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viel besser waren die Bekundungen einzelner Kran­kenpfleger, von denen einer sagte, daß Frau Müller ihren Mann geschlagen und dieser geäußert hätte, es käme ihm vor, als sei er zu viel. Ein anderer will den kranken Mann mit blutenden und ge­schwollenen Lippen angetroffen haben, die Frau selbst habe er in vielen Wochen nur einmal ge­sehen. Eine Pflegerin hat mehrfach beobachtet, wie Frau Müller ihren wehrlosen Mann schlug. Der Zeugin gegenüber habe Müller einmal geäußert: Ich gehe nicht an meinem Kriegsleiden, sondern an den Unverschämtheiten meiner Frau zugrunde." Der Staatsanwalt hielt die Angeklagte Müller für überführt, ihren Ehemann gequält und miß-

n h a b e r : Romanowsky Wüst (was schon den Aufenthalt versüßt!) : seitens Carsta Löck ubbert alle Sorgen wegI)

Paulch.Henckels strahlt

weil er nie bezahlt!)

Fremden: liefert Lingen prompt (man staunt, was da zusammenkommt) D as Heim: gleicht einem Kabarett (verrückt gehts zu von A bis ZI)

Cas Fremdenheim Filoda ist besser als

Dem Gedächtnis Hindenburgs!

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Heute Donnerstag:

Der Film der Lustspiel-Kanonen

30 bis 40 Spieler als Nachschubkräfte für die deutsche National-Mannschaft übrig bleiben.

Herbstkämpfe der Turne-.

Deutschlandriege in Siebenbürgen und Rumänien.

Im Mittelpunkt der turnerischen Arbeit im Herbst stehen die Kämpfe um die Deutsche Vereins-Mann» schafts-Meisterschaft im Geräteturnen. Titeloerteidi» ger ist der TSV. 1 8 60 München, der am 9. Mai dieses Jahres in Münster zu Meisterehren kam. Mit Rücksicht auf das 16. Deutsche Turn» und Sportfest 1938 in Breslau und die Weltmeister» schäften 1938 in Prag, beginnen die ersten Kämpfe bereits im November dieses Jahres, denn die Gau- meifter müssen bis zum 15. November ermittelt sein. Die Gaugruppenmeister sollen am 28. Novem­ber festgestellt werden, die Entscheidung fällt am 23. Januar 1938.

Unter den großen Veranstaltungen des Herbstes nimmt noch der Länderkampf DeutschlandUngarn

NSG.Kraft durch Freude

bandelt zu haben. Ferner hätte sie das Wohl­fahrtsamt um etwa 4000 RM. durch unrechtmäßig bezogene Rente und Unterstützungen geschädigt. Er beantragte neben einer Geldstrafe in Höhe von 5000 RM. 2V2 Jahre Gefängnis und drei Jahre Ehrverlust. Das Gericht verurteilte die Ehefrau Müller zu einem Jahr Gefängnis und 1 0 0 0 R M. Geldstrafe. Das Gericht hatte den Eindruck, daß es der Angeklagten in erster Linie auf ihr Geschäft angekommen ist. Ihren Mann habe sie nicht gequält, wohl aber geschlagen, was als eine unglaubliche Roheit angesehen wurde. Was den Betrug anbelange, so stelle dies ein starkes Stück schofelster Geldgier dar.

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Samstag, den 25., und Sonntag, den 26. September 1937, in der völlig neugeschmückten Volkshalle

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big geschrieben, datiert und unterschrieben werden, sonst ist das ganze Testament un­gültig. Anter Umständen kann allerdings ein solch ungültiges Testament Gültigkeit haben. Ein gemeinschaftliches Testament soll stets alsbald nach der Abfas­sung einem Rechtsanwalt zur Prüfung der Gültigkeit oorgelegt - werden, um den überlebenden Ehegatten vor unliebsamen Ueberraschungen zu bewahren. Ist die Ehe nichtig oder geschie­den, so verliert ein g. Test, seine Wirksamkeit, ebenso wenn der erstversterbende Ehegatte auf Scheidung zu klagen berechtigt war und die Klage bereits erho­ben hat.

Gemischte Kost entspricht den Be­dürfnissen des Körpers in unse­rem Klima. Man versteht darun­ter eine Ernährung, die Fleisch, Gemüse und Obst bietet.

Gemme, Edelstein oder Halbedel­stein mit vertieft eingeschnittenen Figuren.

Gemüse, genießbare Pflanzen ob. Pflanzenteile, enthalten in ber Hauptsache Kohlehydrate, orga­nische Säuren, Mineralstoffe u. Vitamine, bie ber Körper unbe- bingt benötigt unb beren Man- - gel Krankheitserscheinungen

(Skorbut, Veri-Veri) hervorruft. Der Mangel ber Gemüse an Fett wirb bei ber Zubereitung ersetzt. Gemüse barf vor ber Verwen- bung nicht lange in Wasser lie­gen, bamit bie Mineralsalze nicht ausgelaugt werben, aus bem glei­chen Gründe soll man Gemüse vor bem Kochen auch nicht abbrüheu

am 5. Dezember in Budapest eine hervorragende Stelle ein. Es ist der Rückkampf zu der Begegnung 1935 in Breslau, die von Deutschland seinerzeit ge­wonnen wurde. Im Anschluß daran wird die Deutschlandriege eine Reise nach Siebenbürgen und Bukarest unternehmen, um vor den auslandsdeut­schen Volksgenossen zu turnen.

Hessens Schützen im Titelkampf.

Auf den Frankfurter Schießständen erledigten die Schützen des Gaues Hessen (der Gau umfaßt auch Wiesbaden und Frankfurt) den ersten Teil ihrer Meisterschaften. Zur Vergebung gelangten die Titel im Vierwaffenkampf (Schießen mit Scyeibenbüchse und -Pistole, Wehrmann- und KK.-Gewehr), in der Scheibenpistole und im Olympia-Schnellfeuer-Pisto- lenschießen. Der Olympia-Schütze Dr. Wehner (Wiesbaden) schoß wieder ganz hervorragend und verhalf seinem Verein, der Wiesbadener Schützen­gesellschaft, im Mannschafts-Vierkampf mit 3409 Ringen zum Siege vor dem Frankfurter Schützen- oerein mit 3329, der Kasseler Schützengesellfchaft mit 3192, Wiesbadens zweiter Mannschaft mit 3097 und der Schützengesellschaft Nieder-Erlenbach mit 3055 Ringen. 60 Schuß auf 50-Meter-KK-Scheibe waren beim Meisterschaftsschiehen für Scheibenpistole ab­zugeben. Wieder siegte Wiesbaden mit 3625 Rin­gen vor Frankfurt (3459), Nieder-Erlenbach (3005) und Nidda mit 2880 Ringen.

Als Einzelkampf war das Olympia-Schnellfeuer- Pistolenschießen ausgeschrieben. Abermals ragte Dr. Wehner aus dem Teilnehmerfeld heraus und sicherte sich den Titel mit 70 Treffern, zwei Fehlern und sechs Strafpunkten vor Wittenig, Frankfurt (63

Keine Zeugnisse in Urschrift lotwern nur rfeugnt». ohidiriften oem löt- werbungsichrsiden bet« 'egen - Lichtbilder unoBewerbun ^unter­lagen muffen ,ur Ver- meidung von Berluften auf der Nüäieite Wa­rnen und Anschrift oef

Bewerbers tragen!

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Sonntag sand iammlung des jen statt.Aus sich etwa 400 Dogelfreunde adesforstmeister besonders den erung.

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Dr. Schel. nisleiter und -reisiritn dauwerk.

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Flensungen Tv. 1846; Oppenrod Londorf; Göbelnrod Geilshausen.

Gießen, Gruppe B.

26. September: Daubringen 1900 Gießen 3.; SA.-Kampfgemeinschaft Gießen 2. VfB.-Reichs­bahn Gießen 3.; Grüningen Heuchelheim 2.; Wißmar Staufenberg; Launsbach Rodheim 2.

10. Oktober: 1900 3. SA. 2.; VfB. 3. Grüningen; Heuchelheim 2. Launsbach; Staufen­berg Daubringen.

17. Oktober: Rodheim 2. Wißmar; Daubringen SA. 2.; 1900 3. VfB. 3.; Grüningen Launsbach; Heuchelheim 2. Staufenberg.

24. Oktober: VfB. 3. Daubringen; 1900 3. Grüningen; SA. 2. Heuchelheim 2.; Launsbach Wißmar; Staufenberg Rodheim 2.

31. Oktober: Wißmar Daubringen; Heuchel­heim 2. 1900 3.; Grüningen SA. 2.; Rod­heim 2. VfB. 3.; Launsbach Staufenberg.

7. November: Wißmar Heuchelheim 2.; Stau­fenberg VfB. 3.; SA. 2. Rodheim 2.; 1900 3. Launsbach; Daubringen Grüningen.

14. November: VfB. 3. Launsbach; Heuchel­heim 2. Daubringen; Rodheim 2. 1900 3.; SA. 2. Wißmar; Grüningen Staufenberg.

28. November: Launsbach Daubrinaen; 1900 3. Wißmar; Staufenberg SA. 2.; VfB. 3. Heuchelheim 2.; Rodheim 2. Grüningen.

5. Dezember: Staufenberg 1900 3.; SA. 2. Launsbach; Wißmar VfB. 3.; Heuchelheim 2. Rodheim 2.

12. Dezember: Grüningen Wißmar; Daubrin­gen Rodheim 2.

Große Nachwuchsprüfung für die Fußball-Nationalmannschaft.

Dem deutschen Fußball-Nachwuchs will Dr. Otto Nerz in nächster Zeit seine besondere Aufmerk­samkeit zuwenden. Jeder deutsche Gau soll aus seinen Lehrgängen die zehn besten Spieler nach Berlin schicken, wo sie nochmals auf Herz und Nieren geprüft und weiter ausgesiebt werden, bis

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Hessens Fußballelf geändert.

Hessens Fußballelf zum Gaukampf gegen Würt­temberg am 26. September in Stuttgart mußte auf verschiedenen Posten geändert werden und steht nun wie folgt

Tor: Sonnrein (Hanau 93); Verteidi­gung: Schramm (Hanau 93) Pape (Sportv. Kassel); Läuferreihe: Willsühr - Reinhardt (beide Hanau 93) Stiel (Hessen Hersfeld); Sturm: Bonard (Hessen Hersfeld) Brössel- Halbschmidt (beide Sportv. Kassel) Jordan (SC. 03 Kassel) Schaffert (Hessen Hersfeld); Ersatz: Werner (Hessen Hersfeld), Bätz (BC. Sinn).

Das Verbanösfpieiproaramm der 2. Fußbail-Kreisklaffe.

Gießen, Gruppe A.

26. September: Oppenrod Göbelnrod; Flen­sungen Lehnheim; Geilshausen Londorf; Turnverein 1846 Gießen Klein-Linden 2.

10. Oktober: Klein-Linden 2. Oppenrod; Göbelnrod Flensungen; Lehnheim Geils­hausen; Muschenheim To. 1846.

17. Oktober: Lehnheim Oppenrod; Londorf Klein-Linden 2.; Tv. 1846 Göbelnrod; Geils­hausen Muschenheim.

24. Oktober: Flensungen Oppenrod; Klein- Linden 2. Geilshausen; Göbelnrod Londorf; Muschenheim Lehnheim.

31. Oktober: Geilshausen Flensungen; Muschen­heim Londorf; Klein-Linden 2. Göbelnrod; Tv. 1846 Lehnheim.

7. November: Oppenrod To. 1846; Londorf Flensungen; Lehnheim Klein-Linden 2.; Göbeln­rod Muschenheim.

14. November: Flensungen Klein-Linden 2.; Londorf Lehnheim; Oppenrod Muschenheim; Tv. 1846 Geilshausen.

28. November: Geilshausen Oppenrod; Lehn­heim Göbelnrod; Muschenheim Flensungen; Londorf To. 1846.

5. Dezember: Klein-Linden 2. Muschenheim;

rtlir, solange der Putz noch feucht ist. Mit der er­fahrenen Praxis des Verputzens und Auskratzens m.ß also noch eine kunstvolle Art des Freihand- zechnens oerbimben sein. Denn für die Blumen urö Ornaments werden keinerlei Schablonen be- D*ie Söhne der alten Holzhausener Kratzputz- mch'ter wenden diese neue Arbeitsart überall an. E- ist in Holzhausen kaum ein Haus zu finden, das nigt in Kratzputz erneuert wäre. So kommt, wenn mf) nach langer Vergessenheit, eine alte schöne hcndwerkstunst wieder zu Ehren, die in besonde­rer» Maße eine Dorfkunst ist.

Notzeiten einer geldgierigen Fran.

Sie vernachlässigle unb mißhandelte ihren fchwerkriegsbeschädigten Mann.

Lpd. Offenbach a. M., 22. Sept. Vor dem Bn,irksschöffengericht Offenbach hatte sich die 48 3ai.ee alte Ehefrau Anna Dorothea Müller aus 2ftnbach unter der Beschuldigung zu verantwor- !er ihren schwerkriegsbeschädigten Eie mann, der im höchsten Grade hilflos und ei: mehr als zehn Jahren an das Krankenbett ge- ejHt ist, nicht nur in der Pflege vernachläf- i 11, sondern gequält und mißhandelt Ivlhaben. Sie war weiter beschuldigt, durch Ver- chweigen ihres und ihres Ehemannes Vermögen, )v! sich heute auf über 100 000 RM. beläuft, sowie DD- Einkünften aus dem Geschäftsbetrieb ihres Ehe- nmnes beim Städtischen Wohlfahrtsamt bewirkt |U haben, daß ihrem Ehemann Unterstützungen luibezahlt wurden.

||n der Verhandlung bestritt die Angeklagte alles, oa man ihr zur Last legte, und bezeichnete das Mze als einen Racheakt. Was die Unterstützungen '.Nislange, so hätte ihr nach den verschiedenen Be- t Innungen über die Miegsopferversorgung das Iteit auf Unterstützung zugestanden. In der Zeu- zLivernehmung schilderte zunächst der Hausarzt eil Wahrnehmungen. Es wurden dann verfchie- )er Krankenschwestern gehört, die den Ehemann )ei Angeklagten gepflegt hatten. Sie bekundeten, )Oi Müller ein bedauernswerter kranker Mann ei, der oft geweint hätte. Eine Schwester äußerte ich dahingehend, daß der Mann oft über lieblose Belanblung geklagt, keinen Kaffee bekommen und uit keinerlei Handreichungen erhalten habe. Nicht

Gemälde

fektionskrankheit, verbunden mit Fieber, Schwellung und Rötung meist mehrerer Gelenke, die sehr schmerzhaft u. unbeweglich fmb. E.-Rheum. ist eine langwierige Erkr., bie sehr gefährlich ist, weil in ihrem Gefolge Herzklappen- u. Herzbeutelentzündungen auf­treten können. Bei den ersten An­zeichen v. E.-Rheum. sofort Bett­ruhe und Arzt rufen! Rückfälle sind sehr häufig. Darum Vorbeu­gen und sich abhärten. Auch die Tripperansteckung ruft eine bem E.-Rheum. sehr ähnliche Erkran­kung hervor, bie aber meist nur ein einziges Gelenk befällt und sehr schmerzhaft ist. S. auch Gicht! Gemälde, Darstellungen v. Men­schen, Tieren. Blumen, Landschaf­ten durch Künstlerhand. Je nach den benützten Farben unterschei­det man Oelgemälde, Aquarelle (Wasserfarbengemälde) oder Pa­stelle (aus farbigen Kreiden).

Gemeinschaftliches Testament. Es kann nur von Ehegatten errichtet werden. Meist geschieht das in der Form, daß sich die beiden Ehegatten gegenseitig zu Allein­erben einsetzen. Wird ein gemein? schaftlickies Testament nicht vor einem Notar oder Gericht errich­tet (privatschriftl. Testament) so muß jeder Ehegatte das Testa­ment eigenhändig schreiben und unterschreiben (s. Testament), ob aber ber eine Ehegatte schreibt bas Testament, batiert u. unter­schreibt es, ber anbere Ehegatte setzt nur den Vermerk darunter: Dieses Testament soll auch als mein Testament gelten." Dieser Vermerk muß aber von den betref­fenden Ehegatten eigenhän-

l nge die Schicht noch feucht war, Blumen, Tiere i rD sonstige Ornamente. Diese mit einem löffel- f j.migen Eisen ausgekratzten Bilder wurden mit JS'if nachgefärbt unb hoben sich dann von bem i nfelgetönten Mörtel ab.

Mittlerweile hat der Zementverputz den Lehm- oi:putz verdrängt, aber bie Kratzputzmeister von Hilzhausen wußten sich zu helfen und ersannen eire neue Arbeitsmethode des Kratzputzes, die auch eii Arbeiten mit dem haltbareren Zement gestattet. N:ch dieser neuen Methode wird das Haus zunächst mt Rheinsand unb Weißkalk verputzt und erhält bain einen Spritzwurf, der aus Schlackensand und Ziment besteht und einen Farbzusatz erhalt. In die­ser Spritzwurf hinein erfolgt das Auskratzen der «Urnen und Ornamente. Das Auskratzen gelingt

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