Am Gelben Fluß
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Händler, namens Fasoli, hatte seit Jahren Skulpturen und Reliefs als Werke von Meistern der Renaissance verkauft. Er strich ungeheure Gewinne ein. Plötzlich stellte es sich heraus, daß der wahre Schöpfer dieser Kunstwerke der höchst zeitgenössische Alceo D o s s e n a gewesen ist, der als bescheidener Bildhauer im norditalienischen Cremona hauste und auch nur ein bescheidenes Honorar für seine Nachbildungen erhielt. Gerade dieser Umstand trug wesentlich dazu bei, die künstlerische Ehre Dossenas zu retten und eine objektive Beurteilung seiner Werke zu erleichtern. Es handelte sich tatsächlich um hochwertige Kunstwerke, die von einem mit geradezu genialem Instinkt ausgerüsteten Nachbildner geschaffen waren. Es liegt also ein interessanter Grenzfall vor, wo sich Kunst und Nachbildung aufs engste berühren. Dossena war auch in anderer Beziehung ein origineller Mensch. Er kam 1
ursprünglich vom Geigenbau her, in dem Cremona seit Jahrhunderten berühmt ist, und versuchte sich auch als Erfinder, wobei ihn Probleme der Chemie, der Elektrotechnik, des Maschinenbaues, ja selbst des Hausbaues interessierten. Schließlich erfand er sogar einen elektrisch angetriebenen Bildhauermeißel. Verschiedene Wissenschaftler hatten gegenüber den Werken Dossenas versagt, was vielleicht auch ein ©nyib dafür war, daß der ursprünglichen Sensation bald ein beredtes Schweigen folgte. Immerhin wurden in den ersten Jahren nach der sensationellen Enthüllung der Herkunft dieser Nachbildungen Ausstellungen der Werke Dossenas veranstaltet.
Uebergabe des Dussolini-Vildes im klopslock-haus in Quedlinburg.
Im Quedlinburger Klopstock-Haus übergab der italienische Generalkonsul Renzetti das von Mussolini mit seinem Namen und mit einer herzlichen Widmung versehene Bild in festlicher Veranstaltung der Klopstock-Gesellschaft; der Generalkonsul erinnerte an die Studien der deutschen Sprache und Literatur, in denen der Duce Klop- stock begegnet war. Er wies darauf hin, daß dieses Geschenk ein Bekenntnis zur deutschen Kultur sei, das gleichzeitig einen Aufruf bedeutet, aus den Dichtern und ihren Werken das Wesen der Völker gegenseitig kennen zu lernen und zu würdigen. Nachdem Dr. Heinrich Lüttcke, der Leiter der Klopstock-Gesellschaft, seinen Dank für die ehrende Gabe ausgesprochen hatte, überreichte er verschiede-
gleich Reichsstatthalter oder Oberpräsidenten sind, weitgehend durchgeführt. Die weitere Vereinigung Don1 Partei- und Staatsstellen in der gleichen Person hat sich indessen namentlich bei Kreisleitern einerseits, Landräten und Bürgermeistern anderseits nicht immer als vorteilhaft erwiesen, so daß der Stellvertreter des Führers die Lösung vom 1. Oktober 1937 ab allgemein verfügte. Um so mehr muß die Partei Wert darauf legen, auch möglichst viel Staatsstellen mit bewährten Nationalsozialisten zu besetzen. Freilich ist nicht damit gedient, in Staatsstellen „Nurparteigenossen" zu bringen. Sie müssen vielmehr grundsätzlich die gleichen Leistungen aufweisen können wie andere Amtsinhaber. Es liegt uns nichts daran, das Berufsbeamtentum durch Außenseiter zu unterhöhlen, wie das in der Systemzeit geschehen ist. Daraus erklärt sich auch mein Bestreben, die Landratsämter grundsätzlich durch gelernte Verwaltungsbeamte zu besetzen.' Grundsätze lief) bilde die „U n a b s e tz b a r k e i t" des Beamten das Rückgrat des Berufsbeamtentums unb bamit eine Gewähr für eine zielbewußte unb stetige Verwaltung bes Staates. Anderseits seien Beamte untragbar, die nicht die Gewähr bieten, baß sie jeher» zeit für ben nationalsozialistischen Staat eintreten werben. Wer zwar äußerlich seine Pflicht tut, aber sich in verletzenber ober zersetzenber Kritik nicht genug tun kann, wer von keinem Opfer etwas wissen will, ber verrät bamit, baß er dem Dritten Reich nur gezwungen, nicht aus Ueberzeugung bient, unb daß auf ihn schon in normalen Zeiten, ganz gewiß aber in der Stunbe ber Not unb Gefahr kein Verlaß ist. In einem berartigen Verhalten können die Voraussetzungen für bie Einleitung eines Verfahrens nach § 71 gegeben fein. Paragraph 71 ist aber kein bequemes Allheilmittel gegen Beamte, denen nur biefer ober jener etwas anhängen will. Politisch bebenklich bleiben immer jene Fälle, in denen ein Beamter aus ber Partei austritt, aus ihr ausgeschlossen ober gar ausgestoßen wirb. Bei der Einheit von Partei unb Staat kann in der Regel nicht Beamter bleiben, wer die Partei verläßt oder verlassen muß.
<5ebenfmarfd> und Gefallenenehrung.
München, 19. Oft. (DNB.) Heute nachmittag traten bie politischen Leiter bes Hauptamtes für Beamte an, um burch einen Marsch burch bie Straßen bes 9. November unb burch eine Gefallenenehrung ihre Verbunbenheit mit ber Partei zu bekunben. Von ber Lubwigsbrücke aus nahm ber Zug feinen Weg zum Mahnmal unb bann zu ben Ehrentempeln am Königsplatz. Mit ber Front zu ben Ehrentempeln marschierten bie Beamten auf. An ben Ehrentempeln war eine Aborbnung bes Bunbes ber Wehrmachtsbeamten aufgestellt. Ferner war eine Aborbnung ber Reichs- unb Gaureferentinnen für bie weiblichen Beamten angetreten. Reichsbeamtenführer Neef schritt unter ben Klängen bes Präsentiermarsches mit seinem Stab bie Front ber Kolonnen ab. Dann begab er sich zu ben Ehrentempeln, legte je einen Kranz vor ben Sarkophagen ber Helden bes 9. November nieber unb sprach von ber symbolischen Bebeutung bes Opfers biefer 16 Kameraben.
Reichskanzler selbst gegeben. Die Personalunion ist auch in Länbern und Pi
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Soeben ist in Rom ber Bilbhauer Alceo sena gestorben,'“ber vor etwa neun Jahren im Mittelpunkt einer Weltsensation ftanb. Ein römischer
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nen Persönlichkeiten, unter ihnen an erster Stelle dem Generalkonsul Renzetti, die Klopstock- Erinnerungs-Medaille. Die einbrucksvolle Feier fand ihren Abschluß durch den Vortrag einiger Oden Klopstocks, denen Karl Bethge ein treff- licher Sprecher war, und durch Vorträge musikalischer Werke von Bach und Vivaldi.
Die Jubiläums-Lotterie beginnt.
Am 19. Oktober erfolgte in Berlin bas öffentliche Einschütten unb Mischen ber 400 000 Nummernröllchen ber 5 0. Preußisch - Sübbeutschen Klassenlotterie und der Gewinnröllchen für die Erste Klasse dieser Lotterie. Bei dieser Gelegenheit wurde die Jubiläums-Lotterie vom Präsidenten Baron D a z u r eröffnet. Bevor die amtlichen Kommissare das übliche Einschüttungsgeschäft Vornahmen, wurde das Röllchen der Losnummer 1 vom Präsidenten in das Nummernrad geworfen. Der große Ziehungssaal konnte diesmal die andrängenden Zuschauer kaum fassen. Eine große Zahl von Losnummern mußte auf Wunsch einzelner Spieler Stück für Stück vorgezeigt werden, bevor sie — von den besten Wünschen und Hoffnungen begleitet — in das Nummernrad eingeschüttet werden konnten. Die Ziehung der Ersten Klasse beginnt am 20. Oktober. Die Jubiläums- Lotterie wird den Winter über ausgespielt unb erreicht ihren Höhepunkt mit ber Ziehung bes großen Loses am 14. März 1938.
das Gesetz in ben §§ 7 unb 8 betont, geht die Gehör s a m s p f l i ch t jeher anberen Gehorsamsbindung vor und kann ihn von der Amtverschwiegenheit „keinerlei andere persönliche Bindung" befreien. Schließlich legte Dr. Frick bar, baß auch ben Beamten gegenüber, bie Parteigenossen sind, die staatliche Pflicht zu Gehorjam unb Verschwiegenheit durchgreift. Gehorsam und Amtsverschwiegenheit seien für den Staat ein „Rührmichnichtan". Das werde erst recht klar, wenn man sich überlegt, daß die Geschlossenheit des Staatsapparates aud) wieder den Interessen der Partei dient und ihren Bestand mitsichert, während eine Durchbrechung dieser Grundsätze, besonders in kritischen Zeiten, für bie Partei selbst zur größten Gefahr werben könnte.
Die Partei kann und darf erwarten, baß ber Staat ihre Interessen anerkennt unb burchsetzen hilft. Dazu kann namentlich eine Personalunion an Haupt unb ©Hebern bienen. Die Per- ' sonalunion in ber Spitze ist durch ben Führer und
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Partei und Staat im Deutschen Beamtengefth.
Ein Vortrag des Reichsinnenministers Dr. Frick auf dem Deutschen Beamtentag in München
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phen einzuführen, da gerade die Aerzteschaft in Polen zu 40 v. H. verjudet ist; der Gesamtzahl von 11 459 Aerzten stehen 4542 jüdische Aerzte gegenüber. Im Lemberger Bezirk befinden sich jüdische Aerzte mit 70 v. H. sogar stark im Uebergewicht.
Aus aller Wett.
Fälscher oder Genie?
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Jas Kriegsbild, bas bie Nachrichten aus Fernen Osten vermitteln, zeigt noch im- htn w bie gleichen charakleristischen Züge: Stel- öen (W a r g 6 t r i e g bei Schanghai, weitgreifenbe, n9 tin v ninüberroinbenbe Vorstöße der japanischen Ar- CyglMen an ber Norbfront. Nach wie vor haben ’ Japaner bie Initiative, sie bestimmen ben Gang Urr Kriegshandlung. Das wurde besonders klar, als ii ter vorigen Woche die Chinesen ihrerseits versuch- , lm, durch eine großangelegte Offensive die verlore- itHhC ren Positionen bei Schanghai zurückzugewinnen. Versuch ist mißglückt, er kostete ben Chine- ■ m Ingenieure Opfer an Menschenleben und Kriegs- i„atrial. Das Ziel der japanischen Heeresleitung . iiefhEjfc also offenbar darin, die gut ausgebildeten m • ociMchen Kerntruppen bei Schanghai, die sonst ie xTt» .Micht in die bedrohten Nordprovinzen zur Hilfe liscken" .slle? würden, nicht nur an diese Front zu binden, o " Jtlmtern sie auch durch eine zweckvolle Zermür- rQ(1M.'>6lin staftiD allmählich zu entkräften. Infolge wid- monh " tj ae geopolitischer Umstände ist dieses Unternel)» :e ho/Sier zwar für die Japaner gleichfalls sehr kost- Vani ■’'9, aber es wird damit doch erreicht, baß bie imgrn ?<iiDintung=2Irmee, verstärkt burch bie aus ber Jn- hen . —------------------------7------
auch bas Staatsoberhaupt bes Deutschen Reiches ist.
Dem grundsätzlichen Verhältnis von Partei und Staat einerseits, den Notwendigkeiten andererseits, die sich aus dem Nebeneinander von Parteiorgani- sations- und Staatsapparat ergeben, mußte die Neugestaltung des deutschen Beamte nrechts, wie sie durch das DBG. vom 26. Januar 1937 und die Reichsdienststrafordnung erfolgt ist, Rechnung tragen. Da Ziel und Richtung des Staates durch die nationalsozialistische Weltanschauung und durch die NSDAP bestimmt wird, diese also den Willen des Staates aufs stärkste beeinflußt und der Beamte der Vollstrecker des Willens eben dieses Staates ist, so ergibt sich schon daraus eine unmittelbare und innige Beziehung und Bindung zwischen Volk, Partei, Staat und Beamten. Der deutsche Beamte kann nicht mehr, wie in der November-Republik, farblos, politisch neutral ober gleichgültig sein, sonbern er muß fest auf dem Bo- ben ber im Dritten Reich allein herrschenben unb maßgebenden nationalsozialistischen Weltanschauung stehen, von ihr durchdrungen sein. Er muß sich aber vor allem dem Führer des deutschen Volkes, Adolf Hitler, in Treue verbunden fühlen und diese Treue halten bis zu seinem Tode.
Jeder deutsche Beamte muß der staatsrechtlichen Entwicklung Rechnung tragen, die durch den 30. Januar 1933 in Deutschland gegeben ist. Die Partei trägt Deutschlands Schicksal unb Zukunft. Dieser schicksalhaften Aufgabe entsprechend könne sie fordern, daß sie vor allem durch die deutschen Beamten in ihren Bestrebungen und Zielen auf alle Weise unterstützt und gefördert wird. Deshalb muß auch den Beamten das Pro - gramn der Partei als Richtschnur dienen und dürfen auch sie und gerade sie nicht gegen nationalsozialistische Grundsätze verstoßen. Um sich dementsprechend zu verhalten, muß der Beamte sich nach Maßgabe seiner Fähigkeiten mit den Grundsätzen der nationalsozialistischen Staatsführung und dem Geistestzut ber NSDAP, vertraut machen. Es geht nicht an, baß deutsche Beamte nur äußerlich ihre Pflicht tun, innerlich aber bie Partei unb bamit ben Nationalsozialismus ablehnen ober ihnen gleichgültig gegenüberstehen, baß sie über bieses unb jenes, was ihnen im Dritten Reich nicht behagt, abfällige unb hämische Bemerkungen machen, ober, wenn dies andere tun, solche weitertragen.
Der nationalsozialistische Staat und seine Handlungen brauchen offene und ehrliche Kritik nicht zu scheuen. Zu groß unb gewaltig sind seine Leistungen im ganzen, als baß nicht auch einmal ein Schatten über bas lichte Bild ziehen könnte. Wer zur Kritik Anlaß zu haben glaubt, ber soll auch ben Mut haben, bamit an bie zuständige Stelle zu gehen. Der Beamte kann auch nicht etwa sagen: „Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust", eine dienstliche und eine private. Man ist entweder Nationalsozialist oder man ist keiner. Halbheiten und Kompromisse gibt es nicht. Und jeder beutsche Beamte muß Nationalsozialist sein ober sich doch mit allen Kräften bemühen, es zu werben. Der Beamte soll allen Volksgenossen ein „23 o r b i I b" treuer Pflichterfüllung" fein. Nicht umsonst nennt bas Gesetz unter ben Pflichten des Beamten befonbers bie Opferbereitschaft. Darum bürfe auch erwartet werden, baß jeher Beamte ber NSV. angehört, wenn auch kein Zwang dazu ausgeübt wird. Wer grundsätzlich immer und überall Opfer ablehnt, ber stellt sich bamit selbst außerhalb ber Volksgemeinschaft. Ihm fehlt ber soziale Sinn, ohne ben ber Beamte im Dritten Reich nicht benfbar ist.
Der Minister ging bann auf die besondere Pflicht, bie bas Gesetz im § 3 dem Beamten auferlegt, des näheren ein und erläuterte auch die in einem gewissen Zusammenhang mit diesen Vorschriften stehende Verpflichtung des Beamten, wenn er Dien ft ließe Vorgänge zu beobachten glaubt, die der Partei schaden könnten, diese nach § 42 zu melden. An den § 3 und § 42 sei auch der Beamte, der Parteigenosse ist, gebunden. Gesetzliche Schranken binden ben Parteigenossen noch in anderen Fällen. So darf ber Beamte nach § 7 des Gesetzes Anordnungen für feine Amtshandlungen nur von seinen Vorgesetzten entgegen- nehmen. Auch hat er nach § 8 Verschwiegenheit gegen jedermann zu bewahren. Wie
M chwarzen Blöcke kennzeichnen bie ungefähren r QQni^D-n9en der japanischen Truppen, die an sämt- V itaergronten in Nordchina Geländegewinn erzielten bereits in die Provinz Honan eindrangen. — 'ist^von! (Scherl-Bilderdienst-M.)
neüiafeümat kommenden Abteilungen, bie ihr zuae- rs. TH'ft-en Aufgaben in Nordchina ziemlich ungehm- H ' .ur.)e«t »füllen kann.
l: , $11 vorläufiges strategisches Ziel in Nordchina ® -mnirt von den Japanern der Hoangho bezeich- 7f." mei, ner gewaltige Strom, der wegen der mitge- ^.schDlimten Lößschlammassen der Gelbe Fluß . 'et™r.'gepDini wird, der im Kuelun-Gebirge entspringt, e Jumgolei durchquert und dann in einem mäch- tn Nordsüdbogen die große chinesische Ebene
lun9flbiL^d) ießt, um schließlich im Golf von Tschili zu wen Fk'mWm. Der Flußbogen umfängt im wesentlichen bitt Provinzen Schansi unb Hopei, außerdem m Die i xetile Iber Provinzen Schantung unb Honan. vh* liefern großen Gebiet ist Hopei schon fast ganz yMi in iftsinischer Hand. Aber auch der Hoangho selber ist 1 ^en 1 am w'stlichen Ende feines Bogens von den japani- tr°be.r‘: c’n Gruppen bereits erreicht, nämlich bei Pao- t mit P’tniL dem Endpunkt der Eisenbahnlinie Peking— 1C° "^mylinn, bie jetzt gänzlich im japanischen Besitz au ftVftn bird) bie Einnahme von Paotau würbe zu- WN Wjletcß i»ie Wasserstraße bes Hoangho für rote Trans- Pointe «us ber Mongolei nach ben Kampfgebieten in , homr und Schantung gesperrt.
JÖTUII ^n paar Dutzend Kilometer trennen die ' jaiwr auch noch von dem östlichen Endpunkt des )ie Fluch!i)oMM-Bogens, nämlich von Tsinan, ber chen Myaufckadt ber Provinz Schantung, Deren Gouver- n 5eruieiir jß noch im letzten Augenblick auf bie chine- >qM Beite geschlagen hat. Beide Punkte, Paotau bt ein« Sfinan, bezeichnen zugleich bie äußerste linke kMteben!1P*li k»hte Flanke ber 600 Kilometer langen japa- lo den Front. Die rechte Flanke stößt an bie von loimlidi iBoivjtirußlanb beherrschte Aeußere Mongo- nd soft e iinke an bie pazifische Küste. Be^' Flügel ut der einstweilen noch in der Luft, und es Dürfte Mer nir)as ni|4)fte Ziel der japanischen Kriegführung sein, ififcfpenO'" ?tankendrohung zu beseitigen, bevor die mili- '^^ärislhi Ausfüllung ties1 ganzen Hoangho-Bogens n Vj. t^onpnimmen wird. Ob Tokio nach Erreichung bie- ^si^tegischen Zieles einen genügenb starken 5 L|äin?rr?^ Absitzt, um Nanking zu einer klaren anti» n /onWinistischen unb japansreunblichen Haltung zu ^^^br^lclsi.n, kann nur bie Zukunft lehren. Da Ja- Wm'r-anr nc<$ offizieller Angabe keine territorialen Ab- verfolgt, sonbern nur eine engere, vernünf- Jv unb freunbschaftlichere Zusammenarbeit r?enen.nitip*ina unter Ausschaltung fremder Einflüsse erne ^üüsh^kann der Gelbe Fluß vielleicht einmal das !*l Bpmbol des ostasiatischen Friedens werden. TroßE Heinrich Evers.
in}!? nur Mine politische Nachrichten aäuftiü .^5 Leiter ber NS.-Stubentenkampfhilse hat im cxiHtia ^in!o«n«hmen mit bem Leiter ber Auslanborgani- ,-Lpn -atiibr : er NSDAP., ben Präsibenten bes beutsch- ^^^kadle:i Ischen Austauschbienstes, ^-Brigabeftihrer 018611 von Mass 0 w, zum Gauoerbandsleiter 1"!, ^[-lusflonji ber NS. -Stubentenkampfhilfe ,nU6rn meennt.
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er ^hii. D'ii Leiter bes Fremdenverkehrswesens in Jta- Generaldirektor Bonomi stattete bem irlKy °u iettoi I es beutschen Fremdenverkehrs Staatsmini- ter 2). Esser einen Besuch ab. Die Besprechun- . len fljii-ten eine erfteuliche Uebereinftimmung über
p ne 15.c Wendigkeit eines stärkeren Ausbaues des
- gMrtigen Reiseverkehrs. Eine Reihe prakttscher sffjkMassti men zur Erreichung dieses Zieles wurde ' lefcftfcfj: n.
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Ehl- Generalversammlung des polnischen zt. Üen'st»verbandes hat' beschlossen, für die des Verbandes den 2Irierparagra-
München, 19. Okt. (DNB.) Im Mittelpunkt der Dienstagfitzung des Deutschen Beamtentages stand die Rede des Reichs- und Preußischen Ministers des Inneren, Reichsleiters Dr. Frick, über das Thema „Partei und Staat im deutschen Beamtengese tz". Wie am Eröffnungstage nahm eine große Anzahl von Ehrengästen mit den 2000 politischen Leitern des Hauptamtes für Beamte an der Tagung teil. Vor der Rede des Reichsinnenministers sprach der mit der Durchführung der staatspolitischen Lehrgänge des Hauptamtes für Beamte beauftragte Hauptstellenleiter Pg. Hannes Schneider über die Aufgaben, die sich für Partei und Beamtentum beim Kampfe um die Ueberroinbung überholter weltanschaulicher (Bebanfengänge ergeben. Die Partei unb ihre Einrichtungen seien sich bewußt, baß bie Durchsetzung ihrer Weltanschauung die Geduld eines Gärtners erfordere, da sie nicht Seelen beugen wolle, sondern gebeugte aufrichten. Atit Empörung wies der Redner den törichten Vorwurf zurück, daß der Nationalsozialismus gottlos sei. Gegen hie Schwächen der Gesellschaft müsse ein Bund der Kameradschaft aufgerichtet werden. Dieses Ziel erwachse insbesondere der Arbeit in einem Berufsstande, der früher oft genug zum Formalismus neigte und in dem manche Knechtsnaturen lebten. Schneider schloß mit der Feststellung, daß die Partei in ihrer Aust gäbe der weltanschaulichen Durchdringung unseres Volkes Arbeit für Jahrhunderte habe und daß den politischen Leitern des Hauptamtes für Beamte die Verpflichtung erwachse, für die Erreichung dieses Zieles innerhalb der Beamtenschaft zu wirken.
Äeichsmmister Dr. Frick bezeichnete dann das Verhältnis von „Partei u n ö Staat" als das wichtigste, vielleicht das Problem des Dritten Reiches überhaupt. Der Weg, die Partei im Staat aufgehen zu lassen, war ungangbar in dem bis ins kleinste durchgebildeten Staats- und Derwaltungsapparat eines 68-Millio- nen-Volkes. Die Partei hat deshalb sich darauf beschränkt, mit Entschiedenheit und restlos die Führung des Staates an sich zu nehmen, die leitenden und politisch wichtigen Posten mit alten erprobten Kämpfern zu besetzen und den in sich geordneten unb bisziplinierten Staatsapparat zunächst bestehen unb Weiterarbeiten zu lassen. Neben der „Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" fei zielbewußt die Durchdringung des Beamtenkörpers mit Nationalsozialisten fortgesetzt worben. Zugleich mürbe bie Erziehung ber Beamten zu nationalsozialistischer Weltanschauung unb Staatsauffassung soweit irgenb möglich, geförbert. Auch ber Kampf gegen Freimaurer, pazifistisch und international abgestempelte Elemente würbe erfolgreich geführt.
Ueberblickt man alles, was auf diesem Gebiet in vier Jahren geschaffen worben ist, unb man barf Dies mit Freude unb Stolz tun, so möchte es scheinen, daß Partei und Staat in der Tat eine Einheit bilden, daß es ein Problem „Partei und Staat" überhaupt nicht ncehr, jedenfalls für das Beamtentum nicht mehr geben könne. Wir haben doch schon seit Ende 1933 das Gesetz über bie Sicherung ber Einheit von Partei und Staat, und bas Gesetz erklärt bie Partei als „Trägerin bes beutschen Staatsgebantens unb mit bem Staat unlöslich ver- bunben".
Dir haben bas Dort des Führers: „Richt ber Staat befiehlt uns, sondern wir befehlen dem Staat“. Damit ist Der Primat der Partei gegenüber dem Staat einwandfrei festgestellt. Und doch ist damit der Staat nicht überflüssig und ausgeschaltet worden. Dan spricht so oft von der „Staats- maschine“. Dieses Bild erscheint mir auch heute noch zuzutreffen, ja noch bester zu paffen als früher. Wir Rationalsozialisten müssen dafür sorgen, daß die Daschine immer richtig lauft, daß aus ihr, besonders in der Zeit des Vierjahresplanes, alles herausgeholt werden kann, was irgend möglich ist. Partei und Staat selber sind eine Einheit, am sichtbarsten verkörpert in unserem Führer Adolf Hitler, der der oberste Führer der patei, aber
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