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ihr sind unsere deutschen Automobile zur Zeit von ausländischen nicht mehr zu schlagen!

6. Die deutschen Verkehrswege, Autostra-« ßen und allgemeinen Straßen sind zum Teil über­haupt unvergleichliche, zum anderen Teil dem Ausland gegenüber wenigstens nicht mehr zu­rückstehend. Wir werden aber schon in wenigen Jahren das modern st e Autostraßennetz der Welt besitzen. Vom Jahre 1937 ab erfolgt im übrigen die Finanzierung der deutschen Reichs­autobahnen aus den Erträgnissen des deutschen Kraftverkehrs selbst. Sie ist sichergestellt und wird es uns ermöglichen, jährlich rund 10 0 0 Kilometer dieser hervorragenden Straßen dem Verkehr zu übergeben.

7. Unsere sportlichen Lei st ungen sind die besten der Welt.

Die künftigen Aufgaben.

Ich möchte diesen Erfolgen nun gegenüberstellen die Aufgaben für die Zukunft:

1. Es ist nunmehr notwendig, die letzten Voraus­setzungen für die P roduktion des neuen Volkswagens sicherzustellen und mit dieser dann zu beginnen.

2. Es ist notwendig, zu diesem Zweck eine Ueberprufung all jener Bedingungen vorzu­nehmen, die eine Belastung oder Verteue­rung der Produktion und Haltung die­ses Kraftwagens mit sich bringen. Es ist z. B. auch ein unmöglicher Zustand, durch ein Gewirr büro­kratischer Anordnung die Errichtung von Unter st ellräumen für das Automobil so zu verteuern, daß am Ende die Miete für ein möb­liertes Zimmer im Monat billiger sein kann als die einer Autoboxe!

3. Es ist weiter notwendig, die deutsche Auto- mobitindustrie selbst zu einem klaren Verstehen der ihr obliegenden Aufgaben zu bringen, d. h. inner­halb dieser Wirtschaft jene Typenbegren­zung vorzunehmen, die die Rentabilität der Werke ermöglicht ohne sie zu zwingen, sich gegenseitig die einzelnen Typen abzujagen. Es ist ein kapitaler Irrtum zu glauben, daß die Produktion des billigsten Volkswagens den A b - nehmerkreis teuerer Wagen irgendwie beschränken könnte. Dies ist wie gesagt ein Un­sinn. Die Menschen verzichten nicht auf den Kauf teurer und damit besserer Wagen, weil sie aus Grundsatz billige haben wollen, sondern weil sie nicht in der Lage sind, sich die teuren zu kaufen. Und in dem Maß, in dem die Gesamtziffer der Produktion wächst, muß zwangsläufig die Ver­billigung eine progressive Steigerung erfahren. Dies entspricht der Lagerung unserer vermögens- und Einkommensverhältnisse! Es kann in Deutschland nur einen Volkswagen geben und nicht zehn. Wohl aber wird es zwischen dem kommenden Volkswagen und den höchsten Spihenwagen eine große Gruppe anderer Wagenklassen geben müssen, die dem wirtschaftlichen Emporsteigen der Käufer entsprechen. Der Zweck und das Ziel der Produktion dieser in der Mitte liegender Fa­brikate kann es nicht sein, durch primitivere Gestal­tung den Preis des Volkswagens zu erreichen, son­dern durch eine fortgesetzte Verbesserung der Fabrikate jenen Teil der früheren Volks­wagenkäufer auf sich zu lenken, der dank seinem eigenen wirtschaftlichen Emporsteigen Käufer der höheren Wagenklassen zu werden vermag.

4. Wenn ich aber die Motorisierung von einem so großen allgemeinen Gesichtspunkt aus betrachte und in ihrer Bedeutung werte, dann würde es ein wahrhaft verbrecherischer Leichtsinn sein, eine so ge­waltige Industrie auf unsichere wirtschaftliche Grundlagen aufzubauen. Es ist daher unsere aller­höchste Aufgabe, Deutschland von der Einfuhr jener Stoffe unabhängig zu machen, die für die Erhaltung und den weiteren Ausbau gerade dieser Produktion erforderlich sind. Es ist dies nicht nur der Brennstoff, sondern es sind dies auch die notwendigen Metalle oder neuen Stoffe wie Kunstharz ufw. Ich habe diese Arbeit in dem Vierjahresplan mit einer Reihe weiterer Aufgaben zusammengefaßt und verbunden. Die Lösung wird erfolgen, weil sie erfolgen muh!

Ich möchte mich nicht mit jenen auseinander­setzen, die zu allen großen Entschlüssen nur den Einwand:Es geht nicht" besitzen. Die Phrase Das geht nicht" ist nichts anderes als der Aus­druck jener allgemeinen menschlichen Trägheit, die sich gegen jede neue Idee, jede neue Vorstellung und jede neue Tat zur Wehr setzt. Und ich brauche Ihnen eines nicht zu versichern, daß ein Mann, der es fertig gebracht hat, vom unbekannten Soldaten des Weltkrieges zum Führer einer Nation empor­zusteigen, es auch fertigbringen wird, die kom­menden Probleme zu lösen. Möge niemand an meiner Entschlossenheit zweifeln, einmal vorge­faßte Pläne so oder so auch zu verwirklichen.

Aufbau

der deutschen Rationalwirlschast.

Wenn ich dies oorausschicke, dann will ich aber doch ganz kurz auf die vermeintlichen sachlichen Gegengründe eingehen, die vielleicht gegen eine solche Aufgabenstellung sprechen könnten. Es sind im tiesiten Grunde fast stets nur kapitali­stische Erwägungen, denn Folgendes ist nicht zu bestreiten:

1. Die Frage der Verwandlung von Kohle in Benzin ist gelöst.

2. Die Erzeugung des künstlichen Gummis ist ebenfalls gelungen und wird fabri­katorisch in einem großen Betrieb durchgeführt.

3- Die deutschen E i s e n l a g e r sind unbegrenzte. Außerdem: lieber tausend Jahre hat Deutschland kein Eisen eingeführt und trotzdem haben wir unse­ren Bedürfnissen genügen können. Endlich sind unsere deutschen Kohlenoorräte desglei­chen nach menschlichem Ermessen auf längste Zeit ausreichende. Die deutsche Arbeitskraft ist in genügendem Ausmaß vorhanden, und sie wird es besonders dann sein, wenn durch das Ausklingen der nationalen Aufrüstung wieder Hunderttausende von Menschen für andere Zwecke frei werden. An der Fähigkeit und am Fleiß unseres Volkes aber kann niemand zweifeln. Der scheinbar sachliche Einwand gegen die Durchführung solcher Ent­schlüsse basiert also im allgemeinen nur auf zwei Momenten.

1. Es ist die Trägheit an sich, die sich zu Protest meldet bei allen umwälzenden Neuerungen, die

Der Wrer im Kreise der Autonwbilarbeiier.

Der Führer im Kreise der Arbeiter der Autoindustrie im ,Kaiserhof". Links von Hitler erkennt man den italienischen Arbeiterführer Exzellenz Cianetti.

(Presse-Jllustration-Hoffmann-M.)

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Die Arbeiter der Automobilindustrie, die zur Eröffnung der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung in Berlin weilen, wurden am Samstagnachmittag von Reichsminister Dr. G o e b- bels im Namen des Führers zu einem gemein­samen Essen in das Hotel Kaiserhof aeladen. Im Zeichen der herzlichen Kameradschaft aller mit dem Motorisierungsaedanken besonders eng ver­bundenen Volksgenossen nähmen außer den Arbei­tern der Automobil- und Zubehörindustrie auch ihre Arbeitskameraden von den Reichsautobahnen, dazu Angehörige der Panzertruppen und Männer des NSKK. an dem Empfang teil. Das Hausorchester sorgte für musikalische Unterhaltung. Im Kreise der Arbeiter und Soldaten saßen u. a. Reichsmini­ster Dr. Goebbels, Reichsleiter Dr. Ley mit seinem italienischen Gast Cianetti, Korpsführer Hühnlein, Generalinspektor SA.-Gruppensüh- rer Dr. Todt, Direktor Merlin und Geheimrat A l l m e r s. Nach dem Essen begrüßte Reichsmini­ster Dr. Goebbels im Namen des Führers die Arbeiter und Soldaten. Staat und Bewegung sind auf das tiefste davon überzeugt, daß alle großen Nationalwerke nicht ohne das Volk durch­geführt werden können. Wenn daher die breiten Millionenmassen unseres Volkes die Lasten und die Sorgen, die Pflichten und die Arbeit eines großen Aufbauwerkes zu tragen haben, dann ist es nicht mehr als recht und billig, daß sie dann auch we­nigstens in ihren Vertretungen Anteil haben an den Erfolgen und Lei st ungen der Nation. An dieser-einzigartigen Leistungsschau haben nicht nur die Unternehmer und Ingenieure ihren Anteil, sondern vornehmlich auch die Ar­

beiter. Sie sollen sich hier zusammenfinden mit den Soldaten der wiedererstandenen deutschen Ar­mee und vor allem mit den Soldaten der Truppenkörper, die am engsten mit der deutschen Motorisierung in Verbindung stehen.

Als wenige Minuten später der Führer den Saal betrat, grüßten ihn die Arbeiter mit erhobener Rechten. Die Ansprache des Führers wurde immer wieder von stürmischem Jubel unterbrochen. Es war, als ob der Führer mit jedem Satz immer das aus­sprach, was alle innerlich fühlten, dem Worte ver­lieh, was die deutsche Arbeiterschaft heute empfindet. Und es bewies sich während dieser Ansprache, daß gerade der Führer und seine Arbei­ter durch nichts in der Welt zu tren­nen sind. Dos zeigte auch der minutenlange Ju­bel, als der Führer darauf yinwies, wie viele Män­ner des nationalsozialistischen Staates aus der Arbeiterschaft durch Leistung em- porge ft legen sind, daß er selbst vor dem Kriege als Arbeiter auf dem Bau gestanden habe und daß z. B. der Generolinspektor für das deutsche Stra­ßenwesen Dr. Todt, der heute das größte Straßen­netz der Welt baue, und der jetzt mitten unter den Arbeitern im Kaiserhof saß, vor 18 Jahren noch in verschlissenem Arbeitsanzug vor dem Teerkessel stand und sich durch L e i st u n g zu seiner heutigen Stel­lung emporarbeitete. Als der Führer dann den Saal verließ, schritt er durch zwei Mauern deut­scher Arbeiter, die ihm auf Tod und Leben ergeben sind und die damit in diesem Geiste die Gesamtheit aller Schaffenden Deutschlands reprä­sentierten.

neue Anstrengungen in geistiger, körperlicher und willensmäßiger Hinsicht erforoern, und

2. ist es meist der Einwand der zu hohen Preisbildung der E i ge n e r ze u g u n g solcher Produkte. Man wird einem zunächst stets entgegenhalten, daß, sagen wir der Benzinpreis einer eigenen Fabrikation teurer fei als der Preis des eingeführten, oder daß der Eisenpreis etwas höher sein würde als der des importierten Eisens.

Meine Heren!

Wollte man diesen Meinungen folgen, dann hätten wir überhaupt keine National­wirtschaft mehr. Jahrzehntelang hat vor dem Krieg der Marxismus unentwegt geforbert, daß man z. V. ausländisches Fleisch, das da­mals ohne Zweifel billiger war, nach Deutschland einführen sollte. Das Ergebnis wäre die Vernich­tung des deutschen Bauernstandes gewesen. Ebenso forderte man die Einfuhr ausländischen Ge­treides. Dies hätte ebenso zum Ruin des deut­schen Bauern geführt. Und wir haben unsere Schafzucht vernichtet, weil wir glaubten, billigere Wolle aus Australien beziehen zu können. Nach dieser Auffassung würde überhaupt eine Nationalwirtschaft nicht aufzurichten sein, weil naturgemäß durch Weltkartelle jederzeit bestimmte Preissenkungen vorgenommen werden könnten, die vorübergehend die Preisgestaltung jeder National­produktion zu unterbieten in der Lage sind. Vor allem: Nach dieser Theorie gäbe es heute feine Autoindustrie. Nein, meine Herren, so kann man eine nationale Wirtschafts­politik nicht führen!

Wie groß unser deutsches Kohlenvorkom­men ist, wissen wir weniastens annähernd. Es ge­nügt für viele hundert Jahre. Wie groß das Erd­ölvorkommen in der Welt ist, kann nicht ab­geschätzt werden. Es ist ohne weiteres denkbar, daß in gewissen Rohstoffen die Anforderungen in kurzer Zeit so groß sein werden, daß eine Befriedigung aus internationalen Märkten entweder nur noch bedingt oder überhaupt nicht mehr stattfinden kann. Wehe der Wirtschaft, die auf f.o unsichere Faktoren angewiesen ist, statt sich wenigstens in den allerwesentlichsten Belangen aus den eige­nen Lebensraum zu stützen.

Ls ist daher mein unabänderlicher Entschluß, die deutsche kraftverkehrswirtschaft, die eine der größten Industrien unseres Volkes ist, von der Unsicherheit der internationalen Importe unabhängig zu machen und auf eine solide, sichere eigene Basis zu stellen. Wir werden in ein bis zwei Iahren vom Treibstoff- und Gummibedarf vom Auslande unabhängig sein und dabei unzähligen deutschen Volksgenossen eine sichere Lebensexlslenz geben, und ebenso wird die deutsche Erzförderung mit allen Mit­teln vorwärtsgetrieben werden. Und es darf keinen Zweifel geben: Entweder die sogenannte freie Wirtschaft ist fähig, diese Probleme zu lösen, oder sie ist nicht fähig, als freie Wirt­schaft weiterzubeslehen! Der nationalsozialistische Staat wird unter keinen Umständen weder vor der Bequemlichkeit oder Beschränktheit, noch vor dem bösen Willen des einzelnen Deutschen kapitulieren. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind beide Kontrahenten des deutschen Wirtschafts­prozesses, und keiner ist berechtigt, durch eigene

Interessenwahrnehmungen den Interessen des Volksganzen Schaden zuzufügen.

Indern wir die große Aufgabe der Sicherung unserer Rohstoffbasis übernehmen, handeln wir möchten dies doch alle deutschen Unternehmer und Arbeiter begreifen! gerade im Interesse der Un­ternehmer sowie der Millionen deutscher Arbeiter. Daß wir dabei nichts versäumen werden, um un­sere internationalen Beziehungen auszubauen und den Handel zu vertiefen, ist ganz klar. Ich glaube, daß gerade die Entwicklung des deutschen Kraftwagenexports ein Beispiel dafür ist, wie wenig man in diesem Staat von einer wirt­schaftlichen Isolierung träumt! Der neue Vier- jahresplan wird für die Kraftverkehrswirtschaft von ungeheurer Bedeutung werden. Er wird ge­rade dieser Wirtschaft, in der ich eine Schlüssel­industrie von größtem Ausmaß sehe, eine sichere, auf nationaler Grundlage fundierte Entwicklung garantieren.

Wenn ich die Ergebnisse der hinter uns liegenden vier Jahre überdenke, dann drängt es mich, Ihnen allen, die Sie an der Entwicklung der Kraftverkehrs­wirtschaft Anteil genommen haben, aufrichtig Z u danken. Ihnen, meine Herren Unterneh­mer, Konstrukteure, Kaufleute, genau fo wie aber auch jenen Hunderttausenden deutscher Arbeiter, die ihre außerordentliche Geschicklich­keit, ihren Fleiß und ihre ganze Kraft in den Dienst dieser Arbeit gestellt haben. Und ich danke den todesmutigen Fahrern, die mit Einsatz des Le­bens diese Leistung der deutschen Arbeit vertraten! Sie alle können durch nichts mehr belohnt werden, als durch die vor uns liegenden Erfolge und die Aussicht auf einen Fortschritt, der immer mehr deutschen Menschen zugutekommen muß.

Wir erleben gerade In diesen Tagen Beispiele eines wirtschaftlichen Denkens, das wir deutsche Ratlonalsozialisten in seiner ganzen Unlogik erkannt und abgelehnt haben. Was hat es für einen Sinn, ein Vierteljahr lang zu streiken, um dann endlich eine Lohnaufbesserung zu erreichen, die nach zwei Jahren das wieder einbringt, was man erst durch den Streik verloren hat, dabei aber noch zu einer allgemeinen Erhöhung derPreise führt? Wenn ich die Wirtschaftspolitik unserer Umwelt mit der nationalsozialistischen vergleichen will, dann kann ich dies in einem Sah aussprechen: Der Marxismus wünscht mehr Lohn, und der Rationalsoztalismus mehr Produk­tion. Das eine bedeutet Papier und das andere Ware. In den nunmehr erreichten 61 Milliarden des heutigen deutschen Rational­einkommens liegt eine unermeßliche Steigerung der deutschen Produk­tion begründet, wo Sie euch heute hinkom- men, überall rauchen wieder die Schornsteine und die menschliche Arbeitskraft schafft neue BJerfe, und sie werden konsumiert von der Millionenmasse unseres Volkes. Daß es uns gelingen möge, diese allgemeine Produktion immer mehr zu steigern und unser gesamtes Volk daran Anteil nehmen zu lassen, ist das höchste Ziel nationalsozialistischer Wirtschafts­politik.

Vor allem aber, es ist nicht unsere Aufgabe, et­was zu zerstören, sondern wir wollen uns gemein-

zur Eröffnung der Automobilausstellung.

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Kardan-Antrieb auch bei Zündapp.

Zu unferm am Samstag erschienenen Bericht über die Internationale Automobilausstellung in Berlin teilt uns die Gießener Vertretung der Zün­dapp G. m. b. $)., Nürnberg, mit, daß nicht nur BMW. Kardan-Maschinen herstellt, sondern auch die Z ü n d a p p G. m. b. H., Nürnberg, ihre Modelle KK 200, KK 350, K500, KS500 und K800 bereits seit 1933 mit Kardan-Antrieb herstellt. Außerdem baut die Zündapp die einzige deutsche Vier-Zylinder- Maschine.

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Der Führer besichtigt die Ausstellung.

Nach dem Fahnenausrnarsch öffnete sich der hin­ter dem Rednerpult befindliche Riefenvorhang, der die Ehrenhalle von der Ausstellung trennte. Die Riesenschau, die die gigantische Kraft und Schön­heit der modernen Technik so wunderbar dokumen­tiert, wurde damit allen sichtbar. Der Führer betrat darauf als erster mit der Reichsregierung und dem Diplomatischen Korps die Ausstellung zur Besichtigung. In Begleitung seines Motorfachbera­ters SS.-Hauptsturmführer Direktor Merlin ver­weilte der Führer längere Zeit in sämtlichen Hallen derInternationalen Automobil- und Motorrad­ausstellung" und besichtigte eingehend fast alle Stände der ausgestellten Personenkraftwagen, der Motorräder und der Lastkraftwagen. Der Führer ließ sich dabei die technischen Neuerungen und die in dieser Schau erstmalig herausgekommenen Mo- delle vorführen.

70 Monen-ein Schlag."

Die große Ausstattuugsrevue

Automobil- und Motorradausstellung 1937 wurde abends in der Deutschlandhalle d i e große Aus- stattungsrevue7 0 Millionen ein Schlag" uraufgeführt. Das vollbesetzte Haus be- grüßte stürmisch den Reichsminister Goebbels. Die große Rwvue, deren Gesamtausstattung mit geschickter Hand Benno von Arendt meisterte und die sich unter der Spielleitung von Heinz Lin. gen flüssig und packend abwickelte, bringt in sieben abwechselungsreichen Bildern einen Ausschnitt aus deutscher Geschichte. Für die Kompositionen, die Einrichtung und die musikalische Oberleitung zeich­net Peter Kreuder verantwortlich. Die Bilder sollen zeigen, wie Deutschland im Laufe der Jahr-

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Deutschen war. Die Handlung soll unterftrei« chen, daß sich nicht in der satten Zufriedenheit genießerischen Wohllebens der Charakter eines Volkes formt, sondern im läuternden und stählen-

türzte er im Hafen von Zeebrügge vor den Augen einer Kameraden infolge eines Maschinenschadens tödlich ab. Sein Name werde dem Nachwuchs wie den alten Kriegsfliegern immer Symbol aller derer sein, die nicht zurückgekommen sind. Es fei daher der Wille des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Generaloberst Göring, daß das neue Schiff den Namen Hans Ralshoven tragen soll. Als nächste lebende Angehörige Rolshovens vollzog Frau Hanna Gaul, Berlin, die Taufe.

fam aufbauen eine große und reiche Nationalwirt, schäft und sind dabei erfüllt von dem auftichtigen Willen, den Anteil des einzelnen Deutschen nicht nur als Produzenten, sondern damit auch als Kon- fumenten dauernd zu erhöhen. Wir wollen ein ftol. zes, in seiner Freiheit, seiner Arbeit und in feinem Leben glückliches Volk. In diesem Sinne begrüße ich auch die neue große Schau unserer nationalen deutschen Motoren- und Automobilproduktion im Rahmen dieser internationalen Ausstellung. Und ich erkläre damit die Internationale Automobil- und Motorradausstellung 1937 zu Berlin für eröffnet.

Am Tage der ^Eröffnung der Internationalen M Paradeaufs

In Hamburg lief das für das Luftkreiskom­mando VI in Kiel erbaute Flugsicherungs- schiffHans Ralshoven" glücklich vvm Stapel. Unter den Ehrengästen bemerkte man zahl­reiche hohe Offiziere, Vertreter der Partei und des Staates. Der Kommandeur der Fliegerschulen, Ge­neralmajor Christiansen, führte in seiner Taufrede u. a. aus, daß dieses neue Flugsicherungs­schiss in der Nordsee und der Ostsee bereit liegen werde, um unseren Fliegern in Notfällen Hilfe lei­sten zu können. Das Schiff werde einen Namen er­halten, der im Weltkriege an Flanderns Küste einen hellen Klang hatte. Hans Ralshoven, ein geborener Koblenzer, hat mit 19 Jahren das Pilotenzeugnis erworben und kam 1914 als Seekadett zu den Ma­rinefliegern. Unbesiegt fei Ralshoven, der als 20jäh- riger Leutnant eine Kampfjagdstaffel über Flandern üfjrte, auf dem Felde der Ehre geblieben. 1918

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dem Kampf um die Ehre und das Dasein. Das erste Bild zeigt den harten Kampf der Turniere. Von der Not unter den Raubrittern wird Kunde gege« ben, bis sich dann schließlich das Preußen Fried- richs des Großen vor den Beschauern abrollt. An- gehörige der Schutzpolizei zeigen hier zum ersten Male in historisch getreuer Aufführung das Reglement derLangen Kerls" unter dem Kommando des Hauptmanns der Schutzpolizei Podlesch. Im zweiten Teil turnen 120 Wacht- meister der Berliner Schutzpolizei am Langstab.

Vom Auto bis zum Roller.

Eine Tombola des WHW.

Anläßlich der Internationalen Automobilausstel­lung veranstaltet die WHW. - Gauführung in Berlin zugunsten des Winterhilfswerkes eine große Tombola. Der 1. Preis ist eine Adler- Trumpf-Limousine im Werte von 4200 Mk. Als 2. Preis wird ein Persianer-Damen- p e 13 m a nt e l im Werte von 3200 Mark verlost. Als 3. Preis wird ein Motorrad mit Bei­wagen im Werte von 1500 Mark, als 4. Preis ein Motorrad 350 ccm im Werte von.850 Mark, als 5. Preis ein Leichtmotorrad im Werte von 350 Mark verteilt. Der 6. Preis ist wiederum

ein Damenpelzkragen. Als 7. bis 12. Preis werden sechs Markenfahrräder und als 13.

bis 20. Preis a ch t Kinderwagen zur Ver- 11U uie fügung gestellt. Darüber hinaus gibt es noch achtzig Seiten herein Trostpreise und zwar 8 0 Roller. Das Los die- n

ser WHW.-Tombola ist durch einen numerier­ten Autoschlüssel gekennzeichnet. Es wird während der Ausstellung und auch während der Veranstaltung70 Millionen ein Schlag" ver­kauft und kostet 50 Pf. Die Ziehung findet am 7. März in den Ausstellungshallen am'Kaiserdamm statt.

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