Ausgabe 
20.10.1937
 
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Klein'Linden (Frankfurter Straße 19), den 18. Oktober 1937.

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Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 21. Oktober, nach­mittags 3 Uhr, vom Trauerhause aus statt

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des Gaues Kurmark bis Schlochau und dann kreuz und quer durch Ostpreußen führen wird.

Aljechin Euwe 4:3.

den, der vor wenigen Tagen aus einer Schweizer Irrenanstalt entflohen war. Er hat zugegeben, den Brand im Bürgerspital in Freiburg gelegt zu haben.

Schweres Verkehrsunglück in Schottland.

In Milnarthort stieß ein Lastkraftwagen in vol­ler Fahrt mit einem Personenkraftwagen zusammen und ging in Flammen auf. ,Vier Personen, darunter ein Kind, verbrannten. Eine fünfte Per­son erlitt tödliche Quetschungen.

Allein reisender Junge aus dem D-Zug gestürzt.

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Zwischen Mansfeld und Siersleben stürzte am Sonntag ein Junge aus dem Fenster des Frank-

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hinausgestürzt sei.

100 000 R7N. Ordnungsstrafe für einen jüdischen Schieber.

Die Regierung Oberfranken und Mittelfranken teilt mit: Gegen den Alleininhaber der Holzgroß­handlung M. Bettmann & Co. in Nürnberg, den Juden Alfred Fränkel, wurde von der Preisüber­wachungsstelle bei der Regierung von Oberfranken und Mittelfranken in 2lnsbad) wegen fortgesetzter umfangreicher Verstöße gegen die Preisstoppverord­nung eine Ordnungsstrafe von 100000 Reichsmark verhängt. Der Firma, die im Bay­rischen Wald ein großes Sägewerk besitzt, konnten dank der Zusammenarbeit der Preisüberwachungs­stellen in Regensburg und Ansbach und dem ener­gischen Zugriff der Nürnberger Polizei eine ganze Reihe von schweren Verstößen gegen bie Preis st oppverordnung nachgewiesen wer-

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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren lieben Vater, Großvater, Urgroßvater, Bruder und Onkel

Heinrich Jakob Fink

Im 78. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit zu nehmen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenem

Friedrich Moineweg.

Klein-Linden, den 19. Oktober 1937.

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 22. Oktober, 14% Uhr, in Klein-Linden statt

Fluten um, zwei wurden schwerverletzt geborgen. . w ,

Explosionsunglück in Toulouse.

In einer Feuerwerkskörperfabrik in Toulouse wurden durch eine schwere Explosion em Ge­bäude, in dem ein Laboratorium.untergebracht war, sowie vier benachbarte Häuser vollkommen zerstört Ein Arbeiter wurde durch die Gewalt der Explosion fortqeschleudert und schrecklich verstümmelt; er war sofort tot. Eine Arbeiterin, Mutter von vier Kin­dern, mußte in bedenklichem Zustande in das Kran­kenhaus gebracht werden. Die Ursache der Explo- sion ist noch unbekannt. Der Schaden wird auf 250 000 Franken geschätzt.

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bett Fackler. Sein Heimatort konnte noch nicht festqestellt werden. Er hatte eine Fahrkarte von Jgelgrenze bei Trier nach Rheinsberg in der Mark. Mitreisende erzählen, daß der Junge im Sei- tengang des D-Zuges 27 Frankfurt Berlin auf einen verkleideten Heizkörper gestiegen und in einem unbeobachteten Augenblick durch das offene Fenster

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Plötzlich und unerwartet verschied an den Folgen eines Unfalles unser guter, treusorgender Vater, Großvater, Bruder und Onkel

Jakob Wagner

im 55. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Marie Wagner, geb. Müller und Kinder.

flüchtet.

Berstendes Schwungrad zerstört eine Maschinenhalle.

Das Berliner Ziegelwerk von Gebr. Scheibe wurde von einem seltsamen Unglücksfall be­troffen, durch den die Maschinenhalle und die Werksräume mit den technischen Einrichtungen zer­trümmert wurden. Auf ungeklärte Weise löste sich die an der Innenwand der Maschinenhalle befe­stigte Antriebswelle und fiel auf die im Betrieb befindliche Dampfmaschine. Das große Schwung­rad von 2,60 Meter Durchmesser wurde zertrüm­mert und die fortgeschleuderten zentnerschweren Metallstücke zerschlugen das Dach der Maschinen­halle und die starken Zwischenwände. Glücklicher­weise konnten sich die Arbeiter ins Freie retten, so daß niemand zu Schaden kam.

18 Bauernhöfe in Oberilalien eingeäscherl.

Durch einen Brand in Corla Maggiore bei Busto Arisizio in Oberitalien wurden 18 Bauern­häuser, 8 Ställe und ein Holzlager eingeäschert. Der Brand hatte sich mit Windeseile verbreitet, da er in den Ställen und Scheunen reiche Nahrung fand. Erst nach achtstündiger harter Arbeit gelang es den Feuerwehrleuten, der Flammen Herr zu werden.

42 Todesopfer der Kinderlähmung in Melbourne.

Nach einerTimes"-Meldung aus Melbourne (Australien) beliefen sich die in Melbourne verzeich­neten Fälle von Kinderlähmung auf 561; darunter befinden sich 59 Erwachsene. 42 Falle haben bisher einen töt) lief) en Ausgang gehabt, darunter bei fünf Erwachsenen.

Vollstreckung eines Todesurteils.

In Berlin wurde die 1885 geborene Maria Para- kenings hingerichtet, die vom Schwurgericht in Königsberg (Pr.) wegen Mordes zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehren­rechte verurteilt worden war. Maria Parakenings hat ihren Ehemann August Parakenings in Schen­kendorf vergiftet, da er ihren ehebrecherischen Be­ziehungen zu einem anderen Manne im Wege stand.

Grohfeuer in einem Schweizer Allersheim.

In dem im Zentrum der Stadt Freiburg (Schweiz) gelegenen Bürgerspital, in dem sich auch ein Altersheim befindet, brach ein Großfeuer aus, das einen großen Teil des Dachstockes und die Kapelle einäscherte. Zur Zeit des Brandaus­bruches befanden sich etwa 300 Kranke und alte Leute im Spital, die nun vorläufig im Kanton- Spital untergebracht wurden. Der Schaden wird auf 300 000 bis 400 000 Schweizer Franken ge­schätzt. In Bern konnte ein Mann verhaftet wer-

achtet wurde. t

Autoberaubungen

einer jugendlichen Diebesbande.

LPD. Frankfurt a. M., 18. Okt. Mitte Sep­tember wurden vier Burschen im Aller von 17 Jahren nachts dabei überrascht, wie sie ein Auto ausraubten. Sie wurden damals festgenom- m e n. Im Laufe der Ermittlungen hat sich heraus­gestellt, daß die gleichen Täter noch mehrere A u t o- beraubungen und Diebstähle von Motorrädern, sowie Einbrüche in Wasserhäuschen und Man­sarden begangen haben. Insgesamt konnten bisher zehn Personen fe st genommen werden.

Tagung der Internationalen Gesellschaft für Väderfocschung.

Nach der ersten wissenschaftlichen Sitzung der Internationalen Gesellschaft für Bä­derforschung in Frankfurt fand die zweite Hauptsitzung in Wiesbaden statt. In Anerkennung ihrer Verdienste wurden zu Ehrenmitgliedern er­nannt: Prof. Dr. Dalenti (Mailand) und San.- Rat. Dr. Schober (Stuttgart). Die Sitzung be­schäftigte sich mit derPsychotherapien! Kur- und Badeorten". Das Hauptreferät hielt Pros. Veraguth (Zürich). Er ging davon aus, daß es die erste Aufgabe des Kurortes ist, die Behandlung so aufzunehmen, daß die Besserung oder Heilung des Leidens erreicht wird. Darüber hinaus aber steht jedem Arzt in der Psyche des Menschen ein Faktor zur Verfügung, der, richtig angewendet, wesentlich bei der Heilung eingesetzt werden kann.

Cieberffunbe mit (Berfrube Pihmger unb Hans Pfihner.

Im Münchener Rundfunk veranstaltete Gertrude Pitzinger gemeinsam mit Hans Pfitzner eine Liederstunde, die mit Begeisterung ausgenommen wurde. Die hervorragende Künstlerin veranstaltet am 13. November im Gießener Konzert- verein einen Liederabend.

Frau Schumann zu ihrem Osipreuhenritt für das MHW. gestartet.

Laut NSK. traf die Reiterin für das WHW, Frau Schumann, in Pyritz im Gau Pommern ihren wetten Ritt als Sammlerin für das Win­terhilfswerk an. Bevölkerung, Stadtverwal­tung und Partei hatten diesem Ereignis einen fest­lichen Rahmen gegeben Der Bürgermeister und der Kreisbeauftragte des WHW. verabschiedeten die Retterin und übergaben ihr die ersten Spenden. Frau Schumann hat bereits während des ver- aangenen Winterhilfswerkes als Sammlerin rund 4000 Kilometer auf dem Rücken ihres Pferdes zu­rückgelegt und dabei 163 000 Mark gesammelt. Wegen dieses einzigartigen Erfolges hat sich die Reiterin für diesen Winter einen Plan vorgenom­men, der sie zunächst in 93 Tagen durch einen Teil

Mahnung.

Die Beiträge für den Monat September 1937 derjenigen Arbeitgeber, die von der Kaffe Rechnung erhielten, sowie der freiwilliaen Mitglieder, können noch bis zum 25. Oktober 1937 ohne Kosten bezahlt werden. Aach Ablauf dieser Frist erfolgt Kosten­berechnung, evtl. Zwangsbeitreibung.

Für die Arbeitgeber, die die Beiträge selbst nach dem wirklichen Arbeitsverdienst berechnen, gilt die gesetzte Frist bis 25. d. M. nicht.

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17jähriger gesteht einen Raubmord.

In Dormettingen, Kreis Rottweil (Württ.), wurde die 67 Jahre alte Bäuerin Elisabeth Franziska Bernerin der Küche ihres Häuschens, das sie allein bewohnte, ermordet aufgefunden. Es handelt sich um Raubmord. Die Kriminalpolizei nahm den 17 Jahre alten Josef Bertsch aus Dormettingen sest, der nach anfänglichem Leugnen die Bluttat eingestand. Er ljabe die alte Frau ausgesucht um Geld für Zigaretten von ihr zu verlangen. Als sie sich weigerte und Anstalten machte, einen Nachbarn herbeizurufen, i)abe er sie gewürgt und ihr den Mund zugehalten, um sie am Schreien zu hindern. Schließlich habe er ihr mit einem Lattenstück, einem Stock und zwei Milchtöpfen, die in Trümmer gin­gen, so lange auf den Schädel geschlagen, bis die Greisin sich nicht mehr rührte. Er habe dann nach Geld gesucht, es in seiner Aufregung aber nicht ge­funden.

Raubmord an einem Chauffeur bei Zürich.

Bei Zürich wurde am Zürichberg der Taxameter- Chauffeur August Schürmann von einem un­bekannten Fahrgast durch drei Revolverschüsse ge­tötet und beraubt. Ein Rechtsanwalt entdeckte das Auto mit dem leblosen Chauffeur am Führer­sitz und benachrichtigte die Polizei. Diese verfolgte mit Polizeihunden die Fährte des Mörders, konnte ihn aber bisher nicht verhaften. Außer dem Fahrer­ausweis und dem Papiergeld hat der Mörder eine ganze Anzahl von Lotterielosen geraubt.

Sieben Tote bei einem firaffroagenunglücf in Finnland.

Ein schweres K r a f t w a g e n u n g l ü ck ereignete sich bei Stalo, einem Marktflecken im Südwesten Finnlands. Dort stürzte ein vollbesetzter Wagen in einen Fluß. Sieben Personen kamen in d e n

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Kabineitswechsel in Luxemburg.

Luxemburg, 19. Okt. (DNB.) Großherzogin Charlotte empfing Staatsminister Bech, der ihr den Rücktritt her Regierung anlkot. Die Großherzogin beauftragte Bech mit der Neu­bildung des Kabinetts. Die Regierungsneubildung ist die Folge des Ausganges der Kammer- Teilwahlen und des Volksentscheides vom 6. Juni. Bereits damals hatte Bech der Großherzogin das Rücktrittsgesuch seiner Regie, runq unterbreitet, da das Wahlergebnis den Mehr, hettsparteien, Katholiken und Radikalliberalen un­günstig war. Die Großherzogin wünschte Verhand­lungen über eine R e g i e r u ng s e r w e ite. r u n g , die Mitte Oktober zwischen Katholiken, Ra- dikalliberalen und Sozialdemokraten zu einer E i - nigung führten. Die von diesen drei Jßarteten gebildete neue Regierung wird sich auf 49 Abge­ordnete von im ganzen 55 stützen können.

Wetterbericht

des Reichswetterbienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die Nacht zum Mittwoch brachte bei fast unge­hinderter Ausstrahlung starke Abkühlung, die vielen­orts leichte Bodenfröste nach sich zog. Heute früh hat sich in Teilgebieten, besonders in Tallagen Nebelbildung eingestellt, die aber über Tag Der- schwinden wird, so daß die Tagestemperaturen all. gemein noch etwas höhere Werte annehmen wer­den, als am Dienstag. Der Abbau des östlichen Hochdruckgebietes begünstigt das Eindringen etwas feuchter Meeresluft, so daß die Neigung zu Nebel« bildung weiter zunimmt.

Aussichten für Donnerstag: DielfaH dunstig oder neblig, sonst wolkig bis aufheiternd, nachts recht frisch, tagsüber nur mäßig warm, Winde meist um Süd.

Aussichten für Freitag: Vielfach neblig und wolkig, im allgemeinen aber trockenes Wetter.

Lufttemperaturen am 19. Oktober: mittags 13,2 Grad Celsius, abends 4,9 Grad; am 20. Oktober: morgens 2 Grad. Maximum 13,7 Grad, Minimum heute nacht 0,6 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 19. Oktober: abends 7,9 Grad; am 20. Ob tober: morgens 5,8 Grad. Sonnenscheindauer 6,4 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr W. Lange; für Feuilleton: Dr.Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen« leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 37: 9248. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkauss- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf-, mit Der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Seschästsschließungen.

LPD. Darmstadt, 19. Okt. Das Wein- handelsgeschäft des Georg Adam Horn HL in Elsheim wurde auf die Dauer von drei Mo­naten geschloffen, weil Horn die zulässigen Preise für Portugieser-Trauben um 2 Mark je Zentner überschritten hat. Er hat in verschiedenen Fällen diesen Betrag als Fuhrlohn geboten und auch bezahlt. Die Zahlung solcher Fährlöhne ist je­doch nicht zulässig.

Die Schließung des Betriebes und der Ge­schäftsräume der FirmaBe11en - Ker n", Mainz, Markt 5/9, wurde angeordnet. Der In­haber wurde in eine Ordnungsfttafe in Höhe von 5000 Mark genommen, da in diesem Betrieb das Spinnstoffgesetz nicht bekannt war und nicht be-

Angerichtet kochen spart das Umfüllen der Speisen und Arbeit beim Abwasch. Die Speisen kommen warm im Jenaer feuerfesten Glas auf den Tisch. Für Gemüse, Braten, Auflauf usw. gibt es die richtigen Formen in großer Auswahl bei

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In der in Rotterdam gespielten siebenten Partie im Schachweltmeisterkampf Euwe Aljechingab Euwe, der die weißen Steine führte, nach dem 34. Zuge auf. Der Stand ist mithin: Alje­chin 4, Euwe 3 Punkte.

Der Ehefrau Schwefelsäure ins Gesicht gegossen.

Vor dem Zentralhotel auf Pfefferstadt in Danzig verübte der Jude David Reicher aus Gdingen, der polnischer Staatsangehöriger ist, eine gemeine Sonntag ein Junge aus Dem yenper oes Rachetat. Seine von ihm getrennt lebende Ehefrau furter D-Zuges. Er war sofort t o t. -Es handelt mar nach Danzig gezogen, um von hier aus die sich um einen allein reisenden Schuler namens Ro- Scheidung zu betreiben. Um sich an ihr zu rächen, ------ "***

lauerte der Jude seiner Ehefrau auf und goß ihr, als sie das Hotel verlassen wollte, eine Flasche Schwefelsäure ins Gesicht. Die schwer verletzte Frau, die rasende Schmerzen litt, wurde zu einem Arzt gebracht, der gefährliche Brandwunden an der rechten Gesichtshälfte feststellte. In der allgemeinen Verwirrung ist es dem Attentäter gelungen, zu ent­kommen. Wahrscheinlich ist er nach Gdingen ge-

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