Ausgabe 
21.12.1937
 
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Der Führer beglückwünscht Frau v. Blomberg.

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Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht ehrte die Mutter des Reichs kriegsministers, Frau Emma von Blomberg, die in Eberswalde ihren 90. Geburtstag beging, durch seinen Besuch. Unser Bild zeigt die I u b i l a r i n mit dem Führer und ihrem Sohn, dem Generalfeldmarschall von Blomberg. (Presse-Illustrationen-Hosfmann-M.)

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irtschast dient dem Volke!

GönngsparolefürdasneueIahr.-AlleKrastzumEinsahfürdenVierjabreSplan

Berlin, 20. Dez. (DNB.) Soeben erscheint die neue FolgeDer Vierjahresplan", in der Minister­präsident -ermann Göring grundsätzliche Aus­führungen wirtschafts- und sozialpolitischer Art zur Jahreswende macht. Der Ministerpräsident er­klärte, der Blick des einzelnen Unternehmers, der Eifer und die Einsicht des Arbeiters müssen z u - er st auf den eigenen Betrieb gerichtet sein. Rur dort, wo Betriebsführer und Gefolg­schaft in echter Arbeitsgemeinschaft verbunden sind, werden dauerhafte Leistungs­steigerungen erzielt und gesamtwirtschaftlich not­wendige oder erwünschte Betriebsumstellungen mit der erforderlichen Elastizität, wie sie nur die in­nige Anteilnahme am Werk verleiht, vorgenommen werden können. Nie wären die großen Erfolge, die wir bereits nach Ablauf des ersten Jahres des Vierjahresplanes zu verzeichnen haben, erzielt wor­den, hätten sich nicht auch in diesem Jahre schon der deutsche Arbeiter, Handwerker, Bauer und Un­ternehmer sowie alle in Frage kommenden Orga­nisationen a u s eigenem Antrieb jeweils in ihrem Bereich mit größtem- Eifer und Nachdruck für das Gelingen dieses großen Pla- nes eingesetzt.

Im kommenden Jahre gilt es, mit der gleichen Zielsicherheit die vorhandenen Kräfte noch besser und geordneter zum Einsatz zu bringen. In verstärkter Einheit und Geschlossenheit wird die oberste Wirtschaftsführung das Werk fortsetzen und der Vollendung entgegenführen. Die klare Ziel­setzung im Vierjahresplan verlangt eine ebenso kri st allklare Zusammenarbeit aller jener Stellen, die die oberste Verantwor­tung für die deutsche Wirtschaft zu tragen haben. Hemmnisse, die hier bestanden, weil die Organi­sation nach anderen Gesichtspunkten ausgerichtet war, werde ich beseitigen. Ich werde in diesen Wo­

chen die staatliche Wirtschaftsführung so organisieren, daß für alle Zukunft hier kein Leerlauf und vor allen Dingen kein Doppellaut mehr entstehen kann. Ich bin mir mit dem neuen Reichswirtschaftsminister darüber einig, daß das Reichswirtschaftsministerium als ver­antwortliches Exekutivorgan die Aufgaben des Vier­jahresplanes ausführen' und so die reibungslose Durchführung des Planes gewährleisten wird. Und zwar nicht bürokratisch im üblichen Sinne des Wortes, sondern getragen von jenem Verantwor­tungsbewußtsein, wie ich es auch von den Männern der Wirtschaft und ihrer Organisationen verlange.

Die Wirtschaft muß sich darüber klar sein, daß auch sie s e l b st letzthin nur von der Erfüllung der ihr übertragenen großen Gemeinschafts­aufgaben lebt und nicht von den Ueberschüssen auf den einzelnen Gewinn- und Verlustkonten. Werden jene nicht erfüllt, so werden sich trotz aller unternehmerischen Geschicklichkeit die Plussalden bald wieder in Minussalden verwandeln. Die staat­liche Wirtschaftsführung aber muß es als ihre höchste Aufgabe ansehen, alles daranzusetzen, daß die großen Ziele des Führers und des Vierjahres­planes in der Wirtschaft Wirklichkeit werden. Je mehr die Wirtschaft der Führung dabei aus eigenem Antrieb Folge lei st et und in eigener Verantwortung und echter Selbstverwaltung die ihr übertragenen Aufgaben erfüllt und nicht nur nüchtern wirtschaftet und kalkuliert, sondern in rich­tiger Zusammenarbeit auch den politischen und sozialen Erfordernissen Rech­nung trügt, um so größer wird nicht nur der materielle und wirtschaftliche Erfolg sein, um so mehr wird darüber hinaus auch der Leitsatz des Führers für die deutsche Wirtschaft Gestalt gewin­nen und Wirklichkeit werden: Die Wirtschaft dient dem Volk!"

Die Straßenbauer feiern Weihnachten.

Borkheide, 20. Dez. (DNB.) In allen beut» schen Gauen, wo trotz der Winterzeit noch 100 000 Arbeiter an den Straßen Adolf Hitlers schaffen, wurden in 150 Lagern und in verschiedenen Städten stimmungsvolle Weihnachtsfeiern veranstaltet. An der Feier im Lager Borkheide im Kreise Zauck-Belzig nahm auch der Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen Dr. Todt teil, lieber 300 Männer saßen an reich gedeckten, mit Kerzen geschmückten Tischen, auf jedem Platz waren die Spenden aufgebaut ein riesiger Weihnachts­stollen und ein bunter Teller mit Ueberraschungen. Ein Tannenbaum im Lichterglanz grüßte die Feiernden. Nachdem Knecht Ruprecht den Arbeits­kameraden mitaeteilt hatte, daß ihnen auch ein Geldgeschenk beschert werde, nahm Dr. Todt das Wort zu einer Ansprache, die durch mehrere andere Sender in allen Lagern gehört wurde

Wieder wie im letzten Jahr, so sagte Dr. Todt, sind in dieser Stunde die Straßenbauer in ganz Deutschland zur Wiehnachtsfeier versammelt. Es ist bei uns wie in einer großen Familie. Jeder arbeitet während des Jahres woanders, aber einmal, zum Weihnachtsfest, kommen doch die Straßenbauer zu­sammen. Als Familienvater der Straßenbauer grüße ich euch, die ihr in allen deutschen Gauen ver­sammelt seid. Ein arbeitsreiches, aber auch erfolg­reiches Jahr liegt hinter uns. Für uns Straßen­bauer brachte es neben der planmäßigen Fort­setzung der Arbeiten die Fertigstellung des 2000. Kilometers. Tausend Kilometer in einem Jahr, d. h.

pro Tag rund drei Kilometer, ist eine Leistung, die auf dem Gebiete des Bauwesens bisher nicht er­reicht wurde. Die Bauindustrie konnte gleichmäßia weiter beschäftigt werden. Auch der größte Wunsch des deutschen Arbeiters, bleibende Arbeit zu haben, ist erfüllt. Seit 1933 sind 6,5 Millionen Arbeitslose wieder beschäftigt worden. Das muß anerkannt werden, besonders wenn man bedenkt, daß in Amerika bei blühendem Wirtschaftsleben ohne Rohstoffsorgen rund 8,5 Millionen Arbeits­lose ohne Verdienst dastehen.

Weihnachten ist die Zeit, in der man sich etwas wünschen darf. Der Führer kennt euere berechtigten Wünsche. Das Jahr 1938 wird ganz bestimmt wie auch das Jahr 1937 manchen von ihnen erfüllen. Mein Weihnachtswunsch an euch lautet: Kommt euch menschlich noch näher als im ver­gangenen Jahr. Wenn irgendeiner besondere Sor­gen hat, sollt ihr euch an den Betriebsführer wen­den. Ich bitte die Betriebsführer, noch mehr als bisher Verständnis für die Sorgen ihrer Gefolg­schaftsmitglieder aufzubringen. Seid ihnen Freund und Berater und erzieht auch euere Meister und Ingenieure dazu. Die Treue unserer Arbeiter ist heute eine wesentliche Voraussetzung dafür, daß der Betrieb seine Aufträge erledigen kann, und umge­kehrt ist die Leistungsfähigkeit des B-'triebes und die Persönlichkeit des Betriebsführers die Voraus­setzung zu einem ordentlichen Arbeitsplatz des Ge­folgschaftsmitgliedes. Haltet euch beide die Treue und verstärkt die gegenseitige Kameradschaft!

Die Reuordnung des Deutschen Roten Kreuzes.

Berlin, 20. Dez. (DNB.) Nach der gesetzlichen Neuordnung des Deutschen Roten Kreuzes vom 9. Dezember 1937 hielten das Präsidium, die Leiter der Landesstellen und zivilen Kreise eine Arbeits­tagung ab. Der Präsident, NSKK-Obergruppen. führer Herzog von Coburg wies auf die be­sondere Bedeutung des neuen Gesetzes hin, durch das der innere Aufbau und die Arbeit des Deut­schen Roten Kreuzes auf eine ganz neue Grundlage gestellt werden Das Deutsche Rote Kreuz werde auch in der neuen Form im Rat des Internatio­nalen Komitees vom Roten Kreuz feine Aufgaben erfüllen.

Staatssekretär p f u n b f n e r erklärte, das Deutsche Rote Kreuz wird an der Disziplin, für die das Gesetz die Grundlage schafft, erstarken. Die Gewinnung und Ausbildung der für Len Einsatz bestimmten Frauen und Männer wird künftig in erheblichem Maße dadurch erleichtert,

daß das Gesetz für die Beurlaubung zur Teilnahme an Lehrgängen für die Mitwirkung im amtlichen Sanitätsdienst der Wehrmacht die gleiche Rechts­grundlage schasst wie für die Ableistung von Hebungen bei der Wehrmacht. Auch der wirtschaft- lich Schwächere wird in Zukunft leichter als seit­her in der Lage fein, feine Kräfte dem DNK zur Verfügung zu stellen

An den Führer und Reichskanzler wurde folgendes Telegramm gesandt:Die versam­melten führenden Männer und Frauen des Deut­schen Roten Kreuzes danken Ihnen, mein Führer, für die durch den Erlaß des neuen Reichsgesetzes geschaffene Möglichkeit, das Deutsche Rote Kreuz nach Ihren Befehlen im Dritten Reich neu zu bauen und weiterführen zu können Das DRK wird sich durch restlosen und opferbereiten Einsatz im selbstlosen Dienst für Volk und Vater­land bemühen, sich Les Vertrauens seines Schirm-

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So gut schmeckt dieAstra", daß es schwer zu glau­ben ist, sie sei nikotinarm. Dabei ist ein Nikotingehalt von weniger als 1*1, beglaubigt. Auch Dinen wird die Astra" helfen. Sie ist eine echte Kyriazi, vollmundig im Aroma und von hoher Bekömmlichkeit. Ihre Nikotinarmut ist eine gewachsene Eigenschaft der Tabakblätter, die zur Herstellung Verwendung finden. Kein künstli­

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