Ausgabe 
20.9.1937
 
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Deutschlands neuestes und bequemstes Reifeflugzeug

Kunst und Wissenschaft.

Dr. Goebbels und Freiherr von Neurath beglückwünschen Wilhelm Filchner.

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ißen möge, auf die Deutschland mit solchem Ver­bauen blicken dürfe, wie auf die heutige.

kommission erklärt, daß oier ' japanifdje "lieger abgeschossen worden seien. Der Alarmzustand habe zwei Stunden gedauert. Bei wolkenlosem Himmel konnte der Luftkampf von der Stadt aus glänzend beobachtet werden. Reichs­deutsche sind, wie von chinesischen Stellen mit­geteilt wird, bei dem Bombardement nicht zu Schaden gekommen.

Handwerker-Wettkamps^938

Auch ein Wettkampf der Betriebsgemeinschaften.

, Berlin, 18. Sept. (DNB.) Vor der Presse IP? der Leiter des deutschen Handwerks in der DAF Paul Walter über den Handwerkerwett­kamps 1938. Der Meisterwettkamps 1937 hat ge= äe.lgt, daß der deutsche Handwerksmeister sich wieder seiner Mission bewußt geworden ist. Das gesamte Können des Handwerks auf die gewaltigen Pro­bleme auszurichten, die unser Volk in Zukunft zu losen hat, ist seine vornehmliche Aufgabe. Daher wird der Handwerkerwettkampf 1938 nunmehr in drei Abteilungen durchgeführt, und zwar für Meister, Gesellen und Betriebsge- meinschaften. Wird bei dem M e i st e r das schöpferische Gestalten neben der selbstverständlichen Fertigkeit verlangt, so soll der Geselle nur fein ausgereiftes Können unter Beweis stellen.

Wenn darüber hinaus nun auch die Betriebs­gemeinschaften in den Wettkampf eingesetzt

ment Nankings bei gleichzeitiger Verstärkung der Offensive in und bei Schanghai ein empfindliche Störung der chinesischen Operationen und die Vernichtung des chinesischen Wider­standes, den man in Nordchina weitab von der Zentrale nicht wirksam genug treffen zu können glaubt. Als Folge der neuen japanischen Maßnahmen erwartet man in Tokio die bal­dige Flucht der chinesischen Zentral- regterung aus Nanking und damit eine ernste Erschütterung der Moral der chinesischen Truppen.

Oer chinesische Rückzug hinter den Hoangho.

Tientsin, 19. Sept. (DNB.) Im Verlauf der letzten Operationen südlich Peipings haben die japanischen Truppen 50 000 Chinesen im Westen und Süden umklammert. Infolge neuer starker Re­gengüsse, die die Operationen beeinflussen, konnten sich die Chinesen nach Süden zurückziehen, indem sie ihre Rückzugsgeschwindigkeit erheblich er­höhten. Die japanischen Truppen folgen ihnen und treiben sie in Einzelgefechten vor sich her. Man ! nimmt an, daß der Rückzug der Chinesen b i s hinter den Gelben Fluß (Hoangho) unver­meidlich ist. Der Gelbe Fluß ist das Ziel der japa­nischen Operationen im Süden Peipings.

Oie Autonomie der inneren Mongolei.

Tokio, 18. Sept. (DNB.) In der von der japa­nischen Armee in Nordchina gemeldeten Ein­nahme Fengdschens an der Suiyuan« B a h n sieht man in Japan die Gewinnung eines ersten Stützpunktes nördlich der Großen Mauer auf dem Wege zur innermongolischen Provinz Suiyuan. Während die Provinz T s ch a ch a r schon lange unter japanischem Einfluß steht, gelang es bis jetzt Suiyuan, die politischen und militärischen Einfluß- versuche Japans zurückzuweisen. Durch die Ein­nahme Fengdschens bekommt nun jene Bewegung einen erneuten Aufschwung, die ein inner- mongolisches autonomes Reich unter japanischer Führung schaffen will, das unter dem Mongolensürsten Tewang gegründet werden soll.

Reichsaußenminister Freiherr von Neurath drahtete:

Begrüße Sie und Ihren Begleiter Haack nach erfolgtem Eintreffen in Indien aufs herzlichste und sende aufrichtige Glückwünsche zur verdienten Ver­leihung des Nationalpreises durch den Führer."

13. Deutscher Physiker, und Walhematikertag in Dad Kreuznach.

3n Bad Kreuznach begann die Jahrestagung der Gesellschaft für angewandte Mathe- matif und Mechanik, der sich vom 19 bis 24. September der 13. Deutsche Physiker- unö Mathematikertag anschließt. Gleich- zeitlg halten die Deutsche Physikalische Gesellschaft ihre Eescha tsversammlung, die Deutsche Gesellschaft lur technische Physik ihre 18. Jahrestagung, die Rutsche Mathematiker-Vereinigung ihre Mitglieder- Versammlung und der Mathematische Reichsverband eine Jahresversammlung ab. Rund 600 Wissen- schaftler aus ganz Deutschland und aus dem Aus« land nehmen an den Tagungen teil. Die Vorträge finden bei der wissenschaftlichen Fachwelt wie bei der deutschen Industrie großes Interesse. Fast alle

Lustkamps über Nanking.

Japanischer Fliegerangriff aus den Sitz der chinesischen Zentralregierung.

Kleine politische Nachrichten

I Der Führer und Reichskanzler hat den I Reichsminister des Auswärtigen Freiherrn von Neurath zum Ehrengruppenfüh- rer der SS. ernannt.

*

I In Marseille wurde die 13. I n t e r n a t i o - Ina le Messe durch den französischen Handels­minister C h a p s a l eröffnet. Zum erstenmal ist dieses Jahr auch Deutschland vertreten, und zwar zeigen die Hansestädte Hamburg, Bre­men und Lübeck eine Schau deutschen Kunst­gewerbes.

Nach einer Pressemeldung hat der Gouverneur von Gibraltar Anweisung gegeben, innerhalb von drei Monaten alle Fabriken, Werften usw. an ber Westbucht nördlich der Festung zu räumen. ^Angeblich soll hierher der vorgesehene Seeflug» hafen kommen.

In Argentinien beherrschen die Präsl- dentschaftswahlen das politische Leben. Man rechnet mit dem Wahlsieg des konservativen Koalitionskandidaten Ortiz gegenüber dem links­radikalen Expräsidenten A l v e a r. Das Ergebnis wird noch einige Wochen auf sich warten lassen, doch erwartet man von den noch ausstehenden Er- gänzungswahlen in neun Provinzen keine wesent- liche Aenderung.

$ A^motongeJu 90 , ein Ganzmetalltiefdecker mit einem Aktionsradius von etwa 1600 bis 2000 und einer Reisegeschwindigkeit von durchschnittlich 350 Stundenkilometer. Unsere -Bilöer aetgen einen Teil des gewaltiaen Flugzeuges, das mit einem Traktor auf das Effeld gezogen wird, ferner einen Ausschnitt aus dem 40 Personen Raum bietenden Fahrgastabteil, das bequemer eingerichtet wird als die Kabinen eines modernen O-Zua- roagens. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Japan kündigt neues Lufl- bombardement aus Nanking an. Um Abtransport der Ausländer ersucht. Schanghai, 20. Sept. (DNB.) Der Komman­dant der 3. japanischen Flotte Hasegewa überreichte am Sonntag eine Note an d i e ausländi- I ch £ n Konsuln Schanghais zwecks Weitergabe an die Botschaften in Nanking. Es heißt darin, daß Japan, um die Feindseligkeiten in China schnell zu Ende zu bringen, sich gezwungen sehe, ab 12 Uhr des 21. September umfangreiche Luftan­griffe auf Nanking durchzuführen. Die Bot­schaften werden ersucht, den Abtransport ihrer Beamten und Staatsangehörigen an sichere Plätze einzuleiten. Die ausländischen Kriegs- schiffe vor Nanking sollen 15 Kilometer yangtse- aufwärts vor Anker gehen. Die Ankündigung eines Luftbombardements wurde durch eine Erklärung des Sprechers der japanischen Botschaft unter­strichen, daß Japan ab 12 Uhr des 21. Septembers keine Verantwortung für die Sicher-

des Zentraloollzugsausschusses, ( Staatsbeamte im Lande,die Nationalisten überall unterstützt habe".

Unter den höchsten Behörden der Ukraine ist es erneut zu zahlreichen Verhaftungen gekommen. Besonders scharf wirkt sich der bolsche­wistische Terror in den intellektuellen Kreisen aus. So wird versichert, daß sich ein großer Teil der Professoren, Aerzte und anderer Vertreter geistiaer Berufe in den GPU.-Kellern befindet. Unter dem Vorwurf, sich aufnationalsozialistischer Grund­lage" betätigt zu haben, und insbesondere mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Rates der Volkskom­missare, L u b s ch e n k o , der bekanntlich Selbstmord begangen hat, in Verbindung gestanden zu haben werden gegen die Verhafteten alle Terrormittel an­gewendet, um sie zu Geständnissen zu zwingen Die Frau Lubschenkos wurde einer Reihe vonVerhören" unterworfen, die Einwirkungsmaß­nahmen der GPU. zur Erpressung eines Geständ­nisses waren derart, daß Frau Lubschenko ihren Verletzungen im GPU.-Krankenhaus erlegen ift

h eit der in Nanking lebenden Aus­länder mehr übernehmen werde.

Die deutsche Botschaft beschloß in lieber» einstimmung mit der deutschen Kolonie, zu ver­suchen, alle Nanking-Deutschen, die nicht beruflich oder anderweitig festgehalten würden, bis zu der genannten Zeit abzutransportieren. Die deutsche Kolonie zählt etwa 100 Angehörige. Gleichzeitig werde man versuchen, für die Zurück­bleibenden Sicherungen zu schaffen. Die britische Botschaft hat noch keinen Beschluß gefaßt. Die Amerikaner sollen sich in Richtung auf Wuhu zurückziehen. Ein hoher chinesischer Beamter er­klärte, daß Nanking auf den feindlichen Angriff g e r ü st e t sei.

Tokio, 19. Sept. (DNB.) Das japanische Marinekommando berichtet über einen großen Luft­kampf über Nanking. Japanische Marine­flugzeuge griffen die chinesische Hauptstadt an und stießen hierbei auf 20 zur Verteidigung Nan­kings aufgestiegene chinesische Flugzeuge, die nach japanischen Behauptungen sämtlich abgeschossen sein sollen. Die japanischen Flug­zeuge haben dann, wie vom japanischen Marine­kommando weiter gemeldet wird, die militä­rischen Anlagen Nankings erfolgreich bombardiert. Die japanischen Flieger hatten nur geringe Beschädigungen ihrer Maschinen. Die chinesischen Flugplätze in der Umgebung Nan­kings sollen zerstört worden fein. Auch aus Nordchina melden die Japaner bedeutende Luft­siege gegen die Flugzeuge der Schansi-Armee, von denen sieben abgeschossen worden sein sollen. Auch hier hätte es auf feiten der Japaner keine Verluste gegeben. Wie die Japaner behaupten, könne nun d i e chinesische Luftflotte praktisch als vernichtet gelten.

In chinesischen Kreisen wird bestätigt, daß es sich um den größten Luftangriff handelt, der bisher auf Nanking unternommen wurde. 4 6 japanische Flugzeuge seien an diesem Angriff beteiligt gewesen. 17 chinesische Jagdflugzeuge seien den japanischen Angreifern entgegengeflogen und hätten ie zwischen Chinkiang und Nanking zur Luft- ch lacht gestellt. Wie von chinesischer Seite weiter behauptet wird, hätten nur elf japa­nische Flieger Nanking erreicht und dort mehrere Bomben abgeworfen, ohne allzu gro-

merben, so hat dies besondere Gründe. Es gibt im Handwerk eine Reihe von Berufen, bei denen eine Einzelleistung praktisch nicht in Erscheinung tritt. Viele handwerkliche Berufe kennen nur die G e - meinschaftsarbeit in der Praxis, wie z. B. die Dachdecker, die Bäcker, die Fleischer. Wenn hier auch gewiß Einzelleistungen möglich sind, so kann es doch nicht der Sinn eines Wettkampfes fein, Spitzenleistungen eines einzelnen da zu fordern, wo die tägliche Leistung fast ausschließlich eine Le i° stung der Gemeinschaft ist. Darüber hinaus aber steht der nationalsozialistische Gemeinschafts­gedanke überhaupt im Vordergrund. Daher werden alle jene Berufe in der LeistungsklasseBetriebs­gemeinschaften" starten, bei denen Gemeinschafts­arbeit nicht nur ausschließlich gefordert, sondern i .

Im Meisterkampf 1937 lag das Schwergewicht Tokios Erwartungen.

des Wettkampfes in der Reichsausscheidung. Haupt- T o k i o, 20. Sept. (DNB. Funkspruch.) (Ost- trager des Wettkampfes 1938 find die Gaue, asiendienft des DNB.) Die Ankündigung, daß Nan- Sämtliche Gausieger und Zweitbesten kommen mit fing am 21. September bombardiert würde, findet ihren Arbeiten m den Reichsentscheid, um sich dort in Tokio größte Beachtung. Man erblich darin vor um den Reichssiegertitel zu bewerben. Ein weiterer allem die Verlegung des Schwerge- Unterschied gegenüber dem Meisterwettkampf 1937 wichts der Kämpfe auf das Schang- liegt darin, daß vor einem Jahr etwa 38 Berufs- Hai- und Nanking - Gebiet, und ein gruppen aus dem Handwerk zugelassen waren. Zurücktreten der Bedeutung der Kampfhandlungen wahrend für 1938 schon 55 vorgesehen sind. in Nordchina. Man erwartet von dem Bombarde-

Der Arzt

Prophet der Lebensbejahung. Dr. Ley spricht zu 800 Medizin-Studenten auf Burg Vogelsang.

Burg Vogelsang, 18. Sept. (DNB.) Dr Ley sprach vor den auf Burg Vogelsang versam­melten 800 Medizin st udenten und -stu- dentinnen. Die akademische Jugend von einst habe als Führer des Volkes versagt, weil sie in ihrer Studienzeit über dem Nachschreiben von Kollegs die großen Fragen unseres Volkes ver­gessen hatte. Schuld daran fei bas bürgerliche

5.3! ehungssystem gewesen. Wissen allein befähige unter Umständen zu Leistungen auf be­grenztem wissenschaftlichen Gebiet, niemals aber zur Menschenführung. Man könne kein Führertum schäften, wenn man die Dreieinheit von Geist, Seele und Leib mißachte. Das habe man aber getan, als man für den Geist die Wissen­schaft, für die Seele die Kirche als zuständig er» habe^' UrT& fich um ben Leib kaum gekümmert

Dr Ley schilderte dann, wie wichtig die spätere Aufgabe der Medizinstudierenden als Betreuer des Körpers sei Die Gesundheit des einzelnen Menschen sei nicht nur die Vorbedingung für die Kraft der Nation, sondern auch die Taten von heute batten gar keinen Sinn, wenn wir nicht gesund blieben. Da es im neuen Deutschland keine Privat­personen, sondern nur Soldaten des Führers gebe, habe jeder die Pflicht, bei sich selbst anzufangen und dafür zu sorgen, daß er gesund bleibe. Eine wahre Erbsünde sei es aber, wenn sich jemand gegen die Gesundheit anderer vergehe. Das gelte sowohl für verantwortungslose Betriebsführer wie für solche Vertrauensärzte, die in Wahrheit Miß­trauensärzte seien, die nur die Interessen ihrer Ver­sicherungen oder Krankenkassen wahrnehmen. Das Vertrauen des Volkes zum Arzt müsse wiederher­gestellt werden. Das werde es auch, wenn der Arzt wirklich Gesundheitsführer sei.Ich habe mir", so schloß Dr. Ley,den Beruf des Arztes früher manchmal häßlich vorgestellt. Heute aber weiß ich, daß der Arzt Prophet der Lebensbe­jahung, der Freude, des Lichtes, und der Sonne sein kann und sein muß, wenn er feinen Beruf aus­füllen will."

HZ.-Fahnen inLandsberg a.L.

Abschluß des Adolf-Hitler-Marsches der HI.

, _ , Nach Dr. Filchners Eintreffen in Indien rich-

tzen Schaden anzurichten. Die chinesische Luft- teten die Reichsminister Dr. Goebbels und Freiherr von Neurath herzliche Glückwünsche an den berühmten deutschen Forscher. Reichsminister Dr. Goebbels sandte über das deutsche General­konsulat in Kalkutta folgendes Telegramm:

Zu der großen Ehrung, die Sie durch die Ver­leihung des Deutschen Nationalpreises für Kunst und Wissenschaft durch den Führer erfahren haben, spreche ich Ihnen meine aufrichtigsten und herzlichen Glückwünsche aus."

Landsberg a. L., 19. Sept. (DNB.) Mit einer großen Feier, in deren Mittelpunkt eine Kund­gebung und eine Rede des Reichsjugendführers i m Festungshof von Landsberg a. L. stand, fand am Sonntagnachmittag der Adolf-Hitler-Marfch der deutschen Jugend seinen Abschluß. Nach den vielen langen Märschen standen nun die 26 Marsch­blocks mit den 1800 Hitlerjungen und 480 Bann- ftrhnen Schulter an Schulter im Festungshof von Landsberg. Es regnete in Strömen wie an jenem läge, da die Jungen im Stadion in Nürnberg vor dem Führer marschierten und dieser vor ihnen von den Sturmtagen sprach, für die die deutsche Jugend fest werden müsse. An diese Worte knüpfte auch Baldur von Schirach an. Landsberg sei für uns fein düsterer Ort. Wo ein meineidiges System den Führer des kommenden Deutschland eingekerkert habe, habe dieser seinem Volk und der national­sozialistischen Bewegung dasBuch ihrer Welt­anschauung gegeben. Diese Stätte solle fortan das Symbol des jungen Deutschen werden, es solle keinen jungen Deutschen geben, der nicht einmal hier weilte und eine Stunde der Einkehr er­lebte Von dieser Stadt aus werde eine ständig wachsende Kraft ausstrahlen in die deutsche Jugend, die Jahr für Jahr zum Abschluß ihres Bekenntnis­marsches hierherkommen werde. Das fei die Sen­dung dieser Stadt in der deutschen Geschichte. Im nächsten Jahr werde es bereits ein Fest des Wieder- sehens sein, und die Jugend der kommenden Jahr­zehnte werde mit Ehrfurcht auf die Fahnen blicken, die diese Mauern beherbergt haben.

Am Schluß der Kundgebung besichtigten Baldur von Schirach mit zwölf Mitgliedern des Stoßtrupps Adolf Hitler" die ehemalige Gefängniszelle des Führers, wo sie sich auch in das Ehren­buch der Adolf-Hitler-Zelle eintrugen. Mit der Uebergabe des FührerbuchesMein Kampf" an die 1800 Fahnenträger fand die Kundgebung ihren Ab­schluß.

Der Abschluß des Adolf-Hitler-Marsches der deut­schen Jugend fand am Sonntagabend in einer Kund­gebung auf dem festlich erleuchteten Marktplatz sei­nen Ausklang. Aus der Mitte des von der Bevölke­rung dicht umdrängten Marktes ragte ein grün umwundener Pylon, in dessen Opferschale die Flam­men vom regenfeuchten Wind hin und hergepeitscht wurden. Ehrenformationen der Bewegung umsäum­ten den Platz. Die Kundgebung begann unter Fan­farenklängen mit dem Einzug der 1800 fackeltragen­den Teilnehmer des Marsches und der 480 Bann­fahnen. Ein junger Sprecher verkündete das Füh­rerwort, daß die deutsche Jugend dereinst der Bau­herr eines neuen völkischen Staates sein werde. Baldur v. Schi rach verwies auf das Beispiel der anwesenden Männer vom Stoßtrupp Hitler, die gekommen seien, um das Bekentnnis der Fah­nenträger der deutschen Jugend zum Führer ent­gegenzunehmen, die den hohen Sinn des geschieht- ' liehen Opfers, da der Führer hinter Landsbergs Festungsmauern das Buch der Weltanschauung des deutschen Volkes schrieb, ganz in sich aufgenommen habe. Heute stehe die gesamte Jugend un­ter dem Banner des Führers, und diese Stadt sei nun für alle Zukunft zu einer Stadt derIugend geworden, denn diese Jugend sei die i Verkörperung des Werkes, das der Führer ihr ge- i

w Boibur Sch-rach schloß mit bem

* Lüsten üÄ Lnsche. baß unser Volk immer el?e. §uBenb W