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Oberheffen.

Ein kleiner Held der Arbeit.

() Harbach (Kreis Gießen), 19. Febr. Da un­ser Schäfer Adolf Wirth schon längere Zeit krank ist, benötigte er einen Vertreter, den er in seinem Sohne Ernst fand. Dieser Vertreter ist nun nicht etwa ein schulentlassener junger Bursche oder gar ein Erwachsener, sondern ein schmächtiges Kerl­chen, das dem zweiten Schuljahr unserer einklassigen Volksschule angehört. Der kleine Bur­sche röhrt täglich nach Beendigung des Unterrichts mit seinen Schützlingen ins Freie. Dabei ist unsere Herde nicht etwa klein. Im Gegenteil! Zählt sie doch nicht weniger als 2 5 0 Stück. Als Gehilfe dient dem forschen Jungen ein kräftiger Hund, der beinahe größer ist als derHerr". Damit der drol­lige Dreikäsehoch seine Herde gut überblicken kann, stellt er sich mit Vorliebe auf Erd- uhb Stein­haufen. Hier steht er dann gravitätisch, auf feifi Schäferschippchen gestützt, und schaut mit prüfen­dem Blick nach der grasenden Herde. Sein zufriede­nes Gesicht verrät, daß er wunschlos glücklich ist. Der einzige Kummer dürfte darin bestehen, daß er noch sechs lange Jahre die Schule zu besuchen hat. Aber auch diese Zeitspanne wird verstreichen. Dann aber kann sichS ch e f e r s ch Ern st" ganz und gar dem Beruf widmen, der ihm schon jetzt ans Herz gewachsen ist. Und er wird einmal aller Voraussicht nach ein sehr guter Hirte werden; denn er versteht sich eben schon auf alle Fraoen eines zünftigen Schäfers und gibt manchemAlten" zu raten auf. Ja, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!

^eichslustlchutzbund Ortsgruppe Busecker- und Lumdatal.

* Rödgen, 20. Febr. Nachdem in den Orten des Lumdatales sämtliche Luftschutzhauswarte ge­schult sind, beginnt nun die Schulung der Hauswarte im Busecker Tal. An dem jetzt in Rödgen begonnen Kursus nehmen die LS.-Hauswarte von Rödgen und Trohe teil. Außer­dem wurden zahlreiche Frauen und der BDM. zur Teilnahme aufgefordert. Der Kursus weist die statt­liche Besucherzahl von 93 Volksgenossen auf. Orts­gruppenführer Dr. Haa s, Alten-Bufeck, eröffnete den Kursus und sprach zunächst über Sinn und Zweck des Luftschutzes und umriß in großen Zügen die Probleme des Luftschutzes und die Organisation der Abwehr. In den nächsten beiden Vorträgen wurden, unterstützt durch Experimente, die chemi­schen Kampfstoffe und die Brandbombe und deren Bekämpfung behandelt, lieber das erstere Thema sorach Stud.-Ref. M e u b, Gießen, über das zweite Dr. M i 11 e r m a i e r, Staufenberg. Die Teilnehmer folgten allen Vorträgen mit großem Interesse.

* Allertshausen, 20. Febr. Der im Januar eröffnete Luftschutzkursus fand nun durch eine Hausübung seinen Abschluß. Ortsgruppenfüh­rer Dr. Haas wies zunächst auf den Sinn und Zweck derartiger Hebungen hin. An Hand einer Planaufgabe wurden noch einmal die wichtigsten Fragen des Luftschutzes erörtert. Für viele alte Frontsoldaten, die an der Schulung teilnahmen, entbehrte es nicht eines gewissen Reizes, nun auch in Farm einer Hausübung an einemfriedlichen^ Krieg in der engsten Heimat teilzunehmen. Im Laufe des Sommers soll an einem Sonntagvor- mittag im größeren Maßstab die Hebung wieder­holt werden. Die hiesigen Einwohner sehen dieser Hebung mit großem Interesse entgegen.

Landkreis Gießen.

S t e i n b a cf), 20. Febr. Am gestrigen Freitag­abend fand im Rathaussaal eine sehr gut besuchte Versammlung statt, in der die Geflügelzuchtberate­rin Frl. Lanz (Gießen) über Fragen der bäuer­lichen Geflügelhaltung sprach. An Hand von Licht­

bildern wurden zweckmäßige Hühnerhäuser, Futter­geräte und Mustereinrichtungen für bäuerliche Kükenaufzucht gezeigt. Die Rednerin verstand es, die Anwesenden für das wichtige Gebiet der Ge­flügelzucht zu interessieren.

5 Steinbach, 20. Febr. Am Freitagnachmittag wurde auf unserem kirchlichen Friedhöfe der Ober­reallehrer i. R. Ludwig Gerhard, verstorben zu Bingen, zur letzten Ruhe gebracht. Der Ver­storbene wurde 1860 zu Steinbach geboren und entstammte der hier seit 1600 nachweisbaren Fa­milie Gerhard, der eine ganze Reihe von Kirchensenioren und Gerichtsschöffen des Stein­bacher Gerichtes entsprossen sind. Es war ein Her­zenswunsch des Verstorbenen, der zeit seines Lebens sich eng mit seiner Steinbacher Heimat verbunden fühlte, in der heimatlichen Erde zur letzten Ruhe gebettet zu werden. Die Kirchengemeinde hat diesen Wunsch erfüllt, und so konnte er vom Stammhause der Familie aus, in dem auch heute noch ein Gerhard, Heinrich Ludwig, der Neffe des Verstorbe­nen, ein Landwirt und stellvertretender Ortsgrup­penleiter der NSDAP., wohnt, zum Gottesacker gebracht werden. Trotz des starken Regens erwies eine große Trauergemeinde dem Sohne der Heimat die letzte Ehre. Ludwig Gerhard war 17 Jahre in Treis a. d. Lda. als Lehrer, dort steht er heute noch in gutem Andenken, dann kam er 1897 als Reallehrer nach Bingen a. Rh. und trat dort 1925 nach Erreichung der Altersgrenze als Oberreal­lehrer in den Ruhestand. In der evangelischen Ge­meinde Bingen war er ein treues Glied und viele Jahre Mitglied des Kirchenvorstandes und allezeit ein treuer Deutscher. Pfarrer Dill würdigte ihn als Schulmann und Christ.

* Daubringen, 19. Febr Der hiesige Ge­sangvereinS ä n g e r l u st" brachte dieser Tagen dem Sangesbruder Karl Alb ach, der bei bestem Wohlbefinden seinen 8 0. Geburtstag feiern konnte, ein Ständchen. Vereinsführer Wil­helm O p p e r hob in seiner Ansprache hervor, wie sehr sich der Jubilar von jeher mit dem Gesang­vereinSängerlust" verbunden gefühlt habe, und überreichte ihm mit den besten Wünschen für die Zukunft ein Geschenk. Bewegt dankte Karl A l b a ch für die ihm erwiesene Ehre und gab der Hoffnung Ausdruck, daß der Verein auch fernerhin eine stete Aufwärtsentwicklung nehmen möge. Es gelangten dann einige Chöre zum Vortrag. Viele Volksgenossen hörten zu und dankten auch ihrerseits den Sängern mit lebhaftem Beifall.

V Watzenborn-Steinberg, 18. Febr. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr hielt ihre Hauptversammlung im Lokal des Kameraden Ludwig S ch m a n d t ab. Oberbrandmeister Karl Schmandt gab zunächst einen Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr, der Rechner Ernst Mandler erstattete den Kassenbericht. Die Rech­nung und Geschäftsführung wurden in Ordnung befunden, so daß dem Führerrat Entlastung erteilt werden konnte. Bürgermeister Schäfer sprach dann kurz über das Feuerlöschwesen in unserer Gemeinde und äußerte dabei den Wunsch, es möch­ten in Zukunft noch viele junge Volksgenossen Mit­glied der Freiwilligen Feuerwehr werden. Im An­schluß an den geschäftlichen Teil verbrachte man noch einige Zeit in kameradschaftlicher Geselligkeit, wobei die Spielschar des GesangvereinsEintracht" ein Theaterstück aufführte und die Kapelle Robert Häuser durch schöne musikalische Darbietungen gute Unterhaltung bot.

= Lang-Göns, 20. Febr. Am gestrigen Frei­tagabend sprach im evangelischen Gemeindehaus Pfarrer Bell aus Hermannstadt in Siebenbürgen über dieSiebenbürger Sachsen und ihre Kirche". Der Vortrag war stark besucht. Gemeindegesang und Begrüßüngsworte des Orts­geistlichen leiteten den Abend ein. Pfarrer Bell sprach dann über die 800jährige Geschichte der

Topfbraten

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Tombak

bis 8 Wochen. Beginn mit Rö­tung der Bißnarbe, Kopfschmerz, dann Krämpfe der Schlund-, Kehlkopf- und Atemmuskulatur, Erstickungsgefühl, Speichelfluß. Bei Verdacht auf Tollwut schnell­stens einen Arzt aufsuchen, der Impfung mit dem Tollwutserum, das in einem Pasteurinstitut zu besorgen ist, oornimmt. Ohne Impfung ist Tollwut unbedingt tödlich. Örtliche Behandlung der Wunde ähnlich wie bei Schlan­genbiß: Aussaugen, Abbinden des Gliedes. Jeder Hund und jede Katze, die einen Menschen gebißen haben, müßen sofort von einem Tierarzt auf Tollwut un­tersucht werden, denn die An­steckung kann schon erfolgen, noch bevor bei den Tieren T. ausge­brochen ist. Tollwütige Hunde sind zuerst scheu und verkriechen sich, freßen dann unverdauliche Gegenstände wie Steine, Holz­stücke usw., dann erst werden sie bißig und rasend bekommen die typischen Schlingkrämpfe und Speichelfluß.

Tombak. Meßinglegierung von 80 v H. Kupfer und Zink.

Tombola, Lotteriespiel bei ge­sellschaftlichen Veranstaltungen, bei dem man das gekaufte Los selbst zieht und die Gewinne aus den verschiedensten Gegen­ständen bestehen.

Tomate. Paradies- oder Liebes­apfel genannt Vorgezogene Pflanze im Mai fetzen. Will Sonne, Feuchtigkeit und gute Nahrung. Während Des Wach­sens regelmäßig beschneiden und anbinden. Zur besseren Reife ab

September die Blätter, die die Früchte bedecken, abschneiden. Früchte werden als geschmack­gebender Zusatz zu Speisen ge­nommen. roh gegeßen und kon­serviert. Grüne T. können, in Essig eingemacht, genoßen wer­den. T. zählt zu den Nachtschat­tengewächsen. Triebe und unreife Früchte enthalten wie das Kar­toffelkraut das giftige Solanin. Ton, kieselsaure fette Tonerde, aus der je nach ihrer Zusammen­setzung Porzellan. Steingut und Steinzeug gebrannt wird.

Tonne, Gewichtsmaß, 1 Tonne 1000 Kilogramm = 20 Zentner. Tontauben, Tonstücke, die von besonderen Vorrichtungen zum Tontaubenschießen in die Luft geschleudert werden.

Tonvasen s. Untersätze.

Topas, Mineral, durchsichtiger Edelstein von gelbroter oder gelbgrüner Farbe der als Mo­natsstein dem November zuge­rechnet wird. Zu den Topasen gehören u. a. der Aquamarin, der brasilianische bläuliche Sa­phir, der Eoldtopas und der Rauchtopas.

Topf, Küchengeschirr zum Kochen oder Aufbewahren von Speisen. Töpfe sind aus Metall wie Eisen, Küpser. Aluminium, emaillier­tem Metall gefertigt oder aus Ton gebrannt. Die Behandlung der Töpfe ist unter den einzelnen Geschirrarten angegeben.

Topfbraten, mit Zwiebeln ge­dämpfte Schweineteile, rote Herz, Nieren, Zunge, Ohren, Rüßel und Schwartenstücke.

Ins erste Spiilbad

hinein - schnell

wird die Wäsche

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Aus dem Inhalt: Versuche mit der Seeanemone, der Schnecke uni> dem Einsiedlerkrebs Lernoersuche mit Libellenlarven, Gelbrand­käfern und Tintenfischen - Tiere, die erkennen, was größer und was kleiner ist - das begrenzt« Gedächtnis einiger Vögel Ziegen, Mäuse und Äffen beim Streben nach bevorzugtem Futter der Fangtrichter des Ameisenlöwen, das Liebesspiel der Schnecken und da» Verhalten der Kreuzspinnen das Abrichten von Regenwürmern, das Verhalten von Hunden bei doppelter Handlungsmöglichkett - Zähmung und Zahmheit-Grundregeln der Hundeabrichtung - neuere Versuche mit Affen - der Unterschied zwischen den niederen Affen und den Menschenaffen - der Unterschied zwischen Mensch und Tier Das einzige Buch, in dem die seelischen Äußerungen in der gesamten Tierwelt besprochen werden. (Ein wertvolles Hilfsmittel für den, der ernsthaft Tierkunde betreibt und eine Offenbarung für jeden Freund der Tierwelt.

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Siebenbürger Sachsen und zeigte das Auf und Ab der Entwicklung. An Hand von zahlreichen Lichtbildern gewann man einen Einblick in die schönen Landestrachten, in das Familienleben, die sauberen Dörfer und Städte (im Gegensatz zu den ärmlichen rumänischen und ungarischen Gemeinden). Zum Schlüsse dankte Pfarrer Wahl dem Vor­tragenden für feine vortrefflichen Schilderungen.

<5 Bellersheim, 19. Febr. Im Saale von Angermüller hielt die hiesige Bezugs - und Ab- fatzgenossenschaft eine Versammlung ab, zu der sich alle Mitglieder eingefunden hatten. Auch aus dem Kreise des Vorstandes der Bäuerlichen Hauptgenossenschaft nahmen einige Herren teil. Im Mittelpunkt des Abends stand eine Ehrung des langjährigen Rechners Gustav Göbel, der auf eine 25jährige Tätigkeit im Dienste der Genossen­schaft zurückblicken konnte. Dem Jubilar wurden einige schöne Geschenke überreicht. Kameradschaft­liches Beisammensein beschloß den Abend. Eine hochbetagte Einwohnerin unseres Dorfes, Frau Katharine Lepper, konnte dieser Tage ihren 8 4. Geburtstag feiern.

Kreis Alsfeld.

00 Alsfeld, 18. Febr. Der hiesige Ver­kehrs- und Verschönerungsverein hielt unter dem Vorsitz von Rektor Rohrbach eine Sitzung ab, in welcher die Vorsitzenden der einzel­nen Ausschüsse' über die in ihrem Geschäftsbereich im Vordergrund stehenden Aufgaben referierten. Der Vorsitzende behandelte die wichtigsten Vorgänge des Vereins im abgelaufenen Jahre und die bevorstehen­den Aufgaben der Verkehrswerbung für die kom­mende Zeit, unter besonderer Berücksichtigung der Errichtung der Reichsautobahn. Aus den Berichten der Ausschüße war die Mitteilung von Interesse, daß voraussichtlich im kommenden neuen Eisenbahn­fahrplan die Einlegung eines Eilzugpaares auf der Strecke Gießen Fulda vorgesthen ist, womit ein seit Jahren gehegter Wunsch endlich in Erfüllung geht. Nach Beendigung des Reichsauto­bahnbaues wird das hiesige Straßennetz voraussicht­lich eine durchgreifende Verbesserung bzw. Erneue­rung erfahren. Besonders eingehend befaßte man sich mit der Angelegenheit der Erweiterung der Erlen- Anlagen in Verbindung mit der Erbauung der Reichsautobahn. Dio Ratsherren der Stadt hat­ten den Vorschlag des Verkehrs- und Verschöne­rungsvereins zu einer großzügigen Erweiterung der Anlagen unter Hinzunahme von etwa 20 Morgen

Schon seit Jahrzehnten bemühen sich die maß­gebenden Stellen in L i ch um Errichtung eines Schwimmbades. Ansätze dazu waren öfters vorhanden. Kurz nach der Jahrhundertwende wurde die ehemalige Lohmühle unterhalb der Stadt als Schwimmbad ausgebaut. Die Wetter bot Stellen für Nichtschwimmer und Schwimmer; Aus- und Ankleidezellen waren in dem alten Gebäude einge­richtet worden. Aber nur kurze Zeit konnte diese Badegelegenheit benutzt werden. Als die Abwässer der Stadt unterhalb des Schloßgartens in die Wet­ter geleitet wurden, war es mit dem Baden an die­ser Stelle zu Ende.

Schon vorher, in den neunziger Jahren, war der Versuch gemacht worden, die Wetter oberhalb der Stadt, in den sog. Gräbergärten, oder wie der Volks­mund sagt,En der Greäwe", als Badeplatz dienst­bar zu machen. Es wurden Hallen und Räume geschaffen. Fast vier Jahrzehnte lang war ein Schwimmlehrer an der Arbeit, der den Kindern der Stadt Lich, den Frankfurter Waisenkindern und den Zöglingen der Präparandenanstalt das Schwim­men beibrachte. Aber auch dieser Badeplatz fand bei den Erwachsenen nicht rechten Anklang. Das Wasser ist nur an einer Stelle tief genug, und schließlich wurde die AnstaltIn der Greäwe" nur noch von Kindern besucht. Bademeister Jakob Keck übte noch im vorigen Sommer dort die Aufsicht

Ca.

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Lich erhält ein Schwimmbad

aus. Eine weitere kleinere Badeanstalt in der frü« Heren Hnterrnühle wurde auch nur schlecht besucht. Sie wurde später geschlossen.

Jetzt hat die Stadtverwaltung beschlossen, etwas Bleibendes und Brauchbares zu schaffen. Am idyl­lisch gelegenen Albacher See soll in den kom­menden Monaten ein Bad errichtet werden, das den Anforderungen der Neuzeit entsprechen und wegen seiner schonen Lage und des immer gleich hohen Wasserstandes sicher von groß und klein aufgesucht werden dürfte. Der Albacher See war schon von jeher der Platz, an dem sich viele Badelustige trotz öfterer Verbote in früheren Jahren einfanden. In den letzten Jahren erlaubte die fürstlich Lichsche Verwaltung als Eigentümerin dort das Baden. Der Turnverein Lich verlegte feine Schwimmabende dorthin, und Bänke und Räume waren errichtet worden, die aber inzwischen der Ungunft der Witte­rung wieder zum Opfer fielen. Zu dem geplanten Projekt haben die Sportbehörden ihre Genehmigung erteilt. Die Vorarbeiten wurden begonnen. Die fürstliche Verwaltung ließ in den letzten Tagen den Uferftreifen direkt am Seeufer, parallel zur Albacher Straße, auf etwa 60 Meter Länge abholzen. Das Holz zur Erbauung stellt die Stadt Lich. Bei eini­germaßen günstiger Witterung hofft man das Bad bis zur Eröffnung der diesjährigen Badesaison noch fertigstellen zu können.

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Gelände ablehnend begutachtet. Der Vereinsvorstand hat in einer eingehenden Denkschrift nochmals sei­nen gegenteiligen Standpunkt bargelegt, lieber das Projekt soll demnächst der Landschaftsgestalter der Reichsautobahn, Gartenarchitekt Hirsch (Wies­baden), nochmals gehört werden.

Hunöfunrproqramm.

Sonntag, 21. Februar.

6 Hhr: Hafenkonzert 8.05: Gymnastik. 8.25: Funkbericht von der NSKK.-Nachtfahrt. 8.45: Or­gelchoräle. 9: Evangelische Morgenfeier. 9.45: Be­kenntnisse zur Zeit.Vermächtnis." Zum Helden­gedenktag. Worte von Josef Magnus Wehner und Eberhard Wolfaang Möller. 10: Unfere Fahne um tausend Tote brennt! 10.30: Chorgesang. 11.15: Requiem für einen Gefallenen. 11.40: Hmschaltung. 11.45: Reichssendung: Konzert. Dazwischen: Staats- akt aus der Staatsoper Berlin mit der Gedenkrede des Reichskriegsministers von Blomberg. 14: Kin­derfunk. 14.45. Hockey-Länderkampf der Frauen Deutschland Holland. 15: Deutsche Scholle. 16: Nachmittagskonzert. 18: Denen, die im Kampfe fielen ... 19.40:Fidelio." Oper in zwei Akten. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sende­bezirk. 22.15: Sportspiegel des Sonntags. 22.45: Hnterhaltungsmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Montag, 22. Februar.

6 Hhr: Wachet auf, ruft uns die Stimme; Mor- genspruch; Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach­richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Früh- stückspause. 9.30: Nur Kassel: Nachrichten. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Schloßkonzert. 13: Nach­richten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Schlotz- konzert. 14: Nachrichten. 14.10: Gemach, lieber Hörer, wir sind nicht schuld Zuviel sind der Wünsche, drum übe Geduld! 15: Volk und Wirt­schaft. 15.10: Kinderfunk. 15.45: Hnterhaltungskon- zert. 16.45: Das Mainschiff. Aus dem Schaffen südwestdeutscher Dichtung. 17: Lieder zur Dämmer­stunde. 18: Hnterhaltungskonzert des Rundfunk­orchesters 19: Kammermusik. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 19.50: Leipziger Früh­jahrsmesse 1937. Technische Messe größer denn je. 20: Nachrichten. 20.10: Klänge der Heimat. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebe- zirk. Sportbericht. 22.20: Funkbericht von den Eis- Hockey-Weltmeisterschaften in London.

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