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eher es gelinge, die Wehrwirtschaft so zu gestalten, daß sie zugleich auch dauernde Vorteile für die Friedenswirtschaft in sich schließe.
Der Chef des Amtes für deutsche Roh- und Werkstoffe, Oberst des Generalstabes Löb, trat nachdrücklich der Auffassung entgegen, als ob die Maßnahmen des Vierjahresplanes zu einer Senkung der Lebenshaltung und zu einer gewissen Proletarisierung führen wurden; es könne davon überhaupt keine Rede sein. Alles werde daran gesetzt, die Förderung deutscher Eisenerze zu steigern. Hand in Hand damit gehe das Bemühen,' wo immer es nur möglich sei, an Stelle von Eisen Leichtmetalle zu verwenden. Es sei z. B. beabsichtigt, die deutsche Aluminium- erzeugung im Laufe der nächsten drei Jahre zu verdoppeln und auch das Magnesium, an dem Ueberfluß bestehe, in größerem Umfange für gewisse Zwecke jeder Art nutzbar zu machen. Steine und Erden aller Sorten ständen zu jedem Verwendungszweck hinreichend zur Verfügung.
Das Holz als eines der wichtigsten Rohstoffe solle, soweit angängig, der Massenverwertung zu B r e n n z w e ck e n , die im Vergleich zu der möglichen Gewinnung von Edelprodukten geradezu eine Verschwendung sei, entzogen und für diese Zwecke durch Kohle und Torf ersetzt werden. Der wirtschaftlichste und wichtigste Verwendungszweck des Holzes sei der Z e l l st o f f, zur Ausfüllung der Eiweißlücke — der Holzzucker. Weitere Verwendungsgebiete des Holzes seien die Gewinnung von Spiritus, von Benzin und von Kork- e r s a tz. Zu den Maßnahmen zur Herstellung von Zellwolle, vornehmlich auf der Grundlage von Holz, kämen als nicht minder wichtig die Steigerung der deutschen Schafzucht und der vermehrte Anbau von Flachs und Hanf hinzu. Für die Gewinnung deutscher Seide und von A n - gora-Kaninchen-Wolle — für den Lurus- bedarf — käme die Kleintierhaltung, bei der diese Erzeugnisse als Nebenprodukte anfielen, in Betracht.
Der Buna-Kautschuk sei auf einer Reihe von Gebieten dem natürlichen Kautschuk überlegen. Der Preisunterschied zwischen beiden sei durch Zollmaßnahmen ausgeglichen. Oberst Löb versicherte ferner, daß es möglich sein werde, in drei Jahren Deutschland sogar an Treib st offen vollkommen aus eigener Kraft zu decken Wenn sich natürlich auch das Ausmaß der Bedarfssteigerung nicht übersehen lasse, so seien doch auch schon dafür gewisse Reserven nicht mitangerechnet. Wenn sich, so schloß Oberst Löb, Erzeuger und Verbraucher auch weiterhin mit gleichem Verständnis und gleicher Hingabe dem hohen Ziel widmen, unser Land weitgehend von der Einfuhr freizumachen, so werde das der Gesamtheit unseres Volkes und damit schließlich auch jedem einzelnen zum Vorteil gereichen.
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Diese Cigaretten werden in den Fa&ikat^saiHagen unseres technischen Musterbetriebes in Altona-Bahrenfeld völlig neuen Methoden hergestellt.
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Frankreich warnt die Valencia-Bolschew sten
London, 25. Mai. (DNB.) Im Unterausschuß des Nichteinmischungsausschusses gab der französische Vertreter eine Darstellung von der Landung von 16 sowjetspanischen Ml- litärflugzeugen bei Toulouse am R Mai und der Landung von 17 sowjetspanifchen Militärflugzeugen bei Pau am 17. Mai. Diese Darstellung enthält nichts neues, außer der Tatsache, daß drei Flugzeuge der letzt erwähnten Staffel bei der Zurücksendung ihre Bewaffnung behalten durften, um „der Gefahr eines Angriffes der gegnerischen Luftwaffe" entgegentreten zu können Die französische Regierung habe die Valencia-Bolsche- wisten darauf aufmerksam gemacht, daß im Wieder- holungsfalle die französischen Behörden sich gezwungen sehen könnten, sowjetspanische Fleugzeuge die in Frankreich landen sollten, zurückzuhalten.
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.«er-lirr, 24. Mai. (DNB.) Die Deutsche Gesellschaft für Wehrpolitik und Wehrwissenschaften hielt eine Tagung ab. Der Präsident, Generalleutnant v. Cochenhausen, wies aus die Ziele der nunmehr vier Jahre bestehenden Gesellschaft hin: Im Zeitalter der totalen Landesverteidigung alle diejenigen einander näher zu bringen, die an ihr mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind.
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Der nationale Heeresbericht vom Montag besagt: Die nationalen Flieger schossen z w e i Apparate ab, die, von Frankreich kommend, die bolschewistische Zone an der kantabn- schen Küste erreichen wollten Emer stürzte in San Sebastian ab, der andere fiel brennend über Bilbao nieder; andere Flugzeuge wurden über dem Meer von unseren Jagdfliegern verfolgt. Die feindliche Fliegerei bombardierte die Zwilbevol- kerunq von M a l l o r k a. Don den 15 Toten und 50 Verwundeten war nur einer Polizeibeamter alle übrigen Frauen und Kinder. Die gegnerischen Luftangriffe auf offene S t ä d t e im Hinterlande des nationalen Spaniens haben tn den letzten Xa$en 300 Tote und 500 Verwundete, hauptsächlich Frauen und Kinder, zum Opfer gehabt.
Die Kämpfe vor Bilbao.
Durango, 24. Mai. (DNB.) Die nationalen Truppen besetzten drei weitere Höhenzuge und den nördlichen von Yurra gelegenen Ort E onaga. Den noch in Durra befindlichen bolschewistischen Streitkräften ist der Weg nach Bilbao abgeschnitten. Im Süden und Westen von Dima sind mehrere kleine Ortschaften vom Gegner geräumt worden. Die tn
Ceanuri befindlichen Bolschewisten können der Gefangenschaft nur durch eine Flucht in die Berge entgehen. Die nationale Angriffsfront vor Bilbao verläuft von der Küste bis zu dem über 1500 Meter hohen Gorbea im Westen von Ubidea. Die Nationalen stehen fast auf der ganzen Linie unmittelbar vor den Befestigungsanlagen der El Gallo- Linie, die unter schwerstem Feuer liegt.
Roosevelts Goziaüeform.
Washington, 24 Mai. (DNB.) Präsident Roosevelt sandte dem Bundeskongreß eine Botschaft über die Neueinführung des N i r a g e s e tz e s , das 1935 vom obersten Bundesgericht für verfassungswidrig erklärt wurde Gewitzigt durch die schlechten Erfahrungen mit den ersten Versuchen, jede Art von Beschäftigung in eine strikte Kontrollform zu zwängen, verlangt Roosevelt diesmal nur die Bindungen, die zur Zuständigkeit der Bundesregierung gehören. Roosevelt vcr- langt die Festsetzung von M i n d e st l ö h n e n , Höchstarbeitszeit sowie das Verbot von Kinderarbeit für alle Betriebe, deren Waren in mehr als einem Tag abgesetzt werden. Waren, die gegen diese Bestimmungen hergestellt sind sollen vom Verkehr ausgeschlossen werden. Nicht miteinbegriffen sind rein lokale Betriebe, ferner Hotels. Auch für die übrigen Industrien erklärt er sich mit unterschiedlichen Vorschriften von Löhnen Arbeitszeit und Kinderarbeit einverstanden. Grundsätzlich müsse jedoch ein Mindestlohn, eine Höchstarbeitszeit und eine angemessene Bezahlung für eine angemessene Tagesleistung durchgeführt werden
Das Bundesgericht erklärte die Regie- rungsbestimmungen über Arbeitslosenoersicher u n g für v e r f a s s u n a s m ä ß i g. Die Be- stimmungen verpflichten die Arbeitgeber mit über acht Angestellten zur Zahlung von Arbeitslosenab- gaben bis zu 3 o. H., ausgenommen landwirtschaftliche Arbeiter, Hausangestellte, Matrosen und Beamte. Das Urteil stellt einen neuen Erfolg von Roosevelts New Deal-Gesetzgebung dar. Obwohl der Beschluß nur eine knappe Mehrheit von 5 gegen 4 Stimmen erzielte, erörterte man im Kapitol die Frage, ob Roosevelt angesichts der neuerlichen Ent scheioung zugunsten des New Deal auf eine R e formdesBundesgerichts durch sechs zusä;
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Reichsminister Rust weihte am Sonntag in Braunschweig die Bernhard-Rust-Hochschule für Lehrerbildung ein. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Tagung der Deutschen Gesellschaft für Wehrpolitik.
Generalmajor v. Tempelhoff
gab in einem Vortrag über „Kriegführung und Technik" zunächst einen geschichtlichen Rückblick auf die Bewaffnung und die Ausrüstung der Heere und die entscheidenden Grundlagen für Sieg und Niederlage, und legte dann dar, welche Bedeutung die Errungenschaften der Technik für die Kriegsführung unserer Zeit haben. Es frage sich jedoch, ob sich der Schwerpunkt der Kriegsführung aus dem Bereich des Unberechenbaren in den der berechenbaren Technik verschoben habe. An dem Wettrennen, das die Kriegsführung vor immer neue Schwierigkeiten stelle, müsse sich jede Heeresleitung beteiligen, sie müsse dazu das gesamte technische Schaffen ihrer Zeit überschauen. Der beherrschende Einfluß der Kriegstechnik auf die Kriegsführung stehe außer Zweifel. Dennoch bestimme die Kriegskunst, und zwar vornehmlich die Tattik, was die Kriegstechnik zu leisten habe. Das gelte auch dann, wenn der Techniker einmal die Initiative ergreife. Man müsse bedenken, daß die Technik ja unparteiisch genug sei, um beiden 2 eite n — der angreifenden wie der verteidigenden — mit gleicher Gewissenhaftigkeit zu dienen. Es werde auch in Zukunft von der Führungskunst und von der Moral der Truppen abhängen, welcher Seite sich der Erfolg zuwende.
Professor Dr. Goebel von der Technischen Hochschule Hannover
beschäftigte sich mit dem vielseitigen -Problem der Wehrwirtschaft und erklärte, daß sie ein stark dynamisches Gebilde sei, das sowohl von der wirtschaftlichen wie auch von der technischen und der menschlichen Seite her dauernden Veränderungen unterworfen sei. Man müsse danach streben, diese Veränderungen durch straffe Zielsetzung möglichst klein zu halten. Eine zweite Aufgabe sei, die beste Verwirklichung der gestellten Ziele zu suchen. In der Sphäre der Verwirklichung solle Oer Staat immer eine gewisse Scheu empfinden, sich zu weitgehend in Dinge hineinzumischen, die durchzuführen er seiner ganzen Einstellung nach nicht besonders geeignet sei und bei der er seiner Autorität durch undurchführbare Forderungen leicht schaden könne. Alle in der Wehrwirtschaft benötigten Personen sollten — soweit möglich — auf der Grundlage der Freiwilligkeit herangezogen werden. Auf dieser Grundlage werde um so mehr erreicht werden je
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