier. Orchester, Chor und Solisten des Stadttheaters unter Leitung von Ge­neralmusikdirektor Zwißler brachten die Kan­tateWahrhafftige Beschreibung etwelcher Staende, Berufe, Handwerke und Kuenste" von Hans Sachs mit der Musik von Felix Raabe zur Erstauffüh­rung. Der Direktor der Stadtbibliothek und des Stadtarchivs Mainz, Dr. D e r t f ch, hielt den Fest­vortrag überMainz zur Zeit Gutenbergs". Er entwarf ein anschauliches Bild jener Mainzer Zeit, die Gutenbergs Lebensjahre umspannt. Mit dem Dank an die zu der Feier erschienenen Gäste, ver­band Oberbürgermeister Dr. Barth die offizielle Eröffnung der Gutenberg-Festwoche. Er führte aus, daß diese Festwoche eine ständige Einrichtung bleiben werde, nicht nur zur Vorbereitung auf die 500jährige Gedenkfeier der Ersindung der Buch­druckerkunst im Jahre 1940, sondern auch in Er­kenntnis der Verpflichtung zu kulturpolitischen Lei­stungen im Westen des Reichs. Mit dem Gruß an den Führer und den Liedern der Deutschen schloß die Eröffnungsfeier, der die Erstaufführung der OperDr. Johannes Faust" von Hermann Reut» te r folgte.

Am zweiten Tag der Gutenberg-Fest­woche in Mainz wurde das Altertums-Museum der Stadt im Gebäude der ehemaligen Goldenen- Roß-Kaserne eröffnet, die ursprünglich ein kurfürst­licher Marstall mit Reithalle war. Der Verkehrs­dezernent der Stadt, Dr. H a l l i e r, dankte allen, die an dem Auf- und Ausbau der Sammlungen mitgearbeitet haben. Mit Befriedigung vermerkte er die guten Beziehungen, die zwischen dem Main­zer Altertumsmuseum und dem Römisch-Germani­schen Zentralmuseum bestehen. Prof. Dr. R o s e mann (Darmstadt) sprach über Sinn und Wert eines historischen Museums und führte aus, daß ein historisches Museum gewissermaßen zum fünftleri- schen Ahnenpaß gehöre, ein Nährboden sei für die Liebe zum eigenen Volk, zum angestammten Boden und zum gemeinsamen Vaterland. Oberbürgermei­ster Dr. Barth gab seiner Freude darüber Aus­druck, daß das Altertumsmuseum nun endlich eine zweckentsprechende Stätte gefunden habe. Sein Wunsch war, daß durch dieses Museum Heimatliebe und Heimatstolz und damit die Liebe zum Vater­land geweckt und gestärkt werden Abschließend

Gesamtsitzung in der Aula der neuen Universität. Reichsstudentenbundführer Dr. Scheel forderte, daß der Weg zur Hochschule allen denen offenstehen müsse, die auf Grund charakterlicher Eignung und wissenschaftlicher Be­fähigung dazu würdig sind. Wir fordern, daß nicht mehr der Geldbeutel des Vaters, sondern allein die Leistung als Maßstab für die Zulas­sung zum Hochschulstudium ausgestellt wird. Die wirtschaftliche und soziale Betreuung des Studen- tentums erfolgreich in die Hand zu nehmen, fei eine der wichtigsten Aufgaben der Reichsstudentenfüh­rung. Mit besonderer Betonung hob der Reichsstu­dentenführer die Arbeit der Studentinnen hervor, um sich schließlich der Dienststraford­nung der Deutschen Studentenschaft und derjeni­gen des Studentenbundes sowie der Ehrenord­nung des NSD.-Studentenbundes zuzuwenden und dabei auszuführen:Nachdem bereits die Wehr­macht, die SA. und SS. für ihre Ehre d e n Grundsatz der unbedingten Genugtu­ung mit der Waffe als verbindlich aufgestellt haben, verkünde ich in dieser Stunde für alle Mit­glieder des NSDStB. und seiner Kameradschaften den Grundsatz, daß verletzte Ehre nur durch Ge­nugtuung mit der Waffe wiederhergestellt werden kann. Eine andere Ehrenauffassung wird im deut­schen Studentenum hinfort keine Geltung mehr besitzen. Die Ehrengerichte des NSDStB. sind hi Zukunft dazu berufen, über die Ehre des deutschen Studententums zu wachen. Ich verkünde hiermit die neue Ehrenordnung des NSDStB. Ich verkünde zugleich die Dienststrafordnung der Deutschen Stu­dentenschaft und des NSDStB. Diese drei Ordnun­gen sind hiermit in Kraft."

ien.) 1937, *bikn Nordsee I lle und nhoses, Nqqi °rde- 5 d e r » e Wahl er Be­rnd der verbun- ruck ge, Diesen pst. Es Unter»

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Oie Lage

des hessischen Einzelhandels

Die Unterabteilung Einzelhandel derWirtschaftskammerHessen hatte ihre Amtsträger und Beiratsmitglieder zu einer Ar­beitstagung zusammengerufen. Die Frage, ob Der Einzelhandel als Berufsstand die Kraft und Ge­schlossenheit aufweist, die er zur Erfüllung feiner volkwirtschaftlichen Aufgaben benötigt, kann in po­sitivem Sinne beantwortet werden. Im Bereich der Wirtschaftskammer Hessen steht das organisatorische Fundament als Voraussetzung der praktischen Ar­beit. Es mag als Beweis der Stärke gelten, daß noch hier und da bestehende Mängel mit erfreulicher Offenheit behandelt wurden. Der Leiter des Hessi­schen Einzelhandels, Pg. K ö h l e r, umriß Aufgaben und Ziel. Der gesunde Kern des Berufsstandes soll sich durchsetzen. Der Reichswirtschaftsminister nimmt sich in erfreulichem Maße der Einzelhandelsfragen an. Das bald zu erwartende Einzelhandels­berufsgesetz wird die Erkenntnisse aus dem Einzelhandelsschutzgesetz verwerten und die noch offenstehenden berufsständischen Fragen klaren. Hauptgeschäftsführer Dr. Tripp gab eine lieber- sicht über die bisherige Organisationsarbeit und die Zeitfragen des Einzelhandels. Aus der Fülle des Stoffes sei nur folgendes hervorgehoben: Der- brauchslenkung, Rohstoffbeschaffung, Altmaterialver-- Wertung, Kampf dem Verderb, Auswirkungen der Preisstoppverordnung, Kreditfragen, Umsatzentwick­lung, Buchführungsfragen. Die Arbeit der Ein­zelhandelstreuhandstellen wurde einer eingehenden Betrachtung unterzogen. Der Berufs- förderungswart, Dr. Mettenheimer, berichtete über die Fachausbildung und das Prüfungswesen. Hier wird das Berufsausbildungsgesetz die wün­schenswerte Klärung bringen. Geschäftsführer Hoffmann vom Reichsverband der deutschen Zeitungsverleger behandelte die Zusammen­arbeit zwischen Einzelhandel und Presse. Kurzberichte der Fachreferenten beschlos­sen die Arbeitstagung.

UW