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Nr.93 Erstes Blatt

187. Zahrgang

Donnerstag, 2?. April 1957

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Mutter und Kind im Mittelpunkt der Fürsorge von Staat und Volk. Die helfende Hand dem Gesunden, dem Werdenden und dem Kommenden.

Berlin, 21. April. (DNB.) Zur Eröffnung des neuen Arbeitsjahres des HilfswerkesM u t - ter und Kind" versammelten sich die Gauamts­leiter und die Gaufrauenschaftsleiterinnen der NSV. sowie die Kreisleiter aus dem ganzen Reich im Reichstagsgebäude. An der Veranstaltung nahmen viele Vertreter des Staates und der Partei, ins­besondere des Gesundheitswesens, teil.

Reichsminister Dr. Goebbels

schilderte die nationalsozialistische Wohlfahrtspflege, die sich die Aufgabe gestellt hat, Krankheiten an ihren Ursachen und Wurzeln anzupacken. Selbstverständlich sei es nicht möglich gewesen, mit der Machtübernahme durch den Nattonalsozialismus in einem großen Erneuerungsakt auch die gesamte Umstellung der sozialen Fürsorge sofort vorzuneh­men. Schritt für Schritt sei man den Schäden zu Leibe gerückt, ohne sich von der Vielfalt und Un­übersichtlichkeit der Probleme beirren zu lassen. Für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes hat das deutsche Volk Summen aufgebracht, die von Jahr zu Jahr angestiegen sind, allmählich ist auch die Zahl der zu betreuenden Volksgenossen immer ge­ringer geworden. Die dabei übrigen Mittel sollten nun für die eigentliche nationalsoziali­stische Volkswohlfahrt verwendet werden. Die NSV. dürfe nicht dahin ausarten, das Kranke zu kultivieren und in ein System bürgerlicher Al­mosengesinnung zu verfallen, sondern müsse d i e helfende Hand dem Gesunden, dem Werdenden und dem Kommenden zu­wenden. Es gäbe dabei keine größere Aufgabe als die der Fürsorge für Mutter und Kind

3m nationalsozialistischen Staat sollte es selbst­verständlich sein, daß die kinderreichen Eltern Bürger er st er Klasse wären. Die Steuerermäßigungen und die erhöhten Lohnsätze für Kinderreiche entsprächen noch in keiner Weise den erhöhten Auswendungen der Eltern. Hier habe bis zum Einsehen neuer Gesetze die NSV. ein­zusehen. Sie habe vor allem tatkräftig einzu­greisen, um die Ursachen der Krankheit beim werdenden jungen Menschen zu beseitigen, und habe dafür zu sorgen, daß die Kinder an Leib und Seele gesund erhalten werden. Der Führer selbst, erklärte Dr. Goebbels, ist gewissermaßen der Schutzpatron aller deutschen Kinder, die seit 1933 mehr als in den vorangegangenen Jahren in die deutsche Nation hereingeströmk sind. Sie wären niemals geboren worden, wenn nicht der Nationalsozia­lismus den Eltern die Hoffnung gegeben hätte, daß es ihren Kindern einmal besser gehen würde als ihnen selbst. Ihnen unsere Fürsorge angedeihen zu lassen, ist eine der sittlichsten Pflichten des nationalsozialistischen Staates. Das HilfswerkMutter und Kind" soll unmittelbar in die Not des Tages eingrei­fen, und zwar nicht aus bürgerlicher Wehleidig­keit, sondern aus einem staatspoliti- schen Interesse heraus, das von der Ueberzeugung ausgehe, daß nur ein gesundes Volk eine gesunde Führung verstehen kann und daß nur eine gesunde Führung mit einem ge­sunden Volk eine gesunde Politik machen kann.

Der Minister sprach allen an diesem sozialen Werk Beteiligten Dank und Anerkennung für ihre Arbeit im abgelaufenen Jahre aus. Diele Millionen von Müttern und Kindern dankten ihnen, daß sie von ihren Sorgen befreit und in ihrem Leben ge­sichert worden seien. Mit Mut und Zuversicht könne man auch an die Arbeit des nächsten Jahres heran­treten. Die ganze Nation schließe sich dem Dank an, denn die Lösung dieses Werkes werde wieder einen ungeheuren Vorrat an Vertrauen für den Führer und für das nationalsozialistische Regime zeitigen und damit auch dem nationalsozialistischen Staat und seiner Führung die Möglichkeit geben, die schwebenden großen staatspolitischen Probleme zu lösen.

Der Geschäftsführer des Hilfswerks Muller und Kind",

Amtsleiter A l t h a u s , erstattete den Rechenschafts­bericht des vergangenen Jahres, der erkennen läßt, wie segensreich dieses große soziale Werk der Selbsthilfe sich ausgewirkt hat. Der Arbeitsrahmen ist wesentlich erweitert worden. Die Gesamtzahl der Betreuten betrug 981881, das bedeutet eine Er­höhung gegenüber dem Vorjahr um 146 v H. Die Qahl der Hilfsstellen für Mütter und Kinder betrug 23 034 bie Zahl der Besucher dieser Hilfsstellen 2 824 932 Erwähnenswert ist besonders der ver­stärkte E'i n s a tz d e r N S. - G e m e i n d e s ch w e - stern in den Notstandsgebieten und Grenzgauen im Kampf gegen die Säuglingssterblichkeit. Durch die Wohnungshilfe wurden 135 196 und durch die Arbeitsplatzhilfe 14 739 Personen be­treut. Die Zahl der betreuten w erb e nden M u t- ter unb Wöchnerinnen betrug 185 845, die der Säuglinge 99168. Zur Erholung ver­

schickt würben 69 876 Mütter mit einer durchschnitt- lichen Erholungszeit von 26 Tagen. Die örtliche Er­holungsfürsorge ist weiter ausgebaut worben, eben­so find neue Mütter- und Kinderheime eingerichtet worden. Zahlreiche Bauernkinderheime und Erntekindergärten wurden neu eröffnet. Die Arbeit der N S. - I u g e n d h i l f e hat einen wei­teren Ausbau erfahren, die Beratungsstellen der Jugendhilfe sind von fast einer Million Volksge­nossen in Anspruch genommen worden. Nicht we­niger als 632190 Kinder wurden in Heime, Land­

pflegestellen und örtliche Erholungsstätten entsandt.

Hauptamtsleiter H i l g e n f e l d t konnte feststel­len, daß die Säuglingssterblichkeit in Deutschland seit 1933 von 7,9 auf 6,58 v. H. z u - rückgegangen ist und daß unter Berücksichti­gung der ansteigenden Geburtenzunahme in den Jahren 1934 bis 1936 118 515 Kinder mehr am Leben erhalten wurden. Das berechtige zu der Hoffnung, daß Deutschland in wenigen Jah­ren unter allen Völkern die n i e d r i g st e Säug­lingssterblichkeit haben werde.

Eine finnige Mtterehnmg am GebmMage des Führers.

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Der Geburtstag des Führers wurde in der Hauptstadt der Bewegung in besonderer Weise gefeiert. 21 000 Mütter im Alter von über 65 Jahren wurden von BDM.-Mädeln und der NS.-Frauenschaft in rund 100 Sälen gespeist. Die Motor-Brigade des NSKK. fuhr in rund 500 Wagen und 20 Omnibussen 2500 kinderreiche Mütter in Bayerns schöne Berge. (Scherl-M.)

Lustschlösser über alten Kalischächten.

Ein Wunderwerk deutscher Dolkswohlfahrt.

Die Überschrift ist weder leichtfertig hingeschrie- ben noch ist sie ein billiges Lob. Sondern: das, was nahe der Stadt Lübtheen, die in der Süd- westecke Mecklenburgs gelegen ist, aus den Ueberbleibfeln eines gegen Kriegsende abgesoffenen Kalibergwerks entstand, ist ohne Zweifel ein Wun­derwerk deutscher, nationalsozialistischer Volkswohl­fahrt. Will man die Wirklichkeit dieses Wunders ganz begreifen, so tut man vielleicht gut daran, sich einmal im Geiste auszumalen, wie. wohl ein E r - holungsheimMutter und Kind" aus­sehen müßte, das die Bezeichnung Wunderwerk mit Recht verdient. Lassen wir also unserer Phantasie die Zügel schießen unb bauen wir uns ein Lust­schloß.

Das erste für ein Mütterheim müßte boch wohl sein, baß wir ein prachtvolles, villenartiges Gebäude mit vielen großen, weiten unb luftigen Zimmern errichteten. Durch brei Stockwerke müß­ten sich bie Zimmer erstrecken, bie an Behaglichkeit unb Ausstattung alles enthalten, was einem erho­lungsbedürftigen Frauenherz nur irgendwie begeh­renswert erschiene. Also etwa: elfenbeinfarben lackierte Betten, Schränke unb Nachttischchen; weiße duftige Gardinen: geschmackvolle Beleuchtungskör­per. 'Ferner: Wasch- unb Babegelegenheit in oder nahe den Schlafzimmern. Ein Treppenhaus, in das Helles, gleißendes Sonnenlicht fällt, mußte die Stock­werke verbinden. Im Erdgeschoß mußte eine Flucht von Zimmern mit Korbmöbeln, Tischen, Truhen, Teppichen, Bildern und Blumenoasen bereitstehen, um den Müttern tagsüber und abends als Aufent­haltsräume zu dienen. Auch ein Wintergarten durfte nicht fehlen. Der gemeinsame Speiseraum mußte ein hoher, holzgetäfelter Saal fein. Rings um das Haus müßte sich ein weiter Park erstrecken mit lauschigen Wegen, sanften Anhöhen, schattenspen- denden Bäumen, Ziersträuchern, Rasenflachen und blühenden Blumenbeeten. In einer solchen Um­gebung, bei bester Verpflegung und in der Obhut erfahrener NS.-Schwestern könnten sich die Mutter während eines vierwöchigen Aufenthaltes vorzüg­lich erholen, sich stärken und gesunden

Indessen: was wird aus dem Säugling, dem die erholungsbedürftige Mutter vor kurzem das Leben schenkte? Wird die Mutter ihr Kindchen da- heim lassen? Kaum! Also stellen wir unsere Phantasie erlaubt es uns ja neben das Mutter- beim ein Säuglingsheim. Statten wir es mit weißlackierten Bettchen und mit schneeweißer Wäsche aus; sorgen mir für einwandfreie Säug­lingskost, vor allem für allerbeste Kindermilch. Unb lassen wir biefes Haus von erfahrenen Säuglings­

schwestern behüten. Was könnte da den Säuglingen noch fehlen? Nichts! Aber vielleicht hat bie Mutter noch ein zweites Kinb? Etwa im Alter von 2 bis 6 Jahren? Was geschieht mit bem zweiten Kinb? Nichts einfacher als das! Wir errichten in Gedan­ken ein weiteres Haus fürKrabbel­kinder". Dort bringen wir die zweiten Kinder der erholungsbedürftigen Mutter unter. Wiederum würden wir für weißlackierte Betten, schneeweiße Wäsche, aber auch für Spielzimmer sorgen; auch eine Kindergärtnerin würden wir in dieses Haus einsetzen, die hundert und mehr fröhliche Spiele kennt und mit den Kindern drinnen ober draußen im Park herumtollen würde. Wenn nun aber die erholungsbedürftige Mutter noch ein drittes ober gar viertes Kinb, vielleicht im Alter von 6 bis 14 Jahren hätte? Auch bas böte bei unserer Phan­tasie keine Schwierigkeiten! Wir würden eben ne­ben das Müttererholungsheim. neben das Säug­lingsheim, neben das Haus für die Krabbelkinder noch ein Jugendheim erbauen, und hätten uns jetzt wer will es leugnen? ein wahres Wunderwerk von einem Erholungsheim für ..Mut­ter und Kind" erdacht.

Aber wo gibt es ein solches ideales Erholungs­heim, in dem alles dicht beieinander liegt, und in dem für alles gesorgt ist? Nur kühnste Phantasie kann sich eben ein solches Wunderwerk von Erho­lungsheim erträumen! Nun: dort in der Südwest- ecke Mecklenburgs, nahe dem Städtchen Lübtheen, dort liegt unser Luftschloß und ist Wirklichkeit!

Was aber mag ein solches Erholungsheim wohl kosten? Und welche Summen wird seine Verwal­tung wohl verschlingen? Wer soll die Arbeit tun9 Und woher die Verpflegung nehmen? Hier, das muß schon gesagt werden, fängt das zweite Wunder an. Nicht nur, daß man aus den ehe­maligen Villen der Bergwerksdirektoren, aus der alten, romantischenGipsmühle", aus dem ehema­ligen Verwaltungsgebäude die herrlichsten Heime schuf und sie mit Hilfe opferbereiter Spender aus- ftattete; man verwandte auch die ehemaligen Be- amtenhäuser der Bergwerkssiedlung und brachte in ihnen die Wvhnräume der NS.-Schwestern, die Waschküche, die Zeugkammern, die Nähstuben unter; und hatte obendrein noch Platz für die weiblichen Haushaltslehrlinge ufib für eine Abteilung des Frauenarbeitsdienstes. Unb diese Haushal­tungslehrlinge unb biese 5 0 Arbeits- maiben sind es, bie unter ber Leitung weniger besoldeter Angestellten in Haus und Hof, in Küche und Keller, im Garten, in den Treibhäusern, in den

Hühner-, Schweine- und Kuhställen Hand anlegen, aber auch in den Heimen der Mütter, der Kinder und Säuglinge helfen und schaffen.

Für die Verpflegung aber hat man einen richtigen kleinen Vierjahresplan aufgestellt. Denn man will es in diesem Zeitraum erreichen, daß sich das Erholungsheim zum allergrößten Teil aus sich s e l b st erhält. Daß es auf dem besten Wege zu diesem Ziele ist, das verraten die wohlgefüllten Vorratskammern. Kopfschüttelnd geht man durch die weiten Anlagen dieser Erholungsstätte, der übri­gens auch die krastspendende Kalisole in Gestalt oon Heilbädern zur Verfügung steht. Kopf­schüttelnd deswegen, weil man nicht weiß, was man zuerst bewundern soll; und weil man es nicht weiß, bleibt man, ob man es will oder nicht, an dem Worte Wunder hängen und hat damit zum Schluß doch wohl das Richtige getroffen, daß näm­lich dieses ErholungsheimMutter und Kind" em Wunderwerk nationalsozialistischer Volkswohlfahrt ist. Dr. Friedrich Bubendey.

Aus freiem Entschluß."

Das Hitler -Jugend -Gesetz braucht nicht angewandt zu werden.

Weimar, 21. April. (DNB.) Als Abschluß einer Führertagung der Hitler-Jugend fand in ber Weimarhalle eine Kunbgebung statt, bei ber der Jugendführer des Deutschen Reiches eine Ansprache hielt.Zum erstenmal in der Geschichte unseres Volkes", so betonte er,weist die Jugend aller deutschen Gaue eine Einigkeit auf, die ber macht­volle Ausbruck ist einer bie Gesamtheit der Ju­gend erfüllenden Idee. Ueberall findet die Jugend zur Form, zur Gestaltung sichtbaren Ausdruck Sie hat sich damit in Wahrheit im besten Sinne als eine schöpferische Jugend erwiesen. Wir sind eine Schulung der Jugend für den Staat. D. h. am Beginn unserer Bewegung stand der staatsaufbauende Wille der Jugend selbst. Diese Tatsache ist auch die Grundlage des Gesetzes vom 1. Dezember. Niemand soll erwarten, daß zur Durch­führung des Gesetzes über die Staatsjugend ihre Führung verbeamtet werden soll. Die Hitler- Jugend wird vielmehr Jahr für Jahr eine Probe ihres Könnens als erzieherische Gemeinschaft da­durch ablegen, daß sie feststellt wer aus frei­willigem Entschluß zu ihr kommt." Unter tosendem Beifall teilte ber Reichsjugenbführer mit, daß das Gesetz in diesem Jahre überhaupt nicht angewendet zu werden braucht, da sich der Jahrgang 1927 in fast allen Gebieten hun­dertprozentig freiwillig gestellt hat. Die Jugend wird sich davor hüten, daß, was in den Jahren des Aufbaues richtig war, auf einmal für falsch zu erklären. Sie wird im Gegenteil erst recht in dieser Zeit das große Ideal, daß Jugend oon Jugend geführt werden solle, erneut Heraus­stellen und sich mehr und mehr binden an das Ge­setz, das sie ihrer Gemeinschaft gegeben hat unb nach dem die nachfolgenden Generationen genau so zu leben haben werden wie sie selbst.

Die Verwaltung derNGDAP.

München, 21. April (DNB.) Reichsschatzmeister Schwarz machte auf der Pressekonferenz der Reichspressestelle der NSDAP. Ausführungen über Aufbau und Wirkungskreis der Verwaltung der NSDAP. Reichsschatzmeister Schwarz, der heute die alleinige Verantwortung gegenüber dem Führer hinsichtlich der vermögensrechtlichen Geba­rung der Partei innehat, kennzeichnete bann die BegriffePartei und Organisation" Da­nach setzt sich die Bewegung in politischer und recht­licher Hinsicht aus der politischen Partei und aus den Gliederungen SA., SS., NSKK., HI., BDM., NS.-Dozentenschaft, NS.» Studentenbund und NS.-Frauenschaft zusam­men. Die sogenannten angeschlossenen Ver­bände wie' DAF., NS.-Aerztebund, NS.-Juristen- bunb, NS.-Lehrerschaft, NSV., NSKOV., Reichs-- bunb der deutschen Beamten, NS.-Bund deutscher Techniker, sind rechtlich nicht zur Partei zu zählen, lieber die Partei unb ihre Gliederungen hat ber Reichsschatzmeister die Finanz Hoheit, über die angeschlossenen Verbände lediglich bie Finanz aufsicht.

Der Reichsschatzmeister kennzeichnete bann bie Unabhängigkeit der Verwaltung von der Führung und betonte, daß das Primat der politischen Führung ebenso unbestritten ist, wie bie Unentbehrlichkeit ber dazugehörigen Verwaltung. Die Fundamente der Parteiverwaltung sind: Ge­sinnung, Lei st u n g undVerantwortung. Die Mittelbeschaffung erfolgt in ber Hauptsache burch die Parteibeiträge. In der Reichszen­tralkartei wird die Millionenzahl der Parteimitglie­der registriert. Neben den acht Hauptämtern stehen dem Reichsschatzmeister noch Sonderbeauftragte zur Verfügung. Der Personalbestand der /Obersten Ver­waltung der Partei, der Reichsleitung in München, stellt sich auf 1700 Angestellte. Dieser Apparat ist in der Hauptsache in dem neuen Derwaltungsbau ber NSDAP am Königsplatz untergebracht.

©er Führer

dankt für die (Neburtstaaswünsche.

Berlin, 21.4. (DNB.) Dem Führer und Reichskanzler sind zu seinem Geburtslage von den deutschen Volksgenossen Glückwünsche und Zeichen treuen Gedenkens in s o großem Um­fange zugegangen, daß es ihm nicht möglich ist, jedem einzelnen Gratulanten selbst zu danken; er spricht daher auf diesem Wege allen, die zum gestrigen Tage seiner gedacht haben, seinen herzlichen Dank aus.