Wirtschaft
Frankfurt a. M.
Berlin
kurs
börje
Datum
19.10.
20.10.
19.10.
20.10
R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R19
23,50
mehl
Ohne Gewähr
Nachdruck verholen
Entbindungskosten
1. Ziehungstag
20. Oktober 1937
On der heurigen DormkttagSziehung wurden gezogen
69901
2 Gewinne zu 100000 RM.
Atemnot.
4784 6097 10003 20044
— Sranffurf a M.
10000 RM.
3000 RM.
2000 RM.
1000 RM.
98,5
135
99,75
98,75
101,75
99,5
101,25
101,65
99,5
100,4
99,65
128,6
wenig Arbeit • großen Erfolg.
133505 153647
175948 194556 221357
250350 274273
307507 340712 366695
388172
142770 190634
244221 269499 292256 311808 334250 347798 363938 368893 388450
171982 216589
247702 271222 292961 312303 337014 355138 365244 369500
388646
176682 217364 248491 271378 294795 316788 337452 356387
367085 370614
236893 8868 381586 160798 219493
120480 178254 219370 249676 282283
300789 327945
337678 357499 367692 376078
98576
124118
184331 222028 252972 282670
302003
328604
338169
360464 367763
381781
204876 224170
137161
354436
23948 178148
288193 376749
88151
101535 124752
184799 224741
263793 285786 303330
333892 341455
362121
367981
388361
118864 135254
153943 179697 200117 221685
260662 277268 311970 341155
369239
393507
120654 143974 155175 181833 206919
231231 262694 280435 315424 342303
380870
121861 147393 157306 183923 209353 234846 272130 286045 316648
349795 381088
200,5
119,5
124
114,75
• 96010 127928 147983 162131 187450 211740 237707 273195 287220 318580 361087 385008
109237 133123 151153 174069 192345 211741 249219 273482 289914 326948 362318
386004
99,5
99
105,25
127,5
83
84
128,75
Schluß» kurs
2 u u
Dai ui dec
Utto.! -
206059 206876 222594
262847 272275 329328
359593 369830 371457
4 Gewinne zu 5000 RM.
2 Gewinne zu 3000 RM.
6 Gewinne zu 2000 RM.
16 Gewinne zu 1000 RM.
163861 186349 194038
241142 242232 243309
337180 341536 359418
392738 394950
en gros, franz. Bedeutung: im Dutzend, entbehrliches Fremdwort für Erotzoerkauf.
Entbindung, s. Geburt.
Entbindungskosten der Ehefrau hat der Mann zu bezahlen. Die
Auf jede gezogene Nummer find zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und -war je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
Gewinnauszug
1. Klasse 50. Preußisch-Süddeutsche (276. Preuß.) Klaffen-Lotterie
301244 395077
6765 84858 98001
Schluß! Mittag börfe
Emaille
chen Mutter steht die e. E. nicht zu, wohl aber das Erziehunas- und Aufstchrsrecht. (Siehe Kinder, Vermögen Bekenntnis, Aufsichtspflicht, Nutznießung, Sorgerecht.)
Emaille, französisch, Bedeutung Schmelz, undurchsichtiger, glasartiger Überzug zum Schutz von Blech- und Stahlblechgeräten. Gutes Emaillegeschirr eignet sich zum Kochen und Braten. Schlechtes Emaille springt leicht ab. Dor dem ersten Gebrauch soll man, in Ema'llegeschirr Wasser langsam zum Kochen bringen und langsam wieder abkühlen lassen. Speisen können in Emaillegefäßen aufbewahrt werden, solange keine Emaille abgesprungen ist. Die Säuberung wird mit heißem Wasser oder Sodawasser vorgenommen. Durch Sand wird Emaille beschädigt. Emaillelack, weißer und farbiger Sprit oder Fettlack, der den gestrichenen Gegenständen Hochglanz gibt.
Embolie. Einkeilung und Steckenbleiben von Kröpfen, Luft (— Luftembolie) oder Fett (— Fettembolie) in der Eefäßbahn.
Emil, männl. Vorname latem. Herkunft mit der Bedeutung „Der Nacheiferer".
Emilie, weibl. Vorname griech. Herkunft mit der Bedeutung „Die Schmeichlerin".
Emma, weibl. Vorname germ. Herkunft mit der Bedeutung „Die Große".
Empfehlung. Wer einem anderen eine Empfehlung oder einen
Rat erteilt, ist nicht zum Ersatz des Schadens verpflichtet. der dem anderen aus der Befolgung des Rates oder der Empfehlung erwächst, außer, wenn der Empfehlende absichtlich die Empfehlung erteilt hat, um dem anderen Schaden zuzufügen. Wenn der Empfehlende zum anderen in einem Vertragsverhältnis steht, demzufolge er für die erteilte Empfehlung verantwortlich ist. z. B. Anwalt, kann Haftung für fahrlässig erteilten Rat bestehen. Empirestil, ein Stil der französischen Kunst, der die römische Kaiserzeit nachahmte.
en detail, franz. Bedeutung: einzeln, entbehrliches Fremdwort für Kleinverkauf, Einzelverkauf.
Endivie, Salat, krause und glatte Arten. Da die grünen Blätter bitter schmecken, werden sie durch Zusammenbinden und Bedecken vor Gebrauch gebleicht.
Energie, griech. Bedeutung: Wirksamkeit. Kraft oder Spannkraft, sowohl eines Menschen wie der Elektrizität. Energisch: tatkräftig.
ül.G. für Verkehrswesen .... ey, Hamburg-Südain. Dampfschiff. 0 Hamburg-Amerika Paket......0
Norddeutscher Lloyd..........o
Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7
Frankfurter Schlachlviehmarkt.
Frankfurt a. M., 21. Okt. (Vorbericht.) Um 10 Uhr mar folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1665 Rinder (481 Ochsen, 186 Bullen, 624 Kühe, 374 Färsen), 521 Kälber, 85 Hümmel, 80 Schafe und 281 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mark, Bullen 34 bis 43, Kühe 20 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 35 bis 44, Kälber 35 bis 65, Härnrnel 30 bis 48, Schafe 20 bis 43, Schweine 51 bis 55 Mk. — Marktoerlauf: Rinder, Kälber und Schweine zu- geteilt, Härnrnel und Schafe mittelmäßig.
Schweinemarkt in Gießen.
Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen standen 205 Stück Ferkel und 4 Läufer zum Berkaus. Es kosteten: Ferkel, 5 bis 6 Wochen alt 13 bis 15 Mark, 6 bis 8 Wochen alt 15 bis 18, 8 bis 10 Wochen alt 18 bis 20, 10 bis 12 Wochen alt 20 bis 23; Läuferschweine über 3 bis 5 Monate alt 30 bis 45 Mark. Marktoerlauf: gut: etwas Ueber- stand.
Berger Tiefbau mit 144 (145), ferner ließen eine Anzahl von Werten etwa 0,25 bis 0,75 v. H. nach. Rach Pause niedriger notierten Kali Salzdetfurth mit 160 (162) und Feldmühle mit 138 (139,25). Von Bankaktien gaben Deutsche und Commerz je 0,50 v. H. nach auf 123,50 bzw. 119.
Der Freiverkehr lag ebenfalls meist 0,50 bis 1 v. S). schwächer. Woyß & Freytag 148, Pokorny 138, Dingler 86, etwas höher Schuh Berneis mit 72,50 (72). — Tagesgeld uno. 2,50 v. H.
Abendbörse abwartend, aber behauptet.
An der Abendbörse herrschte stärkere Zurückhaltung, infolgedessen war die Umsatztätigkeit überaus klein und auf nur wenige Papiere begrenzt. Die Mehrzahl kam wieder nur nominell zur Notiz. Im ganzen war die Haltung behauptet. Soweit noch etwas Angebot vorlag, wurde es verhältnismäßig leicht ausgenommen, darüber hinaus bestand aber keine Unternehmungslust. Rückläufig waren erneut Bemberg auf 140 (142, 140,50 in Berlin), ferner Rheinstahl auf 145 (146,25 bzw. 145,13). Deutscher Eisenhandel waren zum Berliner Kurs von 145 (145,75) angeboten, etwas niedriger lagen auch Gesfürel mit 146,75 (147,50), Holzmann mit 150 (150,50), dagegen waren Demag mit 145 und Feinmech. Setter mit 104 je 0,50 v. H. höher ge- fraat. IG. Farben blieben mit 159 behauptet, Th. Goldschmidt 0,25 v. H. höher mit 139,50. Von Montanwerten notierten noch Buderus mit unverändert 120,50, Harpener mit unverändert 175,75, wogegen Mannesmann 0,25 v. H. nachgaben auf 116,75. Am Rentenmarkt kam es kaum zu Abschlüssen. 4'/2v. H. Krupp unverändert 99, im Freioerkehr bewegten sich Kommunal-Umschuldung auf dem Mittaasstand von 94,85.
Frankfurter Getreidebörse.
„46 Gewinne zu 500 RM. 10881 14279
^22^64774 82359 102362 125136 140227 190607 220334 266381 268851 280202 377272 319005 321238 326673 327055
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskoni 4 o H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
2 Gewinne zu 25000 RM.
2 Gewinne zu
2 Gewinne zu
2 Gewinne zu
14 Gewinne zu
302324 315189
plus 50 Pf. Fracht-Ausgleich. Weizenfutter- 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50 Mühlenfeft- preife ab Mühlenstation. Soyaschrot —, Palmkuchen —, Erdnußkuchen —, Treber 14,00 Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel —, Heu 6,80 bis 7,00, do. drahtgepreßt 7,20 bis 7,40, Wei- Zen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3,00 bis 3,30, do. gebündelt 2,70 bis 3,00. Tendenz: Ruhig.
Frankfurt a. M., 20. Okt. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 204, W 16 207, W 19 211, W 20 213, Roggen R 12 189, R 15 192, R 18 196, R19 198 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Futterhafer —. Weizenmehl Type 812 W 13 29,00, W 16 29,10, W 19 29,10, W 20 29,45, Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23.30. R19
5% Dcutfche Retchsanleihe v. 1927
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
4’/2% Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1935 ... .......
V/2% Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1935, II. Folge ...
4%% Deutsche Reichsichatzanwei- jungeu von 1936, III. Folge ..
6y2% Douug Anleihe von 1930 ..
4 y2% Hessische Volksstaat von 1929
4y2°/0 Deutsche Reichspostschatz von
1934 I......................
414% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................
Reichsanleihe-Altbesitz..........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten..............
W2% Hess. Landesbk. Darmstadt
Goldpse. R. 12..............
5%% Hess. Landes-Hyp.-Bank Ligu. Goldpse...........
W2% Preuß. Landespfdbr.»Anst.
Goldpse. R. 19..............
<y>% Preuß. Gold-Komm. R. 20
412% Darmstädter Komm.-Lan.
desbankR. 6................
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe Auslos.-Nechte I..............
4'/r% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15
4y2% Franks. Hyp. Gold-Komm.
Obl. 2 3..................
5y2% Franks. Hyp. Liquidation Goldpse.....................
6y2% Rheinische Hyp. Liquidation!
Goldpse..................... 102
Steuergutschein» Verrechnungskurs 1111,15
186 Gewinne zu 200 RM <734 CCD7
36695 40807 42234 49792 49950 52356 52545
63659 58583 62217 66576 67312 76298 82414
84297 88036 88400 92099 93872 ----- ------
112184 ------ ------ -----
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MMgerlMW von Haeberlein-Metzger sowie 68690
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Derirauensbruch rechtfertigt fristlose Entlassung.
Wegen Vertrauensmißbruch und Beleidigung wurde die Privatsekretärin eines Unternehmens, die seit 1932 gegen ein Gehalt von 250 Mark monattätig war, fristlos entlassen. Am Kölner Arbeitsgericht klagte sie auf Widerruf der Kündigung, da sie als Mitglied des Vertrauensrates nicht ohne weiteres entlassen werden könne. Die Beklagte machte geltend, die Klägerin habe wichtige Geschäftsvorgänge, die sie als Privatsekretärin erfahren habe, ausgeplaudert und durch üble Nachrede die Ehefrau des verstorbenen Geschäftsführers gröblich beleidigt.
Nach Vernehmung einer Anzahl Zeugen fällte das Arbeitsgericht folgendes Urteil: Die Kündigung eines Vertrauensratsmitgliedes ist, abgesehen von zwei Ausnahmefällen, schlechthin nichtig. Der eine Ausnahmefall betrifft die Betriebsstillegung, der
Rhein-Mainische Börse.
rNillagsbörse uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 20. Okt. Die Börfe wurde von den abermals schwachen Weltbörsen und dem weiteren Preisoerfall in den internationalen Warenmärkten nur noch wenig beeinflußt. Am A k - tienmarkt zeigte sich zwar noch verschiedentlich einiges Angebot, das aber nicht drückend war. Es wurde verhältnismäßig leicht aufgenommen, zumal fra sich auf dem ermäßigten Kursstand bereits wieder Käufe einftellten, die aber wegen der noch vorhandenen Zurückhaltung kleines ' Ausmaß hatten. Eine gewisse Stütze hatte die Börse im Zusammenhang mit Hoffnungen hinsichtlich des Anleihestockgesetzes, mit dessen Auszahlungen man etwa im November-Dezember zu rechnen können glaubt. Bei kleinen Umsätzen zeigten die ersten Notierungen zwar keine einheitliche Haltung, es überwogen jedoch mäßige Erhöhungen, die sich im Verlaufe vielfach leicht ausdehnten. Etwas stärkere Veränderungen hatten noch Aschaffenburger Zellstoff mit 137 (139) und Buderus Eisen nach Pause mit 120,50 (122,50). Simas niedriger lagen ferner Westdeutsche Kaufhof mit 57,13 (58), Zement Heidelberg mit 168,25 (169), Metallgesellschaft mit 148,50 ' (149), Moenus Maschinen mit 121,25 (121,50) und AG. für Verkehr mit 127,25 (127,50). Demgegenüber notierten Daimler mit 136,50 (135), Ilse Genuß mit 137 (135,75), Mannesmann mit 118 (117,50), Hoesch mit 124,50 bis 124,75 (124,40), Verein. Stahl mit 115,50 bis 116 (116), Gesfürel mit 147,50 (146,75) und JG.-Farben mit 159,90 dis 160 (159,75). AEG. leicht schwankend mit 123,90 bis 123,50 bis 123,75 (123,75).
Am Rentenmarkt blieb die Tendenz unverändert freundlich, da die Nachfrage anhielt. Infolge Materialmangels war das Geschäft weiterhin begrenzt. Reichsbahn-VA. 128,90 (128,75), Kommunal- Umschuldung 94,80 und 94,85 (94,80), späte Schuldbücher unverändert 99,40, ebenso blieben Wiederaufbauzuschläge zu 80,75 gesucht, wie guch Industrie- Obligationen weiterhin Interesse fanden. Goldpfandbriefe waren weiter gefragt, von Liquidationspfandbriefen erhöhten sich Meininger auf 102,25 (102), Franks. Pfandbriefbank auf 101,75 (101,50). Stadt- anleihen lagen zumeist behauptet, erneut 0,13 v. H. höher die beiden Mainzer mit 98,50. Staatspapiere zeigten kaum Veränderungen. Dekosama I bröckelten 0,25 v. H. ab auf 134,75, Reichsaltbesitz um 10 Pf. auf 128,50.
Im Verlaufe blieb die Haltung uneinheitlich, es überwogen aber leichte Abschwächungen, da kleines Angebot herauskam. Das Geschäft war unverändert klein. Verein. Stahl 115 nach 116, Hoesch 124,50 nach 124,75, ZG.-Farben 159 nach 160, AEG. 123,50 nach 123,75, Reichsbank 201,50 nach 202 (gestern 200,50). Etwas höher waren Bemberg mit 141,50 bis 142,50 bis 142 (141,25), Licht und Kraft mit 150 (148,50), RWE. mit 131 (130,40), Holzmann 150,50 (150), Deutsche Erdöl 143,50 (143). Gegen gestern schwächer waren u. a. Harpener mit 175,75 (177,75), I
Zweite, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, so daß man es dem Betriebsleiter 'nicht mehr zumuten kann, den Gekündigten weiter zu beschäftigen. Der zweite Fall trifft hier zu. Die Klägerin war als Privatsekretärin der Geschäftsleitung ganz besonders zur Geheimhaltung von wichtigen Vorgängen verpflichtet. So aber erzählte sie vor Gefolgschafts. mitgliedern, daß die Inhaber darüber verhandelt hätten, die offene Handelsgesellschaft in eine G. tn. b. H. umzumodeln, wodurch für die Beklagte sehr unangenehme Folgen hätten entstehen können. Angesichts der Zeugenaussagen hat sich das Gericht nicht dem Eindruck verschließen können, daß ein Grund zur fristlosen Entlassung vorlag. Sie hat ihre Vertrauensstellung als Privatsekretärin aus Schwatzhaftigkeit mißbraucht, so daß dem Beklag, ten nicht mehr zugemutet werden konnte, die Kläge- | rin weiter zu beschäftigen. Unerträglich ist auch für | die Beklagte, daß die Klägerin als Angehörige des । Betriebs üble Nachreden verbreitet hat.
Englisches Salz, ein Riechsalz aus kohlensaurem Ammonium, Salmiakgeist und wohlriechenden Ölen. Es dient dazu, die Zimmerluft zu verbessern und hilft bei Ohnmachtsanfällen und
188 Gewinne zu 200 RM. 1431 14327 18091 23927 31595 64721 64986 58199 60265 67870 69280 ßQQft’ 74642 76159 77357 79960 82716 83862 92193 96986 97234 97467 98335 ----
103979 112915 117807 ------
Rekordkartoffelernte
von 52,5 Millionen Tonnen.
Fwd. Die im Rahmen der Erzeugungsschlacht zur Leistungssteigerung im Hackfruchtvau getroffenen Maßnahmen haben erfreulicherweise schon in diesem Sabre in der Kartoffelwirtschaft zu einem besonders großen Erfolge geführt. Wie der Zeitungsdienst des Reichsnährstandes meldet, wird die Kartoffelernte, die im vorigen Jahre mit rund 46 Millionen Tonnen schon als besonders groß angesehen wurde, in diesem Jahre etwa 52,5 Millionen Tonnen betragen. Diese bisher in Deutschland einzigartige Rekordernte wird ganz wesentlich dazu beitragen, unsere Futtermittelversorgung auszugleichen und damit die Grundlage der Selbstversorgung erheblich erweitern.
Reichsbank................. 12
Berliner Handelsgesellschaft . 6%
Commerz- und Privat-Bank... 6
Deutsche Diskonto............5
Dresdner Bank ..........4
----- 87514 125355 224415
- 323284 396794
Eewmne zu 800 RM 783 40387 121566 177369
218114 223638 233783 246438
256170 258658 274659 282618 285860
Gewinne zu 500 RM 15429 16656 29069
29710 33139 35048 35313 36057 47524 51647 103088 127261 153129 ------
(Srfünft. Schlußk.
Abend.
Bekanntmachung.
Betr.: Herabsetzung der zu garantierenden Mindestabnahme beim elektrischen Heiz- und Koch- tarif. 6870A
Mit Wirkung vom 1. Oktober 1937, d. h. ab Stromverbrauch für Monat Oktober d. I., welcher im Laufe des Monats November d. I. abgelefen wird, tritt bei dem Heiz- und Kochtarif für das Stadt- und Ueber- landgebiet des Elektrizitätswerkes mit 8 Pf. pro kWh eine Herabsetzung der zu garantierenden Mindest- abnahrne von bisher 600 kWh auf 420 kWh jährlich in Kraft. '
Gießen, den 19. Oktober 1937.
Städtische Betriebe Gießen.
Direktion.
vn der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen
Buenos Aires . Brüssel.......
Rio de Janeiro Polen........
Kopenhagen... Danzig.......
London ......
HelsingforS.... Paris........
Holland......
Ftalien.......
16 Gewinne zu 1000 RM. 103917 184066 326076 350012 368746 385879 394818
20 Gewinne zu 800 RM. 7397 16341
193564 246845 270039 325944 332276 356540
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.. 0
141,75
140
141,75
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.. 8
167,5
167,25
167,75
121,5
167,75
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Buderus Eisen...........
.. 6
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.. 7
169
168
Gement Karlstadt..........
.. 6
—
—
—
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183,25
183,25
183,25
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6-/,
135
136,5
135,25
135,75
Dessauer Gas .............
—
118,13
143,25
118,4
142,9
Deutsche Erdöl ............
.. 5
143
143
Deutsche Gold- und Silber ..
.. 9
260
260
Deutsche Linoleum.........
. 10
163
128,5
162,5
126
162,75
126
162,13
125,13
Elektrische Lieferungen......
.. 6
Elektrische Licht und Kraft...
.. 7
148,5
150
148,5
15Ö
I. G. Farben-Jndustrie.....
.. 7
159,75
159
160
159,13
Felten & Guilleaume.......
.. 6
131,25
131,5
131,25
132
Gesfürel.................
.. 7
146,75
143,75
147
146,75
Th. Goldschmidt...........
.. 6
139,75
139,5
139 5
139,4
Grihner Maschinen.........
.. 0
48,5
47,25
48
47,5
Harvener.................
814
3/,
177,75
124 4
175,75
124,5
177,75
124
175,75
124,25
Hoesch Eisen...............
Philipp Holzmann.........
.. 8
150
150
150
150
Ilse Bergbau..............
.. 6
—
163
163
Ilse Genüsse..............
.. 6
135,75
137
135
135 25
Kali Aschersleben..........
.. 4
—
113,75
115
114,5
Klöcknerwerke .............
414
126
125,5
125,75
12415
Kvksmerke und Chemische Fabrik 7
154
154,25
Ltaymeyer................
. 6
125,5
125,5
126
126
Mainkraft.................
95,5
117,5
95
116,75
Mannesmann.............
4'A
117,75
116,75
Mansselder Bergbau.......
. 7
152
151
152
150 5
Metallgesellschaft...........
. 6
149
148
149
147 5
Orenstein & Kopvel........
. 0
109,13
108,65
229,75
Rheinische Braunkohle......
Rheinische Elektro..........
12
. 6
229,5 128
229,5
230,25
128 5
Rheinstahlwerke............
Rbeinisch-Westfälische Elektro
. 6
. 6
146
130,4
145
131
146,13
131
145,13
130,65
Rütgerswerke .............
Salzdetfurth Kalt...........
Schustert & Co..............
. 7 . 6
145,5
164,5
145,5
160
164
144,25
161
164,75
143,13
160
Schultheis Patzenhofer......
. 4
164
93,13
209
Siemens & Halske..........
Süddeutsche Zucker..........
. 9 10
208,25
200,5
208
200 5
210
Vereinigte Stahlwerke......
Westdeutsche Kaufhof........
Westeregeln Alkali...........
i'/t . 0
116
58
114,5
148
30,3
115
57,65
113,5
115,9
57,75
114,25
115,13
57,13
. 6 0,6
114,25
Olavi Minen...............
148,5
29,1
148,25
30,5
148
29,25
101,65
99,65
101,65
99,65
101,65
99,65
99,5
99,5
99,5
99
99
99
105,25
105
104,9
—
99,9
100,4
100,5
100,4
99,65
99,65
99,65
128,5
128,5
128,6
99,5
—
99,5
101.5
—
—
—
—
99,5
—
98,75
—
98,5
—
—
134,75
135
134,75
99,75
99,75
99,75
98,75
—
—
101,75
—
—
101,9
102
102
111,15
111,3
111,3
127
127,65
127,25
—
45,5
45,25
83
83
82,25
83,75
84,25
83,75
128,9
128,75
129
201,5
202,25
200,4
—
135
134,5
119
119,5
119
123,5
124
123,5
114,75
114,75
114,75
Devisenmarkt
Berlin
19. Oktober
20. Oktober
Anubch. iHcir
hmecun W-.
Ämn che Geir
Dotierung Brie«
0,744
0,748
0,744
0,748
41,96
42,04
41.96
42,04
0,140
0,142
0,139
0.141
47,00
47,10
47,00
47,10
55,10
55,22
55,07
55,19
47,00
47,10
47,00
47,10
12,34
12,37
12,335
12,365
5,46
5,47
5,455
5,465
8,427
8,443
8,402
8,418
137,62
137,90
137,58
137,86
13,09
13,11
13,09
13,11
19. Oktober
20. Oktober
Amtliche V/uneruiid Gew | Bne,
Amuiche yzuiteiung Ge>e | Brie>
Iavan....................
Jugoslawien ..............
Oslo....... .
Wien....................
Lissabon..................
Stockholm.......... '
Schweiz..................
Spanien..................
Prag.....................
Budapest.................
Neuyork.................
0,718 5,694 62,03 48,95
11,21 63,63 57,28 16,98 8,706
2,490
0,720 5,706
62,15 49,05
11,23 63,75 57,40 17,02 8,724
2,494
0,718 5,694
62,00
48,95
11,21
63,60 57,28
16,98 8,706
2,490
0,720 5,706 62,12 49,05 11,23 63,72 57,40 17,02 8,724
2,494


