Ausgabe 
19.6.1937
 
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Vermischtes.

Indianerleben in Kanada.

Der Jahresbericht der Abteilung für Jndianer- angelegenheiten in Kanada, der kürzlich für 1936 erschienen ist, eröffnet einen Einblick in das Jn- dianerleben des Landes, das sich im allgemeinen recht erfreulich gestaltet zu haben scheint. Die Leute in den Jndianer-Reseroatgebieten, deren Zahl 112 510 beträgt, verdienen über 6 Millionen Dollar im Jahre. Außerdem hält die Regierung ungefähr 14 Millionen Dollar für sie in Verwahrung, wäh­rend der Schulunterricht und zahlreiche andere Dienste frei gegeben werden. 50 000 von den In­dianern erhalten ferner Renten auf Grund ver­schiedener Verträge. Die Zahlung dieser Jahres­beträge, die sich auf 4 oder 5 Dollar für die Per­son belaufen, muß bei der großen Entfernung der einzelnen Niederlassungen durch das Flugzeug er­folgen. Es sind da verschiedene Flugdienste einge­richtet, die den Indianern ihre Renten zuführen. So hat ein Dienst zwei Wasserflugzeuge; in jedem fliegt ein Offizier und ein Mechaniker der Kana­dischen Luftstreitkräfte, in einem Flugzeug ferner der Zahlmeister und in dem anderen ein Militär­arzt. Ein solcher Flug erstreckt sich über 7000 Kilo­meter. Außer der Auszahlung der Renten werden

auch noch Fragen der Erziehung und all der Schwie­rigkeiten, die sich unter den Indianern ergeben, behandelt, und der Arzt ist eifrig tätig, die Leute zu impfen, zu untersuchen und Kranke zu behandeln. Von den Heeresfliegern sind für diese Flüge genü­gende Vorräte von Betriebsstoff in Niederlagen bereitgestellt, damit die Belastung nicht zu groß wird.

Opfer von Influenza-Epidemien und anderen Krankheiten der Kulturwelt. Zu Beginn des letzten Winters breiteten sich die Masern den Mackenzie­fluß entlang bis zu den arktischen Gebieten aus. Anderseits erweist sich das Flugzeug natürlich auch

von größtem Werte dadurch, daß es ärztliche Hilfe bringen kann. Im Ganzen gibt es 359 Jndianer- schulen und Unterrichtsanstalten verschiedener Art mit 18 033 Schülern, von denen etwa drei Viertel regelmäßig teilnehmen.

Schenkung an die Llniversität Gießen.

Die Jndianerfamilien halten sich in den meisten Fällen in Bauersiedlungen auf; sie erkennen unter­einander ihre Jagdgründe an und vererben sie von einer Generation zur anderen. Dagegen ziehen die weißen Jäger meist ruhelos umher, und es wird in letzter Zeit sehr über ihre Zunahme geklagt, beson­ders da sie sich Uebergrisfe in die Jagdgründe der Indianer erlauben. Die weißen Jäger verwenden auch in großem Maße Gift, und diese ungesetzliche und verderbliche Uebung entwickelt sich zu einer ernsten Bedrohung für den Wildbestand. Dagegen ist bis­her noch kein einziges Beispiel des Gebrauches von Gift von einem indianischen Jäger in Kanada zur Kenntnis der Behörden gekommen. Die Jagdgebiete, die den Indianern und Eskimos vorbehalten find, sind über eine halbe Million englische Quadrat­meilen groß. Die Entwicklung des modernen Ver­kehrswesens, besonders des Flugzeugwesens, ist nicht in jeder Beziehung ein Segen für die In­dianer. In weit entfernten Gegenden wohnende Stämme, zu denen bisher, namentlich im Winter, keine Ansteckung gelangt war, werden jetzt auch

Aus seinem vielfälti­gen Nachlaß hat Geheim­rat Prof. Dr. Som­mer in seinem Testa­ment auch unserer Lan­desuniversität eine An­zahl von Werten zuge­dacht. Unter diesen Schen­kungen befindet sich auch das schöne Häuschen am Fuß des Schiffenberges, das wir hier im Bilde zeigen. Ueber die Ver­wendung des Häuschens, das idyllisch in einem weitläufigen Garten liegt, wird noch Beschluß ge­faßt.

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