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irtschast.

Die voraussichtliche Flachsernte von Hessen-Nassau und Hessen.

Fwd. Auch in diesem Jahre wurde mit Rücksicht auf die besondere Bedeutung des Flachsanbaues für die Fett, und Rohstoffversorgung eine Dorschätzung der Ernteergebnisse für Flachs durchgeführt. Es er­gibt sich für das Deutsche Reich eine Anbaufläche von 56 430 Hektar, gegenüber 44 067 Hektar im Vorjahr. Man kann mit einer Ernte von 178132 Tonnen Rohstengelstachs (Strohflachs) und 38 407 Tonnen Leinsamen, also mit einer Mehrernte von 19,6 bzw. 18,5 v. H., rechnen. Für die Provinz Hessen-Nassau ergibt sich dabei eine Anbau­fläche von 2440 Hektar und für Hessen von 581 Hektar. Für Helsen-Nassau wird der Strohflachs­ertrag auf insgesamt 8222 Wonnen oder 33,7 Dop­pelzentner je Hektar und der Samenertrag auf 1844 Tonnen oder 7,5 Doppelzentner je Hektar ge­schätzt. Für Hessen lauten die vorläufigen Ziffern auf 1837 Tonnen Strohflachsertrag oder 31,6 Dop­pelzentner je Hektar und auf 398 Tonnen Samen­ertrag, was 6,9 Doppelzentner je Hektar entspricht. Die Hektarerträge in He s s e n liegen beachtlich höher gegenüber sonstigen Gebieten, wo an sich recht unterschiedliche Hektarerträge errechnet wur­den. Für das Gebiet der Landesbauern- schäft Hessen-Nassau, das sich bekanntlich mit dem Gaugebiet Hessen-Nassau deckt, wurde der recht erfreuliche Anstieg des Flachsanbaues für die Ernte 1937 mit 115 0 Hektar angegeben, nach­dem im Jahre 1933 nur eine Flachsanbaufläche von 16 Hektar vorhanden war. Hier ist demnach außerordentlich viel aufgeholt worden, um eine in der Faserversorgung offenstehende Lücke zu schließen. Die Gebiete der Provinz Hessen-Nas­sau, die in das Gaugebiet Kurhessen fallen, ver­fügen ebenfalls über eine recht ausgedehnte und inzwischen vermehrte Anbaufläche für Flachs. Jns- Sesamt rechnet man mit einem guten Mittelertrag er Gssamternte.

Rhein-Mamische Börse.

rNillagsbörse Aktien meist schwächer.

Frankfurt a. M., 20. Sept. Auch zu Beginn der neuen Woche lag die Börse überaus still. Es herrschte eine ausgesprochen lustlose Stimmung

Am Aktienmarkt war die Haltung überwie­gend etwas schwächer, da die vorliegenden Aufträge meist die Verkaufseite betrafen. Eine gewisse Ver­stimmung und Zurückhaltung löste das weiterhin nicht unerhebliche Angebot in der Farben-Aktie aus, der Kurs ermäßigte sich um volle 2 v. H. auf 160,50. Dm gleichen Ausmaß gedrückt waren auch Holz- mann mit 151,50 (153,50), ferner verloren Deutsche Erdöl 1,65 v. H. auf 150,75, während sich hn übrigen die Abschwächungen meist unter 1 v. H. bewegten. Von Montanwerten notierten Hoesch 123 (123,90), Verein. Stahl 116,50 (117,13), Buderus 127 (127,65), Mannesmann 120,75 (121). Elektrowerte zeigten Abweichungen bis zu 0,75 v. H. Weiter fest lagen Schiffahrtsaktien, Hapag 83 (81,50), Nordd. Lloyd 85 (83,65).

Der Aktienmarkt war auch im Verlaufe sehr ruhig und unerhvlt. In Färben-Industrie kam weiteres Anaebot heraus, der Kurs senkte sich bis auf 160,13. Auch sonst bröckelten eine Reihe von Papieren infolge der Geschäftslosigkeit noch etwas ab. Von Schiffahrtsaktien zogen Nordd. Lloyd wei­ter an auf 85,40 nach 85. Die später notierten Werte lagen unregelmäßig und meist etwas niedri­ger, stärker rückläufig Felten mit 135.25 (137) und Eonti Gummi mit 186 (187,13), dagegen Rhein­metall 152 (151), Salzdetfurth Kali nach Pause 162 (160). Der Einheitsmarkt lag ruhig und nicht ein­heitlich.

Im Freiverkehr nannte man: Wayß & Freytag 148 bis 150, Pokorny 140 bis 142, Katz & Klumpp 110 bis 111, Verein. Pinsel 72 bis 74,

Dingler 88,50 bis 89,50, Ufa 70,75. Tagesgeld blieb ZU 2,75 v. H. unverändert.

Abendbörfe still und behauptet.

Die Abendbörse nahm zwar einen sehr stillen, aber doch behaupteten Verlauf. Angebot lag kaum mehr vor, anderseits blieb auch die Unternehmungs­lust gering, zumal da Kundschaftsaufträge nicht Vor­lagen. Die Umsatztätiakeit beschränkte sich zumeist auf Spitzenbeträge. Die Aktienkurse wichen gegen den Mittagsschluß kaum mehr als 0,25 bis 0,50 ab und hielten sich nach beiden Richtungen die Waage. Don Metallwerten gewannen Metallgesell­schaft 1 v. H. auf 152,50, Deutscher Eisenhanüel 0,50 v. H. auf 147,50, während Verein. Deutsche Metall nach Pause 1 v. H. nachaaben auf 174. Von Montanpapieren bröckelten Buderus auf 126 (126,50), Rheinstahl auf 153,25 (153,50) ab. Verein. Stahl unv. 116,50, Deutsche Erdöl 150,50 (150,75). JG.-Farben bei kleinem Geschäft unv. 164,50. Ma­schinenaktien uneinheitlich, MAN. 133,25 (133,75), Rheinmetall 151,40 (151,75), Demag unv. 147,75, Junghans 133,65 (133,50). Von Elektrowerten stie­gen Gesfürel auf 154 (153,25), AEG. auf 127,50 (127,13). Am Rentenmarkt wurden Kornrnu- nal-Umschubdung mit 94,70 bis 94,75 beachtet, 4,5proz. Verein. Stahl gingen mit 97,40 (97,25) um, 4,5proz. Krupp notierten unv 98,50.

Arankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 20. Sept. Für Weizen blei­ben die Mühlen, soweit sie sich noch nicht für zwei Monate eindecken konnten, weiter aufnahmefähig. Die Roggenzufuhren find befriedigend. Don Wei­zenmehl werden die helleren Typen bevorzugt, so daß die Type 1050 schleppenden Absatz hat. Nord­deutsches Roggenmehl wird schleppend verkauft, während hiesige Herkünfte ausgeglichenen Markt haben. In Braugerste stockt zur Zeit das Geschäft. Industrie- und Futtergerste fehlen. In Futterhafer bleiben die Zufuhren noch klein. Es werden meist die Zuschläge für Heereshafer oder Jndustriehafer verlangt. Auf dem Futtermittelmarkt ist die Lage unverändert. Die dritte Maiszuteilung beginnt jetzt.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 204, W 16 207, W 19 211, W 20 213, Roggen R 12 185, R 15 190, R 18 194, R 19 196 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futter­gerste, Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W 13 28,90, W16 29,00, W 19 29,00, W 20 29,35. Roggenmehl Type 1150 R12 22,45, R 15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 50 Pf. Fracht-Aus- gleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W 16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20. Rog­genkleie R 12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Soya- schrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen, Tre­ber getr. 14,00 Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel, Heu alte Ernte 5,50, neue Ernte 4,90 bis 5,10, Heu, drahtgepreßt, alte Ernte 5,90, neue Ernte 5,30 bis 5,50, Weizen- und Roggenstroh.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 21. Sept. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 574 Kälber, 149 Hämmel, 81 Schafe, 2750 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 65 Mark, Hämmel 40 bis 52, Schafe 25 bis 43, Schweine 52 bis 56 Mark. Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Häm­mel und Schafe mittelmäßig.

Schweinemarkt in Alsfeld.

* Alsfeld, 20. September. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 299 Ferkel zum Ver­kauf aufgetrieben. Der Handel war schleppend, es verblieb ein Ueberstand von etwa 120 Stück. Es wurden bezahlt für 6 bis 8 Wochen ale Tiere 14 bis 16 Mark, 8 bis 10 Wochen alte 16 bis 20 Mark.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt vejchlossenen Dividende an.

1 *

Reichsbankdiskont 4 v H., Lombardzinsfuß 5 v. H

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurS

Schlußk. Abeno- bötie

Schluß- fürs

Schluß! Mittag hörte

Schluß- kurs

Schlußk. Abend börte

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- hörte

Datum

18 9

20 9

18 9

20 9

. Datum

189

20.9.

18.9.

20 9

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichöanl. von 1934 *y$% Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1935 . .. .....

4/i% Deutsche Reichsschatzanwei- jungen von 1935, II. folge .

4%% Deutsche Reichsschatzanwei- iungen von 1936, Hl. folge ..

6VZ% Boung Anleihe von 1930 ..

<y2% Hessische Bolksstaat von 1929

*¥i% Deutsche Reichspoftschatz von

1934 I....................

4/i% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 l..... .........

Keichsanleihe-Altbcsitz..........

vberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten.............

4¥i% Hess. Landesbk. Darmstad:

Goldpse. R. 12 .........

Wi% Hess. LandeS-Hyp.-Ban!

Liqu. Goldpfe..............

t¥i% Preuß. Landespfdbr.-Anft

Goldpfe. R. 19..........

< y2% Preu«. Gold-Komm. R. 20 4y2% Darmstadter Komm.-Law

desbankR. 6 ...........

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Ausios.-Rechte 1.............

* ¥z% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15

</2% Frankf. Hyp. Gold-Komm

Obl. 2 3...............

6¥z% Franks Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

6y»% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

Steuergutichein-BerrechnungSkurs

B.®. für öertebrsroeien ... efc damburg-Siidain. Dampfschiff. 0 painburg-Ainerika Paket......o

liorddcutscher Lloyd..........o

Deutsche Reichsbahn Borz.-Äkt. 7

ftetchrbank............. vt

Berliner Handelsgesellschaft 6 Vi somnierz. und Privat-Banl ... 5

Deutsche Diskonto............ 6

Dresdner Bank.............. *

101,3 99.13

99,25

99 105,25 100,25

100,4

99,7 127,75

137

99,5

101,25

99,5

98,5

135

99,75

98,5

101,45

101,5 111,1

126

81,5 83,65 127.65

206,5

117,9

122,5 112,75

101,4

99,13

99,25

99

105

100,25

100,4

99,65

128

137

99.5

101,25

99,5

98,5

135

99,75

98,5

101,3

101,25

111.1

126

83

85.4

127,5

205,5

117,5

122,5

112.75

Deoiiei

101,4 99,13

99,25

99 104,9

100,5

99,65

127,9

99,5

98.75

135,13

99,75

101,5

111,25

125,5

46

81,75

83,4

127.65

206,5

134,13

117,9

122,5

112,75

imarfl

101,4

99

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99 104,75 100,25

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99,5

135

99,75

101,5 111,25

125,65

83,25

85 127,65

205,7b

133,75

117,5

122,5

112,75

Berlin

Accumulatoren-Fabrik....... 14

Aschaffenburg Zellstoff........ 6

Bemberg..................o

Betula.....................8

Buderus Ellen............... 5

Gement Heidelberg...........7

Gement Karlstadt............6

Conti Gummi.............. 12

Daimler Motoren.......... 6>/2

Dessauer Gas ............... 4

Deutsche Erdöl ..............5

Deutsche Gold» und Silber .... 9

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........6

Elektrische Licht und Kraft.....7

3- G. Farben-Jndustrte.......7

Felten & Guilleaume......... 6

Tb. Goldschmidt............. 6

Gritzner Maschinen........... 0

Haroener................. 8y2

Hoesch Eisen............... 3 yt

Philipp Holzmann........... 8

Ille Bergbau................ 6

Ilse Genüsse................6

Kali Aschersleben............ 4

Kldllnerwerte ............ 4%

Kokswerte und Chemische Fabrik 7

Lahmeyer .................. c

Mainkraft............ 4

Mannesmann............. */2

Mansselder Bergbau......... 7

Metallgesellschaft............6

Crenftein & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro...........6

Rheinstahlwerke..............6

Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6

Rntgerswerke .............. 7

Salzdetfurth Kali ..........6

Schuckert L Co............... 7

Schultheis Patzenhofer........4

Siemens & Halske .......... 9

Süddeutsche Zuller.......... 10

Bereinigte Stahlwerke......</*

Westdeutsche Kaufhof......... 0

Westeregeln Alkali............ 4

Zellstoff Waldhos............6

Olavi Minen .............0,6

Sranfturt a ZR

147

149

167,9 127,65

169

187,13 139,75

152,25

263

167 131,25

152,5

162,5

137

143,25

173 123.9 153,5

170

139

117 133,25

127,5 95,75

121

152

230 127,75 154,25 130,65

149

172

211,5

200,5

117,13

58.5

116

154

147 148,75 167,75

126 168,5

186 138,75

150,5

263 167,5 131,75

152 160,5 135,25

154

143

52,65

173

123

151,75

170

133

127

95,5 120,25

152,5

153,25 130,65

148

162

171

201

116,5

58.25

116,5

155,5

33,9

147 149,25 168,25 127,25

186,13 139,13 120,75

152,5

168,25

153 162,13

137 154,4

144

53,5 173,5 124,25

153,4

172 139,5 115,5

133 160,75 127.75

121,13

149,5

152

114,5

230

128

154,9 131,25 148,75

172,5 94,75

212,5

201

117,13

58,5

116

154

34,25

225,25

148,5 168,25

126,5

185

138 119,25 150,75

167,75 131,75 152,25

160/5 136,5

154 143

53 173,13

123

151,75

172

139,4 115,25 132,75 159,75 127,25

120,4 149,25

113,25 228,25 128,25

153,5 130,75

148,5 162,25

171,5

94,75

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116,5

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20 September

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1.

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55.33

47,10

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13,11

0,749 41,94 0,160 47,00

55,19 47,00

12.36

5,47 8,442

137,44 13,09

0,753 42,02 0,162 47,10 55,31 47,10 12,39

5,48 8,458

137,72 13,11

Japan....................

Jugoslawien ..............

Oslo ...................

Wien.....................

Lissabon..................

Stockholm .. .............

Schweiz..................

Spanien..................

Prag.....................

Budapest.................

NeuyoU..................

0,720 5,694 62,14 48,95 11,23 63,75 57 23 16,98 8,686

2,493

0 722 5,706 62.26 49,05 11,25 63,87 57,35 17,02 8,704

2,497

0,720 | 5,694 62,12 48,95 '

11,225 . 63,73 57,23 16,98

8.686

2,493

0,722 5,706 62,24

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11,245

63,85 57,35

17,02 8,704

2,497

SJl.-'fpoit

Oie Kämpfe

der 2. Tschammerpokal-Schiußmnde.

-Im Tschammer - Pokalwettbewerb wurden am Sonntag dieletzten Sechzehn" ermittelt, die nun am 31. Oktober in der nächsten Runde um einen Platz unter denletzten 2!djt" kämpfen werden. Wie wichtig bei diesen Pokalspielen der Vorteil des eigenen Platzes ist, geht recht deutlich daraus her­vor, daß von den 16 Spielen der zweiten Schluß­runde 13 mit Siegen der gastgebenden' Vereine endeten und nur dreimal endeten reisende Mann­schaften in Front. Und zwei dieser drei reisenden und siegenden Mannschaften benötigten die ver­längerte Spielzeit, um die entscheidenden Tore zu erzielen. Von den acht süddeutschen Mannschaften blieb die Hälfte auf der Strecke, nämlich SSV. Ulm, Karlsruher FD., VfR. Mannheim und VfV. Mühlburg. Die vierUeberlebenden" sind Wor- matia Worms, SV. Waldhof, VfB. Stuttgart und SpVg. Fürth, also je eine Mannschaft der vier süddeutschen Gaue Südwest, Baden, Württemberg und Bayern.

Der Südwestmeister, Wormatia Worms, gewann gegen den 1. SSV. Ulm, der in der ersten Schluß­runde den 1. FC. Nürnberg besiegt hatte, mit 4:1 (3:0) viel leichter als erwartet. Viel schwerer hatte es Badens Meister, SV. Waldhof, gegen die übermäßig hart spielende Bezirksklassenelf Schwarz- Weiß Wuppertal, aber mit 3:0 (1:0) fiel der Sieg zahlenmäßig doch noch recht deutlich aus. Der VfB. Stuttgart, Württembergs Meister, ge­wann gegen den Plcmitzer SC. nur dank der ge­schlosseneren Mannschaftsleistung mit 2:0 (1:0). Einen leichten und hohen Sieg den höchsten Pokalsieg des Tages! feierte die SpVg. Fürth gegen den sehr schwachen Breslauer FV06. Das 7:1 sagt genug!

Ausgeschieden sind neben dem SSV. Ulm noch VfR. Mannheim, VfB. Mühlburg und Karlsruher FD., also drei badische Mannschaften. Der VfR. hatte das Pech, in Chemnitz dieHelmchen-Elf" in einer unwiderstehlicher Form anzutreffen. Helm- chen und Co. blieben mit 5:2 siegreich. Der VfB. Mühlburg zog in Duisburg gegen den FV. 08, dem letzten Vertreter der Bezirksklasse, mit 0:1 den Kür­zeren und der Karlsruher FV. verlor zuhause ge­gen Fortuna Düsseldorf mit 0:2, obwohl die Gäste ohne Kobierski und Wigold zur Stelle waren.

Für die große Pokal-Ueberraschung sorgte Bo­russia Dortmund, gelang ihr doch in Bremen ein 4:3=<5ieg in verlängerter Spielzeit über den Nieder- sachsenmeister. Sonst wäre noch Schalkes magerer Sieg (2:1) über Rot-Weiß Oberhausen zu nennen. Die übrigen Sieger heißen: Tvd. Eimsbüttel, Dresd- -ner SC. (der in der Verlängerung Tennis-Bor. Ber- lin schlug!), BC. Hartha, Berliner SV. 92, Holstein Kiel (5:3 über die vom Deck) verfolgte Hertha BSC. Berlin!) und Eintracht Braunschweig.

ZugendfußbaU im DfB.-Neichsbahn.

Der vergangene Sonntag brachte der Jugend keine Pflichtspiele. Die Gießener bestritten deshalb zwei Jugendspiele gegen die 1. und die 2. Jugend von Großen-Linden. Die 1. Jugend mußte nach langer Siegeskette eine Niederlage einstecken Sie verlor mit 4:5 Toren. Allerdings war die Mann­schaft nicht komplett. Sechs Mann mußten ersetzt werden. Der Ersatz konnte nur teilweise gefallen. Die Großen-Lindener hatten ihre stärkste Vertre­tung zur Stelle. Die Gäste legten von Anfang an mächtig los, erzielten in der 5. Minute ihr erstes Tor, erhöhten bald auf 2:0, dann aber kamen die Gießener auf und zogen gleich. Sie konnten sogar auf 4:2 erhöhen, dann gingen aber die Gäste voll aus sich heraus und sicherten sich mit drei Toren den Sieg.

Die 2. Jugend von VfB.-R. schlug die 2. Jugend- elf mit 15:2 Toren. Der Sieg fiel zu hoch aus. Die Gäste waren nicht so schlecht, wie es das Er­gebnis besagt. Sie hatten allerdings das Pech, den Gegner in bester Form anzutreffen.

Daubringen I Staufenberg I 3:3.

Am Sonntag trafen sich in Daubringen die ersten Fußballmannschaften von Staufenberg und Daub­ringen. Das Spiel stand bei Halbzeit 2:1 für Daub­ringen. Nach der Pause glichen die Gäste aus und übernahmen auch die Führung. Erst kurz vor Schluß konnten die Gastgeber ein Tor aufholen und damit den Gleichstand Herstellen.

Lehrgangsarbeit im Handball.

Der durch Gauschiedsrichterobmann Jakob (Kassel) aeleitete Lehrgang in Gießen hatte einen ausgezeichneten Besuch aufzuweisen. Es mögen sech­zig Schiedsrichter und Anwärter gewesen sein, die zusammen gekommen waren, um sich kurz vor Be­ginn der neuen Spielzeit nochmals eingehend über das zu unterrichten, was für die reibungslose Durch­führung einer Runde unbedingt beachtet werden muß.

Nach Worten der Begrüßung durch Kreisfach- wart Luh begann der Lehrgangsleiter zunächst mit einer theoretischen Durchsprache der wichtigsten Regeln, die dann an Hand von Beispielen erläu­tert wurden. Das anschließend durchgeführte Uebungsspiel zweier Kursistenmannschaften gab dann den Schiedsrichtern Gelegenheit, alle Einzel­heiten auch noch praktisch anzuwenden.

Die Zusammenkunft hat auf alle Fälle ihren Zweck erfüllt. Der Kreis Gießen wird sich auf seine Schiedsrichter verlassen können.

Die Freundschaftsspiele des Sonntags fielen ohne Ausnahme der schlechten Witterung zum Opfer.

Leichiathl-tik-Erfolqe des TB. Heuchelheim.

Zu einem großen Erfolg gestaltete sich die Teil- nähme der Heuchelheimer Leichtathleten bei den 10. Nationalen der Turn- und Sportgemeinde Weil­burg. Obwohl K. Stahlhut verhindert war, kam die sieben Mann starke Mannschaft zu sieben ersten, zwei zweiten und einem dritten Sieg.

Die Ergebnisse.

Jugend. 100 Meter: 1. Erich Rinn 12 Sek. Weitsprung: 1. Erich Rinn 6,23 Meter. Speerwurf 1. Erich Rinn 45 Meter. In diesen drei Uebungen zeigte Erich Rinn feine große Ueberlegenheit. Hoch, sprung: 2. Erich Rinn 1,55 Meter. 4X100-Meter« Staffel: 1. Tv. Heuchelheim (Lang, W. Rinn, Sie­gel, E. Rinn) 49,1 Sek., 2. FSV. Frankfurt, 3. VfB.- R. Gießen. Die zum ersten Male startende Jugend­staffel zeigte sich von der besten Seite.

Klasse 2. 200 Meter: 1. Jung, Diez; 2. Koch, 1900 Gießen; 3. L. Ulm, Tv. Heuchelheim, 24,8 Sek. 1500 Meter: 1. Erwin Neide! 4,35 Min. E. Nei­de! lief nur auf Sieg.

Klasse 1. 800 Meter: 1. Peters, 1900 Gießen, 2:06 Min.; 2. Erwin Neide!, To. Heuchelheim, 2:07 Min. 3000 Meter: 1. Franz Reidel 9:15 Min. Hier stand der Sieger schon von der ersten Runde an fest. 3X100-Meter-Staffel: 1. Tv. Heuchelheim (W. Rinn, F. Neide!, E. Neide!) 8:41 Min.; 2. FSV. Frank- furt. W. Rinn schaffte schon einen kleinen Vor­sprung, den Franz und Erwin Neidel auf 150 Me­ter erweiterten.

Am kommenden Sonntag findet die Leichtathletik­saison mit dem letzten Versuch um die Deutsche Dereinsmeisterschast Kl. C ihren Abschluß. Für den To. Heuchelheim gilt es, die Punktzahl zu erhöhen, um sich einen schönen Platz in der Spitzengruppe des Reiches zu erkämpfen.

Hier abjchneiden!

Gcschlechttzbeeinflussung

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Geschwollene Füße

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oder der Kindes nur sogenannte Anstandsgeschenke (siehe dort) machen. Geschenke, die die Frau ohne Zustimmung des Mannes kauft, braucht dieser nicht zu be­zahlen, außer es handelt sich um übliche Geschenke für Haus-An­gestellte. Geschenke, die sich Ver­lobte gegenseitig gegeben haben, können zurückoerlangt werden, wenn die Verlobung aufgehoben wird (s. Entlobung). Wird eine Ehe geschieden, so kann der un­schuldige Ehegatte binnen eines Jahres die während des Braut­standes und der Ehe gemachten Geschenke zurückoerlangen. Der Schenker kann Geschenke wegen groben Undanks des Beschenkten zurückoerlangen mit Ausnahme der Anstandsschenkungen oder wenn der Schenker verziehen hat (s. Schenkung).

Geschlechlsbeeinflussung, ein lange gehegter Wunsch der Menschheit. Es sind vielfache Versuche ange­stellt worden, das Geschlecht zu

beeinflussen, aber bis jetzt aller­dings völlig erfolglos. Im all­gemeinen werden durchschnittlich 100 Mädchen auf 106 Knaben geboren; da jedoch die Knaben­sterblichkeit im Säuglingsalter viel hoher ist, verschiebt sich das Verhältnis derart, daß im hei- ratsfähigen Alter wieder die Mädchen überwiegen.

Geschlechlskrankhellen, ansteckende Krankheiten, die im allgemeinen durch den Geschlechtsverkehr er­worben werden, aber von den Kranken auch auf andere Weise verbreitet werden können, so Gonorrhoe, weicher Schanker, Sy­philis. (Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrank, heiten, gegründet Berlin 1902.)

Geschmack, übler, kommt oft bei Magenstörungen vor, besonders wenn die Zunge sehr belegt ist. S. Mundpflege!

Geschmeide, von Geschmiedetes abgeleitet, nennt man kostbare Schmuckstücke.

Geschwollene Backe ist meist ein Anzeichen für eine Zahnerkran­kung (Wurzelhautentzündung und -Eiterung), kommt aber auch bei Mumps (s. d.) vor. Arzt rufen!

Geschwollene Füße, besonders nach größeren Anstrengungen, behandelt man mit Umschlägen mit essigsaurer Tonerde. Andere Ursachen der geschwollenen Füße

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