Ausgabe 
20.9.1937
 
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öntemehmeiu

Daium

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

Norddeutscher Lloyd

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7

Retchrbank

6

Devijenmark» Berlin $tanffurl a ZK.

Berliner Handelsgesellschaft . 6%

Commerz- und Privat-Bank ... 6

125 75

80,25

82,13

127,4

207,5

118

123

112,5

126

81,5

83,65

127,65

208

134

118

123

112,5

125,5

46 81,75 83,4 127,65

206,5

134,13

117,9

122,5

112,75

206,5

117,9

122,5

112,75

125,75

45,5

80,9

82,65

127,65

. 6 . 4 4'/r . 7 . 6 . 0 , 12 ,. 6 >. 6

Deutsche Diskonto.

Dresdner Bank...

. 6 . 7 . 6 . 7

. 4 . 9

10 4/1 . 0 . 4 . 6 0,6

Lahmeyer..........

Mainkrust...........

Mannesmann.......

Manöfclder Bergbau . Metallgeicllschaft.....

Orenstein & Koppel .. Rheinische Braunkohle Rheinische Elektro Rheinstahlwerke......

14 . 6 . 0 . 8 . 5 .. 7 .. 6

12 ey, . 4

,. 5

. 10 6

.. 7 7

.. 6 .. 7

. 6 .. 0 S'/r 3/i .. 8 .. 6 .. 6 .. 4 4Yi

butte zu 102,25 und Mühlheimer Berg zu 101,50 bis 101,75 einiges Geschäft. Bon zertif. Dollar- Bonds gingen 6proz. Preußen zwischen 59 bis 59,50 um. Goldpfandbriefe, Kommunal-Obligationen und Stadtanleihen lagen bei kleinen Umsätzen unver­ändert. Auch Staatspapiere wichen kaum ab. Nicht ganz einheitlich lagen, wie üblich, Liquidations­pfandbriefe bei Schwankungen bis zu 20 Pfennig.

Im weiteren Verlaufe war die Haltung etwas freundlicher, das Geschäft blieb aber ebenso wie die Unternehmungslust sehr gering. Lediglich das auf­

hörende Angebot gab den Ausschlag. Teilweise er­gaben sich Erholungen um etwa 0,25 bis 0,50 v. H., insbesondere am Montanmarkt. Die später notier­ten Papiere zeigten nur wenig Veränderung., Hanf­werke Füssen nach Pause 126 (124,75). Von Bank­aktien gaben Deutsche auf 122,50 und Commerz­bank auf 117,90 (118) nach.

Der Freiverkehr war geschäftslos. Man nannte etwa die gestrigen Kurse. Ufa allerdings 1 v. H. gedrückt mit 71. Der Geldmarkt war weiter entspannt. Tagesgeld 2,75 (3) o. H.

Rdeinisch-Westsälische Elektro .. Nütgerswerke ...............

Salzdetfurth Kalt............

Schuckerl L Co...............

Schultheis Payenhofer........

Siemens & Halske...........

Süddeutsche Zucker..........

Vereinigte Stahlwerke...... 4

Westdeutsche Kaufhof.........

Westeregeln Alkali............

Zellstoff Walbhos............

Ltavi Minen...............<

Accumulatoren-Fabrik.... Aschaffenburg Zellstoff.... Bemberg...............

Bekula.................

BuderuS Eilen...........

Gement Heidelberg.'......

Cement Karlstadt ........

Conti Gummi...........

Daimler Motoren........

Dessauer Gas ...........

Deutsche Erdöl..........

Deutsche Gold- und Silber Deutsche Linoleum.......

Elektrische Lieferungen.... Elektrische Licht und Kraft. I. G. Farben-Jndusttie ... Felten & Guilleaume.....

Gessürel................

Th. Goldschmidt.........

Gritzner Maschinen....... Harpener ...............

Hoesch Eisen.............

Philipp Holzmann.......

Ilse Bergbau............

Ilse Genüsse............

Kali Aschersleben........

Klöcknerwerke ...........

mit 3:2 Toren. Der Siegestreffer für Frohnhausen fiel erst drei Minuten vor dem Abpfiff des Spieles. Die Lollarer Mannschaft spielte anfangs mit etwas Lampenfieber, konnte sich nicht so recht zusammen­finden und mußte den Führungstreffer den Frohn- häusern überlassen. Als sich die Elf mit dem sehr schrägen Spielfeld abgefunden hatte, konnte sie bis zur Pause ausgleichen. In der zweiten Halbzeit kam mehr Tempo in das Spiel und die Lollarer konnten in verhältnismäßig kurzer Zeit zweimal einsenden. Die Gegner erzielten ein Tor. Wegen Hervortreten einer alten Verletzung des rechten Verteidigers muß­ten die Lollarer die Mannschaft umstellen, was sich ols sehr nachteilig erwies. Bei der 3:2-Führung für Lollar nahm das Spiel von feiten der Frohnhäuser härtere Formen an, denen der Schiedsrichter nicht genug entgegentrat. Durch Festhalten des linken Verteidigers konnten die Gastgeber ausgleichen. Ein Mißverständnis der Lollarer Verteidigung und des Torwarts brachte die Frohnhäuser zum Schluß noch zu ihrem Punktsieg. Der Sieg derOranier" wurde weniger durch Technik als durch ihr wuchtiges Spiel entschieden. Der Schiedsrichter konnte mit seinen Entscheidungen nicht immer gefallen.

Leichtathletik-Länderkampf Deutschland - Schweden.

Den Beschluß, gleichzeitig aber einen der Höhe­punkte, die die deutsche Leichtathletik in diesem Jahr hatte, bildete der dritte Länderkampf mit Schweden. Zweimal haben uns die starken Skan­dinavier im heißen Ringen um die Vormachtstellung auf dem Kontinent geschlagen. Gewiß waren die Niederlagen nur knapp, aber es blieben doch Nie­derlagen, die schwer drückten. Auch, nach dem ersten Tage der dritten Begegnung führt Schweden mit vier Punkten, ein Vorsprung, der zu denken gibt. Entscheidend für diesen Vorsprung war das Ver­sagen unserer Dreispringer, die sich neben den Stab­hochspringern allein mit den beiden letzten Plätzen begnügen mußten. Schweden führt nach dem ersten Tage mit 54:50 Punkten.

Die große Ungewißheit, die von Beginn an über dem Leichtathletik - Länderkampf Deutschland- Schweden lag, hatte sich von Samstag auf Sonn­tag noch gesteigert. Nach den ersten zehn Wettbe­werben führten die Skandinavier mit 54:50 Punk­ten. Wird es der deutschen Mannschaft auch beim dritten Versuch nicht gelingen, die Träger des Schwedenkreuzes zu bezwingen? Das war die Frage, die am Sonntag fast 80 000 Menschen bei lachender Sonne und leichtem Wind in das präch­tige Berliner Olympiastadion lockte. Nach dem Ein­marsch beider Mannschaften begrüßte Ritter von Halt die Schweden. Olympiasieger Hans Wöllke überreichte dem Schweden Ljungberg einen Er­innerungswimpel. Der Sonntag brachte eine Reihe der prächtigsten Kämpfe, aber auch die Antwort auf die Frage: wer wird gewinnen. Der Sieg ging mit 107:101 Punkten an die Skandinavier.

Alte pestalozzischule wieder Kreismeister im Fußschlagball.

Dieser Tage fand auf dem Wiesecker Sportplatz das Endspiel um die Kreismeisterschaft im Fuß­schlagball (Unterstufe) zwischen Alter Pestalozzi- fchule und Volksschule Wieseck statt. Die Schüler der Alten Pestalozzischule konnten ihren Titel erfolg­reich verteidigen. Die erste Halbzeit gewannen sie überlegen mit 68:9 Punkten. In der zweiten Halb­zeit zeigten die Wiesecker, daß sie in den letzten

Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H.. Lombardzinsfuß 5 d. H.

A.G. für Verkehrswegen .... 6y, Hamburg-Südam. Dckmpfschtfs. 0 Hamburg-Amerika Paket......0

Spielen manches gelernt hatten. Nach aufregenden Spielverlauf gewann die Alte Pestalozzischule mit 71:66 Punkten. Wieseck wurde mit dieser Leistung beste Mannschaft des Kreises Gießen-Land.

Wirtschaft.

Reichsausstellung für Nahrungs- und Genußmittel in Dortmund.

Vom 24. September bis 3. Oktober wird in Dort­mund die Fachgruppe Nahrungs- und Genußmit­tel der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel ihre Jahres­tagung haben, in deren Mittelpunkt die Reichsaus­stellung für Nahrungs- und Genußmittel und eine Kundgebung in der Westfalenhalle am Sonntag, 26. September, stehen auf der Reichskommissar für Preisbildung, Gauleiter und Oberpräsident Wag­ner, der Stabsamtsführer des Stabsamtes des

ML» Unermüdlich sind abertausend fiönOt MUM für das UJfiW. lötig.

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Reichsbauernführers Dr. R e i f ch l e und der Leiter der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel und der Fach­gruppe Nahrungs- und Genußmittel, Dr. H a y l e r, sprechen werden. Die Bedeutung der Ausstellung wird durch Ansprachen des Leiters der Reichshaupt­abteilung 3 des Reichsnährstandes, K ü p er, des Verwaltungsratsmitglieds des Instituts für deutsche Kultur- und Wirtschaftspropaganda, Elsner von G r o n o w , sowie des Dortmunder Oberbürger­meisters Dr. B a n i k e unterstrichen. An der Sitzung des Beirates der Fachgruppe wird auch Staats­sekretär Backe vom Reichsministerium für Er­nährung und Landwirtschaft teilnehmen.

Mein-Mainische Börse.

Ruhig, abbröckelnd.

Frankfurt a. M., 18. Sept. Mangels Auf­trägen lag die Börse zum Wochenschluß sehr still. Die Stimmung war lustlos. Von der Kulisse er­folgten kleine Abgaben, auch die Kundschaft war vereinzelt mit Angebot im Markt. Infolgedessen neigten die Aktienkurse überwiegend meist unter 1 v. H. zur Schwäche. Soweit anderseits Besse­rungen eintraten, betrugen sie nur Bruchteile eines Prozentes. Am Montanmarkt lagen Mannesmann schwach mit 121 (123), auch Rheinstahl büßten 1 v. H. auf 154,25 ein, Verein. Stahl, Hoesch und Buderus bröckelten je 0,25 v. H. ab. Weiteres Angebot be­stand wieder in IG.-Farben, die auf 162,75 bis 162,50 (163,25) zurückgingen, auch Scheideanstalt 1 v. H. und Metallgesellschaft 0,50 v. H. leichter. Maschinen- und Motorenwerte konnten sich vor­wiegend behaupten, je 0,50 o. H. niedriger waren jedoch Demag mit 148,50 und Rheinmetall mit 151,50. Elektroaktien ließen bis 0,75 v. H. nach, von Einzelwerten ermäßigten sich Reichsbank auf 206,50 (207,50), Bemberg auf 149 (150,50). Auch nach den ersten Notierungen blieb es sehr ruhig, teilweise ergabssn sich weitere leichte Rückgänge. Etwas In­teresse erhielt sich für Dresdner Bank, bei' mäßigem Umsatz lagen sie 0,25 v. H. höher mit 112,75.

Am Rentenmarkt bewegte sich das Geschäft ebenfalls in engen Grenzen. Reichsaltbesitz bröckel­ten auf 127,75 (128) ab, Reichsbahn-VA. gewannen 0,25 v. H. auf 127,65. Kommunal-Umschuldung hiel­ten sich bei unv. 94,60. Von unnotierten öprozenli- gen Jndustrie-Emmissionen hatten Gute-Hoffnungs-

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß- kurs

Schluß! Mittag- börse

Darum

17.9

18 9

17 9.

18 9-

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101,3

101,3

101,3

101,4

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

99,25

99,13

99,25

99,13

4/T% Deutsche Reichsschatzanwei- fungen von 1935 -......

4/i% Deutsche Reichsschatzanwei' jungen von 1935, 11. ftolge ...

4/i% Deutsche ReichSichatzanwei' jungen von 1936, 111. Folge ..

99,25

99,25

99,25

99,25

99

99

99

99

6*4% Dvung Anleihe von 1930 ..

105,25

105,25

104,9

4/i% Hesiische Volksstaat von 1929

100,25

100,25

4/2% Deutsche Reichspostschatz von

1934 I......................

100,4

100,4

100,5

100,5

4/i% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

99,7

99,7

99,65

99,65

Reichsanleihe-Altbesiy..........

128

127,75

127,8

127,9

Lberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten..............

137

137

4/i% Hess. Landesbk. Darmstadl

Goldpse. R. 12..............

99,5

99,5

99,5

5/i% Hess. Landes-Hyp.-Banl Liqu. Goldpse...............

101,25

101,25

4/i% Preus;. Landespfdbr.-Anst.

Goldpse. R. 19..............

99,5

99,5

99,5

4/i% Preuß. Gold-Komm. R. 20

98,75

98,75

98,75

4/i% Darmstädter Komm.-Lan- desbankR. 6 ................

98,5

98,5

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Auslos.-Rechte I..............

135

135

135

135,13

4/t% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15

99,75

99,75

99,75

99,75

4/i% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obi. 2 3..................

98,5

98,5

5/i% Franks. Hyp. Liquidation

Goldpse.....................

101,45

101,45

6*/2% Rheinische Hyp. Liquidation

Goldpse.....................

101,25

101,5

101,5

101,5

Steuergutschein-Verrechnungskurs

111,1

111,1

111,25

111,25

Frankfurt a. M.

Berlin i

Schluß- kurs

Schluß?. Abend börse

Schluß, kurs

Schluß!. Mittag. börse

17.9.

18.9.

17-9.

18.9.

147

150,5

168

127,75

169

147

149

167,9

127,65

169

148,25

150,75

168,5

127,75

147

149,25

168,25

127,25

186,25

187,13

186,25

139,5 I

186,13

139,5

139,75

139,13

121

120,75

152,25

152,25

152,4

152,5

264

263

166,5

167

167,5

168,25

131,75

131,25

132,13

153,5

152,5

153

153

163,25

162,5

163,25

162,13

137

137

137,5

137

154

154

154,4

145

143,25

144,5

144

53,5

174

173

174

173,5

123,5

123,9

123,5

124,25

153,5

153,5

153,5

153,4

170

170

172

172

139

140,5

139,5

117,25

117

117

115,5

134

133,25

133,25

133

161

160,75

127

127,5

127

127,75

95,75

95,75

123

121

122,25

121,13

150

149,5

152,5

152

152,25

152

115

114,5

230

230

230

230

127,75

130,13

128

155,25

154,25

155

154,9

130,65

131,75

131,25

149,75

149

149,5

148,75

160

160

172,5

172

173

172,5

94,75

94,75

211,5

213,25

212,5

202

200,5

202

201

117

117,13

117

117,13

58,4

58,5

58,5

58,5

116

116,25

116

156

154

154,65

154

35

34,25

17 September

18 September

17. September

18-September

21 m ih die'J (Meir

touerunc Br"-i

Amtliche Gelt

tolieruna Bnel

Amtliche Gelt

tvrieruuo Bnej

Amuiche Gelt

Dotierung Briei

Buenos Aires.............

0,748

41,92

0,752

42,00

0,749 41,92

0,753

42,00

Japan....................

Jugoslawien..............

0,720 5,694 62,07 48,95

0,722 5,706 62,19 49 05

0,720

5,694

62,14

48,95

0,722

5,706

62,26

49,05

Rio de Janeiro............

Polen....................

Kopenhagen...............

Danzig............... ...

Pnnbon ..................

0,159

47,00

55,14

47,00

0,161

47,10

55,26

47,10

0,160

47,00

55,21

47,00

0,162 47,10 55,33

47,10

Lissabon..................

Stockholm................

11,215

63,68

11,235

63,80

11,23

63,75

11,25

63,87

12,35

5,46

8,437 137,23

13,09

12,38

12,365

12,395

Schweiz..................

57,23

57,35

57,23

57,35

17,02

Helsingsors................

5,47

8,453

5,47

5,48

Spanien..................

16,98

17,02

16,98

Paris ....................

8,422

8,438

Prag.....................

8,681

8,699

8,686

8,704

Holland ..................

137,51

137,45

137,73

Budapest.................

Italien...................

13,11

13,09

13,11

Neuvork.................

2,493

2,497

2,493

2,497

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Gesundheitstee

Zeitung gelesen M

dabei gewesen *

Ehegatten.

wenn man vermeiden

ein Stärkerwerden will.

Getrenntleben der

Vorübergehendes Eetrenntleben mit Einwilligung des anderen Ehegatten ist lederzeit möglich, z. V. die Frau reist für ein paar Wochen zu ihren Eltern. Dauern­des Eetrenntleben ist nur zu-

Getränke soll man beim Essen nicht regelmäßig au sich nehmen. Zumal dann nicht,

lästig, wenn einem Ehegatten das G. vom Gericht gestattet ist. Die Erlaubnis zum E. kann derjenige Ehegatte verlangen, der auf Scheidung zu klagen berechtigt ist (Trennung von Tisch und Bett). Ferner, wenn das Zusammen­leben mit dem anderen Ehegatten nicht zumutbar ist, z. B. ein Ehe­gatte geht ohne zwingenden Grund ins Ausland. Die Gestat­tung des G. kann durch einstwei­lige Verfügung erwirkt werden (s. dort.) Der Mann hat der Frau während des G. angemestenen Unterhalt in Geld zu gewähren. Auch muß er ihr die zur Einrich­tung eines angemestenen eigenen Haushalts notigen Gegenstände yerausgeben, soweit sie für den Mann nicht unentbehrlich sind. Die Kinder bleiben beim Vater, wenn durch das Vormundschafts­gericht oder Prozeßgericht nichts anderes bestimmt wird. Die ge­trennt lebenden Ehegatten dür­fen keine neue Ehe eingehen und sind sich zur ehelichen Treue ver­pflichtet. Hat oas Gericht das G. gestattet, so kann jeder Ehegatte die Scheidung der Ehe verlan­gen. Ein Vertrag zwischen den Ehegatten wegen E. ist nichtig.

Gewächs, soviel wie Geschwulst, siehe dies.

Gewebe im med. Sinn die ein­zelnen Arten der Zellverbände, die den Körper aufbauen: Binde­gewebe, Muskelgewebe, Knorpel­gewebe, Knochengewebe usw.

Gewerbekrankhciten sind Krank­heiten, die im Zusammenhang mit einem bestimmten Beruf auf­treten, z. B. Bleivergiftung bei Schriftsetzern, bei Malern, die

Gesundheitstees gehören zu den natürlichen Heilstoffen, die eine vorzügliche, blutreinigende Wir­kung haben können. Es ist jedoch nicht ratsam, Teegemische zu ver­wenden. deren Zusammensetzung man nicht kennt. Das Reichs- gesundhertsamt hat ein Merk­blatt herausgegeben, das über die Verwendung geeigneter Tees Auskunft gibt. Das Merkblatt kann vom Reichsverlagsamt Ber­lin SW 40, Scharnhorststr. 4, bezogen werden.

Gesundheitszeugnis. Eine sehr begrüßenswerte Einrichtung, daß sich Verlobte vor der Ehe­schließung untersuchen lasten und ihnen darüber ein E. ausgestellt wird. Ehoberatunasstellen auf­suchen, dort erhält man über alles Aufschluß. Das E. kann je­der Arzt ausstellen. Die Verwei­gerung des E. ist für den anderen Verlobten ein Grund für Ent­lobung.

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Heute Montag

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Spielleitung: Karl Ritter

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