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Aus der engeren Heimat
Sicher
Künstliche Ernährung
267
Kündigung
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Gießen (Lahnhofstraße 49), am 21. 3uli 1937
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QU AM BUS CH-Gießen.
4625 D
Nr. 67 lr. 3170
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Wir haben heute ein kräftiges Madel bekommen Zn dankbarer Freude
Emil ZRobert Niederhausen und Frau Erna, geb. Mschkowski
Für die zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich meines 80. Geburtstages danke ich herzlichst
Frau M. Gröninger Wwe.
Stadttaffe Gießen
Vollstreckungsstelle.
lannen-o UWWlZ abzugeb.Bestell, erb wir v. Vostt ob.an d.Blerver- iagMickel.Wall- torftr 71,L.247ll Damplsägewerk Lollar B. Nuhn A. 6., Lollar
Kn, wurden Geldstrafen e zu einer > der Singe« • NM. oen Moorigen Irteils zuge« reigesprochen
Büruaereiri ijtenbelaftuns . rase oon
sche Scholle. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. Offene Stellen. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten: 14.10: Dem Opernfreund. 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Für unsere Kinder. 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Valentiniade. Zwerchfellgymnastik bei Münchens größtem Uroiech. 20: Tausend Notenköpfchen tanzen. 21: Nachrichten. 21.15: Es scheinen die Sterne so hell ... Romantische Musik. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Volksund Unterhaltungsmusik. 24 bis 1: Nachtkonzert.
Brieflasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
L. Fr. in Gießen. Der „Maximilian-Taler" dürfte einen Wert von 5 Mark haben.
e E. I. aus und löeihilsi Verhandle eit statt. Ne
Landkreis Gießen.
£ Wiefeck, 21. Juli. Bei den in den letzten Tagen vor den Ferien durchgeführten Frei- f» wimmerprüfungen erwarben sich 16 Syüler und 9 Schülerinnen das Freischrmmmer- zeLgnis über 30 Minuten ununterbrochenes
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ZweSSBekümpMngoei
Schwarzarbeit
rönnen Arbeits-Ang«, bote von Hondwerlern nur mit Namensnen nung n. unter Borlage desGewerbenachwelj« ausgenommen werden
Verlag
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2 Monaten verurteilt.
ÜunOfunfprogramm.
Donnerstag, 22. Juli.
Hier abschneiden!
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Versteigerung.
Freitag, den 23.Juli 1937, ISUhr, werden auf dem Lagerplatz Stem- straße 9 bestimmt versteigert:
1 Schreibtisch (Sekretär)
1 Flurgarderobe
2 Zweispänner-Kastenwagen.
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ren bemessen ist. Die Kündigung kann während des ganzen Tages erfolgen und ist, wenn nichts anderes vereinbart ist, an keine Form gebunden i es kann also mündlich und schriftlich gekündigt werden. Ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist (fristlose Entlassung) kann gekündigt werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, stehe Entlastung,Dienstvertrag, Krankheit. — Für die Kündigung von Mietverträgen gelten in Ermangelung von besonderen Vereinbarungen die gleichen Kündigungsfristen wie beim Dienstvertrag. Der Mieter kann ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn die Wohnung in einem die Gesundheit erheblich gefährdenden Zustand sich befindet (feucht, mit Ungeziefer behaftet ist), auch wenn der Mieter diese Beschaffenheit beim Abschluß des Mietvertrages kannte (s. a. Fehler). Beamte, die versetzt werden, können unter Einhaltung der gesetzlichen Frist auch dann kündigen, wenn eine längere Kündigungsfrist vereinbart ist (s. a. Untermieter). Dasselbe gilt, wenn der Mieter gestorben ist. für die Erben. Kündigen muß regelmäßig der Ehemann. Der Vermieter kann fristlos kündigen wenn der Mieter oder seine Hausgenosten einen vertragswidrigen Gebrauch von der Wohnung machen, insbesondere die Wohnung vertragswidrig untervermieten oder ste derart vernachlässigen, daß erhebliche Schäden entstehen können. Die fristlose Kündigung
waren bii aus Kinzen« träfe von je en Einbruch 3 sestgesteL, en der Fahr« erliche Sorgte Fahrbahn en. Das ®e- n erlassenen einer M- iben die Aull tragen, irbura rnegen inverschäick' falscher fr igm v- en. Ws .
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* Klein-Linden, 19. Juli. Don strahlendem Sonnenschein begünstigt, unternahm die Evangelische Frauenhilfe in zwei Autobussen einen Ausflug in den Vogelsberg. Die Fahrt führte zunächst über Lich zum schönen Laubach. Unter sachkundiger Führung wurde den schönsten Punkten der Stadt und ihrer reizvollen Umgebung ein Besuch abgestattet. Der Aufstieg auf den nahe der Stadt gelegenen Ramsberg lohnte ein wunder- barer Ausblick. Geschloffen wohnten dann sämtliche Teilnehmer dem Gottesdienst in der Stadtkirche bei. lieber Schotten, dessen alte Kirche besichtigt wurde, führte die Fahrt zur Rennstrecke hinauf zum Hohe- rodskopf. Eine machtvolle Fernsicht bot sich den Besuchern dar. Am Nachmittag wurde Ulrichstein und sein trotziger .Schloßberg aufgesucht. Gegen Abend kehrten die Teilnehmer noch in Groß-Eichen, dem früheren Wirkungsort des derzeitigen Vereinsführers, Pfarrer König, ein. In der kleinen, schönen Dorfkirche fand noch eine kurze Andacht statt, dann wurde die Heimreise angetreten. Den Teilnehmern wird die schön verlaufene Fahrt unvergeßlich bleiben.
□ Allendorf (Lah n), 19. Juli. Bei der Familie Dönges wurde dieser Tage in deren Abwesenheit ein Einbruch verübt. Am Abend nach der Heimkehr bemerkte man an dem Sachschaden, den die Diebe in Hof und Stallungen angerichtet hatten, den unliebsamen Besuch. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf.
! Großen-Linden, 18.Juli. Nachdem vor einigen Wochen eine außerordentliche Wanderung des Zweigvereins „Hüttenberg" des D H C. die Mitglieder rund um den Dünsberg geführt hatte, wurden in dem heutigen Taqesausflug die Wälder westlich von Rodheim a. d. Bieber besucht. Vom Biebertal aus ging es über das Frauen- kreuz, die Schwedenschanze, den Himberg und die Grube Morgenstern zur „Dicken Eiche". An einer Quelle in einem Seitental wurde längere Rast gemacht. Der Rückweg führte über den Hof Bubenrod durch ein schönes, romantisches Seitentälcken zum Sckwalbenbachtal, von da über Atzbach nach Dutenhofen. Trotz des heißen Wetters verlief die Wanderung zur größten Zufriedenheit aller Teilnehmer, da fast alle Wege durch herrliche, Schatten spendende Wälder führten.
□ Großen-Linden, 19. Juli. Der Spar» und Vorschußverein Großen-Linden hielt feine Generalversammlung ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, H. Feller, gab den Geschäftsbericht bekannt, dem folgendes zu entnehmen ist. Die Geschäftsentwicklung der Kasse sei in allen Tei-
Kindertransport nach Bad Orb.
Heute vormittag, gegen 8.30 Uhr, ging der zweite Andertransport des Städtischen Jugendamtes nach jib Orb ab. 20 Kinder aus der Stadt Gießen, bi> durch den Schularzt im Auftrag des 3ugenb= antes ausgesucht würben, unb weitere 10 Kmber ans bem Kreise Gießen, traten die Reise in ihre sterien an. In einem sechswöchigen Aufenthalt in <jab Orb werden sie sich erholen können und frisch unb munter zu ihren Eltern zurückkehren. Dieser zveite Kinbertransport ist bisher ber schwächste gewesen, ber vorherige umfaßte allein aus der Stadt gießen 50 Kinder. Auch für den nächsten Erholungs- urlaub im September ist eine größere Anzahl von Andern aus der Stabt vorgesehen.
Segenwarts- und Zukunstsaufgaben der Gemeinde Daubringen.
Neues vom
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Deutsch • Wartenberg
Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Zcühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Uberkonzert. 9.30: Hausfrau, hör zu! 11.45: Deut»
Jahren gewährt: der gegen sie erlassene Hast- l-fehl wurde aufgehoben.
Sodann hatte sich ebenfalls unter Ausschluß ber tsffentlichkeit, ber bereits wegen begleichen Delikte js Strafhaft befinbliche R. B. und ber F. E., beide Lis Gießen, wegen widernatürlicher Unzucht zu verantworten. Die beiden Angeklagten wurden we- g-n fortgesetzten Vergehens gegen § 175 StrGB.
Gefängnisstrafen, und zwar R. B. zu 1 I a h r J»b 2 Monaten und Fr. E. zu einer solchen
fen durchweg befriedigend gewesen. Die Spareinlagen haben sich um 12,50 v. H. von 160 000 Mark Ende 1935 auf 180 000 Mark Ende 1936 erhöht. Don den ausgeliehenen Geldern einschließlich der Aufwertungsaußenstände sind größere Beträge zurückgezahlt worben. Soweit bie Gelber aus Darlehensüberschüssen unb aus bem Zuwachs oon Spareinlagen nicht roieber ausgeliehen werden konnten, wurden sie bem Reich burch Zeichnung von Schatzanweisungen zur Verfügung gestellt. Der Wertpapierumsatz hat sich um 20 000 Mark erhöht. Es ist bie Beobachtung gemacht worben, daß ein Teil der Schuldner, deren Verpflichtungen durch Entschuldungsoerfahren geregelt worden sind, ihren erleichterten Verpflichtungen nicht nachkommen. Die Zinsückstände sind in erfreulicher Weise im Absinken begriffen.
I Leihgestern, 18. Juli. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr hielt bei Kamerad Karl Dem eine Versammlung ab in der Organisa- tions. unb Ausbaufragen ber Wehr besprochen würben. Den neften Richtlinien entsprechet würben bie Kameraben Otto B e n b e r, Georg Krick, Wilhelm Volk unb Wilhelm Will zu Löschmeistern ernannt. Ferner wurden zu Oberfeuerwehrmännern ernannt: Richard Arnold, Georg Dietz, Karl Faber, August L u h, Wilhelm Martini, Karl Schäfer, Wilhelm W a l d- s ch m i b t unb Karl W i s s i g. Die weitere Aussprache galt ber Entwicklung ber Wehr. Es soll eine tatkräftige Werbung zum Beitritt unter ben noch fernstehenben jungen Leuten erfolgen. Die Wehr wirb sich in stattlicher Anzahl am Verbanbsfest in Nieder-Bessingen beteiligen. Nach Erlebigung ber Tagesorbnung würbe die Versammlung in ber üblichen Weise geschlossen — Beim Turnen stürzte ber 17jäbrige Walter Schäfer so unglücklich, baß er ein Bein brach. Der bebauernsroerte junge Mann mußte in bie Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werben.
s. Lang-Gons, 20. Juli. Am 22. Juli kann unsere älteste Einwohnerin, Frau Anna Müller, Wwe., Amthausstraße, ihren 86. Geburtstag in körperlicher unb geistiger Rüstigkeit feiern. Der älteste männliche Einwohner, Heinrich Kiefer, vollendete am 4. Februar d. I. fein 92. Lebensjahr. — Unser diesjähriges M i f f i o n s- fest wird am nächsten Sonntag, 25.Juli, gefeiert werden. Missionar Ruff und Pfarrer Veidt (Frankfurt a. M.) werden sprechen.
T Heuchelheim, 20. Juli. Am Sonntag führte der VHC. Heuchelheim eine Autofahrt durchs Hinterland zum Ederkopf durch. Sehr früh, bei dichtem Nebel, ber balb herrlichem Sonnenschein weichen mußte, ging die Fahrt im Postauto, am Dünsberg vorbei, zum ersten Ziele nach ©laben» bad) im Salzböbetal, um bie romantische Glaben» bacher Schweiz kennen zu lernen. Die Fahrt ping bann über bie Wasserscheide hinweg nach Biedenkopf im Lahntal. Dem immer enger werdenden Tale aufwärts folgend, wurde in Feudingen halt gemacht. Von hier aus erfolgte eine lohnende Wanderung durch das Jlsetal, dessen Weg für Kraftfahrzeuge gesperrt ist, über Heiligenborn, einem Dorfe aus drei Häusern bestehend, nach der Lahnguelle. Daß die außerhalb des Försterhauses nunmehr ber Lahn zugewiesene Quelle kein Wasser hatte, muß an ber heißen Witterung gelegen sein, ober — baß bie Natur sich nichts aufzwingen läßt. Vom Eberkopf aus würbe roieber bas Auto benutzt, bas, nach einem längeren Aufenthalt in Dillenburg, bie Teil- nehrner über Herborn, Wetzlar zum Heimatorte brachte.
> Beuern, 20. Juli. Die hiesige Milch genas s e n s ch a f t hielt ihre Generalversammlung ab. Der Vorsihenbe bes Aufsichtsrates, Lubwig Stein, gebachte zunächst der im vergangenen Jahre verstorbenen Mitglieder und erstattete bann ben Geschäftsbericht, ber eine außerordentlich günstige Entwicklung verzeichnete. Die Genossenschaft zählt gegenwärtig 120 Mitglieder. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden insgesamt 295 208 Liter Milch
kann aber nur nach erfolgloser vorheriger Abmahnung erfolgen. Ein fristloses Kündigungsrecht steht dem Vermieter auch zu, wenn der Mieter mit zwei aufeinanderfolgenden Mietzinszahlungen ganz oder teilweise im Rückstand ist (sieheMietvertrag). Wegen der Kündigung oon Darlehen siehe dort.
Künstliche Atmung. Wiederbelebungsversuche an Scheintoten. Die Methode besteht darin, daß bei entblößtem Oberkörper der Brustkorb in regelmäßigem Rhythmus den natürlichen Atembewegungen entsprechend zusammengedrückt und ausgedehnt wird. Man geht am besten so vor, daß man zu Häupten des flach gelagerten Patienten kniet, seine beiden Arme 16- bis 20mal in der Minute über ben Kopf hebt und rasch und kräftig herab, drückt, so daß beide Ellenbogen gegen den unteren Rippenrand des Vewußlosen gepreßt werben. Oder man legt die Arme bes Patienten verschränkt unter seinen Kopf, drückt mit aller Kraft den Brustkorb zusammen und läßt ihn plötzlich losschnellen. Man laste sich durch einen anfänglichen Mißerfolg nicht entmutigen, da oft erst sehr lange fortgesetzte künstliche Atmung zum Ziele führen kann. Dauer bis 2 Stunden.
Künstliche Ernährung. Wird bet Leuten durchgeführt, die nicht imstande sind durch den Mund und weiter Magen, Darm, Nahrung aufzunehmen. Die Nah- rungsstosse werden unter Um-
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angeliefert. Jrn Dorfe verblieben 18 690 Liter Milch. Gegenüber dem Vorjahre wurde eine Steigerung ber Milcherzeugung um 70 000 Liter festge- stellt. Der burchschnittliche Fettgehalt betrug 3,7 v. H., an Magermilch würben von der Molkerei 192 500 Liter zurückgeliefert. An Butter gehen monatlich etwa 5 Zentner ins Dorf zurück. Der Gelbbetrag für bie angelieferte Milch betrug 36 604 Mark: bas bedeutet 12 000 Mark mehr als im Vorjahre. Der Gewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Im weiteren Verlaufe der Versammlung sprach der Rechner Schwalb über ben Fettgehalt ber Milch unb über bie Ursache ber häufig zu Reklamationen führenben Schwankungen. Aus ver- schiebene Fragen aus ber Versammlung gab ber Direktor aufklärenbe Antwort.
gfs. Saasen, 18. Juli. Am Mittwoch fanb hier ein Kurzlehrgang über Beerenentsaftung und Süß- moftbereitung statt. Trotz des Unwetters kamen Fräulein Harter unb Fräulein Richter aus Gießen, um ben Kursus durchzuführen, ber in ber Wohnung ber Frauenschaftsleiterin Frau Döring stattfand. Nach ber praktischen Vorführung, der alle Frauen mit reger Aufmerksamkeit folgten, wurden noch eine Reihe von Fragen über Einkochen gestellt, die gern und ausführlich beantwortet wurden.
I Ettingshausen, 20. Juli. Heute fanden auf dem Ettingshäuser Sportplatz bei yeißem Wetter die diesjährigen Sommerkampfspiele ber Schulen Ettingshausen, Queckborn unb Hattenrod statt. Die Kampfergebnisse waren fol- genbe: Die Knaben von Queckborn siegten über bie von Hattenrob mit 10:1, während Ettingshausen im Kampf mit Queckborn 15:1 und gegen Hattenrod mit 20:0 Punkten erfolgreich war. Somit hat sich bie Ettingshäuser Schülermannschaft für bie am 21. Juli ftattfinbenben Bezirksmeisterschaftskämpfe in Grünberg qualifiziert. Auch bie Ettingshäuser Mädchen siegten im Spiel gegen bie Hattenrober 13:1 unb nehmen an den Bezirksmeisterschaftskämpfen teil.
ch Lauter, 18. Juli. Gegenwärtig wird in den hiesigen Waldungen, bie zur Försterei Weickartshain gehören, Grassamen geschnitten. Käufer ist ein auswärtiger Hänbler. Durch bas Grassamen- schneiben ist einer Anzahl hiesiger Mäbchen eine gute Verbienstmöglichkeit gegeben. — Gestern morgen zog bie hiesige Volksschulklasse hinaus in ben Walb, um Himbeeren zu sammeln. Gegen Mittag kehrten sie roieber zurück. Ihre Mühe war reichlich belohnt worben. Als man bie gesammelten Beeren auf bie Waage stellte, konnte man feststellen, daß man einen halben Zentner Himbeeren gesammelt hatte. Die Beeren würben der N S. - F r a u e n s ch a f t übergeben, bie sie zu Gelee verarbeitest wirb. Durch bas Sammeln haben bie Schulkinber mit bazu beigetragen, daß die Beeren nicht im Walde hängenblieben unb bort verdarben. Sie können vielmehr jetzt einem edlen Zwecke zugeführt werben.
- Lich, 19. Juli. Im Gemeindesaal fand die diesjährige Hauptversammlung des Alicefrauen- Vereins statt. Aus besonderen Gründen mußte sie später als sonst im Jahr gehalten werden. Die Vorsitzende, Fürstin Reinhard zu Solms- Hohensolms-Li ch, eröffnete die Versammlung und begrüßte die Erschienenen herzlich. Der Geschäftsführer des Vereins, Stiftsdechant Kahn, gab dann einen Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Jahr. Ein am 6. März 1936 begonnener Kursus zur Ausbildung von Samariterinnen wurde unter der Leitung von Dr. Neunhöffer zu Ende geführt. Bei der Prüfung am 16. Mai verpflichteten sich 14 Frauen und Mädchen dem Roten Kreuz, so daß ber Verein heute über 29 Samariterinnen unb 2 Helferinnen verfügt. Die Hilfskräfte des Vereins wurden bei den beiden Roten-Kreuz» Tagen, bei der Ausbildung von Laienhelferinnen für den Luftschutz, sowie ben Luftschutzsanitätsdienst mit eingesetzt unb in regelmäßigen Uebungsabenben weiter ausgebildet. Für ben Sanitätsdienst in den großen Herbstmanövern wurde eine Samariterin
'4- Daubringen, 18. Juli. Durch die wachsende Aufgaben, die aus ber ftänbigen Steigerung bir Bevölkerungszahl, aber auch durch die Lage ar ber Hauptverkehrsstraße von Gießen zur Shbenau, hat unsere Gemeinbe manche wichtige Aufgabe zu erfüllen. So wird zunächst unb noch in diesem Jahre die Orts zufahrt grünb- lich überholt. Das Arbeitsvorhaben erforbert einen Aufwanb von etwa 46 000 Mark: Die Straße «rd — mit Unterstützung bes Staates — mit Asinpflaster versehen. Es ist vorgesehen, die vielen Airven im Dorfe übersichtlicher zu gestalten. — Durch die Zuwanderung von Arbeitskameraden iwi-fte demnächst eine rege Bautätigkeit ein- tzen. Es sind bereits Bauanträge gestellt, die der ineijmigung harren. Der Anstieg der Einwohner- Dl wird ferner eine Steigerung der Trinkwasser- zlljuhr notwendig machen. Die Gemeinde plant, bie neue Quelle am Hirsch-Born nahe bem Heiberts- Puser Hof auszunutzen. Das Kulturbauamt gab von einer zweiten Möglichkeit Kenntnis. Die Entfchei- bung über bie zu treffenben Maßnahmen ist noch niht gefallen. Die Gemeinbe Daubringen plant ferner, in Gemeinschaft mit Mainzlar, an ben Fis- fusroiefen nahe ber Lumbabrücke eine Babe« einridjtung zu schaffen. Der zu erroartenben geiteigerten Bautätigkeit wegen hat bie Gemeinbe Salb in ben Ortsbebauungsplan aufgenommen. 5)ir Teil bes Walbes hinter ber Schule wurde fihbergelegt. Für die Schaffung des neuen -Z. - Heimes hat man auf der Hohe des Berges daß er er t in ber Nähe bes Sportplatzes unb des Waldes >r aber nm 1 einen idealen Platz gefunden.
Und zum Einmachen...
<i uch in diesem Jahr wieder den guten Quambusdi - Essig der in 5- und lO-Ltr.-Korbflaschen in allen Geschäften zu haben ist.
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