Ausgabe 
21.7.1937
 
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Die Gruppe Sägewerke werde von sich aus auch alles aufbieten, um dem Werkstoff Holz sorgfältigste Behandlung angedeihen zu lassen. Zum Schluß be­schäftigte sich der Redner noch mit Problemen der Holz-An- und -Abfuhr und forderte auf allen guten Willen aufzubieten, um auch hier glückliche Lösungen zu finden

Schließlich sprach noch Gcrubelriebsgemeinschafts- walter Hofmann in grundsätzlichen Ausführun­gen über die Verhältnisse in der Wirtschaft nach der Machtergreifung durch den Führer. Er forderte auf, engste Zusammenarbeit auch in der Wirtschafts-

Zum Siege berechtigen in den Vierkämpfen 48, in den Dreikämpfen 36 Punkte. Alle Meldungen gehen bis spätestens 19. August an den Kreisob- mann für Volksturnen A. Langsdorf in Bad­

gruppe Holz zu pflegen, forderte ferner jeden ein­zelnen zum äußersten Einsatz und zum Beweis eige­ner Initiative auf Der Betrieb solle aber auch in der Holzwirtschaft allen sozialen Forderungen ent- sprechen. Der unsoziale Betrieb werde verschwinden müssen Es gelte weiter zu marschieren in jenem Geiste, der die Arbeit der vergangenen vier Jahre bestimmt habe.

Die Vorträge wurden in ihrer richtungweisenden Bedeutung von der Versammlung mit aller Auf­merksamkeit entgegengenommen Den Schluß der Versammlung bildete eine rege Aussprache.

Weltmeister Scherens. Toni Merkens siegte Vorgabefahren und zusammen belegten Richter Merkens im Zweisitzerfahren hinter Michard Chaillot den zweiten Platz.

A u st r i a W ie n gewann das erste Spiel Vorschlußrunde zum Mitropa-Cup vor 32 000

zweiten Punkt und damit den Ausgleich für Land.

(Tramm kurz vor dem Sieg gestrauchelt.

Oav'.öpokalkampf Deutschland - llGA. 2:3.

henkel besiegt Grant 7:5, 2:6, 6:3, 6:4.

Schwerer als man annehmen konnte, hatte

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Die Theaterarbeit -er Hitler-Lugen- im Gau Hes,en-7lassau

Bon JRuDolf Blaeh, Thearerreferent des Gebietes.

Henkel am Dienstaynachrnittag im Davispokal­kampf gegen USA. in Wimbleoon den Ausgleich durch einen Sieg über Grant zu erzwingen. Der Amerikaner war die typischeGummiwand". Als der Deutsche nach Gewinn des ersten Satzes plötz-

bei der Holzfällung im Walde sparsamste Arbeit garantierten. Ferner sei es wichtig, überspitzte An­forderungen an die Güte des Holzes abzubiegen und Maschinen so instand zu halten, daß ohne Ma­terialverlust gearbeitet werden könne. Ebenso seien Verluste auf Lagerplätzen unbedingt zu vermeiden.

Ferner stellte der Redner heraus, daß es not­wendig sei, alles zu tun, um in Anbetracht des be­reits bestehenden Arbeitermangels den vorhandenen Arbeitskräften Arbeitsenergie und Arbeitsfreude zu erhalten, und zwar durchSchönheit am Arbeits­platz" und richtigeFreizeitgestaltung". Die Arbeit am Holz, das auf dem Boden der Heimat wachse, sei Arbeit am deutschen Boden. Der Wald sei Volks­gut, und wo der Wald grüne, blühe das Land, wo der Wald sterbe, veröde das Land. Das deutsche Volk werde dem deutschen Boden in der Zukunft viel abzuringen haben. Deshalb habe sich jeder Berufene im Dienste der deutschen Forst- und Holz- wirtschaft einzusetzen für die großen Aufgaben, die hier für die Volksgemeinschaft gelöst werden müssen.

Der Geschäftsführer der Fachgruppe Holzhandel, Bezirksstelle 9, Prützel, sprach von der Abgren­zung der Aufgaben des Holzhandels gegenüber de­nen der Sägeindustrie. Ohne den Holzhandel würde em wichtiges Glied in der Kette der Ablaufstufen fehlen, und deshalb sei der Holzhandel nicht weg­zudenken. Er sprach weiter von der Notwendigkeit, die Forst- und Holzwirtsckaft in richtiger Aufgaben­verteilung der einzelnen Ablaufstufen als dienendes Glied des gesamten Volkes umzugestalten Wenn dies gelange, würde es Zeiten von 'plötzlichen Mas- senzusammenbrüchen und von zahllosen vernichteten Existenzen nicht mehr geben. Auch der letzte Volks­genosse am kleinsten Arbeitsplätze der Forst- und Holzwirtschast würde dann stets seine gesicherte Le­bensgrundlage finden

Der Geschäftsführer der Außenstelle 9, Dr. Pfuhl gab einen Ueberblick über die Gliederung der Marktvereinigung, erläuterte Satzungen und Beitragsordnung und besprach einaebenb die bis­her auf dem Gebiete der deutschen Forst- und Holz­wirtschaft ergangenen wichtigsten Verordnungen und Bestimmungen Er bezeichnete als das Ziel der Marktvereinigung die Regelung eines organischen Holzkreislaufes und gerechte Holzversorgung der ge­samten deutschen Holzwirtschaft.

Im weiteren Verlaufe der Versammlung sprach der Geschäftsführer der Wlrtschaftsgruvpe Säge­industrie, Lotter, und stellte seinen Worten vor­aus, daß die Wirtschaftsgruppe die Ziele der Markt­oereinigung in allen Teilen lebhaft begrüße und unterstütze Die Gruppe werde alles tun, um an der Erreichung der gesteckten Ziele mitzuarbeiten.

Der Olympiasieger un 10 000-Meter-Lauf, der Finne Ilmari S a l m i n e n , stürzte soeben drei bisher unumstrittene Höchstleistungen seines Landsmannes Nurmi. In Kuvola lief Salminen die 10 000 Meter in 30:05,5, sechs englische Meilen in 29:08,3, und in einer halben Stunde erzielte er nicht weniger als 9966,3 Meter. (Schirner-M.)

4000 Aktive

bei den Gporttagen der Gruppe Hessen.

Die Ausscheidungskämpfe der SA.-Standarte der Gruppe Hessen sind beendet. Viertausend Männer, die Besten, stehen bereit, um am Wochenende 'm Frankfurter Sportfeld ihren Einzug zu halten Zwei Tage steht Frankfurt am Main im Zeichen des Sportes der SA. Auf den Bahnen des herrlichen Waldstadions werden die Einzelkämpfer und Mann­schaften ermittelt, die die Gruppe Hessen in Berlin und wenig später in Nürnberg bei den NS.-Kampf­spielen vertreten sollen. Einige Hundert bewerben sich in der Leichtathletik Groß ist die Zahl der Schwimmer. Ein Boxturnier für fast alle Gewichts­klassen steht auf dem Programm, Gewichtsboxer und Fechter marschieren auf. Dazu kommen 1000 Män­ner, die im Rahmen der Reichswettkämpfe im Ber­liner Olympia-Stadion vor dem Führer und Reichs­kanzler die Freiübungen durchführen und in Frank­furt a. M. ihre Generalprobe bestreiten. Hunderte von Teilnehmern der Mehrkämpfe, je nach harten Proben der Bewährung, folgen. Einen weiteren Höhepunkt bilden die Zwifchenrundenspiele der Handballmannschaften von sechs Gruppen, die sich in den Vorrunden durchgefetzt haben und bei denen die Mannschaft der SA.-Gruppe Hessen nicht ohne Aussicht auf Sieg auftreten wird.

Ein Riesenprogramm, wohlvorbereitet, wird im Frankfurter Sportfeld abgewickelt. Eine Reihe von

lich unsicher wurde, sah es wenig rosig für uns aus, zumal es Henkel nicht gelang, dem Gegner fein Spiel aufzudrängen. Sein machtvoller End­spurt im vierten Satz jedoch rang den Amerikaner nieder. 7:5, 2:6, 6:3, 6:4 holte der Deutsche

Wimbledon erlebte in dem letzten Einzelspiel Davispokalkampfes Deutschland USA. zwischen

Deutscher Wald - deutsche Wirtschaft

Mitgliederversammlung

der Marktvereiniaung der deutschen Horst- und Holzwirtschast in Gießen.

Albert Richter gewann in Paris den Gro­ßen Fliegerpreis von Europa vor Gerardin

Zum 5. Male Hoherodskops-Vergsest.

DieWettkampsübungen sind ausgeschrieben. - Neu: Dreikampf der Spielerklaffe

sportlichen Höchstleistungen Einzelner im Mehrkampf sind zu erwarten. In diesem Zeichen stehen die Sporttage der SA.-Gruppe Hessen, die Kampftage Viertausend am 24. und 25. Juli.

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dem deutschen Meister Gottfried von (Tramm und dem Wimbledonsieger Donald Budge einen Kamps, der in die Geschichte dieses Tennis-Mekka eingehen und unvergänglich darin bleiben wird. 9000 Zu­schauer darunter der Reichssportsührer wur­den Zeuge eines zweieinhalbstündigen Ringens, einer Nervenzerreißprobe von ungeheurem Aus­maß; beide Vertreter gaben das Letzte für ihr Land her und kämpften um den Sieg mit einer Ver­bissenheit, wie sie wirklich selten ist. Der Deutsche war so nahe am Siege wie wohl selten in einem Kampf. Nach je zwei gewonnenen Sätzen führte von Cramm im fünften Satz mit 4:1 und 5:4; etwas zu große Siegessicherheit nach dem 4:1 und ein Nachlassen der Nerven beim 5:4 kosteten ihm den Sieg, den größten, den er in feiner Tennis­laufbahn hätte erringen können.

Kurze Sportnotizen.

Ausgezeichnet besetzt sind die Tennis- Meisterschaften der Wehrmacht, die am Mittwoch in Berlin beginnen. Im Einzel um den Wanderpreis des Oberbefehlshabers der Wehrmacht und Reichs­kriegsministers, den Dr. Tübben zu verteidigen hat, liegen 107 Meldungen vor. Um das Doppel um den Wanderpreis des Reichskriegsministers der Luft­fahrt bewerben sich 54 Paare. Bei den Senioren gingen 51 Meldungen für das Einzel und 25 für das Doppel ein.

Deutsche Olympia-Turner werden bei dem vom 14. bis 18. August in Paris ftattfinben- den internationalen Turnfest ein Schauturnen ver­anstalten. Mit Ausnahme des dienstlich verhinder­ten fit. Schwarzmann wird unsere gesamte Olym» piamannschaft mit Beckert, Stadel, Stangl, Frey, Steffens, Volz, Schmelcher und Winter nach Paris fahren.

Einen neuen 800-Meter-Weltrekord erzielte der Amerikaner John Woodruff bei den panamerikanischen Spielen in Dallas mit 1:47,8 Minuten. Den alten Rekord hielt der Amerikaner Cunningham mit 1:49,7.

Die drei deutschen Schwimmrekorde, die Werner Plath-Berlin mit 4:53,2 Minuten für 400 Meter Kraul und Heinz Arendt-Berlin nvt 10:26,7 für 800 und 19:50,7 für 1500 Meter Kraul im Rahmen des Schwimm-Länderkampfes gegen Ungarn am 12. Juli in Berlin aufstellten, sind be­reits vom Reichsfachamt Schwimmen anerkannt worden.

Die englischen Studenten von Orford und Cambridge gestalteten auch ihren zweiten Start in USA. siegreich. Sie gewannen gegen die Uni­versitäten Princeton und Cornell mit 7:5 Punkten.

Sie Rad-Weltmeisterschaften 1937 werden vom 21. bis 29. August in Kopenhagen ausgetragen. Die Entscheidungen fallen am 22. August (Amateur-Flieger), 23. August (Berufs- Straßenfahrer), 24. August (Amateur-Straßenfah­rer), 26 August (Steher) un]) 29. August (Berufs- Flieger).

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Am 28. und 29. August wird vom DRL. auf dem Heimatberg der Oberhessen, dem Hoherodskopf, zum fünften Male das Hoherodskopfturnfeft veranstal­tet, das feine Wiedereinführung vor zwei Jahren dem bekannten Turnerführer Kreisfachwart Dr. S i e g e r t (Stockheim) verdankt und seitdem gau­offen ist für alle DRL.-Vereine des Gaues XII Hessen, wie auch für die Formationen der Partei, ferner für Wehrmacht und Arbeitsdienst. Es han­delt sich also um eine Veranstaltung auf breitester Grundlage, und es ist der ausdrückliche Wunsch des DRL.-Kreisführers Obersturmführer Otter- b e i n (Friedberg), der dem Fest seine ganz beson­dere Förderung angedeihen läßt, wie auch des Hoherodskop f- Festausschusses mit Dr. Siegert (Stockheim) an der Spitze, daß mit der Zeit über die Kreise der Turner hinaus auch alle anderen Sportler sich an dem Fest beteiligen. Die erstmalige Aufnahme eines Dreikampfes mit erleichterten Be­dingungen für Fuß- und Handballspieler soll ge­rade den Sportvereinen die Möglichkeit bieten, in stärkerem Maße als bisher für die Wettkämpfe zu melden. Es sind folgende Wettkämpfe ausgeschrieben:

Männer-Ober st ufe-Vierkampf: 100- Meter-fiauf, 12 bis 16 Sek.; Kugelstoßen (7lh kg) 6,50 bis 11,50 Meter; Weitsprung, 4.20 bis 6,20 Meter) Hochsprung, 1,20 bis 1,70 Meter.

Männer-Unterstufe- und Fuß- und Handballspieler-Dreikampf: 100 - Me­ter-Lauf, 13 bis 17 Sek.; Kugelstoßen (7'/< kg), 5 bis 10 Meter; Weitsprung 3,50 bis 5,50 Meter.

Durch dieVerordnung über den Zusammenschluß der Forst- und Holzwirtschaft" vom 20. Oktober 1936 wurde die Marktvereinigung der deutschen Forst- und Holzwirtschaft für das ganze Deutsche Reich mit 13 Bezirksstellen ins fieben gerufen. Un­sere heimische Landschaft zählt zum Bezirk 9

Am gestrigen Dienstagvormittag fand unter dem Vorsitz von ßanbforftmeifter Dreyer (Kassel) bie erste Mitgliederversammlung der Bezirksstelle 9 in Gießen im Caf6 Leib für die Kreise Gießen. Alsfeld, Schotten, Lauterbach, Marburg, Franken­berg, Ziegenhain und Wetzlar statt An der Ver­sammlung nahmen Vertreter vom Staat und Ge­meinden. sowie private Waldbesitzer, außerdem Holzverteiler, Sägewerksbesitzer und Holzerarbei­ter (Handwerker und Industrielle) teil.

fiandforstmeister Dreyer aab eine Uebersicht über die Gage der Forstwirtschaft während des Iibe= ralistischen Zeitalters und in der Gegenüberstellung nach der Machtergreifung durch den Nationalsozia­lismus. Er wies darauf bin, wie in den vier Jah­ren nationalsozialistischer Regierung ein Umschwung auch in der Forst- und Holzwirtschaft sich angebahnt habe, der an ein Wunder glauben lasse

Gegenwärtig seien drei Millionen Menschen in der wirtschaftsgruppe hol; vollauf beschäftigt, und die Lage sei besser als se zuvor.

In seinen weiteren Darlegungen umriß der Red­ner die Zusammensetzung der Marktoereinigung der deutschen Forst- und Holzwirtschaft, die Erzeuger, Händler und Bearbeiter kraft des Gesetzes in sich schließe. Die Marktvereinigung habe als vordring­lichste Aufgabe die Verteilung und Lenkung des Holzaufkommens in geordneten Bahnen zu veran­lassen. Die Sicherung der Bedarfsdeckung sei eben­falls große Aufgabe. Es gebe dafür drei Wege: bie planmäßige Steuerung ber Einfuhr, bie Ver­teilung und Lenkung der Erzeugnisse des deutschen Waldes in geordnete Bahnen und eine sinnvolle Preisbildung. Es gelte, jegliche Vergeudung der Werte des Waldes zu vermeiden

Die in jüngster Zeit durchgeführte Preisregelung für bestimmte Holzarten werde voraussichtlich auch für das nächste Jahr übernommen werden Ueber Aufgaben hinaus, die hier der Marktvereinigung zugewiesen seien, gelte es, noch manche Forderung zu erfüllen. Alle Aufmerksamkeit sei auf die Mit­wirkung im Kampf gegen den Verderb zu richten. Hier müßten Erzeuger, Verteiler und Bearbeiter ihre äußerste Kraft einsetzen Hier f»hr man eine erste Möglichkeit in der

Errichtung von Walbarbeiterfchulen,

in denen Fachkräfte herangebildet würden, die schon

NSG Wer nicht mehr an eine Zukunft Oes Theaters glaubte, ist in Bochum eines besseren belehrt worden: die Hitler-Jugend bekannte sich zum deutschen Theater, damit ist seine Zukunft gesichert. Zwei Aufgaben haben wir dabei zu lösen: die Jugend für den Theaterbesuch organisatorisch zusammen- zufassen und die Jugend, die sich der Bühne beruflich widmen will, zu erfassen und in unserem Geiste zu erziehen

Die Zusammenfassung der Jugend für den Theaterbesuch wird sich vorläufig nach den örtlichen Theaterverhältnissen richten. Wir wollen im allge­meinen an den laufenden Abendvorstellungen teil­nehmen. SogenannteSchülervorstellungen" gibt es nicht mehr. Die Jugend ist vollwertiges T h e a t e r p u b l i k u m. In den größeren Theater­stätten des Gebietes werden sich auch geschlossene Aufführungen ermöglichen: nachmittags, damit die Landjugeno ins Theater kommt, ober anläßlich großer Veranstaltungen.

Unser Ziel ist, die Jugend wieder für das Thea­ter zu begeistern. Liebe und Vertrauen zur Kunst läßt sich nicht von heute auf morgen erzwingen. Wir kommandieren die Jugend nicht ins Theater! Den Erfolg unserer Arbeit soll die Zukunft brin­gen. Es kommt uns vorläufig nicht darauf an, leere Häuser zu füllen. Langsam soll die Jugend das Theater als eine Stätte schätzen lernen, in der sie eine harmonische Formung die zur charak­terlichen Entwicklung und zum Ausgleich der kör­perlichen Ertüchtigung unbedingt notwendig ist erfährt. Für uns ist das Theater als eine Statte der Zerstreuung überlebt. Es ist ein Irrtum, daß der im Laufe des Tages abgearbeitete Mensch am Abend für schwere geistige Kost empfänglich ist. Der Alltag läßt viele Kräfte ungenützt. Sie würden ab- stumpfen und verkümmern, wenn sie nicht durch die Kunst angeregt würden. Die Jugend soll nicht einroften, darum gewöhnen wir sie beizeiten an die wenn auch manchmal schwere Kost, die das künstlerische Theater bietet. Jegliches Theater, dessen Zweck Zerstreuung und nicht Sammlung ist, kommt vorderhand nicht in Frage. Auch wenn im Anfang nicht alle mitmachen.

Die Jugend wird in unseren Einführungsabenden erlebnismäßig für den Theaterbesuch vorbereitet. Z. B.: IbsensPeer G y n t" bedarf einer Vor­bereitung für den jugendlichen Besucher Wir ver­anstalten einenNordischen Abend": Norwegen im Lichtbild, in seinen Liedern und Märchen zieht an uns vorbei. Ibsens Gedichte und Briefstellen (um­rahmt von der Griegschen Musik) geben ein Bild dieses zähen Kämpfers gegen eine verlogene Ge­sellschaftsmoral. Nordische Sagen von dem Dovre- alten und den Trollen erleichtern das Verständnis der Peer-Gynt-Handlung. Oder vor einem Werk Richard Wagners werden wir aus seinen Schrif­ten lesen; Hebbel, der uns heute wieder beson­ders am Herzen liegt, wird uns nahegebracht durch seine Gedichte und durch Verlesen geeigneter Stel­len aus denTagebüchern"; anläßlich eine Shake­speare-Aufführung läßt sich manches über die Ent­wicklung des Theaters und des Schauspielers sagen. Diese Einführungsabende geben unseren Bühnen­künstlern (Schauspieler, Sänger, Spielleiter und Kapellmeister) Gelegenheit, einmal mit der Hitler- Jugend zusammenzukommen Da kann manche Brücke geschlagen werden, die zum beiderseitigen Verständnis notwendig ist.

Wir wissen, daß nicht alle Theater aus den

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Wir treten auch nicht als Fordernde auf. Die Spiel­pläne unserer Gebietstheater (Frankfurt, Wies­baden, Darmstadt, Mainz, Gießen und Hackau) bieten genug. Wir suchen uns das Passende aus. Die Klassiker werden wir besuchen. Sie verdie­nen, in erster Linie wieder von der Jugend erlebt zu werden. In ihnen ist Schicksal m reinste und gereifte Form geflossen. Neben ihnen werden die Dichter, die aus unserem Erleben heraus Schicksal dramatisch gestalten, unsere ganz besondere Zunei- gung haben. Die Jugend als Besucherschaft soll die Aufführungen ihrer Dichterkameraden immer mehr ermöglichen. Die Werke eines Mozart, Wagner, We­ber, Lortzing, Pfitzner werden auch die Jugend be­geistern, daneben auch Verdis gereifte aus des Boden feines Landes gewachsene Kunst. Und auch den Humor, der ein befreiendes Lachen hervorruft (nicht den der spöttelt und zersetzt), wollen wir auf der Bühne, denn Lachen bringt die Menschen zu­sammen.

Die technische Durchführung des Kartenvertriebes liegt in den Händen unserer Vertrauensleute. Jede HI.- und BDM.-Einheit, jede Schule und Betriebs­gemeinschaft hat ihren Vertreter imTheaterring". Wir sind, da die Theaterarbeit noch Neuland für uns ist, auf eine gute Zusammenarbeit mit den Bühnen angewiesen" Das uns allerorts entgegen­gebrachte Vertrauen und Verständnis läßt uns einen Erfolg voraussagen Zusammengefaßt: Das Tempo unserer Theaterarbeit wird kein übereiltes fein, aber langsam werden die bei künstlerisch hoch­stehenden Aufführungen leeren Häuser verschwin­den.

Auch unser zweites Arbeitsziel ist für uns neu: die Nachwuchsfrage. Die Erziehung der deut­schen Jugend hat eine so grundlegende Aenderung erfahren, daß in ein ober zwei Jahrzehnten ein anderes Schauspielergeschlecht auf unserer Bühne stehen wird. Wir wollen keinesfalls, wie das über­empfindliche Persönlichkeitsfanatiker auf den Bret­tern (oder in den Schauspielschulen) befürchten, alle Schauspieler in die Uniform stecken. Das würde in vielen Fällen auf eine Kostümierung hinauslaufen. Jedes mittelmäßige künstlerische Können scheidet von vornherein aus. Der Mensch ist Mittelpunkt des Theaters und wir brauchen nur stärkste Begabung. Dazu kommt, daß wir von Bühnenkünstlern wieder Persönlichkeit verlangen. Persönlichkeit ist nicht, wer sich auffallend anzieht ober anmalt. Persön­lichkeit ist, wer aufnimmt, wer mit offenen Augen unb Herzen in feiner Zeit steht, sie erfühlt unb bas Sehnen aller schöpferisch roiebergibt in seiner künstlerischen Arbeit. Wir wissen, baß der Künst­ler Einsamkeit braucht um au reifen Aber bie Ein­samkeit barf nicht zur Flucht vor ber Gemeinschaft ausarten. Wir zwingen keinen mitzumarschieren. Wer seine Freizeit mit uns verleben will, ist herz­lich willkommen. Für bie HI. ist bas Lager bas Gemeinschaftserlebnis. Wir nehmen auf bie Befon- berheit bes Darstellerberufes Rücksicht unb veran­stalten in biesem Jahre zum ersten Male einL a - ger junger Bühnenkünstler" vom 1. bis 15. August in Weilburg. In bem Lager wirb bas SpielBardowiek" von Hans G e i so w erarbei­tet unb am 22. August in Gießen anläßlich unserer Gebietstheatertagung uraufgeführt. In dem Lager werden alle weltanschaulichen, künstlerischen und be- ruvichen Fragen durchgesprochen. Wir ziehen in ber zweiten Lagerwoche bie Vertrauensleute ber Örtlichen Theaterringe yinzu, bamit sie Fühlung zu ber Künstlerschaft bekommen In Gießen treten wir mit unserer Arbeit bann vor bie breite Oesfent-

14,8 Sek.; Kugelstoßen (4 kg a. K.), 5 bis 11 Meter; Weitsprung, 3 bis 5 Meter.

Altersklasse A (30 bis 40 Jahre) -Drei« Dampf: 75-Meter-Lauf, 11 bis 15 Sek.; Kugel« stoßen (7V4 kg), 5 bis 10 Meter; Weitsprung m. ß., 3,20 bis 5,20 Meter.

Altersklasse B (40 bis 50 Jahre) -Drei« Dampf: 75-Meter-Lauf, 11,4 bis 15,4 Sek.; Weit« fprung a. b. Stanb, 1,50 bis 2,50 Meter; Stein­stoßen mit Anlauf (Naturstein (ca. 25 Pfd.), 3 bis 8 Meter.

Altersklasse C (über 50 Jahre) -Drei« Dampf: 75-Meter-Lauf, 12 bis 16 Sek.; Stein« stoßen aus dem Stand, 2,50 bis 6,50 Meter; Weit­sprung a. d. Stand, 1 bis 2 Meter

Frauen (über 18 Jahre)-Vierkampf: 100- Meter-Lauf, 13,4 bis 17,4 Sek.; Kugelstoßen (4 kg), 5 bis 9 Meter; Weitsprung, 2,50 bis 4,50 Meter; Hochsprung, 0,80 bis 1,30 Meter.

, ®eibDid)e Jugend-Oberstufe (Iahra. 1919/20)-Dr ei Dampf: 75-Meter-Lauf, 10,8 bis 14,8 Sek.; Kugelstoßen (4 kg) a. d. K). 3 bis 9 Meter; Weitsprung, 2,50 bis 4,50 Meter.

Weibliche Jugend-Unter st use (1921 unb jünger)-Dreikampf: 75-Meter-Lauf, 11 bis 15 Sek.; Hochsprung, 0,70 bis 1,20 Meter; Vollballwurf, 10 bis 20 Meter

An Sonderkämpfen find ausgeschrieben: 4 X 100-Meter-Pendelstassel für Männer; 4 X 100« Meter-Pendelstaffel für Frauen: 4X100-Meter°Pen« delstaffel für männliche Jugend; Mannschaftsstein­stoßen und Mannschaftstauziehen (Altersklasse).

Jugend-Ober st use-, Jahrgang ^'erkämpf: 100-Meter-Laus, 12,8 bis AU,v ^., Kugelstoßen (5 kg), 5 bis 10 Meter; Weitsprung, 3,80 bis 5,80 Meter; Hochsprung. 1 bis 1,50 Meter Jugend-Unterstufe-, junger«D r e i k a m p f: 75-Meter-

nun einmal unvermeidlichen geschäftlichen Inter- lichkeit und werden über unser zukünftiges Arbeits­essen unseren Forderungen nachkommen können. | Programm berichten.

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schauern in Wien über Ferenczoaros Budapest überraschend glatt und sicher mit 4:1 (2:0).