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Ricci ferner eine in ihrer Vollständigkeit heute wohl einzigartige Sammlung von 10 00 Pira- nes;-Stichen in 25 Mappen. Sie stellen das Gesamtwert des berühmtesten italienischen Kupfer­stechers des 16. Jahrhunderts dar. Sie enthalten die architektonischen Entwürfe. Pläne und Konstru.ktio- nen Piranesis. Der Führer und Reichskanzler gab seiner lebhaften Freude darüber Ausdruck, daß die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der deut­schen und der italienischen Jugend zu einer so herz­lichen Zusammenarbeit geführt hätten.

Sechs Jahre Zuchthaus für einen Ordenspriester in Oesterreich.

Wien. 19. Juni. (DNB.) Der Benediktiner- Ordenspriester und ehemalige Leiter der burgen­ländischen Landesbibliothek Dr. Stephan Tiefen­thaler wurde wegen Verbrechens der mehrfachen Verleumdung^ des Betruges, der Veruntreuung, der Einschränkung der persönlichen Freiheit, der Er­pressung und der gefährlichen Drohung zur Höchst­strafe von sechs Jahren schweren Kerkers verurteilt. Der mitangeklagte Neffe Tiefenthalers Grosinger erhielt 18 Monate schweren Kerkers. Tiefenthaler war bald nach der Eingliederung des

Burgenlandes aus Ungarn nach Oesterreich gekom­men und hatte nacheinander in verschiedenen Ge­meinden das Pfarramt erhalten. Später war er in einer Wohnbausiedlungsgenossenschaft tätig und schließlich brachte er es zum burgenländischen Lan­desbibliothekar. Tiefenthaler war als Wüstling be­kannt und unterhielt so zahlreiche Verhältnisse mit Frauen, daß ihm der Wiener Erzbischof 1933 die Ausübung der Seelsorge untersagen mußte. Aller­dings blieb er weiter Mitglied des Benediktiner- Ordens. Jahrelang war es ihm dann durch Er­pressungen und Verleumdungen gelungen, seine Schwindeleien und Betrügereien zu verheimlichen, bis schließlich der von ihm verdächtigte Landes­hauptmann selbst nicht umhin konnte, einzugreifen und das Strafverfahren ins Rollen brachte. Der Fall des Ordenspriesters Tiefenthaler ist ein Muster­beispiel der von dem Chikagoer Kardinal Mun­de l e i n benutzten Anlässe, um gegen die Reichs­regierung die niederträchtigsten Angriffe zu richten. Es wird interessant sein, zu beobachten, wie der Kardinal den Fall des Ordenspriesters Tiefenthaler, der von einem österreichischen Gericht der eingangs genannten schweren Verbrechen schul­dig befunden wurde, zu behandeln gedenkt.

Oer Mord in Mariatann.

Bevölkerung und Erzieherschast fordern Abschaffung der Klosterschule.

V i l l i n g e n , 21. Juni. (Vom Sonderbericht­erstatter des DNB.) In der Nähe von Villingen liegt das Klo st er Mariatann, geleitet von Laienbrüdern des Ordens Johannis von Lasalle. In einem auf klösterlicher Grundlage aufgebauten Realgymnasium werden etwa 80 Jungen für den Erzieherberuf vorbereitet. Einige hundert Meter von diesem- Kloster entfernt wurde am 16. Juni die Leiche des 13 Jahre alten Zöglings Otto Mittermeyer aufgefunden, und als fein Mör­der wurde kurz darauf der 17V2 Jahre alte Unter­sekundaner aus der gleichen Anstalt Peter Vogel­gesang festgenommen. Die staatsanwaltschaftliche Untersuchung ist noch im Gange. Unbeschadet des Ausganges dieser Untersuchungen wird den Hinter­gründen des Verbrechens und der Umwelt des Täters besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden sein. Wir haben an Ort und Stelle feststellen müssen, daß die mönchisch-asketische Atmo­sphäre, in der der Mörder und sein Opfer lebten, bei diesem Verbrechen eine große Rolle spielte. Der Mörder lebte seit 2lh Jahren in dieser Anstalt, er hat nach seinem eigenen Geständnis seit zwei Jahren perverse Handlungen mit den jüngeren Schülern vorgenommen.. Festgestellt ist, daß er in den Tagen vor der Tat viele Gespräche über religiöse Fragen geführt hat. Wenige Tage zuvor hat der Freiburger Erzbischof Groeber im Münster in Villingen eine stark polemische Rede gehalten, in der er von dem Märtyrertum der katholischen Kirche sprach.

Vogelgesang hat sein Opfer im Walde dann an einen Baum gebunden und mit Hosenträgern und Tannenzweigen gegeißelt. Don diesem Ort aus schleppte er dann den Jungen, dem er einen Knebel in den Mund gesteckt hatte, zu der Täfelestanne. Diese Tanne, nach der das Kloster seinen Namen hat, trägt einen Bildstock der Mutter Maria und darüber eine Darstellung der Kreuzigung Christi. Unmittelbar vor dieser Tanne lagen drei große weißgeschälte Baumstämme. Der Mörder fesselte sein Opfer an zwei Baumstämmen fest, genau in der Stellung des Gekreuzigten und im Angesicht

dieses Bildes. Dann stach er mit einem Taschen­messer auf den Jungen ein und brachte ihm 27 Wunden bei in auffallender Uebereinsttmmung mit den Wundmalen Christt.

Zum Verständnis der Zusammenhänge ist es nötig, diese grauenvollen Einzelheiten ausführlich wiederzugeben. Die Fraae, wie weit die Leitung des Klosters und die Erzieher ihre Auf­sichtspflicht versäumt haben, bedarf dringend der Klärung. In der Bevölkerung, obgleich sie zu 85 v. H. katholisch ist, gibt es nur noch den einen Wunsch: Fort mit der Klosterschule! In einer Konferenz der Lehrerschaft des Städtischen Realgymnasiums kam die gleiche Auffassung zum. Ausdruck. Dabei wurde be­sonders der Umstand betont, daß die Erziehung der jungen Menschen in einer gewissen Askese in Mariatann dursten die Jungen beispielsweise eine halbe Stunde lang überhaupt nicht miteinander sprechen, sie mußten ihr Essen stehend einnehmen und andere Beschränkungen beachten innere seelische Konflikte mit sich bringt, wie dies besonders die Entwickluna zeigt. Auch die Beschäftt- gung mit den Fragen des Zölibats und der Keuschheit, wie sie in solchen Anstalten üblich ist, muß in diesen jungen Menschen naturgemäß Un­ruhe auslösen. Als weiterer schwerwiegender Zu­stand wird die Tatsache angesehen, daß die Jungen in den gleichen Klassen Altersunterschiede bis zu neun Jahren aufwiesen. Von allen maßgebenden Stellen wird dem Milieu der Anstalt, der askettschen klösterlichen Erziehung ein großer Teil Verantwortung an dieser furchtbaren Tat zu- aeschoben. Auch die gesamte Lehrerschaft der Volks­schule in Villingen ist in einer Besprechung eben­falls zu der Auffassung gelangt, daß die Kloster­schule geschlossen werden muß. Die katholischen Eltern, die man wegen dieser Dinge befragt, er­klären einmütig: Nie mehr werden wir unsere Kin­der in eine solche Anstalt geben; denn die unge­sunde Atmosphäre der Klosterschule ist der beste Nährboden für anormale verbrecherische Triebe.

Oie Ostsee als Verkehrsproblem.

Oie Reichstagung der Nordischen Gesellschaft.

Lübeck, 21. Juni. (DNB.) Auf der Sitzung der Nordischen Gesellschaft am Montagvormittag sprach zunächst Dr. Alf B j e r k e - Norwegen über das ThemaDer nordische Mensch als Ent­decker". lieberGemeinsame Verkehrsfra- g e n der O st s e e" sprach darauf der Reichsver­kehrsminister Dr. D o r p m ü l l e r. 70 o. H. des Schiffsverkehrs der Ostsee gehören dem Verkehr mit Uebersee. Dieser Verkehr ist heute um 20 bis 25 o. H. größer als 1913. Der Anteil der Ostseeländer an der Weltschiffahrt ist größer als ihr Anteil am Welthandel. Unsere Ostsee ist also wirffchaftlich eines der lebendigsten Gebiete der Weltwirtschaft. Der Durchgangsverkehr durch den Norüostseekanal hat sich 1936 gegenüber 1913 verdoppelt. Die Aus­fuhr der Ostseegemeinschaft durch den Nordostsee­kanal und um Skagen ist gegen die Vorkriegszeit von 25 auf über 30 Millionen Tonnen gewachsen. Die Einfuhr ist dagegen im gleichen Maße zurückgegangen In diesem Rückgang spiegelt sich vor allem die Verdrängung der engli­schen Kohle durch die polnische wider.

Der völkerverbindende Personenverkehr entwickelte sich lebhaft aufwärts, aber der Güterverkehr auf oen Fähren ist gewachsen. Bei Saßnitz hat er sich sogar verdoppelt Die Fährlinien verbinden die Eisenbahnnetze der Ostseeländer miteinander. Beson­ders in den letzten Jahren haben die Eisenbahnver- waltungen versucht, diese Verbindungen zu ver­bessern. Dänemark und Deutschland haben gewal­tige Brücken gebaut, die die Fährverbindungen er­setzen, die Autotouristik darf von diesen neuen We­gen noch große Entwicklungsmöglichkeiten erwarten. Heute schon fahren Tausende von Autos ohne Bahn­verladung auf allen Eisenbahnen über See. Die großen Straßenbauten Deutschlands sowie Schwe­dens und Dänemarks sind große Leistungen für den Fortschritt der Menschen des Nordens. Deutsche Flugzeuge haben im letzten Jahr im Verkehr mit den Ostseestaaten eine Million Kilometer zurück­gelegt. Die Beförderungsleistungen deutscher Flug­zeuge konnten in diesem Verkehr seit 1925 auf das Siebenfache gesteigert werden.

lieber den 'deutsch-nordländischen Verkehr und das Speditionsgewerbe in den Ländern des Nordens machte der Präsident der Nordist Speditoer For- bund, Generalkonsul I n g w e r s e n - Kopenhagen, bemerkenswerte Angaben. Im Warenaustausch der Länder Dänemarks, Finnlands Norwegens und Schwedens stehe Deutschland mit an führender Stelle. Der Generaldirektor der Wege- und Wasser­bauverwaltung Finnlands, Prof Loennroth- Helsinki sprach über die finnischen Verkehrsverbin- dunaen sowie ihren Ausbau bis zum Eismeer

Finnland, das Land der 60 000 Seen und mit nur neun Menschen auf den Quadratkilometer besiedelt, verfüge heute über 65 000 Kilometer öffentliche Wege. Die Hauptwege werden für den großen und schnellen Frachtwagenverkehr erstklassig ausgebaut. Das Eisenbahnnetz sei beachtlich weiter entwickelt worden und der Flugverkehr habe gute Fortschritte gemacht.

Generalinspektor Dr. Todt behandelte die Frage der Auswirkung des Kraftverkehrs auf die anderen Verkehrsmittel. Wenn für die Eisen­bahn auch eine gewisse Abnahme im Nahverkehr sich ergeben könne, werde diese doch durch stärkeren Güterverkehr im Zuge des vermehrten Absatzes von Kraftfahrzeugen und durch Transport von Bau­stoffen für Neubauten von acht Verkehrsstraßen wie­der ausgegliechen werden.

Dr. Todl teilte mit, daß noch im Laufe des Jahres 2000 Kilometer Reichs­autobahnen fertige st eilt fein werden. Jedes Jahr wurden weitere rund 1000 Kilo­meter dem Verkehr zur Verfügung gestellt. Die Zeitersparnis auf der Strecke zwischen Vad-Rauhelm und Bruchsal, die 147 Kilometer auf der Reichsautobahn und 161 Kilometer auf bet alten Reichsstraße messe, be­trage 4 7 v. h. bei einer Durchschnittsge­schwindigkeit von 119 Kilometer auf der Reichs- autobahn und von 71 Kilometer auf der alten Straße. Fahre man auf beiden Strecken mit der gleichen Durchschnittsgefchwindigkeit, so be­laufe sich der Benzinverbrauch auf der Reichsstrahe auf 27 Liter, auf der Reichsauto­bahn dagegen nur auf 15 Liter. Bei mäßiger Geschwindigkeit auf der Reichsautobahn spare der Kraftwagen also allein 40 bis 50 v. h. an Betriebskosten!

Versuche mit Lastkraftwagen hätten das über­raschende Ergebnis gezeitigt, daß ein 6-Zylinder- Dieselwagen mit Anhänger und mit einer Trag­fähigkeit von 8 Tonnen auf der alten Reichsstraße 10 v. H. Treib st off mehr 'N unbelade- nem Zustande braucht, als der gleiche Wagen vollbeladen auf der Reichsautobahn. Nach Fertig­stellung der 7000 Kilometer Reichsautobahnen werde sich bei einer angenommenen gleichbleibenden Ver- keyrshäufigkeit wie heute eine Ersparnis an Be­triebskosten von rund 280 Millionen Mark jährlich ergeben.

Das Hans-Mallon-Mal auf Rügen.

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Am Fuße des Rugard-Aussichtspunktes auf Rügen wurde das Hans-Mallon-Mal, eine große Halle nach germanischer Bauart, durch den Reichsjugendführer geweiht. Die Gebeine Hans Mallons, des in Den Sommersonnwendtagen 1931 von Kommunisten ermordeten Fahnenträgers der HI., wurden vom Friedhof in die Halle gebracht. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Das Unglück am Aanga-Parbat.

Ein Nachruf des Reichssportführers von Tschammer und Osten.

Berlin, 21.Juni. (DNB.) Zum Unglück der Nanga-Parbat-Expedition veröffentlicht der Reichssportführer folgenden Nachruf: Wieder müssen deutsche Namen auf eine der heroischsten Verlustlisten der Erde ge­setzt werden, auf die Liste der Opfer des Himalaja. Die deutsche Nanga-Parbat-Expedition wurde von einer Lawine überrascht. Mit den Männern aus dem Herzen Europas starben ihre guten Kameraden aus dem fernen Indien. Erschüttert und gleichzeitig erhoben stehen wir an ihren Bahren, denn auch ihr Opfer beweist nur von neuem, daß der Sport- g e i ft der Welt nicht vor den Gewalten der Natur kapitulieren wird. Als Präsident der deutschen Hi­malajastiftung und als Führer des deutschen Spor­tes weiß ich, welches Gelübde in diesem Augenblick deutsche Sportsleute ablegen. Hinter ihnen steht Deutschland, stehen die Sportsleute der Welt. Der toten Helden würdig zu leben, ist der Lebenden Be­rufung.

von Tschammer, Reichssporfführer.

Wieder haben vom Nanga - Parbat nieder­gehende Lawinen deuffche Forscher und deren ein­geborene Begleiter unter sich begraben und ge­tötet wie 1934. Nachdem zwei Jahre zuvor ein Versuch, den westlichsten Pfeiler des mächtigen Hi­malaja zu erklimmen, gescheitert war, machten sich die gleichen Männer erneut auf, um diesen Berg zu erobern. Wohl reizte sie die bergsteigerische Lei­stung, aber alle Mitglieder der Expedition standen im Dienste der Wissenschaft, die ihnen bestimmte Aufgaben gegeben hatte. Die wissenschaft­liche Erforschung des Nanga-Parbat stand im Vor­dergrund. Schon waren die Expeditionsteilnehmer bis auf 8000 Meter Höhe hinaufgekommen, nur 114 Meter fehlten bis zum Gipfel, da gin^ eine der berüchtigten Schneestaublawinen nieder. Vier deutsche Bergsteiger Drexel, Wieland, Welzenbach, Merk und sechs eingeborene Begleiter verloren damals ihr Leben. Mit Hilfe der Deutschen Himalaja-Stiftung zog zu Beginn dieses Jahres eine neue Mannschaft unter Führung von Dr. Wien hinaus, schlug am Fuße dieses Berg­riesen ihr Lager auf, tastete sich langsam durch Eis und Schnee nach oben und mußte nun ebenfalls bis auf wenige Teilnehmer den Bergsteigertod er­leiden. Wir stehen voller Trauer an der Bahre dieser tapferen Männer und ihrer nie verzagenden eingeborenen Begleiter. Sie alle gaben ihr Leben für eine hohe Sache. Unvergessen wird ihr Andenken fein.

Warme Teilnahme in England.

London, 21. Juni. (DNB.) Die Nachricht von dem tragischen Schicksal der deutschen Nanga-Par­bat-Expedition hat in England großes Bedauern ausgelöst. Der Bericht über die Katastrophe wird von allen Blättern an erster Stelle wiedergegeben. Ein englischer Beauftragter aus Gilgit (Kaschmir) sei, so wird dazu gemeldet, nach dem Ort der Kata­strophe aufgebrochen, um jede mögliche Hilfe 3U leisten. In einem Leitaufsatz schreibtDaily Tele­graph", daß der deutschen Nation tiefes Mit­gefühl für den Verlust der tapferen Männer ent­gegengebracht werde. Sowohl die indische Regierung wie auch britische Bergsteiger hätten die deutschen

Bemühungen, den höchsten Gipfel im britischen Reich zu ersteigen, in jeder Weise ermutigt. Nun bleibe der Nanga Varbctt ebenso wie der Mount Everest und der Kanochenzönga noch unbezwungen.

DieTimes" schreiben in einer Leitaussatz, die englische Oeffentlichkeit kenne die schrecklichen Gefah­ren, denen die englischen Kletterer auf dem Everest ausgesetzt gewesen seien. Sie wisse, was es zu be­deuten habe, wenn Männer ums Leben kämen, die die Herausforderung unbestiegener Berge angenom­men haben. Aus diesem Wissen und diesem Ver­ständnis heraus spreche England sein Mitgefühl mit den Angehörigen der ums Leben gekommenen Berg­steiger und mit der deutschen Nation aus. Eine Gruppe von tapferen Männern sei in den Tod ge­gangen.

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Wie aus Simla gemeldet wird, hat der Vize- könig von Indien aus Anlaß des Unglücks der Nanaa-Parbat-Expedition an den deutschen Ge­neralkonsul für Indien folgendes Beileidstelegramm gesandt: ,Zch bin tief betrübt über die Nachricht des tragischen Unfalles der Nanga-Parbat-Expedition. Bitte nehmen Sie meine tiefste Anteilnahme ent­gegen"

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Die im April d. I. von München aus aufgebrochene deutsche Nanga - Parbat - Expedition ist nach einer Meldung aus Simla in eine große Lawine geraten. Sieben Mitglieder dmd neun eingeborene Träger wurden dabei getötet. Dr. Wien, der Leiter der Expedition, auf unserem Bilde links, soll mit dem Leben davongekommen sein. Rechts Professor Dr. Troll, der wissenschaftliche Mitarbeiter der Expe­dition, über dessen Schicksal noch nichts Näheres be­kannt ist. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Aus aller Well.

Volksdeutsche Kundgebung in Siebenbürgen.

3 u f a r e ft, 21. Juni. (DNB.) In Kronstadt fand eine Kundgebung der Deutschen Volks­gemeinschaft in Rumänien unter Beteiligung von Abordnungen aus allen Siedlungsgebieten Ru­mäniens statt. Zugegen waren außer Landes­obmann F a b r i z i u s der Vorsitzende der deut­schen Parlamentsfraktion, Dr. Hans Otto Roth, die deutschen Abgeordneten des rumänischen Par­laments sowie die Gau- und Kreisleiter der ver­schiedenen Siedlungsgebiete. Gemeinsam wurde ein Bekenntnis zum Gesamtdeuffchtum und zur Volks­gemeinschaft in Rumänien abgelegt. In besonderer Betonung des Lebens- und Arbeitsrech- t e s der Deuffchen in Rumänien erhoben alle Red­

ner Einspruch gegen die Möglichkeit eines dieses Recht bedrohenden A r b e i ts g e s e tz e s. Im Rah- men der Kundgebung fand die Enthüllung einer Heldengedenktafel für die Weltkriegsgefal- lenen statt. An der Kundgebung nahmen etwa 40 000 Menschen teil, in deren Namen auch ein Begrüßungstelegramm an den König gerichtet wurde. Außerordentlich eindrucksvoll war der Um­zug der Tausende in ihren alten Trachten, voran die Jugend mit Fahnen und Musik, durch die schöne alte Stadt.

Hungersnot im Chaco. Deutsche Auswanderer in Rot.

In weiten Gebieten des Ehaco, an der Grenze von Argentinien, Bolivien und Paraguay, herrscht besonders in den deutschen Siedlungsge- bieten eine starke H u n g e r s n o t. Die Lage ist

In großen Tuben RM.1.10

> WMOnVE^RASIERCREME eüiffese</l~ in Normaltuben RM.O50 isl schon halb rasiert!