Ausgabe 
20.4.1937
 
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Werk des Führers schützen möge. Es bleibt unser unbeugsamer Entschluß, seiner Führung zu ver­trauen, an der Verwirklichung seiner hohen Ideale mitzuarbeiten und so durch eigenen Dienst die Treue zu vergelten, die er seinem Volke hält. Und es bleibt unser Glaube an die deutsche Zukunft. Denn dieser Glaube ist sein einziges Glück. Ev.

Dank und Gelöbnis am Geburtstage des Führers.

Reichspropagandammister Dr. Goebbels im Xunöfunf.

men, dann hat er auch gehandelt und da-

feinen

1 uns immer war und ist: Unser Hitler'

von Kiel, von S ch r a

Grundfähe, führt sie Zug um Zug in die Wirklichkeit über und tritt dabei den Beweis an, daß die große Politik nicht nur nicht den Charakter verdirbt, sondern ihn erst recht härtet und festigt. Vor jeder Aktion hat er alle Aus­sichten und Möglichkeiten in vielen sorgenvollen Tagen und ebenso vielen durchwachten Mächten bis ins Letzte durchforscht und geprüft. War aber einmal der Entschluß zum Handeln gekorn-

bei wie jeder dämonische Mensch auf guten Stern vertraut.

Treue und Kameradschast."

Oie $eicr der Aufnahme in die HI. auf der Marienburg.

Nur seine nächsten Mitarbeiter wissen von den ununterbrochenen, manchmal unerträglich scheinen­den Sorgen, die damit verbunden waren, wissen von den bangen und quälenden Stunden, da er mit der Zentnerlast seiner Veranwortung ganz auf sich allein gestellt war. Der Erfolg, der uns heute auf allen Gebieten unseres politischen Lebens fast wie eine Selbstverständlichkeit erscheint, ist die Frucht, die aus all den Dingen hervorgegangen ist Ein geeintes Volk, eine st a r k e Nation, die im Besitz von Waffen und Sicherheit ihren Lebens­raum und ihre Eyre wieder verteidigen kann, sind die ragenden Denkmäler aus diesem Wege

Wenn das Volk ihn im Alltag und bei den na­tionalen Festen mit seiner ganzen Liebe umgibt, so entspringt dies vielleicht vor allem dem Bedürfnis, ihm nahe zu sein, mit ihm zu leben und an seinen Sorgen teilzunehmen. Das ganze Volk begeht mit ihm zusammen seinen 4 8. Geburtstag, und aus der Nation strömt ihm dabei eine Welle von Liebe, Vertrauen, Hingabe und Dankbarkeit ent­gegen. Zn Bergen von Briefen und Telegrammen, in ungezählten Geschenken, die gerade aus dem Volke in der Reichskanzlei eintreffen, tritt diese Liebe an ihn heran. Und immer enthält sie ausge­sprochen oder unausgesprochen nur einen Wunsch, man möchte fast sagen die Bitte der Nation an den Allmächtigen:

Wöge der Führer uns noch viele Jahre erhalten bleiben in Kraft, Gesundheit und Stärke als der Fahnenträger des Volkes, als der Erste unter den lUiüionenmaffen der Arbeiter, Soldaten, Bauern und Bürger, als der Freund und Schutzpatron der Jugend, der Beschirmer der Künste, der Förderer von Kultur und Wissenschaft, der Baumeister der geeinten neuen Nation.

Wir, seine engsten Mitarbeiter, stehen ge­rade an seinem Fest- und Ehrentage dicht um ihn geschärt, legen ihm unsere ganze Liebe und unser starkes Vertrauen zu Füßen, sind mit ihm und mit der ganzen Nation eines Herzens und eines Sinnes, erleben voll wunderbarer Freunde die Beglückung, einen Großen unserer Geschichte mitten unter uns zu wissen, ihm dienen und helfen zu dür­fen an einem Werk, das die Zeiten überdauern soll. Wir alle empfinden aufs neue das beglückende Gefühl, an der Verwirklichung einer Idee Mitarbei­ten zu dürfen, für die es sich zu leben verlohnt.

Das Deutschland, das seinen Namen trägt, wird groß und stark sein, sein Volk wird wieder ler­nen, sich a I 5 Weltvok zu fühlen und demgemäß zu handeln, in ihm werden unsere Kinder und Kin­deskinder ihre große, alle Deutschen in aller Welt umspannende Heimat finden, die starke Beschützerin unseres Lebens, unserer Art und unserer Arbeit. Aus dem ganzen Reich in seinen Grenzen, aus allen deutschen Herzen auf allen Kontinenten, in fremden Ländern und auf den weiten Weltmeeren steigen nun Dank und Gelöbnis für ihn millionen­fach vereint empor. Möge er uns bleiben, was er

Mandant der Befestigung der, Kommandant ber Befestigung von Wilhelms­haven.

gelnde Hand des Führers. Es gibt keine Aufgabe des öffentlichen Lebens, die ihm verschlossen ober fremd wäre. Sein klarer Blick reicht weit, und seine Anteilnahme an allem, was geschieht, ist umfassend. Er ist der b e st e Sachkenner, den man sich denken kann. Es ist gänzlich unmöglich, ihm Potem- kinsche Dörfer vorzumachen. Das hat mancher er­leben müssen, der ihn durch Ausstellungen führte oder ihm bei Konferenzen Vortrag über neue Pläne und Projekte zu halten hatte. Es ist ein Merkmal des Genies, von den Dingen, Situationen und Men­schen das Wesen zu erfassen, im Grundsätzlichen zu denken und das Grundsätzliche gegen ein manch­mal verwirrendes Spezialistentum durchzusetzen. Diese Eigenschaft zeichnet den Führer in ausgespro­chenem Maße aus. Seine höchste Kunst .besteht darin, Wesentliches vom Unwesentlichen zu unter­scheiden. Daher rührt wohl auch sein phänomenales Gedächtnis. Er kennt ebensogut die Daten der grie­chischen, wie der römischen, der englischen, wie der französischen, wie selbstverständlich der preußischen und deutschen Geschichte. Ihm sind die entlegensten Namen auf allen Gebieten menschlichen Schaffens geläufig, er kann, ohne einen Augenblick nachdenken zu müssen, aus dem Handgelenk den Grundriß etwa der Pariser Oper oder des Wiener Parlaments­gebäudes oder des Dresdner Zwingers zeichnerisch wiedergeben. Ihm ist keine moderne Waffe fremd, er weiß aus dem Stegreif den Tonnengehalt aller in Betracht kommenden Kriegsschiffe, selbstverständ­lich des eigenen, aber auch fremder Länder anzu­geben. Er ist sozusagen Fachmann auf jedem Spezialgebiet, und das Wunderbare dabei ist, daß er nicht, wie der Spezialist meistens, über sein Wissen nicht hinauskommt, sondern das Wissen ihm nur Material und Rohstoff zur Er­kenntnis und zum Handeln ist.

Es ist nicht seine Art, sich mit kleinlichen und ordinären Problemen abzuraufen. Er nimmt sich Aufgaben vor, für die es sich lohnt, und löst sie dann auf eine immer wieder ebenfo ein­fache wie verblüffende Weife. Die Siege, die er dabei err' gt, haben wirkliches Format. Das gilt vor allem für feine außenpolitische Erfolge, die ihm nunmehr selbst der ver­bohrteste Kritiker des Auslandes nicht mehr ab­sprechen kann. Es ist typisch für seine Arbeits­weise, direkt aufs Ganze loszugehen und dem Ganzen alles Kleine und Nebensächliche unlerzuordnen. Dabei ist ihm die Taktik immer nur Wittel zum Zweck. Seine politische Stra­tegie aber ist ganz auf die Erfüllung der gro­ßen nationalen Ziele ausgerichkel, er verficht mit hartnäckiger Zähigkeit moralische

len säßen die Söhne des Arbeiters und des Handwerkers. Was früher nur den Be­güterten möglich war, das könnten sich jetzt die Söhne der Arbeiterschaft auf Grund des Vor­rechtes der Leistung erringen.

Oie Beschäftigung öftrer Angestellter.

Berlin, 19. April. (DNB.) Aus einer Mittei­lung der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung er­gibt sich, daß die Zahl der Beschäftigten älteren Angestellten noch immer zu gering ist. Des- halb hat der Präsident folgendes angeordnet:

Für öffentliche Betriebe und Verwaltungen be­stimmt der Präsident des Landesarbeitsamtes, in welchem Umfange ältere Angestellte zu beschäftigen sind. Im übrigen ist diese Befugnis den Vor­sitzenden der Arbeitsämter übertragen. Das Arbeitsamt nimmt mit dem Betrieb (Verwal­tung) wegen der Beschäftigung einer angemessenen Zahl von älteren Angestellten unverzüglich Ver­handlungen auf. Kommt hierbei eine Einigung nicht zustande, so greift das Zwangsverfahren Platz. Die Beschäftigung älterer Angestellter hat unter Berücksichtigung der organisatorischen und wirtschaftlichen Erfordernisse des Betriebes nach Maßgabe staatspolitischer Notwendigkeiten zu erfol­gen. Vorher ist sorgfältig zu prüfen, ob der einzelne Angestellte eine ordnungsmäßige Dorbil - dun g aufzuweisen hat und einsatzfähig ist. Bei der Beurteilung der betrieblichen Erfordernisse ist in

Marienburg, 19. April. (DNB.) Eine Mil­lion Junaen und Mädel des Jahrganges 1927 und 500 000 Angehörige älterer Jahrgänge waren am Nachmittag des 19. April vor ihren Einheitsführern angetreten, um Adolf Hitler durch diesen ersten Appell ihr Geburtstagsgeschenk darzubringen. Die durch Rundfunk übertragene feierliche Aufnahme wurde durch den Jugendführer des Deutschen Reiches im großen Remter der Marienburg Dorgenommen. Baldur von Schirach führte bei die­ser Gelegenheit u. a. aus:

Wenn unser Jungvolk Jahr für Jahr gerade von hier aus aufgerufen wird, so hat das seine be­sondere Bedeutung: Ritterliche Zucht und ritterlicher Gehorsam sollen in unserer Jugend im Geiste des Ordens von früh auf geübt werden. Ein neuer Jahrgang der deutschen Jugend ist angetreten. Es ist das erstemal in der Geschichte, daß sich alle Zehnjährigen eines Vol- f e s in solcher Art versammeln, um ein Gelöbnis abzulegen zu den Idealen ihrer Jugend.

Deutscher Junge! Du trittst mit diesem Tage in ein neues Leben ein. Bisher warst du ein einzelner. Von heute ab gehörst du der größten Jugend­gemeinschaft an, die die Welt kennt. Auch du wirst um dieser Gemeinschaft willen opfern müssen, aber du erhältst für dieses Opfer das Schönste, was Deutschland seiner Jugend zu schenken hat: Treue und Kameradschaft. Ob deine Eltern reich find oder arm, ist vor der Fahne, der du fortan bienen wirst, ganz gleichgültig. Alle Einrichtungen,

Oer Gedurtstagsmorgen in der Reichst>aup»sta0(.

Berlin, 20. April. (DNB.) Die Reichshaupt­stadt steht schon seit dem frühen Morgen ganz im pichen des festlichen Tages, der, wie überall im Neich, mit dem für sämtliche Standorte befohlenen Großen Wecken und den Appellen der ver­schiedenen Wehrmachtsteile begann. Fahnen flattern aus den Fenstern, von den Dächern und Türmen, Girlanden spannen sich von Haus zu Haus und in den Schaufenstern stehen, umrahmt von Grün­schmuck und Frühlingsblumen Büsten und Bilder des Führers. Von der Reichskanzlei weht die Standarte des Führers. Tausende von Volksgenossen sind hier versammelt in dem Wunsche, an diesem Tage ihrem Führer nahe zu sein. Hunderte deut­scher Mädels und Pimpfe, fast alle mit Blumen­sträußen, sind die ersten unter Tausenden von Gra­tulanten, die hoffnungsvoll darauf warten, viel­leicht in die Reichskanzlei eingelassen zu werden, um sich in die Gratulationsbücher einzutragen.

Nachdem bereits um Mitternacht die persönlichen Adjutanten und die Herren aus dem Stabe des Führers sowie u. a. Reichsminister Dr. Goeb­bels, Reichsleiter Amann und Gauleiter S t r e ich e r in der Wohnung des Führers ihre Glückwünsche ausgesprochen hatten, erschien am Morgen im Ehrenhof der Reichskanzlei der Musik­zug der Leib standarte Adolf Hitler, um bei herrlichstem Sonnenschein die Feier des Ge­burtstages mit einem Ständchen einzuleiten. Die ersten Gratulanten des Führers waren die Kin­der feiner Adjutanten. Dann erschien der Reichsführer SS. Himmler mit zahlreichen höheren SS.-Führern in der Reichskanzlei, um dem Führer die Wünsche seiner Schutzstaffeln aus­zusprechen. Die Kinder der Mini st er und dem Führer nahestehender Persönlichkeiten waren die nächsten, die dem Führer ihre Glückwünsche über­mittelten.

Im Anschluß an das Ständchen nahm der Führer vor der Reichskanzlei die Parade der Leib- ft anbarte Adolf Hitler ab, die der SS.- Obergruppenführer Dietrich anführte. Drei Ba­taillone der Leibstandarte Adolf Hitler, der SS.- Nachrichtensturmbann Berlin - Adlershof und ein Sturmbann der SS.-Totenkopfoerbände zogen mit aufgepflanztem Seitengewehr in glänzender Hal­tung unter dem Jubel der vielen Tausende, die dem prächtigen Schauspiel beiwohnten, an dem Führer vorbei. Der Führer und Reichskanz- l e r nahm den Vorbeimarsch im Wagen stehend ab. Dor dem Wagen stand der Reichsführer SS. Himmler mit zahlreichen hohen SS.-Führern. Neben dem Führer sah man den österreichischen Gesandten in Berlin Tauschitz und den öster­reichischen Bundesminister von Glaise-Hor- ftenau sowie die Reichsminister Dr. Goebbels und Darre, die Reichsleiter Amann und Buch sowie die ständige Begleitung des Führers.

(Souleifer (Sprenger zum Reichswerkscharführer ernannt

Zweiefelsfällen die zuständige Wirtschaft-' Eammer gutachtlich zu hören.

Oer Facharbeiternachwuchs in der Eisen- und Metallwirtschast.

Berlin, 19. April. Die Reichsanstalt

für Arbeitsvermittlung veröffentlicht neue Anwei­sungen zur Sicherstellung des Facharbeiternach­wuchses m der Eisen- und Metallwirtschaft. Die Ar­beitsämter haben unverzüglich alle Betriebe zu er­mitteln, die mit ihrer v. H.-Zahl an Lehrlingen unter der v. H.-Zahl der Lehrlinge der Gewerbeart ihres Landesarbeitsamtsbezirkes erheblich Zurück­bleiben, mit dem Ziel, daß sie sich zu einer a n - gemessenen Erhöhung der Lehrlings­zahlen freiwillig verpflichten. Die Einstellung muß spätestens bis 1. Juli 1937 erfolgen. Sofern die Verhandlungen ergebnislos sind, ist der Präsi­dent des Landesarbeitsamtes verpflichtet, Lehr- lingspflichtzahlen für den einzelnen Be- trieb festzusetzen. Vor der Bestimmung der Lehr- lingspflichtzahl ist die zuständige Wirtschastskam- mer zu hören. Ergibt die Prüfung, daß eine Ein­stellung von Lehrlingen nicht erfolgen kann, so wird der Betrieb zur Entrichtung einer Ablö­sung verpflichtet. Die Ablösung ist einheitlich für beide Gewerbegruppen auf 50 RM. je Lehrling und Monat festgesetzt. Für die Wirtschaftsgruppe B a u i n b u ft r i e hat sich der Präsident damit

Frankfurt a. M., 20. April. (Lpd.) Wie aus Berlin berichtet wird, meldet die Nationalsoziali­stische Parteikorrespondenz, daß der Führer an­läßlich seines (Geburtstages auf Vorschlag des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley folgende Verfügung erlassen hat:

Auf Vorschlag des Reichsleiters der Deutschen Arbeitsftont verleihe ich dem Gauleiter S p r e n - ger in Frankfurt a. M. als Ausdruck der Aner­kennung seiner Arbeit für die Deutsche Arbeits­front ehrenhalber den Rang eines Reichswerk­scharführers. Gez.: Adolf Hitler.

Ehrungen deutscher Künstler.

Berlin, 19. April. <DNB.» Der Führer hat zahlreiche deutsche Künstler durch Verleihung von Titeln ausgezeichnet: Es wurde der Titel Professor verliehen u. a. an den Bildhauer Breker, den Reichsbühnenbildner Benno von A r e n t, den Ge­neralmusikdirektor Eugen Papst, Frau Sophie T r o o ft, den Domkapellmeister Dr. phil. Theobald Schrems, den Kreuzkantor Mauersberger, den Komponisten Dr. Niemann, die Pianistin Elly Ney, den Konzertmeister Georg Knie­st ä d t.

Der Titel Generalmusikdirektor u. a. an die 1. Ka­pellmeister Dr. Ernst Z u l a u f und Kurt Strieg- ler.

§er Titel Kammersänger u. ä. an die Opern­sänger: von Manowarda, Janssen, Fuchs (alle Berliner Staatsoper), den Oper- und Konzert­sänger Gerhard H Ü s ch.

Der Titel Kammersängerin u. a. an die Opern­sängerinnen: Tiana Lemnitz, Erna Berger, Anny St o sch, Constanze Nettesheim.

Der Titel S t a a t s s ch a u s p i e l e r u. a. an: Victor d e K o w a, Walter Frank, Aribert W ä - scher, Paul Wegener, Gustav Waldau, Willy Birgel, Harald Paulsen. Der Titel Staat­schauspielerin u. a. an: Maria Bard, Marianne Hoppe, Lil D a g o v e r.

Beförderungen in Heer und Marine.

Berlin, 19. April. (DNB.) Zum Geburtstag des Führers und Reichskanzlers werden u. a. fol­gende Personaloeränderungen in Heer und Marine bekanntgegeben: Zum General der Infanterie be­fördert: Generalleutnant Liese, Chef des Heeres- Waffenamts; zu Generalen der Artillerie: die Ge­neralleutnante: Heitz, Präsident des Reichskriegs­gerichts; von Küchler, Kommandierender Ge­neral des I. AK.; zu Generalleutnanten: die Gene­ralmajore Strauß, Kdr. d. 22. Dio.; Koch, Kdr. d. 8. Dio.; Roefe, Inspekteur d. Inf.; Schal­ter, Kdr. d. 35. Dio.; Kienitz. Kdr. d. 24. Dio.: zu Generalmajoren: die Obersten G e i b , Abt.-Chef i. Neichskrieas-Min.; Olb richt, Chef des Gen.- Stabesd. IV. AK.; Reinhardt, Abt.-Chef im Gen.-Stab d. H.; Pinckvoß, Inspekteur d. Wehr- ersatzinsp. Kassel; Sachs, Kdr. d. Pion. IV; Mummenthey , Chef d. Gen. Stab. d. VI. AK.; Zukertort, Kdr. d. Art.-Rgt. 4; Graf von Brockdorf-Ahleseldt, Kdr. d. Jnf.-Rgts. 8; von Faber d u Faur, Mil.-Attach6 b. d. Deut­schen Gesandtschaft i. Belgrad; Semei fen, Kdr. d. Kriegsschule Dresden; Büchs, Kdr. d. H.-Dienst- stelle 1; von Hartlieb genannt Walsporn, Kdr. der 2. Panz.-Brg.

Der Führer und Reichskanzler hat das Recht zum Tragen der Uniform verliehen: den

die das Deutschland Adolf Hitlers feiner Jugend errichtet hat, stehen dir nun zur Verfügung: Jugendherbergen und Heime der Hitler-Jugend, Sportplätze und -geräte. Wir wollen tapfere Jungen, keine Muttersöhnchen, Jungen, die wissen, daß unsere HI. durch Kampf und Einsatz groß geworden ist. Ihr Mädels aber lernt im großen Mädelbund des BDM., wie auch ihr eure Kraft einsetzen könnt für Deutschlands Größe und für Deutschlands Glück.

Heute am Vorabend des Geburtstages des Füh­rers schlagen viele junge Herzen in heißer Freude. Die Jugend Adolf Hitlers feiert ihr ftöhlichstes Fest. Glückliche Jugend! Du siehst das Ideal lebendig, kraftvoll und hinreißend vor dir. Du haft alle Tore offen und kennst keine Zwietracht. Gottes Güte gab uns diestn Führer. Durch ihn find wir ein Volk. Danken wir dem Höchsten, indem wir feinen Willen erfüllen und Adolf Hitler in Ehrfurcht und Treue gehorsam sind. Mck t Gott für Füyrer, Volk und Fahne!

Nach der Rede des Jugendführers des Deutschen Reiches wiederholten alle Jungen und Mädel die Verpflichtung, die ihnen Baldur von Schirach vorsprach:Ich verspreche, in der Hitler-Jugend allezeit meine Pflicht zu tun in Liebe und Treue zum Führer und unserer Fahne, so wahr mir Gott helfe!" Damit sind anderthalb Millionen Jungen und Mädel aus dem ganzen Reich in die HI. aufgenommen.

Adolf Hitlers Dank an alte Kämpfer.

Berlin, 19. April. (DNB.) Der Führer hat bestimmt, daß zur Behebung ober Erleichterung wirtschaftlicher und gesundheitlicher Notfälle ver­dienter Nationalsozialisten als Dank und Anerken­nung: 1. Aus den Mitteln der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei alsAdolf-Hitler- Dank" jährlich 500 000 RM. zur Verfügung ge- tellt werden. 2. Aus diesem Betrag Trägerbes Ehrenzeichens der Bewegung, des Z l u t o r b e n s sowie besonders oerbiente Parteigenossen, bie sich in wirtschaftlicher unb gesundheitlicher Notlage befinden, betreut wer­ben. 3. Die Verteilung bieses Betrages erfolgt nach Lage der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse durch den Reichsschatzmeister der NSDAP.

Vorrecht der Leistungen.

B u r g C r ö s s i n s e e, 19. April. (DNB.) Reichs- organisationsleiter Dr. Ley unb Reichsjugendfüh­rer von Schirach sowie der Reichssportführer vonTschammer und O st en wohnten der Er­öffnung der ersten Klassen der Adolf-Hitler- Schulen auf der Ordensburg Crössinsee bei. Dr. Ley erklärte, die Adolf-Hitler-Schulen bildeten die Grundlage für das gesamte Schulungsprogramm der Partei. Es beginne bei der Adolf-Hitler-Schule unb umfasse bie Gauschulen, bie Ordensburgen, bas Fachschulwesen ber beutschen Arbeitsfront bis hin zu ben Abendkursen für bie Volksgemeinschaft Dr. Ley lehnte ausbrücklich ben Gebauten ab, baß biefe neuen Erziehungsstätten in ©ebäuben ber Vergangenheit untergebracht sein könnten. Der Geist, ber in ben Erziehungsstätten bes natio­nalsozialistischen Deutschland lebe, müsse auch im Baustil unb in ber Anlage bieser Erzie­hungsstätten seinen Ausbruck finben. Dr. Ley bankte ber Arbeiterschaft, beren Beiträge zu bem Gelin­gen bieses Werkes mithelfen. Er könne diese Aus­gabe verantworten, denn in den Adolf-Hitler-Schu-

Berlin, 19. April. (DNB.) Am Vorabend des Geburtstages des Führers sprach Reichsminister Dr. Goebbels über alle deutschen Sender. Der Reichsminister führte u. a. aus:

Es gibt Worte des Führers, die dem deutschen Volk hinaus unvergessen bleiben. Zu diesen ge­hören die, die er am 8. November 1936 im Münche­ner Bürgerbräukeller vor seinen alten Kampfge­nossen sprach. Er schilderte damals bie besonders großen Schwierigkeiten bei ber Wiedererringung ber beutschen Freiheit unb Sicherheit unb sagte bann in einer atemlosen Stille, fein Werk sei nun soweit gebiehen, baß er zum ersten Male in seinem politischen Leben ohne ganz schwere Sor- gen in bie Zukunft schauen könne. Wir erlebten bamals eine jener seltenen Stunden, da der Führer vor der Oeffentlichkeit sein Herz aufschlug, um die Nation einen Blick in sein Inneres tun zu lassen.

Man sagt manchmal draußen in der Welt der Demokratie: Autoritäre Regierungen haben es leicht, sie fassen ihre Entschlüsse auf eigene Faust und nach eigener Einsicht und werden an ihrer Durchführung von keiner Mehrheit oder Minderheit gehindert. In Wirklichkeit ist das eher schwer als leicht. Gewiß besitzt eine autoritäre Führung Hand­lungsfreiheit. Aber sie besitzt ja nicht nur die Macht, sondern sie übernimmt auch die alleinige und ausschließliche Verantwortung. Sie kann nicht, wenn fein Ausweg aus den Schwie­rigkeiten sich zu zeigen scheint, zurücktreten. Sie muß wie der Soldat im Kriege auf ihrem Posten bleiben.

Die Last einer solchen Verantwortung ist so schwer, daß sie für einen Einzetmenschen gar nicht zu tragen wäre, wenn das Volk dabei nicht hülfe. Darum hat der Führer es auch als seine erste politische Aufgabe angesehen, das Volk in feiner Gesamtheit zu suchen und mit ihm zusammen seinen mühe- und dornenvollen Weg zu gehen. Der stolzeste Ruhm eines Man­nes besteht darin, mit feinem Volke fo ver­brüdert und eins zu fein, daß er zu jeder Stunde und in jeder Situation in feinem Namen sprechen kann. Das ist beim Füh­rer der Fall. Er ist in der Tat der Träger des deutschen Nationalwitlens. Aus feiner Stimme spricht die Stimme des Volkes. Böswillige Kritiker im Auslande haben die Welt glauben machen wollen, es fei die Folge einer be­wußten und zweckbestimmten Popularitätssuche. Der Führer dagegen hat nur und unentwegt seine Pflicht getan, vollkommen pofen - und Phrasen- l o s seine großen Ziele verfolgt, sich aber mit der ganzen Inbrunst eines starken Herzens hinter seine geschichtliche Aufgabe gestellt. Er hat gehandelt, wo bie anberen nur zu reben pflegten, er hat ge- rebet, wo bie anberen schwiegen, unb wenn es um eine Person ging, bann hat er nicht für sich ge- prochen, sondern er hat seine Taten Zeugnis ür sich ablegen lassen.

Was heute auch in Deutschland geschieht, sei es auf innen- oder außenpolitischem Gebiet, man ver- pürt deutlich hinter allem die ordnende und re»

charakterisierten Generalen b. Infanterie a. D.: Freiherr von Esebeck, zuletzt Kbr. b. 1. Div. b. Inf. Rgt. 8; von Arnsberg, zuletzt Kbr. b. 2. Div. b. Inf. Rgt. 17; Wöll warth, zuletzt Kbr. b. 4. Div., b. Inf. Rgt. 15; Hasse (Ernst), zuletzt Kbr. b. 5. Div., b. Ins. Rgt. 4; Rein icke, zuletzt Kbr. b, 5. Div., b. Ins. Rgt. 3; Freiherr von Lede­bur, zuletzt Kbr. b. 6. Div., b. Inf. Rgt. 16; Ritter von Ruith, zuletzt Kbr. b. 7. Div., b. Inf. Rgt. 19.

Ernannt würben u. a. Generalmajor Kaempfe, Art. Kbr. 8., z. Kbr. b. 31. Div.; Generalmajor Rühle von Lilien st er n, Kbr. b. Inf. Rgt. 103. Z. Jn- pekt. b. Wehrersatzinspekt. Königsberg (Pr.); Oberst Dr. Speich z. Jnspekt. b. Westbefestigungen; bie Obersten Engelbrecht z. Kbr. b. R. Dienststelle 11; Gallenkamp, Kbr. d. H. Dienststelle 11, z. Art. Kdr. 16; F ü r st, Kbr. II. Batls. Jnf.-Rgts. 21, z. Kbr. b. Inf. Rgt. 103; Meyer-Rabingen "z. Kbr. b. Inf. Rgt. 109; von Oven b. Stab bi Inf. Rgt. 73, z. Kbr. bieses Rgt.

2. In der Kriegsmarine würben u. a. beförbert: zum Vizeadmiral Konterabmiral Boehm, Be- ehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte, zu Konter- abmiralen bie Kapitäne zur See Bemis, Kom-