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Oberheffen.

Seimaivereinigung Staufenberg.

* Staufenberg, 20. Jan. Leider muß der vor längerer Zeit angekündigte Heimatabend der Heimatoereinigung Staufenberg, an dem fast alle Vereine der Gemeinde teilzunehmen versprochen hatten, bis auf weiteres verschoben lv«rrdsn. Der Grund ist der, daß zur Zeit kein Burg­wirt vorhanden ist und die großen Räumlichkeiten der Burg deshalb ungeheizt sind. Der hiesige Turnverein, der in früherer Zeit an Werk­tagen abends in dem großen Saale übte, konnte aus diesem Grunde bis jetzt dort leider keine Uebungs- stunde abhalten. Hoffentlich wird der Mangel bald behoben und ein leistungsfähiger, solider Gastwirt «gesunden. Die Offenyaltung der Burg bedeutet so­wohl für unseren Ausflugsort, als auch für die Heimatoereinigung Staufenberg eine Lebensfrage.

Gute Wildipende für das WHW.

* Schotten, 20. Ian. DieJägerdesKrei« lses Schotten haben, nach einer Mitteilung der hiesigen Kreisführung des WHW., in den Monaten November und Dezember 1936 als W i l d s p e n d e ?ür das Winterhilfswerk 38 Rehe und 69 Hafen im Gesamtgewicht von 715 Kilogramm ab» geliefert. Diese Wildspende wurde der Gausührung Frankfurt des WHW. übermittelt.

Bauernführer in der Ilachsrösterei.

O Stockheim, 20. Jan. Die Kreis- und Bezirksbauernführer der Landesbauern- ,chaft Hessen - Nassau besichtigten dieser Tage >i e Flachsrösterei in Stockheim. Auch >er Landesbauernführer nahm an der Besichtigung teil. Der Aufsichtsratsoorsitzende der Bäuerlichen Hauptgenossenschaft wies in einer Ansprache auf »ie volkswirtschaftliche Bedeutung der Röstanstalt Din. Direktor Straßburger gab anschließend innen Ueberblick über die Arbeit der Flachsröste. 2andesbauernführer Dr. Wagner gab seiner Freude über die schöne und vorbildlich arbeitende Flachsröste Ausdruck. Geschäftsführer Brauer von der Flachsröstanstalt hielt dann einen Vortrag über die technische Bearbeitung des Flachses, an- «chließend wurden die Betriebsanlagen besichtigt. Dr. Brauer von der Landesbauernschaft sprach im weiteren Verlauf der Zusammenkunft noch über »ie Flachswerbung 1937. Nach einer regen Ans­prache über das Gesamtproblem des Flachsanbaues und der Flachsbearbeitung wurde die Tagung mit Dem Gruß an den Führer beschlossen.

Geburtenrekord in Alsfeld.

* Alsfeld, 20. Jan. Unsere Stadt hatte im Jahre 1936 einen einzigartigen Rekord zu ver­zeichnen. Sie erreichte nämlich in diesem Jahre nie höch ste Geburtenzahl, die seit der Ein- -ichtung der Standesämter im Jahre 1875 überhaupt emals in userer Stadt zu verzeichnen war. Es wur­den nämlich im Jahre 1936 hier 168 Kinder geboren, flegen 129 im Jahre 1935.

Landkreis Gießen.

Heuchelheim, 19. Jan. Der Gesang­vereinLiederkranz" feierte am Samstag­abend in der Turnhalle sein Winterfest. Der L>aal war bis zum letzten Platz besetzt. Nach einem 2röffnungsmarsch der Kapelle E i n b r o d t (Gie­ren), die den musikalischen Teil des Abends be­tritt, begrüßte der Vorsitzende Fritz Bepler die üeihtelfmer. Er appellierte besonders an die Jugend, Öie den Gesangvereinen beitreten soll, damit der Männergesang und das deutsche Lied auch weiter- fhin erhalten bleiben. Die Dortragsfolge war sehr reichhaltig. Neben Liedern des Männerchores unter

Leitung von Chorleiter Wigand Gernhardt (Bad-Nauheim) wurden auch zwei Theaterstücke ge­spielt. Auch das Volkslied kam zur Geltung, indem man aus dem Heuchelheimer Liederbuch gemeinsam Lieder sang.

Staufenberg, 19. Jan. Gestern vormittag fand an der hiesigen Schule die feierliche H i s - sung der HI.-Fahne statt. In Vertretung des Bannführers sprach Stammführer S ch m u l - bad)-- Lollar zur angetretenen Jugend. Die hie­sige Burg ist an Gastwirt Ko ob in Lollar ver­pachtet worden. Dieser Tage wurde die Ge­treidespende der Bauern und Landwirte zur Ausmahlung abgeliefert.

V Saubringen, 18. Jan. Die hiesige NS.- F r a u e n s cha f t veranstaltete in der neuen Schule einen Vortragsabend. Frl. Schlapp hielt einen anschaulichen Vortrag über die Eindrücke während einer Fahrt mitKraft durch Freude" nach Borkum und Helgoland.

00 Beuern, 20. Jan. Im Saal von Som­me r l a d fand in diesen Tagen die erste Holz- oerfteigerung der Rabenauschen Forstverwal- tung statt. Es waren viele Interessenten erschienen. Je Raummeter wurden bezahlt: Buchenscheite 8,50 RM., Buchenknüppel 7,50 RM., Eicyenscheite 5. RM., Eichenknüppel 4. RM., Fichtenknüppel 3. RM., Buchenreifer 80 Pfennig. Die Preise liegen höher als im vorigen Jahre.

* Reiskirchen, 18.Jan. Die hiesige Krie­gerkameradschaft veranstaltete am Samstag im Saale von Gundrum eine Mitgliederversamm­lung, verbunden mit einem Familienabend. Nach der Begrüßungsansprache des Kameradschaftsfüh­rers wurde der Tätigkeitsbericht erstattet und der Rechnungsbericht gegeben. Kreisfchießwart, Kame­rad Klein, Gießen, würdigte in längeren Aus­führungen die Leistungen der hiesigen Schützen­gruppe und ermahnte die Kameraden, im neuen Jahre mit noch besseren Leistungen aufzuwarten. Kreispropagandaobmann, Kamerad K ö h r e s, Gie­ßen, hielt anschließend einen grundlegenden Vor­trag über Wesen und Bedeutung der Propaganda des Kyffhäuserbundes. Neben dem Soldatenbund der jungen Soldaten wird der Kyffhäuserverband, der alle alten Soldaten erfaßt, mit seinen weit ausgebauten sozialen Einrichtungen weiter bestehen und alles daransetzen, um die ihm vom Führer ge­stellten Aufgaben zu erfüllen. Nach Erledigung der dienstlichen Angelegenheiten kam die ungezwungene Kameradschaft zu ihrem Recht. Bei froher Unter­haltung und freier Bewirtung verlief der Abend in bester Stimmung.

,> Saasen, 17. Jan. Am Samstag hielt der GesangvereinEintracht" unter dem Vor­sitz des Vereinsführers Hermann Wagner im SaaleZum goldenen Löwen" seine Jahreshaupt­versammlung ab. In seiner Ansprache gedachte der Dereinsoorsitzende in üblicher Weise des im abge­laufenen Jahre verstorbenen Mitgliedes Wilhelm Seipp. Die Kasse wurde durch die beiden Kassen­prüfer Karl Pfeiffer und Ludwig Kutscher in Ordnung befunden, so daß dem Rechner H o r st Entlastung erteilt werden konnte. Vereinsvorsitzender und Vorstand wurden einstimmig wiedergewählt. Im abgelaufenen Jahr konnte der Verein unter der bewährten Leitung seines Dirigenten Volk (Großen-Buseck) achtbare Erfolge buchen. Der Ver­ein nahm am Wertungssingen in Lauter teil und kehrte erfolgreich zurück. Für dieses Jahr wird ein Ausflug an Den Rhein geplant. In feiner Schluß­ansprache forderte der Dereinsoorsitzende die Mit­glieder auf, auch weiterhin treu zum deutschen Lied und Vaterland zu stehen. Die Versammlung wurde dann in üblicher Weise geschlossen. Gemütliches Bei­sammensein hielt die Teilnehmer noch etliche Stun­den beisammen. Am Freitag lief hier, von der

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NS.-Gemeinschaft .Kraft durch Freude" veran­staltet, der schöne Ufa-TonfilmDer Klosterjäger". Die Veranstaltung war gut besucht.

Z Ettingshausen, 18. Jan. Die hiesige Kriegerkameradschaft hielt bei Kamerad Paulus Walter ihre Hauptversammlung ab. Ka­meradschaftsführer Förster Keil gedachte zunächst der im Jahre 1936 verstorbenen Kameraden. Ka­merad Philipp S e r t h erstattete den Kassenbericht, der mit einem kleinen Ueberschuß abschloß, geprüft und in Ordnung befunden worden war. Für den verstorbenen Kameraden Ludwig Pfeiffer II. wurde Heinrich Stein I. als Fahnenträger be­stimmt. Als dessen Stellvertreter wurde Wilhelm Bopp eingesetzt. An Stelle des nach Steinbach versetzten Lehrers Simon wurde Paulus Wal­ter als Beiratsmitglied bestimmt. Nach Abschluß des geschäftlichen Teils blieo man bei vaterländi­schen Liedern noch geraume Zeit beisammen.

+ Ettingshausen, 20. Jan. Die Ortsgruppe hielt im Saale von Paulus Walter einen gut besuchten Dorfgemeinschafts-Abend ab, der zum großen Teil von Darbietungen der Hitler- Jugend und des BDM. ausgefüllt wurde. Zur Aufführung gelangten drei humorvolle Theater­stücke, die herzliches Lachen auslösten. Kamerad­schaftliches Beisammensein beschloß den Abend.

nsf. Beltershain, 20. Januar. Der Lehr­gang für Säuglingspflege, den der Reichsmütterdienst im Deutschen Frauenwerk hier veranstaltete, fand in einem frohen Kamerad­schaftsabend seinen Abschluß. Schwester Jula Kliffmüller faßte noch einmal die Grundge­danken der Mütterschulung zusammen und verteilte

an die 21 Teilnehmerinnen die Bescheinigungen für regelmäßigen Besuch. Nach dem ersten Teil ver­einten lustige Darbietungen bei Kaffee und Kuchen die Anwesenden. Alle Gäste waren erstaunt über ble Lieder und die kleinen Stücke, die Schwester Jula in der kukzen Zeit mit den Teilnehmerinnen am Lehr­gang eingeübt hatte.

nsf. Stockhausen, 20. Jan. Neber geschmack­volle Kleidung und Heimgestaltung sprach hier Frau S ch l i e p h a k e in unserer Frauen- schäft. An Proben und Mustern von guten und minderwertigen Stoffen zeigte sie den Unterschied zwischen haltbaren, waschechten Stoffen und un­echtem billigem Schund. Bei der Heimgestaltung muß auf dem Lande besonders alles Modische, Ueberflüssige und Unzweckmäßige, das sich in die alten ererbten Möbel und Geräte nicht einordnet, vermieden werden. Der Sinn und die Freude an gutem Material und wertvoller Verarbeitzmg muß geweckt und gefördert werden. Die Frauen folgten mit großer Aufmerksamkeit.

00 Allertshausen, 18. Jan. Der hiesige Kriegerverein hielt seine Jahresschlußver­sammlung im Vereinslokal ab, zu der fast alle Ka­meraden erschienen waren. Nach einer einleitenden Ansprache des Kameradschaftsführer I. H. Na ch- tigall erstattete Rechner Lich den Kassenbericht, der von den Kassenprüfern in Ordnung befunden war und genehmigt wurde. Der Schriftführer er­stattete den Jahresbericht. Im Verlaus der Ver­sammlung wurde aller gefallenen Kameraden und des verstorbenen Kameraden Wilhelm Wagner gedacht. Sodann wurde der Beschluß gefaßt, eine Kyffhäuserfahne anzuschasfen, für die eine sofort

Geflügelschau in Lollar.

8 Lollar, 20. Jan. Eine schöne, in Organisa­tion und Leistung vorzüglich gelungene Geflü­gelschau veranstaltete der hiesige Geflügel­zuchtverein am vergangenen Wochenende im SaaleZur Germania". Das Interesse, das diese Schau bei den Züchtern, wie auch beim PubMum fand, war sehr erfreulich. 217 Ausstellungsnummern standen den Bewertungsrichtern Jäger (Ober- Hörgern) und ©übler (Burg-Gemünden), sowie einer starken Besucherzahl in vorbildlicher Anord­nung zur Bewertung und Schau zu Verfügung. Auf den ersten Blick fiel auf, daß die Veranstalter und die Aussteller keine Mühe gescheut hatten, um mit ihren Leistungen vor der Kritik bestehen zu können. Den beiden mit bester Sachkenntnis ausgestatteten Wertungsrichtern war damit keine leichte, wohl aber eine dankbare Aufgabe gestellt.

Das Ergebnis der Bewertung.

Hühner.

Schwarze Wyandotten: Ludwig Künkel XIII., Lollar, 3 EPr., 2 sg 1, 2 sg2, 1 sg3, 1 sg und 7 g. Dunkle Wyandotten: Friedrich Riehm, Lollar, 1 sg 1 Z., 1 sg 1. Wyandotten blaugold: Justus Frank, Lollar, 1 sg 1Z., 2 g. Wyandotten sil- ber: Georg Hettche, Lollar 1 EPr., 2 sg 1, 2 g. Plymouth-Rocks, gestreift: Albert Fuchs, Lollar, 1 sg 1. Barnevelder: Richard Schulze, Lollar, 1 EPr., 1 fg 1, 3 g; Ludwig Geißler V., Lollar, 2 g. Welsumer: Karl Müller, Lollar, 1 EPr., 2 sgl, 1 g. Rheinländer, schwarz: Karl Schmitt 1 sg 2, 1 g; Albert Fuchs, Lollar, 1 EPr., 2 sg 1 Z., 4 g; Ludwig Spuck, Lollar, 1 fg 1, 1 sg 3, 3 g. Hamburger, schwarz: Karl* Frank, Lollar, erhielt den Ehrenpreis der Reichsfachschaft, 1 EPr., 2 fg 1, 1 sg 2, 1 fg 3, 1 sg und 1 g. Italiener, schwarz: Heinrich Riehm, Lollar, erhielt den Ehrenpreis der Reichsfachschaft, 2 sgl Z., 2 fg 1, 2 fg 2, 1 fg3. Italiener, rebhuhnfarbig: Walter Seipp, Lollar, 1 sg 1 Z. und 4 g. Ostfriesische Silbermöven: Wilhelm Römer, Lollar, 1 EPr., 1 fg 1 Z., 2 sg 1,

1 sg 2, 1 sg 3 und 4 g. Andalusier, blau: Hein­rich Schneider, Wiesen, 1 sg 1Z., 1 sg 1, 2 g.

Zwerghühner.

Wyandotten, schwarz: Ludwig Künkel XIII., Lol­lar, 1 sg 1Z., 2 sgl, 1 g. Wyandotten, weiß: Wilhelm Schmulbach, Lollar, erhielt den Ehrenpreis der Landessachschaft, 1 fg 1, 1 g. Wyandotten, gestreift: Heinrich Geiß, Lollar, 1 EPr., 2 fg 1Z.; Georg von der Au, Lollar, 1 fg 1, 1 fg 3, 3 g; Karl Frank, Lollar, 2 g; Friedrich Riehm, Lollar, 1 fg 2, 1 g; Heinrich Müller, Ruttershausen, 1 sg 1, 1 fg 2, 1 g. Rhodeländer: Wilhelm Becker, Lol­lar, 1 fg 1 Z., 1 fgl, 1 g; Ernst Geißler 1 fg 2. Sebrigyt-Bantam: Ludwig Spuck, Lollar, 1 EPr., 1 sglZ, 3 sgl, 2 g; Erich Moos, Lollar, 1 sg 1.

Tauben:

Hessische Kröpfer: Wilhelm Becker, Lollar, 1 EPr., 1 fgl, 1 g; Justus Frank, Lollar, 4 g. Elster­kröpfer: Wilhelm Becker, Lollar, 1 EPr., 2 sg 1, 2 g. Brünner Kröpfer: Erich Moos 1 fg 1. Steinheimer Bagdetten: Georg von der Au, Lol­lar, 1 sg 1Z, 1 fgl, 3 fg2, 1 sg 4 und 4 g; Karl Schmitt, Lollar, 1 EPr., 2 fg 1. Schönheits­brieftauben: August Geiß, Lollar, 1 EPr., 1 sg 1 Z, 3 sgl, 2 fg2, 2 g; Karl Zimmermann, Lollar, 1 EPr. und 2 g. Reise-Brieftauben: Ludwig Frank VII., Lollar, 1 EPr., 1 sg 1 Z., 2 fg 1, 1 fg 2, 1 fg 3, 1 fg und 3 g; Willy Barschel, Lollar, 1 sg 1, 1 fj; Ludwig Heibertshausen, Staufenberg, 2 g. Nürnberger Lerchen: Heinrich Geiß, Lollar, 1 EPr., 2 fg 1, 2 fg. 2, 1 fg 3, 4 g. Lockentauben: Rudolf Scherb, Lollar, 1 fg 1, 1 fg 2. Lahore-Tauben: Georg von der Au, Lollar, 1 EPr., 1 fgl, 1 fg2, 2 g. Thüringer Flügeltauben: Ernst Schwarz, Lollar, 1 fg 1, 1 fg 2, 1 g; Karl Zimmermann, Lol­lar, 2 EPr., 1 fg 1, 1 sg 2, 1 fg 3, 3 g. Trom­mel-Tauben: Heinrich Müller, Ruttershausen 1 g. Lux-Tauben: Ernst Geißler, Lollar, 1 g.

Die vom Geflügelzuchtverein Lollar ausgesetzten Preise für beste Lei st ungen fielen an Ludwig Klinkel XIII., an Georg von der Au und an Heinrich Geiß.

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Wasterundurchlässigmache« 567

Wechsel

Bauchhöhle oder in dem Gewebe. Die Wassersucht hat immer eine ernste Ursache, die dringend ärzt- licher Behandlung bedarf. Was­seransammlungen in den Gewe­ben kommt bei Nieren- und Herz­krankheiten vor, Wasser in der Bauchhöhle bei bösartigen Ge­schwülsten und bei schweren Herz­erkrankungen. Wasser im Brust- raum hat gewöhnlich seine Ur­sache in einer Rivvenfellentzün- dung. Derartige Wasseransamm­lungen stellen eine sehr schwere Belastuna des Körpers dar und lassen den Kranken sehr her­unterkommen.

Wasserundurchlässigmachen von Stoffen, s. u. Imprägnieren.

Wasserzeichen, Kennzeichen von Papiersorten, auch von Papier­geld, das nur sichtbar wird, wenn man das Papier gegen Licht hält. Watscheln, eine eigenartige Gang- ftörung, die bei doppelter Hüft­gelenksluxation (s. Verrenkung) ryvisch ist. Kommt aber auch vor bei Lähmung der für den Gang wichtigen Gesäßmuskulatur.

Watt, Einheit für elektrische Stromleistung, die um so größer ist, um so höher die Spannung, Volt, und die Stromstärke, Am­pere, sind. Watt W wird gewöhn­lich in Kilowatt ausgedrückt.

1 kW = 1000 W. Eine Kilowatt­stunde ist die Leistung eines Kilo­watts während einer Stunde Dauer.

Watte, lockere Baumwolle, die als Verbandstoff verwendet wird. Watte muß keimfrei gehalten werden. Man entnimmt dem Pa­ket nicht mehr Watte als man

gerade benötigt. Wattereste darf man nicht herumliegen lasten. Bei Wundverbänden kommt un­mittelbar auf die Wunde 93er» bandgaze, bann erst Watte.

W. C., engL Abkürzung von Wa­ter closet, Wasserklosett. Deutsche Bezeichnungen Waschraum, Spül, sitz.

Weben, Anfertigung von Gewe­ben auf einem Webstuhl aus Fä­den und Garnen. Die längslau- fenden Fäden nennt man Kette, die guerlaufenden Schuß oder Einschlag. Die Vielartigkeit der gewebten Stoffe wird durch die verwendeten Fäden, aber auch durch die verschiedene Kreuzung von Kette und Einschlag erzeugt. Die fertigen Stoffe sind, wenn sie nicht alshandgewebt" be­zeichnet sind. Maschinenarbeit.

Webstich, ein Handarbeitsstich, bei dem die Stiche dicht neben­einander gelegt werden und die Arbeit wie gewebt aussieht.

Webstuhl, Vorrichtung zum We­ben von Stoffen Neuerdings gibt es wieder preiswerte Handweb­stühle. auf denen man zum Haus­gebrauch kunstgewerbliche Hand­arbeiten ausführen kann. Die Bedienung des Handwebstuhles ist nicht schwer.

Wechsel. Einen W. (Akzept) zu unterschreiben ist besonders, für einen Nichtkaufmann sehr gefähr­lich. Der W. muß pünktlich ein» gelöst werden, sonst entstehen er­hebliche Unkosten. Gegen eine Wechselforderung kann man im Prozeß nur in sehr beschränktem Maße Einwendungen erheben, besonders wenn der W. roeiter-

Daschen wird leichter

durch eine Waschmaschine. Sie erspart Ihnen Arbeit und Mühe, außer­dem aber wird die DZäsche sehr geschont. Es gibt keine Aufregung und keine Anstrengung mehr am Waschtag. Mit Handbetrieb, Wasser- oder Elektromotor geigt Ihnen eine reiche Auswahl

3. 2. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarlen, Fernsprecher 2145/2146.