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arbeiter-Lehrlingen ist ein schriftlicher Lehrvertrag nach reichseinheitlichem Muster zum mindesten in doppelter Ausfertigung zugrunde zu legen.

Neue Richtlinien für die Genehmigung von Hausschlachtungen.

Durch Rundschreiben Nr. 72 der Hauptoereim- gung der deutschen Biehwirtschaft vom 21.11.36 ist eine Lockerung der Genehmigungspflicht für Haus- fchlachtungen verfügt worden in der Weise, daß für die Genehmigung nicht mehr der Nachweis von Hausschlachtungen in früheren Jahren notwendig ist. Diese Lockerung ist mit sofortiger Wirkung aus­gehoben. Es gelten mithin hinsichtlich der Geneh­migung von Hausschlachtungen wieder die früheren Grundsätze.

Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn der An­tragsteller im Winter 1935/36 in demselben Um­fange Hausschlachtungen durchgeführt hat, wie er sie jetzt bei der Kreisbauernschaft beantragt.

Die Genehmigung soll weiterhin erteilt werden, wenn der Antragsteller in den vorhergehenden Jah­ren regelmäßig Hausschlachtungen vorgenommen, im Winter 1935/36 aber durch zwingende Um­stände keine Schlachtschweine für den eigenen Bedarf geschlachtet hat.

Kavallerie-Verein Gießen.

Der Kavallerie-Verein Gießen vereinigte dieser Tage eine stattliche Anzahl von Kameraden zu seiner Jahreshauptversammlung imBurghof". Kameradschaftsführer Hartmann gedachte zu­nächst der im vergangenen Jahre zur großen Armee abberufenen Kameraden Even, Pflicht, Reitz, Schmidt, Denhardt und Mühl. In ernstem Gedenken wurden auch die toten Kameraden des Weltkrieges und die im Kampf um Deutschlands Erneuerung geehrt. Anschließend wurde der Jah- bericht erstattet, dem zu entnehmen mar, daß der Verein zu Beginn des Geschäftsjahres 1936 = 129 Mitglieder zählte. Neun Kameraden schieden aus. Einige Mitglieder konnten neu ausgenommen wer­den, so daß die Mitgliederzahl jetzt 124 Kameraden beträgt. Der Verein hielt im Laufe des vergange­nen Jahres zehn Monatsversammlungen, sieben Vorstandssitzungen und eine Jahreshauptversamm­lung ab. Es wurden Ausflüge nach Hohensolms, nach Wiefeck und nach Krofdorf unternorr.me? Die Vereinigung beteiligte sich an verschiedenen Feiern befreundeter Soldatenkameradschaften, so u. a. an einer Feier des Artillerie-Vereins, am Soldaten­tag, bei der Begrüßung des Jnf.-Rgts. 116 in der Bergkaserne und an einem Kameradschaftsabend der Soldatenkameradschaften im Caf6 Leib.

Rechner Rohrbach erstattete den Kassenbericht, wobei er auch eine Vermögensübersicht gab. Die Kasse wies einen Ueberschuß aus. Kamerad Rupp als Kassenprüfer gab zur Kenntnis, daß die Kasse in bester Otdnung sei. Dem Rechner wurde Ent­lastung erteilt. Der Kameradschaftsführer sagte dem Rechner für die tadellose Führung der Kassen- aeschäste, wie auch dem Schriftführer für seine Ar­beit herzlichen Dank.

Dann berichtete Kameradschaftsführer Hart­mann über die Hauptversammlung der Arbeits- aemeinschaft Gießener Soldatenkameradschaften und forderte auf, sich an den Veranstaltungen anderer Kameradschaften zu beteiligen. Ferner wurde da­von Kenntnis gegeben, daß das Waffenring-Abzei­chen an den Mützen allgemein eingeführt werden fall. Für 25jährige Mitgliedschaft wurden im Ver­laufe des Abends die Kameraden Wald schmidt, K e i tz e r und Kutschrad geehrt.

In den Aemtern des Vorstandes gab es keine Veränderung. Kameradschaftsfübrer Hartmann wurde einstimmig wiedergewählt. Er übernahm sein Amt, dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und seinen Mitarbeitern für die bis­herige Arbeit. Zum Schluß sprach er die Erwar­tung aus, daß froher Rsitergeist auch in Zukunft die Kameradschaft erfüllen möge und außerdem enge Verbundenheit mit d n Kameraden der neu-

Semesterschluß-Appell der Ludwigs-ilniverW.

In der Neuen Aula der Ludwigs-Universität fand gestern mittag der Semesterschluß-Appell statt, zu dem sich die Angehörigen der Universität zahlreich versammelt hatten. Zum ersten Male wurde die kürzlich von Gauleiter Sprenger geweihte Fahne des NSD.-Studentenbundes zur Eröffnung des Appells feierlich in die Aula getragen. Dann be­grüßte

Studentenführer Frank

die Erschienenen und führte weiter u. a. aus: Noch frisch sei die Erinnerung an die Fahnenweihe in Frankfurt. Eindrucksvolle Stunden habe jeder Teil­nehmer dort erlebt, und ein Gefühl habe jeden durchpulst: ein einiges deutsches Studententum, das allezeit für Führer und Volk eintritt. Der Reichs­studentenführer Dr. Scheel habe den festen Wil­len, den neuen Weg zu zeigen, der ein geschlosse­nes, ehrenhaftes Studententum als Ziel habe.

Dann gedachte der Studentenführer des kürzlich verstorbenen Geheimrats Sommer, der aus einem Leben, das noch voll war von Plänen und Arbeit, geschieden sei und der immer zur studieren­den Jugend als treuer Freund und Förderer ge­standen habe. Zum Gedenken an den Verstorbenen erhoben sich alle.

In seinen weiteren Ausführungen dankte Pg. Frank seinen Mitarbeitern in der studentischen Verwaltung und den Fachschaftsleitern, ferner galt fein Dank den Dozenten, die in jeder Weise für die deutsche Hochschule arbeiten und an exponierter Stelle für den Nationalsozialismus eintraten. Am Schlüsse feiner Ausführungen gab der Studenten­führer der Hoffnung Ausdruck, daß im nächsten Semester sich alle wieder in Gießen einfinden und dann weiter daran gearbeitet werde, ein geeintes nationalsozialistisches Studententum im großen einigen Deutschland zu schaffen.

Als Leiter der Dozentenschaft und des NS.-Do- zentenbundes gab dann

Professor Dr. Schultze

einen kurzen Rechenschaftsbericht. Rückblickend müsse sich jeder Dozent fragen, ob er in allen Dingen als berufenes Vorbild gearbeitet und gute, echte Kameradschaft gehalten habe. Maßgebend seien vor

allem die Leistung und die charakterliche Haltung. Alle positiven Kräfte müßten zusammenkommen, um gemeinsam die Aufbauarbeit zu verrichten. Man müsse sich umsehen, was der Nachbar der anderen Fakultät arbeite und aus einer gewissen Enge herauskommen. Nicht mehr einzelne Forscher soll­ten hervortreten, sondern eine Forschergemeinschaft müsse entstehen. Sehr schön sei dies hier schon bei der landwirtschaftlichen Fakultät eingeführt. Der Vierjahresplan habe auch der Wissenschaft eine große Aufgabe gestellt, jetzt gelte es, die Existenz­berechtigung nachzuweifen. Das kommende Seme­ster müsse auch die kleine Universität Gießen in der Front sehen, und wieder müsse unsere Universität zeigen, daß sie den Willen hat, für Deutschland zu arbeiten.

Professor Dr. Hummel

als Prorektor der Ludwigs-Universität gab dann den Jahresbericht. Zuerst wurde der verstorbenen Angehörigen der Universität gedacht, bann wurde über Ereignisse, Veränderungen, Neuernennungen und Ehrungen in den einzelnen Fakultäten berich­tet. Arbeitsjubilare wurden geehrt und bann bie Berichte bes Studentenwerks unb bes Instituts für Leibesübungen bekanntgegeben. Am Enbe bes Rück­blicks würbe noch allen Spenbern unb Förderern der Universität, der Bibliothek und der verschiede­nen Institute Dank ausgesprochen.

Oer Rektor Professor Or. Pfähler

sprach das Schlußwort. Der umfangreiche Bericht, der soeben vorgetragen worden sei, habe auch einen ernsten Hintergrund. Ueberall sei mit Ernst ge­arbeitet worden. Sein freudiger Dank galt Dozen­ten unb Stubenten. Im fommenben Semester müsse bie Kameradschaft noch stärker gestaltet werben. Die Stubenten hätten nun eine neue Fahne bekom­men, unb die heutige Generation Übernehme diese Fahne als ein Abbild der Fahne, hinter der das ganze deutsche Volk stehe.

Der Gruß an den Führer, das Deutschlandlied und das Horst-Weffel-Lied und der Ausmarfch der Fahnenabordnung beschlossen den Semesterschluß- Appell.

erstandenen Wehrmacht angestrebt werde. Der offi­zielle Teil der Versammlung wurde mit dem Gruß an den Führer beschlossen.

Nachdem sich inzwischen auch die Angehörigen der Kameraden eingefunden hatten, blieb man noch geraume Zeit beim Gesang alter Soldatenlieder und schönen musikalischen Vorträgen beieinander.

Artgemäß = zeitgemäß.

Bis in unser Alltagsleben hinein reichen die Auswirkungen der nationalsozialistischen Grund­sätze. Auch unser Heim soll Zeugnis ablegen von dem echten, geraden und gesunden Sinn seiner Be­wohner. So verbannt die deutsche Hausfrau Schund und Kitsch aus ihren Räumen, und sog. Haus­greuel, die man vor vielen, vielen Jahren geschenkt erhielt und die mit ihrem unechten Material längst jeden Anspruch auf Schönheit eingebüßt haben, wandern nicht mehr auf den Boden, den eine neue Zeit entrümpelte, sondern in die Sammelkiste für Metallabfälle.

Wie leicht ist es, die Wohnung durch lichte, far­bige Tapeten freundlich zu gestalten uüd die Fen- fterbekleidung fo geschmackvoll und passend zu wählen, daß sie das einfallende Licht nicht hindert und weder durch Sonne, noch Luft ihre Farben- schönheit verliert. Dasselbe gilt für die Bezüge der Möbel, für Kiffen und Decken, kurz für alles bas, was eine Wohnung erst zum Heim gestaltet.

Auch auf die Frauen kleidung erstreckt sich die

Forderung: artgemäß-zeitgemäß. Eine einfache, zweckentsprechende Kleidung wird im Hause zu jeder Tageszeit dem Wesen der deutschen Frau gerecht. Dabei soll die gute, handwerkliche Verarbeitung und das Material aus inländischen Werkstoffen voll zur Geltung kommen. Die Handweberei, die in vielen Gegenden unseres Vaterlandes ganz ver­schwunden war, ist wieder belebt worden und weckt den Sinn für schöne volkstümliche Muster und Webarten in geschmackvoller Farbenzusammen­stellung. Doch nicht nur die altbekannten Rohstoffe Seinen, Wolle, Seide und Baumwolle, auf deren Einfuhr aus dem Auslande wir zum Teil ange­wiesen sind, werden heute verarbeitet, sondern der schon seit 50 Jahren bekannte Kunstseidenfaden wird mit anderen Rohstoffen vermischt verwendet, vor allem aber hat die vor dem Kriege gemachte Erfindung der Zellwolle eine Umwälzung auf dem Textilmarkt herbeigeführt.

Die deutsche Frauenkultur im Frauenwerk hat eine Kleider-Lehrschau zusammengestellt, die durch 50 Städte reifen wird. Auch zu uns nach Gießen wird diese Schau kommen, die den Frauen gute, art- und wesensgemäße Kleidung zeigen soll. Für alle Frauen wird diese Lehrschau eine Fülle von Anregungen bringen, die Lust an eigner Anferti­gung wecken und wertvolle Hinweise für fach­gemäßen Einkauf vermitteln. F. K.

Volkswirtschaft - Hauswirtschaft.

Wenn unsere Hausfrauen Rat brauchen über die Verwendungsmöglichkeiten zeitgemäßer Nahrungs­

mittel, dann wenden sie sich an die Vertrauens« frauen. Ebenso erfahren sie alles Wissenswerte über das hauswirtschaftliche Jahr und über die haus» wirtschaftliche Lehre. Die Sprechstunden der Ab­teilung sind jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr in der Geschäftsstelle der Kreisfrauenschast, Frank­furter Straße 1.

Gießener Wochenmorktpreife.

* Gießen, 20. Febr. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: D. f. Molkereibutter, % kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter, 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 14, Klasse A 13, Klasse B 12, Klasse C 11%, Klasse D 10^, un­gezeichnete 10, Wirsing, % kg 10 bis 15, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 10 bis 12, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat, 50 g 10 bis 12, >4 kg 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 60 Pf., Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 35, Kartoffeln, XA kg 5. Pf., 5 kg 44 Pf., 50 kg 3,50 bis 3,70 Mk., Aepfel, % kg 15 bis 45 Pf., Birnen 15 bis 25, Hähne 90 Pf. bis 1 Mk., Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 30 bis 60, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15 Pf.

** Hochwasser der Lahn und der Wie« s e ck. Der ununterbrochene Regen des gestrigen Tages und der vergangenen Nacht hat ein plötz­liches Anfchwellen unserer heimischen Fluß- und Bachläufe zur Folge gehabt. Die Lahn trat stellen­weise, wie schon öfters in der letzten Zeit, über ihre Ufer und überschwemmte wieder weite Wiesenflächen. Auch die Wiefeck ist weit über ihre Ufer getreten.

** Elternabend der Pestalozzifchule. In dem gestrigen Bericht über den Elternabend der Pestalozzifchule wurde der Name des Rektors der Schule irrtümlich falsch wiedergegeben. Der Rektor der Schule heißt Strauch (nicht Storch).

Amtsgericht Gießen.

Der 33 Jahre alte W. W., wohnhaft in Krumbach, war wegen Uebertretung der Reichsstraßen - Ver­kehrsordnung durch Strafbefehl des Amtsgerichts zu 15 RM. Geldstrafe, hilfsweise drei Tage Haft, verurteilt worden. In der Hauptverhandlung auf feinen Einspruch hin wurde festgestellt, daß der Angeklagte am 12. Oktober 1936, nach 13 Uhr, mit seinem Personenkraftwagen aus der Sonnenstraße kommend, in großem Bogen nach der linken Stra­ßenseite herübergefahren ist, um dort zu parken. Er fuhr hierbei scheinbar aus Verärgerung, daß zwei dort stehende Personen ihm nicht sofort Platz mach­ten, so nahe an diese heran, daß er bas Fahrrad des Zeugen 23. anfuhr und dieses hierdurch die Lust im vorderen Reifen verlor. Da der Angeklagte, was sich erst in der Hauptoerhandlung herausstellte, bereits einmal wegen eines Kraftfahrzeugdeliktes vorbestraft ist und sich nach der Tat den Zeugen gegenüber recht ungehörig aufgeführt hat, erhöhte das Gericht die Strafe auf 2 0 R M. Geldstrafe, hilfsweise vier Tage Haft und belegte den Angeklagten mit den Kosten des Verfahrens.

Der Angeklagte I. L. aus Hochelheim fuhr am 13. August 1936 gegen fünf Uhr mit seinem Kraft­dreirad durch die Frankfurter Straße in Richtung Hindenburgwall. Durch Nichteinhaltung der rechten Straßenseite verursachte er einen Zusammenstoß mit einem aus dem Horst-Wessel-Wall kommenden und in die Frankfurter Straße einbiegenben Lastzug. Durch Strafbefehl bes Amtsgerichts erhielt ber An­geklagte eine Gelbstrafe oon 25 RM. evtl, fünf Tage Haft, auferlegt. Er legte hiergegen Einspruch ein. In ber gestrigen Hauptverhandlung ergab sich bie Schuld des Angeklagten. Wegen Uebertretung ber Reichsstraßen-Verkehrsordnung verurteilte ihn das Gericht zur selben Strafe, wie im Strafbefehl aus­gesprochen. Außerdem hat der Angeklagte noch bie Kosten des Verfahrens zu tragen.

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Gewinnauszug

5. Klasse 48. Preußisch-Süddeutsche (274. Preuß.) Klassen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

9. ZiehungSkag 18. Februar 1937

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich

hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer

auf die Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I und II

8n der heutigen Dormittagszlehung wurden gezogen

8 Gewinne zu 5000 RM. 71737 235902 265626 356,'!)

Gewinne ,u 3000 RM. 61221 211268 217720 852673

24 Gewinne zu 2000 RM. 10559 50728 50768 61614 114455 119738 151291 182123 335387 379573 392657 395596

38 Gewinne zu 1000 RM. 19277 37355 53675 99058 113434 133013 142982 168756 182459

246442 246893 269995 310799 338136 360151

371389 380482 382715 386204

108 Gewinne zu 500 RM 4060 5551 8251 12734

35045 38951 41077 48250 49284 51068 52178 53979 57115 58624 61834 62716 65374 70276 73834 77710 88543 105375 121542 124675 124787 145778 157986 161151 172368 172840 175432

180755 211654 215313 216934 236024 240309

241160 249392 252646 255577 256793 257620

263729 274547 274992 276916 328186 334328

350550 369535 370680 386403 391823

11

17197

33603

41899

49634

66385

81433

92806

107263

123076 129176

138769 165571

164812

179303 187480 200171

207819 211851

218926 227600

233579

242981

250737 269574

283361

297597 306456

320484

331136 344569

364827

388751

14655 28504 38303

45616 61780 78489 86831

96510

17899

114506 126660 131632 140576 168631

172841

182436 191053 200827 208433 212261

220981 230713 237745 243310 260624

274508 290833 299951

312440 324542 331303 355102 367371

395036

126561 135925

141948 161531 172977 182889 191326

205576 209332 213088 221442 230819

239779 247227 264192 275847 296136

304009 313706 327669 337777 359919

382126 397639

3414 I 16367 33437 41543 48827 63338 81090 91719 99822 121473 128426 137942 161994 164804 176113 184384 198637 206348 210836

21426 35021 42717 62502 70703 82214 93648

111038 123933 129995

139726

158463 171999

180482 188498 200717 208230

212243 220168 227943

236261 243024

258254 270323

286022 299387 307228 323670

331197 353952

366900 393271

14591

25434

38084

45615

60096

74000 84657

95805

214449

226652

232154

242462

250284

268424

281916

297076

305271

820048

329662

342483

362314

386073

899637

581 1587 2183

422 Gewinne zu 300 RM. k ' 8836 13360 14124

23354 37499

44392 56606

73678 83656 945^5

2900 15330 30767 40434 47359 62210 80928 89991 98230 121272 126576 136403 143790 162318 173237 184082 198082 205949 210353 213359 225742 231619 241499 248605 266726 279496 296424 304324 314601 329255 341455 360839 385955 398600

Auf-

und

AbHupfen des Wagens, das gibt es bei der Segment-Umschal­tung der formschönen

Klein-Torpedo

nicht. Jede Erschütterung wird vermie­den und dadurch ständige Zeilen- gradheit. Trotzdem nur RM. 186 - und schon in Raten von RM. 8 30 zu haben Nur bei

Niederhausen & Co.

GIESSEN Bahnhofstraße 49 952 A

In der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen

20765

112653 192292 255791

323903

128559

200423

271120

328230

203193 301161

384219

8059

101730

175507

223492

332516

113552

179385

274889

350752

197287

310130

355271

18662 107603 180190 252770 304200

133774

202488 280257 376983

16362

103742

176759

248624

303696

398383

17976

210753 211496 219060

323103 331783 332388

358397 359321 377694

12 Gewinne zu --------- .

347517 362262

66 Gewinne zu 1000 RM. 1223 39427 41538 65862 85097 85975 ------ ------ ------ 163739

2 Gewinne zu 5000 RM. 93750

6 Gewinne zu 3000 RM. 58960 264760 327682

12 Gewinne zu 2000 RM. 1103 1955 2180 309254

329M®e35M2,UW044 i,6302r"77847' '81383 97099 d-a--- --" 119582 124959 129347 164632

130234 149113 171856

185614

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235949

249235 262268 270416

287789 301939 312961

331468 340691

355902 360503

381406

395577

134219 151915

173303 187867 205519 216798 239592 252314 264716 273210 288446 304075 316099 331473

343726 356198 361642 381597 398813

79339 108515 117733 136979 158210 176291 188467 206640 217038 240649 254093 265527 274591 288557 304396 319966 334789 344090 357567 374074 382041

111762 124795 140834

169228 182042

190893

207505

228103 248325

257106

269623 283446

295145 308848 323631

339100 347200

358363 378978

386929

24648

34267

59374

90226 ! 111186 118431 139613 161621 177592 189949

207271

223985 242231

254277 268992 275239 289283 305031 322153 337269

345197 357781

374095 383159

114079 128965

147944 171725 182826 194412

212271 228579 248966

261774 269937

286634 296157 312274 330856

339817 349265

360494 380471

390969

6280 8326 11452 19916

I00 28634 31966 33751 . ß6663

302 Gewinne zu 300 RM.

---- 27426 27519 281 ----- - 39345 41477 45905 48060 52791 62899 64116 66027 66906 74611

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ihn Gewumraoe verblieben. 2 (Meiuinne zu ie luOOOOü, 2 zu \e 8u000u, 2 zu je 75000, 4 zu je 6' 000, 6 zu je 30000, 10 zu je 20' 00, 68 zu je 10000, 136 zu je 5000, 248 zu je 3000, 648 zu je 2000, 1984 zu je 1000, 8ö84 zu je 500, 18498 zu je 3uO Mark.

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Toast

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Tollwut

Zoajt, engl., entbehrl. Fremd­wort für Trinkspruch, Tischrede, s. d.

Tobias, männl. Vorname hebr. Herkunft mit der Bedeutung Gott ist gut".

Tobsucht (Manie^ Raserei. Wahn­sinn). Höchstgradiger Vewegungs- drang, verbunden mit Trübung des Bewußtseins. Es besteht ein unbezähmbarer Trieb zu gewalt­tätigen Handlungen die sich ge­gen den Kranken selbst, gegen andere Personen, aber auch gegen Sachen richten können. Hilfe nur durch Unterbringung in einer Anstalt. Vgl Geisteskrankheiten. Tod ist der Endzustand alles Le­bens. das Aufhören sämtlicher Lebensäußerungen, der Atmung, des Herzschlages. Anzeichen des Todes sind Erkaltung^ Erlöschen der Augen, zunächst völlige Auf­hebung der Muskelspannung, die dann einige Stunden später der Totenstarre, einer Kontraktion der Muskeln in der letzten Stel­lung. weicht. Die Totenstarre dauert einige Tage. An den ab­hängigen Teilen des Körpers er­scheinen die sog Totenflecken, bläulichrote Verfärbung ber Haut infolge des Absinkens bes Blutes bem Gesetz ber Schwere folgend nach ben tiefstgelegenen Körperteilen. Vgl Scheintob. Stanbesamt.

Todesanzeige, bie Bekanntgabe eines Steroefalles. Neben ber Versendung von gedruckter Mit­teilung ist es üblich eine Todes­anzeige in der Tageszeitung auf­zugeben.

Töpfer. Handwerker, der Ton-

waren herstellt, aber auch Kachel­öfen setzt und das Innere von Öfen aüsbesiert.

Töten von Tieren, f. n. Schlach­ten.

Tokaqer, Tokaier, bekannte Un­garnweine.

Toilette, fran^, von toile, Lein­wand. entbehr!. Fremdwort für Kleidung, Ankleiden, Ankleide, zimmer, Spiegeltisch. Ankleide, tisch, Waschraum. Abort.

Toilettenessig, parfürmierte Mi. schung von Essig und Alkohol, bie als Zusatz zum Waschwasier ober zum Einreiben ber Haut nach bem Rasieren verwendet wird. Tollen von Spitzen, bas Einbren­nen kleiner Volants an Spitzen, garnituren nach bem Waschen. Die Brennschere, bie man bazu benutzt, bart nur müßig heiß sein, man nennt sie auch Tollschere, sie ähnelt einer Lockenbrennschere.

Tollkirsche, wie alle Nachtschat- tengewächse giftig! An Wald- ränbem zu finben; bie erst roten, später schwarzen Beeren sinb glänzenb unb sehr giftig! Wer. den oon Kindern im roten Zu- stände oft mit Kirschen verwech­selt. Das Eist Atropin wird in ber Augenheilkunde unb als Schönheitsmittel gebraucht. Es bewirkt für einige Stunben ein hohes Glänzen ber Augen Daher auch der botanische ReimeAtro­pa bella Sonna"Schöne Frau"

Tollwut (Hunbswut). eine In- fektionskrankheit, bie durch ben Biß tollwütiger Hunde ober Kat. zen auf ben Menschen übertragen werden kann. Inkubationszeit 2

Ein Topf kann lange hatten ...

wenn er gut ist. Also aus starkem Stahlblech unb erstklassig emailliert. So ist es beim Topf wie beim Eimer, bei der Wanne wie bei ber Schüssel. Darum für Ihre Küche nur bas gute Qualitäts-Emaille- geschirr von

3- B. Häuser, Gießen, am Osroalbsgarten, Fernsprecher 2145/2146.