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ge-

Omas Kochbuch ist veraltet

(Bewirtschaftung leichter Steinkohlenteeröle).

ralöl

6:

Wirtschaft

6

Devisenmarkt Berlin

Frankfurt a. HL

Gedanken daran, wieviel hochwertige Rohstoffe wir durch das achtlose Fortwerfen von Lumpen und

4% Einheits-Rumänen .

4% Türken Bagdad I...

4% Türken Bagdad II ..

2Y4% I. Anatolier......

A.G. für Verkehrswesen

82,6 v. S). der gesamten durch dieses Werk gangenen Rohstoffmenge aus.

Man hat nach diesem ebenso drastischen wie dringlichen kurzen Lehrgang so ungefähr das fühl, als wenn wir Deutschen uns eigentlich miteinander die Haare raufen müßten bei

ein- Ge- alle dem

Die kluge Frau nimmt zwei bis drei, Das reicht. Und dies bedenk' dabei: Dem Magen ist ein Dienst erwiesen, Ihr spart das Geld, dem Reich Devisen!

Scherl-M.)

Auch heute noch gibt Fräulein Meyer Zum Kuchenteig ein Dutzend Eier. Sie glaubt, daß er sonst nicht gerät, Weil's so in Omas Kochbuch steht.

(Zeichnung Oechsner.

Abendbörse fester.

Im Abendbörsenverkehr zeigte sich am Aktien­markt wieder etwas regere Unternehmungslust, zumal in einigen Spezialpapieren Publikumskäufe erfolgten. Bei verhältnismäßig lebhaften Umsätzen stellten sich gegen den schon festen Berliner Schluß überwiegend neue Besserungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. ein. Lebhaft waren Westdeutsche Kaufhof mit 63,75 bis 63,90 bis 63,65 (62,75), ferner JG.- Farben mit 171 bis 171,50, Bersin. Stahl mit 121 bis 121,25. Bemberg waren zunächst auf 122,25 (122) befestigt, später aber angeboten und auf 121,75 gedrückt offenbar im Zusammenhang mit einer Verwaltungsmitteilung zur Kursbewegung. An den Rentenmärkten würden keine besonderen Umsätze bekannt. Kommunal-Umschuldung etwa 93,35. U. a. notierten: 6proz. IG.-Farben 135,50, 4,5proz. Stadt Mainz 97,75, Klöckner 133, Mannes­mann 125,65 bis 125,75, Hoesch 123,25, Verein. Stahl 121 bis 121,25, AEG. 43, Aschaffenburger Zellstoff 143, Bemberg 122,25 bis 121,75, Deutsche Erdöl 149,50, Scheideanstalt 263, IG.-Farben 171

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuh 5 v. H.

Nundiunkproaramm

Freitag, 23. April.

Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Früh-

Stoffabfällen in den Müllkasten in der Nachkriegs­zeit schon verschleudert haben. Es ist gar nicht aus­zurechnen, wie viele Millionen von Anzü­gen, Mänteln, Kleidern usw. wir in un­serer Unwissenheit und Achtlosigkeit b u ch st ä b l i ch auf den Kehrichthaufen geworfen haben. Ein wahrer Segen, daß wir im neuen Deutsch­land, vor allem durch die großzügige Aufklärungs­aktion im Rahmen des Vierjahresplanes, .selbst über die unscheinbarsten Dinge anders denken ge­lernt haben, mögen es nun Lumpen oder Blech oder sonst etwas sein. Was ist leichter als in irgend­einer Ecke der Bodenkammer oder des Kellers oder des Stalles eine Kiste oder einen größeren Karton bereitzustellen, der auch den kleinsten Fetzen und alles unbrauchbar gewordene Zeug aufnimmt, bis es eingesammelt wird! Diese Lumpen und Abfälle sind im ernstesten Sinne des Wortes bare D e - vifen wert, und wer sich an der Sammlung dieser Devisenwerte in seinem eigenen kleinen Le­benskreis gewissenhaft und verantwortungsbewußt beteiligt, hilft mit, uns vom Ausland unabhängig zu machen und den Devisenstock des Reiches zu schonen.

Aber die Qualität dieser Stoffe aus Lumpen oder Reißwolle? Ich weiß schon, was Sie meinen. Aber dies Kapitel ist so interessant und wichtig zugleich, daß ich Ihnen darüber noch etwas erzäh­len muß.

(Ein zweiter Artikel folgt.)

Rhein-Mainische Börse.

Mllagsbärse uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 21. April. Die schon im gestrigen Börsenverkehr zu beobachtende Zurückhal­tung der Kulisse hat sich nunmehr auch auf die Kundschaft übertragen, die in der Auftragsertei­lung stiller geworden ist. Indessen war die Grund­tendenz weiterhin freundlich, und auf der etwas er­mäßigten Kursbasis bestand weitere Nachfrage, teilweise aus vorliegenden, Limiten.

Am Aktienmarkt wichen die ersten Notie­rungen bei merklich ruhiger gewordenen Umsätzen bis zu 1 v. H. nach beiden Seiten ab. Verhältnis­mäßig fest und lebhaft lagen Westdeutsche Kaufhof mit 61,40 bis 61 bis 61,75 (60,50), ebenso Bemberg mit 119 (118), auch Zellstoffaktien fanden weitere Nachfrage bei mäßig erhöhten Kursen. Vorwiegend etwas schwächer lag der Montanmarkt, an dem Glattstellungen der Kulisse erfolgten. Klöckner 132,75 (133,25), Mannesmann 125,50 (125,50), Rheinstahl 159,90 (160,75),/Verein. Stahl 120,50 (121), Harpener 163,50 (164). IG. Farben und Th. Goldschmidt bröckelten bis 0,50 v. H. ab, Scheide­anstalt unv. 263,50, schwächer Deutsche Erdöl mit 149,50 (151,75). Elektropapiere lagen sehr ruhig und kaum verändert, nur Siemens 1,50 v. H. nied­riger. Etwas schwächer lagen ferner Daimler mit 140,50 (141,40), BMW. mit 154,50 (155,40), Rhein­metall mit 153,25 (154). Muag mit ca. 151 (152,75), dagegen lagen Moenus Maschinen 0,50 v. H. höher mit 114,25 und Adlerwerke Kleyer erholten sich auf 115 bis 115,50 (114,25).

Auch im Verlaufe blieb das Geschäft am Aktienmarkt ruhig und die Kursentwicklung weiter uneinheitlich. Teilweise ergaben sich gegen den Anfang kleine Erholungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H., in der Mehrzahl blieben die Kurse je­doch behauptet. Weiter fest waren Bemberg mit 122 nach 118,50 und Westdeutscher Kaufhof mit 62,50 nach 61,50. IG. Farben auf 170,90 nach 170,50 erholt.Die erst später notierten Papiere ka­men meist schwächer zur Notiz. Schuckert 170,50 (172,50), RWE. 128,65 (129,50), AEG. 42,90 (43,40), Iunghans 134.50 (136,25), Muag 151,50 (152,75), Hoesch 123,65 (124,65). Am Einheitsmarkt stiegen Aschaffenburger Buntpapier auf 86 (84).

Von Renten erhöhten sich Kommunal-Umschul­dung auf 93,40 nach 93,30. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen bei etwas ruhigerer Nach­frage unverändert, Liquidationspfandbriefe teilweise 0,13 v. H. abbröckelnd. Rhein. Hyp. Gold bei unv. 99,50 wieder rationiert, do. KO. gestrichen Gold. Von Industrie-Obligationen 5 v. H. Eisenbahn-Bank 91,25 (90,75). Von Provinzanleihen Oberhessen 134,25 (133,75). Stadtanleihen lagen meist unver­ändert.

konzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gym­nastik. 8.30: Musik am Morgen. 9.45: Nur Frei­burg: Nachrichten. 10: Schulfunk. 11: Tummel- ftunbe. Mutter turnt mit dem Kind. 11.15: Haus­frau, hör zu! 11.45: Landfunk. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten, anschließend aus dem Sendebezirk; Offene Stellen. 13.15: Mittagskonzert. 14. Nach­richten. 14.10: Dem Opernfreund. 15: Volk und Wirtschaft. 15.15:Hohe Ziele". Zwei Erlebnis­berichte. 15.30: Wiesbadener Maiwochen. 16: Un­terhaltungskonzert. 17.30: Flugplanmäßig über dem Nordatlantik. Ein Erlebnisbericht von Dr. Ernst H. Fischer. 17.45: Deutsche Arbeiter erlebten Rumä­nien. Eine wirtschaftskundliche Studienfahrt der Deutschen Arbeitsfront. 18: Musik aus Dresden. 19: Unterhaltungsmusik. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Orchester­konzert. 22: Nachrichten, anschließend aus dem Sendebezirk. 22.30: Tanzmusik. 24 bis 2: Nacht­konzert.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

H. D. in Stumpertenrod. Ihre Anfrage an den Fragekasten derScholle" wegen der Kartoffelsorten ist bereits in derScholle" vom 13. April beantwortet worden. Unser Schreiben und eine Zeitungssendung an Sie kamen leider zurück, da Sie Ihre Adresse nur ungenügend angegeben haben.

Hausgehilfinnen. Anonyme Anfragen werden nicht beantwortet.

bis 171,50, Geffürel 150,50, Goldschmidt 144,50, Holzmann 153,50, Iunghans 135, Muag 152,75, Metallgesellschaft 153,50, Schriftgießerei Stempel 102,50, Schuckert 171. .Westdeutsche Kaufhof 63,75 bis 63,90 bis 73,65, Zellstoff Waldhof 162,25.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 21. April Am Getreide­großmarkt ist gegen den Markt vom Montag keine Veränderungen eingetreten. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Klogramm) in Mark: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R12 174, R15 177, R18 181, R19 183 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Weizenmehl Type 812 W13 29,70, W16 29,80, W 19 29,80, W 20 30,15, Rogqenmehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60, Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20, Noggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Treber getr. 14,00, Höchstpreise ab Erzeugerstation, Heu südd. lose 5,00 bis 5,50, Heu drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggen­stroh drahtgepreßt oder gebündelt 2,40. Tendenz ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkl

Frankfurt a. M., 22. April. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1007 Rinder (173 Ochsen, 166 Bullen, 542 Kühe, 126 Färsen), 331 Kälber, 13 Härnmel, 10 Schafe, 243 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mk., Bullen 34 bis 43, Kühe 18 bis 43, Färsen (Kalbin­nen) 35 bis 44, Kälber 30 bis 65, Härnmel 46 bis 50, Schweine 48,50 bis 52,50 Mark. Marktverlauf: Rin­der und Schweine zugeteilt, Kälber, Härnmel und Schafe mittelmäßig.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 288: Vierte Anordnung einer Markt­regelung für das graphische Gewerbe. 289: An­ordnung Nr. 10 der Ueberwachungsstelle für Mine­

Schadenverhütung Stoff-Fabrik mehr zu ver­lieren, und es gibt wirklich in Sachen Bekleidungs­frage für uns alle, also für den Verbraucher, nichts Törichteres als irgendwelche Stoffabfälle, lieber« refte, Schnitzel, Fetzen, völlig unbrauchbar ge­wordene Kleidungsstücke bis herunter zum zer­löcherten billigen Kunstseidenstrumpf in den Müll­eimer zu werfen. Machen wir uns das einmal klar: Dieses Werk gier in Grünberg mit einer Belegschaft von 2150 Volksgenossen, darunter etwa einem Drittel Frauen, stellt mit seinen 19 000 Spindeln und seinen 480 Webstühlen und seinem sonstigen Maschinenpark aus jenen wüsten Hausenwert­loser" Lumpen und Abfälle wöchentlich etwa 300 000 Kilometer Garn her das reicht beiläufig 7'/r- mal um die Erde! In drei Wochen produziert dieses Werk aus Abfällen, deren wirklichen Wert wir Laien auch nicht annähernd ahnten, rund 2 5 0 Kilometer Stoffe das ist fast soweit wie von Berlin nach Hannover! Und noch eine an­schauliche Zahl für den wirklichen Wert desGe­lumpes": Im vergangenen Jahr machten die zu Reißwolle verarbeiteten Lumpen nicht weniger als

Eine erfreuliche Bilanz.

Die regelmäßig bekanntgegebenen Zahlen über die Entwickelung des Sparens bei den Sparkassen werden mit Recht in der Oeffentlichkeit mit beson­derem Interesse verfolgt. In ihnen kommt nicht nur akstchaulich das Dorwärtsstreben breiter Beoölke- rungsschichten und ihr festes Vertrauen zur Staats­und Wirtschaftsführung zum Ausdruck, die Ziffern geben auch wertvolle Anhaltspunkte über die Kre­ditversorgung der Wirtschaft, insbesondere der mit­telständischen Kreise, die bekanntlich in großem Um­fange von den Sparkassen betreut werden.

Der kürzlich erschienene Jahresbericht des Deut­schen Sparkassen- und Girooerbandes, dem auch die Bezirkssparkasse Gießen über den Hessi­schen Sparkassen- und Girooerband angeschlosfen ist, läßt erkennen, welch erfreuliche Fortschritte die Ka­pitalbildung bei den Sparkassen auch im Jahre 1936 gemacht hat. Die Spareinlagen erhöhten sich um über 800 Millionen auf 14 303 Millionen Mark, die Depositen-, Giro- und Konto-Korrent-Einlagen um 295 Millionen auf 2330Millionen. Damit haben die Spareinlagen feit der Machtübernahme, also in der Zeit des ersten Vierjahresplanes, eine Steige­rung um 3,140 Milliarden Mark, die Gesamtein­lagen der öffentlichen Sparkassen um solche' um an­nähernd 4 Milliarden Mark erzielt. Die Zahl der Sparkassenbücher beträgt 34 Millionen. Auch auf den verschiedenen Teilgebieten des Kreditgeschäfts verzeichneten die Sparkassen im vergangenen Jahre gute Fortschritte. Allein an Hypotheken konnte ein Betrag von etwa 350 Millionen Mark ausgezahlt werden, ebenso zeigte das kurzfristige Kreditgeschäft eine weitere Belebung. Besonders unterstrichen wird in dem Bericht der Sparkassenorganisation der be­merkenswerte Fortschritt auf dem Gebiet des Schul- fparwesens.

An dieser guten Fortentwicklung im Sparkasfen- bereich hat auch die Bezirkssparkasse Gießen be­achtlichen Anteil; bei ihr stiegen die Spareinlagen 1936 um 800 000 Mark, sie haben einen Bestand von z. Zt. 21 700 000 Mark erreicht. Seit der natio­nalsozialistischen Machtübernahme konnte die Be­zirkssparkasse Gießen an Hypotheken und sonstigen Krediten 3 770 000 Mark der heimischen Wirtschaft zur Verfügung stellen.

Anmeldung des Auftriebs auf Gchlachtviehmärkten.

Fwd. Durch Anordnung Nr. 83 vom 9.4.37 (Verkündigungsblatt des Reichsnährstandes Nr. 25 vom 14.4.37) hat die Hauptoereinigung der deut­schen Viehwirtschaft bestimmt, daß jeder, der Schlachtvieh auf einen Diehgroßmarkt oder Mittel­markt versenden will, diesen Versand unbeschadet der Voranmeldepflicht bei der Kreisbauernschaft ge­mäß § 27 der Anordnung Nr. 74 demjenigen Agen­ten oder sonstigen zugelassenen Verkäufer anzumel­den hat, den er mit dem Verkauf beauftragen will. Der Versand kann in der angemeldeten Weise vor­genommen werden, wenn von dem Viehwirtschafts­verband, der Hauptvereinigung, dem Agenten oder Verkäufer keine anderweitige Weisung erteilt wor­den ist.

Jeder Agent oder sonstige zugelassene Verkäufer von Schlachtvieh auf einem Viehgroß- oder Mittel­markt hat seinen voraussichtlichen Auftrieb nach Zahl und Gattung schriftlich beim Beauftragten des Marktes anzumelden. Der Auftrieb kann in dem an­gemeldeten Umfang nur vorgenommen werden, wenn der Beauftragte keine anderweitige Weisung erteilt. Bei Anlieferung von Schlachttieren, die nicht vorangemeldet sind ober die trotz anderweitiger Weisung angeliefert werden, kann unbeschadet der Festsetzung von Ordnungsstrafen auf Viehgroßmärk­ten der Marktbeauftragte und auf Mittelmärkten der Beauftragte die zuviel angelieferten Schlachttiere

Hamburg-Südain. Dampfschiff. 0

Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7

Reichsban!................. 12

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Bank... 4

Deutsche Diskonto............4

Dresdner Bank..............4

vorn Verkauf zurückstellen ober ihre Umleitung durch die Hauptvereinigung veranlassen.

Die Marktbeauftragten auf den Viehgroßmärkten und die Beauftragten auf den Mittelmärkten wer­den ermächtigt, Ausführungsbestimmungen zu er­lassen, insbesondere Fristen für die abzugebenden Meldungen festzusetzen und am schwarzen Brett des Marktes bekanntzugeben. Die Agenten find ver­pflichtet, ihre Einsender von diesen Ausführungsbe­stimmungen, insbesondere den festgesetzten Fristen, zu unterrichten. Verstöße gegen diese Anordnung werden bestraft.

Großer Reuzugang in der öffentlichen Lebensversicherung.

Bei den im Verband öffentlicher L e - b en s o e r s i ch e ru n g s a n ft a l t en in Deutsch­land zusammengeschlossenen Anstalten wurden im März 15005 neue Anträge mit einer Versiche­rungssumme von 28,69 Millionen Mark gestellt (gegenüber 13 907 Anträgen mit einer Versiche­rungssumme von 27,54 Millionen Mark im Vor­monat und 21061 Anträgen mit 29,60 Millionen Mark im März 1936). Die Durchschnittssumme be­rechnet sich in der Großlebensoersicherung auf 3785 Mark, in der Sterbegeldversicherung auf 398 Mark.

Im ersten Vierteljahr 1937 ist ein An­tragszugang im Gesamtbeträge von 81,07 Millio­nen Mark erzielt worden, gegenüber 86,20 Millionen Mark in der gleichen Zeit des Vorjahres, 74,20 Mil­lionen Mark im ersten Vierteljahr 1935, 60,62 im ersten Vierteljahr 1934 und 49,31 Millionen Mark im ersten Vierteljahr 1933.

Aus dem Gietzener Handelsregister.

Bei der Firma Adolf Hopfeld, Eisenbahnhotel in Gießen, ist die Gesellschafterin Frieda Hopfeld aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese als solche erloschen. Das Geschäft und die Firma wird von Adolf Hopfeld in Gießen weiter­geführt. Die Firma Möbelhaus Rühl, vormals Gebr. Bär, Gießen, ist geändert in Möbelhaus Rühl. Der Mitgesellschafter Georg Rühl ist aus der offe­nen Handelsgesellschaft ausgeschieden, an seine Stelle ist Dr. jur. Arnold Schuster, Gießen, Markt­straße 30, in die offene Handelsgesellschaft eingetre­ten. Von beiden Gesellschaftern ist jeder allein zur Geschäftsführung befugt. Die Firma F. SBenbcr. & Co. in Gießen ist erloschen. Bei der Firma Stoffspezialhaus Bernard & Sohn in Gießen ist der Hugo Bernard Ehefrau, Friedel geb. Schüßler, Einzelprokura erteilt worden. Die Firma Karl Riebel in Gießen ist erloschen. Firma Friedrich Horn, Bindfadengroßhandlung in Gießen: Inhaber ist der Kaufmann Friedrich Horn in Gießen, seiner Ehefrau Johanna, geb. Kohlermann, ist Prokura erteilt. Firma Heinrich Conrad II. Nachf., Säge­werk und Zimmerei, Kommanditgesellschaft in Trais an der Luma: die Gesellschaft hat mit einem Kom­manditisten begonnen, Gesellschafter ist Friedrich Ortwein in Gießen. Bei der Firma Gewerkschaft Hessen in Gießen ist durch Beschluß der Gewerken­oersammlung auf Grund des Gesetzes vom 5. Juli 1934 die Übertragung ihres Vermögens auf den alleinigen Gewerken der GewerkschaftLuise", Brauneisensteinbergwerke zu Weickartshain, beschlos­sen worden. Die Liquidation ist damit beendet, die Gewerkschaft ist aufgelöst.

Gchweinemarki in Gießen.

Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen standen 121 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten 5 bis 6 Wochen alte Ferkel 18 bis 20 Mark, 6 bis 8 Wochen alte Tiere 20 bis 23 Mark, 8 bis 10 Wo­chen alte Tiere 23 bis 27 Mark, 10 bis 12 Wochen alte Tiere 27 bis 31 Mark. Marktverlauf schleppend.

Datum

5% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5*/2% Dming-Anleihe von 1930 .. 4/2% Hes'ische Volksstaat von 1929 4,/2% Deutsche Reichspostschatz von 1934 1......................

4y2% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

Reichsanleihe-Altbesitz..........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten..............

4Va% Hess. Landesbk. Darmstadt Goldpfe. R. 12..............

5 %% Hess. Landes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpfe...............

4y2% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

4'/2% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4y2% Darmstädter Komm.-Lan- desbank R. 6 ................

Deutsche Kvmm.-Sammel-Anleihe Auslos.-Rechte I..............

4Y2% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 4y2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

5%% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

5/2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

Steuergutschein-Verrechnungskurs 5% Goldmexikancr von 1899 .... 4% Oesterreichische Goldrente.... 4,2% Oesterreichische Silberrente. 4>/2 Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 5% Rumänen von 1903.........

4/2% Rumänen Gold von 1913..

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß?. 'Abend börse

Schluß, kurs

Schluß!. Mitlag­börse

Datum

20.4-

21 .4.

20-4.

21 -4.

Accumulatoren-Fabril......

. 12

214

215

215

^KO-Kunitseide...........

.. 0

'

Aschaffenburg Zellstoff......

.. 3

142,75

143

143,65

142,25

Bemberg.................

.. 0

118

121,75

118,25

122,25

Bekula...................

.. 8

166

165,13

166

165,75

Buderus Eisen.............

.. 4

134

133,5

134,9

133,75

Cement Heidelberg.........

.. 7

169,4

168,75

Gement Karlstadt..........

.. 6

175

175

-

Chade A.-C................

.. 9

Conti Gummi.............

. 11

195,5

188,5

195,5

188,65

Daimler Motoren..........

.. 5

141,4

140

141,25

140,4

Dessauer GaS.............

.. 4

119,9

119,65

Deutsche Erdöl............

.. 5

151,75

149,5

150,5

149,25

Deutsche Gold- und Silber ..

.. 9

263,5

263

-

Deutsche Linoleum.........

. 10

177

177

178,5

Elektrische Lieferungen......

.. 6

135,5

135,5

135,5

135,5

Elektrische Licht und Kraft...

.. 7

152,25

150,4

151,75

150,5

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

170,75

171,5

170,75

171,13

Felten L Guilleaume.......

.. 6

144,25

143,5

143,5

143,5

Gesfürel..................

.. 6

150

150,5

149,25

150,13

Th. Goldschmidt...........

.. 5

143,65

144,5

143,25

144,5

Gritzner Maschinen.........

.. 0

46,5

46,65

46,25

46,5

Harpener.................

2'/2

164

162,5

163,5

162,5

Hoesch Eisen...............

3>/2

129,65

123,25

124,25

123,75

Philipp Holzmann.........

.. 6

154,5

153,5

154

154

Ilse Bergbau..............

.. 6

175

Ilse Genüsse..............

.. 6

144,5

144,5

143

144

Kalt Aschersleben..........

.. 5

128

127,75

127,5

127,5

Klöcknerwerke .............

4%

133,25

133

133

132,5

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

149,75

150,5

Lahmeyer............

.. 6

129

127,4

128

127,65

Mainkraft.................

.. 4

98

98

Mannesmann.............

.. 3

125,5

125,75

125,65

125,75

Mansfelder Bergbau.......

6 H

165,5

162,25

161,25

Metallgesellschaft...........

.. 5

153,25

153,5

153

153

Oren sie in & Koppel........

.. 0

97

97

Rheinische Braunkohle......

12

_

229,25

-

Rheinische Elektro..........

.. 6

135,75

134

135,75

134

Rheinstahlwerke............

.. 6

160,75

160,25

161

160,25

Rheinisch-Westfälische Elektro

.. 6

129,5

129

129

129,25

Rütgerswerke .............

.. 6

148,5

148

148,75

149,9

Salzdetfurth Kali..........

7/r

167

167

167,25

166,9

Schuckert & Co.............

172,5

171

171

171,25

Schultheis Palzenhofer......

. 4

190,4

100,5

Siemens & Halske.........

.. 8

201,75

200,5

202

200,5

Süddeutsche Zucker.........

10

200

200

200,5

-

Vereinigte Stahlwerke......

ay2

121

121

121

121,13

Westdeutsche Kaushof.......

.. 0

60,5

63,65

61

62,9

Westeregeln Alkali..........

.. 5

127,25

127,25

126,5

126,75

Zellstoff Waldhof..........

.. 6

162

162,25

161,5

161,75

Otavi Minen..............

0,6

31,9

32

31,25

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß?. Abend- börse

Schluß- kurs

Schluß! Mittag- börse

20 4.

21.4

20 4.

21.4.

102,13

102,13

102,13

102,13

98,9

98,9

98,9

98,9

104

104

104,5

104,25

99,75

99,75

99,75

99,75

100,7

100,65

100,9

101

99

99

99

99,13

124,5

124,5

124,65

124,5

133,75

134,25

99

99

101,65

101,4

99

99

97,5

97,5

131,65

131,75

99,5

99,5

99,25

99,25

97,75

97,75

101,65

101,65

101,7

101,65

101,65

101,7

101,65

110,25

110,25

110,3

110,3

_

_

135

134,5

134,25

134,4

45

44,25

17,65

17,5

17,65

17,75

17,9

17,9

18

17,9

127,5

127,4

,127,4

127,4

201,75

201,5

202

200,5

130

129,75

113,4

113,4

11.3,4

113,4

117,5

117,5

117,5

117,5

105

105

105

105

20.Aprü

21 .April

20-April

21 .April

Amtliche Notierung

Amtliche Geld

Dotierung Bries

Amtliche Notierung

Am.liche Notierung

cveio

iönei

Geld

Bries

Geld

Brie!

Buenos Aires.............

0,755

0,759

0,755

0,759

Javan....................

0,713

0,715

0,713

0,715

Brüssel...................

41,94

42,02

41,94

42,02

Jugoslawien ..............

5,694

5,706

5,694

5,706

Rio de Janeiro............

0,157

0,159

0,156

0,158

Oslo....................

61,54

61,66

61,51

61,63

Polen....................

47,04

47,14

47,04

47,14

Wien.....................

48,95

49,05

48,95

49,05

Kopenhagen...............

54,68

54,78

54,65

54,75

Lissabon..................

11 ,11

11,135

11,11

11,13

Danzig...................

47,04

47,14

47,04

47,14

Stockholm ................

63,13

63,25

63,08

63,20

London...................

12,245

12,275

12,24

12,27

Schweiz..................

56,80

56,92

56,77

56,89

Helsingfors................

Paris....................

5,415

5,425

5,415

5,425

Spanien..................

Prag.....................

16,98

17,02

16,98

17,02

11,13

136,21

11,15

136,49

11,08

11,10

136,44

8,646

8,664

8,646

8,664

Holland..................

136,16

Budapest.................

Italien

13,09

13,11

13,09

13,11

Neuyork

2,488

2,492

2,488

2,492