Ausgabe 
19.6.1937
 
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Jas Abzeichen de- MonaWaliMchen Fliegerkorps

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I Nische Gefahr kraft gemeinsamen Verständigungs. willens der angelsächsischen Welt beschwören soll.

feiner beiden Krieasknechte zum Opfer fällt. In Vormarsch nach Westen nicht an der Weichsel in Pil. JVr r:_ Tnmnän otn Iiniihprni ndllckvces Bollwerk

auf geheimnisvolle Art an die Küste der Nordsee

aus geheimnisvolle Art an die Stufte der Nordsee Der Krieg zwifcyen oer öDroiei=uHiuuimu -pu- m .wum», , nnr ,tno fohcnbia

gespült wurde: er findet in einer Dorfkirche eine len. der durch den unerwarteten Sieg des Marschalls Letzten vom ^pregimentwird vor "ns lebend g neue Heimat und wird von Pfarrer und Küster als Pilsudski entschieden mürbe, hat bisher m Deutsch- was Pflicht und ßkhre bedeuten. Alle^Gewalten uno kostbarster Schatz gehütet Die aber können nicht land keine Darstellung gefunden, obwohl gerade Versuchungen fallen auf d sp g c|

verhindern, daß er im Dreißigjährigen Krieg dem dies eines der wichtigsten Ereignisse der europai chen i nieder, da erst zwingt sie die Not zur Mann ^ i räuberischen Zugriff eines Landsknechtsführers und 1 Nachkriegsgeschichte ist. Hätte damals der russische I zusammen. Und die Mannschaft h v

gespült wurde: er findet in einer Dorfkirche eine

Großstadt keine Stelle für ihn ist. daß die &r- n"uerung. die er mit herbeiführen will, an anderem Ort vorbereitet werden muß, und so kehrt er in seine Heimat zurück, um als Förster im Wald einer

mächtiger in jedem Bewohner dieser Stadt. Neue Erz- und Kohlenlager wurden gefunden direkt an der Grenze und wenige Kilometer entfernt, und so fahren heute die Bergleute wieder tn sechs Koh­lengruben und vier Erzgruben ein Freilich für die Stadt bedeutet dies Verzicht auf räumliche Entfal­tung, denn das unbebaute Gelände mußte für die neuen Gruben geopfert perden.

(Weitere Berichte folgen.)

In Wirklichkeit ist an den Brennpunkten indo­pazifischen Verkehrs von einer Besserung der Lage noch wenig zu spüren. Nach Meldungen chinesi­scher Blätter scheinen die Flottenmanöver in den englischen Kreisen Hongkongs eher eine Panik als ein Gefühl der Geborgenheit ausgelöst zu haben. Es wird berichtet, daß unter einem Aufwande von anderthalb Millionen Dollar hinter Kowloon, das Hongkong gegenüber auf dem Festlands liegt, Unter» kunftsmögl'ichkeiten geschaffen werden sollen, um die Zivilbevölkerung Hongkongs im Falle eines Luftan­griffs dort Zuflucht finden zu lassen. Woher solche Nervosität, wenn es um die Aussichten einer dauer­haften britisch-japanischen oder angelsächsisch-japani­schen Verständigung so günstig bestellt wäre, wie man es glauben machen möchte. Die Wahrheit ist, daß die japanische Macht im indopazifischen Raume über einen furchtbaren Bundesgenossen ver­fügt, dem mit militärischen Machtmitteln überhaupt nicht beizukommen ist, nämlich das von Hunderten von Millionen Menschen empfundene Bedürf­nis freien Verkehrs durch die Straße

von Malakka.

England setzte sich im Jahre 1819 in Singapur fest, als es galt, dem holländischen Handelsmonopol im malayischen Archipel Schach zu bieten. Im Al­tertum und Mittelalter war die Schiffahrt zwischen Stillem und Indischem Ozean genau so ein Zank­apfel für räuberische Machthaber wie die leicht zu sperrenden Mittelmeerwege, die von Europa nach Indien führten. Singapur hatte seine natürlichen Vorzüge als Stapel- und Umschlagplatz für den Warenaustausch zwischen den Randländern des In­dischen und Stillen Ozeans schon einmal um die Mitte des 13. Jahrhunderts unter eigenen Fürsten voll entfalten können, als das mächtige Reich, das sich seit Beginn des 7. Jahrhunderts von Palem- bang in Süd-Sumatra aus über die ganze rnalay- ische Welt ausgebreitet hatte, in voller Auflösung begriffen war. Die Herrlichkeit dauerte über hundert Jahre, aber 1377 wurde der blühende Hafenplatz

Zielsetzung.

Die englischen und französischen Kommentare dazu in der Fachvresse waren nicht freundlich. In Frank«

sudskis Truppen ein unüberwindlichees Bollwerk gefunden, wäre die rote Flut des Bolschewismus ungehindert weit in das Herz des vom Weltkrieg entkräfteten Europas eingedrungen. Die Ereignisse dieses Krieges und seine Vorgeschichte schildert der Verfasser nach zuverlässigen persönlichen Aufzeich­nungen eines ehemaligen zaristischen Generalstäb­lers, der als Berater bei der Roten Armee an allen Geschehnissen teitgenommen hat. Sein Material wird ergänzt durch Mitteilungen eines Offiziers, der den Krieg auf polnischer Seite miterlebte. So konn­ten die Ereignisse auf beiden Seiten gleichmäßig ge­würdigt werden. In einem Vormarsch ohnegleichen bringt Tuchatschewski in wenigen Wochen seine Ar­mee von der Düna bis zur Weichsel. In Warschau herrscht eine Stimmung wie in einer belagerten Festung. In verzweifelter Lage ist nur einer dort, der die Ruhe bewahrt: Josef Pilsudski. Er erkennt die einzig schwache Stelle des Feindes. Aus dem Raume südöstlich Iwangorod stößt die 4. Armee Pilsudskis vor und bereitet den Russen das Schick­sal, das eigentlich den Polen bestimmt war.

Georg Basner: Vergessenes Heer. Erzählung. Mit einem Holzschnitt von Karl Mahr. Schwarzhäuser-Verlag, Leipzig und Berlin (114) Das bittere Los jenesKapregiments Württemberg", das Herzog Karl Eugen 1786 an hie Niederländisch-Ostindische Handelskompanie als S-lld- lruppe vermietete, wird in Basners Erzähluna "'M Sinnbild für den deutschen Menschen, der immer wieder auszog in die Fremde, auf verlorenem Posten zugrunde ging und doch bis zum Letzten bewies, daß ein Tod in Pflichttreue mehr ist als ein paar Jahre Leben tm Bewußtsein der Unehren­haftigkeit Am Anfang der Erzählung ist ein Hau­fen zuchtloser Söldner da, die in Kapstadt an Land gesetzt werden. Erst in der pestumhauchten Verlas­senheit der Südsee wacht der Wille auf: die Fahne muß bleiben, und die Pflicht und die Ehre. Nicht in Worten, sondern in den unscheinbaren Taten der

das nicht eine europäische Sehenswürdigkeit? Und damit das Gegenstück nicht kehle: Die poimidje Kleinbahn von Königshütte im Süden nach Piekar im Norden muß über das Stadtgebiet Beuthen. also durch deutsches Gebiet geführt werden. Man plombiert bei jeder Grenzüberschrettung den Wagen.

Und doch lebt Beuchen trotz der unglaublichen Verstümmelung. Ja, der Lebenswille pulsiert noch

von Javanern zerstört, die nun von Malakka aus eine Kontrolle über die Verbindungswege zwilchen Indischem und Stillem Ozean ausübten. Singapur verfiel unb*genet in Vergessenheit

Als Sir Thomas Stamford Raffles das ver­zauberte Handels-Dornröschen aus seinem Schlafe weckte, standen in der Nähe der Bucht, abgesehen von einem stattlichen Häuptlingshause, nur elend? Hütten, von etwa 150 Menschen bewohnt, die vorn Fischfang und Seeräuberhandwerk lebten. Portugie- en und Holländer hatten nach dem Dorbilde frühe­rer Eroberer ihr Heil in monopolistischer Ausbeu­tung ihrer Machtstellungen im Archipel gesucht Raffles erkannte die günstigeren Aussichten, die sich England als Schirmherr freien Handels in den in­dopazifischen Gewässern boten, und nur, weil er es verstand, seiner Auffassung gegen eine Verschwö­rung einflußreicher Gegner in Indien und Eng­land Geltung zu verschaffen, konnte sich Singapur rasch zu einem Welthafen ersten Ranges entwickeln.

Ziaiien als Ilolienmachi

XSoii Ncmteindlwral a t> Gaoow

Nachdruck verboten!

Singapur, Juni 1937.

Die Göttin des Freihandels hat im Fernen Osten ihre Gunst von England auf Japan übertragen. Daran läßt sich mit machtpolitischen Mitteln nichts ändern. Die schwungvolle Entwicklung des japanisch­chinesischen Industrialismus sichert den Rohstoffer­zeugern sowohl Britisch-Jndiens und Malayas, wie Niederländisch-Jndiens, Australiens, Neuseelands und West-Kanadas, in rasch wachsendem Umfange auch Lateinamerikas, stetig zunehmenden lohnenden Absatz und macht die Wirtschaftsbelebung in diesen Ländern um so mehr von sich abhängig, als die Entwicklung industrieller Produktivkräfte in diesen Gegenden aus vielen Gründen mit der japanisch- chinesischen nicht Schritt zu halten vermag. Gewiß sind die angelsächsischen Mächte in der Lage, Japan von seinen besten Rohstoffquellen abzuschneiden, aber nur um den Preis schwerer Erschütterungen des Wirtschaftslebens innerhalb der eigenen Ho­heitsgebiete und einer tödlichen Herausforderung der japanischen Großmacht, die ihrerseits in Nord- und Mittelchina auf britische und amerikanische Milliardenwerte Beschlag legen könnte, ohne daß sich ihre Seemacht aus dem Bereich ihrer Verteidl- gungsgürtel hinauszubewegen brauchte. Die Zeit arbeitet für Japan und gerate deswegen kann es sich zu friedlichen Verhandlungen wohlgemut an jedenrunden Tisch" setzen, zu dem es die angel­sächsischen Mächte einladen. Es kann dabei wohl zu Verständigungen über Fragen zweiter und dritter Ordnung kommen, nicht aber über das Grund­problem, welche Macht schließlich endgültig über die Spielregeln für den Handelsverkehr im indopazi­fischen Raum zu bestimmen haben wird.____________

Freier Handelsverkehr, das bedeutete damals, als die Entwicklung moderner Maschinerie zum Spinnen und Weben mit Erfindung des mechant- chen Webstuhls gerate zu vorläufigem Abschluß gekommen war, die Ueberflutung östlicher Markte mit den billigen Massenfabrikaten der britischen Werkstätte der Welt". Heute hat die Freiheit des Verkehrs durch die Straße von Malakka umge­kehrt die Bedeutung einer Ueberflutung der Rand­länder des Indischen Ozeans und selbst des Mittel­meeres mit den ununterbietbar billigen Massen­erzeugnissen des japanisch-chinesischen Industrialis­mus. England kann dagegen innerhalb seines Welt­reicheschinesische Mauern" aufrichten lassen, aber die bisherige verhältnismäßige Handelsfreiheit in den Randläntem des Indischen Ozeans hat das An­gebot billiger japanischer Waren zu dem wesent­lichen Inhalt des Reallohnes ungezahlter Millio­nen farbiger Kulis werden lassen. Will also Eng­land hinter dem Bollwerk Singapur immer wirk­samere Schranken gegen die japanisch-chinesische Kon­kurrenz aufrichten, so müssen entweder die Geld­löhne für farbige Arbeiter in Malaya, Indien und Ostafrika erheblich erhöht werden, oder man lauft Gefahr, die Vertrauensgrundlage britischer Herr­schaft über Hunderte von Millionen Farbiger hef­tiger als je erschüttert zu sehen.

Es sind aber nicht nur die Absatzmärkte, sondern auch die Rohstoffquellen rund um das Indische Meer, die bei freiem Handelsverkehr mehr und mehr unter japanische Kontrolle geraten. So gut wie alle Eisenbergwerke m Malaya befinden sich in japanischen Händen und werden heute fast ausschließlich für den Bedarf Japans aus­gebeutet. Die Eisenerzförderung innerhalb der Ma- layenstaaten stieg im letzten Jahre um 200000 To. auf 1612 309 Tonnen. Die Steigerung war Haupt- sächlich auf die Tätigkeit derNippon-Mining-Com- pany" im Staate Trengganu zurückzuführen, die mehr als 1000 000 Tonnen ausführte. Neuerdings sucht die Jshihara Sangyo Koshi-Gesellschaft die Eisenerzvorkommen im Staate Johore in beschleu­nigtem Tempo auszubeuten.

Wir sahen, wie jene Sicherheit gen Norden durch den Ausbau der Beziehungen zu Oesterreich und zum Deutschen Reich befestigt wurde und den Blick wie­der frei machte. Bei der kürzlichen Unterrichtung der Korporationsräte über die Wehrmachtste'.e sprach der Vertreter des Heeres von der gefiajenen Westalpengrenze, der Staatssekretär der Lustfahrt von der Verlegung des Schwerpunktesvom po nach Süditalien und dem Mittelmeer , und der Admiral Cavagnari fand starke Worte für die Aufgaben der Kriegsmarine:Unsere Jnsularttat legt uns die unausweichliche Verpflichtung auf, über eine große und mächtige Flotte zu verfügen Im abessinischen Kriege hat diese Flotte in Vorberei­tung Unterstützung und Sicherung des Feldzuges Großartiges geleistet. Aber ihr Ziel ist weiter zu stecken. Sie hat unsere Seeverbindunqen, darunter in erster Linie die zum Kolonialreich, zu schützen gegen fremden Angriff und einer feindlichen Flotte den größtmöglichen Schaden zuzufügen. Schick als der Völker entscheiden sich auf den Ozeanen: unsere Flotte muß wieder ozeanisch werden Ihr Kern, auf den sich die Masse der leichteren Streitkräfte stützt, soll wieder aus Schlachtschiffen bestehen und dieser Kern wird binnen kurzem vervollständigt sein .

Der Weg zu diesen Zielen ist in den letzten fünfzehn Jahren in klaren Abständen sichtbar ge­worden. Im Flottenvertrag von Wa­shin g t o n 1922 erlangte Italien die Waffen­gleichheit in großen Schiffen mit Frankreich, sehr zu dessen Mißfallen, da fran­zösischer Ehrgeiz schon damals einen höheren Rang beanspruchte und diesen Anspruch spater zursiche­ren Ueberlegenheit über Italien und Deutschland plus einen Zuschlag für die Kolonien" steigerte In den folgenden Jahren bauten alle Seemächte vor allem ihre leichten Streitkräfte aus. und Italien besonders sah in den Kreuzern, Zerstor-rn, U-Booten und Seeflugzeugen seine wichtigsten Ver­teidigungswaffen. Die Schlachtschiffe traten dageaen zurück, verloren durch Manövererfahrungen "nd Rückblicke auf den Weltkrieg vorübergehend tost alles Ansehen und wurden in Reserve gestellt Als die Großmächte 1930 versuchten, auch die lev^n Streitkräfte in ein zahlenmäßiges Starkeverlml^is einzubringen, wich Italien (wie Frankreich) her Vertragsunterschrift aus.

Inzwischen änderten sich die Meinungen über h^n Wert der Schlachtschiffe. Man erkannte ihren Nuk-n, selbst in engen Verhältnissen, wie sie das Mittelm-or zeigt, besonders wenn es gelang, sie durch SchneN'g- keit, Panzerschutz, Unterwasserschutz und ßuftnbn-r den neuen Bedingungen des Seekrieges, der drohung durch Luftbomben, U-Boote und Torp^n. fchnellboote anzupassen. Das geschah dann in Ju­lien in Gestalt des Umbaus der d r er Schlachtschiffe, der noch im Gange ist, von auf 27 Knoten Geschwindigkeit ein bedeutens Unternehmen und des Neubaus von 3met mächtigen und schnellen Schlachtschiffen modernster Art. Erneuten englischen Versuchen gegenüber, we­nigstens eine qualitative Beschränkung im Krieos- schiffbau durchzudrücken, erklärte sich Italien nicht abgeneigt, baute an seinen Schiften jedoch unbeirrt weiter. Die jetzige Betonung der Schlachtschiffe durch den Marinestaatssekretär bezeichnet die endgültige Hinwendung zu dieser Schiffsklasse, die Heraus­stellung desOzeanischen" eine entschiedene neue

einem blutigen Streit bemächtigen sie sich des Schatzes und bringen ihn mit dem Gold, das ihnen außerdem in die Hände fällt, in Sicherheit. Der schwer verwundete Capitano stirbt nach einem ge­waltigen Kampf mit dem Tod, und die entfesselte Hab­sucht der Knechte, die so lange durch den Respekt vor dem Hauptmann gebändigt war, läßt die bei­den um die Beute streiten. Die Entscheidung fallt, das Gold findet seinen Herrn, der Kelch aber wider­setzt sich auf seltsam eigensinnige Weise der Aus­losung und rächt schließlich den Frevel, wie er vor­dem den ersten Räuber bestrafte.

Maximilian Lahr: Ein Reiter­marsch. Roman. Verlag Gerhard Stalling, Olden­burg i. O.-Berlin. Ganzleinenband 4,80 Mark. (121) Reiten Reiten! war die Parole der sinnländischen Kürassiere, die während des Dreißig­jährigen Krieges unter Gustav Adolf kämpfend durch Deutschland zogen. In ihren Schwadronen ritten auch deutsche Männer unter dem Zwange jenes Schicksals, das immer wieder Deutsche gegen Deutsche zu Felde ziehen ließ. Die wechselnden Ge­schicke des Krieges führen den Dbriften von Purmtz und feine Reiter kreuz und quer durch unser Vater­land. Von Frankfurt a. M. geht es gen Würzburg, die Stadt fällt in ihre Hände. Der Schwedenkonig setzt den Purnitzer zum Stadtkommandanten ein, und dort am Main findet der Pommer die Frau, die ihm befHmmt ist. In dieser zarten Liebes­geschichte scheinen die Gegensätze zwischen Nord und Süd versöhnt, bis die rauhe Wirklichkeit des Krieges sie jäh aufreißt. Die Melodie des Finn­ländischen Reitermarsches heldisch, heroisch und doch auch weich, klingt durch das ganze Buch.

Agricola: Das Wunder an der Weichsel. Polens schwerste Stunde Nach Auf­zeichnungen aus dem Kriegstagebuch eines russi­schen Generalstabsoffiziers. Gerhard Stalling Ver­lag, Oldenburg i. O. Ganzleinen 3,50 RM (120.) Der Krieg zwischen der Sowjet-Union und Po-

ihres geplanten Ausstiegs. fo dach kraftvoll auf bem Wege dorthin Wie alles, was das Staben Muffo. linis ansaht, ist auch dieser Teil des nationalen Pro- qratnms mit den übrigen aus einem ®. Dieses Programm wurde, neben vielen Kundgebungen des Duce vor einigen Jahren von einem feiner Leaus- fragten in der ..Times", wie folgt umnflen:3ta. tien ist eine Halbinsel, geformt wie eine Landung-, drücke die in die See hinausragt. Sem Blick ist demgemäß vorwärts gerichtet, wie es deriemge der mächtigen Seerepubliken Genua. Pifa und Venedig man Seine Außenpolitik gegenüber Europa wird immer nur daraus gerichtet fein, nach 5l»r_t« zu die Grenzficherheit zu erlangen. Sein imperialer Gedanke aber geht auf b i e See Den imperialen Gedanken bezeichnete Mussolini spater wiederholt alseine der entscheidenden Triebkräfte

Merkwürdig rasch ist in der britischen und bri­tisch orientierten Presse dieses Weltteils der Lärm um die großen Flottenm anöver Arischen Singapur und Hongkong verebbt. Auch die Post aus A u st r a l i e n und Neuseeland hat auf­gehört, von den Anstrengungen dieser Dominien, mit dem Mutterlante an Opferwilligkeit für eine einheitliche Reichsrierteidigung zu wetteifern, viel Aufhebens zu machen. Nicht weniger als neun Mil­lionen Pfund Sterling, mehr als ein Pfund je Kopf der Bevölkerung, stellte der au­stralische Bund für dieses Jahr zu Aufrüstungs­zwecken zur Verfügung. Die Flotte soll verstärkt, die Landstreitkräfte sollen durchgängig mechanisiert werden und man will nicht ruhen, bis man über genügend Flugzeuge verfügt, jedem feindlichen Flottenanmarsch einige hundert Meilen von den eigenen Küsten entfernt, Schach bieten zu können. Eine Weile brachten australische Blätter und bri­tische Nachrichtenbüros darüber interessante Einzel­heiten, um plötzlich zu verstummen. Und auf einmal liest und hört man hier in englischer Sprache nur noch Friedensschalmeien.

Gewiß, an der Nordwestgrenze macht ein aufstän­discher Fakir einen immer stärkeren Aufmarsch anglo-indischer Truppen notwendig. Verlustreiche Kämpfe lassen wachsende Schwierigkeiten der Be­friedung dieses alten Unruheherdes befürchten. Viel­leicht aber werden die Gefahren nur übertrieben, um die Aufmerksamkeit von den fieberhaften R ü - ft u n g e n innerhalb des Dreiecks SingapurHong­kongNeuseeland ablenken zu helfen. Dafür soll eine ©efamtbereinigung britisch - ja­panischer Streitfragen um China im Zuge sein. Jeder Tag bringt neue Meldungen, die diese Hoffnung nähren. Viel weitergehende Ziele steckt sich das australische Beruhigungsbedurfnis. Man fordert eine britische Initiative für eine p a - zif ische Friedenskonferenz, die auf dem Wege einer Aussprache am runden Tisch die japa-

Die Zone -er Taifune

Von unserem (5.O.-Serichierstatter.

Arbeit zu dienen, die nicht für den Tag ist, aber in Generationen ihre Früchte trägt.

Heinrich Zerkauten: Der Strom der Väter. Roman aus der rheinischen Heimat? Preis in Seinen 3,80 Mark. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. (112)--Ein Frühwerk H.

Zerkaulens liegt in neuer Gestalt vor. Vom Rhetn- strom, vom Hessenland, von der Kunststadt München weiß er zu sagen. Landschaft wird lebendig, und winklige Straßen erzählen. Mit den Schicksalen der Kinder verweben sich die der Eltern, und alle Fäden laufen aus ter weiten Welt wieder zusammen in dem kleinen Rheinstädtchen, das die Knaben empor­wachsen sah. Jungen suchen die blaue Blume der Romantik und erkennen dann die Forderung des Lebens. Lichte Bilder aus der Jugendzeit und den Werdejahren wechseln mit düsteren Stücken, aber über alles grausige Geschehen, über Tod und Wahn­sinn, über Schuld und Krankheit siegt das Bekennt­nis zum Leben und Schaffen. Es ist ein gesundes Buch, erzählt in schlichter Sprache, der aber der Klang kräftigen Humors ebenso zu Gebote steht wie die Töne tragischer Spannung.

Franz Spemann: Aus meiner Studentenzeit. Erinnerungen und Ausblicke. 129 Seiten. Verlag von I. F. Steinkopf in Stutt­gart. (70) Spemann will, wie er im Vor­wort sagt, in diesen Blättern zeigen,wie ein alter Studentenführer, gesättigt mit der nationalen und künstlerischen Kultur seines Volkes und vertraut mit der großen Theologie des Protestantismus, zur ganzen Freude gekommen ist an der stürmischen Bewegung der heutigen Zeit".

Heinrich Diefenbach: Die wunder­same Märvon den beiden Kriegsknech­te n. 98 Seiten Geb. 1.80 Mk Rütten und Loening Verlag, Potsdam 1937 (118) Dies ist die Geschichte eines Kelchs von legendärer Herkunft, : den einst ein hansischer Kaufmann auf unlautere » Weise aus einem spanischen Kloster erwarb, und der

Büchertisch.

Paul Emst: Der schmale Weg zum ; Glück. Roman. Mit einem Nachwort von Paul Ernst. 280 Seiten. Einzelausgabe: brosch. 5 Mark, Seinen 6,80 Mark. In der Ausstattung der Ge­samtausgabe: brosch. 6 Mark, Seinen 8,50 Mark. Verlag Albert Sangen-Georg Müller, München, 1937. (125) In der stattlichen Reihe der 19- bändigen Gesamtausgabe Paul Ernsts erschien als letzter BandDer schmale Weg zum Glück". Paul Ernst hat diesem seinem ersten Roman ein Nach­wort beigegeben, das in der neuen Ausgabe ent­halten ist. Hier sagt der Dichter:Der Plan zu meinem Bau war aus meinem Gesamterleben ge­kommen: ich erlebte den Zusammenbruch der bürger­lichen Welt und die Sehnsucht, zu einer neuen Sebensform der Menschheit zu gelangen, in welcher ich selber eine solche Stelle fand, daß ich mein Sehen vor Gott rechtfertigen konnte." Wenn wir den Roman aufschlagen, dann nimmt uns dieses in einer zarten und kräftigen Sprache geschriebene Buch sogleich gefangen. Es wird uns deutlich, daß wir den Roman zu einem der nicht sehr zahlreichen großen Entwicklungsromane unserer Siteratur zäh­len müssen. Der Hauptheld ist ein einfacher Försterssohn aus dem Harz, der in den weiten Wäldern, bei rechtschaffenen Eltern in einer ge­sunden Sebensorbnung seine Kindheit und Jugend verbringt. Sein Sebensweg führt ihn dann als Student in die ihm fremde Welt der Großstadt. Hier versucht er seine Zeit und ihre Probleme zu verstehen und tätig in das große Sehen einzu­greifen. Er kommt in Berührung mit Menschen der Literatur und Politik, er sucht die Arbeiter in ihren Stuben auf und lernt die Sehnsucht dieser einfachen Leute nach einem besseren Dasein und sinnvolleren Leben verstehen. Er sieht die großen Veränderun­gen der Zukunft sich ankündigen, Schicksale ver­schiedener, oft abenteuerlicher Art ziehen an ihm vorbei. Dann aber sieht er ein, daß tm Treiben der

mit Zustimmung des R-ich-luftsohrtministers hat der Korps uhrer des NSFK., Generalmaior E hri­tt ianf en, dieses neue Abzeichen für da- Nationalsozialistische N>°g°rk°rps geschassen Enwiurf und Ausführung stammen von Adolf Schreiber. Erstmalig zum Deufchlandflug 19^7, der am 20. Ium beginnt, fliegt das NSFK, mit diesem Zeichen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Die eindrucksvolle Flottenschau in der Bucht von Neapel der Generalfeldmarschall o Blomberg eichen dieser Tage als Gast Italiens beiwohnte zeigte die elende , italienische Seemacht, wenn noch nicht auf der Hohe .. . or.crx:.»- PrnHnnll mti nPtrt

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