H. D.
Nord- und Südamerika.
Wirischast
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a M.
Gespinsten. — 752: Nachtrag 1 zur Anordnung 27 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle vom
Be- Be- un- Er- An-
rung des Brotgetreides, soweit es nicht zum eigenen Verbrauch und als Saatgut benötigt wird, genügende Mengen an Futtermitteln zur Verfügung gestellt werden, und nachdem auch vom nächsten Herbst ab wesentlich mehr zuckerhaltige Futtermittel, sowie Kartoffelflocken berei<qestellt werden sollen, dürften die Futtersorgrn hinfäl- l i g geworden sein, zumal auch wieder eine gute Hackfruchternte in Aussicht steht. Es ist daher die Aufgabe gerade der Schweinehalter unseres Gebietes, wieder genügend Jungsauen zur Zucht zu verwenden, und zwar annähernd in dem gleichen Umfange wie im letzten Jahr. Die Futterversorgung kann dabei durch Vermeidung von Verlusten durch Verderb mit Hilfe der Kartoffeleinsäuerung noch wesentlich gebessert werden.
Gerade für unser Gebiet, das infolge feiner dichten Bevölkerung ohnedies ein Zuschubgebiet für die meisten Lebensmittel ist, sind lohnende Absatzmöglichkeiten vorhanden. Durch die jahreszeitliche Abstaffelung der Schweinepreise ist auch dafür gesorgt, daß die im Sommer höheren Erzeugungskosten entsprechend im Schlachtschweinepreis Berücksichtigung finden. Da das Futter am besten bei der Herstellung eines Lebendgewichtes von 100 bis 120 Kilogramm ausgenützt wird, muß rechtzeitig dafür Sorge getragen werden, daß die genügende Zahl von Schlachtschweinen auch im kommenden Jahre zur Verfügung steht, denn andernfalls müßte, um das nötige Schlachtgewicht zu erzielen, die geringere Zahl von Schlachtschweinen nächstes Jahr stärker ausgemästet werden, was unvermeidliche Dersorgungsspannen im Gefolge hätte.
Deshalb ergeht die Aufforderung an alle Schweinezüchter, soweit es die Futterverhältnisse irgend erlauben, ausreichend für den künftigen Nachwuchs an Schweinen zu sorgen und die nötige Anzahl von Zuchtsauen, insbesondere Jungsauen, zuzulassen.
zen hielt, die Haltung des Aktienmarktes blieb aber im Grundton fest. Die Mehrzahl der Kurse lag 0,25 v. H. über denen vom Mittagsschluß. Darüber hinaus erhöhten sich Deutscher Eisenhandel auf 149 (148,25), Eßlinger Maschinen auf 121,90 (121,25), Conti Gummi auf 186 (185,25), MAN. auf 139,50 (139) und Metallgesellschaft auf 155,50 (155). Montanwerte zogen bei vereinzelt lebhafteren Umsätzen durchgehend 0,25 bis 0,50 v. H. an, Mannesmann 121,90, Verein. Stahl 117,25, Rheinstahl 153,75, Buderus 126,75, Harpener 173,50, Hoesch 123. Elektropapiere blieben voll behauptet, etwas höher Schuk- kert mit 171,50 (171) und Licht und Kraft mit 153,25 (153). Die Farben-Aktie gewann 0,25 v. H. auf 162,75, dagegen Rütgerswerke 0,50 v. H. leichter mit 149,50. Von Zellstoffaktien waren Wald- Hof weiter erhöht auf 157,25 (157), von Schiffahrtswerten bröckelten Nordd. Lloyd auf 86,50 (86,75) ab. Nicht ganz behauptet waren ferner Rheinmetall mit 152, Feinmech. Setter mit 106 und Holzmann mit 152. Der Rentenmarkt hatte nur wenig Ge- schäft. 6proz. JG.-Farben ließen 0,50 v. H. nach auf 130,50.
Frankfurter Schlachtvlehmarkt.
Frankfurt a. M., 23. Sept. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1187 Rinder (202 Ochsen, 148 Bullen, 525 Kühe, 312 Färsen), 703 Kälber, 152 Hämmel, 68 Schafe, 62 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mark, Bullen 34 bis 43, Kühe 20 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 35 bis 44, Kälber 35 bis 65, Hämmel 40 bis 52, Schafe 20 bis 45, Schweine 52 bis 56 Mark. — Marktverlauf: Rinder, Kälber, Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe lebhaft.
orbnung 27 vom 26. April 1935 in der Fassung des Nachtrags 1 vom 14. September 1937. — 754: Sechste Durchführungsbestimmung zur Verordnung über die Gewährung von Kinderbeihilfen an kinderreiche Familien. — 755: Flotter Verkauf der ersten Herbst-Sumatra-Tabakversteigerung. — 756: Zahlung von Vertreterprovisionen nach Rumänien. — 757: Unsichere Stimmung am Tabakmarkt. — 758: Französische Zolltarifänderung für Kleidungsstücke, Wäsche und Taschentücher.
Rhein-Mainische Börse.
Befestigt.
Frankfurt a. M., 22. Sept. Im Anschluß an den Abendbörsenverkehr brachte die Mittagsbörse eine weitere Erholung und Beruhigung. Die Erholung der Auslandsbörsen im Zusammenhang mit der beruhigteren Auffassung der weltpolitischen Lage regte an, ebenso die überraschende Dividendenerhöhung um 2 auf 6 v. H. bei MAN.
Der Aktienmarkt brachte bei etwas lebhafterem Geschäft auf Deckungen sowie auf kleine Käufe der Kundschaft vorwiegend Befestigungen von 0,50 bis 1 v. H. Don Montanaktien waren Hoesch kräftig erholt mit 123 (120,75), auch Mannesmann gingen über den Durchschnitt hinaus auf 121,25 (119,90). Lebhaftere Umsätze hatten wieder JG.- Farben mit 161,75 bis 162,40 (161,25). Scheideanstalt dagegen weiter abbröckelnd auf 262,50 (263). Maschinenaktien waren allgemein bis 0,75 v. H. höher, MAN. erschienen mit Plus-Zeichen, Rheinmetall gewann 1,25 v. H. auf 152. Zellstoffaktien lagen uneinheitlich, Waldhof fest mit 156 (154,50), Aschaffenburger knapp gehalten mit 144,90 (145), Feldmühle nach eintägiger Pause 144,25 (146,50). Im einzelnen sind noch Nordd. Lloyd mit 87 (86), Demberg mit 150,13 (148,75), Felten mit 137 (136) und Deutsche Linoleum mit 169 (168) zu erwähnen. Don Bankaktien waren Dresdner Bank bei größeren Umsätzen weiter gesucht, Kurs unv. 113.
Im Verlaufe war die Haltung unter kleinen Schwankungen weiter lest, auch die Umsätze hielten sich auf beachtlicher Höhe, wenngleich sie meist Spezialwerte betrafen. JG.-Farben schwankten zwischen 162,50 bis 163, Verein. Stahl zwischen 117 bis 117,50, Mannesmann zwischen 121,25 bis 121,75 und Hoesch zwischen 122,50 bis 123. Etwas niedriger lagen Nordd. Lloyd mit 86,75 bis 86,50 nach 87. Von später notierten Werten lagen fest: Mansfeld 152 (150), Rhein. Braunkohlen 228,50 (227), RWE. 131,25 bis 131,75 (130,65), Elektr. Lieferungen 133 (131,75), Deutscher Eisenhandel 147,25 bis 148,25
2m Freiverkehr wurden genannt: Wayß & Freytag 148 bis 150, Dingler 89 bis 90, Katz & Klumpp 111 bis 112, Verein. Pinsel 73 bis 74. Tagesgeld unv. 2,50 v. H.
Abendbörse still und behauptet.
Das Abendbörsengeschäft hatte zwar nur kleinen Umfang, da der Ordereingang sich in engen Gren-
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H., Lombardzinsfuß 5 o. H
Lim den Zehnielpsennig in Menburg!
Zum 14. deutschen Gkatkongreß. - Spielkarten als Ausfuhrartikel.
160 000 Skatklubs in Deutschland.
Die Sparkassen im August.
Fwd. Die Aufwärtsentwicklung der Einlagen der deutschen Spar- und Girokassen hat sich im August — wie schon aus jahreszeitlichen Gründen zu erwarten war — kräftig fortgesetzt. Wie die soeben veröffentlichten Monatsausweise der Sparkassen zeigen, sind die Spareinlagen im Berichtsmonat um 94,1 Millionen Mark gestiegen. Der Einzahlungsüberschuß, also der Unterschied zwischen den Ein- und den Rückzahlungen auf Sparkonten, betrug allein 88,0 Millionen Mark und lag damit erheblich über den entsprechenden Überschüssen der Vorjahre (August 1936 + 37,7 Millionen Mark, August 1935 + 28,8 Millionen Mark). In den ersten acht Monaten dieses Jahres betrug der Einzahlungsüberschuß 515,8 Millionen Mark und übertraf damit sogar den Ueberschuß in der gleichen Zeit von 1935 (473,8 Millionen Mark). Deutlicher als im vergangenen Monat ist das gute Sparergebnis im August auf die günstige Entwicklung der Einzahlungen zurückzuführen, die um 55,5 Millionen Mark oder 14 v. H. über jenen im August 1936 lagen und auch die vom August 1935 um 5 v.H. überstiegen. Die Rückzahlungen hielten sich dagegen etwa auf dem Stand des Vorjahres, eine Entwicklung, die bei dem feit Jahresfrist um rund über eine Milliarde Mark gestiegenen Spareinlagenbestand auch recht positiv zu werten ist.
Bei den „sonstigen Gläubigern" stellte sich der Einlagenzufluß im August auf 128,1 Millionen Mark. Die Abzüge im Juli (—6,7 Millionen Mark) und im Juni (— 83,8 Millionen Mark) wurden damit mehr als ausgeglichen. Auch hier lag die Einlagenerhöhung des Berichtsmonats über den entsprechenden Vorjahrsziffern (1936 + 107,0 Millionen Mark, 1935 + 63,5 Millionen Mark), wobei man allerdings berücksichtigen muß, daß diese Ziffern infolge des veränderten Bilanzschemas nicht voll vergleichbar sind.
Die Einlagenzuflüsse wurden von den Sparkassen in erster Linie den Guthaben bei anderen deutschen Kreditinstituten, also insbesondere den Guthaben bei den zuständigen Girozentralen zugeführt, die damit um insgesamt 112,5 Millionen Mark verstärkt wurden. Innerhalb der Bankguthaben sind in erster Linie die täglich fälligen Bankguthaben und zwar um 74,1 Millionen Mark erhöht worden. Auch die langfristige Kreditgewährung der Sparkassen an die private Wirtschaft hat sich im Be- richtsmoncst wieder, und zwar um 37,9 Millionen Mark, erhöht. Der Jahreszeit entsprechend war dieser Zugang an Hypothekendarlehen größer als in den letzten Monaten.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 745: Zum neuen deutsch-südafrikanischen Zahlungsabkommen. — 746: Aufhebung der Kontingentierung für Toilettenseife in den Niederlanden. — 747: Neue Kleinverkaufspreise für inländisches Frischobst und Frischgemüse. — 748: Päckchen nach Norwegen. — 749: Warenproben nach der Schweiz. — 750: Anordnung zur Sicherstellung des planmäßigen Ausbaues der deutschen Eisenindustrie. — 751: Anordnung — BV 2 — über Verwendung von Zellwolle in baumwollenen
An alle Schiveineziichler.
Kür ausreichende Bereitstellung von Schweinen muß gesorgt werden
26. April 1935, betr. Lagerbuchführung und standsmeldung für unedle Metalle. — 753: kanntmachung 11 der Ueberwachungsstelle für edle Metalle vom 14. September 1937, betr. läuterungen und Sonderentscheidungen zu der
NSG. Im Reichsdurchschnitt f)at der Gesamt» Schweinebestand nach der Zählung vom 3. Juni 1937 gegenüber dem Juni 1936 zwar um vier Millionen Stück gleich 1,8 v. H. zugenommen und betrug im ganzen 22,7 Millionen. Betrachtet man jedoch die verschiedenen Altersklassen, so ergibt sich für die Versorgung des Schweinemarktes im Sommer 1938 eine ernste Mahnung, die rechtzeitig erkannt werden muß. Denn die Zunahme des Gesamtschweinebestandes beruht in erster Linie auf der Zunahme der Jungschweine von acht Wochen bis zu einem halben Jahr, die 4,8 v. H. gegenüber dem Vorjahr betrug, und auf der Zunahme der Schlachtschweine über ein halbes Jahr, die gegenüber Juni 1936 sogar 10 v. H. ausmacht. Daraus ergibt sich, daß der Anfall von Schlachtschweinen bis etwa zum nächsten Frühjahr reichlicher sein wird, als in der entsprechenden Zeit des Vorjahres. Dagegen haben die Ferkel- beftände unter acht Wochen um 5,4 v. H. abgenommen. Bei trächtigen Sauen beträgt die Abnahme gegenüber dem Jahre 1936 sogar 15,1 v. H. Betrachtet man die für den künftigen Aufbau der Schweinebestände besonders wichtigen Jungsauen allein, so wird das Bild noch ungünstiger, indem die trächtigen Jungsauen um 33,4 v. H. abgenommen haben.
Für das Gebiet der Landesbauernschaft Hessen » Nassau sind die entsprechenden Zahlen noch ungünstiger. In der Provinz Hessen- Nassau hat der Bestand an trächtigen Jungsauen um 35,4 v. H. und im Lande Hessen sogar um 47,8 v. H. abgenommen, was noch bedeutend über den Reichsdurchschnitt hinausgeht. Aus den angeführten Tatsachen ergibt sich, daß die Bestände der trächtigen Sauen, vor allem der Jungtiere, zu sehr veringert worden sind, was wohl hauptsächlich auf die Sorge der Halter zurückzuführen sein dürfte, daß für die künftige Nachzucht nicht genug Futter zur Verfügung stünde. Nachdem jedoch jetzt sicher- gestellt worben ist, daß bei der restlichen Abliefe-
fragen spieltechnischer Art werden hier gefällt, das einzige Spielkartenmuseum der Welt mit alter Kartenmacherwerkstatt und Handwerksgerät vergangener Jahrhunderte, originelle Skatecken in den Gaststätten, die Vertrautheit jedes Kindes mit den bunten Wenzeln legen Zeugnis ab von dem eigenartigen Wesen und Geiste dieser Stadt, die sogar Skatmaler und Skatschriftsteller hervorbrachte."
Die Kartenindustrie hat auch in anderen Orten ihre Zelte aufgeschlagen, z. B. in Stralsund. Gebräuchlich ist heute neben der deutschen Karte die sogenannte französische, die besonders in Norddeutschland heimisch geworden ist. Die deutschen Kartenblätter haben dagegen in Schlesien die dort besonders große Skatspielergemeinschaft erobert. Außer den französischen und deutschen Karten gibt es nach die sogenannten Kongreßkarten, die auf jedem Blatt oben die entsprechende deutsche und unten die entsprechende französische Kartenfigur aufweisen. Mit diesen Kongreßkarten wird auch in Altenburg gespielt und dadurch erreicht, daß jeder Teilnehmer mit der ihm bekannten Spielkarte spielen kann.
In Altenburg wird man die Bemühungen fortsetzen, die darauf hinauslaufen, daß allmählich ein deutscher Einheitsskat allgemein anerkannt wird. Man schätzt die Zahl der Skatklubs in Deutschland mindestens auf 160 000, allein in Berlin dürfe es gegen 10 000 geben. Die meisten Vereine haben sich aber bisher dem Altenburger Verband noch nicht angeschlossen: darum hapert es auch immer noch mit der endgültigen Durchsetzung der Altenburger Spielregeln. Diese bauen sich selbverständlich auf das Zahlenreizen auf, wobei als Grundzahl für Schellen — 9 (Karo), für rot — 10 (Herz), für grün — 11 (Pik) und für Eichel —12 (Kreuz) gilt. Die Grundzahl für Grand (Groß- Spiel) ist 24, nicht wie bisher meistens üblich 20; Null zählt 23, Null ouvert — 46, Null ouvert aus der Hand — 59. Der Spieler hat immer mit 60 Augen verloren, während die Gegenspieler mit der gleich großen Augenzahl gewonnen haben. Mit 30 Augen sind beide Parteien Schneider. Contra und Re sind von Altenburg untersagt.
Man will beim Skatspiel das Sportliche immer mehr in den Vordergrund schieben und fördert deshalb die Preis-Skatveranstaltungen. Dagegen soll das Spielen um hohen Einsatz mehr und mehr zurückgedrängt werden. In Altenburg wird untereinander nur um ein Zehntelpfennig gespielt, dagegen können durch gutes Spiel bedeutende Preise gewonnen werden. Das ist ein Ausgleich, der die Zustimmung jedes echten Skatspielers finden wird. Die Bewertung bei den Turnieren erfolgt heute meistens nach dem sehr bekanntgewordenen System Seeger-Bewag (Berlin), bei dem nicht nur die Spielpunkte gewertet werden, sondern auch die Spielzahl. Nach diesem System wird auch in Altenburg gespielt werden. Der Wettkampf in Altenburg ist nicht nur ein Ereignis für deutsche Skatspieler, sondern es werden auch zahlreiche Gäste aus dem Auslande erwartet. Der Altenburger Skat erwirbt sich von Jahr zu Jahr in allen Teilen der Erde neue Freunde. Besonders groß ist heute schon die Zahl der Skatspieler in
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 22. Sept. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm» in Reichsmark: Weizen W 13 204, W 16 207, W 19 211, W 20 213; Roggen R 12 187, R 15 190, R 18 194, R 19 196, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste und Futterhafer nicht notiert. Weizenmehl, Type 812, W 13 28,90, W 16 29,00, W 19 29,00, W 20 29,35; Roggenmehl, Type 1150, R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50, plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60, Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen nicht notiert, Treber, getr., 14,00, Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel nicht notiert, Heu, drahtgepreßt, alte Ernte 5,90, neue Ernte 5,30
Echweinemartt in Gießen.
Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen standen 90 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten fünf bis sechs Wochen alte Ferkel 15 bis 20 RM., sechs bis acht Wochen alte 20 bis 28 RM., acht bis zehn Wochen alte 30 bis 40 Reichsmark.
Schweinemarkt in Friedberg.
* Friedberg, 22. Sept. Der heutiae Schweinemarkt war mit 892 Ferkeln beschickt. Nach lebhaftem Handel verblieb Ueberstand. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Ferkel 8 bis 10 Mk., 6 bis 8 Wochen alte 10 bis 15 Mk., 8 bis 12 Wochen alte Tiere 15 bis 24 Mk.
Unter der Schirmherrschaft des Thüringischen Ministerpräsidenten M a r s ch l e r findet, wie schon berichtet wurde, vom 24. bis 26. September in der Skatstccktt Altenburg der 14. deutsche Skatkongreß statt. Das ist ein Ereignis für viele hunderttausend begeisterte Anhänger des Deutschen Kartenspiels", wie man den <5tat häufig genannt hat. In der Tat gibt es wohl kaum ein Kartenspiel, das seiner Entstehung und seiner Spielmethade nach seine deutsche Herkunft so eindeutig beweist. Allerdings sind sich die Gelehrten über die Entstehung des Skatspiels noch heute nicht ganz einig. Ader es ist richtig, daß der Hofadvokat und Notar Professor Hempel aus Altenburg im Jahre 1817 die erste Beschreibung des Skatspiels herausgegeben hat. Zu feinen Spielfreunden gehörte auch der Kanzler Hans Karl Leopold von der Gabelenz. Man kann das Skatspiel bis zu einem gewissen Punkt vorn Tarock ableiten. In Altenburg ist unter allen Umständen die Umwandlung oder die Herausbildung des neuen Spiels, eben des Skats, vor etwa 125 Jahren vor sich gegangen. Natürlich hat in dieser langen Zeit das Spiel manche Wandlungen durchgemacht. Die bedeutendste Neuerung, die sich leit etwa 50 Jahren endgültig durchgesetzt hat, ist das sogenannte Zahlenreizen.
Die großen Altenburger Skatwettkämpse finden meistens alle vier Jahre statt. Am 24. September beginnen die allgemeinen Wettspiele, bei denen ansehnliche GeLpreise — saft feder vierte Spieler ist Preisträger r- herousgeholt werden können. Diel wichtiger sind aber die Verbandsmeister- schäften um den Wanderpreis, bei denen es sich um einen Mannschaftskampf mit je vier Spielern, die zusammen gewertet werden, handelt. Anschließend wird nach um die Einzelmeisterschaft, also um die eigentliche Deutsche S k a t m e i st e r sch a f t", gerungen. Dabei werden die Karten gelegt, nicht aemisiht. Männer und Frauen spielen getrennt. Außer diesen wichtigen Veranstaltungen kann man das deutsche Skatmuseum in Altenburg besichtigen und an den Verhandlungen des Kongresses teil» nehmen.
Die Stadt Altenburg hat sicherlich auch in wirtschaftlicher Hinsicht durch den Skat manche Vorteile. So schreibt ein begeisterter Freund des Skat- spiels, Benno Dirf, über Altenburg: „Seheraugen griffen damit einer Entwicklung vor, die heute vollzogen in nicht geringem Maße die Wirtschaftlichkeit der Stadt Altenburg beeinflußt. Angefangen von dem Rüstzeug des Skatspielers, der Spielkarte, gibt es hier Hunderte von Berührungspunkten mit diesem Ausdrucksmittel frohester Lebensbejahung. Brennpunkt der deutschen Spielkartenerzeugung, wandern von hier Millionen von Spielen in alle Teile des Reiches und als Ausfuhraut in alle Welt. Bei ihrer Herstellung finden mehr als tausend Menschen ihr täglich Brot, Kleidung und Obdach. Emsig bucht hier die Steuermaschine den Anteil des Reiches van jedem Spiele. Skatkongresse mit Ausgestaltung von Künstlerhand, Kämpfe um die Deutsche Skatmeisterschaft setzen In- und Ausland nach hier in Bewegung, weltgeltendes Skatrecht fand hier Bestättgung, allerwärts anerkannte Entscheide des höchsten Skatgerichtshofes — des Deutschen Skatgerichts — in Skatstreit
Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß- kurs
Schluß!. Mittag- börse
Schluß- kurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß- lurs
Schlußk. Mittag- börse
Damm
21.9
22 9
2L9.
22-9.
Damm
21-9.
22-9.
21.9.
22-9.
5% Deutsche Reichsaniethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 *y2% Deutsche Reichsschahanwei-
101,4
98,9
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206,5
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206,25
133,5
117,5 122,75
113
Aceumulatoren-Fabrik.......14
Aschaffenburg Zellstoff........6
Bemberg...................0
145
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168 125,25 168,75
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116
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225 144,9 150,25 167,5
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133 153,25 162,75
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154 142,75
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126,9 153,75 131,75
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163 171,5
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148 168,13 126,13
186 137,13 118,75 149,65
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142
52,4 173,25 120,75 149,75 170,25
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131,5 157,5
126,25
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149
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228 125,25 152,75
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94,25 212,13
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57,75
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33
226
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150
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94,9
213
201
117,25
59
117,5
157
33.4
V/i% Deutsche Reichsschahanweisungen von 1935, II. Folge ...
4%% Deutsche Reichsschayanwei- sungen von 1936, III. Folge ..
&7i% Doung Anleihe von 1930 .. 4Yi% Hessische Volksstaat von 1929 47i% Deutsche Reichspostschatz von 1934 i......................
Buderus Eisen............... 6
Gement Heidelberg....... 7
Gement Karlstadt............6
Conti Gummi.............. 12
Daimler Motoren..........6'/,
Dessauer Gas...............4
Deutsche Erdöl..............5
Deutsche Gold- und Silber .... 9
Deutsche Linoleum..........10
Elektrische Lieferungen........6
Elektrische Licht und Kraft.....7
I. G. Färben-Industrie.......7
Felten L Guilleaume.........6
Gesfürel.................... 7
Th. Goldschmidt.............6
Grihner Maschinen...........0
47i% Deutsche Reichsbahnschah von 1936 I..................
Lberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten..............
47i% Hess. Landesbk. Darmstad!
Goldpfe. R. 12..............
57i% Hess. Landes-Hyp.-Banl
Liqu. Goldpfe...............
471% Preuß. Landespfdbr.-Anst.
Goldpfe. R. 19..............
Hoesch Eisen...............8 7i
Philipp Holzmann...........8
Ilse Bergbau................6
Ilse Genüsse................6
Kall Aschersleben............ 4
Klocknerwerke ............. 47i
Kokswerke und Chemische Fabrik 7
Lahmeyer ..................6
Matnkraft................... 4
Mannesmann.............4 7i
Mansfelder Bergbau......... 7
4%% Preust. Gold-Komm. R. 20 47i% Darmstädter Komm.-Lan
desbankR. 6................
Deutsche Komm.-Sammel-Anlethe
Auslos.-Rechte 1..............
47i% FrankstHyp. Goldpfe.R. 15 47i% Franks. Hyp. Gold-Komm. Lbl. 2 3..................
57i% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe.....................
67i% Rheinische Hyp. Liquidation
Orenstein & Koppel..........0
Rheinische Braunkohle....... 12
Rheinische Elektro............6
Rheinstahlwerke..............6
Rbeinisch-Westfälische Elektro .. 6
Rütgerswerke ...............7
Salzdetfurth Kali............6
Schlickert L Co............... 7
Schultheis Patzenhofer........4
Siemens & Halske ........... ®
Süddeutsche Zucker.......... 10
Vereinigte Stahlwerke...... *7i
Westdeutsche Kaufhof.........0
Westeregeln Alkali............ 4
Zellstoff Waldhos............6
Steuergütschetn-VerrechnungSkure
A.G. für Verkehrswesen .... 6yt
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hamburg-Amerika Paket......0
Norddeutscher Lloyd..........0
Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7
Reichsbant................. 12
Berliner Handelsgesellschaft . 6 7i
Commerz- und Prival-Bant... 6
Deutsche Diskonto............5
Dresdner Bank..............4
21. September
22 September
21 .September
22. September
Amtliche Noneruns!
Amt' che Notierung
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Gelt
Brt--i
iflpir
Br,e>
Gelt
Bries
• Welp
Bries
Buenos Arre».............
0,749
0,753
0,748
0,752
Japan....................
0,720
0,722
0,720
0,722
Brüssel...................
41,94
42,02
41,95
42,03
Jugoslawien ..............
5,694
5,706
5,694
5,706
Rio de Janeiro............
0,160
0,162
0,160
0,162
Öslo....................
62,09
62,21
62,07
62,19
Polen....................
47,00
47,10
47,00
47,10
Wien.....................
48,95
49,05
48,95
49,05
Kopenhagen...............
55,16
55,28
55,14
55,26
Lissabon..................
11,22
11,24
11,215
11,235
Danzig...................
47,00
47,10
47,00
47,10
Stockholm ................
63,70
63,82
63,68
63,80
London...................
12,355
12,385
12.35
12,38
Schweiz..................
57,25
57,37
57,23
57,35
Helsingsors................
5,465
5,475
5,465
5,475
Spanien.....*............
16,98
17,02
16,98
17,02
Paris....................
8,437
A.453
8,516
8,534
Prag.....................
8,691
8,709
8.691
8,709
Holland..................
137,64
137,92
137,59
137,87
Budapest.................
Italien...................
13,09
13,11
13,09
13,11
NeuYork..................
2,493
2,497
2,493
2,497


