EhrengenOtsordnung der deuischen Wirtschaft
Ser Untergang des Versuchsbootes „Welle"
In
g. Gegen ft o n f u •
ichbera alles sauber, geschickt'und mit der «durch das bisherige Arbeitsgebiet der Tobis" eine itiaen Aufmachung — Mordkommission, Unter- wesentliche Erweiterung erfuhr, hat der Aufsichts- chungshaft, Verhör, dramatische Filmszene, Tanz- rat beschlossen, den Vorstand der ,^Tobrs durch zwei
Ei
suchsboot „Nautilus" gefunden. ♦
Zum drittenmal in kurzer Zeit hat unsere junge Kriegsmarine einen schweren Verlust zu tragen. Wir senken still mit ihr die Fahne vor den 25 Seeleuten des Versuchsbootes „Welle". Die besondere Tragik dieses Falles liegt darin, daß das Boot, mit seiner Besatzung in der Hilfeleistung schon viel bewährt, wieder einmal ausgelaufen war, um zwei Schiffen beizustehen, die in Seenot geraten waren. Die Besatzung der „Welle" hat sehr wohl gewußt, daß der furchtbare Schneesturm in der Unglücksnacht die Gefahren für ihr mutiges Unternehmen noch vervielfachte. Sie hat sich gleichwohl es nicht nehmen lassen, den bedrängten Kameraden beizuspringen. Die Geretteten vermochten den schützenden Hafen zu erreichen — die todesmutigen Helfer riß die See auf den Grund.
Die Gewässer von Fehmarn haben für uns Deutsche schon eine schmerzvolle Erinnerung verursacht. Dort sank ja auch das Schulschiff „Niob e",
Das Beiprogramm bringt neben der Fox-Ton- wöche einen interessanten Kulturfilm „Unbekannte Vogelwelt" und Eulenspiegel-Schwänke mit Lingen als Till. Hans Thyriot.
Für Wettbewerbsstreitigkeiten bleibt die Zustan. dakeit der ordentlichen Gerichte, und zwar sowohl hinsichtlich der zivilrechtlichen Unterlassungsklage wie auch der strafrechtlichen Verfolgung des unlauteren Wettbewerbs, unangetastet. Dagegen fallen die bei den Industrie- und Handelskammern auf freiwilliger Grundlage eingerichteten Ehrengerichte.
Wie in der Sozialpolitik durch Schaffung des „Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit" der Grundsatz der sozialen Ehre in den Mittelpunkt der Entwicklung gestellt worden tft, so soll auch für die Funktionen der Unternehmer sowie der Geschäftsführer der gewerblichen Organisation der Ehrenstandpunkt zu einem entscheidenden Maßstab gemacht werden.
Es darf erwartet werden, daß die Ehrengerichtsordnung lautere Wirtschaftsgesinnung, wie sie das Dritte Reich von allen in der Wirtschaft tätigen Personen verlangt, fördern und eindeutige Ehrbe- griffe zu einem wesentlichen Bestandteil des Wirt, schaftslebens machen wird.
„Diario de Noticias" schreibt zu den kommunistischen Gewaltakten, die Bombenattentate seien bezeichnend für die feige Kampfesweise ihrer Urheber, die in einem friedlichen Ordnungsstaat ihren Terror auszuüben versuchten. Die Attentate stellten lediglich den Versuch dar, das internationale Ansehen des neuen Staates Portugal zu erschüttern. Der Innenminister erklärte, die Vorkommnisse bestätigten klar und eindeutig, wie recht die portugiesische Regierung mit ihrer Behauptung gehabt habe, der spanische Bürgerkrieg ge-
beten, an einem neugeborenen Sohne des Häup!-- lings die Zeremonie der Aufnahme in die Familien« gemeinfchaft zu vollziehen und sozusagen Patenstelle! zu vertreten. Die Forscher werden über Lampang' )ie Reise an die chinesische Grenze antreten.
getroffen.
Bolschewistische Bomben aiientaie in Portugal.
Ausländer als Urheber.
Gute Möbel bei Koos
Giess en Schulstr 6
Gründgens, Zannings und Forst im Aufsichtsrat der Tobis.
Die bei der „Tobis" beabsichtigten organijatori- schen Veränderungen sind in folgender Weise beschlossen worden: Es werden die Herren Staatsrat Gustav Gründgens, Staatsschauspieler und Reichskultursenator Emil I a n n i n g s und Willi Forst zu Mitgliedern des Aufsichtsrats gewählt werden. Sie werden einem Ausschuß angehören, der die Geschäftsleitung in Fragen der Produktionsplanung und der künstlerischen Gestaltung der Filme beraten wird. Die Bearbeitung der Filmproduktion und die Verantwortung hierfür wird, nachdem die „Tobis" die Gesamtkontrolle über ihre drei Verleihgesellschaften „Tobis- Europa-Film-AG.", „Tobis-Rota-Film-AG." und „Syndikats-Filmgesellschaft m. b. H." erworben hat, von den einzelnen Verleihgesellschaften auf die Muttergesellschaft verlegt. Dort werden verschiedene Herstellungsgruppen gebildet, ferner wird ein Dramaturgisches Büro und Besetzungsbüro für die gesamte Produktion der „Tobis" eingerichtet. Da hier-
Das Beileid des Führers.
Berlin, 21. 3an. (DRV.) Der Führer und Reichskanzler hat an den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Generaladmiral R a e d e r, nach, stehendes Telegramm gerichtet: „Mit tiefer Trauer erhalte ich die Nachricht vom Untergang des Der- fuchsbootes „Welle" und dem Tode feiner Bejahung. Ich spreche Ihnen und der Kriegsmarine meine herzlichste Teil nähme an dem schweren Verlust aus und bitte Sie, den Hinterbliebenen der bei ihrer tapferen Rettungstat ums Leben gekommenen Kameraden mein tiefempfundenes Beileit» zu übermitteln; ihr Opfer wird als Beispiel treuer Kameradschaft in der Geschichte der Seefahrt weiterleben, gez. Adolf Hitler."
*
Die vom Führer und Reichskanzler ins Leben gerufene Stiftung „Opfer der Arbeit auf S e e" hat für die Hinterbliebenen der bei dem Untergang des Versuchsbootes „Welle" umgekommene Besatzung einen Betrag von 10 000 RM. zur Verfügung gestellt. Es wird gebeten, etwaige s o n st i g e Spenden auf das Konto der „Stiftung für Opfer der Arbeit auf See" bei der Reichskreditgesellschaft, Berlin W 8, einzuzahlen.
Tagesbefehl an die SA.
Berlin, 21. Ian. (DNB.) Stabschef Lutze hat aus Anlaß des Unterganges des Versuchsbootes „Welle" einen Tagesbefehl an die SA. erlassen, in dem es u. a heißt: „SA.-Männer! 25 Angehörige der Deutschen Kriegsmarine haben in kameradschaftlicher Einsatzbereitschaft bei den Rettungsvorhaben
den Seemannstod gefunden. Mit den Kameraden der Deutschen Kriegsmarine und den Angehörigen der Toten trauert die gesamte SA. um den schweren Verlust, und ich ordne deshalb an: Sämtliche Dienstgebäude der SA. setzen am Tage der Beisetzung die Flaggen Halbstock.
Kiel, 21. Ian. (DNB.) Zu dem Untergang des Versuchsschiffes „Welle" erfahren war von zuständiger Stelle noch folgende Einzelheiten:
Der Segelschoner „Duhnen" der SA.-Gruppe Nordmark war bei einer Ausbildungsreise bei normaler Wetterlage im Nordosten der Insel Fehmarn auf Grund geraten. Auf sein Notsignal wurde das Dersuchsschiff „W eile" zur Hilfeleistung eingesetzt. Am nächsten Tage traf d er Schlepper „Fairplay 10" an der Unsall- stelle ein, und beide Schiffe versuchten, die ge= strandete „Duhnen" abzuschleppen. Der Versuch mißlang, da das Wasser inzwischen gefallen war. Sonntag trat Wetterverschlechterung em, und der sehr hart aus Südost wehende Wind steigerte sich am Montag zum Sturm mit Schneetrei- b e n. Auf ,',Fairplay 10" brach die Ankerkette und, da gleichzeitig die Schlepptrosse in den Sog kam, strandete der manöverierunfähig gewordene Schlepper etwa 100 Meter neben der „Duhnen". Dem Rettungsboot von Puttgarden gelang es, Teile der Besatzung der „Duhnen" zu bergen. Es mußte aber wegen weiterer Wetterverschlechterung seine Rettungsversuche einstellen. . .
Das Versuchsschiff „Welle" erhielt die Weisung, Schutz unter Land zu suchen. „Welle hat diesen Befehl funkentelegraphisch bestätigt. Am Dienstagvormittag wurde der Chef des Schulverbandes der Sperrschule, der mit drei Minensuchbooten im Heimathafen lag, in See geschickt, um „Welle" abzulösen. Als „Welle" nicht gefunden wurde, suchten die Boote die Westküste der Insel Fehmarn ab. Schneesturm und sehr geringe Sicht erschwerten die Sucharbeit. Am Mittwochmorgen begann bei Hellwerden die planmäßige Absuchung des Fehmarnbeltes, der Kieler Bucht und der Belt- eingänge durch alle verfügbaren Fahrzeuge der Flotte 'sowie durch Flugzeuge. Um 10.30 Uhr wurde das Wrack der „Welle", dessen Maste etwa vier Meter über Wasser ragten, durch das Der-
Die deutsche Expedition Bernatzik in Hinterindien.
Von Nan aus, im nordwestlichen Siam, hat das Ehepaar Bernatzik die Meau ausgesucht, eines der noch unerforschten Bergvölker Hinterindiens. Nach einer wochenlangen Fußwanderung wurden die über 1600 Meter hohen Gipfel der indochinesischen Grenzberge erreicht, auf welchen — zwei bis drei Tagereisen von einander entfernt — die Dörfer dieses tibeto^burmanischen Volkes liegen. Die Meau weisen in Körperbau, Kleidung und manchen Sitten auffallende Aehnlichkeit mit den Lappen des nördlichen Skandinaviens auf. Angesichts der Tatsache, daß die Meau ein überaus kräftiges, arbeitsames und^sich stark vermehrendes Volk sind, hat Dr. Ber- natzft für die siamesische Regierung Untersuchungen über die Möglichkeit einer Kolonisation angestellt.
Während des Aufenthaltes in den Dörfern der Meau konnten die Forscher vor allem in den Schamanenkult, das Wesen der Tieropfer und den vielseitig ausgeprägten Geisterglauben Einblick gewinnen, die Sprache studieren und noch nie beobachtete Zeremonien photographisch festhalten. Ein Jagdausflug auf Büffel und Tiger ergab die beste Gelegenheit mit den überaus heiteren Meau in engste Verbindung zu treten. Dieser Ausflug war leider Anlaß eines Zwischenfalles, denn einer der Träger wurde nachts von einem Tiger überfallen und getötet. Aber auch durch dieses Unglück wurde das gute Einvernehmen zwischen den Meau und dem Forscherpaar nicht gestört. Dr. Bernatzik wurde sogar ge-
stark sein. Die Bedeutung Zyperns fei in strategischer Hinsicht durch die Vollendung der Oel- l e i t u n g von den Oelfeldern des Iraks nach Haifa außerordentlich gewachsen.
Große Manöver in Singapur
London, 22. Jan. (DNB. Funkspruch.) Singapur, dem größten britischen Kriegshafen im Pazifik an der Malakkastraße, beginnen in den näch- sten Tagen große Manöver der britischen Flotte, der L u f t st r e i t k r ä f t e und der B e s a tz u n g s. truppe, um die Derteidigungsmöglichkeiten des Hafens für den Ernstfall zu prüfen. Das erste in Uebersee stationierte Luftgeschwader, die an diesen Manövern teilnehmen, ist bereits in Singapur ein«
weitere Mitglieder zu ergänzen. Dem Vorstand der „Tobis" gehören nunmehr an? Dr. Ernst Scheff- l e r, der den Vorsitz übernimmt; das bisherige Aufsichtsratsmitglied und Mitglied des Reichskultursenats, Diplomkaufmann Sigmund Jung; dcr bi: herige Direktor der „Tobis-Kinoma-Film-AG.", Fritz Mainz.
Sigmund Jung; der bis- „Tobis-Kinoma-Film-AG.",
B e r I i n , 21. Jan. (DNB.) Bereits in dem Erlaß über die Reform der Organisation der gewerblichen Wirtschaft hatte der Reichswirtschaftsminister Dr. Schacht angekündigt, daß eine Ehrengerichtsbarkeit eingeführt werden sollte. Em Ausschuß der Reichswirtschaftskammer, unter Leitung des Rechtsanwalt Graf von der Goltz wurde mit der Ausarbeitung beauftragt. Nun hat der Reichswirtschaftsminister die Reichswirtschaftskammer angewiesen, die von ihm gebilligte Ehrengerichtsordnung durch Aufnahme in die Satzung der Gliederungen der Organisation der gewerblichen Wirtschaft in Kraft zu setzen.
Die neue Ehrengerichtsordnung der deutschen Wirtschaft geht davon aus, daß alle Unternehmen und gesetzlichen Vertreter von Unternehmungen die Pflicht haben, 21 n ft a nb und Sitte d e s ehrbaren Unternehmers zu wahren und sich durch ihr Verhalten der Achtung würdig zu zeigen, die der Beruf und die Zugehörigkeit zur Organisation der gewerblichen Wirtschaft erfordern Gröbliche Verletzungen dieser Pflichten sollen durch die Ehrengerichte geahndet werden. Dem Chrengerichtsoerfahren können sich auch sonstige, m verantwortlicher Stellung in gewerblichen Unternehmungen tätige Personen sowie Geschäftsführer von Kammern, (Gruppen und Verbanden, die nicht Beamte sind, unterwerfen. Als Gerichte in erster I n st a n z entscheiden die bei den 18 Bezirks- wirtschaftskammern eingerichteten Ehrengerichte, in der Besetzung von einem Vorsitzenden, der die Fähigkeit zum Richteramt und wirtschaftliche Kenntnisse haben muß, und mindestens zwei Beisitzern aus den Kreisen der gewerblichen Wirtschaft. Das Erfahren, für das im wesentlichen Die Bestimmungen der Strafprozeßordnung gelten sollen, endigt mit Freispruch, Einstellung oder Der-
Oie Finanzierung der polnischen Aufrüstung.
1 Milliarde Zloty
für den Berteidigungsfonds.
Warschau, 22. Jan. (DNB. Funkspruch.) Der polnische Ministerrat hat zwei Gesetze über die Ausstattung des nationalen Verteidigungsfonds und über staatliche Jnvestierungsarbeiten beschlossen. Dem nationalen Derteidigungsfonds soll danach in den vier Jahren 1937 bis 1940 insgesamt eine Milliarde Zlothy (rund 500 Millionen Mark) zugewiesen werden. Diese Summen werden in erster Linie aus der französischen Rüstungsanleihe und den französischen Krediten gedeckt. Abgesehen von dem Jahre 1937, dessen Gesamtbetrag aus der französischen Anleihe stammt, sind für die weiteren drei Jahre ergänzende Anleihen bis zur Höhe von 400 Millionen und ergänzende Kredite in Aussicht genommen.
Das Gesetz über die staatlichen Investierungen sieht für das Jahr 1937 Anlagen in H o he von 264 Millionen Zlothy (rund 130 Millionen Mark) vor. Die Mittel dafür werden aus dem Arbeitsfonds und durch die staatlichen Finanzinstitute aufgebracht, so daß eine innere A n - leihe zur Finanzierung des Jnvestierungsplanes nicht vorgesehen ist. Der Plan der Investierungen wird hinter dem Gesichtspunkt der Wehrfähigkeit des Staates aufgestellt.
Zypern Hauptstützpunkt der britischen Lufistreitkräfie im östlichen Mittelmeer.
London, 22. Jan. (DNB. Funtspruch.) Die Insel Zypern wird, wie „Morning Post" berichtet, in kurzer Zeit ein strategischer Mittelpunkt der britischen Luftstreitkräfte im östlichen Mittelmeer werden. In der Nähe des Hauptortes der Insel, Nikosia, werden unterirdische Flugzeughallen für wenig st ens 50 Flugzeuge angelegt. Die Gesamtkosten dieser Anlage beliefen sich auf rund 250 000 Pfund (etwa 3 Millionen Mark). Die Garnison werde von einer Kompanie auf ein Bataillon erhöht werden. Die Besatzungstruppen würden dann mit Einschluß des Stabes der Luftstreitkräfte etwa 2000 Mann
urteilunn. Es finb vier Ehrenstra e n vorge. leben, nämlich Warnung, Verweis, Geldbuße und zeitweise oder dauernde Aberkennung der Fähigkeit, Aemter in der Organisation der gewerblichen Wirt- schast oder des Verkehrs zu bekleiden Bet den Geld, busten sind sogenannte Togesbutzen sestgesetzt, deren geldliche Höhe unter Berücksichtigung der Person- sichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Taters ,u bemessen ist. Gegen die Entscheidung kann Be- rufung eingelegt werden. Sie geht an den Ehren. Gerichtshof der deutschen Wirt, schast bei der Reichswirtschastskammer, Er ent. scheidet in einer Besetzung von einem Vorsitzenden und vier Beisitzern. Zum Vorsitzenden wird der Rechtsanwalt Graf von der Goltz bestellt
Lissabon, 21. Jan. (DNB.) Da den Bolschewisten in Spanien das Wasser bis an den Hals steht, versuchen sie ihrer verlorenen Sache in Spanien durch Terrorakte in Portugal auf die Beine zu helfen. So ereigneten sich in der vergangenen Nacht mehrere schwere Bombenatten« täte in Lissabon und Umgebung. Gegen 23 Uhr explodierten irn spanischen Konsu« I a t, im Erziehungsministerium, in den Funkstationen Emissora und Radioclub Portuges, in der Nähe des Kriegsmaterialdepots in Beirola und fn der Umgebung einer größeren Anzahl von Benzin« Waggons in Alcantara mehrere Sprengkörper. Infolge der Verwendung hochbrisanten Sprengstoffes wurde bei den Anschlägen erheblicher Materialschaden angerichtet. Glücklicherweise scheinen Menschen nicht zu Schaden gekommen zu sein. Die Polizei nahm zahlreiche Verhaftungen von verdächtigen kommunistischen Elementen vor.
präftbent nieder. Bald darauf unternahm er, um die Welt über das wahre Wesen der Reparationen aufzuklären, Vortragsreisen nach Südosteuropa, Skandinavien und in die Vereinigten Staaten. Nach dem Umbruch wurde Schacht, der sich schon einige Jahre vor der Machtübernahme für Adolf Hitler und die nationalsozialistische Bewegung eingesetzt hatte, einer der engsten Mitarbeiter des Führers auf dem Gebiet von Wahrung und Wirtschaft. Seit dem 17. März 1933 hat er wieder das Amt des Reichsbankpräsidenten inne, und am 30. Juli 1934 wurde er gleichzeitig mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Reichs- und preußischen Wirtschaftsministers beauftragt.
Der WttmnW des Wer«.
Berlin, 22. 3an. (DRV.) Der Führer und Reichskanz 1 er hat an den Reichsbankpräsiden- ten Dr. Schacht nachfolgendes Gtückwunfch- schreiben gerichtet:
„Sehr geehrter Herr Dr. Schacht!
Zu 3hrem morgigen 60. Geburtstag spreche ich 3hnen meine herzlichsten Glückwünsche aus. 3ch gedenke dabei mit Anerkennung und Dank der großen Verdienste, die Sie sich in 3hrem langjährigen Wirken als Reichsbankpräsident um die Erhaltung der deutschen Währung und in den letzten 3ahren durch 3hre Arbeit als Leiter des Reichs- und Preu- hischen Wirtschaftsministeriums um die Ordnung und den Ausbau der deutschen Volkswirtschaft erworben haben. 3ch wünsche von Herzen, daß 3hnen
nötigen —,_____v—
suchungshaft, Verhör, dramatische Filmszene, Tanzkabarett, Barbetrieb, Erpressung, zuletzt wilde Flucht und Verfolgung, Zweikampf auf der Beleuchterbrücke — in Szene gesetzt. Es spielen mit: Earl Ludwig Diehl, gepflegt und verhalten, zuletzt ein wenig auf den Spuren von Hans Albers^ Kitty Jantz en, eine neue Entdeckung der Tobis; Lingen, den wir schon nannten; Dannemo n n , energischer und rühriger Kriminalmann; Alice Treff; Margit Symo; Anton Point- ner, — um nur die wichtigsten Figuren zu nennen. — (Tobis Europa.)
auch fernerhin persönliches Wohlergehen und weitere erfolgreiche Arbeit im Dienste des deutschen Volkes beschieden seien.
Wit deutschem Gruß!
gez. 3hr Adolf Hitler."
Drei Hjalmar-Schacht-Slistungen
Berlin, 21. Jan. (DNB.) Aus Anlaß des 60. Geburtstages des Reichsbankpräsidenten und beauftragten Reichswirtschaftsministers Dr. ^schacht hat das Reichsbankdirektorium drei Stiftungen in der Gesamthohe von zwei Millionen Reichsmark begründet. Die Stiftungsurkunde hat folgenden Wortlaut:
In dem Wunsche, der Verbundenheit von Führung und Gefolgschaft der Reichsbank sichtbaren Ausdruck zu geben, dem Manne zu danken, der als einer der Besten seines Volkes in schwerer Zeit seine ganze Kraft in den D . e n ft des Vaterlandes gestellt hat. und seinen Namen mit einem Werke zu verbinden, das im Sinne eines Schaffens und entsprechend der Tradition der Reichsbank dem Nutzen des Ganzen di e- n e n soll, hat das Reichsbankdirektorium beschlossen, zu Ehren des Reichsbankpräsidenten Dr. Hjalmar Schacht und zum bleibenden Gedächtnis seines Wirkens anläßlich seines 60. Geburtstages drei Stiftungen zu begründen, die den Namen Hialmar- Schacht - Sport st iftung, Hjalmar - Schacht- Ferienheimstiftung und Hfaflmar-Schacht- Auslandstipendium tragen sollen.
mit zahlreichen jungen deutschen Seeleuten. Der zweite schwere Verlust, der unsere Kriegsmarine vor noch gar nicht langer Zeit traf, war der U n t e r g an g von „U 18" mit einem Teil feiner Besatzung. Was wissen wir Binnenländer schon von 'dem pflichttreuen und dabei ebenso schweren wie schönen Dienst in der Marine — ihre Manner pflegen kein Aufhebens von sich zu machen. Wir lesen gelegentlich von Manövern, zuweilen finden wir wohl eine Schilderung darüber, wie em Kreuzer draußen in fernen Ländern die deutsche Flagge zeigt und für das Ansehen unseres Vaterlandes wirbt. Aber das alles sind ja nur winzig kleine Teilausschnitte aus dem Dienst der Marine. Und wenn wir etwa Photos von fröhlichen Szenen aus dem Matrosenleben oder vom Besuch ferner Lander durch unsere Kriegsschiffe sehen, dann geht wohl den Wenigsten zugleich auch eine Ahnung von dem verantwortungsvollen Ernst ihres Dienstes aus — bis dann eines Tages plötzlich die See sich aufbäumt und wieder eine neue Reihe von Opfern fordert. Senken wir still die Flagge und gedenken wir auch herzlich der Angehörigen derer, die ihr Leben für ihre in Not geratenen Kameraden emsetzten!
„Es geht um mein Leben."
Lichtspielhaus.
Dieser Film kehrt mit der letzten Szene zum Anfang zurück: der Ring hat sich geschlossen. Ein richtiger Kriminalfilm mit allem Zubehör. Ein Mann ist nachts in einer Autvdroschke von einem unbekannten Täter erschossen worden — gerade, als das Auto vor der Tür eines namhaften Strafverteidigers hielt, den der Mann im Auto kurz zuvor mit dringenden Worten — „Es geht um mein Leben!" — um eine nächtliche Unterredung gebeten hatte. Niemand hat den Schuß gehört, niemand weiß, wer geschossen hat, wann geschossen wurde; nur der Diener des Verteidigers war im Vorgarten, aber der Diener verweigert die Aussage ... und wird abgeführt. Dann stellt sich heraus, daß der erschossene Mann zur Frau des Verteidigers in gewissen Beziehungen gestanden hat. Ein Brief wird gefunden, der die Frau schwer belastet. Sie ist Filmschauspielerin und setzt sich gegen einen Erpresser zur Wehr. Höchst verdächtig, daß um dieselbe Zeit eine ihr gehörende kostbare Perlenkette verschwunden ist, während der Diener, wie sich bald herausstellt, zwar geschossen hat, aber nicht auf den Mann im Auto, sondern auf eine Katze im Garten, die ihm seinen Kanarienvogel gefressen hat. (Alle Welt atmet hörbar auf, denn Theo Lingen, der Komiker, der den ernsten Fall mt ein paar witzigen Pointen verziert und entlastet, der wird doch nicht ...) Die Braut des Ermordeten hat sich von der Filmschauspielerin ein Autogramm geben lassen und aus der Schrift festgestellt, daß sie den Brief geschrieben haben muß, den man in der Hinterlassenschaft des Toten fand. Auch dieser sehr belastende Brief verschwindet. Der Anwalt, von Eifersucht und Zweifeln an seiner Frau gequält, müht sich verbissen, ihr zu helfen, den Täter einzukreisen. Neue Spuren tauchen auf, der Kreis wird enger, die Polizei arbeitet schnell und korrekt, und nun ist es nicht mehr weit bis zu jener Szene, die an den Ausgangspunkt zurückführt, die Tat rekonstruiert und den Täter entlarvt. Das ist von Richard
Sochfchulnachrichten.
Geh. Rat Professor Dr. phil. David Hilbert, der hervorragende Mathematiker an der Universi» tät Göttingen, begeht am 23. Januar feinem 7 5. Geburtstag. Hilbert begann seine akademische Laufbahn 1886 als Privatdozent in seine« Vaterstadt Königsberg, wurde dort Extraordinarius und (1893) Ordinarius und siedelte 1895 nah Göttingen über. Berufungen, u. a. nach Berlin und Bern, hat der Gelehrte abgelehnt. Den Akademien der Wissenschaften in Berlin, München, Wien uni Budapest gehört Geheimrat Hilbert als Mitglied an. Er ist Ritter des Ordens pour le m^rite für Wissenschaften und Künste. Ferner ist Prof. Hilbert Ehrendoktor mehrerer Fakultäten, Inhaber der goi’ denen Cotheniusmedaille und des Bolyaipreises. Ritter des bayerischen Maximiliansordens usw. 1930 wurde Geheimrat Hilbert aus Anlaß der Er Öffnung der Naturforschertagung in Königsberg zum Ehrenbürger der Stadt Königsberg ernannt In der Ernennungsurkunde werden Hilberts bahn' brechende Forschungen auf dem Gebiete der Mathe' matif, der Physik und der Philosophie hervor gehoben.
Ernannt wurden: Der ao. Professor Dr. Johav- nes Stelzenberger (Moraltheologie; kath' theol. Fakultät) an der Universität Breslau zum ordentlichen Professor daselbst; der ao. Professor Dr. F. Büchner (Pathologie) an der Universität Freiburg i. B., zum ordentlichen Professor du- selbst.
Von den amtlichen Verpflichtungen wurden ernt' bunden die ordentlichen Professoren Dr. Narziß A ch (Psychologie) an der Universität Göttingen Dr. Johannes Hertel (Sanskrit) an der Univeo fität Leipzig, und Dr. Johannes Hie! schal (Philosophie) an der Universität Münster.
c<»'"
IS
i»ntcr,J hT Heide a Mob auf der ) rufjrk durch n 601
AM **. Kleine pol't'j Iftl Ä s° natio
M'e En Dori jfaS-w i Am Donnerstag ei
ton
Mannhafte H« ' jungen gegen den M' ^sprechen.
Her
Mrcri)*s, !»M<adsthr-r d-r D !.?ch, nn° Unter« i |t eine gemeinsame X ü'er Hiller-Jugend u vereinbart worden fragen.
Am 5. Februar Mndsbeck-Jensell Übergabe der ehemali iiruppe von Der Veröl von Lellow-Do Infanterie - R maligen Dftafritaner Inen ausaesordert ai Kem Kasernenhof de
Wie 11 >s bclD
01 3««- Men, haben ' iW SS-lx
;Der Kaiser non ; imanbanten her „Smbe. 'tffregalenfüpifän Sieb tz e§ kaiserlichen Malte« i'lM bie beiden Offiz IpBenndet dem Kaiser sprach dem satanischen ftzhm überreichten Orde Biber Besatzung Dan! ji iJopan Ausdruck.
li jSie Meistbeaünstigu "deutscher Ware unierun ist um weite llÄ.Aprif \ 3., d e r l i
Aus, Heimbeschaffung f Bürgermeister Dr. ? 9?b bei einer ’Beratuni »SUgige Aktion der ■ SW»« »Mei« y HI. Die Stadt der R H l,a:a“5' habe der ft Weuuifcejn 0 Een vtadtbesestiauna
Z Str jäh ItttSTsen no' iwrfw 7y# zweck VW
4 ,6 in
•Sn.brach ein ii di« ©rurrb
JJwnpfen. S?|lrf) vei
auf KD
M einttn ."""-in
» * H
en q
. 6 Q^efPlofin Q^e üb'fc"’0» =h


