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.Kunstwerke", die an sich nicht verstanden roer-

findenl

Ehrliche künstlerische Leistung

den können, sondern als Daseinsberechtigung erst eine schwülstige Gebrauchsanweisung be­

ben wir aus dem

sinn geduldig aufnimmt, werden von jetzt ab den Weg zum deutschen Volke nicht mehr

nötigen, um endlich jenen Verschüchterten zu finden, der einen so dummen oder frechen lln-

Es folgt die Zeit des deutschen Ritter­tums, der Kreuzzüge, die Steigerung der germa­nischen Kraft zu höchster Blüte. Zwei mächtige ro­manische Kapitele sind Zeugen der romanischen Baukunst. Karl der Große, der Sachsenherzog Wi­dukind, Heinrich der Städtegründer ziehen vorüber. Friedrich Barbarossa reitet im roten Königsmantel vorbei, ihm folgt Heinrich der Löwe mit einem Ge­folge von Rittern und Edelfrauen. Das Kirchenpor­tal von Bamberg und die Pfeilerfiguren von Naum­burg führen die mittelalterliche Kunst vor Augem

Die Zeit der Gotik

Klassik und Romantik

rückt an. Die Kunst kehrt zurück an die kühle Ruhe des klassischen Stils. Der Geist Richard Wagners lebt auf, das Heldentum unserer Ahnen wird ver­ewigt im Reiche der Tonkunst. Deutsche Krieger aus den Freiheitskriegen eröffnen diesen Abschnitt. Und nun kommt

die neue Zeit.

Ktit dem Liede Horst Wessels marschierte die Be­wegung zur Macht. Und nun wurden noch einmal unvergeßliche Tage wach: Der Rhein wieder deutsch, frei die Saar, ein ins Riesenhafte gestei­gerter Hoheitsadler zieht seine Bahn. Er leitet die einzigartige Reihe der Monumentalbauten des Führers ein, deren Modelle jetzt vorüber- getragen werden. Dem Riesenmodell des Hauses der deutschen Kunst folgen die Chrentempel am Königlichen Platz. Es folgen der Führerbau, die Tribünen an der Zeppelinwiese in Nürnberg und die Kongreßhalle in der Stadt der Parteitage. Schwarze Reiter bilden mit Fahnen der Bewegung den gewaltigen Abschluß der neuen Zeit, und jetzt zieht die Gegenwart selbst auf. Die Straßen hallen wider von dem Schritt der braunen und schwarzen Bataillone des Führers: Kompanien der Wehr­macht, Marschblocks der SA., des NSKK., der Po­litischen Leiter und des Arbeitsdienstes, der SS. marschieren vorbei. Brausender Jubel steigt auf. Es ist der Ausdruck des Dankes an den Mann, der diesen Kolonnen Ziel und Richtung gibt.

Ausklang und Dank an den Führer.

In den machtvollen Rhythmus des Deutschland- liebes klingt ber gewaltigste Festzug aus, ben Deutschlanb je gesehen hat. Als der Führer am Schluß seinen Wagen besteigt und stehend noch einmal die Ludwi^traße durchfährt, werden ihm aufs neue begeisterte Huldigungen dargebracht. Ein hohes Lied deutscher Kultur ist vorüber, das Begeisterung und Schönheit, Freude, über­mächtiges Lebensgefühl und tiefftes Ergriffenen bei jenen auslöste, die als Beschauer gekommen waren.

Strafrechtspflege.

Dieses haus ist jedenfalls für die Arbeiten einer solchen Sorte von Nichtkönnern ober kunstmihhandlern weder geplant noch gebaut worden.

Hier wurde vor allem aber auch nicht vierein-

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ienten wohl kaum rechnen.

Außerdem ist es entweder eine unverfrorene Frechheit oder eine schwer begreifliche Dummheit, ausgerechnet unserer heutigen Zeit Werke vorzu- sitzen, die vielleicht vor 10 000 oder 20 000 Jahren m einem Steinzeitler hätten gemacht werden

es waren höchstens Kritikaster, also auch wie­der Literaten, die als Quäler und Peiniger dieser Genies außerhalb ihres Volkes standen. Wir aber sind jedenfalls der Ueberzeugung, daß das deutsche Volk seinen kommenden, wirklichen großen deutschen Künstlern einst wieder mit vollem und freudigem Verständnis gegenüberstehen wird.

Es oll aber vor allem wieder werten die an­ständige Ar beit und den redlichen Fleiß, sowie das Bemühen, aus tiefstem deutschen Herzens­grund unserem Volk und seinem Gemüt entgegen­zukommen und ihm zu dienen. Und dies ist auch eine Aufgabe unserer Künstler. Sie können sich nicht abseits von ihrem Volke halten, wenn sie nicht in kurzer Zeit ihr Weg in eine Vereinsamung fuhren Schluß mit der Kulturvernichtunq!

Uns ist diese Ausstellung heute ein Anfang. Allein, wie ich überzeugt bin, der nob wendige und erfolgversprechende Anfang, um auch auf diesem Gebiet jene segensreiche Wendung her­beizuführen, wie sie uns auf so vielen Gebieten schon 8 Denn darüber möge sich niemand täuschen: Der Nationalsozialismus hat es sich nun einmal zur Aufgabe gestellt, das Deutsche Reich und darntt unser Volk und sein Leben von all ienen Ein­flüssen zu befreien, die für unser Dasein verderblich sind. Und wenn auch diese Säube­rung nicht an einem Tag erfolgen kann so soll sich doch keine Erscheinung, die an dieser Verderbung teilnimmt, darüber täuschen, daß auch für sie früher ober später bie Stunde der Beseitigung

der Eröffnung dieser Ausstellung aber hat das Ende der deutschen kunstvernarrung und

Flügelaltars. Ein gotischer Brunnen versinnbild­licht das Kunsthandwerk. Ordensritter schreiten mir gezogenem Schwert einher. An sie reiht sich eine mittelalterliche Jagdgesellschaft. Nun werden wir zurückversetzt in

die Renaissance.

Es ist die Zeit des stolzen Adels und der wohl­habenden Städte. Kaiser Maxemilian I. im Krö­nungsornat zu Pferde, hinter ihm Pagen mit habenden Städte. Kaiser Maximilian I. im Krö- Gemälde von Dürer, Holbein, Cranach und anderen. Immer neue Farben, neue Formen, neue Bilder berauschend schön ist der Zug. Es folgt

die Zeit des Barock.

30 Jahre lang liegt unsägliches Leid auf dem Lande. Aber aus der deutschen Seele erwachsen neue Blu­ten der Kunst. Lessing, Herder, Goethe und Schiller verleihen unserer Sprache unsterbliche Weihe. Fuß­volk und Reiter aus der Zeit der großen Preußen­könige ziehen vorüber. Damen und Herren in Ko­stümen des Rokokos tänzeln vorbei. Pegasus in Silber-Figuren aus der deutschen Dichtung wie Faust, Wilhelm Teil usw. verherrlichen die Dicht­kunst und die gewaltige Orgel, von sechs Pferden gezogen, symbolisiert die Musik. Die Zeit der

halb Jahre lang gearbeitet, hier wurden nicht von Tausenden Arbeitern Höchstleistungen gefordert, um dann Erzeugnisse von Menschen auszustellen, die zu allem Uebermaß auch noch faul genug wa- ren, in fünf Stunden eine Leinwand zu beklecksen in der überzeugten Hoffnung, daß die Kühnheit der Anpreisung als genialische Blitzgeburt eines sol­chen Genies hier schon den notwendigen Eindruck nicht verfehlen und die Voraussetzung für eine Aufnahme schaffen werde. Nein, dem Fleiß der Erbauer dieses Hauses und dem Fleiß seiner Mit- arbeiter hat auch der Fleiß jener zu entsprechen, Die sich in diesem Hause repräsentieren wollen. Es in­teressiert mich dabei auch gar nicht im geringsten, ob sich diese Auch-Künstler die von ihnen gelegten Eier dann gegenseitig begackern und damit begut­achten oder nicht.

Denn der Künstler schafft nicht nur für den Künstler, sondern er schafft genau so wie alle anderen für das Volk! Und wir werden dafür Sorge fragen, daß gerade das Volk von jetzt ab wieder zum Richter über feine Kunst aufgerufen wird. Denn man sage nur ja nicht, daß etwa das Volk für eine wirkliche wertvolle Bereicherung feines kulturellen Lebens kein Verständnis besitze. Längst ehe die Kritiker dem Genium eines Richard Wagner gerecht wurden, hatte er das Volk auf seiner Seife. Das Volk hat aber umgekehrt in diesen letzten Jahren mit der ihm vorgesetzten sogenannten modernen Kunst überhaupt nichts mehr zu tun gehabt. Es besaß keinerlei Beziehung zu ihr. Die große Blasse, sie ging durch unsere Kunstausstellun­gen gänzlich uninteressiert, oder sie blieb ihnen überhaupt fern.

Sie sah in ihrem gesunden Empfinden all diese Schmierereien als das, was sie sind, als Ausgeburt einer frechen, unverschämten Anmaßung oder einer einfach erschreckenden Unzulänglichkeit. Millionen dieses Volkes haben es instinktiv ganz sicher emp­funden, daß das Kunstgestammel dieser letzten Jahr­zehnte, das der ungefügen Leistung von acht- bis zehnjährigen untalentierten Kindern entsprach, auch unter keinen Umständen etwa als Ausdruck unserer heuttgen Zeit oder gar der deutschen Zukunft ge­wertet werden kann.

Denn wenn ich einmal nicht mehr geleistet hätte j, meinem Leben als nur diesen einen Bau hier isranlaßt zu haben, dann hätte ich schon dadurch pr die deutsche Kunst mehr getan als alle die ^cherlichen Skribenten unserer früheren Juden- pitungen oder die kleinen Kunstkleckser, die, ihre j!.gene Persönlichkeit vorausahnend, als einzige lnthüllung nur die Modernität ihrer Schöpfungen inzupreifen hatten.

Niemals war die Blenschheil im Aussehen und in ihrer Empfindung der Antike naher ats heute. Sportwett- und kampffpiele stah­len Millionen jugendlicher Körper und zeigen Hie uns nun steigend in einer Form undVer- faffung, wie sie viele tausend Jahre nicht ge­sehen, ja kaum geahnt worden sind.

«Ein leuchtend schöner Mensch en typ .wuchst heran, der nach höchster - Idiönen <' ~ '

2000 Jahre deutscher Kultur ziehen vorüber.

OerriesigeFestzugmGegenwartdesKührers.LebendigeVerkörperungnaiionalerGeschichie

Krönung des Feiertages der deutschen Kunst war der grandiose Festzug, der am Sonntaanach- mittag seinen Weg durch die Straßen der Haupt­stadt nahm. Manchen Zug der Festesfreude hat diese Stadt gesehen. Aber nie ist eine künstlerische Demonstration so erlebt worden wie diese Ver­körperung zweier Jahrtausende der deutschen Ge­schichte, die hier vorüberzog. Die Hunderttausende, die Kopf an Kops an dem über sieben Kilo­meter langen Weg die Tribünen füllten, die von den geschmückten Häusern aus den Zug sahen, waren eine lebendige Demonstration für die Wahr­heit des Wortes, daß die Kunst dem Volk gehört.

Am Odeonplatz harrten Zehntausende auf das Erlebnis dieses Luges. Wenige Minuten nach 16 Uhr ging eine Welle des Jubels über den Platz.

Der Führer

traf ein und begab sich, begleitet von Gauleiter Staatsminister Mwlf Wagner und seiner stän-

steht vor uns auf. Das Hochgrab eines Ritters führt uns die Plastik dieser Zeit vor Augen. Dann wer- Zeugen gotischer Malerei, Darstellungen Leben des Mittelalters als Motiv eines

damit der kulturvernichtung unseres Volkes begonnen. Wir werden von jetzt ab einen un­erbittlichen Säuberungskrieg führen gegen die letzten Elemente unserer Kutturzersehung. Sollte sich unter Ihnen aber einer befinden, der doch noch glaubt, zu höherem bestimmt zu fein, dann hatte er nun ja vier Jahre Zeit, diese Bewährung zu beweisen. Diese vier Jahre aber genügen auch uns, um zu einem endgültigen Urteil zu kommen. Run aber werden, das will ich Ihnen hier versichern, alle die sich gegen­seitig unterstützenden und damit haltenden Cliquen von Schwähern, Dilettanten und Kunst­betrügern aufgehoben und beseitigt.

Diese vorgeschichtlichen prähistorischen Kulturstein- zeitler und Kunststotterer mögen unsertwegen in die Höhlen ihrer Ahnen zurückkehren, um dort ihre primitiven internationalen Kritzeleien anzubringen. Allein das Haus der deutschen Kunst in München ist gebaut vom deutschen Volk für seine deutsche Kun st.

Ich kann heute zu meiner großen Freude fest- stellen, daß sich aber schon jetzt neben den vielen anständigen, bisher terrorisierten und unterdrückten, aber im tiefsten Grund immer deutsch ge­bliebenen älteren Künstlern auch neue SR ei ft er in unserer Iugend ankundigen. Ein Gang durch diese Ausstellung wird Sie vieles finden lassen, was Sie wieder als schön und vor allem als anständig anspricht, und was Sie als gut empfinden rveroen. Ganz besonders was das Niveau der eingeschickten graphischen Arbeiten von vornherein ein durchschnittlich außerordentlich hohes und damit befriedigendes. Viele unserer jungen Künstler aber werden aus dem Gebotenen nunmehr den Weg, den sie zu gehen haben, erkennen, Diel- leicht aber auch neue Anregungen aus der Große der Zeit, in der wir alle leben, empfangen, und vor allem den Mut erhalten zu einer wirklich fleißigen und damit am Ende auch getonnten Arbeit.

And wenn einst einmal auch auf diesem Gebiet wieder die heilige Gewifsenhastig- keil zu ihrem Recht kommt, daran zweifele ich nicht, der Allmächtige aus der Waffe dieser anständigen Kunstschaffenden wie- der einzelne emporheben zum ewigen Sternen­himmel der unvergänglichen gottbegnadeten Künstler großer Zeiten. Denn wir glauben nicht, daß mit den großen Wännern vergange­ner Jahrhunderte die Zeit der schöpferischen Kraft begnadeter Einzelner und statt dessen in Zukunft eine solche kollektiven breiigen Wasse treten wird! Nein, wir glauben, daß gerade heute, da auf so vielen Gebieten höchste Einzel- teistungen sich bewähren, auch auf dem Gebiet der Kunst der höchste Wert der Per­sönlichkeit wieder sieghaft in Erscheinung treten wird.

Ich kann daher auch keinen anderen Wunsch aus- sprechen in diesem Augenblick als den, daß es dem neuen Haus vergönnt sein möge, in seinen Hallen in den kommenden Jahrhunderten wieder viele Werke großer Künstler dem deutschen D o l ke offenbaren zu können, um so nicht nur bei­zutragen zum Ruhm dieser wahrhaften Kunststadt, sondern zur Ehre und Stellung der ganzen deut­schen Nation. . r ,

Ich erkläre damit die Große Deutsche Kunstausstellung 1937 zuMünchenfur eröffnet!

Ansprache des Führers bei der Ueber- qabe des Hauses der deutschen Kunst.

Der Führer und Reichskanzler antwortete mit folgender Ansprache:

Mein Minister Wagner, Herr v. Finckh!

Ihnen, Parteigenosse Wagner, danke ich dafür, daß Sie die Ideen und Gedanken vor 41/* Jahren nicht nur in sich aufgenommen, sondern mit dem ganzen Fanatismus Ihrer Persönlichkeit geholfen haben, sie zu verwirklichen. .

Ihnen, Herr v. Finckh, danke ich, daß Sie in so hingebungsvoller Arbeit, und ich darf wohl sa­gen, mit so seltener Fähigkeit es zu Wege brach­ten, die Mittel für dieses Höus aus einem Kreise,

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National, v- 'bestimmter & j md, diesem * usstellung- i; es ja auch als ob bie; i tausftellung r I it deutscher umgekehrt Zustän­de. Manche Pläne be­wunderbar vorgesehen Objekt. Ein Zwirnfabrik, : oder unter t allerding- innen. $ ich damals len Unglüd len mürb: I aufrity iitige Snb n Gegner. .sM, am inftausftel' I itten Reich

en.

Alle diese Schlagworte wieinneres Erleben" »ine starke Gesinnung",kraftvolles Wollen",zu tLnststrächtige Empfindung",heroische Haltung" .bedeutsames Einfühlen",erlebte Seitorfmung". v ,

.ursprüngliche Primitivität" usw., all diese dummen blau, Himmel grün, Wolken schwefelgelb empfinden i-rlogenen Ausreden, Phrasen oder Schwatzereien oder, wie sie vielleicht sagen: erleben. Ich will mich r erden keine Entschuldigung oder gar Empfehlungicht in einen Streit darüber einlassen, ob diese str an sich wertlose, weil einfach ungekonnte Er- betreffenden das nun wirklich so sehen und emp- zugnisse mehr abgeben. Ifinden oder nicht, sondern ich mochte im Namen

Ob jemand ein starkes Wollen hat oder ein inne- bes deutschen Volkes es nur verbieten, Ms Erleben, das mag er durch sein Werk und nicht daß so bedauerliche Unglückliche, die ersichtlich an durch schwatzhafte Worte beweisen. Ueberhaupt m- Sehstörungen leiden, die Ergebnisse ihrer Fehlbe- t-ressiert uns alle viel weniger als das fogenannte tradjtungen ber Mitwelt mit Gewalt als Wirklich- LZollen das Können. Es muß daher ein Künst- Eeiten aufzuschwätzen versuchen oder ihr gar als lir, der damit rechnet, in diesem Haus zur Aus-Kunst" vorsetzen wollen.

fellung zu kommen oder überhaupt noch in Zukunft .r hier gibt es nur zwei Möglichkeiten: Ent- h Deutschland aufzutreten, über ein K ö n n e n ver- biefe sogenanntenKünstler" sehen die Dinge

stgen. Das Wollen ist doch wohl von vornherein t0 und glauben daher an das, war sie

Mstverständlich! Denn es wäre schon das Mller- bar]teT(en dann wäre nur zu untersuchen, ob ihre höchste, wenn ein Mensch seine Mitbürger mit Ar- ^ugenfehler entweder auf mechanische Weise oder feiten belästigte, in denen er am Ende nicht einmal Vererbung zustandegekommen sind. Im

vas wollte. Wenn diese Schwätzer nun aber rhre ~ tje= bedauerlich für diese Unglücklichen, Berte dadurch schmackhaft zu machen versuchen, daß weiten wichtig für das Reichsinnenministerium, st sie eben als den Ausdruck einer neuen Zeit hm- sich dann mit der Frage zu beschäftigen hatte, stllen, so kann ihnen nur gesagt werden, daß roeni'ften5 eine weitere Vererbung derartig grauen« richt die Kunst neue Zeiten J d) a M t, , (=ebftörungen zu unterbinden. Oder aber sie hadern daß sich das allgemeine Leben der Golfer I (auben selbst nicht an die Wirklichkeit solcher Ein- ieu gestaltet und daher oft auch nach einem neuen fonöern sie bemühen sich aus anderen Grün- Irusdruck sucht. Allein das, was 'N den letzten Jahr- y^tion mit diesem Humbug zu belästigen:

ahnten in Deutschland von neuer Kunst rebete, .bat . ' z^tt |0 ein Vergehen in das Gebiet der iie neue deutsche Zeit jedenfalls nicht begriffen. I pann Pul .1 >enn nicht Literaten sind diö Gestalter einer neuen Epoche, sondern die Kämpfer, d. h. die wirklich ge- f. altenben, völkerführenden und damit geschichte- machenden Erscheinungen. Dazu werden sich aber iäese armseligen verworrenen Künstler oder Skn-

biefes N n ein len* iefem Sinnt dieses Will genial M' iner grau. Jlamen, > igt. Und ali leifter hei/ üß und dit 'er nun voll'

big genug. A eine Se­il Volk;u es Hauser [teilen und linier uns r sich * lichen Lei- schichilicheu ben, daß " I gen M

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Ich weiß aber, daß, ganz abgesehen von diesem neuen Werk, das neue Deutsche Reich eine un­erhörte Blüte der deutschen Kunst veranlassen wird, denn noch niemals sind ihr gewaltigere Aufgaben gestellt worden, als es in diesem Reiche heute der Fall ist und in der Zukunft fein wird. Und noch niemals war dabei die Bemessung der dazu nötigen Wittet groß­zügiger als im nationalsozialistischen Deutsch­land. Allerdings, wenn ich nun heute vor Ihnen spreche, so spreche ich auch als der Repräsentant dieses Reiches, und so, wie ich an die Ewigkeit dieses Reiches glaube, das nichts anderes fein soll als ein lebender Orga­nismus unseres Volkes, so kann ich auch nur glauben und damit arbeiten an und für eine ewige deutsche Kunst. Daher wird die lirigen Begleitung, auf die Ehrentribüne. Wie auf Kunst dieses neuen Reiches nicht mit Wah- Iber langen prächtigen Feststraße, so wurde der staben von alt oder modern zu messen sein, Führer auch hier mit begeisterten Heilrufen begrüßt,

andern sie wird als eine deutsche Kunst mit Huldigungen, die einen Ausdruck des Dankes

sich ihre Unvergänglichkeit vor unfe- an den Schöpfer und Schirmherrn der deutschen

r e r e t di i ch t e w iichern haben Kunst un srer Tage, des Dankes an den Mann

rer (öe|a)ia)ie 3U jiajern ijaoen. waren, der die Kunst als die edelste Blüte der

Denn die Kunst ist nun einmal feine Mode. So menschlichen Kultur wieder dem Volke geschenkt hat.

oenig wie sich das Wesen und das Blut unseres ,

Volkes ändert, muß auch die Kunst den Charakter Fahnen der Bewegung eröffnen den Zug trs Vergänglichen verlieren, um statt dessen in ihren f. .. o ., . , ,, .

drtgesetzt sich steigernden Schöpfungen ein bildhaft Ehrfurchtsvoll werden die Zeichen der letzten vier dürftiger Ausdruck des Lebensverlaufes unseres Neichsparteitage[ von den Massen gegrüßt. Bunte Volkes zu sein. Kubismus, Dadaismus, Futuris- Fahnen versinnbildlichen die künstlerische Phantasie, Niiis, Impressionismus usw. haben mit unserem Dann folgt das Wappen der Reichskunstkammer, putschen Volke nichts zu tun. Denn alle diese Be- Fanfarenbläser und Paukenschlager zu Pferde er- iriffe sind weder alt, noch sind sie modern, sondern offnen den ersten großen Zug: Die germa- L finö einfach das gekünstelte Gestammel von Nische Zeit. Wehrfreudiges Volk prunkvolle Nenschen, denen Gott die Gnade einer wahrhaft ®affn Qus Sronce, Schmuck aus Gold, Gefäße Unstlerifchen Begabung versagt und dafür die Gabe aus Ton rufen dre Zett unserer Vorfahren zuruck. !=s Schwätzens ober der Täuschung verliehen hat. Das germanische Schiff, der Tag auf goldenem 70 Zweigespann, das silberne Hakenkreuz tn goldenem

finntlpn pnffrfipihpfl Strahlenglanz als Sinnbild der Sonne, Wieland ♦IUI Jlvllllvll vlllfUJIvIVvl« ber Schmied und zum Schluß Walhall mit Göttern

Ich will daher in dieser Stunde bekennen, daß und Walküren symbalisieren das Germanentum. <5 mein unabänderlicher Entschluß ist, m

tenau so wie auf dem Gebiet der politischen Der- ---------------------

r irrung nunmehr auch hier mit den Phrasen^ Männer die Tieren näher sind als Menschen, in deutschen Kun st leben aufzuraumen. Kinder, die, wenn sie so leben würden, geradezu als " ~ - - - -* » - " Fluch Gottes empfunden werden müßten! Und das

mögen diese grausamsten Dilettanten unserer heuti­gen Mitwelt als die Kunst unserer Zeit vorzustel­len, d. h. als den Ausdruck dessen, was die heutige Zeit gestaltet und ihr den Stempel aufprägt.

Man sage mir ja nicht, daß diese Künstler das ebenso sehen. Ich habe hier unter den eingeschick­ten Bildern manche Arbeiten beobachtet, bei denen tatsächlich angenommen werden muß, daß gewis- . fen Menschen das Auge die Dinge anders zeigt, als - sie sind, d. h. daß es wirklich Männer gibt, die die - heutigen Gestalten unseres Volkes nur als ver- - fommene Kretins sehen, die grundsätzlich Wiesen

F Sieben von einer Primitivität ber Kunst und Wenn wir heute

» t« Aufg-Ee^s^n tänn"bkfe lebendige Ent- Kunstprodukiwn,^ dw^°h°^d-^ Leistung Ei rncklung zu symbolisieren. dern" oder aarzukunftsträchiig", sondern im Ge-

Ser Antike niemals näher...'SSK? Die heutige neue Zeit arbeitet an einem n e u e n ^ln3,eltI^ Nicht modern also

likenschentyp. Ungeheure Anstrengungen wer- ch"Ute Umgebu g - t bedauerlich Zu-

dn aus unzähligen Gebieten deeLebens vollbracht s'nd dm e «ump^ modernen Zeit

ur das Volk zu heben, um unser- Manner, Kna- ruckgemieven l

b n und Jünglinge die Mädchen und Frauen ge- heute kein Platz meyr i|t.

sinder und kraftvoller und schöner zu gestalten. Und gd) mei6 daher auch, daß wenn das deutsche Vol -es dieser Kraft und aus dieser Schönheit strömenan durch diese Räume gehen $ 6 $

ein neues Lebensgesühl, eine neue Lebensfreude, | al , e inen 6 pr

,um ersten Mal- seit vielen Jahrzehnten nicht der künstlerische Betrug, sondern ehrliche künstle- ri Ick - Leistung ihre Würdigung -rsahr-n hat. So wie -s s-han heute s°m- Zustimmung gib zu unseren Bauten, so wird es auch innerlich aufat- rnend sein freudiges Einverständnis ausdrucken zu d^efer Reinigung der Kunst. Und das ist das Ent- (Apntnnl ÄenÖe- Denn eine Kunst, die nicht auf die freu- r Menfchentyp lajevoen. Zustimmung der gesun- )eran oer nacy yoa-i^r Arbeitsleistung dem digste "N ^st ! Volkes rechnen

alten Spru-h^huldÄ- Saure Wochen, aber d^n b-^n M^N kleine - teils inUr- 'K°,kn°^en,chentyp, den wir im i

ÄW ünb^undh-it verwirren, st°

|)(t der ganzen Welt in Erscheinung treten sahen, I e5 mögen sich daher diese kläglichen Wichte

biefer M^enschentyp, meine Herren p^^rlsch dr ß^ barauf berufen, daß auch dle großen Sunftftotterer, ist der Typ der neuen Zett, und w' Dister der Vergangenheit zu ihrer Zeit ebenfalls

MÄrX k°n-> Nicht verstanden morden seien. Nein, .m Gegenteil,