Ausgabe 
24.5.1937
 
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äußeriu nulitari|d)e Geheimnis über ferne See­rüstung gebreitet habe und im Geheimen geschäftig sei. Das bleibt unbewiesen, vielmehr kommt der Aerger daher, daß Japan sich weigerte, einer neuen Dertragsbindung zuzustimmen, nämlich einer Begrenzung der Schlachtschiffe auf 35 000 Tonnen mit höchstens 35,6 Zentimeter Ge­schützen. Und zwar besonders, als sich herausstellte, daß Sowjetrußland sich davon ausschloß und zugleich den internationalen Austausch von Nach­richten über neue Kriegsschiffbautenfür den Fer­nen Osten" verweigerte. England aber hat sich be­reits an diese Ziffern gebunden aus wohlerwo­genen technischen Gründen und muß zusehen, wie andere Mächte ihren eigenen Weg gehen.

Der 1928 gebaute KreuzerAfhigara" mit sei­nen drei Schwesterschisfen ist ein äußerst mächtiges Schiff in seiner Klasse, 10 000 Tonnen groß, läuft 33 Knoten und besitzt mehr Geschütze (allein zehn 20,3 Zentimeter) und Panzerung als irgend ein ande­res gleichaltriges Schiff ähnlicher Größe. Viele fachmännische Augen werden daher in den europäi­schen Gewässern auf ihn gerichtet sein. Seiner Be­satzung r«»n 800 Mann, dem Offizierskorps und Geschwaderchef, der von dem japanischen Marine­minister ein kostbares Schwert für den Oberbefehls­haber der Kriegsmarine überbrinat, wird die herz­lichste Aufnahme im deutschen Hafen zuteil werden. Haben doch japanische Behörden und Marinestellen schon fünfmal seit dem Kriege deutschen Schulkreu­zern ehrenvolle Gastfreundschaft bezeigt, die hier­mit zum ersten Male erwidert werden kann.

DerjapanischeKriegsschiffsbesuch

Kreuzer Ashigara in Kiel.

Kiel, 24. Mai. (DNB.) Bei prächtigem Son­nenwetter lief am Montagoormittag der japanische 10000-Tonnen-KreuzerAshigara" unter feier­lichem Salutwechsel zu einem achttägigen Besuch in den Reichskriegshafen Kiel ein. Zumal es sich um den ersten 'japanischen Kriegsschiffbesuch feit 30 Jahren in einem deutschen Hafen handelt, findet die Ankunft derAshigara" das besonders herzliche Interesse der'Bevölkerung. Im Schleusenbecken legte dieAshigara", die eine Besatzung von fast 800 Mann unter dem Komando des Kapitäns zur See Takeda trägt und an deren Bord sich der Chef des 4. japanischen Kreuzergeschwaders, Konterad­miral Kobayashi, befindet, für kurze Zeit an. Hier begab sich der japanische Marineattache in Berlin, Fregattenkapitän Kojima, an Bord. Als das Schiff in den Kieler Hafen einlief, ertönten von Bord das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied, das die japanische Musik intonierte. Die 21 Schuß Landessalut wurden von der Salutbatterie Fried- richsort erwidert. Dann folgten 17 Schuß für den Kommandierenden Admiral der Marinestation der Ostsee, die gleichfalls vom Lande her beantwortet wurden. 15 Schuß Salut galten der Flagge des Flottenchefs Vizeadmiral Carls. Sie wurden durch das Flaggschiff des Flottenchefs, PanzerschiffAd­miral Graf Spee", erwidert. Nach Festmachen des japanischen Kreuzers fand ein Besuchsaustausch statt.

Am Nachmittag fand in der unterirdischen Weihe­halle des MarineehrenmalsinLaboe eine stille Gedenkfeier statt, bei der der japanische Kon­teradmiral Kobayashi einen Kranz niederlegte. Die erste Marine-Unteroffiziers-Lehrabteilung war mit einer Ehrenkompanie aufmarschiert. In der Weihehalle befindet sich bereits eine große Anzahl von Kränzen der verschiedenen Nationen, darunter auch ein Kranz, der bei der Segelolympiade von den japanischen Seglern den Helden des Weltkrieges gewidmet worden war.

An Bord des KreuzersAshigara" fand ein Emp­fang der deutschen Presse statt, bei dem Konter­admiral Kobayashi u. a. folgendes ausführte: Wenn ich mich recht erinnere, hat seit dem Jahre 1907 kein japanisches Kriegsschiff Deutsch­land besucht. Damals hielten sich die beiden Kreuzer Tsukuba" undTschitose" in Kiel auf. Es war schon lange der Wunsch Japans, Kriegsschiffe nach Deutschland zu senden, sowohl um die verschiedenen deutschen Besuche zu erwidern, als auch in der Hoffnung, unsere gegenseitigen freundschaftlichen Be­ziehungen dadurch fördern zu können. Die große Ent­fernung und sonstige Verhältnisse verhinderten aber die Erfüllung unseres aufrichtigen Wunsches. Nun­mehr aber sind wir erfreut, das neuerwachte Deutschland mit eigenen Augen zu sehen. Ashigara" hat sich die Aufgabe gestellt, nicht nur die Freundschaft der japanischen kaiserlichen Kriegs­marine, sondern auch die herzlichen Grüße des ganzen japanischen Volkes der deut­schen Nation zu übermitteln. Deutschland und Ja­pan stehen jetzt in sehr freundschaftlichen Beziehun­gen zueinander. Diese Tatsache beruht, so glaube ich, nicht auf den materiellen Interessen, die beide Länder verbinden, sondern darauf, daß Japaner und Deutsche viel Gemeinsames in ihrem Charakter und in ihrer Weltanschau­ung haben. Dies ermöglicht auch eine enge Zu­sammenarbeit zur Verwirklichung eines auf der Gerechtigkeit fußenden Weltfriedens. Bei dieser Gelegenheit möchte ich meine Hochachtung vor dem Führer des Reiches und dem deutschen Volke ausdrücken wegen der wunderbaren Willenskraft, die mit einer weisheitsvollen Einsicht gepaart ist. Beides sind die Grund­steine für den von Erfolg gekrönten Aufbau des Dritten Reiches.

Vorführungen der Kriegsflotte für die NG.-GemeinfchastKraft durch Freude"

Berlin, 24. Mai. (DNB.) Am 4. Juni 1937 finden in der Nordsee bei Helgoland Vor­führungen der Flotte statt, an denen das PanzerschiffAdmiral Graf Spe e", die Kreu­zerL e i p z i g" undKarlsruhe" mehrere Torpedoboote, Geleitboote und Untersee­boote sowie Marineluft st reitkräfte teil­nehmen. Um einer großen Zahl von Volksgenossen Gelegenheit zu geben, diesen Vorführungen aus nächster Nähe beizuwohnen, werden voraussichtlich folgende Zuschauerdampfer beteiligt sein: Die Norwegen-Dampfer der NSG.Kraft durch Freude"Monte Sarmiento",Sierra Cordoba", Stuttgart",Der Deutsche",Oceana" mit rund 6000 Fahrgästen: DampferCobra" der Hapag ab Hamburg: DampferRoland" des Lloyd ab Bre­merhaven: DampferGlückauf" des Lloyd ab Wil­helmshaven. Zur Unterrichtung der Teilnehmer wird das Oberkommando der Kriegsmarine auf jedem Dampfer je einen Offizier und zwei Unteroffiziere oder Mannschaften, Signalpersonal, kommandieren. Die Einschiffung auf den Seebäder-DampfernCo­bra",Roland" undGlückauf" durch Vermitt­lung der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude", Amt Reisen und Wandern erfolgt am frühen Mor­gen des 4. Juni 1937 in Hamburg, Bremerhaven ober Wilhelmshaven, Ausschiffung abends in den­selben Häfen.

Bildtelegramm von der Ankunft des japanischen KreuzersAshigara" in der fioltemv-er Schleuse. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Zwischenfälle beim Wiener Handball-Län-erkampf.

Wien, 24. Mai. (DNB.) Das Handball- Länderspiel DeutschlandOe st erreich, das am Sonntagnachmittag im dichtbesetzten Sta­dion ausgetragen wurde man schätzt die Zahl der Zuschauer auf 45 000 und das, wie bereits gemeldet, mit einem großen Sieg der reichs­deutschen Mannschaft endete, ist bedauer­licherweise nicht ohne Zwischenfälle ver­laufen. Schon während des Spieles wurden ver­schiedene Verhaftungen vorgenommen. Bei der Abfahrt der reichsdeutschen Mannschaft kam es dann zu stürmischen Ovationen der Menge, die von der zumeist berittenen Polizei immer wieder zerstreut wurde. Die Kundgebungen ähnelten zum Teil denen beim Empfang des Reichsaußen­ministers v. Neurath im Februar dieses Jahres. Vom Stadion, die Hauptallee des Praters entlang bis zum Praterstern, umsäumte die Menge Kopf an Kopf den Abfahrtsweg, wobei immer wieder Heilrufe ertönten. Während die Polizeibeamten sich offensichtlich Mühe gaben, die Ordnung ohne Gewaltanwendung aufrechtzuerhalten, machten ver- schiedentliche Wachleute von dem Gummiknüppel und sogar vom Säbel Gebrauch. Im regel­mäßigen Abstand waren nicht nur Ueberfallkomman- dos, sondern auch die bekannten vergitterten Wa­gen zum Abtransport von Verhafteten bereitgestellt. Die Zahl der Festgenommenen dürfte gegen 100 betragen.

Zu diesen Vorfällen gab SS. - Brigadeführer Hermann, der Führer der reichsdeutschen Mann­schaft, dem Vertreter des Deutschen Nachrichten­büros folgende Erklärung ab:Die Verstümme- lung einer Bankettrede durch die österrei­chische politische Korrespondenz entspricht ganz der Art, wie man sich von österreichischer offizieller Seite die beiden vergangenen Tage um die Hissung der Flaggen und das Abspielen der Hymnen herum zu drücken und Dinge zum Gegenstand von Verhandlungen zu machen versuchte, die im internationalen Sportverkehr eine Selbstver­ständlichkeit sind. Bei meiner Kritik der Vor­

kommnisse außerhalb des Spielfeldes in meiner Bankettrede zielte ich lediglich auf das Verhalten der 10 000 Mitglieder der Vaterländischen Front ab, die nachweislich auf Befehl den würdigen und glatten Verlauf des Länderkampfes verhindern sollten. Die Zwischenfälle auf den Tribünen entstanden erst, als von dieser Seite Flug zettel verteilt wurden mit gehässigen Schmähungen des nationalsozialistischen Deutsch­lands. Was so offensichtlich den österreichischen Stel­len nicht ins Programm paßte, aber doch nicht ver­hindert werden konnte, war das begeisterte Bekenntnis von 50000 Menschen zum deutschen Nachbarland, mit dem sie sich durch Sprache, Kultur und Geschichte verbunden fühlen."

Vorstehende Erklärung wurde auch der öster­reichischen amtlichen Nachrichtenstelle zur Kenntnis gebracht. Brigadeführer Hermann hat es abgelehnt, an dem vorgesehenen Empfang seiner Mannschaft beim Wiener Bürgermeister Schmitz teilzunehmen, bevor nicht eine Richtig st ellung von öster­reichischer Seite erfolge.

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Es ist immer wieder das alte Lied, daß gewisse Kreise in Oesterreich die selbstverständlichen Be­kundungen des Zusammengehörigkeitsgefühls der Deutschen in Oesterreich und im Reich als poli­tische Demonstrationen hinstellen, die mit Gummiknüppel und Verhaftungen unterdrückt wer­den müssen. Daß harmlose Besucher eines Sport­spieles, die ihre Freude über die Anwesenheit einer deutschen Mannschaft und deren gute Leistungen durch lebhaften Beifall kundtun, alspolitische De­monstranten" verhaftet werden, ist ein Schlag gegen den völkerverbindenden Gedanken des Sportes, den man als außerordentlich bedauerlich empfinden muß, zumal das zwischen Deutschland und Oester­reich getroffene Abkommen vom 11. Juli eigentlich derartige Zwischenfälle vollkommen unmöglich machen sollte.

Oie körperliche Ertüchtigung -er Lugend.

Der Reichssportführer im Reichsführerlager der HL.

Weimar, 24. Mai. (DNB.) Am Montag be­grüßten die Teilnehmer des Reichsführerla­gers der HI. den Reichssportführer und Beauftragten des Reichsjugendführers für die kör­perliche Ertüchtigung der deutschen Jugend, Ober­gebietsführer von Tsch am wer und Osten in ihrer Mitte. Der Reichssportführer betonte, daß die Werbung zur Leibeserziehung bis in die kleinsten Zellen des Volkes hineingetragen werden müsse. Der Reichsbund für Leibesübungen stelle die Sammlung aller Kräfte der Volkstums­arbeit auf dem Gebiete des Sport- und Turnwessns dar. Aus seinen Erfahrungen bei der Zusammen­stellung der deutschen Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele folgerte der Reichssportführer, daß alle Bestrebungen wirkungslos seien, wenn man nicht auch die erzieherische Grundlage schaffe. Der deutsche Erfolg bei den Olympischen Spielen sei zu einem wesentlichen Teil auf die er­zieherische Grundlage des Nationalsozialismus zu­rückzuführen. Der Reichsbund erblicke seine Haupt­aufgabe darin, einen direkten Einfluß auf die deut­sche Jugend zu finden. Er stelle alle feine Kräfte, seine Mitarbeiter, seine Arbeitsmethoden in der Ent­wicklung des Leistungssportes, seine gesam­ten Anlagen, Uebungsplätze und Hallen der Hitler- Jugend <}ur Verfügung. Körperliche Ertüchtigung sei nicht möglich ohne eine einwandfreie Grund­schule auf dem Gebiete der Leibesübungen Die Reichsakademie f ü r Leibesübungen solle den HJ.-Führern die Möglichkeit verschaffen, zu beweisen, daß sie auch Pädagogen seien

Der Reichssportführer erklärte dem persönlichen Pressereferenten des Jugendführers, es sei zwischen der rein geländesportlichen Erziehung, die Oberaebietsführer Dr. Stellbrecht betreue und der Leibeserziehung, die Gebietsführer Schlün­der bearbeite, zu unterscheiden. Bei der geländesport­lichen Arbeit werde man vor allen Dingen das Kleinkaliberschießen stärker noch als bisher einführen. Hinzu trete die Aufgabe, den Jungen die Fähigkeit, sich in jedem Gelände zu bewe­gen, anzuerziehen. Diese Ausbildung werde sich

vor allem im Rahmen des Fahrtenbetriebes und der Zeltlager der Jugend vollziehen.

In der Leibeserziehung sei zwischen der Grundschule und dem Leistungssport zu unterscheiden. Die Grundschule der Leibeserziehung erhalte im Dienstbetrieb der Hitler-Jugend zwei Stunden in der Pflichtwoche, die für die Hitler-Jugend auf einen Abend, für das Jungvolk auf einen Nachmittag gelegt werden. Der Leistungs­sport werde bei Pimpfen und Hitler-Jugend i n freiwilligen Sportdien st gruppen ge­pflegt werden. Zur Grundschule gehörten Uebungen ohne und mit Gerät, außerdem der Schwimmsport

In den Stab der Reichsjugendführung werden die von der Reichsführung des Reichsbundes für Leibes­übungen vorgeschlagenen Reichsjugendfach­warte berufen werden. Durch den gleichzeitigen Auftrag werde gewährleistet, daß der Leistungssport der HI. nur im Einvernehmen mit dem Reichsbund für Leibesübungen aeführt werde. Eine gleiche Re­gelung trete auch für di e Mädel in Kraft, so daß sie im Alter von 10 bis 21 Jahren, also drei Jahre länger, durch diese Sporterziehung erfaßt würden. Es komme vor allem darauf an, die An­lagen, Fähigkeiten und Neigungen in den ver­schiedenen A l t e r s st u f e n zu berücksichtigen. Müsse schon der Pimpf nach Vollendung des ^.'Le­bensjahres das Leistungsabzeichen ablegen und bis zu seinem 18. Lebensjahre weitere 22 Pflichtübun­gen erfüllen, so werde der gesunde sportliche Ehr­geiz in den Jugendmeisterschaften in Leichtathletik und Schwimmen seinen Ausdruck finden, zu denen die gesamte deutsche Ju­gend aufgerufen werde. Eine Einheit von 10 Jun­gen werde sich jeweils im Wettkampf mit einer an­deren Gruppe messen. Auf diese Weise würden bte 10 besten Jungen eines Fähnleins oder einer Ge­folgschaft ermittelt. Die körperlich Kräftigsten wür­den dann in den Gebietswettkämpfen an­treten und die Sieger dieser Gebietswettkämpfe würden nach der höchsten Zahl ihrer Leistungen zu den Kampfspielen der Parteitage nach Nürnberg zugelassen. Was hier für die For­

mationen gelte, werde auch von der gesamten Füh­rerschaft der Hitler-Jugend verlangt werden. Zum Schluß erinnerte der Reichssportführer daran, daß vor allen Dingen auf dem Lande Schulen und Sportvereine nicht ausreichten, um die sportliche Ertüchtigung in so idealer Weife, wie in fast allen Städten durchzuführen. Hier werde Geschicklichkeit der Jugend und Verständnis der Bauernschaft für die sportliche Erziehung der Jugendgeneration vor­handene Mängel und Schwierigkeiten überbrücken. So groß meine Aufgabe auch ist", so sagte der Reichssportführer,so leicht ist sie doch, denn mir steht die Begeisterung und der Idealismus der deut­schen Jugend zur Seite.

Der Sommerdiensiplan der HI.

Der Stabsführer der Reichsjugendführung hat jetzt den Sornrnerdienstplan 19 3 7 den Führern und Führerinnen der Hitler-Jugend, des Deutschen Jungvolks, des Bundes Deutscher Mädel und des Jungmädelbundes bekanntgegeben. Bei diesem Dienstplan wird zwischen dem Pflicht­dienst und dem freiwilligen Dien st unter­schieden. Der grundsätzlich als freiwillig erklärte Dienst soll nicht zur Pflicht gemacht werden. Für die Führerschaft tritt zu diesem Dienst einmal wö­chentlich ein Führerdienstabend hinzu.

Der Heimabend, der wöchentlich einmal durchgeführt wird und zwei Stunden dauert, steht I für die HI. jeweils während eines Vierteljahres unter einem Grundthema. Im Vierteljahr April bis Juni heißt esDer erste und zweite Vierjahres­plan." Im Jungvolk steht die Schulung unter dem Gesichtspunkte des Jahresablaufes und der Charak- terfchuluntz. Die Schulung wird während des Som- meroiertestahres unter dem ThemaFahrt und Lager" stehen. ,

Der Heimabend besteht im ersten Teil aus einer Schulungsstunde. In der zweiten Stunde wird ein Dienst durchgeführt, der aus Appell, theoretischen Unterweisungen über Geländedienst, Gliederungen der HI. usw. besteht.

Die Schulung der Mädel vollzieht sich in den Heimabenden der Mädelschaften. Von den vier Heimabenden des Monats gehören zwei der welt­anschaulichen Schulung. Die Themen dieser Heim­abende sind reichseinheitlich. In den Erziehungs­plan der Sommerarbeit sind die Freizeit- und Zelt­lager für Mädel eingebaut. In diesen Lagern findet täglich eine Schulungsstunde und ein Heimabend statt.

Zum Dienst jeder HI.- und BDM.-Einheit ge­hört im Monat eine Wochenendfahrt und eine Tagesfahrt, jeder Einheit des Jungvolks und der Jungmädel eine l'/2-Tage-Fahrt. Ferner wer­den Landfahrten und Großfahrten nach Möglichkeit in den Ferien durchgeführt.

Für die E r t ü ch t i g u n g der Hitler-Jugend und des Deutschen Jungvolks setzt der Sommerdienst- plan den Geländesport, das KK.-Schießen für die HI. und das Luftgewehrschießen für das DJ. fest. Der Geländesport der HI. wird monatlich am ersten Sonntag mit einer Dauer bis zu zehn Stunden durchgeführt. Am dritten Samstag und Sonntag kommt dazu eine Fahrt mit Geländesport. Am ersten und dritten Unterrichtsabend wird Unterricht in einem Stoffgebiet des Geländesports erteilt. Im Jungvolk wird monatlich ein Pflichtsonntag als Pflichtfahrt mit Geländesport und -spiel durchge­führt.

Der Sommerdienstplan seht für die Leibes­übungen einen regelmäßigen Dienst fest, der folgendermaßen eingeteilt ist: Grundschule der Lei­besübungen: wöchentlich zwei Stunden Pflichtdienst. Freiwilliger Sportdienst: wöchentlich zwei Stun­den, monatlich zwei Sonntage etwa zwei Stunden. Unterricht über Leibesübungen bzw. Vorberei­tung sportlicher Veranstaltungen.

personalkrediie für junge Handwerksmeister.

Die erste Sparkarte wird am Tag des Deutschen Handwerks ausgegeben.

F r a n k s u r t a. M., 24. Mai. (LPD.) ArnTag des deutschen Handwerks" wird eine Aktion ver­wirklicht, die Dr. Ley bereits vor einiger Zeit an­gekündigt hatte. Jungen Handwerksmei­stern wird die Möglichkeit gegeben, s i ch selb­ständig zu machen, indem sie von der Bank der Deutschen Arbeit Personalkredite erhalten. Bisher waren im Handwerk Kredite nur bann zu erhalten, wenn beftimmte sachliche Sicher- heitsleistungen gewährt werden konnten. Völlig neu ist, daß dieser Kredit lediglich auf das Vertrauen der Person gegründet gegeben wird und zwar in einer Höhe, die aus­reichend ist, die Existenz zu sichern. Zur Erlangung dieser Kredite muß der Handwerksmeister in welt­anschaulicher und charakterlicher Beziehung ein­wandfrei sein, regelmäßig an den Reichsberufs­wettkämpfen teilgenommen und die Schulungsein­richtungen der Deutschen Arbeitsfront besucht haben; er mutz daneben einen ausgeprägten Sparwillen zeigen. Diesen kann der Lehrling und junge Geselle dadurch beweisen, daß er sich bei der Bank der Deutschen Arbeit bzw. den Verwaltungsstellen der DAF. eine Sparkarte beschafft und regel­mäßig Beträge einzahlt. Für Lehrlinge werden Sparmarken von 3 Mark und für Gesellen solche von 5 Mark ausgegeben. Die Sparkarten werden, wenn sie vollgeklebt sind, der Bank der Deutschen Arbeit eingescyickt, die dem Sparer ein Konto er­öffnet. Die Vorarbeiten für diese Aktton sind nun soweit gediehen, daß am Tage des deutschen Handwerks die Sparkarten zum ersten Male ausgegeben werden können.

Erhöhung der neuen Reichsanleihe um 200 Millionen AM.

Berlin, 24. Mai. (DNB.) Die Zeichnungen auf die gegenwärtig aufliegenden 500 Millionen RM. 4^prozentigen Reichsschatzanweisungen zweite Folge gehen bei den Zeichnungsstellen derart ein, daß mit einer wesentlichen Ueberzeichnung ge­rechnet werden kann. Vor allem macht sich ein Ver­langen nach festen Zusagen geltend. Da der dafür zur Verfügung stehende Betrag bereits rest­los abgefordert worden ist, hat sich das Reich auf Wunsch des Reichsanleihekonsortiums entschlos­sen, weitere 2 0 0 Millionen Reichsmark der gleichen Schatzanweisungen zu begeben. Die be­kannten Zeichnungsstellen sind damit in die Lage versetzt, weitere Zeichnungen zu den be- Fanntgegebenen Bedingungen bis zum 29. Mai d. I. entgegenzunehmen. Damit erhöht sich der Ge­samtbetrag der neuen Emission auf insaefamt 800 Millionen RM., da bereits vor der Auslage der öffentlichen Zeichnung ein Betrag von 100 Millionen Reichsmark fest übernommen worden war.

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