mer der bildenden Künste in dem ungemein repräsentativen Kongreßsaal des Deutschen Museums beigewohnt hatte, nun aber in aller Oeffentlichkeit das Haus der deutschen Kunst seiner Bestimmung übergeben würde. Der Münchener hat im allgemeinen nicht so oft Gelegenheit, wie man annehmen sollte, den Führer zu sehen. Aber diesmal kam jeder zu seinem Recht. Tausende von Ehrengästen hatten in der Prinzregentenstraße Platz gefunden, gegenüber dem Haus der deutschen Kunst, in dessen Säulenportikus die Feldzeichen sämtlicher Standarten des Reiches aufgestellt waren, rechts und links von einem roten Fahnenwald wirkungsvoll flankiert. Ein Gewoge festlich gestimmter Menschen umgab den Führer, als er die Front der Ehrenformationen abschritt und immer wieder herzlich dankte für die Kundgebungen der Liebe und Verehrung, die ihm aus der Menge entgegengebracht wurden. Das Echo, das dann feine wieder an bildhaften, einprägsamen Formulierungen reiche, mit tötendem Sarkasmus die Schwächlichkeit und Verlogenheit, die Mache der Kunstpolitiker einer überwundenen Zeit abtuende Rede und seine auf Klarheit und Wahrheit, die Pole deutschen Wesens und deutscher Art, dringenden Forderungen an die Künstler fand, bewies, wie sehr seine Gedankengänge das unausgesprochene Empfinden des Volkes anrühren, wie es sich unverfälscht und natürlich, innerlich unberührt vyn dem zersetzenden Kunstbetrieb eines oolksfremden Literatenklüngels und seiner Hintermänner in Kunsthandel und unechtem Mäzenatentum erhalten hat, wie sehr aber auch das Volk den Ernst begreift, mit dem der Führer die Sendung deutscher Kultur zu seiner Herzensangelegenheit macht.
Der Festzug, der am Nachmittag bei strahlendem Sommerwetter Hunderttausenden auf mehr als 60 Tribünen bequem verteilten Zuschauern „Zweitausend Jahre deutsche Kultur" in überaus sorgfältig gewählten, in Planung und Ausführung mit ungeheurem Fleiß bis in die kleinste Farbennuance, die unbedeutendste Stilabwandlung bedachten Gruppen vorführte — die Einzelheiten kennen unsere Leser bereits —, war, wie diese ganzen Münchener Festtage überhaupt, eine lebendige Illustrierung zur Rede des Führers, wie sie eindrucksvoller nicht gedacht werden konnte Und so klang der Tag der deutschen Kunst nach dem Zitat des Führers „Saure Wochen, frohe Feste" mit Recht aus in einer Reihe fröhlicher Volksfeste, die, von lauer Sommernacht begünstigt, im Englischen Garten und im Ausstellungspark auf der Theresien- wiese einen stimmungsvollen Rahmen fanden und der heiter beschwingten Laune Münchener Künstler
freien Spielraum ließen. Wie nirgends sonst in Deutschland eine Großstadt auch an Festtagen durch die vielen durchaus ungezwungen getragenen Trachten im Straßenbild von solcher Aufgelockertheit sich darbietet wie München, so war die ganze Atmosphäre der Stadt überhaupt eines der wichtigsten Imponderabilien zum Gelingen dieses Festes ernster Besinnung, zuversichtlichen Hoffens und heiterer Gelassenheit, von dem die Genien deutscher Kunst neue Impulse empfangen haben mögen für ihr Weiterschreiten in eine glückhafte Zukunft.
Fr. W. Lange.
Der gefährliche Gast.
Zn einer Dorstadt von Budapest hatte ein Mechaniker namens Ferdinand Kovacs ein merkwürdiges Abenteuer. Er kam eines Abends spät zu einer Polizeistativn gestürzt und meldete höchst aufgeregt, daß er, als er abends mit seiner Fran von der Feldarbeit nach Hause kam, in seinem Bett ein riesiges haariges Individuum gefunden habe, das so furchtbar schnarchte, daß die ganze Aachbar- schaft darüber in Aufruhr geriet. Da er nicht den Mut hatte, den unerwünschten Gast zu wecken und selbst aus seiner Wohnung zu verjagen, hatte sich der Mechaniker an die Polizei gewendet, und diese war auch entgegenkommend genug, ihm einen Polizisten mitzugeben. Der Beamte ging in die Wohnung und forderte den Eindringling energisch auf, das Haus zu verlaßen. Da sprang der unerwünschte Gast plötzlich aus dem Bett, in dem er geschlafen hatte, und entpuppte sich als ein gewaltiger brauner Bär, vor dem nicht nur der Hausherr, sondern auch der Polizist Reißaus nahmen. Man stellte fest, daß der Bär aus einem Zirkus entwichen war, der in der Aachbarschaft sein Zelt errichtet hatte, und es dauerte einige Zeit, bis der gefährliche Gast des Mechanikers wieder festgenommen war.
Zeitschriften.
— Wie unsere Volksgasmaske aussieht, zeigt in Wort und Bild ein interessanter Bericht im neuesten Heft der „Sirene", der illustrierten Zeitschrift mit den Mitteilungen des Reichsluftschutzbundes. Ein ailderer Bildbericht erzählt von den Kämpfen der nationalspanischen Truppen gegen die roten Bdm- benflieger. Ein lehrreicher Artikel mit neuen Fliegeraufnahmen beweist die Wichtigkeit der Raumordnung für den Luftschutz. Viele lustige Bilder zeigen die Schüler einer Gemeindeschule und junge deutsche Studentinnen bei der Luftschutzcu^ildung.
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männlich
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85,4 „
81,8 „
Zahl der Meldungen
weiblich
85,3 v. H.
88,7 „
82,4 „
ji kommenden Jahren von der deutschen Wirt- :emeistert werden müssen, erfüllt werden kön-
Bestanden haben: in der Industrie im iZroßhandel im Einzelhandel
sranbildung eines tüchtigen, in jeder Weise I:tiv hochstehenden Nachwuchses unerläßlich
Eisenwaren, Haus- und Küchengeräte, Glas, Porzellan, Landmaschinen, Holz- und Bürstenwaren
Schuh- und Lederwaren
Photo, Optik, Uhren,x Juwelen, Gold, Silber
Lacke, Farben, Stempel Verkehrsgewerbe
Banken, Sparkassen, Versicherungen, Auskunftei
Die Feststellung der Leistungssteigerung ist um so erfreulicher und wertvoller, als heute sich die Lehrlinge nach Abschluß ihrer Lehrzeit fast ausnahmslos zur Prüfung stellen und nicht nur wenige Spitzenkönner, die sich etwas zutrauen Ferner ist zu berücksichtigen, daß bei den letzten Prüfungen zweifellos auf manchen Teilgebieten erhöhte Anforderungen gestellt wurden, da die Uebergangszeit, während der sich die Prüfung, ihre Abwicklung und die Einstellung der Wirtschaft auf sie erst einspielen mußte, im wesentlichen als beendet angesehen werden kann.
Zur industriellen Facharbeiterprüfung lagen im Frühjahr 1937 75 Anmeldungen vor Sämtliche Prüflinge konnten zugelassen werden und die Prüfung bestehen. Auch bei der Facharbeiterprüfung war die Zahl der Anmeldungen erheblich größer als im Vorjahre, in dem insgesamt 47 Meldungen eingingen, von denen 41 Lehrlinge zur Prüfung zugelassen werden konnten.
Die Aufteilung nach Lehrberufen ergibt für Frühjahr 1937 folgendes B'ld: Maschinenschlosser 32, Werkzeugschlosser 7 Werkzeugmacher 1, Modellschlosser 1, Dreher 5, Schweißer 12, Feinmechaniker 3, Elektriker 2, Graveure 1, Former 7, Modellschreiner 1, Optiker 3
Die Ergebnisse, die die diesjährige industrielle Facharbeiterprüfung brachte, deckten sich im allgemeinen mit denen der Kaufmannsgehilfenprüfung. Schlechten Leistungen in den Ele- mentarfächer'n stehen vielfach recht gute Facharbeiterstücke, praktische Arbeitsproben, Fach- und weltanschauliche Kenntnisse gegenüber Die Ausbildung der Lehrlinge im Betrieb ist im allgemeinen gut. Vorkommende Versagen sind meist nicht auf die Ungeeignetheit des Lehrbetriebes, sondern auf eine
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1937 meldeten sich zur
Mitarbeitern erforderten. 148 Prüflinge bestanden, während 16 Lehrlinge nicht über die zu fordernden Mindestkenntnisse verfügten. Der Anteil der Nichtbestandenen betrug 1937 demgemäß rund 10 o. H. gegenüber rund 24 o. H Frühjahr 1936. Die Aufgliederung nach den verschiedenen Fachgruppen und
Bildbericht vom Sportfest der SA.-Siandarle 116.
_______ ______________________ Diplome an die heimischen Teilnehmer der Gepäckmarsch-Meisterschaft (Bautzen). — Rechts obendas Noßbootrennen'auf der Lahn beim Depot der Pionierstürme. — Recbts unten: Augenblicksbild vom 250-m-Hindernislauf beim Ueberwinden der hohen Schwebebalken. — (Aufnahmen |3]: Neuner, Gießener Anzeiger.)
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Wirtschaftsstufen ist aus nachfolgender Zusammenstellung ersichtlich:
Wenn auch die Leistungen der kaufmännischen Lehrlinge des Bezirks der Industrie- und Handelskammer zu Gießen, insgesamt betrachtet, 1937 besser waren als im Vorjahre und dieses Ergebnis sich mit den Berichten der weitaus meisten deutschen Kammern deckt, so mußten doch auf einzelnen Teilgebieten noch erhebliche Mängel festgestellt werden, deren beschleunigte Beseitigung sich zweifellos alle maßgeblichen Stellen angelegen werden sein lassen. Man wird hierbei insbesondere auf eine bessere Durchbildung der Jugendlichen in den Elementarfächern (Deutsch, Rechnen!) h-nwirken. Ferner wird es einer gemeinsamen und nicht leichten Arbeit aller Beteiligten bedürfen um in Kürze beispielsweise die zur Zeit deutlich feststellbaren Mängel bei Einzelhandelslehrlingen aus dem Gebiet der Buchhaltung und bei Industrie- und Großhandelslehrlingen auf dem Gebiet der Warenkunde zu beheben. Es wird weiterhin angestrebt werden, bessere Leistungen in Maschinenschreiben und Kurzschrift zu erreichen, ein für die Praxis überaus wichtiges Teilgebiet, das zur Zeit bei den Prüflingen noch sehr im Argen liegt.
Betrachtet man die Gesamtzahlen für das Reichsgebiet, so ergibt sich, daß seit Einrichtung der Prüfungen, das ist Ostern 1934, die stattliche Zahl von rund 111 000 Lehrlingen durch die Prüfungsaus- fchüsse der Kammern gegangen ist.
re zu stellenden Anforderungen gerecht zu t nicht nur, um sich später selbst in dem ge= d)t leichten Wirtschaftsleben behaupten zu i sondern auch um ein wirklich nützliches !er deutschen Wirtschaft und der Volksge- |i ft zu werden.
Zur Frühjahrsprüfung
Kaufmannsgehilfenprüfung bei' der Industrie- und Handelskammer zu Gießen 164 Lehrlinge (130 männlich, 34 weiblich) Gegenüber der Frühjahrsprüfung Ostern 1936, zu der 113 Anmeldungen Vorlagen, war also eine erhebliche Steigerung der Zahl der Meldungen zu verzeichnen. Die Prüfung 1937 wurde in 16 Unterausschüssen durchgeführt, die einen Prüfungsstab von mehr als 100
Jranffart lnlrerseits sehen die jungen Berufsanwärter J|L||üft, was hinsichtlich ihrer Berufsausbildung ... .-iJin ist, zumal die Organisationen der gewerb- 'Wirtschaft und die politischen Stellen weit- ng oerMMKre Aufklärungsarbeit auf diesem Gebiet ge- en, ionöeri!i|j laben. Es konnte daher auf Grund der Prü- ' Uchte usw. festgestellt werden, daß in An
das Reich der tragischen und heiteren Musen, an. Die lange Flucht der Maximilianstraße erscheint in prächtigem Violett, Prinzregenten- und Von-der- Tann-Straße tragen als Zufahrt zum Hause der deutschen Kunst strahlendes Weiß mit den Emblemen der bildenden Künste.
Einzelheiten des Festschmuckes kommen zum Teil erst bei der abendlichen Illumination zur vollen Wirkung. So tauchen in der Ludwigstraße zwischen den rotgoldenen Fahnen angebrachte Scheinwerfer die ganze breite Straßenflucht bis hinauf zum Siegestor in magisches Licht, von den Stufen der Feldherrnhalle aus ein bezaubernder Anblick. Das maßvolle Barock der Theatinertürme und die Patina der herrlichen Kuppel bekommen in den Strahlenbündeln der Scheinwerfer einen ganz neuen eigenartigen Reiz. Die besonders bei stumpfen Farben zuweilen etwas einförmig wirkende Stoff- bespannung der Straßenfronten erweisen jetzt erst überall ihren eigentlichen Sinn, wo Lämpchen an Lämpchen wie leuchtende Bänder ihre mit Tannen- arün abgesetzte obere Kante umsäumen. Auf dem Karolinenplatz züngeln Flammen aus hohen Opferschalen, das Fahnenbündel rings um den Obelisken, den einst Ludwig I. zum Gedenken der 30 000 auf Rußlands Steppen im Winter 1812 gebliebenen Bayern hat errichten lassen, leuchtet in brennendem Rot weithin durch die dunkeln Straßenzuge. Der Königliche Platz ist an diesem Abend wohl der Hauptanziehungspunkt. Viele Tausende lassen sich hier willig ergreifen von den dämonisch gewaltigen Klängen der „Neunten" Beethovens, die Eugen Joch um mit den Hamburger Philharmonikern, dem Münchener Lehrergesangverein und namhaften Solisten auf der Freitreppe der neuen Staats- qalerie machtvoll zu Gehör bringt (5s >st leidet spüren, daß die meisten hierher Gekommenen sich von dem aufrüttelnden Hämmern des Scherzos dem schmerzlich-süßen Adagio, dem befreienden Jubel der Hymne Schillers „An die Freude , die Julius V a tz a k s strahlender Tenor weit ausschwingend ankündet, zum ersten Male ans Herz greifen und erschüttern ließen. Und so blieb Ä.es Gemeinsame des Erlebens, die Teilnahme des ganzen Volkes an dieser Huldigung für den größten Meister der Tone und feine erhabenste Schöpfung, wie sie mit der Freiaufführung beabsichtigt war trotz allem Problematischen und manchen störenden Zufälligkeiten eines solchen Wagnisses durch die fast verwirrende Vielheit der sich überstürzenden Eindrücke dieser Festtage die stärkste, innerlich beglückende Bereiche- ^Der Sonntag galt dem F ü h r e r der zwar schon am Vortage der Festsitzung der Reichskam-
) SanWIfoii jbolstermaterialien Fckte, Seifen, Parfüm
. . Lmig des Leistungsprinzips auch die Lehrlinge tniQ„n95 |jö aus mit einem anderen Ernst als in fru- ' starker to|jn jähren ihre Lehrzeit auffaßten und sich in raiiigenber Mehrzahl reblich bemühten, den an
M Münchener Festtage. Sotiä I München, im Juli 1937.
jpesifllität: E n bleigraue Wolkendecke hing schwer und arb. th Softer) über München und dem bayrischen Land. raurlM-WIk Regenschauer jagten aus den Vorberaen in UUn| i -e .doine hinab. Aber die Münchener und ihre fllüulll ium „Tag der deutschen Kunst" hat das zl'lört, und ihr Mut wurde belohnt. Wenn Ä gelu^.^hßchien, als ob den Münchener Festtagen der Mei'^M"ue Himmel nicht beschieden sein sollte, auf l- n'3616 ikN t'iir München-Reisende ansonsten im Juli An- ■ 7uch nachen kann, die Münchener Fröhlichkeit — durch und behielt Oberhand auch gegen
oMllllMzechenäße Wetterlaunen mit dem Erfolg, daß
—^enhjjicis am Sonntag strahlende Sonne vom Fimmel die Optimisten belohnte. Schon seit a9'^ flanierten die Münchener und Tausende von den nach einheitlichen künstlerischen efi'tyrunften festlich geschmückten Straßen um= Tnnrf'\iMten Grüße aus mit Bekannten hier und « «nilil- J !>eUen Sitzprobe ab auf den für den Festzug »eraerichteten Tribünen, stürzten an diese " tbejd|W Ecke, wo eine Menschenansammlung etwas ankündigte. Aber noch ist der Führer München. Das Interesse der Münchener Gäste aus Reich und Ausland kann sich ^S^grihli dem Festkleid widmen, das die Stadt der , u|gfl Kunst zu ihrem Ehrentage angelegt hat.
®^'ere Anziehungskraft übt offenbar die aus. Und wirklich macht Münchens lriK6”^,ru ^rr6e ganz in Purpur und Gold einen un- ’ em^ festlichen Eindruck, wie man überhaupt •|TOini >it M Glück versucht hat, den besonderen Cha- Straßenzüge und Stadtteile Münchens I W?: 1 den Farben sinnfällig zu machen. Am ^^^U^!"^'cherplatz in leuchtendem Blau vorüber 1 n1 :it Brienner Straße über zu dem ganz m liU'^nst^8raun-Rot gehaltenen Karolinenplatz, besten 51 Zmkränzt ist mit den Fahnen der Be- Sehr würdig repräsentieren sich im spar- prschl6^^611Stjmucf schwerer Teppiche mit dem goldenen JX» dien die Bauten der Bewegung am pldb^ ’JJJWufc. Eine überaus heitere Note haben und Theatinerstraße und ihre Fortsetzun- SeMn Mrdi lustige grün-weiße bzw. orangefarbene Aöl E '»W . rhalten, die quer über die Straßenzeile vcr>M find. Der Marienplatz und das Rathaus ^uigeb-.l,, gech M Fug und Recht Münchens Stadtfarben abcEiPvayzlind gelb. Das Münchener Kindl ladt über n robausportal alle Gäste der Stadt zu sich ■ 2lir Dem Max-Joseph-Platz vor dem
ateör ituten Masken auf rot umhüllten Podesten . *
liufmännifdjen Lehrlinge der Kreise Gießen, . waD .rt»C und Lauterbach aus Industrie, Groß- und r toanöel, Verkehr, Banken Versicherungen usw, >'°We!iW die gewerblichen Lehrlinge der Jndustriebe- in ihren Lehrabschlußprüfungen durch die Prü- Ä^MMsschüsse der Industrie- und Handelskammer k unterzogen. Bereits bei den Prüfungen im
^JrfteUUr. Ajalre konnte festgestellt werden, daß der Sinn ^Iche^^,ZDeck dieser seit Ostern 1934 erfolgenden Prü- . tiigei mehr und mehr erkannt wird, und daß diese m,t gro^tjltenitnis auch bessere Ergebnisse als bei den ..
a ftrchgeführten Prüfungen im Gefolge hatte i,d) au6fc||e erfreuliche Entwicklung wurde auch durch das der Osterprüfung 1937 bestätigt.
ei ?n5 YMirrseits hat sich heute in der gewerblichen Wirt- *'fJ”5 s'Gst vohl restlos die Erkenntnis durchgesetzt, daß 'S unbH hranbildung eines tüchtigen, in jeder Weise Juüe D°hi]|||:tiD hochstehenden Nachwuchses unerläßlich f.pf en ^n9:tponit die gewaltigen Aufgaben, die heute und !p bi® kommenden Jahren von der deutschen Wirt- ! toJQüen,j|fi :emeiftert werden müssen, erfüllt werden kön- ,^r ^tzustrie, Handel und die übrigen Wirtschafts- ’ nmit eineiMgk sind sich daher, wie auch die Ergebnisse der in Prüfungen zeigen, im vermehrten Maße als W Uebup ^er bewußt, daß es nicht nur ihre volkswirt- ?er Mau;,Mhe Pflicht ist, so viele Lehrlinge und Fach- a>en Ang, :ijh- auszubilden, als es ihre betrieblichen Ver- «MerHe gestatten, sondern diesen jungen in das zu,MxGaftsleben eintretenden Volksgenossen auch nö inifassende, nicht auf Teilgebieten steckenblei- C-K. ?ybeunb in jeder Hinsicht erstklassige Ausbildung »Wimitteln. x
sie Kausmannsgehilfen- und industrielle Iacharbeiierprüsung, Frühjahr 1937.
23on Dr. W. Kirchner, stellv. Eyndstus der Industrie- und Handelskammer zu Gießen.
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