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Heute verschied unser früherer Werkmeister
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Schlechte Veliistung fördert Verufskrankheiten.
Der Verlust, den die deutsche Volkswirtschaft^ alljährlich durch Brandschäden erleidet, wird von den Sachverständigen auf rund 400 Millionen Mark beziffert. Wie können wir uns am besten von dieser gewaltigen Summe einen Begriff machen? Kun, die 400 Millionen Mk, sind nur um 80 000 Mark weniger, als der gesamte Brutto-Erzeugungswert der deutschen Kraftwagenindustrie beträgt. Also das, was wertmäßig von einer wichtigen Jndustriegruppe in Deutschland erzeugt wird, fällt insgesamt dem Werte nach Jahr für Jahr dem Brandschaden zum Opfer.
Hütet das Jener!
Zahlen, die zu denken geben.
müffen alle Kräfte eingesetzt und so lange als möglich arbeitsfähig erhalten werden.
Ein Buchhalter, der seine Berechnungen in verbrauchter Luft durchführen soll, ein Arbeiter, der seine Maschinen in der drückenden Schwüle des Sommers oder in der zu trockenen Staubluft eines Steinwerks oder einer Spinnerei, in dem undurchsichtigen Nebel einer Färberei und Wäscherei tagaus lagern bedienen muß, wird frühzeitig in seiner Spannkraft, seiner Aufmerksamkeit, seiner psychischen Kraft — kurz, in seiner Einsatzfähigkeit nachlassen. Staub, übelriechende und gesundheitsschädliche Gase, zu große Wärmeentwicklung, zu hohe Feuchtigkeit der Luft sind die wesentlichsten Erscheinungen der Luftoerschlechterung. Unsere Lüftungsindustrie hat in vielen Fällen unter Beweis gestellt, daß sie allen lüftungstechnischen Problemen gewachsen ist, und praktisch erfahrene Lüftungsfachleute können überall dort mit Erfolg eingreisen, wo der Wille besteht, „gesunde Luft" zu schaffen.
Harimann Lauterbacher in Gießen.
Arn morgigen Sonntag wird die Reichsjugend, führung beim Gebietssportfest des Gebietes 13 der HI. in Gießen anwesend sein. Der Stellvertreter des Reichsjugendführers Hartmann Lauterbacher wird den Wettbewerben beiwohnen und damit bekunden, daß die Reichsjugendführung mit allen ihren Gebieten enge Fühlung hält.
Ich bitte dich, Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andre an!" Wir kennen alle diese Hausinschrift, die im Süden unseres Vaterlandes ab und zu als Abwehrspruch gegen den „Roten Hahn" zu finden ist. Aber wenn wir ehrlich sind, dieser Egoismus, dem Nachbarn das zu wünschen, wovor man selbst verschont sein will, gefällt uns nicht. Wir haben nämlich im neuen Deutschland gelernt, daß der Schaden, der den Nachbarn und Volksgenossen trifft, auch auf uns selbst wieder zurückfällt. Gerade der „Rote Hahn" verschlingt nicht nur das hab und Gut unseres Nebenmannes, sondern er schädigt das gesamte Volksvermögen, er zerstört und vernichtet, was wir gemeinsam in großer Mühe und schwerer Arbeit wieder aufgebaut haben.
Oder einen anderen Vergleich: Der Wert des Landrnaschinenabsahes betrug 1935 200 Mil- (tonen Mark. Die Summe, die alljährlich dem Roten Hahn anheimfällt, würde ausreichen, dem deutschen Landvolk noch einmal so viel Landmaschinen wie bisher zu verschaffen. Oder wenn wir hören, daß der Verlust, der allein durch fahrlässige Brandstiftung im Jahre entsteht, ausreichen würde, um Jahr für Jahr 10 000 Siedlungshäuser erstehen zu lassen, so erkennen wir, welche gemeinnützigen und sozialen Aufgaben sich mit den Werten erfüllen ließen, die in Rauch und Asche aufgehen. Und zum Schluß: die Lebensrnittel, die alljährlich vom „Roten Hahn" verschlungen werden, würden genügen, um zwei Großstädte von 100 000 Einwohnern dauernd zu ernähren!
Aus diesen wenigen Zahlenbeispielen und Dergleichen erkennen wir also ohne weiteres: Es ist stets die Gesamtheit, die den Schaden zu tragen hat! Denn auch das Kapital der Versicherungsgesell- schäften ist nur ein Teil unseres Volksoermögens. Die Summen, die durch gemeinschaftliche Brandverhütung erspart werden, können wichtigen Aufgaben unseres Lebens im Rahmen des Dierjahres- planes dienstbar gemacht werden. Es ist wohl nicht zu viel behauptet, wenn man feststellt, daß jeder Brandoerlust den Vierjahresplan hemmt!
im Rahmen des wirtschaftlich und technisch Möglichen erfüllt werden muß.
Neben der hygienischen Bedeutung der Forderung hat diese auch eine hervorragende wirtschaftliche und erzeugungstechnische Bedeutung. Erfahrungsgemäß sind in gut gelüfteten, im Verhältnis zu gleichartigen weniger gut gelüfteten Betrieben die Krankheitsziffern der Gefolgschaft sehr viel niedriger, die Arbeitslust und Schaffensfreude sehr viel größer und schließlich die Aufmerksamkeit bei der Arbeit eine dauernd lebhaftere, da gerade die Spannkraft der Nerven durch den Aufenthalt in verunreinigter oder zu warmer oder zu feuchter Luft am meisten in Mitleidenschaft gezogen wird.
21m den Vierjahresplan durchzuführen und seine Errungenschaften zu befestigen und zu erhalten.
„Es ist für den Betriebsführer nicht nur ein ethisches Gebot, sondern auch ein Gebot der wirtschaftlichen Vernunft, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und den Menscheneinsatz wirtschaftlicher zu gestalten", betonte unlängst der Reichsärzteführer Dr. Wagner.
Das „ethische Gebot" ergibt sich aus unserer nationalsozialistischen Gesinnung heraus, die von uns verlangt, daß wir unseren für uns arbeitenden Volksgenossen nicht Arbeit und Aufenthalt in solchen Räumen oder an solchen Orten zumuten, deren Zustand ihre Gesundheit und ihre Arbeitskraft vorzeitig untergräbt. Das
„Gebot der wirtschaftlichen Vernunft"
verlangt von uns die pfleglichste Behandlung des besten und unersetzlichen Teiles unseres Volksvermögens: der Arbeitskraft des deutschen Menschen.
Helle und saubere Arbeitsräume, gute Beleuchtung am Arbeitsplatz, aefunbe und freundliche Aufenthalts- und Gemeinschaftsräume, schöne Grünflächen sind in erfreulicher Zahl durch die Arbeit des Amtes „Schönheit der Arbeit" überall geschaffen worden. Gesunde Luft im Arbeitsraum ist die weitere Förderung zur Vollendung der im Begriff „Schönheit der Arbeit" verkörperten Harmonie.
Nicht immer und überall ist es möglich, im Arbeitsraum Luftverhältnisse zu schaffen, wie man sie in einer gesunden Wohnung findet.
Daß aber in allen Arbeitsräumen so gute Luft- verhältnisse geschaffen werden, als es der hohe Stand der Lüftungstechnik und der Betrieb als solcher zulassen, ist eine Forderung, die als unbedingt gelten und von jedem Betriebsführer ernstlich und gewissenhaft geprüft werden, und
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Gießen (Weserstraße 23), Berlin, Nidda, Wetzlar, den 19. August 1937.
Donnerstag nachmittag, um 5 Uhr, verschied infolge eines Schlaganfalles mein lieber, treusorgender Lebenskamerad, unser guter Sohn, Bruder, Schwager ‘und Onkel
Herr Friedrich Klotz
im 53. Lebensjahre.
In tiefer Trauer:
5452 D
Herr Ludwig Mandler, Klein-Linden
Anna Klotz, geb. Böckner.
Gießen (Ebelstraße 15), den 20 August 1937.
Iminen^
AmMch abzugeb. Bestell, erb. wir v. Postk. od.nn d.Vierverlag Michel, Wall- torstr.71,T.2479 Dampfsägewerk Lollar B. Nuhn A. 6.,Lollar
Postkarten bei Brühl
5454 D
Die Beerdigung findet Montag, den 23. August, nachmittags um 8/t2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt.
Die Beerdigung findet am Montag, dem 23 August, nachmittags um 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Beileidsbesuche dankend verbeten.
5444 D
04129
04126
Transmissionsteile
Spannschlenen1 Biemenspanner
Paul Lauter, Giefaen technische Bedarfsartikel Wagengasse, Nähe Marktplatz
Pferdeversteigerung
Am Mittwoch, dem 25. August 1937, 9 Uhr, werden in der Artilleriekaserne (Grünberger Straße), 6 für den Truppendienst ungeeignete Pferde meistbietend und gegen Barzahlung verkauft. Besichtigung der Pferde und Bekanntgabe der Verkaufsbedmgungen findet an Ort und Stelle statt. 642sD
UI. Abteilung Artillerie-Regiment Nr. 9
Der Verstorbene, dessen Vater bereits bei unserer Firma sein goldenes Arbeitsjubiläum begehen konnte, hat über 40 Jahre in unseren Diensten gestanden und ist uns durch seine vorbildliche Pflichttreue und sein unermüdliches Schaffen stets ein besonders wertvoller und hochgeschätzter Mitarbeiter gewesen. Wir werden ihm für immer ein dankbares und ehrendes Gedenken bewahren.
Gießen, den 20. August 1937.
Georg Philipp Gail A.-G.
Zigarrenfabriken.
Am Donnerstagabend verschied plötzlich und unerwartet meine liebe Schwester, Schwägerin und Tante
Die trauernden Hinterbliebenen.
Am Freitag 6 Uhr früh verschied nach langem und schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser treusorgtnder Vater, Schwiegervater und Großvater
Herr Ludwig Mandler
Lagermeister L R.
im fast vollendeten 56. Lebensjahre.
Ihr Heim wird verschönert
Ernst Pein i
Maler« und Weißbinbergeschäft Tel. 3680 Gegr. 1650 Asterweg 31
„Die sind ja
entzückend!"
„Sieh nur, wie weich, wie elegant sie fallen. Und wie zart und duftig das Gewebe. Das ganze Zimmer wird ja beherrscht von der ausgeglichenen Schönheit Deiner Gardinen. Wo hast Du die wohl her, Gerda?“
„Das will ich Dir gerne sagen. Du mußt zu einem Spezialisten gehen, der in Gardinen Erfahrung, Geschmack und.....
große Auswahl hat. Und der sich auch die Mühe nimmt, sich in das Milieu Deiner Wohnung (Möbel,Tapeten,Teppich) einzufühlen. Solche Spezialisten, welchen ich auch diese schönen Gardinen verdanke, SiDd M33A
tiebr. Seelbach
Gießen/ Seltersweg 80
M toiiöe ob Bet Hohn out® BereOW-Btidierl
Ich bin zum Vertrieb der Wteiweii» für die Kreise GIESSEN und ALSFELD zugelassen WM.WEvmMs GKW Inhaber.- Balzer Weingroßhandlung, Likörfabrik, GIESSEN
Am 24. August 1937 ist unser Geschäft geschlossen wegen Betriebs-Ausflug zur Weinbau-Ausstellung in Heilbronn
-- ---------------5443 D
Frau Rosine Alker Wwe.
Die Trauerfeier fand in der Stille statt
In tiefer Trauer. Frau Minna Mandler, geb. Serth Familie Richard Mandler Familie Heinrich Morneweg.
Klein-Linden, Frankfurt a. M., den 20. August 1937.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 22. August, nachmittags' 2 Uhr, vom Sterbehause Kirchsi raße aus statt
geb. Schmidt im Alter von 64 Jahren.
Am Mittwoch, dem 18 d. M., ist nach langem Krankenlager unsere liebe treusorgende Mutter
Minna Schneider, geb. Benner im Alter von 59 Jahren sanft entschlafen. Ihr Leben ist Mühe und Arbeit gewesen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Heinrich Schneider, Ingenieur.
Gießen, den 21. August 1937.
Entapllaim i. S. Sieger, Oberschlesien, holl. Geldria hat ab3itg.[54uD Erich Dörrie, Gärtner,
Ruppertsburg, (Oberhessen).
E R: Wir müssen im Herbst Blütenstauden, Ziersträucher und Obstbäume — und im September neue Koniferen bestellen — aber wo?
SIE: Da machen wir einen kleinen Spaziergang und besichtigen einmal die Gießener Baumschulen u. Staudengärtnerei von Eberhard Schwarz, gegenüber dem Nizza-Caf6! Da bekommen wir alles gezeigt 1
BaustücM Bansactolk Edelpatzkalk
Zement 1541 □ Flugsand »cinackensand
H. Glatte 6 Sohn
Frankfurt. Str. 19
Mühlstraße 18 Telef. 3144/3145
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MC o I u m b u s rSfifcl Fern- u. Nahsicht vereint in der Doppelfokus-Brille von
Optiker Magnus
y i4A Kassenlieferant,Seltersweg33


